Community-Artikel: Die Motorstorm-Reihe im Schnellcheck

Kurz vor dem Release des “geistigen” MotorStorm-Nachfolgers Onrush hat sich unser Community-Mitglied 5cr3wl0053 mit der MotorStorm-Reihe auseinandergesetzt und stellt die vier Hauptteile der Serie kurz und knackig vor.

Am 5. Juni erscheint der Arcade-Racer Onrush für PlayStation 4 und Xbox One, der von den ehemaligen Evolution Studios, jetzt Codemasters, entwickelt wird. Grund genug, um einen Blick auf die geistigen Vorgänger zu werfen. Ins Rennen um den Sieg gehen die vier Hauptteile der Serie: MotorStorm, MotorStorm: Pacific Rift, MotorStorm: Arctic Edge und MotorStorm: Apocalypse.

Fahrverhalten
Realistisch ist bei MotorStorm, bis auf die übertrieben wirkende Ragdoll-Physik und das nötige Abbremsen vor Kurven, relativ wenig. Zu keiner Zeit bricht euer Gefährt aus, im schlimmsten Fall wird der Kurvenradius so groß, dass ihr irgendwo dagegen knallt oder in die Tiefe stürzt. Boosten bis der Arzt kommt lautet die Devise, nur der Motor darf nicht überhitzen, sonst explodiert euer Fahrzeug und ihr verliert wertvolle Zeit.

Schwierigkeitsgrad
Im Gegensatz zu den anderen Vertretern der Reihe bietet Arctic Edge einen sehr sanften Einstieg. Die ersten Rennen gewinnt man mit großem Vorsprung. Dies ändert sich irgendwann. Unfair ist aber kein Teil der Reihe, vielmehr kommt es auf gute Starts und eine einigermaßen gute Streckenkenntnis an und darauf, nicht mit größeren Kontrahenten zu kollidieren, etwa mit einem Truck, wenn man selbst mit einem Bike unterwegs ist. Bei mangelndem Erfolg stellt sich ein Gefühl ein von “Einmal probier ich’s noch!“ ein.

Strecken
Generell bietet die Reihe mehrere mögliche Routen pro Strecke an, wobei die kürzeste zwar am meisten Sinn macht, aber nicht am meisten Spaß machen muss. Nun zu den Besonderheiten der Teile: Optisch sind Teil 1 und Arctic Edge mit den Umgebungen Wüste/Canyon und Arktis am wenigsten spektakulär, dafür laufen sie flüssig. Pacific Rift bietet im Vergleich dazu viel Abwechslung, hier sind die Rennen eingeteilt in Earth Zone (Strand/Dschungel), Air Zone (durchs Gebirge – inklusive atemberaubender Sprünge), Fire Zone (durch Lavafelder) und Water Zone (an Wasserfällen vorbei). In Apocalypse herrscht hingegen Chaos pur. Gescriptetete Wolkenkratzereinstürze direkt vor einem erleichtern die Orientierung ebenso wenig wie schlecht beleuchtete Stadtruinen, durch die man rasen muss. Die unübersichtliche Streckenführung führt nicht selten zu Unfällen und Frust.

Ziellinie
Es gibt es einen Sieger der Reihe. Pacific Rift gewinnt das Rennen vor Arctic Edge und Teil 1. Die abwechslungsreichen Umgebungen bringen Pacific Rift den entscheidenden Vorteil. Apocalypse hat es leider nicht ins Ziel geschafft und erhält von mir daher auch keine Kaufempfehlung.

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