Zurück in den zweiten Weltkrieg: Call of Duty WWII nun offiziell bestätigt

Activision hat nun offiziell bestätigt, dass es sich beim neuesten Teil der Reihe um Call of Duty: WWII handelt. Eine richtige Enthüllung des Titels wird es am 26. April um 19 Uhr deutscher Zeit via Livestream mit   den beiden Sledgehammer Games co-studio Chefs Michael Condrey und Glen Schofield geben. Einen ersten Blick hinter die Kulissen gibt uns das Team außerdem via Twitter:


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Ursprüngliche News vom 25. März 2017

Call of Duty ist eine der Reihen die keinen Hehl daraus macht, dass jedes Jahr ein neuer Ableger erscheint. So wird auch 2017 pünktlich im November ein neuer Teil in den Läden stehen, dieses Mal entwickelt von Sledgehammer Games, die sich zuletzt für das 2014 erschienene Call of Duty: Advanced Warfare verantwortlich zeigten.

Der Youtube-Kanal TheFamilyVideoGamers hat nun ein Video hochgeladen, bei dem vermeintliches Werbematerial des neuen Teils zu sehen ist. Demnach trägt dieser den Namen Call of Duty: WW2 und spielt entgegen der futuristischen Ausrichtung der vergangenen Teile, wieder in der Vergangenheit, genauer gesagt im zweiten Weltkrieg.

Activision hat sich bisher nicht zu den Gerüchten geäußert, allerdings deckt sich der vermeintliche Leak mit den Aussagen des Publishers, dass Entwickler Sledgehammer die Reihe in diesem Jahr wieder zu seinen Wurzeln zurückbringen wird. Auch anzumerken ist, dass die gleiche Quelle bereits im vergangenen Jahr Call of Duty: Infinite Warfare korrekt enthüllt hat.  Lange  müssen wir sicherlich nicht mehr warten, da eine offizielle Enthüllung des neuen Teils wie jedes Jahr zu dieser Zeit, innerhalb der nächsten Wochen stattfinden dürfte.

Was haltet ihr von den Gerüchten und steht uns nach Battlefield 1 im letzten Jahr nun eine Renaissance der Weltkriegs-Shooter bevor? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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13 Kommentare auf "Zurück in den zweiten Weltkrieg: Call of Duty WWII nun offiziell bestätigt"

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Z.Carmine
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Hurra, Zweiter-Weltkrieg-Shooter gibt es ja noch so wenig. ugly

MrPrince
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Sehr geil!

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Gast

Gibt schon genug Krieg, da brauch man nicht so einen Blödsinn. ^^

Z.Carmine
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Deutschland braucht​ das als Mahnung und Erinnerung. ugly

kaneda
Mitglied

This!

Valet
Editor

Wär halt toll, wenn´s endlich mal ne Kampagne aus Sicht eines deutschen Soldaten gäbe. Aber man muss ja das WW2-Deutschland im Kollektiv dämonisieren, was erlaube!!1 Könnte erzählerisch richtig spannend sein, und wenn´s nur ne 50:50-Kampagne wäre, wo man abwechselnd einen amerikanischen, dann einen deutschen Soldaten spielt

Naja, so gibt´s halt wieder die Normandy. Nach all den Jahren beliebiger Future-Shooter hab ich da sogar Lust drauf. Man könnte aber soviel mehr machen.

Tazel
Webmaster

Ein ganz dämlicher Kommentar.

Klar, vielleicht einfach mal eine SS-Division spielen, ein paar Leute an das ausgehobene Massengrab stellen und dann mit Gewehren draufhalten,…

Ich möchte wirklich keinen deutschen Wehrmachtssoldaten spielen. Nie. Die Begrifflickeit der „kollektiven Dämonisierung“ empfinde ich als verkürzt und wenig reflektiert.

Valet
Editor
Ein ganz dämlicher Kommentar. Ich würde auch keinen fanatischen Hitler-Anfänger spielen wollen, der sich seiner Sache von Anfang bis Ende sicher ist. Es ist aber blauäugig und ignorant so zu tun, als wären alle Deutschen damals „Monster“ gewesen, etwas, das die CoD-Reihe immer tat, indem sie Nazis zur moralisch eindimensionalen Zielscheibe erklärt. Deshalb würde ich sehr gern einen deutschen WW2-Soldaten spielen, der die eigene Mission anfängt in Frage zu stellen, sich aber dann doch nicht traut, zu verweigern, usw.. Evtl. beide Kampagnen, US- und deutscher Soldat, am Ende aufeinander prallen lassen, in einer Art „ich weiß, dass du nicht böse… Read more »
Z.Carmine
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Willst du eine Shooter-Kampagne, in der der Hauptcharakter permanent mit seinem Gewissen kämpft? Ohne groß nachzudenken die Bösen zu bekämpfen, ist einfacher.

Mir kann der zweite Weltkrieg in Spielen eh gestohlen bleiben. Die Nazi-Keule kommt auch so schon oft genug.

Yoshi
Editor

Tatsächlich könnte das gut umgesetzt durchaus interessant sein. Die Sicht eines Soldaten, der die moralische Verwerflichkeit des Handelns der Deutschen im 2. Weltkrieg erkennt, mit seinem Gewissen hadert und gleichzeitig den Druck von der Führung erfährt? Wäre meines Erachtens ein spannendes Geschichtenkonzept.

Tazel
Webmaster

Vielleicht gibt es ja noch optionale Nebenquests, in denen man in die Rolle eines KZ-Aufsehers schlüpfen darf, der zwar mit all dem hadert, alles in Frage stellt, aber „sich dann doch nicht traut zu verweigern“.

Yoshi
Editor
Es ist natürlich wichtig, dass man das richtige Fingerspitzengefühl besitzt. Selbst die Geschichte eines KZ-Aufsehers, bei dem man die Indoktrination, die Verbohrtheit, die Konfrontation mit der Situation des Handelnden und den beginnenden Zweifel zeigt, kann eine interessante Geschichte sein. Ob man daraus ein gutes Spiel machen kann, steht zu bezweifeln, aber ich finde schon, dass es eine faszinierende Geschichte sein kann, in der man die Macht der Medienkontrolle, der Indoktrination, die Gefährlichkeit des nationalistischen Gedankenguts und die Anfälligkeit völlig normaler Menschen für solche ideen aufzeigen kann. Das Jugendbuch „Die Welle“ hat das meines Erachtens mit genau der Thematik schon ziemlich… Read more »
Tazel
Webmaster
Man muss das thematisieren, ich gebe dir völlig recht. Und du nennst selbst das Jugendbuch „Die Welle“… und genau da liegt der Punkt! Man nutzt Metaphern, Übertragung, Modelle (vgl. Max Frisch – Andorra) um diese wichtigen Themen aufzugreifen, zu distanzieren und dadurch eben viel näher und deutlicher mit der Thematik zu verknüpfen! Niemand sollte jemals einen KZ-Aufseher in einem Spiel „spielen“, und in dessen Rolle Millionen von Menschen auf bestialische Weise umbringen! Da kann er eine noch so gespaltene Persönlichkeit haben, da kann er noch so hadern! Aufmerksam, deutlich und nah bringt man die von dir genannten Thematiken eben nicht… Read more »
wpDiscuz

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