Et voilà – gerade durchgespielt…

Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
Ja, weil du so eine mechanische Informatiker-Definition einnimmst. Dann können wir die ganze Games=Kultur-Debatte aber auch einfach sein lassen :)
In den Game Studies spielt die Interaktion natürlich eine wesentliche Rolle (das habe ich ja auch oben geschrieben) - es ist aber eben nur eine Facette. Und wenn man das Medium kulturell betrachtet, und das tu ich, sind die Kulturwissenschaften dann doch wichtiger als die Informatik. Sorry! :)
Wie gesagt, das will ich dir auch gar nicht absprechen, das ist völlig legitim. Ich finde es nur etwas zu krass fomuliert, wenn du alternativen, meinetwegen mechanischeren Definitionen, gleich global die Legitimität absprichst. Ich würde übrigens behaupten, dass die Gliederung in interkative Unterhaltungsmedien und Spiel, deren Schnittmenge das Videospiel ist, eine strukturell feinere ist, die mehr Nuancen zulässt, ohne Spiele, die nicht elektronischer Natur, oder Unterhaltungsmedien, die kein Spiel sind, dadurch gleich herabzuqualifizieren. Ein Videospiel ist dadurch, dass es in der Schnittmenge liegt ja nicht gleich etwas besseres als ein anderer Vertreter, der nur in einer der beiden Mengen liegt.
 

Lottogewinner

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29 Juli 2016
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Wie gesagt, das will ich dir auch gar nicht absprechen, das ist völlig legitim. Ich finde es nur etwas zu krass fomuliert, wenn du alternativen, meinetwegen mechanischeren Definitionen, gleich global die Legitimität absprichst. Ich würde übrigens behaupten, dass die Gliederung in interkative Unterhaltungsmedien und Spiel, deren Schnittmenge das Videospiel ist, eine strukturell feinere ist, die mehr Nuancen zulässt, ohne Spiele, die nicht elektronischer Natur, oder Unterhaltungsmedien, die kein Spiel sind, dadurch gleich herabzuqualifizieren. Ein Videospiel ist dadurch, dass es in der Schnittmenge liegt ja nicht gleich etwas besseres als ein anderer Vertreter, der nur in einer der beiden Mengen liegt.
Ich spreche keine Legitimität ab, aber im Kontext ist die kulturwissenschaftliche Diskussion hier die wichtigere.
Und die Unterscheidung ist eine Abqualifizierung, nichts anderes tut der Biber in seinem Beitrag. Er verweigert Dperession Quest und Twine-Spielen, Spiele sein zu dürfen. Mal abgesehen davon, dass es halt mal wieder ein bisschen Wurst ist, was sich das Individuum hier im GUF zusammendefiniert, weil es halt eben schon alles sauber definiert ist. Deswegen: Meine Buchtipps lesen. Denn lesen bildet!
 

Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
Ich spreche keine Legitimität ab, aber im Kontext ist die kulturwissenschaftliche Diskussion hier die wichtigere.
Und die Unterscheidung ist eine Abqualifizierung, nichts anderes tut der Biber in seinem Beitrag. Er verweigert Dperession Quest und Twine-Spielen, Spiele sein zu dürfen. Mal abgesehen davon, dass es halt mal wieder ein bisschen Wurst ist, was sich das Individuum hier im GUF zusammendefiniert, weil es halt eben schon alles sauber definiert ist. Deswegen: Meine Buchtipps lesen. Denn lesen bildet!
Du wirst es kaum glauben, die Definition aus Homo Ludens war eine der Standarddefinitionen, die wir diskutiert haben, die ist mir also sogar bekannt :). Verweigern, ein Spiel sein zu dürfen ist aber nicht per se eine Abqualifikation. Star Trek Deep Space Nine ist auch kein Spiel (sondern ein mediales Unterhaltungsprodukt, wohlgemerkt Obermenge der interaktiven medialen Unterhaltungsprodukte), ich mag es aber lieber als die meisten Spiele.

Dass man dann zusätzlich vielleicht keinen Spaß an TWINEs hat, ist natürlich eine Herabqualifizierung, aber ob man sie nun Spiele nennt oder nicht, ist dafür ja nachrangig. In der Tat kann eine Bewertung als nicht-Spiel sogar hilfreich sein, weil man dadurch nicht vor dem Hintergrund der Erwartungshaltung an ein Spiel bewertet.
 

Zelos

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24 August 2016
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Wie wärs damit: wenn ein ‚videospiel‘ auch Tatsächlich ohne Computer umgesetzt werden könnte. Und so eine Visual novel könnte es ja. Entscheidung a: blättere auf Seite x. Entscheidung b: blättere auf y. (Schon klar dass sowas am pc schneller programmiert ist und günstiger ist als ne Menge Bücher in den retail zu schicken und deswegen akzeptiere ich die Alternative auch)

Aber mir ist das prinzipiell egal. Ich persönlich mag nur spiele nicht besonders gern die sich auf zu viel Text verlassen. Filme die erzählen und nicht zeigen sind in der Regel nicht besonders gut. Und für spiele gilt das noch eine Stufe weiter: „Play, don’t Show/Tell“.

Als disclaimer: Das schreibe ich jetzt alles ohne eine ahnung zu haben was twine oder depression quest ist. Der obige Text bezieht sich also nicht direkt darauf. Sondern soll bloß meine allgemeine Sichtweise darauf geben.

Aber das Thema Depression wird in celeste schon gut behandelt und ist sogar ein echtes Videospiel. Braucht man da diese Zwischendinger?
 

Sidewalkwalker

Maschinenräumer
25 August 2016
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Genrebegriffe und Abgrenzungen sind nichts nachhaltiges. Ich bin da bei Lottogewinner, ich begrüße einen weitestmöglich gefassten Gamingbegriff. Einordnungen und Definitionen sind Werkzeuge, die uns den Austausch darüber erleichtern sollen. In meinen Augen etwas, das angewendet wird auf einen Sachverhalt, aber nicht umgekehrt den Sachverhalt erzeugt.

Bei einer medialen Kunstform kann und wird (hoffentlich) noch viel kommen, was unser Verständnis derselben auf den Kopf stellt. Ich sehe wenig Mehrwert, das Raster von heute als Maßstab zu verwenden - das passiert häufig genug und sorgt u.a. dafür, dass „Spiel“ oder „Game“ im Spaß- und Nonsense-Stigma festhängt (die jeweiligen Wissenschaften mögen da besser differenzieren aber, unfortunately, nobody cares).
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Ich kenne Die regeln von picross jetzt nicht, aber ich denke sowas hat durchaus seine Berechtigung. Auch trading card games wie zb hearthstone, welches aber Elemente besitzt die so mit echten Karten nicht ausführbar bzw praktikabel wären. Auch eine sudoku-app wäre in meinen Augen ein Spiel bzw eine Virtuelle Umsetzung eines Spiels, aber gut. Klar wäre demnach eine Visual novel mit Entscheidungen auch ein Videospiel auch wenn die Stärken des Mediums absolut nicht genutzt werden würden und ein paar Blätter Papier das selbe Erlebnis produzieren könnten. Aber unter diesen Umständen kann man ja auch einfach alles als Videospiel betrachten. Dann ist Microsoft Word auch ein Videospiel. Wo ist die Grenze?
 

Lottogewinner

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29 Juli 2016
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Du wirst es kaum glauben, die Definition aus Homo Ludens war eine der Standarddefinitionen, die wir diskutiert haben, die ist mir also sogar bekannt :). Verweigern, ein Spiel sein zu dürfen ist aber nicht per se eine Abqualifikation. Star Trek Deep Space Nine ist auch kein Spiel (sondern ein mediales Unterhaltungsprodukt, wohlgemerkt Obermenge der interaktiven medialen Unterhaltungsprodukte), ich mag es aber lieber als die meisten Spiele.

Dass man dann zusätzlich vielleicht keinen Spaß an TWINEs hat, ist natürlich eine Herabqualifizierung, aber ob man sie nun Spiele nennt oder nicht, ist dafür ja nachrangig. In der Tat kann eine Bewertung als nicht-Spiel sogar hilfreich sein, weil man dadurch nicht vor dem Hintergrund der Erwartungshaltung an ein Spiel bewertet.
Naja, Star Trek DS9 ist halt nicht interaktiv. Und um den Spaß geht es ja nicht, das ist wieder ein ganz anderes Thema. Es gibt ja auch eine ganze Menge offensichtliche Videospiele, die ganz und gar keinen Spaß machen, obwohl sie Spaß machen wollen. Oder Spiele, die gar keinen Spaß machen sollen, aber trotzdem Videospiele sind. Und natürlich darf man TWINE-Spiele und experimentelle Games und das alles persönlich doof finden. Aber es geht ja nicht um den Geschmack, es geht um die Definition, was ein Spiel zu einem Spiel macht. Und da gibts halt schon eine sehr klare kulturwissenschaftliche Annäherung dazu.

Und Daumen hoch für den Homo Ludens im Informatikstudium. :)
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Okay, dann viel Spaß mit Word! Du kannst dich dabei als Autor eines romans ausgeben. Und beim nächsten mal spielst du einen versicherungs-Vertreter der einen Brief an einen Kunden schreiben muss. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt.


Depression Quest ist gratis (und kurz), du kannst dir das also auch einfach einmal anschauen: http://www.depressionquest.com/dqfinal.html

Ich hab mal kurz per Handy rein geklickt und ein paar Seiten gelesen aber mich schnell vom Protagonisten disconnected. Ist das der clou dass ein paar offensichtlich richtige Antworten da stehen aber nicht angeklickt werden können weil sie durchgestrichen sind. Soll das zeigen dass der Protagonist das auch weiß dass es diese Möglichkeiten gäbe er sie aber einfach nicht umsetzen kann? Dann hab ich ein paar Seiten weiter geklickt ohne zu lesen um zu sehen ob sich das verschlimmert etc. dann wollte eine Seite nicht richtig laden dann hab ich’s sein lassen.

Ist es ein Spiel? Ja bestimmt, aber nur, weil word auch eins ist. Man braucht es nicht gespielt zu haben. Wenn du etwas über Angst und Depressionen lernen willst, dann spiel lieber celeste. Wenn du Glück hast spürst du sogar Einwenig dieser Emotionen beim Spielen (ja, ich hab mir tatsächlich die Frage gestellt ob ich celeste schaffen kann und Angst empfunden. Angst vorm scheitern. Wie die Protagonistin. Minimal natürlich nur) und kannst anschließend vielleicht sogar besser verstehen wie es Menschen mit dieser Krankheit geht. Vielleicht erlebt der ein oder andere das bei Depression quest auch, aber nur wenn er besonders empfänglich ist. Jemand der so ignorant ist wie ich, den wird’s nicht erreichen. Das Ding hat keine Kraft.
 
19 November 2018
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Prey (2006)
Was für ein Brett.
Oh, Mann, ja, das war eines meiner Lieblingsspiele Anfang der letzten Gen und ich bin überzeugt, dass das heute noch ein Toptitel ist. Gespielt habe ich es eine Weile nicht mehr, aber deine Worte bestärken mich in der Ansicht. Das Minispiel, das man statt eines Todes absolvieren muss, finde ich kritisch, aber sonst war das ein hervorragender Shooter mit einem starken emotionalen Moment als Einleitung des Finals. Wir denken da wohl an dieselbe Stelle. Da könnte ich mir am ehsten vorstellen, dass Spiele bei solchen Szenen inszenatorisch heute vielleicht weiter sind, aber wenn er bei dir funktioniert hat.
Dass Tommy im Anschluss flucht beim Erschießen der Gegner flucht, hält diesen Moment im Anschluss ganz gut am Leben, finde ich.

Prey 2 war mir als Fan des ersten Teils damals ein bisschen suspekt gewesen, weil es eben auch schon eine eher lose Fortsetzung zu werden schien. Gespielt hätte ich es aber doch ganz gerne. Schade, was passiert ist, und dass die Human Head Studios das Konzept nicht mit einem anderen Publisher unter anderen Namen wieder aufgreifen konnten.

EDIT: Den Spoiler-Tag repariert
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Celeste

1:05:57 .

Die 6 Minuten weniger möchte ich noch packen, aber danach wird mir das alles zu over the top. Krieg die moves dafür nicht hin. Erst recht nicht mit joycons.
 

Zeratul

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24 August 2016
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Oh, Mann, ja, das war eines meiner Lieblingsspiele Anfang der letzten Gen und ich bin überzeugt, dass das heute noch ein Toptitel ist. Gespielt habe ich es eine Weile nicht mehr, aber deine Worte bestärken mich in der Ansicht. Das Minispiel, das man statt eines Todes absolvieren muss, finde ich kritisch, aber sonst war das ein hervorragender Shooter mit einem starken emotionalen Moment als Einleitung des Finals. Wir denken da wohl an dieselbe Stelle. Da könnte ich mir am ehsten vorstellen, dass Spiele bei solchen Szenen inszenatorisch heute vielleicht weiter sind, aber wenn er bei dir funktioniert hat.
Dass Tommy im Anschluss flucht beim Erschießen der Gegner flucht, hält diesen Moment im Anschluss ganz gut am Leben, finde ich.

Prey 2 war mir als Fan des ersten Teils damals ein bisschen suspekt gewesen, weil es eben auch schon eine eher lose Fortsetzung zu werden schien. Gespielt hätte ich es aber doch ganz gerne. Schade, was passiert ist, und dass die Human Head Studios das Konzept nicht mit einem anderen Publisher unter anderen Namen wieder aufgreifen konnten.

EDIT: Den Spoiler-Tag repariert
Ja wir denken da definitiv an die gleiche Szene. ;-) Ich mein ich kannte die Szene leider schon, weil es von GIGA irgendwann mal das Format "DIe 100 größten Spielemomente" gab und diese Szene da mit dabei war. Aber ich kann mir dennoch vorstellen, welch ein Schock das sein muss, wenn man das im Spiel selbst zum ersten Mal sieht/ erlebt. Und obwohl ich wusste, dass diese Szene kommt hat mich die Art und Weise wie es präsentiert wird dennoch gepackt.
Was ich nicht im Geringsten nachvollziehen kann, ist dass viele Tommy als "weinerlichen" Protagonisten bezeichnen. Ich fand sein Verhalten insgesamt eigentlich sehr nachvollziehbar. Man muss sich einfach mal vorstellen, was er da in dem Spiel durchlebt. Aber klar, die ganzen harten Gamer würden da natürlich vollkommen cool reagieren und einen Oneliner nach dem anderen vom Stapel lassen...

Dass die Human Head Studios das ganze mit einem anderem Publisher unter einem anderen Namen nicht fortgeführt haben, habe ich auch nie verstanden. Ich kenne mich da zu wenig aus, aber ich hab mich echt schon gefragt ob auch alles, was unter Bethesda entwickelt wurde letzten Endes Bethesda gehört und sie das bereits entwickelte Material somit gar nicht verwenden dürfen.

Die Verbindung zwischen den Prey-Spielen sollte größer sein als man anhand der ersten Videos vermuten würde. Hab da vor kurzem einiges darüber gelesen, was da storymäßig so geplant war und das klang richtig gut. Kann dir da gerne mal ein paar Links zukommen lassen. ;-)
 
19 November 2018
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Ja wir denken da definitiv an die gleiche Szene. ;-) Ich mein ich kannte die Szene leider schon, weil es von GIGA irgendwann mal das Format "DIe 100 größten Spielemomente" gab und diese Szene da mit dabei war. Aber ich kann mir dennoch vorstellen, welch ein Schock das sein muss, wenn man das im Spiel selbst zum ersten Mal sieht/ erlebt. Und obwohl ich wusste, dass diese Szene kommt hat mich die Art und Weise wie es präsentiert wird dennoch gepackt.
Was ich nicht im Geringsten nachvollziehen kann, ist dass viele Tommy als "weinerlichen" Protagonisten bezeichnen. Ich fand sein Verhalten insgesamt eigentlich sehr nachvollziehbar. Man muss sich einfach mal vorstellen, was er da in dem Spiel durchlebt. Aber klar, die ganzen harten Gamer würden da natürlich vollkommen cool reagieren und einen Oneliner nach dem anderen vom Stapel lassen...
Man muss sich, wenn man den Moment heute erlebt, noch mal klar machen, dass das damals echt was Neues war. Actionspiele haben damals und davor quasi nie auf die Emotionen des Spielers gezielt, und wenn, dann ging das eher in die Hose. Du kennst ja den Moment in Devil May Cry: "I wanted Mountain Dew not Spriiiiiiite!"

Weil das heute viel geläufiger ist, dachte ich mir, der Moment könnte im Vergleich plump inszeniert sein, aber wenn er sogar mit Vorkenntnis noch wirkt, muss er immer noch passen.

Dass die Human Head Studios das ganze mit einem anderem Publisher unter einem anderen Namen nicht fortgeführt haben, habe ich auch nie verstanden. Ich kenne mich da zu wenig aus, aber ich hab mich echt schon gefragt ob auch alles, was unter Bethesda entwickelt wurde letzten Endes Bethesda gehört und sie das bereits entwickelte Material somit gar nicht verwenden dürfen.
Sie hätten sicher das meiste nicht verwenden dürfen, aber das Spielprinzip an sich stand ja, ein quasi voll erprobter Prototyp als Ausgangspunkt muss ja auch was wert sein.
Ich denke, der Hauptgrund war, dass das voll in die Zeit fiel, als viele Publisher skeptisch waren, ob die neuen Konsolen zünden werden.

Die Verbindung zwischen den Prey-Spielen sollte größer sein als man anhand der ersten Videos vermuten würde. Hab da vor kurzem einiges darüber gelesen, was da storymäßig so geplant war und das klang richtig gut. Kann dir da gerne mal ein paar Links zukommen lassen. ;-)
Ich glaube, ich habe das schon mal gelesen, aber gerne her damit.
 

Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
Sly Cooper Thieves in Time ist ein solides Spiel, das aber keine nennenswert guten Ideen hat und ziemlich viele belanglose Missionen enthält. Es ist auch ein wenig zu freundlich, was die Herausforderung anbelangt. Ein Zeiger unter dem Charakter sagt einem immer wo man hin muss, per Knopfdruck kann man die meisten Dinge, zu denen man springt, einfach automatisch erreichen, Endgegner haben zahlreiche Checkpoints bei unendlich vielen Leben. Sly 4 ist schon ein ungewöhnlich leichtes Spiel.

- Ratchet & Clank Size Matters 2/10
- Ratchet & Clank 2 4/10
- Ratchet & Clank 3 4/10
- Pac-Man World 7/10
- Spyro Enter the Dragonfly 2/10
- Tak (4) Geheimnis des glühenden Kristalls 6/10
- Pac-Man World 2 7/10
- Poi Explorer Edition 8/10
- Jersey Devil 5/10
- Sly Cooper (4): Thieves in Time 5/10

2018
 

Shiningmind

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29 August 2016
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Mal ne Frage: Muss ein Spiel in deinen Augen schwer sein, um zur Genrespitze zu zählen oder anders: Gibt es auch leichte Jumpn Runs die sehr gut für dich sind und ne 8-10 abstauben können?
 

Yoshi

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Hagen
Mal ne Frage: Muss ein Spiel in deinen Augen schwer sein, um zur Genrespitze zu zählen oder anders: Gibt es auch leichte Jumpn Runs die sehr gut für dich sind und ne 8-10 abstauben können?
Tak 4 ist extrem leicht und hätte eine 8 bekommen können wenn die anderen Probleme alle nicht existiert hätten. Ein Spiel sollte aber schon interessant sein. Poi ist ein relativ einfaches Spiel und hat eine 8. Das Spiel, das momentan in der Jump & Run Top 100-Liste anführt, Super Mario 64, ist auch eines der leichteren die ich bisher vorgestellt habe. Insofern nein, ein Jump & Run muss nicht schwer sein, um in meinen Augen sehr gut oder gar exzellent zu sein. Ein sinnvolles Aufgabendesign sehe ich aber trotzdem sehr gern und wenn in meinen Augen übertriebene Hilfestellungen das Spiel ziemlich durchgängig trivialisieren, ist das eben ein Problem.

Ich habe in meinen letzten paar Kurzkommentaren hier oft über den Schwierigkeitsgrad gesprochen, aber wenn du dir meine Artikel dazu ansiehst, ist das eher Zufall, Schwierigkeitsgrad ist nicht mein primäres Beurteilungskriterium. Wenn ein Spiel extrem leicht oder extrem schwer ist, kann das aber natürlich schon auch Auswirkungen auf die Beurteilung haben. Im Fall von Sly 4 schadet die extreme Anspruchslosigkeit der Bewertung, im Fall von Crash Bandicoot (1) die starken Schwankungen und Schwierigkeitsspitzen aber ebenfalls.
 
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