Et voilà – gerade durchgespielt…

Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
@Zelos: Ich seh mir dein Video nicht an, weil ich das Spiel noch erwarte, aber Glückwunsch zur guten Zeit. Jetzt schnapp dir den Weltrekord!
 
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Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
Der zweite Alice Teil ist schon bedeutend besser als der erste. Die Steuerung ist OK, auch wenn der Sprung zu hoch ist, das Leveldesign ist OK, auch wenn es viel zu sehr in die Länge gezogen ist (einfach jedes Level um 30-50% kürzen würde die Qualität signifikant erhöhen) und dabei wie wild Ideen recycelt. Die Kämpfe sind weniger nervig als in Alice, aber immernoch ziemlich langweilig. Tolle Präsentation und Atmosphäre allerdings.

- Ratchet & Clank Size Matters 2/10
- Ratchet & Clank 2 4/10
- Ratchet & Clank 3 4/10
- Pac-Man World 7/10
- Spyro Enter the Dragonfly 2/10
- Tak (4) Geheimnis des glühenden Kristalls 6/10
- Pac-Man World 2 7/10
- Poi Explorer Edition 8/10
- Jersey Devil 5/10
- Sly Cooper (4): Thieves in Time 5/10
- Toy Story 2 5/10
- American McGee's Alice 1/10
- Alice Madness Returns 5/10

2018
 

Biber

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25 August 2016
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Bleed
Bleed wird gerühmt als kurzer und etwas unpolierter Shooter, der einen so sehr über das Gameplay kriegt, dass man Perfektion anstrebt. Das klang sehr gut. Leider ist es eher schwach. Man spielt ein Mädchen mit lila Haaren und dem wunderbaren Namen Wryn. Ernsthaft. Das ist der beste Name, den je ein Protagonist in einem Videospiel hatte. Wryn ist eine Art Psychopath und will die beste Videospielheldin aller Zeiten werden. Dafür macht sie sich auf die Jagd nach den sechs bisher größten Helden aus Retro-Spielen. Klingt nach No More Heros, aber abgesehen von der Prämisse und den rudimentären Storybits in Form von kurzen Texten zu jedem Gegner wird das nicht weiter genutzt. Stattdessen schießt man sich durch die extrem kurzen Level und besiegt am Ende einen Boss. Man hätte auch andere Storytexte draufklatschen können, das Spiel hätte sich nicht im geringsten verändert. Soll heißen: Gameplay und Story haben gar nichts miteinander zu tun.

Das Gameplay... uff. Vermutlich lässt sich das Spiel mit Tastatur und Maus besser steuern, denn mit einem Controller wird das Spiel zum Twin-Stick-Shooter, nur dass man zusätzlich Springen, Dashen und die Zeit verlangsamen kann. Da man permanent beide Daumen auf den Sticks zum bewegen und schießen braucht, fallen die Face Buttons komplett weg als Option und man muss mit den Schultertasten agieren. Zumindest mit den Joy-Cons wird es damit wirklich sehr schnell krampfig. Ich habe das Spiel aber nur im Handheldmodus gespielt, weshalb ich darauf angewiesen war. Das Mit Maus und Tastatur stelle ich mir das aber ganz gut vor. Ist man dann erstmal drin, kann das Spiel tatsächlich gute Gameplaymomente haben. Die Bullet Time und das Dashen ermöglichen ein Umtanzen der Gegner, so dass man bald aus scheinbar unmöglichen Situationen ohne Gegentreffer hervorgehen kann. Es ist gerade im Vertikalen trotzdem zu hakelig, da es nicht immer leicht ist, die genaue Richtung, in die man dashen will, zu bestimmen. Es bietet auch nicht diese gute Mischung aus Anspannung durch Gegnerhorden und Motivation, immer besser zu werden wie z.B. bei Graceful Explosion Machine, das in jeder Hinsicht so viel besser ist. Bleed hat für einen "frantic action shooter" viel zu wenige Gegner, gibt einem aber auch nicht die Möglichkeit, diese zu handeln. So bleibt es lahm und blass. Die Motivation, gut zu werden: Je besser man ein Level abschließt, umso mehr Punkte erhält man, die man im Shop für andere Waffen oder mehr Energie ausgeben kann. Na gut.

Die Gegner und das Leveldesign geben aber nicht genug her, um die individuellen Stärken der Waffen auszuspielen. In den meisten Fällen war ich mit der schnell feuernden Standardwaffe am besten bedient. Die Level sind extrem simple Aneinanderreihungen von Räumen. Die Leveldesignideen, die es gibt sind dann sowas wie ein Fahrstuhl mit Gegnerhorden, dessen Plattformen teilweise elektrisch werden, ein Zuglevels, in dem man schnell zum nächsten sicheren Punkt vordringen muss, um nicht vom Tunnel geköpft zu werden oder ein Abschnitt, den man in einem riesigen Apfel verbringt, der von einem Drachen geschluckt wird. Dort muss man sehr schnell den Dash-Move einsetzen, um nicht vom schrittweise absinkenden Apfel zerquetscht zu werden. Das ist alles OK, aber nicht sehr originell und oft auch zu hakelig.

Hin und wieder ist man fast versucht, besser zu werden und die kurzen Level bieten sich für eine High-Score-Jagd schon an, aber das Gameplay ist einfach nicht flüssig genug und die Level nicht interessant genug, um mich zu motivieren. Dadurch verkommt das Spiel zu einem etwa einstündigen, rudimentären Shooter, der weniger witzig ist als er sein möchte. Und das Spiel ist eher hässlich. Es gibt so viele tolle, auch minimalistische Looks für Indie-Pixel-Spiele, aber Bleed sieht einfach billig aus.
5

2019
Resident Evil 2 Remake - 10
The Messenger - 9
Cave Story+ - 8
Minit - 7
Bleed - 5
The Temple of No - 1,5

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Zuletzt editiert:

Rusix

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2 September 2016
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Das Gameplay... uff. Vermutlich lässt sich das Spiel mit Tastatur und Maus besser steuern, denn mit einem Controller wird das Spiel zum Twin-Stick-Shooter, nur dass man zusätzlich Springen, Dashen und die Zeit verlangsamen kann. Da man permanent beide Daumen auf den Sticks zum bewegen und schießen braucht, fallen die Face Buttons komplett weg als Option und man muss mit den Schultertasten agieren. Zumindest mit den Joy-Cons wird es damit wirklich sehr schnell krampfig. Ich habe das Spiel aber nur im Handheldmodus gespielt, weshalb ich darauf angewiesen war. Das Mit Maus und Tastatur stelle ich mir das aber ganz gut vor.
Dem kann ich nicht folgen...

Heißt das, dass du Twin Stick (!) Shooter lieber mit Maus/Tastatur spielst oder, dass die Joy-Cons sich für diese Art Spiele nicht eignen?

Ich frage deshalb, weil auch bsw Owlboy eine Twin Stick Mechanik aufweist. Sprich du spielst es wie einen normalen Plattformer, benutzt aber zu Luft den rechten Stick zum anvisieren (360°) und die Trigger-Buttons zum Schießen bzw Werfen.

Nicht, dass dir die Joy-Cons noch das Spielerlebniss madig machen. Wobei Maus/Tastatur für mich, bezogen auf das Genre, die schlimmstmögliche Wahl wären.

Wie hast du Hotline Miami gespielt? Da hast du afair auch über eine unpräzise Steuerung geklagt. Etwas das ich auf der Vita nie bemerkt habe, im Gegenteil - perfekt penibel.
 

Ripchip

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24 August 2016
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Ich kann super mit der Steuerung der beiden Spiele klar und würde sie auch wärmstens weiter empfehlen, sie sind zwar kurz aber richtig gut.
 

Biber

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25 August 2016
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@Rusix - Grundsätzlich sind Twin-Stick-Shooter natürlich prima auf Controller (und deren Sticks :) ) abgestimmt. Aber Bleed wurde - vermute ich - nicht als solcher konzipiert (und Hotline Miami erst recht nicht), weil es für den PC entwickelt wurde. Das merkt man der Steuerung an. Konsolen-Twin-Stick-Shooter verlangen keine häufige und langanhaltenden Tastenkombination außerhalb der Sticks. Da wählt man dann Items aus oder macht einmalige Aktionen, meist mit den Shoulderbuttons.

Bei Bleed muss man aber nicht selten die Bullettime durch Gedrückthalten aktivieren und zudem (und gleichzeitig) viele Dreifach-Dashes in schneller Folge meistern. Dadurch hat sich meine Hand ziemlich verkrampft, weil ich permanent und gleichnzeitig beide Sticks und zwei Shoulderbuttons bedienen musste. Das mag mit dem Pro Controller mit den ausladenden Seiten anders sein, deshalb habe ich die Steuerungsprobleme auch nicht so in die Wertung gezogen. Ich gehe davon aus, dass es am PC deutlich angenehmer ist, weil man mit der Maus viel genauer zielen kann. Es ist schon sinnvoll, das Spiel für einen Controller als Twin-Stick-Shooter umzugestalten, aber eben lange nicht optiomal.

Bei Hotline Miami ist das Problem nicht so ausgeprägt, da gab es keine Krampfigkeit, aber auch hier ist die Steuerung natürlich wesentlich präziser, wenn man mit der Maus einfach auf die Gegner zielen kann als dies mit einem Stick zu machen. Bei Hotline Miami war ein flüssiges und "gutes" Spielen trotzdem möglich, es wäre nur angenehmer auf dem PC gewesen. Bei Bleed hingegen halte ich die Übertragung für problematisch.

Dein Owlboy-Beispiel ist übrigens was anderes: Wenn man nur mit einem Stick zielt und mit einer Taste schießt, ist das besser zu handeln. Aber bei Bleed muss ich permanent schießen und dafür die ganze Zeit den Stick gedrückt halten.

@Ripchip - Ja, das wundert mich ein bisschen. Die Kürze stört mich nichtmal bei Bleed. Es ist eher so, dass ich es weder originell noch spaßig und motivierend fand. Aber gut, du bist ja nicht alleine mit deiner Meinung. Und bei Hotline Miami sind wir uns sehr einig. So ein tolles Spiel.
 

Double

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31 August 2016
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Bleed
Bleed wird gerühmt als kurzer und etwas unpolierter Shooter, der einen so sehr über das Gameplay kriegt, dass man Perfektion anstrebt. Das klang sehr gut. Leider ist es eher schwach. Man spielt ein Mädchen mit lila Haaren und dem wunderbaren Namen Wryn. Ernsthaft. Das ist der beste Name, den je ein Protagonist in einem Videospiel hatte. Wryn ist eine Art Psychopath und will die beste Videospielheldin aller Zeiten werden. Dafür macht sie sich auf die Jagd nach den sechs bisher größten Helden aus Retro-Spielen. Klingt nach No More Heros, aber abgesehen von der Prämisse und den rudimentären Storybits in Form von kurzen Texten zu jedem Gegner wird das nicht weiter genutzt. Stattdessen schießt man sich durch die extrem kurzen Level und besiegt am Ende einen Boss. Man hätte auch andere Storytexte draufklatschen können, das Spiel hätte sich nicht im geringsten verändert. Soll heißen: Gameplay und Story haben gar nichts miteinander zu tun.

Das Gameplay... uff. Vermutlich lässt sich das Spiel mit Tastatur und Maus besser steuern, denn mit einem Controller wird das Spiel zum Twin-Stick-Shooter, nur dass man zusätzlich Springen, Dashen und die Zeit verlangsamen kann. Da man permanent beide Daumen auf den Sticks zum bewegen und schießen braucht, fallen die Face Buttons komplett weg als Option und man muss mit den Schultertasten agieren. Zumindest mit den Joy-Cons wird es damit wirklich sehr schnell krampfig. Ich habe das Spiel aber nur im Handheldmodus gespielt, weshalb ich darauf angewiesen war. Das Mit Maus und Tastatur stelle ich mir das aber ganz gut vor. Ist man dann erstmal drin, kann das Spiel tatsächlich gute Gameplaymomente haben. Die Bullet Time und das Dashen ermöglichen ein Umtanzen der Gegner, so dass man bald aus scheinbar unmöglichen Situationen ohne Gegentreffer hervorgehen kann. Es ist gerade im Vertikalen trotzdem zu hakelig, da es nicht immer leicht ist, die genaue Richtung, in die man dashen will, zu bestimmen. Es bietet auch nicht diese gute Mischung aus Anspannung durch Gegnerhorden und Motivation, immer besser zu werden wie z.B. bei Graceful Explosion Machine, das in jeder Hinsicht so viel besser ist. Bleed hat für einen "frantic action shooter" viel zu wenige Gegner, gibt einem aber auch nicht die Möglichkeit, diese zu handeln. So bleibt es lahm und blass. Die Motivation, gut zu werden: Je besser man ein Level abschließt, umso mehr Punkte erhält man, die man im Shop für andere Waffen oder mehr Energie ausgeben kann. Na gut.

Die Gegner und das Leveldesign geben aber nicht genug her, um die individuellen Stärken der Waffen auszuspielen. In den meisten Fällen war ich mit der schnell feuernden Standardwaffe am besten bedient. Die Level sind extrem simple Aneinanderreihungen von Räumen. Die Leveldesignideen, die es gibt sind dann sowas wie ein Fahrstuhl mit Gegnerhorden, dessen Plattformen teilweise elektrisch werden, ein Zuglevels, in dem man schnell zum nächsten sicheren Punkt vordringen muss, um nicht vom Tunnel geköpft zu werden oder ein Abschnitt, den man in einem riesigen Apfel verbringt, der von einem Drachen geschluckt wird. Dort muss man sehr schnell den Dash-Move einsetzen, um nicht vom schrittweise absinkenden Apfel zerquetscht zu werden. Das ist alles OK, aber nicht sehr originell und oft auch zu hakelig.

Hin und wieder ist man fast versucht, besser zu werden und die kurzen Level bieten sich für eine High-Score-Jagd schon an, aber das Gameplay ist einfach nicht flüssig genug und die Level nicht interessant genug, um mich zu motivieren. Dadurch verkommt das Spiel zu einem etwa einstündigen, rudimentären Shooter, der weniger witzig ist als er sein möchte. Und das Spiel ist eher hässlich. Es gibt so viele tolle, auch minimalistische Looks für Indie-Pixel-Spiele, aber Bleed sieht einfach billig aus.
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Oje! Ich hab mir Bleed letztens auch, aufgrund der Vorschusslorbeeren besonders hier im Forum, im Sale geholt und dann mal nur ganz kurz angespielt. Ersteindruck war eigentlich genau was du hier beschreibst, vor allem in Bezug auf die Steuerung. Die war Handheld mit den Joycons richtig gruselig. Deshalb gleich wieder weggelegt. Wird demnach wohl auch nicht so schnell wieder angefasst...
 

Biber

GUF Veteran
25 August 2016
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Du kannst es ruhig nochmal anfassen, du bist in weniger als einer Stunde durch...

(und nur schlecht ist es ja nicht).

Grundsätzlich würde ich mir übrigens wünschen, dass Diskussionen zu den einzelnen Spielen in den jeweiligen Spielethreads geführt werden, zumindest wenn der Durchspielende dort was dazu gepostet hat. Dafür spiegel ich die Postings ja auch immer.

Vielleicht mag ja ein Teammitglied schieben?!
 

Lottogewinner

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29 Juli 2016
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Deutschland
Du kannst es ruhig nochmal anfassen, du bist in weniger als einer Stunde durch...

(und nur schlecht ist es ja nicht).

Grundsätzlich würde ich mir übrigens wünschen, dass Diskussionen zu den einzelnen Spielen in den jeweiligen Spielethreads geführt werden, zumindest wenn der Durchspielende dort was dazu gepostet hat. Dafür spiegel ich die Postings ja auch immer.

Vielleicht mag ja ein Teammitglied schieben?!
Schieben ist witzlos, wenn es schon ca. 10 Beiträge gibt. Einfach dort mit Verlinkung weiterdiskutieren. Oder nächstes mal direkt reporten, dann sehe und schiebe ich. Aber das im "Durchgespielt"-Topic auch eine handvoll Kommentare zu wer was durchgespielt hat folgen, ist ja auch ok. Sonst wäre das Topic auch ein bisschen sinnloser Selbstzweck.
 

Rusix

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2 September 2016
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Schaumburg
Dein Owlboy-Beispiel ist übrigens was anderes: Wenn man nur mit einem Stick zielt und mit einer Taste schießt, ist das besser zu handeln. Aber bei Bleed muss ich permanent schießen und dafür die ganze Zeit den Stick gedrückt halten.
Okay, Bleed verstehe ich, aber Hotline Miami mit Tastatur und Maus angenehmer?!

Alda, das flutscht nur so dahin mit zwei Analogsticks. Ultra schnell, ultra präzise, penibelst genau. Das geht nimmer besser ^^

Guck was Rippi sagt, der muss es schließlich wissen. Während du Bleed gespielt hast hat er wieder 3 mal Platin geholt :ugly:
 
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Zeratul

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24 August 2016
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Resident Evil HD Remaster (mit Chris)
Hab das HD Remaster jetzt auch noch mit Chris durchgespielt. Wollte einfach mal sehen wie unterschiedlich es im Vergleich zu Jill ist. Von dem um 2 Plätze kleineren Inventar mal abgesehen, ist es mit Chris auch ansonsten an einigen Stellen schwerer. Die Plant 42, die mit Jill einfach in einer Zwischensequenz erledigt wird muss man als Chris z.B. selbst töten. Paradoxerweise wird dieser Kampf sogar noch schwerer wenn man zuvor seinen von der Schlange vergifteten Kollegen geheilt hat.
Die Interaktionen mit Rebecca finde ich auf jeden Fall interessanter als die mit Barry, da man hier je nachdem auch mal Rebecca spielen muss. Bei Jill wird man ja einfach immer in einer Videosequenz von Barry gerettet.
Aber erhöhter Schwierigkeitsgrad hin oder her, am Ende war ich bis an die Zähne bewaffnet und hatte genug Heilgegenstände um mich 9 oder 10 mal komplett zu heilen. Das ist eigentlich auch der einzig große Kritikpunkt an Resident Evil 1, dass es zum Ende hin einfacher ist als am Anfang wo wirklich noch jede Kugel und jedes grüne Kraut zählt. Das ist aber Meckern auf äußerst hohem Niveau.
 

Biber

GUF Veteran
25 August 2016
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Okay, Bleed verstehe ich, aber Hotline Miami mit Tastatur und Maus angenehmer?!

Alda, das flutscht nur so dahin mit zwei Analogsticks. Ultra schnell, ultra präzise, penibelst genau. Das geht nimmer besser ^^

Guck was Rippi sagt, der muss es schließlich wissen. Während du Bleed gespielt hast hat er wieder 3 mal Platin geholt :ugly:
Nee, das geht besser. Das reine Kämpfen geht ganz gut von der Hand, aber dass man dein Eindruck hat, dass es so präzise ist, liegt vor allem an dem sehr befriedigenden Trefferfeedback, der hohen Schlag bzw. Schussfrequenz und der allgemeinen Geschwindigkeit. Das Spiel macht es einem einfach, präzise durch die Level zu jagen, was angesichts des erbarmungslosen 1-Hit-Kill-Systems auch gut ist, aber es gaukelt auch ein bisschen Skill vor. Den braucht man trotzdem noch, weil es eben recht knackig wird später, aber es lässt einen etwas mächtiger erscheinen als man ist.

Das Problem bei der Sticksteuerung bestand für mich auch im Wesentlichen in dem hakeligen "Suchmodus", wenn man mit der Schultertaste durch das Level fährt, um Ziele anzuvisieren oder sich einen Überblick zu verschaffen. Das ist deshalb weniger schlimm, weil man diese Funktion in Ruhe nutzen kann und man keinen Nachteil im Kampf hat. Aber mit der Maus auf Gegner zu zielen geht eben doch nochmal schneller als mit dem Stick in eine "ungefähre" Richtung zu lenken. Ich weiß, dass ich immer gezielt Orte gesucht habe, bei denen die Gegner durch eine Art Nadelöhr mussten, das möglichst in gerade Linie zu meiner Figur war. So konnte ich dauerhaft nach links, rechts, oben oder unten schießen und viele erledigen. Ohne rechten Winkel war das schon schwerer. Und das permanente Neuanvisieren auf Knopfdruck hat auch viel ausgeglichen (Anvisieren, töten, neuanvisieren, töten etc.), was ich mit dem Zielen per Stick nicht so gut geschafft hätte. Mit der Maus wäre das kein Problem. Das Leveldesign und auch die Lock-On-Funktion (gibt es bei Bleed nicht) gleichen viele Schwächen der Sticks aus, die haben das schon gut gemacht. Ich habe ja auch gesagt, dass es sich toll gespielt hat. Meiner Ansicht nach wäre es aber eben noch besser mit Maus.

Ich habe, um sicher zu gehen, dass ich mich hier nicht in eine Ecke manövriere, mal nachgelesen, wie das andere so machen. Es gibt durchaus Spieler, die Controller bevorzugen, aber eine knappe Mehrheit scheint sich doch für Maus + Tastatur bei Hotline Miami auszusprechen. Aus genau denselben Gründen: Etwas höhere Präzision und kein hakeliges Absuchen der Karte.
 

Rusix

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2 September 2016
213
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Schaumburg
Ok Biber, ich vertraue der Statistik ^^

Wobei der typische PC-Gamer vielleicht auch nicht so der Gamepad-Akrobat ist..?

Btw: Man zielt mit der Maus also direkt auf den Gegner? Klingt für mich hektischer als im kleinen Radius locker mal den Stick zu drehen. Aber gut, ich bin halt auch ein Tastatur/Maus Muffel :ugly:
 

Sun

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20 November 2016
1.744
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5. Monster Boy and the Cursed Kingdom
Bin durch nach ca. 20 Stunden, nach 356 Toden und mit gut 75% durchgespielt. Hier haben mich die Tode aber nicht wirklich gestört, da das immer recht kurze Abschnitte sind die man wiederholen muss. Jeder der rätsel- und geschicklichkeitslastige Spiele mag sollte hier definitv zugreifen. @Yoshi, hör auf den ganzen mittelmäßigen und schlechten kram zu Spielen und Spiel lieber das hier ^^
Note: 1


2019:
  1. West of Loathing
  2. Dark Souls Remastered
  3. Hollow Knight
  4. Xenoblade Chronicles 2: Torna - The Golden Country
Abgebrochen:
1. Into the Breach

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Zuletzt editiert:

Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
@Sun Das Spiel habe ich tatsächlich auf dem Radar, weil mir der Vorgänger auch sehr gut gefallen hat. Ist die Switch-Version technisch sauber? Da gibt es das nämlich in den USA als Retail-Fassung. Nichtsdestotrotz, die 3D Jump & Runs muss ich jetzt schon erst einmal fertig machen, um meine Artikelreihe vernünftig laufen lassen zu können - es sind aber auch nur noch 11 Spiele (+ Yoshi's Crafted World, das ich natürlich ab Erscheinungstag zwischenschieben werde), die ausstehen :).

Heute habe ich endlich Spyro A Hero's Tail durchgespielt. Das habe ich zwar schonmal bei Release durchgespielt, aber nicht genug in Erinnerung behalten, um es vernünftig für die J&R Reihe besprechen zu können. Wie üblich bei Spyro-Spiele ist das dank des über weite Teile belanglosen Leveldesigns auch nicht weiter erstaunlich. Dennoch ist A Hero's Tail meines Erachtens am oberen Ende der Spyro-Skala (in Unkenntnis von Teilen 2 & 3). Ganz schlimm ist allerdings Blink der Maulwurf. Vier Mal muss man den spielen und jedes Mal habe ich mich sehr dazu zwingen müssen, nicht den Controller wegzupfeffern, die Disc aus der Konsole zu nehmen und mit der Katze als Frisbee zu missbrauchen.

  • Ratchet & Clank Size Matters 2/10
  • Ratchet & Clank 2 4/10
  • Ratchet & Clank 3 4/10
  • Pac-Man World 7/10
  • Spyro Enter the Dragonfly 2/10
  • Tak (4) Geheimnis des glühenden Kristalls 6/10
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  • Poi Explorer Edition 8/10
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  • Spyro A Hero's Tail 4/10
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Link the Hero

Newbie
27 August 2016
68
12
8
Endlich geschafft. Hat ein paar versuche gebraucht.

Wenn man die 90 Tode abzieht kann man sicher noch 5 Minuten schneller werden. Ab dann braucht es die Profi Techniken die ich einfach nicht hinbekomme mit meinen wurstfingern. Weltrekord bei any% liegt bei 28min


Vielleicht kann ich es jetzt endlich mal aufhören zu spielen ....

Edit:

Ach fuck this mit den Screenshots hier. Man ist das behindert.

Ich hab ne Zeit von 58:24h bei celeste erreicht.

Leck mich fett hier ein Screenshot reinzukriegen ist schwieriger als ne Schrotflinte im Internet bestellen.

Edit 2: ok hab’s endlich geschafft ^^
WTF, nur 90 mal gestorben? Wie oft hast du es durchgespielt um dahin zu kommen? Ich trau mich gar nicht zu sagen wie oft ich beim durchspielen gestorben bin. (Ich sag nur: Vierstellig)
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
2.141
105
63
32
Bergisch Gladbach
Ging mir nicht anders am Anfang. War auch vierstellig. Nachdem ich die b und c sides geschafft habe hab ich das ganze noch zwei mal gemacht. Und dann ein paar mal nur bis zu den credits. Nachdem man die c sides geschafft hat wirkt das normale Spiel nicht mehr sooo schwer ^^
 

Biber

GUF Veteran
25 August 2016
2.448
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Hollow Knight
72% in knapp 30 Stunden. Was für ein Spiel.

Hollow Knight ist eines der bestdesignten Spiele, die ich jemals gespielt habe. Alles, was man an Metroidvanias und an komplexem Leveldesign schätzt, ist vorhanden. Es hat die nahezu perfekte Abstimmung aller Spielelemente und die beste Welt, in der ich je ein Videospiel verbracht habe. Wie es das Spiel schafft, trotz verhältnismäßig weniger Schnellreisepunkte so spielbar zu bleiben bei einer immer größer werdenden Welt, ist erstaunlich. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, das alles an dem Spiel genauestens durchdacht ist und mir niemals etwas anderes gewünscht. Die wenigen Schnellreisepunkte z.B. sind nach meinem Gefühl nicht nur etwas, das "ausgeglichen" werden muss - das Spiel wäre schlechter mit mehr. Das Spiel wäre schlechter, wenn man irgendetwas daran verändern würde. Mir fällt gar nichts ein. Naja, fast nichts. Drei Dinge schon, aber dazu später. Und auch die sind Geschmackssache.

Bei Hollow Knight kommen zwei Stärken zusammen, von denen die meisten Spiele nur in einer glänzen. Perfektes Gameplay und perfektes Leveldesign. Aber auch alle sekundären Dinge glänzen: Der steigende und nicht wie in den meisten aktuellen Spielen abnehmende Schwierigkeitsgrad. Das komplexe, aber nie überfordende Inventarsystem. Die Großartigkeit der Charms, die sich wunderbar kombinieren lassen und zahlreiche Strategien ermöglichen ohne eine klar zu bevorzugen. Sowohl verschiedene Spielertypen lassen sich damit bedienen als auch verschiedene Abschnitte des Spiels. Die Fähigkeiten, die alle (außer der Dream Nail) für sich genommen schon cool sind und so viel mehr als Schlüssel-Schloss-Items schlechter Metroidvanias. Die Kämpfe, die packend, aber nie unfair sind. Das Währungssystem, das Ressourcen immer wertvoll macht, aber den Verlust nicht zu schmerzhaft. Wie man absolut alleine ghelassen wird und sich alle Mechaniken und Dinge selbst erschließen muss, ist fantastisch (mit einer großen Ausnahme, s.u.) Das sukzessive Freischalten der Welt, verbunden nicht nur mit immer neuen Arealen, sondern auch mit ganz anderen Aspekten des Spiels, dargestellt durch NPCs oder besondere Orte. Das dreistufige Kartensystem (keine Karte, rudimentäre Karte, Ergänzung durch den Besuch neuer Gebiete). Die Geheimnisse, die echte sind und Erforschen so sehr belohnen. Die Atmosphäre, die einen vom ersten Moment an gefangen nimmt. Die Gefahr, die von jedem neuen Gebiet ausgeht und sich im Laufe der Zeit langsam in vertrautes Terrain verwandelt. Der Charme der NPCs, die Farbpalette des Spiels, die Musik, es ist alles so unglaublich fantastisch. Wie ein Spiel es schafft so eine komplexe Welt durch Design und markante Orte völlig selbstverständlich ohne Blick auf die Karte erschließbar zu machen, ist sagenhaft.

Ich habe nur Superlative für dieses Spiel. Es gibt nur drei Aspekte, die ein wenig Wasser in den Wein gießen:

1. Ganz selten bin ich umhergeirrt und habe mich etwas verloren, das war leicht frustrierend. Aber sobald ich weiterkam, kompensierte das Spiel das hoch 10. Trotzdem kann es passieren, dass das Spiel einen in den ersten zehn Stunden verliert. Zum Glück bin ich nach einer viermonatigen Pause wieder voll eingestiegen und konnte erstaunlich gut anknüpfen. Haltet durch. Bis zum Schluss. Wobei ich den noch nicht erreicht habe. Von 72 zu 112% ist es noch ein gutes Stück...

2. Das ist wirklich eine Kleinigkeit, aber es hat mich ein bisschen genervt, dass so viele wichtige NPCs so sehr über die Karte verstreut waren. Man muss sie sehr selten besuchen, so dass ich immer etwas überlegen musste, wo der Schmied, die Charmverkäuferin oder der Dreamnailtyp waren. Klarere Symbole auf der Karte oder eben doch ein Sammeln aller Verkäufer in DIrtmouth wären besser gewesen. Wobei die Verteilung schon sehr zur organischen Welt beiträgt.

3. Eine Sache, die mich an Hollow Knight auf dieselbe Art und in gleichem Maße wie bei Bloodborne stört ist die Erzählung der Story. Hier werden mir viele Puristen beider Spiele vehement widersprechen, denn sie finden es toll, dass man sich die Story aus kryptischen Fragmenten zusammenreimen muss, aber wenn ich ein Spiel 30 Stunden lang aufmerksam und gebannt spiele und nicht die leisteste Ahnung davon habe, was da vor sich geht, während das Internet vor lauter Loreanalysen platzt, die hunderte von Seiten Hintergrundstory zusammenschreiben können, dann stört mich das doch sehr. Es ist eine Sache, die Story nicht vorgekaut zu kriegen, aber sie hinter so viel verschwurbelten mehrdeutigen Fetzen zu verstecken, die überall verstreut sind, ist eine andere.

Das Ende war auch ein bisschen abrupt, aber ich denke, dass liegt daran, dass ich mit nur 72% abgeschlossen habe.

Ich kann mich an kein ähnlich perfektes Spiel erinnern, das so viele kluge Entscheidungen trifft, so wenige Fehler macht und so viel Großartiges schafft. Solche Spielerlebnisse sind für Leute, die seit mehr als 25 Jahren Spiele spielen nur noch sehr selten. Es ist auf jeden Fall das ultimative und beste Metroidvania, das ich je gespielt habe und sicherlich eines der besten Spiele, die ich überhaupt gespielt habe.

Nur Superlative. Nur Superlative.
10

2019
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Resident Evil 2 Remake - 10
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