• Willkommen im neuen GUF! Bitte sende dir ein neues Passwort zu, um dich einloggen zu können. Mehr Infos zum Foren-Neustart gibt es hier!

Et voilà – gerade durchgespielt…

2 September 2016
73
25
18
38
Schaumburg
Um nach langer Gaming-Abstinenz mal wieder etwas zu posten, möchte ich mal mit God of War 2018 anfangen.
Dieses Spiel hat es geschafft mich wieder zu reaktivieren. Ok, eigentlich war es Detroit HB, dass mich wieder vor die Konsole gebracht hat, aber das ist ne andere Geschichte.

God of War

Ich weiß noch, wie ich dem Spiel sehr skeptisch gegenüberstand. Ich war satt von Kratos und der ganzen GoW-Reihe, ich mochte den neuen Sidekick nicht (den Sohn) und diese neue skandinavische Götterwelt hielt ich für einen billigen Ersatz.

Aber Santa Monica, wie konnte ich nur an euch zweifeln?

God of War hat mich irgendwie von der ersten Minute an abgeholt. Ich wurde ruhig und gemütlich in diese neue Welt eingeführt. Niemals wich die Kamera ab von Kratos Seite (und sollte dies auch bis zum Ende nicht mehr tun!). Hautnah konnte ich so miterleben wie Kratos sein neues Leben als Einsiedler lebt, weit abgeschlagen von seiner blutigen Vergangenheit. Sein kleiner Bengel dabei stehts neben ihm. Was mich verwunderte war die Tatsachen, dass sein Junge sich niemals als ein Fremdkörper anfühlte - er gehörte einfach dazu. Und was noch verwunderlicher war: Kratos gefiel mir auf Anhieb in der Rolle des wachsamen Vaters, der dem Jungspund von der ersten Minute an Kommandos und Instruktionen gab, wie und was zu erledigen war. Es fühlte sich ein wenig so an, als wäre es ein Tutorial vom mächtigen Übervater.

Kurze Zeit später war ich wieder erstaunt darüber, wie herrlich simpel der Plot ist, es aber dennoch schafft mich so stark emotional abzuholen. Wo andere Spiele den Untergang der Welt oder gar des Universums heraufbeschwören müssen, will diese Spiel lediglich von mir, dass ich die Asche einer toten Frau auf den höchsten Berg dieser Gegend bringe.

Natürlich ist es nicht irgendeine Frau - es ist die Frau von DEM Kratos. Und wenn Kratos sagt, dass die Asche auf den Berg muss, dann muss das so sein!
Es ist diese absolute Dringlichkeit und unbeirrbare Entschlossenheit die einen sofort packt und alle aufkeimenden Zweifel beiseite räumt.

Damit möchte ich eigentlich nur zeigen, dass es nicht schwer ist eine guten oder packenden Plot zu schreiben, aber man muss diesen Plot durch die Charaktere und die Welt auch verkörpern können, ihn dringlich machen können. Und das schafft Santa Monica wie fast kein anderes Studio.
Andere, aktuellen Spiele (momentan RDR2 oder Far Cry 5) kranken einfach an diesem unfassbar wichtigen Element, so das ich mich ständig frage warum ich diesen Scheiß überhaupt mache den ich gerade mache. Bei God of War - nie! Das ganze Spiel über hat alles hat seinen Platz, alles seine Signifikanz.
Es gibt zwar einen allgegenwärtigen roten Faden, aber nie habe ich das Gefühl, dass ich irgendwie eingeengt werde, dass ich gezwungen werde irgendeinen sinnlosen Scheiß zu machen.

Und dann dieses Kampfsystem - ein wahr gewordener Traum.
Ich würde behaupten, dass GoW alle seine Vorgänger dabei locker in den Schatten stellt, die Genre-Konkurrenz sowieso.

Noch nie hatte ich das Gefühl das Kampfgeschehen so zu kontrollieren, so mitten drin zu sein wie hier. Spätesten als ich es mit einem riesigen Troll und 4-5 starken Gegnern gleichzeitig zu tun hatte, kam die ganze Glorie dieses Spiels zum Vorschein.

Ich werfe einem Grunt die Axt gezielt an den Kopf und friere ihn damit fest, rolle mich nach links rüber um seine zwei Kumpanen mit Faust und Schild zu verdreschen, einen von beiden zerreiße ich buchstäblich, erblicke eine Gelegenheit und laufe mit Vollspurt weiter nach links Richtung Abgrund und trete einen der Wichte mit Wucht von der Klippe, dann drehe ich mich um und erblicke den Rest der Gestalten. Ganz cool rufe ich meine Axt zurück die auf ihrem Weg zu mir noch mal alle Gegner streift und Schaden anrichtet - und ich stehe einfach nur da und ergötze mich an dieser Bildgewalt und der der zur Schau gestellten Gewalt. Ich bin back, ich bin Kratos der Kriegsgott, eine Urgewalt. Ich bin einfach beeindruckt darüber wie dieses Spiel es schafft diese Urgewalt richtig einzufangen. Jeder Schlag, jeder Tritt, jeder Schwinger fühlt sich gut an, fühlt sich druckvoll und zwingend an. Mann spürt diese Kraft regelrecht, was zum Teil an der dynamischen Kamera liegt, aber auch an dem genial-peniblen Trefferfeedback der Gegner. Ich würde das ganze Paket unter verdammt guter Kollisionsabfrage verbuchen wollen, auch etwas an dem viele aktuelle Spiele kranken.

Ich weiß noch wie ich kurz dachte, dass Santa Monica diese geniale Kampfdynamik nicht hätten einfangen können, hätten sie auf die bewährten Chaos-Klingen gesetzt. Aber später flog mir diese naive These sprichwörtlich um die Ohren. Als Kratos dann auf "altbewährte Methoden" setzt bin ich einfach nur noch sprachlos und freu mich wie ein kleines Kind ob dieses besten Kampfsystems ever - noch nie fühlte es sich besser an.

Ansonsten möchte ich noch sagen, dass mir die semi-offene Welt sehr gut gefallen hat. Ich möchte nicht mehr zurück zur festen Kamera, samt fester Wege.
Die Welt bietet mir genügen Freiräume ohne mich in eine sinnlose und leere Welt zu werfen. Ich wusste, trotz anfänglicher Verwirrung, immer wo ich bin, was ich zu tun habe und was ich noch optional machen kann. Perfekt gelöst.

Wenige Sachen habe ich auch zu kritisieren. Mich konnte die skandinavische Götterwelt nicht sonderlich beeindrucken, wobei mein Vorwissen auch sehr begrenzt war. Außer Odin, Thor und Walhalla sagte mir das ganze Zeugs einfach nichts. Ich habe mir nicht einmal die ganzen Locations merken können.
Im Hinterkopf ist da noch was von Elfenheim, Waffelheim und Schwartenheim(?) oder so, whatever - ihr wisst was ich meine. Der Hauptprotagonist konnte auch nicht so richtig zünden. Irgendein volltätowierter Schmalhans, der penetrant auf cool macht... neee, muss nicht sein. Und die dicken Fische haben sich dabei nicht mal blicken lassen. Ne, da ist die griechische Götterwelt allemal imposanter. Die skandinavische Welt an und für sich sah aber toll aus und wurde auch wieder großartig in Szene gesetzt. Der Soundtrack hatte auch nicht diese melodische Wucht der alten Teile, war aber auch zu keiner Zeit irgendwie unpassend.
Die Entwickler gehen es offensichtlich etwas ruhiger an - dieses mal. Also alles im grünen Bereich.

Ach ja, manchmal (besonders in der späteren, aufmüpfigen Phase des Jungen) hätte ich mir einen dezidierten "Backpfeifen-Button" gewünscht.
Und Mimir (?) ging mir mit seinem britischen Akzent ganz schön auf die Nüsse. Hätten ihn manchmal am liebsten in irgendeinen Sumpf geworfen.
Aber er war ne nette Idee, die auch zu einigen guten Gesprächen und Lachern geführt hat.

Ach, ich könnte noch ewig weiter schreiben über dieses Spiel, es gibt noch so viel zu sagen. Aber jetzt muss auch mal gut sein.

Klare 10 von 10 - Must Have!
 

Yoshi

Well-Known Member
9 August 2016
2.116
27
48
Hagen
Ich hab in den letzten Wochen noch Gex 3 und Glover durchgespielt. Gex 3 hat immernoch viele Schwächen von Gex 64, aber ist kein technisches Wrack mehr und die Kamera ist bedeutend besser. Auch das Leveldesign ist etwas besser. Aber insgesamt doch im Wesentlichen ein Levelpack zu Gex 64. Glover war sehr kreativ und unterhaltsam, aber auch etwas krude und ziemlich bockschwer. Außerdem hat es meinen Spielstand am Ende gelöscht. Danke dafür, Glover!

– Star Wing 7/10
– Soleil 7/10
– Crash Twinsanity 6/10
– Burnout 3 7/10
– Assassin’s Creed Rogue 6/10
– Croc 2 6/10
– Kya: Dark Lineage 6/10
– Ittle Dew 2+ 9/10
– Tonic Trouble 6/10
– Mickey’s Speedway USA (N64) 6/10
– Kao the Kangaroo Round 2 7/10
– Tak und die Macht des Juju 6/10
– Tak 2: Der Stab der Träume 7/10
– Tak und die große Juju-Jagd 5/10
– Burnout Revenge 7/10
– Ty the Tasmanian Tiger 6/10
– Chameleon Twist 6/10
– Burnout Dominator 7/10
– Rocket Robot on Wheels 7/10
- Gex 64: Enter the Gecko 5/10
- Gex 3: Deep Cover Gecko 6/10
- Glover 6/10
 

Biber

Well-Known Member
25 August 2016
2.020
41
48
Hamburg
www.youtube.com
@Rusix - schön, dass du gerade das Spiel als Wiedereinstieg gewählt hast. Meine Wertung deckt sich sehr mit deiner. Allerdings fand ich das Kampfsystem in GoW 3 noch etwas besser (da war es imo ein perfekter Rausch mit idealer Buttonbelegung) und der Bösewicht, den du als volltätowierten Schmalhans geschmäht hast, ist für mich einer der besten Antagonisten überhaupt. Ansonsten volle Zustimmung!
 
29 August 2016
466
10
18
Red Dead Redemption 2

Nun denn, der Abspann läuft gerade. Ist das Spiel jetzt überbewertet? Vermutlich und mir gefällt Teil 1 noch ein Tick besser weil dieser Teil manchmal zu viel des Guten wollte und trotzdem wurde ich super unterhalten, trotz der typischen Rockstarmängel eben widerum wegen den typischen Rockstar-Stärken, denn die Story und die Charakterinteraktionen und Beziehungen haben mich lange fesseln können. Für ein Open World Third Person Shooter mit Charakter und Storyfokus ist das immer noch ein bemerkenswertes Gesamtpaket und wer das Game haten will wegen der Gameplaymängel, ja der soll halt Tetris oder Mario spielen. Das hier ist nun mal träger und gemächlicher als der Gameplayquickie zwischendurch und wer sich darauf einlässt, weiß auch das Spiel zu schätzen. Es hat Längen eben auch weil es lang und breit ist und trotzdem will ich die Schwächen nicht verschleiern, da das Spiel der Gegenentwurf zur Komfortibilität und Bequemlichkeit ist und man hier zumindest optional einstellbare Zugeständnisse für den Spieler hätte machen können. Mir hat es insgesamt sehr gut gefallen eben auch wegen der organischen Welt und wegen allen anderen oben genannten Gründen. Nein, es ist kein Meilenstein aber insgesamt ein sehr unterhaltsames und auf seine Weise faszinierendes Produkt.

8.5 von 10
 

Biber

Well-Known Member
25 August 2016
2.020
41
48
Hamburg
www.youtube.com
The Bridge
Es gibt diese Spiele, bei denen man auf eine Art und Weise denken muss, dass sie einen in den Schlaf verfolgen. Portal war so ein Spiel, das ganz andere Hirnfunktionen angesprochen hat als gewöhnliche Rätsel. Und ein bisschen so ist es auch bei The Bridge. Man steuert einen Professor durch verschlungene, "unmögliche" Level, die wie Werke von M.C. Escher aussehen. Wobei ich mir von diesem Aspekt etwas mehr versprochen hatte, denn das hatte ich schon vorher erwartet. Und eine Figur durch Escher-Bilder zu steuern stelle ich mich nach wie vor großartig vor. Und zwar gibt es diese Elemente, in denen man Ebenen wechselt und über Loopings in andere Bereiche des "Bildes" gelangt, aber das Potenzial dieser Idee wird nicht ausgeschöpft. Das ist aber nicht so schlimm, denn ein Konzept sollte immer dem Spiel dienen und nicht umgekehrt. Und die Rätsel an sich sind hervorragend designt.

Das Spiel spaltet sich in zwei Teile auf: Zunächst durchläuft man vier Welten zu je sechs Leveln. Dabei geht es vornehmlich darum, die Lösung zu erdenken. Man hat genau drei grundlegende Spielmechaniken: Nach links und rechts laufen, den Bildschirm rotieren, so dass die Spielfigur und andere Objekte sich entsprechend bewegen sowie das Zurückdrehen der Zeit (genau wie bei PoP Sands of Time, nur dass es hier jederzeit und unbegrenzt möglich ist). Ziel in jedem Level ist das Erreichen einer Tür, die gelegentlich mit Schlössern versperrt ist, so dass man Schlüssel benötigt. Zudem gibt es fies dreinblickende Kugeln, die einen bei Berührung töten, einem aber auch Helfen, Schalter zu drücken. Das Ganze wird durch eine Vielzahl an Regeln interessanter: Kein Objekt darf aus dem Bild fallen, man kann an bestimmten Punkten die "Phase" wechseln, so dass man dann nur mit den Objekten derselben Phase interagieren kann (der weiße Professor kann nur weiße Schlüssel sammeln, von weißen Kugeln getroffen werden und durch weiße Türen gehen). Zudem gibt es Vorhänge, hinter denen man vor der Rotation geschützt ist, so dass man das Level und die Objekte anders ausrichten kann als den Professor.

In dieser ersten Hälfte kann man die Lösung fast immer durch Betrachten des Levels finden (jeweils nur ein Screen) und muss es dann nur umsetzen. Das ist schon hochgradig befriedigend. Nach der Hälfte gibt es dann von jedem Level eine Spielversion, die aber zudem eine völlig andere Objektanordnung hat, die die Level schwerer und vor allem anders machen. Besonders gut gefällt mir, dass diese zweite Spielhälfte einen ganz anderen Fokus hat. Jetzt muss man nämlich mit den Mechaniken jonglieren, feingetunte Bewegungen durchführen, präzise in einen anderen Bereich fallen oder unter einer vorbeirauschenden Kugel gerade so "durchtauchen". Das ist ein sehr interessantes Designkonzept, das voll aufgeht.

Wie man an diesen Zeilen sieht, mag ich das Spiel (Spieldauer ca. 4-5 Stunden) wirklich sehr. Gestört hat ich das bisweilen etwas sehr behäbige Tempo. Alles ist langsam! Die Ladezeiten, der Aufbau der Level, das Schritttempo des Professors und die Rotation. In späteren Levels war das durchaus hilfreich, weil man hier sehr genau sein muss, aber meistens hat es mich eher genervt. Und zudem gibt es dann doch zwei oder drei Level, die dermaßen komplex sind, dass ich die Lösung nachschlagen musste. Das Spiel ist eigentlich gerade gut darin, dass man durch konstantes Nachdenken (und in Hälfte zwei durch viel Ausprobieren und Experimentieren) auf die Lösung kommen kann, aber einige sehr wenige Level waren eine Umdrehung zu krass für mich.

Alles in allem ist es aber ein schöner, ruhiger, besonderer und sehr befriedigender Puzzler, den man mit in seine Träume nimmt.
8,5

Shadow Bug
Shadow Bug ist wieder ein offensichtliches Mobile-Spiel, das für die Switch geportet wurde. Es gibt zwar eine angeblich überlegene Joy-Con-Steuerung, aber ich hab die nicht so richtig gerallt, weshalb ich die klassische Touchvariante im Handheldmodus genutzt habe. Man hat dabei exakt eine Eingabemöglichkeit: eine Berührung des Bildschirms - perfekt fürs Smartphone und im Grund damit für mich verächtlich betrachtet, denn wie viel Gameplay ist damit schon möglich? Überraschend viel! In Shadow Bug steuert man das titelgebende Schatteninsekt durch Labyrinthe voller Gegner. Hält man den Daumen auf den Screen, läuft die Figur in die entsprechend Richtung. Tippt man einen Gegner an, wird man quasi magnetisch (und durch alle Hindernisse hindurch) dorthingezogen und zerschneidet eben jenen Gegner. Das war es.

Das klingt super unspektakulär, aber das Leveldesign ist so toll, dass es bis zum letzten Level hindurch motiviert und frisch bleibt. Ich war mehrfach überrascht, was jetzt noch für ein Dreh im Gameplay möglich war. Es gibt sogar einen Haufen an Bossen, die allesamt toll sind. Die Präsentation ist schön und die Zielvorgaben (Items sammeln, Geheimnis finden, Zeitlimit einhalten) sind sehr motivierend, die Level möglichst perfekt zu spielen. Wobei es hier eine Schwachstelle gibt. Die Items sammelt man so gut wie immer automatisch ein, aber das Zeitlimit ist tough. Will man eine perfekte Wertung, muss man beides schaffen. Am Anfang sind die Level so machbar, dass dieser "perfekte run" motivierend ist, aber später lässt man das dann lieber sein und verzichtet auf die Zeitwertung. Man kommt damit aber so gut durch das Spiel, dass man keinen Grund hat, später die Level erneut zu besuchen. Meines Wissens gibt es auch keine Belohnung für 100%. Das ist schade, denn mit etwas Motivation dieser Art hätte ich gerne noch die anderen Level perfektioniert. Wobei es einige dabei gibt, die so happig sind, dass man nie ohne Fehler durchkommt. Demgegenüber sind die Checkpoints so gnädig, dass man, sobald man das Zeitlimit ingoriert, keine Probleme mehr hat. Abgesehen von den wirklich harten Endgegnern und einer Passage am Ende, die bestialisch schwer ist. Aber irgendwann spielt man sich in eine Trance, die auch das möglich macht. Hier ist es schade, dass die Touchsteuerung dann doch an ihre Grenzen stößt, denn manchmal tippt man versehentlich daneben und fliegt zum falschen Gegner und damit in den Tod und manchmal wird die Eingabe nicht richtig gelesen. Das ist selten der Fall, zieht einen aber raus. Und ich hab einfach nicht gerne die Hand permanent über dem Display. Also gibt es schon noch ein paar grundsätzliche Probleme damit.

Es ist keine Offenbarung, mehr ein Aha-Erlebnis für mich gewesen, was man mit einer Touchsteuerung alles machen kann. Es ist ein sehr unterhaltsames, motivierendes Spiel mit kleineren Schwächen und einem akzeptablen Umfang.
7,5

2018
God of War - 10
Super Mario Odyssey - 10
RiME - 10
Super Mario 64 - 10
Slime-San - 9
Gorogoa - 9
Axiom Verge - 9
Uncharted 4 - 8,5
Splasher - 8,5
Road to Ballhalla - 8,5
The Bridge - 8,5
Wonder Boy: The Dragon's Trap - 8,5
Life is Strange: Before the Storm - 8
Super Mario Bros. 3 - 8
Rayman Origins - 8
Rive - 8
Slayaway Camp: Butcher's Cut - 8
Steamworld Dig 2 - 8
Day of the Tentacle - 8
Membrane - 7,5
Bulb Boy - 7,5
Blossom Tales: The Sleeping King - 7,5
Shadow Bug - 7,5
Graceful Explosion Machine - 7
Golf Story - 7
Super One More Jump - 7
FRAMED 2 - 7
FRAMED - 7
Armillo - 7
forma.8 - 6,5
Max: The Curse of Brotherhood - 6
ICEY - 6
The Bugs Bunny Birthday Blowout - 5,5
Kamiko - 5
Nihilumbra - 4,5
Trine 2 - 4
Kirby's Dreamland 3 - 3
Sally's Law - 2,5
Old Man's Journey - 2
Secret of Mana - 1

2014-2015
2016-2017
 
Zuletzt editiert:
24 August 2016
734
7
18
Dishonored
Für mich mit das beste Stealth-Spiel, das ich jemals gespielt habe. Und vor allem ein Stealth-Spiel, das den Spieler in mehrfacher Hinsicht dafür belohnt, dass er vorsichtig vorgeht und keine Spur voller Leichen hinterlässt. Aber wenn man diesen Weg möchte, ist das genauso gut möglich. Für beide Wege bekommt man jede Menge Werkzeuge und Fähigkeiten an die Hand, mit denen man äußerst kreativ vorgehen kann. Die vielen optionalen Aufgaben belohnen den Spieler außerdem auch für ausgiebiges Erkunden mit Geld oder Runen, die man in neue Fähigkeiten investieren kann. Gepackt wird das alles in eine tolle, glaubwürdige Welt, deren Setting nicht gerade häufig in Videospielen zu sehen ist.
Einziges kleines Manko ist, dass Dishonored auf dem normalen Schwierigkeitsgrad ab einem bestimmten Punkt viel zu einfach ist. Ich war nonstop mit 10 Gesundheits- und 10 Mana-Elixieren ausgestattet und hätte somit einerseits jede Konfrontation überlebt und andererseits konnte ich durch den Einsatz der Fähigkeit nahezu jede Konfrontation umgehen oder hätte sie im Notfall mit Leichtigkeit gewonnen. Das ganze ging sogar soweit, dass ich mir selbst die Regel auferlegt habe die Zeit-Stopp-Fähigkeit nicht zu nutzen. Und eigentlich beschneide ich die Fähigkeiten in einem Spiel ungerne selbst, um den Schwierigkeitsgrad anzupassen. Vielleicht hätte ich einfach von Anfang an den Schwierigkeitsgrad auf Schwer stellen sollen.


9,5


Devil May Cry 3
Definitiv das bisher beste DMC. In vielerlei Hinsicht ist es DMC1 auch objektiv vollkommen überlegen. Dante verfügt über ein bedeutend größeres Moveset, Dante steuert sich geschmeidiger, es gibt mehr Waffen, zwischen denen man auch schneller wechseln kann, eine freiere Kamera, keine sich wiederholenden Bossgegner, eine bedeutend bessere und komplexere Story...
Wo man natürlich streiten kann sind Artstyle, Atmosphäre und Dantes Charakter bzw. sein Verhalten. Die Atmosphäre ist nicht ganz so düster wie in DMC1 wie ich finde, aber ich finde sie insgesamt dennoch super. Und Dantes Verhalten ist teilweise natürlich schon etwas nervig, passt aber imo gut zu dem jüngeren Dante. Und es gab wenigstens keinen abartig kitschigen Satz am Ende. Ihr merkt, ich komm über diese Szene aus DMC1 einfach nicht weg. :-D
Muss jetzt schauen, ob ich den Part mit Vergil noch spiele oder nicht. Im Internet lese ich auch irgendwie gegensätzliche Aussagen darüber, ob man mit Vergil exakt die gleichen Missionen spielt wie mit Dante, oder ob es eher wie bei Lucia in DMC2 ist, wo zwar viele Abschnitte ähnlich sind, aber es durchaus auch eigene Missionen gibt. Vergil ist zwar ne unglaublich coole Socke, aber ich würde ungerne nochmal das exakt gleiche Spiel spielen.

9
 

Sun

Active Member
20 November 2016
1.491
14
38
33. Civilization 6
Das kann man zwar nicht wirklich durchspielen, aber ich zähle es trotzdem mal hier auf, weil ich ein paar Runden gespielt habe und dabei sehr viele Stunden mit dem Spiel verbracht. Ich habe die Switchversion gespielt und die spielt sich nach etwas Einarbeitung sehr gut.
Note: 2

34. Hyrule Warriors
Das habe ich mit Darkie im Koop gespielt und es hat uns weniger gefallen. Die Übersicht leidet aufgrund des Splitscreens sehr, weil es leider nur einen horizontalen Splitscreen gibt. Gerade weil die meisten ja doch einen großen Fernseher zuhause haben, verstehe ich nicht warum man daran festhällt den Bildausschnitt so zu verkleinern. Aber auch ansonsten hat uns das Spiel nicht sonderlich gut gefallen. Das ist einfach zu chaotisch.
Note: 4

2018:
1. Zelda BotW – Ballade der Recken
2.Resident Evil 7 - Not a Hero und End of Zoe
3.Xenoblade Chronicles 2
4.Tiny Metal
5.Monster Hunter World
6.Axiom Verge
7.Prey
8.Dead Synchronicity
9.Batman: The Telltale Series
10.Ni No Kuni 2
11.Dragon Quest Builders
12.The Evil Within 2
13.A Way Out
14.Pokemon Quest
15.Shantae 1/2 Genie Hero
16.Vampyr
17.Captain Spirit
18.Mario Tennis Aces
19.Resident Evil Zero
20.Amnesia: The Dark Descent
21.Dead Cells
22.The Surge
23.Octopath Traveler
24.Mega Man 2
25.Surviving Mars
26.Shadow of the Tomb Raider
27.Flipping Death
28.Assassins Creed Odyssey
29.Moonlighter
30.Banner Saga
31.Banner Saga 2
32.Banner Saga 3

Da ich dieses Jahr schon 4 Spiele abgebrochen habe, liste die ich hier auch mal auf, damit mein Fazit bzw. meine Meinung auch so einfach auffindbar ist wie die der durchgespielten Spiele.
Abgebrochene Spiele:
1.Has-been Heroes
2.Shadow Tactics: Blades of the Shogun.
3.Ys VIII: Lacrimosa of Dana
4.Battle Chasers: Nightwar

2017
2016 & 2015
 

Yoshi

Well-Known Member
9 August 2016
2.116
27
48
Hagen
Da ich mit dem N64 vorerst durch bin, stehen jetzt ein paar Dreamcast-Spiele auf dem Jump & Run-Nahrungsplan. Super Magnetic Neo hat mir ausgesprochen gut gefallen, auch wenn es schon frech kurz war. Neben dem Hauptspiel, über das ich ausführlich in der Jump & Run Artikelserie geschrieben habe, gibt es außerdem ein bisschen versteckt noch 100 Challenge-Level, die ziemlich knackig sind und voll auf das Magnet-Feature setzen. Die letzte Challenge hat gestern Abend dran glauben müssen und war richtig, richtig biestig. Für mich waren die Reaktionszeiten teilweise schon zu knapp, so dass ich das Level an manchen Stellen mechanisch auswendig lernen musste. Im Hauptspiel war aber alles fair und gut machbar, wenngleich es schon ein kniffliges Spiel ist. Insgesamt auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

– Star Wing 7/10
– Soleil 7/10
– Crash Twinsanity 6/10
– Burnout 3 7/10
– Assassin’s Creed Rogue 6/10
– Croc 2 6/10
– Kya: Dark Lineage 6/10
– Ittle Dew 2+ 9/10
– Tonic Trouble 6/10
– Mickey’s Speedway USA (N64) 6/10
– Kao the Kangaroo Round 2 7/10
– Tak und die Macht des Juju 6/10
– Tak 2: Der Stab der Träume 7/10
– Tak und die große Juju-Jagd 5/10
– Burnout Revenge 7/10
– Ty the Tasmanian Tiger 6/10
– Chameleon Twist 6/10
– Burnout Dominator 7/10
– Rocket Robot on Wheels 7/10
- Gex 64: Enter the Gecko 5/10
- Gex 3: Deep Cover Gecko 6/10
- Glover 6/10
- Super Magnetic Neo 8/10
 

Ripchip

Active Member
24 August 2016
1.360
18
38
38
107. Kirby Star Allies :Switch:

Das war echt das mieseste Kirby, das ich je gespielt habe. Viel zu leicht, viel zu unübersichtlich, langweilige Welten, das war echt mal nichts, dabei mag ich Kirby normalerweise total, obwohl es meistens sehr leicht ist.

6/10

108. Spyro 1 :eek:ne:

Das wiederum hat mir total viel Spaß gemacht, so viel Spaß, das ich alle Gamerscore geholt habe. Fantastisches Spiel das mit viel liebe überarbeitet wurde, es ist schön bunt, hat nette Geheimnisse und ist nicht zu schwer.

9,5/10
 
25 August 2016
3.845
17
38
23. Red Dead Redemption 2

War unterhaltsam.
Motivation für den übrigen Nebenkram habe ich aber nicht.
Ab der Mitte von Kapitel 4 habe ich fast nur noch Hauptmissionen und die gefundenen mehrteiligen Nebenquests gemacht.

Story/Inszenierung und Charaktere gehören zum positiven des Spiels, und es sieht grafisch toll aus.
Bewegung und Steuerung konnten mich nicht recht überzeugen und manchmal ist es unnötig träge.
Die Welt empfinde ich einerseits gar nicht übertrieben groß; mangels Hilfen im Spiel ist sie aber für diverse Sachen doch zu unübersichtlich.

Bei manchen der Nebensachen konnte mich weder die Tätigkeit selbst noch die Belohnung überzeugen. Inventar ist so schon groß genug, Geldmangel gab es auch schnell nicht mehr.
So gesehen hätte man was mich angeht den Open-World-Kram weglassen können und hätte dadurch ein fokussierteres Spiel.

2018
01.Mass Effect Andromeda
02.Atelier Lydie & Suelle
03.The Witcher 3:Wild Hunt Goty
04.Monster Hunter: World
05.The Legend of Zelda: BotW
06.Rime
07.Deus Ex: Mankind Divided
08.Monster Hunter 4 Ultimate
09.Rayman Legends
10.Tomb Raider
11.Rise of the Tomb Raider
12.XCOM 2
13.Octopath Traveler
14.Monster Hunter XX
15.Prince of Persia (2008)
16.Fairy Fencer F Advent Dark Force
17.Titanfall 2
18.Destiny 2
19.Hollow Knight
20.Dragon Quest XI
21.Devil May Cry 4 HD
22.God of War 3 Remastered
 
19 November 2018
21
15
3
35
Für Darksiders 3 verweise ich auf den Thread. Super Spiel, schlechte Technik. Jedenfalls war das vorletzte Woche so.

Hellblade Senua's Sacrifice PS4

Ja, das mit den Runen läuft sich vielleicht im wahrsten Sinne des Wortes irgendwann tot, aber das Spiel ist ein echter Horrotrip, der einen bis zum Schluss mitreißt. Hoffentlich entwickle ich nie eine Psychose, wobei wohl selten so viele Symptome zusammen komme wie bei Senua. Verblüfft war ich von dem Kampfsystem, das sehr simpel war, aber trotzdem spannende Gefechte zugelassen hat. An der Konterrolle hatte ich mich trotzdem irgendwann satt gesehen.
Die Akustik ist besonders hervorzuheben. Ich habe mir für das Spiel extra Kopfhörer geholt, weil es ja die Art sein soll, das Spiel zu spielen, und das war ein phänomenales Erlebnis. Diese Stimmen waren ja überall!
 

Biber

Well-Known Member
25 August 2016
2.020
41
48
Hamburg
www.youtube.com
Hum. Ich werde als nächstes entweder das oder Dishonored spielen. Eigentlich wollte ich Hellblade nicht mit Kopfhörern spielen, weil ich keine kabellosen habe. Hast du es auch mal ohne probiert? Ist die Erfahrung wirklich deutlich weniger eindrucksvoll?
 
19 November 2018
21
15
3
35
Ich habe nach dem Durchspielen den Anfang ohne gespielt und bin der Meinung: Das geht einfach gar nicht!

Wahrscheinlich geht es, wenn man den Vergleich nicht hat, aber das Spiel will einen nun mal in eine Figur mit Psychose versetzen und allein Kopfhörer vermögen es, die Stimmen dafür nah genug an den Spieler heranzubringen.

Wenn die Kabellänge ausreicht, mach es einfach. Das Spiel dauert ja nicht lang.

Mit Dishonored machst du aber auch nichts falsch.
 
29 August 2016
466
10
18
Krass, dass das nicht bekannt ist. War eines der ersten Dinge, die ich an der Current Gen zu schätzen wusste als man sie noch Next Gen nannte. Meine Freundin übrigens auch. :)
 
29 August 2016
466
10
18
The Messenger

Puh, das war mal ein schwerer Ritt. Ich glaub es brauchte 350 Tode und 11 Stunden, um mich zum Ziel zu bringen. Es ist definitiv das Jahr der hochklassigen Indie-Metroidvanias und The Messenger reiht sich mühelos dort ein. Anfangs ist es noch recht linear und hat eine angenehme Lernkurve. Die Story an sich ist schon Banane aber die Dialoge sind lustig und passen irgendwie ins Geschehen. Leveldesign und Kontrolle sind sehr gut, ebenso die Sprungphysik. Das Upgradesystem ist angenehm schlank und durchschaubar, ebenso das Movereportoire, das gezielt zum Einsatz kommt und vom Spieler gemeistert werden will. Dazu braucht es Frustresistenz, denn manchmal muss man mehrere knifflige Stellen absolvieren bevor man zum Checkpoint kommt. Dazu gesellt sich ein hervorragender Soundtrack und sehr gute Bossfights, deren Patterns man lernen muss und die Grafik im 16 Bit und 8 Bit Stil. Alles gut also? Ja tatsächlich...naja...fast! Das Durchlatschen der Welten in der zweiten Hälfte und das damit verbundene Backtracking wirkt etwas konstruiert, wird aber durch eine Zeitsprungmechanim aufgelockert und sogar für Rätsel benutzt. Ich kann es jeden Jumpn Run und Metroidvania- Freund empfehlen, also Yoshi, Biber und Rippi können zugreifen!

9 von 10