Days Gone (PS4)

Darkie

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25 Mai 2017
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Raccoon City
Und durch. ^^

Auch wenn ich Anfangs oft vor der Release über Days Gone gemeckert habe, es ist mit grosser Wahrscheinlichkeit für mich eines der besten Sony-Spiele dieser Gen und weit vor den anderen so genannten Sony-Blockbustern.

Die Spielewelt war toll und die Story hat sich gut entwickelt, die Charaktere waren auch super. Mir haben nur die Hordenkämpfe nicht so gefallen, mir ging da etwas die Übersicht verloren. Trotzdem tolles Spiel!
 

Colt

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25 August 2016
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Mir ging's auch so. War sehr skeptisch bei dem Spiel, wollte es anfangs sogar abbrechen, aber dann hat es doch noch klick gemacht und das Spiel ist tatsächlich zu einem meiner absoluten Lieblingsspiele in dieser Gen geworden. Bei den Sony Exclusives ist es aber bei mir "nur" auf Platz 2. An God of War kommt es dann doch nicht vorbei.^^
 

Zelos

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24 August 2016
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So ich hab es heute auch gestartet. Ich habe etwa 3 Stunden gespielt und auf Überleben 1 gestartet. Also ohne minimap, ohne schnellreise und minimalem HUD. Und sonst wohl so schwer wie ‚schwer‘.

mir gefällt es bisher ganz gut und der Modus scheint mir auch die richtige Wahl zu sein. Ganz am Anfang spielt es sich beinahe wie the Last of us mit dem crafting on the fly und der Mischung aus stealth und ballerei. Ich soll jetzt ein paar Vorbereitungen treffen damit ich mit boozer nach Norden abhauen kann. Dazu hab ich schon ein paar freaker nester zerstört und ein camp von Banditen befreit und soll jetzt noch irgendwas abliefern was ich bei einem Grab gefunden habe.

bin gespannt ob der äußerst positive erste Eindruck erhalten bleibt Oder ob es sich schon bald abnutzt.
 

Zelos

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Ich hab jetzt etwa mindestens die doppelte Zeit gespielt und bin fast so weit um mit Boozer weiter zu ziehen aber plötzlich habe ich mich dann doch zu nebenkram hinreißen lassen. Der Schwierigkeitsgrad hat eigentlich rapide nachgelassen aber vorsichtig sein sollte man dennoch immer. Eine falsche Bewegung und man stirbt dann. Ruhe ist auch hier die das beste Mittel zum Erfolg. Glücklicherweise/Leider ist das kein Problem dank der quicksave und der vielen automatischen Speicherungen. Es macht allerdings große freude durch die Ortschaften zu schleichen, nach Schrott zu suchen und Gegnern auszuweichen oder sie diskret und intelligent zu erlegen. Einem Schwarm kann ich bisher allerdings nur ausweichen. Die alle zu töten ist mit meinem bisherigem Arsenal Einfach unmöglich.
 
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Zelos

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Ich bin ein gutes Stück weiter und hab ein paar Ratten geflutet. So langsam nimmt diese the Walking Dead Staffel Fahrt auf... wait what?

ja macht noch Spaß. Allerdings hab ich gerad wohl etwas mehr als die Hälfte wenn ich mich recht umhöre. Bin mal gespannt ob die zweite Hälfte noch Abwechslung einbringt weil so langsam könnte mal frischer Wind. Aber ich bin guter Dinge da ich bisher noch nicht wine Horde gesehen habe.

bester Moment war bisher als ich einmal Sprit suchen musste und dabei vom Regen in die Traufe gekommen bin. Wenn alle Mechanismen dieser openworld ineinander greifen ist die echt toll.
 

Zelos

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Hier ist mein 10-minütiger Umweg auf der Suche nach Sprit. Es ist eine Orientierungslose Suche im Dunkel der Nacht bis ich sogar schließlich von einem Schwarm gejagt werde und es anfängt zu stürmen. Am Ende stellt sich heraus dass ich einfach nur den schienen hätte weiter folgen müssen ^^ . Solche Momente sind leider viel zu selten weil Sprit sonst eigentlich kein Problem ist. Und so rauscht man dann auch meist nur an all den schönen Orten vorbei anstatt sich da durch zu kämpfen.
 
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Zelos

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Ich liebe die PS4-Aufzeichnungs-Funktion. Wenn mal alles richtig gut läuft kann man sich die Erinnerung im nach hinein speichern. So tadellos hab ich bisher kein Camp ausgeräumt ^^

 

Zelos

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So, ich bin durch.
Nach den Credits wollte ich das Spiel eigentlich beiseite Legen habe dann aber etwas von einem Secret Ending erfahren dass sich noch anschließend offenbart. Ich hatte es mir direkt bei Youtube angesehen aber nun gut ich dachte noch eine Session kann nicht schaden und habe noch etwa 3 Stunden Post-Credits weiter gespielt um die restlichen Stories abzuschließen und das geheime Ending selbst nochmal zu sehen. Kurz gesagt: Ich habe alle Stories auf 100% abgeschlossen, ausgenommen ist "Plündercamp-Killer" (79%) und "Hordenkiller" (45%). Das sind bloß neben Aktivitäten ohne wirkliche Story. Im Grunde hab ich also alles gesehen was die Story zu bieten hat. Ich habe alle Fertigkeiten erlangt (und 3 Skillpunkte übrig) und 3 von 5 Camps auf das höchste vertrauen erarbeitet. Ich bin sicherlich noch weit weg von der Platinum aber das dürfte bloß busy-work sein.

Also was soll ich sagen? Jedenfalls kann ich sagen, dass es besser ist als sein Ruf. Gut, ich habe nicht die 1.0 version gespielt sondern die deutlich verbesserte 1.67 Version; ich glaube dieser Patch kam sogar erst letztens, beinahe ein Jahr nach release. Und ich habe auch auf dem Schwierigkeitsgrad "Überleben" gespielt der erst in dieser Version eingeführt wurde und ICH EMPFEHLE auch jedem der das Spiel ausprobieren möchte dieses Spiel in diesem Modus zu starten. Zumindest wenn man das komplette Paket mitnehmen möchte, was 'Days Gone' versucht zu sein. Natürlich habe ich jetzt keinen vergleich zum normalen Schwierigkeitsgrad aber die Änderungen machen schon auf dem Papier sinn wenn man sich schon ein Spiel aussucht dass ein Post-Apokalypse-Szenario bietet dann möchte man sicherlich auch möglichst das feeling für eine post-apokalypse bekommen, oder etwa nicht? Änderungen betreffen hauptsächlich die Survival-Ansicht und rauben einem die Möglichkeit auf Schnellreise. Außerdem ist das HUD die meiste Zeit versteckt und wird nur kurz eingeblendet wenn man eben jenen Survival-Mode aktiviert. Zusätzlich sind 3 Skills gesperrt die man im Survival-Skill-Tree sonst erwerben könnte. Was bedeutet das für den Spieler? Hauptsächlich dass man sich immer durch die gefährliche Welt bewegen MUSS wenn man irgenwo hin möchte und dass man besser mit Ton spielt. Ohne die Visuellen hilfen zur Gegner-Lokalisierung kann man sich manchmal also nur auf den Ton verlassen. Wer allerdings nur schnell die Story durchprügeln will, sollte natürlich auf normal oder einfach spielen, wobei ich dann auch gleich ein Lets Play ans Herz legen würde. Whats the Point?

Dann noch ein Punkt zur Helligkeit in diesem Zusammenhang. Ich habe keine Ahnung wie hell es sein sollte aber unter den normalen Einstellungen die ich sonst immer verwende war mir das Spiel viel zu hell. Ich habe die Nacht anfangs mit dem Tag verwechselt, also habe ich die ingame Helligkeit von der Mitte auf ganz niedring gestellt (also von 5 auf 1) und das schien mir optimal. Die Nacht war gruselig und ich habe versucht sie zu meiden. So sollte es doch sein, oder?


Kommen wir also zum eigentlichen Spiel dass äußerst lang ist. Äußerst lang. Hat es seine Längen? Definitiv. hat es Höhepunkte? Definitiv. Ist das Spiel spielenswert? Definitiv. Die Story und das Spiel fängt simpel genug mit der Prämisse 'Überleben' an und fängt das feeling auch gut ein. Wie bereits erwähnt spielt es sich in den Tutorial-Missionen beinahe wie The Last Of us gibt aber einem dann natürlich die Freiheit selbst durch die Welt zu streifen. Boozer verletzt sich am anfang am Arm und muss versorgt werden. Deacon St John muss also ein paar Sachen besorgen um ihn wieder gesund zu pflegen mit dem versprechen alsbald nach norden zu fahren wo es vielleicht besser ist zu überleben. Es dauert nicht lang bis Deacon von verschiedenen Überlebenden-Camps angeworben wird und für sie aufträge übernimmt wobei auch beide gleich versuchen ihn und Boozer zum bleiben zu überreden. Zwischenzeitlich trifft Deacon einen Doktor wieder. Ein Mann Namens O'brian in dessen Obhut er seine Frau gegeben hat als sie beim Ausbruch verletzt wurde. Deacon nutzt die Gelegenheit um herauszufinden was ihr zugestoßen ist. Von da an nimmt die Story ihren Lauf mit teils unerwarteten Segmenten.
Nach den Tutorial Missionen flacht das spiel etwas ab vor allem weil man den meisten gefahren noch ausweichen muss und alle Gameplay-Mechaniken einen etwas erschlagen wollen. Auch die anfänglichen Hauptmissionen in denen man zum schleichen gezwungen wird sind relativ unspaßig. Doch der Spielspaß steigt deutlich an sobald ein drittes Spiel ins Camp kommt. Die Story kann man dabei gut als 3 verschiedene Episoden mit gleicher Länge betrachten (Oder als 'Staffeln' wenn man Seriengucker ist). Die erste Episode zeigt also das Drifter-Leben von Deacon und seinem Partner und stellt die Charaktere näher vor. In der Zweitel Staffel versucht Deacon sich mit seinen Verlusten zu arrangieren und zieht tatsächlich das Leben in einem der Camps in Erwägung. Zusammenhalten, Community, andere Menschen. Sowas eben. Und dann gibt es eine dritte Episode die nochmal schwung in die Sache bringt.


Deacon St John trägt dabei die Last der Story auf seinen Schultern. Die Geschichte kommt manchmal nicht in Fahrt aber darum soll es nicht immer gehen. Oft stehen einfach nur Charakter-Geschichten im Mittelpunkt der Hauptstory die teilweise tragisch und teilweise 'positiv' enden. Und Deacon selbst ist ein Mann mit Ecken und Kanten und sicherlich ein Charakter der nicht jedem Sympathisch ist. Aber das macht ihn so besonders spannend. Die Tadellose deutsche Stimme ist dabei wunderbar gelungen. Ich für meinen Teil hätte wohl in zur Figur des Jahres gewählt wenn ich das Spiel schon im letzten Jahr gespielt hätte. Auch wenn er selbst entscheidungen trifft, die selbst ich fragwürdig finde.


Das Gameplay eskaliert dabei sehr schön. Anfänglich geht man sogar einzelnen Freakern aus dem Weg weil die Munition so knapp ist, im mittleren Segment ballert man schon fröhlich umher und wenn man am Ende gegen Horden antritt ist man endlich froh eine gelegenheit zu haben die ganze Munition die man angesammelt hat auch zu verballern. Das ist clever gelöst und erhält die Spannung. Das Spiel wird nie zu einfach was ja sonst oft das Problem eines Open-World spiels ist, insbesondere wenn man sich mit Sidequests beschäftigt hat und dabei immer stärker wird. Aber wenn man unvorsichtig wird, wird man bestraft! Das bleibt so. Wobei das spiel allerdings auch nie wirklich schwer wird, wenn man die Ruhe mit sich bringt. Heil-Items finden sich zuhauf und munition ist später wirklich kein Thema mehr. Der Schwerste Part war wohl Teil der Hauptstory wo es darum ging eine Horde auszulöschen. Sicherlich einer der Höhepunkte wobei es sehr frustrierend sein kann wenn ein Plan nicht so klappt wie man es sich vorgenommen hat. Und ich halte es auch für unmöglich dass unter all der Hektik so zu gestalten wie man sich das vorgestellt hat. Aber am ende des Tages ist es sicherlich auch so gewünscht dass man sich als Spieler so gestresst fühlt wie die Figur und man ist froh wenn man die letzten Freaker mit einem Kantholz niederknüppelt weil die munition ausgegangen ist.


Was mir sauer aufgestoßen sind, sind die Funknachrichten zwischen den Figuren. Es sind VIELE zu VIELE und sobald auch nur irgendwas den Funkspruch unterbricht (zB ein zufälliger Kampf beim Biken) beginnt dieser Teilweise komplett von vorn! Oft passieren sie auch zu ungewöhnlichen Zeitpunkten, völlig out of place. Es kommt mir so vor als sammeln sie sich alle in einer Warteschleife und müssen abgespielt werden egal ob sie noch relevant sind oder nicht. Das hat mich wirklich aus der Immersion heraus gerissen. Schade dass die das nicht in den Griff bekommen haben, das so natürlich wie bei Uncharted oder God Of War zu gestalten. Außerdem ist die PS4 PRO äußerst oft sehr laut geworden. Das ist mir sonst bei kaum einem Spiel passiert und wenn auch nur punktuell. Bei Days Gone hingegen gab es wohl nur 'mittellaute Lüfter' und 'Düsenjet startet jetzt' zur auswahl. Das habe ich selbst durch meine Kopfhörer gehört.


Alles in allem ist es aber ein sehr schönes OpenWorld-Zombie spiel. Wer mit beiden Begriffen etwas anfangen kann sollte sich das Spiel auf jeden fall mal ansehen. Trotz all der Unterschiede zu The Walking Dead fängt es die Stimmung der Serie ganz gut ein (als sie noch gut war in den früheren Staffeln).

9/10
 
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Ripchip

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24 August 2016
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Das Spiel hat es mir richtig angetan und ist für mich der Überraschungshit der letzten Jahre, meine Erwartungen waren niedrig, wurden jedoch meilenweit übertroffen. Für mich macht es bisher einfach alles richtig, die Abfolge der Missionen passt, die Welt ist gut designed, die Grafik ist toll und ich bin eigentlich die ganze zeit motiviert, nur noch diese eine Mission zu spielen. Selbst die Pro wird nicht laut (ist die neueste Revision), ich bin wohl laut Zelos im letzten Drittel des Spiels, werde aber definitiv alle Missionen spielen. Und ich freue mich drauf, meine erste Horde platt zu machen!
 
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