Et voilà – gerade durchgespielt…

Cube

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26 August 2016
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Berlin
Ratchet & Clank 2 ist in vielerlei Hinsicht eine moderate Weiterentwicklung von Teil 1, die unzähligen zusätzlichen Fleißmechaniken und der häufigere Gebrauch von "Töte alle Gegner(wellen)" trübt aber den Gesamteindruck bei mir so weit, dass es dann doch in der gleichen Äquivalenzklasse landet.

- Ratchet & Clank Size Matters 2/10
- Ratchet & Clank 2 4/10
Warum tust du dir das an?
 

Zeratul

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24 August 2016
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Devil May Cry 4
Etwa nach der Hälfte dachte ich noch so "wirklich in fast allen Belangen besser als Teil 1. Größeres Moveset, keine starren Kameraperspektiven, mehr und bessere Story, sowohl spielerisch als auch bei den Umgebungen mehr Abwechslung, kein Boss-Recycling...". Die meisten dieser Punkte blieben auch bestehen, aber gerade die Abwechslung im Umgebungsdesign und die Sache mit dem Boss-Recycling haben sich dann in der zweiten Hälfte ganz schnell verabschiedet. Im Prinzip spielt man da das gesamte Spiel mit Dante nochmal rückwärts, nur dass die Umgebungen eben leicht verändert wurden und es neue Gegnertypen gibt. Soweit noch okay, da Dante sich doch sehr anders spielt als Nero und es auch sowohl in storytechnischer Hinsicht als auch im Hinblick auf das Gameplay Sinn macht, dass Dante die Bosse letzten Endes tötet und nicht Nero, der sie ja nur zum Rückzug gezwungen hat. Aber warum man dann bei diesem zweiten Brettspiel-Abschnitt nochmal gegen alle Bosse antritt ist mir ein gewaltiges Rätsel. Da hätte man dem Spieler genauso gut auch einfach starke Gegner-Zusammenstellungen entgegenwerfen können, anstatt die gleichen Bosse zum dritten mal zu präsentieren. Ich meine mal gelesen zu haben, dass der Director von DMC 4 der gleiche wie von DMC 1 ist. Ich weiß nicht ob dem irgendjemand mal gesagt hat, dass es gutes Gamedesign wäre jeden Bosskampf in jedem Spiel 3 mal zu wiederholen. Nein, ist es nicht! Es ist unnötig und langweilig. Selbiges gilt für dieses Brettspiel selbst. Wie kann man auf die Idee kommen, dass es Spaß macht einen Abschnitt zu spielen, der zu großen Teilen auf Glück basiert? Zumal es ja am Ende einer Mission unter anderem auch Punkte auf die Zeit gibt, die man benötigt hat um die Mission abzuschließen. Bei diesen Brettspielen liegt es überhaupt nicht in meiner Hand wie schnell ich da durch bin.

Aber abgesehen von diesen beiden Punkten gefiel mir DMC 4 richtig gut. Durch den Charakterwechsel bringt es sehr viel Abwechslung, das Waffenarsenal ist nach DMC 3 das größte und beste, es hat einen sehr angenehmen Rätsel-Anteil und die Interaktionen zwischen Dante und Nero gefielen mir echt gut. Generell finde ich, dass Nero eigentlich ein guter Protagonist ist. Kann die scheinbare Abneigung vieler Fans nicht so ganz nachvollziehen.

8,5/10

Mein Ranking der DMC-Spiele wäre aktuell

1. DMC 3
2. DMC 4
3. DMC 1
4. DMC 2

Oder um die Abstände zwischen den Spielen zu verdeutlichen: DMC 3 >> DMC 4 > DMC 1 >>>>>> DMC 2

DmC: Devil May Cry werde ich mir jetzt auch noch geben. Interessiert mich einfach, wie da ein anderes Entwickler-Studio rangeht.
 
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Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
Warum tust du dir das an?
Masochismus :ugly:

Nein, für die J&R-Reihe. Ich werde aber nach den Erfahrungen mit R&C 1-3 & SM sicher keine PS3 für die übrigen R&Cs kaufen. Die werden wohl leider nicht in der Reihe verarbeitet werden.

Ich hab auch keine Ahnung, was das mit den Waffen bedeuten soll, die R&C so toll machen sollen. Bisher sind alle Waffen präsentatorische Varianten von
- Schnellschussswaffe
- Starkschusswaffe
- Waffe die Supportcharaktere spawnt
- Minigegnervernichter (in R&C der Staubsauger, in R&C2 der Schafinator)

Waffen innerhalb einer dieser Klassen spielen sich immer total ähnlich, auch wenn sie andere Darstellungen haben. Von wirklich abgedrehten spielerischen Möglichkeiten kann ich hier nichts sehen. Sie spielen sich auch nicht anders als vergleichbare Waffen aus anderen Schussspielen - und ich bin sicher kein Schusssspielexperte. Es sind auch exakt die Klassen die es in Shadow gibt (minus Supportcharaktere, die sind nichts für ein schnelles Spiel wie Shadow).
 

Cube

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26 August 2016
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Berlin
DmC: Devil May Cry werde ich mir jetzt auch noch geben. Interessiert mich einfach, wie da ein anderes Entwickler-Studio rangeht.
Im Original oder als "Definitive Edition"?

Fand DmC ziemlich gut. Und DMC4 recht naja. Bin aber auch kein Fan der Reihe.

Masochismus :ugly:

Nein, für die J&R-Reihe. Ich werde aber nach den Erfahrungen mit R&C 1-3 & SM sicher keine PS3 für die übrigen R&Cs kaufen. Die werden wohl leider nicht in der Reihe verarbeitet werden.
Da ja nun klar ist, dass die Reihe die Bezeichnung Jump'n'run nicht verdient und diese in dem JnR-Projekt nichts zu suchen haben, blieben also tatsächlich nur noch deine Masochismus-Gelüste als Grund für weitere spielen der Reihe übrig. :ugly:

(Du hättest in der Zeit ja so schön Mushroom Men durchspielen können, aber nööö...)
 

gamegod

Newbie
31 August 2016
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Als ob die Ratchet & Clank Serie schlecht wäre...ich bitte euch. Speziell die PS3-Teile sind fulminant und das Reimaging des Erstlings auf der PS4 ist auch ein wundervolles Spiel. Die PS2 Teile hatte ich damals auch gespielt, die waren aber aus meiner Sicht nur gut und mir zu kindisch in der Geschichtenerzählung. Gerade die PS3 Teile legen hier ne deutliche Schippe Dramatik drauf und der Story-Arc von Tools of Destruction und A Crack in Time hat mich echt gefesselt damals. Grafisch waren die Spiele ohnehin schon immer "Best of Class".

Bei mir war es über die Winterzeit Pokemon Let's Go Evoli (Switch):
Ja, ich kann eigentlich gar nicht sagen wie oft ich schon die erste Generation durchgespielt habe (Rot, Gelb, Blattgrün und jetzt Let's Go Evoli), aber irgendwie zieht mich der Erstling dann immer wieder aufs Neue in seinen Bann. Das war nun auch beim Switch Debüt der Serie der Fall und insgesamt war ich durchweg gut unterhalten worden vom Spiel und einige Entscheidungen fand ich sogar einigermaßen mutig und lassen mich positiv stimmen zwecks der Zukunft der RPG-Serie. Den Casual-Vorwurf halte ich für an den Haaren herbeigezogen, da gerade die Let's Go Spiele weit offener sind als zuletzt Sonne, welches mich mit seiner Gängelung einfach nur noch genervt hat (Nein Nintendo, Tutorials nach 6 Stunden Spielzeit sind nicht cool!). Wichtiger Stuff wie geheime Techniken kann man easy verpassen und grundsätzlich setzt man doch zum Glück wieder stärker auf die freie Exploration der Spielwelt durch den Spieler. Sehr gute Entscheidung! Und jetzt zum Schwierigkeitsgrad...ganz ehrlich...die Pokemon RPGs waren noch nie schwer und haben mich noch nie gefordert. Das sind seit eh und je nette Easy-Going-RPGs die sich quasi von alleine spielen. Let's Go ist da nicht anders und man flutscht easy durchs Game, wobei die Top-Trainer und Arenaleiter meist eine richtig nervige Attacke haben, die ein Viech auch gern mal 360 no scope killt :D Von daher würde ich nicht sagen, dass Let's Go noch leichter ist als die sonstigen Teile. Die Fangmechanik finde ich auch ganz gut und die Go-Mechanik nervte mich eigentlich nie. Was ich hingegen für das größte Geschenk innerhalb der Serie seit Jahren halte ist, dass die Pokemon endlich auf der Map sichtbar sind und man keinerlei Random Encounter mehr hat. Bitte bitte beibehalten, da so die Höhlen vor allem sehr erträglich werden. Von daher ein sehr patentes Remake der ersten Generation, welches die Vorfreude auf die neue Generation 2019 definitiv steigen lässt. 8/10
 
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Zeratul

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24 August 2016
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Im Original oder als "Definitive Edition"?
Spiel das unbedingt in der deutlich besseren Definitive Edition!
Ich besitze die "normale" Edition, weil ich die hier Weihnachten 2017 bei Doubles Adventskalender gewonnen habe (danke nochmal Double :) ). Die Definitive Edition gab es tatsächlich an Weihnachten sehr günstig bei Amazon für die PS4, aber ich dachte das wäre ähnlich wie bei der DMC 3 Special Edition, wo man "nur" Vergil als zusätzlichen Charakter hat. Dafür hätte ich nämlich kein Geld ausgegeben. Aber ich glaube ein Kumpel von mir hat sich die Definitive Edition geholt, vielleicht leih ich mir die auch aus.
Was macht die Definitive Edition denn so viel besser?
 

Z.Carmine

GUF Legende
25 August 2016
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01. God of War
(Das neue auf PS4)

Hat mir insgesamt gefallen. Der Wechsel der Ausrichtung stört mich nicht, die leichten RPG-Elemente ebenfalls nicht.
Das neue Kampfsystem gefällt mir, auch wenn ich manchmal leichte Probleme mit der Crowd-Control/ der Übersicht hatte.
Der Junge war auch nur teilweise nervig.

Empfehlenswert
 

Lottogewinner

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29 Juli 2016
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Ich besitze die "normale" Edition, weil ich die hier Weihnachten 2017 bei Doubles Adventskalender gewonnen habe (danke nochmal Double :) ). Die Definitive Edition gab es tatsächlich an Weihnachten sehr günstig bei Amazon für die PS4, aber ich dachte das wäre ähnlich wie bei der DMC 3 Special Edition, wo man "nur" Vergil als zusätzlichen Charakter hat. Dafür hätte ich nämlich kein Geld ausgegeben. Aber ich glaube ein Kumpel von mir hat sich die Definitive Edition geholt, vielleicht leih ich mir die auch aus.
Was macht die Definitive Edition denn so viel besser?
Gameplay wurde komplett überarbeitet.
 

Zeratul

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24 August 2016
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Ich habe jetzt mal kurz recherchiert welche Bereiche des Gameplays überarbeitet wurden. Da steht unter anderem, dass es "wieder möglich ist, einzelne Ziele anzuvisieren, wie in den Vorgängern." Bedeutet das, dass es in der Standardversion kein Lock-On gibt!?
 

Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
Als ob die Ratchet & Clank Serie schlecht wäre...ich bitte euch. Speziell die PS3-Teile sind fulminant und das Reimaging des Erstlings auf der PS4 ist auch ein wundervolles Spiel. Die PS2 Teile hatte ich damals auch gespielt, die waren aber aus meiner Sicht nur gut und mir zu kindisch in der Geschichtenerzählung. Gerade die PS3 Teile legen hier ne deutliche Schippe Dramatik drauf und der Story-Arc von Tools of Destruction und A Crack in Time hat mich echt gefesselt damals. Grafisch waren die Spiele ohnehin schon immer "Best of Class".
Die PS3-Spiele kann ich nicht beurteilen, aber die PS2-Teile machen mir nicht gerade Lust, dafür eine PS3 zu kaufen. Das Spiel ist oft ziemlich chaotisch, besonders in Kämpfen gegen Massen von Gegnern, es ist auf ganz kuriose Art knausrig mit Munition, die Kampfwellen an sich sind ziemlich monoton und das Gegnerdesign weitgehend langweilig. Es ist irgendwie komisch, dass man in den Spielen, obwohl es quasi ein Shooter ist, nicht zielen kann und das Autoaiming verhält sich oft ziemlich bockig.

In Sachen Jump & Run-Szenen, die einen größeren Raum einnehmen als ich angenommen hatte (ich hatte mich auch geirrt, ich kannte Teil 3, nicht Teil 1, wie ich jetzt bemerkt habe - der ist shootiger) ist das Spiel ziemlich anspruchslos und durch die behäbige Kamera beeinträchtigt. Schlecht ist ein zu starkes Wort, besonders gut find ich die drei Spiele, die ich bisher gespielt habe aber auch nicht (und Size Matters tatsächlich auch einfach nur schlecht).
 

Biber

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25 August 2016
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Zwei letzte Nachträge aus 2018:

Chameleon Run (Deluxe)
Vermutlich werden dieses Spiel nicht viele Leute ernst nehmen, denn es ist ein recht billig aussehender Autorunner (also so wie Bit.Trip Runner, kein Endless Runner, denn es gibt ein Ziel) mit nur wenigen Levels. Aber das Spiel ist gut! Wie immer, wenn solche Spiele gut sind, konzentriert es sich auf eine zentrale Spielmechanik und das ist der Farbwechsel der Spielfigur. Genaugenommen kann man nämlich nur zwei Dinge tun: Springen und die Farbe zwischen gelb und pink wechseln. Berührt man als pinkes Chameleon einen geben Boden oder eine gelbe Decke, stirbt man. That's it. Aber das Spiel wird zunehmend komplexer, ohne je mit Mechaniken zu überfordern. Die Sprünge lassen sich sehr präzise in der Dauer differenzieren durch kurzes oder langes Drücken, es gibt einen Doppelsprung und sobald man den Boden (oder die Decke!) berührt, hat man wieder einen Doppelsprung. Bewegliche Elemente, die hohe Geschwindigkeit und eine hervorragende Platzierung der Levelstrukturen machen das Spiel zu einem echten Tipp, vor allem, weil es spottbillig und dauernd im Sale ist. Die Qualität des Leveldeisgns fällt besonders anhand der Missionen auf. In jedem Level muss man je zwei verschiedene Arten von Items komplett sammeln und zum Schluss einen ganzen Run ohne einen einzigen Farbwechsel schaffen. Mit jeder erfolgreichen Mission dieser Art verändert sich das Level durch das Hinzukommen von Boostern und neuen Plattformen, so dass dasselbe Level viermal komplett unterschiedlich ist und verschiedene Herausforderungen birgt. Das ist keine leichte Designaufgabe, denn in jeder einzelnen Mission stimmen Flow und Herausforderung. Zum Schluss kennt man das Level so gut, dass man sogar motiviert ist, mit der vollen Freischaltung den Time Trial zu absolvieren. Überhaupt will man immer noch eines der sehr kurzen Level spielen und ich hatte durchgehend gute Laune beim Spielen. Es ist bisweilen sehr herausfordernd, aber man wird automatisch so schnell besser, dass man immer zuversichtlich ist, es zu schaffen. Die Deluxe-Version auf der Switch hat eine (von insgesamt vier) Welten mehr und durch das viermalige Durchspielen jedes Levels ist auch die Spieldauer sehr angemessen. Wer mit Plattformern, die stark auf Timing und das Abschätzen von Sprungdistanzen ausgelegt sind, irgendwas anfangen kann, kann für wenig Geld 3 bis 5 Stunden pure Freude erwerben.
8

Turtles in Time
So viel Nostalgie empfinde ich für dieses Spiel. Ich kann jeden kleinen Sprachfetzen auch nach Jahrzehnten noch mitsprechen. Ich war also gespannt, wie das Spiel aus heutiger Sicht aussieht. Und es macht wirklich sehr viel Spaß. In einem extrem limitierten Genre, das eigentlich nur aus recht stumpfer Prügelei gegen Wellen sehr ähnlicher Gegner besteht, zieht das Spiel alle Register, um spaßig und abwechslungsreich zu bleiben. Die Level sind schon vom Setting, aber auch spielerisch für das Genre sehr abwechslungsreich, es gibt ungewöhnlich viele tolle Details zu entdecken und die Turtles haben eine sehr breite Movepalette dafür, dass man mit zwei Knöpfen auskommt. Leider ist der Bildausschnitt so klein, dass man oft Gegner bekämpft, die außerhalb des Bildschirms stehen und viele seiner Moves (insbesondere die, die Anlauf benötigen), selten ausführen kann. Aber es sieht auch heute noch toll aus, hat einen großartigen Soundtrack und macht vor allem zu zweit super viel Spaß. Es ist halt verflucht kurz und lädt aus meiner Sicht auch nicht allzu sehr dazu ein, High-Scores zu jagen, aber der Replay-Value ist trotzdem hoch, weil das Vermöbeln des Foot Clans einfach so cool ist. Mit einigen Nostalgie-Bonuspunkten:
7

2018
God of War - 10
Super Mario Odyssey - 10
RiME - 10
Super Mario 64 - 10
Slime-San - 9
Gorogoa - 9
Axiom Verge - 9
Uncharted 4 - 8,5
Hotline Miami - 8,5
Splasher - 8,5
Road to Ballhalla - 8,5
The Bridge - 8,5
Wonder Boy: The Dragon's Trap - 8,5
Life is Strange: Before the Storm - 8
Super Mario Bros. 3 - 8
Rayman Origins - 8
Rive - 8
Slayaway Camp: Butcher's Cut - 8
Steamworld Dig 2 - 8
Chameleon Run Deluxe - 8
Day of the Tentacle - 8
Membrane - 7,5
Bulb Boy - 7,5
Blossom Tales: The Sleeping King - 7,5
Shadow Bug - 7,5
Graceful Explosion Machine - 7
Golf Story - 7
Super One More Jump - 7
Turtles in Time - 7
FRAMED 2 - 7
FRAMED - 7
Armillo - 7
forma.8 - 6,5
Pan-Pan - 6
Max: The Curse of Brotherhood - 6
ICEY - 6
The Bugs Bunny Birthday Blowout - 5,5
Kamiko - 5
Nihilumbra - 4,5
Trine 2 - 4
Kirby's Dreamland 3 - 3
Sally's Law - 2,5
Old Man's Journey - 2
Secret of Mana - 1

2014-2015
2016-2017
 
Zuletzt editiert:
19 November 2018
230
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Ich habe jetzt mal kurz recherchiert welche Bereiche des Gameplays überarbeitet wurden. Da steht unter anderem, dass es "wieder möglich ist, einzelne Ziele anzuvisieren, wie in den Vorgängern." Bedeutet das, dass es in der Standardversion kein Lock-On gibt!?
Das bedeutet es wohl.
Ich kann mich nicht mehr im Detail erinnern. Ich denke, wenn die SE besser ist, lohnt sie sich in dem Fall auch. Das Basisspiel hat mir aber auch Spaß gemacht.

Auf jeden Fall habe ich das Spiel in guter Erinnerung. Ich bin zwar froh, dass wieder das normale Devil May Cry fortgesetzt wird, aber als Reboot fand ich es gelungen und mutiger als andere Reboots. Wenn man es mal genau nimmt, verändern viele Reboots am Feeling der Welt nicht viel, sie sind oft nur eine Ausrede dafür, dieselbe Geschichte leicht anders zu erzählen.
dmc war ein Reboot, in dem alle wichtigen Motive vorkamen, aber das sich tatsächlich anders angefühlt hat und auf seine Art war alles auch in sich stimmig.
Das Kampfsystem hat in der Originalfassung Laune gemacht, egal wie, mit diesem Ableger machst du nichts falsch.

Das audiovisuelle Design ist stark und insbesondere das Discolevel habe ich in sehr guter Erinnerung, rein vom audiovisuellen Design her gesprochen.
 

Rusix

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2 September 2016
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Schaumburg
Kein DMC ohne Gegenstimme ;)

Ich Empfand das Reboot eindeutig als Rückschritt in allen Belangen. DMC 3 ist für mich der Maßstab der Reihe.

Das Spiel ist eindeutig zu leicht, das Gameplay zwar komplex aber unpräzise und insgesamt einfach unbefriedigend.
Präzise und gut getimte Kurz-Kombos sind einem beliebigen Infinity-Kombo-System gewichen, das Casuals frohlocken lässt, den Profi aber irgendwie ermüdet. Sehr unausgegiren wirkte das Gameplay auf mich. Bis heute konnte Ninja Theorie kein gescheites Kampfsystem auf die Beine stellen, das mit den Genregrößen mithalten kann.

Den neuen Dante mochte ich nicht, der Plot war albern und die dargestellte 'Coolness' noch nerviger als bei den Vorgängern.

Auf dem Pluskonto stehen allein der Mut zu einer Neuausrichtung und wenige aber sehr geil designte Stages und Bosse (Radio Tower!)

Insgesamt ein vergessenswürdiger Auftritt. Schön das Capcom das Teil wieder selbst in die Hand nimmt.
 
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19 November 2018
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So eine richtige Gegenstimme ist das nichts, abgesehen ein bisschen von dem Satz "Den neuen Dante mochte ich nicht, der Plot war albern und die dargestellte 'Coolness' noch nerviger als bei den Vorgängern." kann man alles so stehen lassen. In die Geschichte und ihre Figuren bin ich reingewachsen.

Es ist ein Spiel, mit dem man Spaß haben kann und wenn man wie Zeratul die ganze Reihe auf einmal durchzieht, gehört das mit rein.
 

Rusix

Mitglied
2 September 2016
278
90
28
38
Schaumburg
Ne, war auch nicht direkt auf dich gemünzt Guybrush, sondern ist im Kontext des Threads zu sehen.

Das implizierte 'gutes Spiel' wollte ich etwas verwässern mit einem 'geht so Spiel'.

Nebenher wollte ich kundtun, dass Dantes Reboot meinen Gaumen nicht erquicken konnte, ich den dritten Ableger sehr mochte und ich glücklich mit Capcom's neuerlicher Entscheidung bin.
 

Yoshi

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Team
9 August 2016
2.743
145
63
Hagen
Mehr Bumm, weniger Drumherum: Kein Grinding, kein Hoverbordrennen, kein Schwimmen, keine Weltraumschlachten, dafür ein größerer Fokus auf die Third Person Shooter-Abschnitte. Weiterhin halte ich diese nicht gerade für besonders gut; die Sprungsequenzen sind dank der Arenahüpfeinlagen vielleicht sogar die besten in der Reihe (bis hierher), dafür sind aber eben auch alle Nebenaktivitäten aus dem Jump & Run-Umfeld gestrichen worden. Teil 3 ist auch der einzige, der mir einige Schmunzler entlockt hat, insbesondere dank der Roboter-Soldaten, die unbeteiligt-emotional um Hilfe schreien. Ich habe bei Teil 3 noch einmal versucht, die Kreativität im Waffendesign zu finden, aber das höchste der Gefühle ist eine Kombination aus Schild, automatischchen Minigeschütztürmen und Vernichter. Dumm nur, dass einfach nur den Vernichter (und ggf den Schild) zu verwenden effektiver ist und ansonsten eigentlich keinerlei Kombinationsmöglichkeiten gegeben sind. Von ausgefallenen Waffenfunktionalitäten ganz zu schweigen.

- Ratchet & Clank Size Matters 2/10
- Ratchet & Clank 2 4/10
- Ratchet & Clank 3 4/10

2018
 

Ripchip

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24 August 2016
1.591
96
48
38
1. Spider-Man :pS4:

Ich bin eigentlich kein großer Spider-Man Fan, aber dieses Spiel ist einfach grandios. Es macht richtig viel Spaß durch die Stadt zu schwingen, es hat Humor, ein sehr gutes Kampfsystem und motivierte mich auch dazu, die Platin zu holen. Wenn ein zweiter Teil komme sollte wird er direkt zum Release gekauft, Insomniac hat es einfach drauf. Als nächstes spiele ich wohl Sunset Overdrive und bin gespannt, warum es teilweise so schlecht bewertet wurde.

9/10


2. Spider-Man - die Stadt die niemals schläft :pS4:

Mit ein bisschen Abstand zum Hauptspiel hätte ich wohl mehr Spaß dran gehabt, besonders Screwball hat mich mit ihren Fotobomben genervt :D Aber es sind 3 gut gemachte Episoden, die ich gerne durchspielt habe.

8,5/10
 

Yoshi

Moderator
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9 August 2016
2.743
145
63
Hagen
Pff, zwei Spiele!

Pac-Man World war erstaunlich knackig aber auch erstaunlich gut. Dennoch ist es kein so richtig gutes Spiel, weil es teilweise äußerst schwer ist, Distanzen abzuschätzen, was wahrscheinlich der etwas zu starren Perspektive geschuldet ist. Das Leveldesign hat mir aber gut gefallen und das Moveset mit Bounceangriff und kurzem Sprint hat mir sehr gut gefallen.

- Ratchet & Clank Size Matters 2/10
- Ratchet & Clank 2 4/10
- Ratchet & Clank 3 4/10
- Pac-Man World 7/10

2018
 
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Reactions: Ripchip