Der GUF-Jahresrückblick Vol. 12 - 2019

Imur

Newbie
8 Januar 2018
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Dann ersetze ich es durch "Bestes Indie-Spiel" ;)
Das kann schnell komplizierter werden als man denkt. Ich freue mich zum Beispiel sehr auf das Indie Spiel Cyberpunk 2077 ;)

Für mich sind Spiele Spiele, in meiner Top 10 werden Indies, Downloadspiele, Retailspiele (die ich trotzdem downloade) und VR Spiele bunt gemischt. Für einen seriösen Jahresrückblick muss ich zumindest noch ein Spiel beenden. Dann fehlt zwar immer noch genug, aber naja. Irgendwo muss man den Schlussstrich ja ziehen. Death Stranding wird auf jeden Fall fehlen, das spiele ich erst im Sommer.
 
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Zeratul

Mitglied
24 August 2016
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Ich mache in meiner "Top-Liste" da auch keine Unterschiede. Wären Valfaris oder Children of Morta besser gewesen als eines der 5 genannten, hätten sie da gestanden. Aber es stimmt, die Zuordnung ob Indie oder nicht ist manchmal ziemlich kompliziert. Ich verstehe auch bis heute nicht, warum Ori and the Blind Forest immer zu den Indie-Spielen gezählt wird, da Microsoft da meines Wissens nach ja ziemlich die Finger im Spiel hatte. Vielleicht lässt man die Kategorie am besten wirklich weg.
Aber ja, wenn ich einen absolut aussagekräftigen Jahresrückblick liefern wollen würde, müsste ich tatsächlich jedes Spiel, das mich interessiert hat, durchgespielt oder zumindest ausreichend gespielt haben. Ich hab aus dem letzten Jahr auch noch Astral Chain, Link's Awakening, Death Stranding und Outer Wilds auf meiner Liste. Ist natürlich gut möglich, dass eines von denen es in meine Top 5 geschafft hätte.
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Bergisch Gladbach
Darum ist es ja ein persönlicher Rückblick der mit 365 Tagen limitiert ist. Sonst wird man nie fertig. Wenn die Zeit abgelaufen ist, ist die abgelaufen :) . Also schon ok. Ich zocke auch erst jetzt Star Wars und anschließend days gone und control.
 

Imur

Newbie
8 Januar 2018
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Ich hab grad mal geguckt und es fehlt in besagtem Spiel nicht mehr viel. Also was solls:

Top10 Alphabetisch:

Astral Chain:

Epischer geht es wohl nicht. Absolut over the Top, tolles und vor allem einzigartiges Kampfsystem. Wem je etwas „zu Anime“ war, sollte jedoch einen Bogen darum machen. Außer halb nackten Schulmädchen hat das alles.

Baba is You:

Das wohl innovativste Spiel des Jahres, bei dem man die Regeln selbst gestaltet. Alle Rätsel hab ich noch nicht geschafft, aber man kommt recht früh zum Abspann. Extrem tolles Spiel, das ich aber auf jeden Fall auf der Switch empfehlen würde. Aber Achtung: wenn ihr es im Bett spielt, lauft ihr Gefahr auf viel Schlaf zu verzichten.

Beat Saber:

Profitiert enorm von der Freiheit der Oculus Quest. Wir haben einen sehr breiten Flur und ohne Kabel durch diesen zu hüpfen macht einfach irre Spaß.

Devil May Cry V:

Es ist der fünfte Teile einer Reihe, die jetzt nicht durch ständige Innovationen glänzt. Ich kann nicht viel dazu sagen, außer, dass die hohen Erwartungen erfüllt wurden. V war dann doch mehr Neuerung als ich erwartet habe, der spielt sich schon sehr anders. Tolles Spiel!

Disco Elysium:

Das Spiel ist der Wahnsinn. Eine interessante Welt, erinnerungswürdige Charaktere, tiefgründige Dialoge und die absolute Freiheit seinen Character so zu spielen, wie man es selbst möchte. Man kann ihn zum Beispiel zum Rassisten machen, zum Kommunisten, zum Junkie, und und und. Alles hängt von den Antworten ab, die man im Laufe des Spiels so gibt. Es hat auch ein recht innovatives Stat System: man diskutiert teilweise mit seinen eigenen Stats, wie zum Beispiel „logisches Denken“. Manchmal widersprechen sich die verschiedenen Stats auch und man kann selbst entscheiden, auf welchen Teil des eigenen Gehirns man vertraut. „Ganz nebenbei“ ist die Hauptgeschichte um einen Detective, der irgendwie von der Bahn abgekommen ist und betrunken ohne Waffe und Marke in einem Motel aufwacht, dann aber einen Mordfall aufklären muss hervorragend. Als kleinen Bonus gibt es auch noch regelmäßige Lachanfälle, wie ich sie beim Spielen selten bis nie hatte. Dieses Spiel hat alles.

Fallen Order:

Dieses Spiel dürfte es eigentlich gar nicht geben. Das ausgerechnet EA ein Spiel durchwinkt, das so durch und durch eine klassische Singleplayererfahrung ist, ist ein kleines Wunder. Klar hat es seine Ecken und Kanten (wenigstens technisch konnte ich es zum Glück einwandfrei genießen), wie die bescheuerten Ponchos die man überall findet, statt echter Belohnungen fürs Erkunden, aber es ist ein so pures Videospiel, wie man sie heute kaum noch bekommt. Nicht selten habe ich mich an Klassiker wie Prince of Persia Sands of Time zurückerinnert.

Operencia:

Apropos klassische Videospiele: Operencia ist ein extrem klassischer Dungeon Crawler, wie Might & Magic. Man schlendert in der First Person von Dungeon zu Dungeon, löst in diesen Rätsel und erschlägt Monster in Rundenkämpfen. Im Grunde war es das. Das Ganze wird durch seinen Artstyle und seine tollen Ambientesound so gut unterstütz, dass man leicht darin versinken kann. Es ist zudem ein sehr guter Einstieg ins Genre. Ich bin im ganzen Spiel nicht einmal gestorben, was extrem untypisch für solche Spiele ist. Also keine Angst, auch wenn ihr vielleicht anderswo schon abschreckende Erfahrungen gemacht habt. Es ist übrigens im Gamepass :)

Sekiro:

Muss ich zu Sekiro viel sagen? Ich bin gespannt, ob From noch einen Aspekt aus Dark Souls findet, um den man ein ganzes Spiel aufbauen kann. Ausweichen und Parieren haben jetzt je ein Spiel bekommen. :ugly:

Slay the Spire:

Kartenkampfysteme sind so eine Sache, die viele nicht mögen. Man kann sie extrem schnell versauen und ein langweiliges Spiel daraus machen.

Rogue Likes sind so eine Sache, die viele nicht mögen. Man kann sie extrem schnell versauen und ein frustrierendes Spielerlebnis daraus machen.

Die wenigsten dieser Spiele schaffen es, die richtige Balance für mich zu finden und mich zu begeistern, obwohl ich beide Systeme lieber nicht hätte. Slay the Spire schafft es, beides in einem Spiel zu vereinen und trotzdem noch der Hammer zu sein. Guckt es euch unbedingt mal an. Es schreit danach auf der Switch gespielt zu werden. Die Gefahr, wenn ihr es im Bett spielt gilt allerdings auch hier.

Supraland:

Überraschungshit des Jahres. Eindeutig. Ich hab im Hidden Gem Thread im Resetera kurz vor Weihnachten davon erfahren und es dann direkt durchgesuchtet. Es ist das beste 3D Metroidvania das nicht Metroid Prime heißt und hat ein extrem cleveres Rätseldesign. Es kommt irgendwann auch für die Switch, spätstens dann solltet ihr es such unbedingt angucken. Fun Fact: das Spiel kommt aus Deutschland und wurde fast vollständig von einer Person erstellt. Wow.



Flops des Jahres:

Ich hab nur ein Spiel gespielt das mir nicht gefallen hat: Blasphemous. Das ist einfach zu träge und zu… keine Ahnung. Es ist kacke. Was schade ist.

Beste Grafik (Technik): Der RDR2 PC Port. Es ist ein bisschen geschummelt, aber meine Fresse sieht das gut aus.

Beste Grafik (Artstyle): Sayonara Wild Hearts

Bester Soundtrack: Sayonara Wild Hearts

Bester Sound: Gears 5.

Beste Spielewelt: Disco Elysium

Beste Atmosphäre: Operencia

Bester DLC: Ich behaupte einfach mal es ist Iceborn, auch wenn ich es erst nächste Woche spielen kann.

Beste Inszenierung: Control

Bester Multiplayer: Ich hab nur Mario Maker 2 im Multi gespielt. Das ruckelt dauernd und ist teilweise unspielbar. Aber da es keine Konkurrenz gibt…

Beste Story: Disco Elysium

Große Töne, nix dahinter Award: Ich schließe mich Guybrush an – hoffentlich das letzte Mal Microsoft.

Größte Überraschung des Jahres: Supraland

Geheimtipp des Jahres: Supraland

System des Jahres: Switch

Videospielheld des Jahres: :honk:

Innovativstes Spiel des Jahres: Baba is You

Edit: Achso! Resi 2 und Zelda gab es ja auch noch. Die waren toll, sind aber einfach mal außerhalb der Wertung. Wir wissen nicht erst seit 2019, dass die toll sind. Auch wenn Resi 2 genug geändert hat... ich wollte lieber die oberen nennen. Es war trotzdem wahnsinnig gut :)
 
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Z.Carmine

GUF Legende
25 August 2016
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48
Tops:
Monster Hunter World Iceborne
- Eine große Erweiterung meines Toptitels des Vorjahres. Und wie beim Hauptspiel damals schon kommen noch weitere kostenlose content updates. Da warten noch einige (dutzend) Stunden Spielzeit auf mich.

Control - Nach Alan Wake und Quantum Break noch ein Titel von Remedy, der mir insgesamt sehr gefällt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.
(In Quantum Break wird an einer Stelle vage angedeutet, dass 2021 etwas passiert... ^^)

Bester nachgeholter Titel:
God of War
(2018) - Hätte MH World für mich zwar nicht an der Spitze abgelöst, wäre aber weit oben gewesen.

Flops:
Fire Emblem Three Houses
- Nicht einmal einen Durchgang habe ich beendet. Ich mochte den starren Aufbau mit dem Kalender nicht. Das Kloster ist für mich keine Bereicherung, sondern eine Verschlechterung, aber einfach weitestgehend ignorieren wollte ich es auch nicht. Die Hauptmissionen konnten das für mich dann nicht ausgleichen.
Dann hatte ich das Spiel verliehen und seitdem kein bisschen Verlangen verspürt, weiter zu spielen.

( Pokemon Sword - Hatte es spontan doch gekauft, mit niedrigen Erwartungen. Zurecht.
Naja, es ist Pokémon, und ich habe erst jenseits der 330 Pokédex-Einträge aufgehört.^^)