Death Stranding (PS4)

Zelos

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24 August 2016
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Im discord haben wir festgestellt dass ich genau so weit bin wie Law nun. Hat beinahe 3 Stunden gedauert aber ich denke jetzt ist die Tutorial Phase vorbei. Es sind schon sehr viele Sequenzen am Anfang aber anders als bei MGS fand ich die unterhaltsam. Das was ich bisher spielen konnte fand ich gut. Sam steuert sich gut. Grafik und Musik sind prächtig. Und als Postbote im real life der frischer Papa ist und schon zwei mal Island besucht hat weil er die Natur dort so liebt spricht mich das Szenario wohl einfach an. Wohlgemerkt sei dass ich bis dato kein Fan von kojimas Werken war. Mal sehen wie es hier weiter geht.

Ich spiele übrigens auf deutsch und die Stimmen und die synchro finde ich im allgemeinen sehr hochwertig. Außer die hardman. Der geht mir auf den Keks.
 

Zelos

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24 August 2016
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Weitere Eindrücke (ja ich hab nach dem post noch ne Stunde angehängt). Jetzt ist es tatsächlich erstmal gameplay fokussiert. Nach und nach werden jetzt neue Mechaniken vorgestellt und ich bekomme solangsam einen Sinn dafür wie das gemaplay aussehen soll und es entfaltet sich langsam. Es ist immer noch eine Menge Info die auf einen eindrischt.
Ich finde die Strecken bisher zuweilen etwas kurz. Die Trailer haben irgendwie stundenlange gewaltmärsche vermittelt aber bisher ist alles übersichtlich in 10 Minuten erreichbar und das obwohl man sich ablenken lässt. Aber mal sehen was noch kommt :)
 

Zelos

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24 August 2016
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Zweiter Abend. Hab wieder fast 3 Stunden spielen können und heute gab es dafür so gut wie gar keine zwischen Sequenzen. Ich bin aus dem Erholungsraum heraus und hab erstmal einen Schock bekommen wie bepflastert die Welt durch andere Spieler geworden ist. Es gab einen Trampelpfad zur Station, Schilder mit Warnungen und Wegweisern. Briefkästen für verlorene Fracht. Brücken, Leitern, Seile. Das Gebiet das ich gestern Abend verbunden hatte war nicht mehr leer sondern voll. Voll mit Sachen zu sehen und zu tun. Von anderen.
Da war ich erstmal etwas traurig dass das Spiel nicht die erhoffte Menge an Einsamkeit hat, das hat sich aber schnell gelegt als ich den nächsten hauptauftrag angenommen habe und über die Grenze zum nächsten unvernetztem Gebiet marschiert bin. Die online Aktivitäten sind solange deaktiviert und dann war man wieder auf sich gestellt. Ich habe mich mit einem Seil einen Steilhang hinab gelassen und bin durch einen Wald voller Geister und der Stress war plötzlich enorm. Der prasselnde Regen. Die schwere Fracht die bei einem Fehltritt zu kippen droht. Das piepen deines Sensors und dann noch das wimmern des babies. Die soundkulisse hat mich echt fertig gemacht. Ich wurde schließlich auch gejagt und was dabei abging ist visuell kaum in Worte zu fassen. Das Baby war tot unglücklich, die Schuhe waren halb kaputt. Die Kleidung von einer schwarzen Masse getränkt. Der Ausdauer Balken um ein Viertel verkürzt und Sam wollte plötzlich nicht mehr gehen. Also hingesetzt. Nach 15 Sekunden wollte ich wieder aufstehen aber nope das reichte nicht. Er musste sich wieder setzen. Also na gut. Erholen wir uns ein bisschen. Dann kann ich gleich auch das Baby noch ein bisschen schaukeln. Nach einer Minute ging es aber wieder. Noch weniger Meter bis zum Ziel. Ort verbunden. Leider gibts dort keinen Schlafraum um Ausdauer und HP herzustellen dafür aber neue noch schwerere Fracht zurück. Oh Gott. ... aber Ohja das Gebiet ist nun vernetzt. Brücken und Schilder weisen mich sicher zurück ohne noch mal den Geistern ausgesetzt zu sein. So ein Glück. Danke euch! Der Rückweg wird ein leichtes wenn ich jetzt den Stick nur ruhig halb nach vorne drücke und beide Schultertasten anziehe und steile Abhänge vermeide. Es spielt ein neuer Song von low roar ab und ich genieße den entspannten rückweg bei aufgeklartem Wetter und guter Musik.

Also ja, jetzt habe ich das Konzept verstanden. Ich habe den ganzen Abend gespielt ohne eine Miene zu verziehen. Hatte ich Spaß? Keine Ahnung. Aber ich hab jetzt nur aufgehört weil ich morgen arbeiten muss.

Oh ich muss dran denken morgen mal die Schuhe von Sam auszutauschen. Die sind halb durch. Will keine blutigen Füße riskieren. Und ich brauch auch noch neue Winterschuhe :) .
 

Zeratul

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Ich bin aus dem Erholungsraum heraus und hab erstmal einen Schock bekommen wie bepflastert die Welt durch andere Spieler geworden ist. Es gab einen Trampelpfad zur Station, Schilder mit Warnungen und Wegweisern. Briefkästen für verlorene Fracht. Brücken, Leitern, Seile. Das Gebiet das ich gestern Abend verbunden hatte war nicht mehr leer sondern voll. Voll mit Sachen zu sehen und zu tun. Von anderen.
Das war mein allererster Gedanke, als ich mir ein Review zum Spiel angeschaut hatte und diese Funktion erklärt wurde. Dass die Welt doch dann blitzschnell vollkommen bedeckt sein muss mit dem, was andere Spieler gebaut haben. Vor allem wenn man das Spiel nicht zum Release spielt, sondern erst Wochen oder Monate später, müsste dann ja eigentlich der Schwierigkeitsgrad enorm gesenkt sein. Weil selbst wenn diese Dinge erst freigeschaltet werden sobald man ein Gebiet vernetzt hat, so wird ja doch zumindest immer der Rückweg einfacher, so wie du das auch beschreibst. Die ersten Spieler hatten diesen Vorteil nicht.
Ich habe aber mal in einem Kommentar unter einem YT-Video gelesen, dass dieser Zeitregen, den man auch schon in den Trailern gesehen hat, die von anderen Spielern erstellten Bauwerke nach und nach wieder zerstört, eben um zu verhindern, dass die Welt irgendwann zu sehr mit Brücken, Schildern usw bepflastert ist.


Tendenziell klingt das, was du beschreibst auch wirklich sehr spannend und interessant. Ich kann mir nur irgendwie nicht vorstellen, dass dieses Spielprinzip so furchtbar lange spannend und interessant bleibt.
 

Zelos

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Die Menge der Objekte wird sicherlich auch irgendwie limitiert sein sonst wäre das zu überladen. Aber ich glaube dass der online Part essentiell für die spiel Erfahrung ist. Das Gelände kann wirklich unwegsam sein und insbesondere wenn man mehr als halb voll beladen ist ist man froh wenn man einfach mal verschnaufen und über eine Brücke matschigeren darf.
Ich bin noch in Kapitel 2 habe aber einen tip gelesen dass man sich bis Kapitel 3 auf hauptmissionen konzentrieren soll einfach um noch mehr Möglichkeiten zu haben bevor man sich auf sidecontent stürzt.

Irgendwie ist es süchtig machend aber ich hab keine Ahnung wieso.
 

Zeratul

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Dann werde ich es mir demnächst auch noch zulegen. Ich bin nach wie vor skeptisch aber auch extrem neugierig.
 
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Mach das. Ich hab mittlerweile viel Spaß. Bedenke nur dass der Einstieg sehr langwierig sein kann.

Am Anfang kann man nun ja nicht wirklich viel mehr als spazieren und Leitern aufstellen. Aber 30 hauptmissionen später hat man auch 30 neue Dinge mehr die man machen kann. Und ich bin nach wie vor in Kapitel 3.
 

Zelos

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Hier mal gameplay und Kommentar von mir. Bezieht sich insbesondere auf den Shared World Aspekt und hoffe dass das fragen beantwortet.

Und ja irgendwann komme ich noch in den Stimmbruch:)

 

Tolja

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24 Oktober 2016
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Du kannst dein Motorrad auch etwas näher an der Brücke parken, dann hast du Zugriff auf das Metal ohne es vorher hintragen zu müssen.

Ich bin begeistert von dem Spiel. Allerdings wurden viel zu viele Lieferquests eingebaut, wodurch sich das Spiel ganz schön hinzieht und so ermüdend werden kann. Und die ganzen Menüs und Karte sind mit den ganzen Symbolen und Linien sehr vollgeladen.

Das sind bis jetzt so meine einzigen zwei Kritikpunkte.
 
Zuletzt editiert:

Zelos

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Das ist schwer zu sagen. Im Schnitt würde ich sagen 10 Minuten. Die Wege werden weiter aber man bekommt verschiedene Möglichkeiten zu kürzen. Die längste die ich hatte war wohl 30 Minuten aber da hab ich zwischendurch noch nebenaufträge angenommen und da abgeliefert wenn etwas auf dem Weg lag. Hätte ich mir auch mal länger gewünscht aber ich bin ja auch erst in Kapitel 3. gibt wohl über 10 Kapitel wie ich gehört habe :) .
 

Zelos

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Ich hab heute Abend wieder spielen können. Habe nach einer kurzen Mission nun einen Truck bekommen und dachte ich fahre damit zurück zur Hauptstadt des Gebiets für die nächste Hauptmissionen. Hab mich dann mitreißen lassen und auch alle nebenaufträge angenommen die der Punkt zur Verfügung hatte. Lag alles auf dem Weg und hey ich hab ja nen Truck. Da passt alles rein. Und bei der ersten Abgabestelle sehe ich noch mehr Aufträge für die anderen Stationen. Und ich dachte so ... ach komm.

...

3 Stunden später habe ich quasi meine Arbeit Nachgespielt. DAS Ist ein Lieferanten Simulator. Ich glaube im Truck waren dann teils um die 50 Pakete und wenn ich an einem Empfänger war musste ich erstmal die entsprechenden Pakete aus dem Laderaum raussuchen. Ein manchmal essentieller Teil meiner Arbeit . Nunja es ging eine Weile so weiter. Meine Session war frei von jeder Action und ich hab hauptsächlich nebenkram gemacht. Aber ich war irgendwie gefesselt. Highlight war dann für mich 5 gesammelte nebenmissionen an einer Abgabe stelle gesammelt abzugeben. Der der Ort nicht gut von der Straße zu erreichen war. Hab ich die fast 20 Pakete dann aus dem Wagen geholt und einzeln auf dem Schwebe-Helfer geladen und bin dann mit dem an der Hüfte gebunden den Berg hoch gehiked :) . Keine Ahnung wieso Das so toll war. Achja und es gab ne Situation wo ich mit einer Leiter über einen Spalt hinüber wollte aber nicht die wahre auf dem bike lassen wollte. Also hab ich 3 mal die Hände voll gemacht und bin über die Leiter hin und her bis das Bike leer war. Das hab ich dann zurück gelassen da es eh kurz vor der vernichtung war. Und niemand ist an diesem Abend gestorben :) . Am Ende des Abends hab ich dann aber doch etwas die Story voran getrieben :) .

Edit:

Was mir besonders auffällt ist dass ich eine sehr gute Orientierung habe. Das bringt einem das Spiel wohl unterschwellig bei. Ich weiß fast immer wo ich bin. Ganz anders in anderen Open World spielen wo man auch nach 20 Stunden ohne minimap keine Ahnung hat wo es lang geht.

Und: es ist sehr abwechslungsreich. Hat sich heute komplett anders gespielt dank der gadgets und dem ausgebauten Straßennetz. Heute ging es um Logistik und Effizienz. Bei meiner nächsten Session würde ich aber gern in die unerschlossene Wildnis weiter ziehen und erkunden und entdecken.
 
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Zelos

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Hier noch etwas Sidequest gameplay von mir. Wenn ich mir das angucke sieht das so langweilig aus. Aber ich hatte pure Unterhaltung beim erschließen des Weges und beim unterstützen des Ausbaus des Netzwerks.

 

Zelos

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So ich habs durch. Was für ein tolles Spiel. Bei Gelegenheit schreibe ich später mehr.
Nur als Tip wenn ihr das Ende an einem Stück genießen wollt plant ab Kapitel
13
etwa 2 1/2 Stunden ein und nehmt etwas mit zum Knabbern und zum trinken. Aber nichts fettiges weil man zwischendurch noch den Kontrollee nutzen muss :) .

Das Ende war jedenfalls sehr zufriedenstellend. So absurd die Story zwischendurch auch erschien, das Ende hat es imo gut gebündelt und abgeschlossen. Hat der ganzen Story noch einen schönen Nachgeschmack geliefert.


Ich denke dieses Spiel wird mit der Zeit einen besseren Ruf bekommen. Einen den er auch verdient. Vielleicht sogar tatsächlich ein moderner Klassiker.
 

Shiningmind

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29 August 2016
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Ich denke dieses Spiel wird mit der Zeit einen besseren Ruf bekommen. Einen den er auch verdient. Vielleicht sogar tatsächlich ein moderner Klassiker.
Hmm...ich denke es wird eher ein Liebhaberspiel/Hidden Gem. Bei einem Klassiker besteht meist ein kommerzieller Konsens über dessen Qualität aber Death Stranding wird sehr kontrovers aufgefasst...aber das kann sich natürlich auch ändern.

Death.png
 

Zelos

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24 August 2016
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Ja gut, das ist wohl treffender. Ich vergleiche etwas mit majoras mask und wind waker die heutzutage besser aufgefasst werden als damals zum Release.