Aktuelles Weltgeschehen

Colt

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25 August 2016
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Das ist nur ein weiterer Grund um dem kleinen Steuerzahler noch mehr Geld aus der Tasche zu leiern...
 

Ripchip

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24 August 2016
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Runter gebrochen auf die Essenz dessen, was da wieder entschieden wurde, hat Colt aber nun Mal Recht. Leuten mit viel Geld wird es egal sein, ob Benzin teurer wird, der "kleine Mann" darf es aber ausbaden. Ein Politiker, der keine Geldsorgen hat, wird nun Mal nie verstehen was es heißt, wenn man am Ende des Monats wieder weniger Geld übrig hat, weil der Staat Mal wieder zugeschlagen hat. Wasser trinken und Wein predigen, es wird nun Mal immer lächerlicher. https://m.focus.de/politik/deutschland/gemeinsamer-flug-platzte-merkel-und-akk-fliegen-mit-zwei-luftwaffen-maschinen-in-die-usa-fast-zeitgleich_id_11170089.html

Wenn jeder, der am Freitag an einer Demo teilgenommen hat, konsequent wäre, müsste die Industrie umdenken und Alternativen bieten. Wenn man den Leuten die Infrastruktur bietet, mit den öffentlichen ohne Probleme zur Arbeit zu kommen, würden viele aufs Auto verzichten. Aber was machen die Politiker? Wir lassen alles wie es ist, die Busse und Bahnen fahren weiterhin beschissen, also brauchen wir nur noch das Benzin teurer zu machen. Alternativen sind was für Babys und Kommunisten, wir machen es frei nach dem Motto: Deal with it.

Und nicht das man mich falsch versteht: ich halte es auch für falsch, das Auto für jeden Scheiss zu benutzen. Nur ohne Alternativen wird keiner umdenken, sondern weiterhin in den sauren Apfel beißen und sich darüber freuen, wie weltfremd unsere Politiker mal wieder sind...
 
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Zeratul

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24 August 2016
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Für mich wäre es nahezu unmöglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu kommen. Ich brauche mit dem Auto je nachdem wie schnell ich fahre (Autobahn ist da größtenteils ohne Geschwindigkeitsbegrenzung) und je nachde wie gut ich durchkomme zwischen 20 und 30 Minuten. Hab mal aus Interesse nachgeschaut, wie lange ich mit ÖPNV bräuchte: 2 Stunden und 17 Minuten. Vorausgesetzt alle Busse und Bahnen kommen und das auch pünktlich. Und dann käme ich 35 Minuten vor Arbeitsbeginn an. Nein Danke.
 
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Colt

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25 August 2016
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Ich hab hier auf dem Land nicht mal die Möglichkeit auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Abends nach der Spätschicht fährt hier schon lange kein Bus mehr. Und die Bahnstrecke wurde hier auch schon kurz nach der Wende abgebaut.
 
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Imur

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8 Januar 2018
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Für mich wäre es nahezu unmöglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu kommen. Ich brauche mit dem Auto je nachdem wie schnell ich fahre (Autobahn ist da größtenteils ohne Geschwindigkeitsbegrenzung) und je nachde wie gut ich durchkomme zwischen 20 und 30 Minuten. Hab mal aus Interesse nachgeschaut, wie lange ich mit ÖPNV bräuchte: 2 Stunden und 17 Minuten. Vorausgesetzt alle Busse und Bahnen kommen und das auch pünktlich. Und dann käme ich 35 Minuten vor Arbeitsbeginn an. Nein Danke.
Yoshi hat mir gestern erklärt, dass ich bei einer ähnlichen Verzögerung ja in den Öffis und in der Schule Unterricht vorbereiten könnte, die Zeit also gar nicht verlieren würde und das deshalb keine Ausrede ist!
 
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Lottogewinner

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Es geht ja im Klimapaket und in der ganzen wissenschaftlich fundierten Diskussion um den Klimawandel nur drum, dass euch jemand das Auto wegnehmen will. Seufz.
 

Rusix

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2 September 2016
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Was man gewillt ist zu tun hängt nun aber maßgeblich davon ab welche Position man vertritt.

Wenn ich der aktuellen Berichterstattung folge, gibt es drei Lager:
1) Armageddon steht vor der Tür (Greta)
2) Alles hypothetischer Unsinn (Trump)
3) Bewegung ist in Ordnung, aber bitte nicht zu viel - es eilt ja nicht (die Masse)

Solange 3 die führende Kraft ist wird man wenig bewegen können bzw Zugeständnisse machen müssen, die alle Entscheidungen wieder verwässern.

Es liegt an 1 die Masse zu überzeugen.
Mit Zwang (Steuern) holt man nicht viele Leute ab - im Gegenteil.
 

Sun

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20 November 2016
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Das kommt drauf an wie die Steuern gestaltet sind. Grundsätzlich muss gewisses unerwünschtes Verhalten durch einen höheren Preis weniger attraktiv sein, aber dabei darf es eben nicht Menschen treffen die für den Arbeitsweg auf ein Auto angewiesen sind, sondern es müssen zuallererst mal Möglichkeiten und Alternativen geschaffen werden. Also ja, autofahren darf und sollte sogar teurer werden. Fliegen darf und sollte ebenfalls teurer werden und alles was das Klima stark schädigt ebenso, aber es muss ein Ausgleich her, damit es nicht die mit normalem oder geringem Einkommen besonders hart trifft und damit jeder, der nicht in der Nähe von gut ausgebautem ÖPNV sich den Arbeitsweg mit dem Auto auch leisten kann.
 

Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
Yoshi hat mir gestern erklärt, dass ich bei einer ähnlichen Verzögerung ja in den Öffis und in der Schule Unterricht vorbereiten könnte, die Zeit also gar nicht verlieren würde und das deshalb keine Ausrede ist!
Da stehe ich auch weiter zu. In vielen, aber nicht allen Fällen kann man seine Arbeit so organisieren, dass man in einem öffentlichen Verkehrsmittel und vor allem am Arbeitsplatz flexibel bestimmte Teilarbeiten erledigen kann. Das gilt natürlich vorrangig für Tätigkeitne mit einer gewissen Eigenständigkeit, wie beispielsweise einer Lehrertätigkeit, bei der der Beruf nicht vollständig an Ort und Zeit gebunden ist.
 

Lottogewinner

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Was man gewillt ist zu tun hängt nun aber maßgeblich davon ab welche Position man vertritt.

Wenn ich der aktuellen Berichterstattung folge, gibt es drei Lager:
1) Armageddon steht vor der Tür (Greta)
2) Alles hypothetischer Unsinn (Trump)
3) Bewegung ist in Ordnung, aber bitte nicht zu viel - es eilt ja nicht (die Masse)

Solange 3 die führende Kraft ist wird man wenig bewegen können bzw Zugeständnisse machen müssen, die alle Entscheidungen wieder verwässern.

Es liegt an 1 die Masse zu überzeugen.
Mit Zwang (Steuern) holt man nicht viele Leute ab - im Gegenteil.
Lager 1 (Greta) sagt im Endeffekt nur:
- das hier sind die wissenschaftlichen Fakten zum Klimawandel, die unbestreitbar sind
- es gibt das Kyoto-Protokoll, zu dem sich die Weltgemeinschaft verpflichtet hat, es aber nicht einhält
- haltet es gefälligst ein, sonst hat unsere Generation in ein paar Jahren ein massives Problem, das sich nicht mehr umkehren lässt

Wer denkt, es geht hier noch wirklich um politische Positionen zwischen links und rechts und nicht um Naturkatastrophen, der hat leider immer noch nichts verstanden. Und vermutlich auch noch nie einen halbwegs wissenschaftlichen Text über den Klimawandel gelesen.

Der vermeintliche Zwang ist übrigens eigentlich nichts anderes, wie reine Marktwirtschaft: Es gibt einen Verbraucher aka Verschmutzer - der muss dafür dann auch zahlen. D.h. wer CO2 produziert, muss für diesen Schaden, den er anrichtet, auch eintreten. Das bezieht sich dann sowohl auf die Wirtschaft (Kohle, Auto, Flugzeuge, Mineralölkonzerne...) als auch natürlich auf den Endverbraucher. Und das ist eigentlich überall so üblich: Wenn in meinem Mietshaus Asbest ist, muss das auch der Vermieter auf seine Kosten beseitigen, statt alle dran krepieren zu lassen.

Momentan läuft es halt so: Es wird fleißig drauflos verpestet und am Ende zahlen wir alle, nämlich z.B. durch die gigantischen Infrastrukturprogramme, durch gigantische Ausgleichszahlungen an die Landwirtschaft aufgrund der Dürre usw usf.
Aus deutschen Steuergeldern wurden in den letzten Jahren Milliarden im dreistelligen Bereich wegen Schäden durch die Klimakrise, die wir heute schon haben, bezahlt. Das sieht halt keiner, weil die Zusammenhänge viel komplizierter sind. Aber wenn man etwas mehr (aber immernoch weniger) zahlen muss, um die Schäden zu vermeiden, ist es gleich ein Eingriff in die Freiheit. Seufz.

Im Endeffekt finde ist es halt schon relativ simpel: CO2 Steuer hoch, vor allem für die Konzerne, aber in Facetten eben auch doch bei den Verbrauchern. Wäre schön, wenn es anders ginge, geht aber halt leider nicht. Steuereinnahmen dafür direkt zurück in die Nachhaltigkeit, z.B. Förderung alternativer Energien, Prämien für energetische Sanierungen, Verbesserung des ÖPNV und der maroden Bahnstrecken, Subventionierung nachhaltiger Mobilität in den Autokonzernen.

Damit es nicht in aller Macht "den kleinen Sparer" trifft, gibt es jede Menge anderer Hebel in der Sozialpolitik. Nämlich günstigerer Einstieg in Bildung, freie Kitaplätze, Grundrente, all sowas. Und jetzt rede ich noch nichtmal von einer sinnvolleren Umverteilung vom Kapital, über das man in einer Gesellschaft, in der es fast nur noch durch Erbe distribuiert wird, auch mal nachdenken sollte.

Warum man jetzt ausgerechnet in der Klimapolitik eine soziale Diskussion anfangen muss, die man woanders, wo es dringend Not täte, seit Jahren aussitzt, ist in allererster Linie ironisch.

Und solange die Bürger fleißig mitmachen, weil, oh Gott, da will jemand an ihr Auto und an den Grillabend, wirds auf keiner Ebene voran gehen.

So, das einmal von der Seele geschrieben und alles, was ich dazu an der Stelle sagen will, weil ich die Diskussionen zu dem Thema offen gesagt auf ganzer Ebene leid bin. Ich zahl meine CO2-Steuer jetzt einfach selbst, in dem ich einen Fixbetrag im Monat, den ich lieber als Steuer zahlen würde, spende. Ich kann jedem nur nahelegen, das gleiche zu tun.
 

Yoshi

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Hagen
Lager 1 (Greta) sagt im Endeffekt nur:
- das hier sind die wissenschaftlichen Fakten zum Klimawandel, die unbestreitbar sind
- es gibt das Kyoto-Protokoll, zu dem sich die WEltgemeinschaft verpflichtet hat, es aber nicht einhält
- haltet es gefälligst ein, sonst hat unsere Generation in ein paar Jahren ein massives Problem, das sich nicht mehr umkehren lässt

Wer denkt, es geht hier noch wirklich um politische Positionen zwischen links und rechts und nicht um Naturkatastrophen, der hat leider immer noch nichts verstanden. Und vermutlich auch noch nie einen halbwegs wissenschaftlichen Text über den Klimawandel gelesen.

Der vermeintliche Zwang ist übrigens eigentlich nichts anderes, wie reine Marktwirtschaft: Es gibt einen Verbraucher aka Verschmutzer - der muss dafür dann auch zahlen. D.h. wer CO2 produziert, muss für diesen Schaden, den er anrichtet, auch eintreten. Das bezieht sich dann sowohl auf die Wirtschaft (Kohle, Auto, Flugzeuge, Mineralölkonzerne) als auch natürlich auf den Endverbraucher. Und das ist eigentlich überall so üblich: Wenn in meinem Mietshaus Asbest ist, muss das auch der Vermieter auf seine Kosten beseitigen, statt alle dran krepieren zu lassen.

Momentan läuft es halt so: Es wird fleißig drauflos verpestet und am Ende zahlen wir alle, nämlich z.B. durch die gigantischen Infrastrukturprogramme, durch gigantische Ausgelichszahlungen an die Landwirtschaft aufgrund der Dürre usw usf.
Aus deutschen Steuergeldern wurden in den letzten Jahren Milliarden im dreistelligen Bereich wegen Schäden durch die Klimakrise, die wir heute schon haben, bezahlt. Das sieht halt keiner, weil die Zusammenhänge viel komplizierter sind. Aber wenn man weniger zahlen muss, um die Schäden zu vermeiden, ist es gleich ein Eingriff in die Freiheit. Seufz.

Im Endeffekt finde ist es halt schon relativ simpel: CO2 Steuer hoch, vor allem für die Konzerne, aber in Facetten eben auch doch bei den Verbrauchern. Wäre schön, wenn es anders ginge, geht aber halt leider nicht. Steuereinnahmen dafür direkt zurück in die Nachhaltigkeit, z.B. Förderung alternativer Energien, Prämien für energetische Sanierungen, Verbesserung des ÖPNV und der maroden Bahnstrecken, Subventionierung nachhaltiger Mobilität in den Autokonzernen.

Damit es nicht in aller Macht "den kleinen Sparer" trifft, gibt es jede Menge anderer Hebel in der Sozialpolitik. Nämlich günstigerer Einstieg in Bildung, freie Kitaplätze, Grundrente, all sowas. Und jetzt rede ich noch nichtmal von einer sinnvolleren Umverteilung vom Kapital, über das man in einer Gesellschaft, in der es fast nur noch durch Erbe distribuiert wird, auch mal nachdenken sollte.

Warum man jetzt ausgerechnet in der Klimapolitik eine soziale Diskussion anfangen muss, die man woanders, wo es dringend Not täte, seit Jahren aussitzt, ist in allererster Linie ironisch.

Und solange die Bürger fleißig mitmachen, weil, oh Gott, da will jemand an ihr Auto und an den Grillabend, wirds auf keiner Ebene voran gehen.

So, das einmal von der Seele geschrieben und alles, was ich dazu an der Stelle sagen will, weil ich die Diskussionen zu dem Thema offen gesagt auf ganzer Ebene leid bin. Ich zahl meine CO2-Steuer jetzt einfach selbst, in dem ich einen Fixbetrag im Monat, den ich lieber als Steuer zahlen würde, spende. Ich kann jedem nur nahelegen, das gleiche zu tun.
Ds ist der klügste Beitrag, den Homer hier geschrieben hat!
 

Zeratul

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Da stehe ich auch weiter zu. In vielen, aber nicht allen Fällen kann man seine Arbeit so organisieren, dass man in einem öffentlichen Verkehrsmittel und vor allem am Arbeitsplatz flexibel bestimmte Teilarbeiten erledigen kann. Das gilt natürlich vorrangig für Tätigkeitne mit einer gewissen Eigenständigkeit, wie beispielsweise einer Lehrertätigkeit, bei der der Beruf nicht vollständig an Ort und Zeit gebunden ist.
Klar, weil ich dann auch neben den Sachen, die ich sowieso schon für den Schultag brauche und mitschleppe (Sporttasche, Laptop/Tablet, Bücher, Schreibutensilien, eventuell mal nen ganzen Klassensatz an Klassenarbeitsheften/ -ordnern) noch die ganzen weiteren Bücher mitschleppe, die ich für die Vorbereitung brauche. Zumal man sich in öffentlichen Verkehrsmitteln mit den ganzen Menschen drumherum so super gut auf seine Arbeit konzentrieren und ohne Tisch so extrem gut arbeiten kann. Des Weiteren müsste ich auf dieser Odyssee 4 mal umsteigen und zwei Strecken mit dem Bus fahren, wo mir persönlich schlecht werden würde, wenn ich da lesen würde. Und es ist ja auch nicht gesagt, dass du immer nen Sitzplatz bekommst.
Bis auf die Sache mit dem 4 mal umsteigen, sind das alles ja auch Dinge, die jeden betreffen, der mit öffentlichen Vekehrsmitteln unterwegs ist. Und da sage ich ganz klar: Nein, das ist nicht möglich bzw. nicht mal ansatzweise ein Ersatz für die Arbeit zu Hause. Die Aussage ist grober Unfug.
 
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Yoshi

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Hagen
Klar, weil ich dann auch neben den Sachen, die ich sowieso schon für den Schultag brauche und mitschleppe (Sporttasche, Laptop/Tablet, Bücher, Schreibutensilien, eventuell mal nen ganzen Klassensatz an Klassenarbeitsheften/ -ordnern) noch die ganzen weiteren Bücher mitschleppe, die ich für die Vorbereitung brauche. Zumal man sich in öffentlichen Verkehrsmitteln mit den ganzen Menschen drumherum und so super gut auf seine Arbeit konzentrieren und ohne Tisch so extrem gut arbeiten kann. Des Weiteren müsste ich auf dieser Odyssee 4 mal umsteigen und zwei Strecken mit dem Bus fahren, wo mir persönlich schlecht werden würde, wenn ich da lesen würde. Und es ist ja auch nicht gesagt, dass du immer nen Sitzplatz bekommst.
Bis auf die Sache mit dem 4 mal umsteigen, sind das alles ja auch Dinge, die jeden betreffen, der mit öffentlichen Vekehrsmitteln unterwegs ist. Und da sage ich ganz klar: Nein, das ist nicht möglich bzw. nicht mal ansatzweise ein Ersatz für die Arbeit zu Hause. Die Aussage ist grober Unfug.
Das bedarf natürlich einer entsprechenen Planung, du kannst nicht "blind" vorbereiten im Bus, du musst das schon so planen, dass du keinesfalls mehr als zwei, besser maximal ein Buch benötigst für die Arbeiten die du für die Bus- / Bahnfahrt vorgesehen hast. Was Übelkeit anbelangt war es bei mir nie richtig schlimm, aber es ist auf jeden Fall eine Gewohnheitsfrage. Als wir von Duisburg nach Hagen gezogen sind konnte ich im Bus nur mit Übelkeit arbeiten (oder auch spielen), mittlerweile geht es. Arbeiten tu ich aber nur wenn ich längere Fahrten habe oder den Anschluss verpasse.
 

Zeratul

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24 August 2016
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Was aber nicht immer möglich ist zu sagen, dass man nur ein oder zwei Bücher braucht. Ich hab hier zu Hause manchmal 3 Bücher gleichzeitig aufgeschlagen wenn ich vorbereite. Und dann bleiben immer noch die ganzen anderen Faktoren: Umgebungslärm, möglicherweise kein Sitzplatz, man kann nicht an der Arbeit dranbleiben, weil man bald umsteigen muss usw..
Von den ganzen Faktoren mal abgesehen, bleiben dann auch noch solche Gründe, wie dass ich ne Tochter hab, die ich manchmal in die Kita bringen muss. Da ich, um mit dem ÖPNV rechtzeitig auf der Arbeit zu sein, um 4:40 aus dem Haus müsste, würde mich 1) Meine Tochter wahrscheinlich erschlagen 2) macht keine Kita so früh auf und 3) wäre mein Arbeitsweg ja dann noch deutlich länger, wodurch ich wahrscheinlich dann doch eher schon um 4 Uhr aus dem Haus müsste, damit ich pünktlich um 7.35 Uhr auf der Arbeit bin. Und man munkelt, dass ein Mensch irgendwann auch noch schlafen sollte, wenn seine Gesundheit nicht leiden soll.
 
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Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
Was aber nicht immer möglich ist zu sagen, dass man nur ein oder zwei Bücher braucht. Ich hab hier zu Hause manchmal 3 Bücher gleichzeitig aufgeschlagen wenn ich vorbereite. Und dann bleiben immer noch die ganzen anderen Faktoren: Umgebungslärm, möglicherweise kein Sitzplatz, man kann nicht an der Arbeit dranbleiben, weil man bald umsteigen muss usw..
Von den ganzen Faktoren mal abgesehen, bleiben dann auch noch solche Gründe, wie dass ich ne Tochter hab, die ich manchmal in die Kita bringen muss. Da ich, um mit dem ÖPNV rechtzeitig auf der Arbeit zu sein, um 4:40 aus dem Haus müsste, würde mich 1) Meine Tochter wahrscheinlich erschlagen 2) macht keine Kita so früh auf und 3) wäre mein Arbeitsweg ja dann noch deutlich länger, wodurch ich wahrscheinlich dann doch eher schon um 4 Uhr aus dem Haus müsste, damit ich pünktlich um 7.35 Uhr auf der Arbeit bin. Und man munkelt, dass ein Mensch irgendwann auch noch schlafen sollte, wenn seine Gesundheit nicht leiden soll.
Du musst den Sportunterricht einfach so machen wie mein alter Sportlehrer in der Oberstufe: Ball in die Mitte legen, Volleyball sagen, aus dem Raum gehen. Das kannst du dann durch einen Roboter machen lassen und kannst dir die Anwesenheit bei den Sportstunden gleich ganz sparen :ugly:
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
2.083
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Grundsätzlich stimme ich dir zu @Lottogewinner, aber dass es keine soziale Diskussion ist, ist falsch. Denn es ist sehr wohl eine soziale Diskussion, denn der Wandel wird eben kaum den Deutschen in seinem SUV treffen sondern zuallererst und am stärksten die ärmsten der Armen. Ja auch wir hier werden mit Konsequenzen zu leben haben, aber wir können eben vieles noch mit unserem relativen Wohlstand kompensieren was da auf uns zu kommt. Viele andere auf der Welt haben gar keine Chance.
 

Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
Grundsätzlich stimme ich dir zu @Lottogewinner, aber dass es keine soziale Diskussion ist, ist falsch. Denn es ist sehr wohl eine soziale Diskussion, denn der Wandel wird eben kaum den Deutschen in seinem SUV treffen sondern zuallererst und am stärksten die ärmsten der Armen. Ja auch wir hier werden mit Konsequenzen zu leben haben, aber wir können eben vieles noch mit unserem relativen Wohlstand kompensieren was da auf uns zu kommt. Viele andere auf der Welt haben gar keine Chance.
Das steht außer Frage, aber Homer meinte hier ja die soziale Diskussion bezüglich der innerdeutschen Maßnahmen und ihren Auswirkungen (also: Wird mir das Benzin zu teuer für die Fahrt zur Arbeit?).