Et voilà – gerade durchgespielt…

Zeratul

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24 August 2016
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Bloodstained - Ritual of the Night

So, nach 11 Stunden bin ich nun durch, mit 99% der Karte (wobei ich keine Ahnung habe wo das letzte Prozent sein soll) und der besten Ausrüstung, die man im Spiel erhalten kann.

Ein erstklassiges Metroidvania mit sehr starkem RPG-Einschlag. Soundtrack und Optik (bis auf das Design einiger weniger Gegner) sind hervorragend, die Steuerung funktioniert einwandfrei und der Umfang ist mit 11 Stunden auch vollkommen ausreichend. Den ein oder anderen Kritikpunkt habe ich am Ende dann aber doch.

- Die ganzen RPG-Elemente mit den gefühlt hunderten verschiedenen Waffen, Rüstungen, Accessoires, Items, Nahrungsrezepten, Spezialangriffen, dem Crafting- und Koch-System usw. überladen das Spiel meiner Meinung nach. Gerade in einem verhältnismäßig kurzen Spiel (verglichen mit einem richtigen RPG) habe ich ehrlich gesagt nicht die Muse mich bis ins kleinste Detail mit den ganzen Gegenständen auseinanderzusetzen. Glücklicherweise muss man das aber auch nicht, sondern es erweitert das Spiel nur um einige Möglichkeiten. Am Anfang habe ich diese auch so gut wie gar nicht genutzt, sondern erst gegen Ende hin habe ich mich dann damit auseinandergesetzt, um die besten Ausrüstungsgegenstände und Waffen zu bekommen. Für mich persönlich fühlt es sich allerdings dann immer so an, als ob ich einen Teil des Spiels "verpasst" hätte, was einen leicht faden Beigeschmack hinterlässt.
- Ich persönlich empfand das Spiel am Anfang und im Mittelteil bis auf ein, zwei Bosskämpfe als etwas zu leicht. Gerade die normalen Gegner haben in den genannten Teilen kaum eine Bedrohung dargestellt und auch die meisten Bosskämpfe habe ich ohne Heiltränke oder mit maximal 1-2 kleinen Heiltränken (9 kann man tragen) beim ersten Versuch geschafft. Dennoch sind gerade die Bosskämpfe absolut hervorragend designed, großes Lob dafür.
- Der eigentlich größte Kritikpunkt und auch das einzige, was für mich wirklich meine persönliche Wertung des Spiels drückt. An 2, 3 Stellen im Spiel ist die Art und Weise wie man im Spiel weiterkommt, äußerst seltsam. Normalerweise funktioniert das ja in Metroidvanias so, dass man nach einem schwierigen Abschnitt oder nach einem Bosskampf eine neue Fähigkeit oder ein neues Item erhält und dann an einer bereits besuchten Stelle weiterkommt. Ich versuche das folgende jetzt möglichst spoilerfrei zu beschreiben, setze aber vorsichtshalber dennoch mal Spoilertags: Hier ist es hingegen einmal so, dass ich ein bestimmtes Item brauche, um durch eine Tür zu kommen und dafür mit mehreren Personen reden muss. Während die erste Person noch sehr offensichtlich ist, wirkt die zweite vollkommen willkürlich und ist nicht mal eine Person, die sich im Hub des Spiels aufhält. An einer anderen Stelle benötigt man einen Zauber von einem Gegner, der nicht mal eine 100% Dropchance hat. Und dass dieser Gegner diesen Zauber fallen lässt, ist auch nicht gerade offensichtlich. Das habe ich auch mehr durch Ausprobieren herausgefunden. Und dann gibt es noch eine dritte Stelle, die vollkommen aus dem üblichen Raster herausfällt und für mich sogar die verwirrendste bzw seltsamste Lösung darstellt.
Nun könnte man natürlich so argumentieren, dass es gut ist, wenn ein Spiel das typische Metroidvania-Schema aufbricht. Allerdings sind diese Lösungen hier derart kryptisch, dass es eher den Spielfluss unterbricht, weil man viel Zeit damit verbringt das Schloss nach einer Möglichkeit absucht weiterzukommen, ohne dabei den geringsten Fortschritt zu erreichen.

Insgesamt bin ich mit dem Spiel aber sehr zufrieden und bereue den Kauf eines Kickstarter-Spiels für diesen verhältnismäßig hohen Preis keineswegs. Ganz im Gegenteil. Jetzt freue ich mich erstmal auf den Zangetsu-DLC und hoffe, dass dieser auch eine eigene Story und vielleicht sogar neue Gebiete bereithält und nicht einfach nur das Hauptspiel mit einem anderen Charakter ist.

9/10
 

Aemeath

Newbie
18 November 2018
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Momodora - Reverie under the Moonlight

Das war m ein erstes Momodora. Hatte eh immer mal vor es zu kaufen aber nun kam es vor kurzem in den GamePass also hab ich mich auch direkt dran gesetzt. Hab etwas unter 6 Stunden gebraucht um die Karte zu 100% aufzudecken und das wahre Ende zu sehen. Es ist ein sehr kompaktes Metroidvania. Grundsätzlich gibt es nur eine Fähigkeit die man bei etwa der Hälfte bekommt die lauter zuvor unzugängliche Wege öffnet. Dazu gibt es noch Herzteile die eben die maximalen Lebenspunkte erhöhen und hier und da ein Item für einen NPC. Das ganze kommt in einer liebevoll animierten (4:3) Pixeloptik daher und bietet dazu noch eine schöne musikalische Unetrmalung. Das Spiel fühlt sich anfangs etwas altmodisch an, gerade wenn man zuvor Sachen wie Hollow Knight gespielt hat. Stirbt man, so gibt es keinen Respawn sondern das Spiel ist vorbei, Fortschritt ist verloren und man muss den letzten Spielstand laden. Es ist zwar nicht so fokussiert auf das Kämpfen wie Hollow Knight, aber unterschätzen sollte man die Kämpfe auch nicht. Insgesamt bin ich knapp 50 mal gestorben in den ~6 Stunden. Das Spiel hat mir so gut gefallen dass ich nach dem Durchspielen direkt einen Pazifismus Run angefangen habe in dem man nur die Boss-Gegner umbringen darf.

Trotzdem wäre aber mehr drin gewesen. Die NPC's z.B. waren durchaus interessant, und in guter Dark Souls Manier trifft man ein paar davon an mehreren Stellen im Spiel, bis is für einen am Ende auch tödlich endet. Das war nett, aber das hätte man viel mehr ausbauen können. Gibt einige NPC's die an sich garkeinen Nutzen haben, und da es nur recht wenige im ganzen Spiel gibt, fällt das extrem auf. Die Hexe mit den ganzen Katzen z.B. war super interessant, und im Endeffekt gibt sie dem Spieler schlicht einen Schlüssel und sagt wenn man in's Schloss will muss man einen eigenen Weg finden. Das war's. Da hätte dann auch 'ne Truhe mit dem Schlüssel drin gereicht. Wer ist sie und warum ist sie umgeben von Katzen? Die Sache mit den Katzen ist gerade so interessant weil man selber an einem Punkt im Spiel entführt und in eine Katze verwandelt wird. War sie das? Wenn ja, warum hat sie das gemacht? Sind die Katzen bei ihr auch alles Menschen? Keiner weiss es.

Aber wie gesagt, grundstzälich hat es mir sehr gefallen und ich freue mich auf Minoria, dass sieht etwas ambitionierter aus und könnte richtig gut werden.

7/10


Borderlands 2 - Commander Lilith & the Fight for Sanctuary


Kommt vom Umfang her nicht an die 4 Haupt DLC's ran, aber kann durchaus mit Sachen wie WamBam Island mithalten bzw. ist sogar etwas umfangreicher. Es gibt 5 komplett neue Gebiete, ein paar Endgegner und Story-technisch dient es als Verbindung zwischen Borderlands 2 und 3. Sie haben auch Tales of the Borderlands Charactere erscheinen lassen, was ich ziemlich super finde. Die Sache mit Scooter in Tales of the Borderlands wurde auch behandelt auf eine schöne, Borderlands typische Art und Weise. Grundsätzlich steckt in dem DLC eine ganze Menge Fanservice. Also für jeden der an mehr als nur dem Loot in Borderlands Interesse hat dürfte der DLC spielenswert sein. Als Besitzer von Borderlands 2 / Handsome Collection kann man den DLC noch bis zum 8. Juli kostenlos runterladen.

Gleichzeitig hab ich die Gelegenheit genutzt und habe nun 4 Jahre nach meinem ersten Borderlands 2 Erfolg auf der One endlich den letzten Erfolg geholt. Die 1875/1875 sind komplett. Meine Siren ist inzwischen Level 69 und ich denke dabei belasse ich es nun auch. Werde mich nun vielleicht noch mal an das Pre-Sequel setzen und da die letzten Erfolge holen aber da ist meine Motivation nicht ganz so gross, ich fand es einfach nicht so gut wie Borderlands 2.
 

Rusix

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2 September 2016
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HYPER LIGHT DRIFTER

Ich weiß nicht mal mehr wer es mir empfohlen hatte (Biber oder Zeratul), aber das Individuum hatte recht - das Spiel ist auf eine besondere Art gut.

Ich mag es wie spartanisch dieses Spiel aufgezogen wurde. Es gibt nichts zu lesen, die Geschichten der Weltenbewohner werden visuell erzählt - ja die ganze Geschichte des Spiels wird audiovisuel erzählt.

Man findet sich in einer längst vergessenen Welt wieder. Eine Welt die seit langer Zeit in Trümmern liegt. Die Natur hat sich langsam die Überreste einer alten hochtechnisierten Zivilisation zurückgeholt. Man sieht Reste von riesigen Robotern, überwachsen mit Moos, überdeckt von Schnee. Es erinnert sehr an BotW oder umgekehrt (was war zuerst?).

Der Artstyle erinnert stark an ein 16-Bit Zelda - mit gröberem Strich, grellen Farben und fließenderen Animationen. Die Musik hält sich dabei dezent im Hintergrund und verzichtet auf melodische Klänge. Sie dient allein der Stimmung und ordnet sich dem Bild unter.

Es gibt wenig zu frohlocken in dieser Welt. Unser Held ist sterbens krank - igendeine Pest hat ihn befallen, sodass man ihn regelmäßig husten und Blut spucken sieht.
Die Stimmung ist daher durchweg melancholisch, irgendwie schön aber traurig zugleich. Alle NPCs auf die man trifft haben ein existenzielle Problem, dass sie unserem Protagonisten durch wenige Bilder schildern. Mal wurde ihr Kloster überfallen, mal ihre Stadt niedergebrannt oder sie wurden von der erwähnten Seuche heimgesucht.

So streift man dann durch die Welt die in vier Himmelsrichtungen unterteilt ist um seine Krankheit zu heilen und nebenher den NPCs zu helfen. Anders als bei einem Zelda gibt es keine komplexen Rätsel zu lösen, sondern fokussiert sich eher auf das Säubern von besetzten Gebieten und das erschließen und auffinden neuer Wege und Alternativrouten um am Ende den Boss der Map zu stellen. Was hier gefordert wird sind die schnelle Reflexe und eine gute Übersicht über das Kampfgeschehen. Hier und da gibt es kleine Plattformen-Einlagen zu bewerkstelligen.

Was HLD besser als jedes Zelda macht sind die Fights. Sie sind fordernd, spannend inszeniert und wissen einen bis zum Schluß zu unterhalten. Selbstverständlich werden Fähigkeiten in Shops erweitert und perfektioniert. Alsbald pflügt man im Voll-Dash durch die Gegnerhorden, wehrt Kugeln ab, versetzt den Gegnern immer wuchtigere Schwerthiebe, ballert mit seinen Wummen Gegnerreihen auf um sie dann individuell zu stellen. Ganz großes Kino - fühlt sich manchmal wie ein guter Brawler an.

Nach etwa 6 Stunden habe ich all 4 Gebiete, die von Wasser bis Schnee reichen, befreit um dann den letzten Boss in der Stadmitte zu stellen - die einzige ruhige Zone des Spiels in dem die NPCs ein normales, geregeltes Leben führen.

Das Spiel hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Was ist wirklich geschehen, woher kommt die Krankheit und wie geht es jetzt weiter. Viele Fragen habe ich mir gestellt, wenige Antworten habe ich bekommen. Aber es hat mich nicht gestört, im Gegenteil. HLD behält bis zum Schluß seine mysteriöse und märchenhafte Atmosphäre. Es will entdeckt und entschlüsselt werden. Hinweise gibt es überall in der Welt versteckt. Ich konnte ihm sein Geheimnis nicht entlocken - zu viele Türen blieben verschlossen, zu wenige Sidequests absolviert. Übrig bleibt eine irgendwie ganz persönliche Geschichte, ein Abenteuer, dass geradezu geizig ist mit seiner Lore.
Dennoch, mich hat es vollkommen überzeugt - es sei euch empfohlen.

Fazit: 8 von 10

PS: Diesen kleinen fußballvernarrten Scheißer im Süden der Stadt müsst ihr unbedingt besuchen. Der kleine Junge zeigt euch wie echter Fußball gespielt wird ^^
 
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Ripchip

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24 August 2016
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38. Juju :xone:

Nach drei Wochen endlich mal wieder ein Spiel durchgespielt, nachdem die Temperatur heute wieder erträglich war. Süßes, leichtes und Entspannendes Spiel, das ich vorher gar nicht kannte, könnte aber teilweise glatt als Yoshi Spiel durchgehen.

8/10
 

Zeratul

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24 August 2016
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HYPER LIGHT DRIFTER
Freut mich, dass endlich mal noch jemand außer Zelos dieses Meisterwerk gespielt hat. :) Kann deine Eindrücke zu 100% nachvollziehen.

Falls du gerne tiefer in die Lore eintauchen würdest, gibt es im Internet gute Zusammenfassungen, die von Fans zusammengetragen wurde. Die ist nämlich eigentlich offensichtlicher im Spiel als man denkt, muss aber erst entschlüsselt werden. Es gibt ja diese Monolithen, die man im Spiel an geheimen Orten finden kann. Findet man einen von diesen, leuchten an einer Wand in der Bibliothek der nördlichen Region Hieroglyphen auf. Diese Hieroglyphen wurden von Fans entziffert und beschreiben zusammen schon ein wenig die Geschichte der Welt. Ich fand die schon sehr interessant, auch wenn sie recht abgefahren ist.
 
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Zeratul

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24 August 2016
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Super Mario Bros
Irgendwie hatte ich vor ein paar Tagen durch den Super Mario Maker 2 Bock drauf mir auch mal die Anfänge der Mario-Reihe anzuschauen, wo ich ja erst mit Super Mario World so richtig eingestiegen bin. Super Mario Bros hatte ich früher nur mal gelegentlich bei nem Kumpel gezockt aber mich nie mal daran gewagt es komplett durchzuspielen.
So ganz richtig wie es damals erschienen ist, habe ich es aber auch jetzt nicht durchgespielt. Dazu fehlen mir ehrlich gesagt die Nerven bzw. die Zeit. Stattdessen habe ich dank der Speicher-Funktion der Switch-Version meine eigenen Speicherregeln aufgestellt: Nach jeder Welt abspeichern, aber dafür muss jede einzelne Welt am Stück bewältigt werden, also ohne die Rücksetzpunkte auszunutzen. Und holy shit, auch damit war das Spiel gegen Ende noch bockschwer. Das lag aber nicht nur daran, dass das Spiel deutlich mehr Präzision verlangt als die späteren Teile, sondern auch an der komischen Tastenbelegung bei der Switch, die entgegen dem geht, was ich seit SMW gewohnt bin sowie dem deutlich anderen Sprungverhalten Marios gegenüber späteren Teilen. Alleine schon, dass es z.B. keinen "Supersprung" gibt, wenn man auf einen Gegner springt, hat mich anfangs das ein oder andere Leben gekostet.

Was mir an Super Mario Bros so richtig gut gefällt, ist dass alles noch Bedeutung hat. Während ich New Super Mario Bros 2 mit rund 200 Leben beendet habe, hätte ich Super Mario Bros nie in einem Run durchspielen können, auch trotz der Warpröhren. Somit sind 1UPs und damit verbunden auch die Münzen wesentlich bedeutender als in späteren Spielen. Gleiches gilt für die Powerups, die einem hier nicht permanent entgegengeworfen werden wie in den Nachfolgern. Gegner wie Gumbas oder Koopas sind später überhaupt keine Bedrohung mehr. Hier sind sie durch ihre Anzahl, die teils engen Wege und die präzisen Sprünge, die man an diesen Gegnern vorbei ausführen muss, immer eine Bedrohung. Selbst die Zeit ist ein bedeutsamer Faktor.

Was mir weniger gefallen hat, waren die späteren Schloss-Welten, die mehr zu Rätsel-Labyrinthen wurden als zu Geschicklichkeitspassagen. Gerade in 7-4 war die Lösung für den richtigen Weg vollkommen abstrus und ich weiß bis jetzt nicht, ob es da eine andere Möglichkeit gibt als Trial & Error um den richtigen Weg zu finden. Bei 8-4 eigentlich genauso.

Insgesamt auf jeden Fall ein großartiges Spiel und man kann definitiv nachvollziehen, warum dies der Beginn einer großen Reihe war. Super Mario Bros 3 werde ich mir definitiv auch noch anschauen. Bei Teil 2 hingegen bin ich mir nicht so sicher, der soll ja auch einer der schlechteren sein.

9/10
 
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Biber

GUF Veteran
25 August 2016
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Teil 2 ist... kurios. Es ist ja ursprünglich gar kein Mario-Spiel gewesen und das merkt man ihm auch an. Trotzdem hat es viel Charme. Ich würde es zumindest mal ein paar Level anspielen. Und der eigentliche zweite Teil ist hier nur als Lost Levels erschienen, im Grunde eine Hardcore-Version von Teil 1. Das brauchst du dann wohl auch eher nicht.

Teil 3 ist dann näher an Mario World als an Teil 1, was erstaunlich ist. Extrem kurze, aber schwere Level, die jeweils eine ganz eigene kreative Idee haben. Im Grunde ist Mario Bros 3 das Spiel, das der Idee von guten Mario-Maker-Leven am nächsten kommt. Die Steuerung ist schrecklich, weil Mario wie irre schlittert (Trägheit) und es fehlt ein wenig der rote Faden, aber es ist ein einziges Ideenfeuerwerk und vollkommen beknackt (im positiven Sinn).
 
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Zeratul

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24 August 2016
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Was du zu Teil 3 schreibst klingt definitiv gut. :) Teil 2 habe ich schon ganz kurz angespielt und fand es schon strange, dass man Gegner nicht durch draufhüpfen besiegen kann, sondern sie greifen und werfen muss. Aber ja, ein paar Level lang anschauen kann man es sich ja mal. How long to beat gibt da fürs Durchspielen auch nur 2,5 Stunden an, also wäre da ja auch nicht viel Zeit verschwendet.
 

Aemeath

Newbie
18 November 2018
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Bloodstained - Ritual of the Night

Tolles Spiel, hab 100% der Karte und 100% der Dämonendatenbank und mein Spielstand gibt eine Zeit von etwas über 24 Stunden an. Ich schreib am Wochenende mal detailiert warum es mir so gut gefällt, mir fehlt grad' leider die Zeit dafür.

10/10
 

Rusix

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2 September 2016
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Schaumburg
Mega Man X

Ein schönes, rundes und spaßiges Spiel ist es geworden. Der alte Mega Man wollte mir einfach nicht gefallen, aber X hat es dann doch noch gerissen.
Ich kann den Hype um die Serie nun endlich nachvollziehen. Es spielt sich heute noch astrein, bietet für einen Plattformer genügend Abwechslung und verwöhnt den Spieler mit gutem Level-Design, toller Optik und forderndem Gameplay. Dabei ist X nicht so richtig schwer, lediglich fordernd.

Erst beim letzten Sigma-Turm holt das Spiel dann richtig aus und nervt den Spieler mit ewig neu-spawnenden Gegnern. Ich würde sogar sagen, dass X zum Ende hin richtig billig und cheesy wird. Man soll einen Turm erklimmen und muss dabei penibelst genaue Sprünge vollbringen während man ständig von schlecht und billig platzierten Gegnern malträtiert wird. Da hat jemand gehörig Mist gebaut oder einfach nen schlechten Tag gehabt. Schaffbar ist es, aber extrem nervig.

Loben muss ich die spannenden und gut inszenierten Bossfights und den gute Laune machenden Synthie-Pop.

Wichtig Anmerkung zur Technik der Collection: Wie ich später merken musste sind Slowdowns 'erhalten' geblieben. So spielen sich die meisten Level stets sauber und flüssig während andere (Unterwasser-Level und Loren-Level) in der Framerate enormst einbrechen. Zudem habe ich einen echt nervigen Delay bei den Eingaben bemerkt. Da ich das Snes-Original nicht kenne, kann ich nur vermuten, dass der Delay erst durch die Emulation entstanden ist - so wie bei etlichen mir bekannten Neo Geo Collections. Mit Slowdowns kann ich noch leben, aber Delays finde ich einfach nur schrecklich. Dadurch wurde Sigmas Tower zu reinen Gedultsprobe. Was ist eigentlich so schwer daran, ein 25 Jahre altes Spiel anständig zu emulieren? I dunno :/

Fazit: 7 von 10
 

Shiningmind

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29 August 2016
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Super Mario Maker 2

Habe alle Singleplayer Level im Abenteuermodus beendet. Ich hatte lange nicht mehr so viel Fun mit einem 2D Mario. Die Designer haben echt viele schöne Ideen umgesetzt und für jeden ist was dabei. Klassische Level, Rätsellevel, Geschicklichkeit...nur ein paar mehr Speedrunlevel hätten es für meinen Geschmack sein dürfen. Hinzu kommen noch unzählige gute Level von den Baumeistern und ich war echt überrascht wieviel guten Content es gibt. Ich dachte schon es gibt nur Crap, den es wohl auch gibt aber wie gesagt..auch viel Gutes. Was ich schade finde ist, dass man den Endlosmodus nicht zu zweit spielen kann. Zumindest hab ich die Option nicht gesehen. Gebaut hab ich noch nicht und schaffe es zeitlich auch gerade nicht aber Mario Maker ist das ultimative 2D Mario mit gutem Singleplayer und massig Content.

9.5 von 10 (für den Spielen-Part)
 

Zeratul

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24 August 2016
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Super Mario Maker 2
Habe ebenfalls nun sämtliche Singleplayer-Level absolviert, also nicht nur die nummerierten, sondern auch sämtliche Zusatzmissionen vom Frosch, dem Hund usw.
Kann mich Shiningmind nur anschließen. Es ist der schiere Wahnsinn wieviel Kreativität in den Level des Abenteuermodus steckt. Die ein oder andere nervige Mission war auch dabei, aber insgesamt hat das unglaublich viel Spaß gemacht. Und auch unter den Level, die man so im Internet von anderen Spielern findet, gibt es sehr viele tolle Ideen. Selbst gebaut habe ich zwar erst ein einziges Level, aber da könnte man rein theoretisch auch nochmal ne Menge Zeit reinstecken und viel Spaß damit haben. Ob ich dazu die Muse finde, weiß ich allerdings nicht.
Insgesamt auf jeden Fall für mich das beste 2D-Mario nach Super Mario World (habe ansonsten noch SMB, SML2, NSMB, NSMB 2 und NSMB Wii gespielt) und damit eine klare Kaufempfehlung für jeden Mario-Fan, auch wenn man sich mit dem Bauen von Leveln gar nicht beschäftigen will.

10/10
 

Sun

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20 November 2016
1.933
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63
Die könnten auch einfach mal ab und zu ein Level veröffentlichen.
 

Sun

Mitglied
20 November 2016
1.933
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Ja, weiß ich, Nintendos deutscher Twitteraccount hatte auch schon eins veröffentlicht. Hatte ich auch in Mario Maker Topic gepostet.
 
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Ripchip

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24 August 2016
1.657
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39. Tale Spin :xone:

Ich hatte es richtig mies in Erinnerung, aber es war dann doch etwas besser als erwartet. Wegen der blöden Steuerung war es allerdings schwerer, als es hätte sein müssen.

5,5/10

40. Chip und Chap :xone:

Schönes Spiel, das ich damals immer neidisch im Club Nintendo Heft gesehen habe. Auch wenn ich es erst 20 Jahre später gespielt habe, hatte ich trotzdem nostalgische Gefühle :)

7,5/10

41. Chip und Chap 2 :xone:

Wie auch der erste Teil ein schönes Spiel.

7,5/10


42. Duck Tales :xone:

Das Lied vom Mondlevel bleibt auf Platz 1 meiner liebsten Videospielsongs, alleine das macht das Spiel spielenswert. Duck Tales hatte ich damals wenigstens auf dem Game Boy und spiele es immer mal wieder durch.

8/10
 

Z.Carmine

GUF Legende
25 August 2016
4.603
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11. God Eater 3

Nachdem ich zuletzt die beiden Vorgänger nochmal durchgespielt habe(ohne Poststory-Grind), habe ich mir die Switch-Version des dritten Teils zugelegt.
Es macht imo nichts erwähnenswert besser als die Vorgänger; Der Umfang ist natürlich geringer als in den erweiterten Versionen von Teil eins und zwei.
In den Storymissionen ist auch der dritte Teil imo recht anspruchslos, was die Schwierigkeit angeht.
Die 8 Spieler- Assault Missions habe ich nicht mit anderen Spielern ausprobiert; Die NPCs da scheinen mir aber sehr schlecht zu sein. Deshalb kann ich zu der Schwierigkeit nichts definitives sagen.
Bei den per kostenlosem Update hinzugefügten Certification Missions und Time Attack fand ich für mich die Zeitvorgaben knapp, vor allem bei Letzterem. Das ist einfach nicht mein Geschmack, weshalb ich die schwereren dann gar nicht ausprobiert habe.

Empfehlen würde ich es höchstens, wenn man die Vorgänger mochte und sich nicht an dem geringeren Umfang als in Ressurection und Rage Burst stört. Daran wird es vermutlich auch mit den weiteren angekündigten kostenlosen Content-Updates nicht rankommen.

2019
1.God of War
2.NieR
3.FFXIV Complete Edition
4.Call of Duty Modern Warfare Remastered
5.Nelke and the Legendary Alchemists
6.Sekiro
7.Atelier Lulua
8.Monster Hunter 3 Ultimate
9. Yoshi's Crafted World
10. Xenoblade Chronicles 2 Torna the Golden Country
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.098
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Wolfenstein II: The New Colossus
Ich kann die vielen negativen Rezensionen zu The New Colossus nicht wirklich nachvollziehen. Ich fand es zwar auch nicht ganz so gut wie The New Order, aber nicht wesentlich schlechter. Die Stealth-Abschnitte am Anfang waren schlechter als bei TNO und The New Colossus war mir auch teilweise zu sehr drüber in Sachen abgedrehte Szenen. TNO wirkte trotz aller Übertreibung irgendwo noch düster und ernst, während TNC teilweise ziemlich albern und klamaukig war. Auch die Spannung, die TNO in vielen Momenten erzeugen konnte, gab es hier nicht ganz so häufig und krass. Aber rein spielerisch war TNC ebenfalls absolut hervorragend. Super Gunplay, nette Abwechslung zwischen Stealth und Action, abwechslungsreiches Leveldesign...alles top.

9/10

Ich hoffe, dass Youngblood wieder etwas ernster ist und dass das Gameplay abgesehen vom Coop auch noch etwas weiterentwickelt wird. Mit den Talentbäumen scheint Youngblood da ja schonmal in die richtige Richtung zu gehen. Ein paar neue Waffen wären auch ganz nett.