Et voilà – gerade durchgespielt…

Rusix

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2 September 2016
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Mega Man X2

Junge, Junge, was für ein Brett von einem Spiel. Der gute Vorgänger wird hier einfach in allen Belangen übertrumpft - gnadenlos. Jetzt ist Mega Man auch für mich ein Kult-Klassiker!

Während X1 manchmal etwas beliebig und schroff wirkte, gelingt es X2 dem Genre seinen Stempel aufzudrücken. Endlich erstrahlen die Farben des SNES in schönstem Glanze. Mit tollem Spritework, schön designten Levels die nur so vor Details strotzen hat mich X2 echt abgeholt. Und wieviel Mühe sich Capcom mit diesem Titel gegeben hat - Fette Explosionen, fließende Animationen, endlich solides Parallax und sogar bisschen Vectorgrafik haut das Spiel einem entgegen. Hier wird echt alles aufgefahren, was das SNES zu bieten hat. So muss das! ^^

Und dieser superbe Soundtrack, der durchgängig abwechslungsreiche, teils catchige, teils fetzige Melodien liefert - herrlich.

Auch gameplay-technisch ist X2 dem Vorgänger weit überlegen. X2 steuert sich besser und genauer, hat ne bessere Movepalette (Air-Dash!) und eine viel bessere Waffenauswahl zu bieten die auch endlich einen Unterschied macht und absolut essentiell im Kampf gegen die Bosse ist.
Bei X habe ich die meisten Bosse mit der Main ausgeschaltet, meist beim ersten oder zweiten Anlauf - es war ein Witz. Bei X2 konnte ich das vergessen. Hier warten ganz andere Kaliber auf den Spieler. Hier wird man regelmäßig von Zwischenbossen heimgesucht, die es teils in sich haben. Die Main sind nicht nur besser und ideenreicher designed als bei X1, sondern gehen viel taktischer vor. Sie sind in mehrere Phasen unterteilt, haben oft mächtig-fiese Spezials anzubieten und gehen manchmal in eine Metamorphose über bei der man seine alte Taktik teils völlig begraben muss. Einige gehen zum Ende sogar komplett in den Amok-Modus - sehr geil inszeniert.
Hat man erst die richtige Waffe gefunden, wird es bedeutend einfacher, aber so richtig billig wird es ganz selten. Die Bossfights haben mir mal so richtig Spaß gemacht!

X2 ist allgemein weitaus schwieriger als sein Vorgänger. Während X1 mehr auf Shooting als auf Platforming setzte ist es hier umgekehrt. Wer den Walljump + Dash nicht perfekt beherrscht kann einpacken.
Überall in der Welt sind Items und Upgrades versteckt an die man leider nur sehr schwer rankommt. Aber scheiße, man braucht sie! Auf manche Upgrades bin ich aus reinen Zufall gestoßen (bin von der Platform gefallen) andere habe ich nur gefunden, weil ich mir viel Zeit mit dem Spiel gegeben habe und so die ganze Welt durchforstet habe.

X1 hatte ich in wenigen Stunden durchgespielt, hier brauchte ich mehrere Sessions über die ganze Woche verteilt. Das Spiel ist bedeutend umfangreicher als X1. 8 Welten mit vielen Geheimnissen, Zwischen und Endbossen + die letzte Insel mit 3 Levels mit je einem Spezial-Boss. Und dann kommt noch der Boss-Rush + Obermotz in drei Stufen. Alter Schwede, das schlaucht ^^

Aber schön abwechslungsreiche Sessions waren es - es ging in die Tiefsee bei dem man einem riesigen Fisch folgen muss, der einem den Weg leuchtet, in einem brodelnden Vulkan der einen mit der Magma ständig nach oben treibt und so die Reflexe testet, ab auf einen wunderschön detaillierten Schrottplatz oder in die obligatorische Eiswelt in der man in Vollspeed die Hänge herabrutschen kann. Gelegentlich darf man sogar einen Mech oder ein Motorrad steuern.

Ich finde Capcom ist hier ein ganz großer Hit gelungen, der die guten Ansätze von X1 perfektioniert, während er die Schwächen des Erstling fast ganz eliminiert. Mega Man X2 hat so richtig Charakter, die Welt lebt und ist stimmig und selbst an die Story wurde gedacht. Nix Besonderes, aber es gibt einem genügend Drive.

Ich kann X2 jedem Platforming -oder Shooter-Fan ans Herz legen - ihr werdet es nicht bereuen.

Ich freue mich jetzt so richtig auf X3 ^^

Fazit: 9/10
 

Law

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22 August 2016
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43
Hollow Knight [PS4]
Ein wirklich exzellentes Game, das mich über die letzten Wochen etliche Stunden fesseln konnte. Nach 'nem etwas schleppenden Anfang, hat sich spätestens nach Erhalt des Wandsprungs dann auch ein toller Spielfluss eingestellt. Team Cherry haben hier eine wundervoll mysteriöse Welt geschaffen, die an jeder Ecke nur so vor Geheimnissen und versteckten Passagen strotzt. Zwischenzeitlich war mir die Spielerführung allerdings etwas zu gering, was zu langem Herumirren - gerade in Bezug auf zu findende Fähigkeiten - und Ratlosigkeit über das nächste Ziel geführt hat. Die ~31h hat es mich zwar gut unterhalten, die Hälfte davon hätte mir aber sicher auch genügt. Dennoch ist es eine bemerkenswerte Leistung, dass es mich überhaupt so lange am Ball halten konnte, gerade weil ich normalerweise nicht der größte Fan von "Metroidvania-likes" und/oder 2D-Spielen bin.
 
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Ripchip

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24 August 2016
1.733
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43. Mortal Kombat 11 :xone:

Ich habe den Storymodus durchgespielt und wurde perfekt unterhalten, nette Geschichte, geile Grafik und die bis dato beste Spielbarkeit bei einem Teil der Reihe. Mittlerweile hat sich Mortal Kombat zu meinem Lieblingsprügler hoch geschlafen, es macht in meinen Augen einfach alles richtig. Ich werde noch etwas Zeit in der Krypta verbringen, das Spiel ist für mich noch lange nicht abgeschlossen.

9,5/10
 
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RedBrooke

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10 März 2019
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18
04. Donkey Kong Country Returns 3D
Mein Zugfahrt-Spiel für die Tage, an denen Bücher doof sind. Oder für Notfälle, wenn die Bücher ausgelesen sind, ich aber noch nicht zu Hause angekommen bin.
Ich hab das Original damals, vor vielen Jahren, mal gespielt, das meiste offensichtlich allerdings wieder vergessen. Was jetzt nichts Schlimmes ist. Der Anfang von meinem Durchgang auf dem 3DS liegt jetzt allerdings auch schon wieder so weit zurück (etwas über ein halbes Jahr), dass ich mich nicht mehr an viele Details erinnere. Die Cut-Scenes hatte ich zum Beispiel völlig vergessen (ganz zu schweigen von den Levelinhalten).
Tja.
Über die Steuerung der Kongs kann man diskutieren, muss man aber nicht. Ich hab allerdings noch die Ausrede, dass der Plastiküberzug von meinem Circle Pad nicht mehr hält und es sich schlechter steuern lässt, wenn das Teil plötzlich abrutscht oder am Daumen klebt. Ein paar Mal bin ich auch gestorben, als der Zug unvermittelt geruckelt hat. Oder wenn das Sonnenlicht gerade direkt auf den Bildschirm gefallen ist.
Spaß gemacht hat es und fordernd war es auch an vielen Stellen.
Aber der achte Tempel war eine totale Enttäuschung, und dass ich für den und den Endboss zusammen nur 'ne Stunde gebraucht habe, war irgendwie ... antiklimatisch.
Da hatte ich mit anderen Bosskämpfen und Levels mehr Probleme. Besonders die großzügige Herzvergabe im Endkampf hat mich irritiert.
Die 3DS-exklusiven Level in Welt 9 waren schön und hatten tolle Ideen, aber irgendwie hatte ich mehr erwartet. 5 von denen in anderthalb Stunden runtergespielt, unterhaltsam, aber überraschend wenig herausfordernd, auch wenn sie nicht total einfach waren. Heute dann Level 8 und den Goldenen Tempel geschafft, der sehr schräg war mit seinen schwebenden Früchten, im Endeffekt aber vor allem dadurch ein Krampf, dass Gegner aus dem Nichts aufgetaucht sind und mich beim ersten Mal sofort getötet haben, wodurch ich alles vorher wiederholen musste. Dann gab es noch eine Stelle, an der ich kurz überlegt habe, wie ich weiterkomme, und dabei von einer herabfallenden Orange getroffen wurde, die mich getötet hat, ehe ich erkannt habe, dass man einfach weiterspringen konnte, wenn die Bananen richtig positioniert waren. Das war aber ansonsten ein Problem mit meinem schlechten räumlichen Vorstellungsvermögen (in 3D wär das nicht passiert!).
Jetzt hab ich 100%. Dabei belasse ich es auch. Zeitspiel und Spiegelmodus ohne Diddy Kong, aber dafür mit weniger Energie brauch ich echt nicht. Nur um die paar fehlenden Bilder ist es ein wenig schade.
Aber nicht schade genug.
Tropical Freeze wär jetzt schön.
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
2.125
149
63
18. Final Fantasy 12
Ich hatte es etwas besser in Erinnerung. Mein Eindruck ist auch sicherlich ein wenig verfälscht dadurch, dass ich es oft beschleunigt gespielt habe, dadurch geht schon etwas verloren. Es stehen jetzt aber doch noch ein paar neue Spiele an, daher hatte ich es etwas eilig. Ich hatte aber dennoch viel Spaß mit dem Spiel. Ich mag die Story und die Charaktere größtenteils. Besonders auch weil sie nicht ganz so präsent sind wie in den anderen Final Fantasys. Beim ersten durchspielen damals habe ich glaube ich aber sehr mit dem Gambitsystem rumgespielt. Diesmal war es fast das ganze Spiel recht einfach eingestellt mit heilen und angreifen. Damit bin ich trotzdem recht gut durchgekommen.
Note: 2

19. Super Mario Maker 2
Der Abenteuermodus hat kreative und spaßige Level zu bieten. Ab und zu ist da auch mal eins bei gewesen was mir nicht so gefallen hat. Manche Ideen hätten ruhig noch ein paar mehr Level vertragen können, aber der Umfang selbst ist schon ganz gut. Um das letzte Level freizuschalten hat es dann aber doch etwas zu lange gedauert die Münzen dafür freizuschalten und viele Level mussten wir mehrfach spielen. Da wären ein paar mehr Level durchaus gut gewesen. Bis auf das letzte Level und ein weiteres haben wir alle Level ohne zusätzliche Hilfe beenden können. ^^ Der Baumodus und die Level aus dem Internet werden mich noch eine ganze Weile beschäftigen. Leider ist die Steuerung im Baumodus manchmal etwas nervig, aber man gewöhnt sich daran.
Note: 1

2019:
  1. West of Loathing
  2. Dark Souls Remastered
  3. Hollow Knight
  4. Xenoblade Chronicles 2: Torna - The Golden Country
  5. Monster Boy and the Cursed Kingdom
  6. Resident Evil 2
  7. Yoku's Island Express
  8. Crypt of the NecroDancer
  9. Wargroove
  10. Thimbleweed Park
  11. Ittle Dew 2+
  12. Sekiro
  13. Shadow of The Tomb Raider DLC
  14. Shenmue
  15. Dead Cells
  16. Final Fantasy 7
  17. Cadence of Hyrule
Abgebrochen:
1. Into the Breach
2. Thronebreaker

2018
2017
2016 & 2015
 
Zuletzt editiert:

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.285
182
63
Final Fantasy 7
Nach einer Netto-Spielzeit von knapp 31 Stunden bin ich erstaunlicherweise "schon" durch. Hab aber wie ich gegen Ende in einer Komplettlösung gesehen habe, auch einige Nebenquests nicht gemacht. Habe aber z.B. alle 4. Limittechniken gesammelt (bis auf die von Cloud, das war mir echt zu langwierig), alle Materia um Bahamut Zero herzustellen, Ultima Weapon besiegt und den Uralten Wald besucht usw.. Bei den Limittechniken fand ich es etwas schade, dass ich jedoch keine dieser 4. Limittechniken erlernen konnte, weil sämtliche Charaktere erst die zweite Limittechnik auf Limitstufe 2 oder die erste auf Limittstufe 3 erlernt hatten. Ich finde das geht etwas arg langsam vonstatten.

Abgesehen davon ein hervorragendes Spiel. Das Kampfsystem ist für ein ATB-System äußerst kurzweilig, die Zufallskämpfe gingen mir aufgrund der relativ überschaubaren Dungeons so gut wie nie auf die Nerven, das Materia-System ist großartig, obwohl ich da wohl nur an der Oberfläche gekratzt habe. Die Spielwelt ist der absolute Hammer, die Charaktere wachsen einem richtig ans Herz (selbst Cait Sith, den ich anfangs für einen vollkommen überflüssigen Scherzcharakter hielt) und die Story ist bis auf die ein oder andere etwas unlogische Sache sehr gut, trotz der teils schwachen Dialoge.

Einziger Wermutstropfen am Ende war ein wenig der letzte Kampf gegen Sephiroth. Wer sich diese Supernova-Animation ausgedacht hat, gehört nachträglich verprügelt. Während dieser Animation bin ich frühstücken gegangen, hab meine Wohnung aufgeräumt, ne Doktorarbeit geschrieben und den Jakobsweg bewandert und als ich zurückkam war die Animation fast vorbei. Von der Dauer mal abgesehen, ist das Dargestellte auch so übertrieben, dass dagegen selbst Asura's Wrath wie ein vollkommen auf dem Boden gebliebenes Videospiel wirkt.
Das alles wäre nicht weiter schlimm, wenn Sephiroth nicht auch noch jede Menge anderer eher nerviger Moves drauf hätte, wie den Charakteren massenweise negative Statuseffekte zu verpassen, in die Luft zu schweben, damit Cloud ihn auch ja nicht treffen kann usw.. Wie ich diesen Kampf letzten Endes ohne Ribbon/ Schleife überstanden habe, ist mir nach wie vor ein Rätsel. Ich habe aber dank meines "verwende einzigartige Items frühestens beim Endboss" Ticks so viele Megaelixiere, Elixiere, X-Tränke und Heilmittel gehabt, dass ich dem ganzen trotz Schweige-Zustandes entgegenwirken konnte.
Besonders angespannt war ich während des Kampfes, weil ich den Speicherkristall vor dem Kampf nicht mehr verwenden konnte und das Spiel ja netterweise keinen festen Speicherpunkt mehr anbietet. Hätte ich also den Kampf verloren, hätte ich den kompletten letzten Dungeon (den längsten im Spiel), den letzten Kampf gegen Jenova und den ersten Kampf gegen Sephiroth (der ja auch lange dauert) alles nochmal machen müssen.
Ich bin äußerst froh, dass es dazu nicht kam, denn dann hätte ich das Spiel wohl deutlich schlechter in Erinnerung behalten. So bin ich froh wohl eines der besten JRPGs aller Zeiten gespielt zu haben und kann die extreme Begeisterung für das Spiel auch 22 Jahre nach Release noch vollkommen nachvollziehen. Nun bin ich wirklich sehr gespannt auf das Remake nächstes Jahr.

SEPHIROTH!

10/10

Nun bleibt noch die Frage welches Final Fantasy denn nun besser war: Teil 6 oder 7.
Meiner Meinung nach ist diese Frage nahezu unmöglich zu beantworten. Teil 6 hat mir spielerisch fast noch einen Ticken besser gefallen. Das Kampfgeschehen lief flüssiger ab, es gab keine ellenlangen Animationen, nicht so viele nervige Statuseffekte und die einzelnen Charaktere hatten in kämpferischer Hinsicht mehr eigenen Charakter mit ihren exklusiven Fähigkeiten, die auch wirklich sinnvoll waren. Bei FF7 hingegen bietet das Materia-System deutlich mehr Möglichkeiten und die Limit-Breaks sind auch schon eine coole Sache.
In Sachen Spielwelt, Story und Charaktere hat aber imo eindeutig FF7 die Nase vorne. Orte wie Midgar, Gold Saucer oder Cosmo Canyon sind einfach unvergesslich. Zudem war die Truppe in FF7 ein derart bunter und vor allem zwielichtiger Haufen, wie man es selten in einem RPG zu Gesicht bekommt. Da hat ja fast jeder Charakter Dreck am Stecken im Gegensatz zu den Saubermännern und Frauen, die man in so manch anderen RPGs spielt. Auch bei den Bösewichten, wo Kefka ja immer derart gepriesen wird, fand ich Sephiroth interessanter. Ja, Kefka war einer der wenigen Bösewichte, die es tatsächlich geschafft haben die Welt zu "zerstören" (wobei die Auswirkungen, die man in der Spielwelt sieht ja ehrlich gesagt auch nicht so dramatisch waren) und als er diese eine Stadt vergiftet hat, war das auch schon eine äußerst heftige Szene. Aber ansonsten war er einfach nur ein verrückter Clown ohne nachvollziehbare Motivation.
Bei Sephiroth kann man hingegen nachvollziehen, dass jemand, dem solch eine Scheiße angetan wurde, auch irgendwann mal ausrastet und die ihm verliehene Macht ausnutzt.
Wenn ich mich wirklich entscheiden müsste, würde ich sagen, dass FF7 sogar leicht die Nase vorne hat. Aber der Unterschied ist so marginal, dass er kaum erwähnenswert ist. Mein Ranking der FF-Teile insgesamt wäre demnach: FF7 > FF6 >> FF4 >>>> FF3.
 
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Shogoki

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25 August 2016
502
21
18
@Zeratul
Sehr schönes Review! So ausführlich und differenziert, dass ich es auch bei klarem Vorzug von FF7 gelobt hätte.

Meine Meinung zu Kefka und Sephiroth ist vielleicht noch ganz interessant:
Erstmal bin ich kein großer Fan von Kefka und noch weniger von Sephiroth. Dabei ist Sephiroth imo ein klares Abziehbild von Kefka.
Beide wurden dadurch wahnsinnig, dass an ihnen üble Experimente angestellt wurden. Kefkas Auswuchs des Wahnsinns ist dabei an den Joker angelehnt - nur noch Sinn für seinen Spaß und Spaß für ihn ist nur, wenn er anderen schadet. Kein moralischer Kompass mehr, vergleichbar auch mit den droogs.
Bei Sephiroth finde ich es schade bis hin zu höchst albern, dass er zwar ein gebrochener "Mensch" ist, aber zugleich Nomura dafür gesorgt hat, dass er mit seiner übercoolen Poserei und totaler Overstylerei (wie viele Stunden seines Lebens hat der wohl mit der Pflege seiner Mähne verbracht, dazu die Klamotten und übertriebene Pflege seines schönes Gesichts) zum Inbegriff des Bishi-Bösewichts geworden ist. Kann gefallen, aber das beisst sich viel zu sehr mit seiner Geschichte. Da gefällt mir Kefkas Wandlung zum reinen Irren besser. Das Schminken beisst sich da auch nicht bzw. passt wieder gut durch das Vorbild des Jokers. Sephiroth sollte eigentlich ein Getriebener sein, der zum Posen, Stylen und Pflege eigentlich nicht die Zeit haben sollte und was auch nicht zu seinem Charakter passt.

Auch wenn sich der Hauptteil ihrer Geschichten und Selbstdarstellung ziemlich unterscheidet, so ist doch das Ende/ der Endkampf wieder ein Abziehbild - beide werden zu übermenschlichen gefallenen Engeln, allerdings noch mit Engelsflügeln, und der Endkampf findet in einer Himmelsumgebung statt.

Da Sephiroth in so vielen Punkten klar an Kefka angelehnt wurde, aber bei ihm Nomuras Wahn der immer-gleichen Bishōnen-Darstellung begonnen hat, die mich in folgenden Spielen immer mehr nerven sollte, ist Sephiroth im Laufe der Jahrzehnte immer weiter in meiner Gunst gesunken.
Dazu gehört aber auch, dass ich ganz zu Beginn, als FF7 noch neu war, meine Freude daran hatte zu sehen, wie die äußerst ähnliche Ausgangslage der beiden Obermotze völlig andere Folgen nach sich gezogen hat. Und dass man über Sephiroths Geschichte so viel erfahren hat - das war ja auch eine der neuen Dinge, die FF7 bei der Inszenierung der Geschichte gemacht hat. Bei Kefka war das neuartige, dass er im Gegensatz zu den meisten Obermotzen der jRPGs der Zeit nicht im Hintergrund agierte und erst zum Ende des Spiels auftauchte, sondern dass er ab Beginn des Spiels aktiv an bösen Taten beteiligt war. Dass er die Welt zerstören konnte, war zwar auch ein Novum und ist bis heute nicht vielen gelungen, aber das hat mich jetzt nie so sehr beeindrucken können bzw. ist das keiner der Punkte, die mir einfallen, wenn ich an Besonderes über Kefka denke.
Auch dass Sephiroth während des Hauptteils der Handlung nicht der klassische Obermotz war, wie Kefka, auch wenn er zum Endkampf wieder zum Kefka-Nachahmer wurde, hat mir ursprünglich gut gefallen. Aber durch Anime-/Manga-Erfahrung vor und nach FF7 habe ich auch erkannt, dass an Sephiroth eigentlich überhaupt nichts originell ist. Und Kefka ist als "Joker" ein bis heute nur wenig genutzter Bösewicht-Typ vor allem in jRPGs.

Das beste FF7 ist aber eh das Komplettremake des ursprünglich schrecklichen chinesischen bootlegs für NES. Dass aus großem Mist (also dem ursprünglichen bootleg) etwas Geniales gemacht wurde und FF7 zum waschechten Retro-Pixel-RPG gemacht hat, das imo mehr Charme als das Original hat, ist eine große Leistung.
 
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Rusix

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2 September 2016
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Ich finde es erstmal krass (und irgendwie schön), dass FF7 noch heute so gut gefallen kann. Ich würde es in der Form eigentlich nicht mehr spielen wollen und freue mich sehr auf das Remake.

Ich würde FF7 mit murren und knurren auch den Vorzug vor 6 geben. Aber nur weil Chrono Trigger besser war und mir die ikonischen Charaktere von 7 besser im Gedächtnis geblieben sind.

FF7 ist für mich auch unverwechselbar mit dem Bruch mit Nintendo und dem phänomenalen Aufstieg der Playstation Marke verbunden. Das Ding hat ne ganze Generation geprägt, während FF6 trotz seiner Qualitäten niemals so enormen Kult erlangen konnte.

Aber eines ist und bleibt bis heute kultig an FF6: Dieser geile Sabin konnte einen gottverdammten Zug suplexen! Das hat nicht mal Hulk Hogan geschafft =P
 

Zeratul

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24 August 2016
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@Shogoki : Dass an Kefka auch Experimente durchgeführt wurden, hatte ich so ehrlich gesagt gar nicht mehr in Erinnerung und dass obwohl ich mich eigentlich an sehr vieles aus dem Spiel noch perfekt erinnern kann. Wurde das nur irgendwo mal in nem Nebensatz erwähnt?
Dass das Aussehen von Sephiroth nicht zu seiner Geschichte passt, mag stimmen. Aber ich habe das eigentlich auf zwei Punkte geschoben. Zum einen, dass Sephiroth ja erst im Laufe des Spiels von seiner Vergangenheit erfährt und erst ab da ein "gebrochener Mann" ist. Da hatte er diesen Look schon. Und was man ab da von ihm sieht, ist ja häufig nur ein Trugbild und nicht er selbst. Zum anderen eben einfach auf Nomura und dessen eintönigen Charakter-Stil, der wohl immer über der Geschichte des Charakters steht. Aber wenn ich Final Fantasy-Spiele nicht spielen würde, bei denen mir die Charaktere optisch nicht zu 100% gefallen, dürfte ich ausgenommen von Teil 9 ab jetzt wohl kaum noch einen Teil spielen. :-D

@Rusix Ich muss dazu sagen, dass ich zum einen generell kein Problem mit alten Spielen habe und in den letzten Jahren einige ältere Spiele nachgeholt habe. Zum anderen habe ich FF7 damals schon angefangen und fast bis zur zweiten CD gespielt. Somit war das Spiel nichts neues für mich und ich habe auch einige nostalgische Erinnerungen, die ich damit verbinde. Dazu kommt noch, dass ich ATB-Systeme im Gegensatz zu vielen eigentlich sogar ganz gerne mag, da ich den taktischen Aspekt ganz cool finde. Also waren die Voraussetzungen nicht gerade schlecht, um FF7 gut zu finden. ;-)
 
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Shogoki

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25 August 2016
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@Zeratul
Bei Sephiroth habe ich an diese beiden Punkte gar nicht gedacht. Im scheinbar bodenlosen Loch der Unlogischkeit bzgl. Sephiroths Charakter im Vergleich zu seinem Auftreten und Design sieht man also immerhin doch einen Boden ^^ Danke dafür!

Kefka sollte einst der erste aller Magitek Knights werden. Da der Prozess noch nicht ausgereift war, bekam er zwar magische Kräfte, wurde aber blöderweise auch zum psychopathischen Nihilisten. Wie crazy Nihilisten sein können, sieht man schon an den Deutschen in The Big Lebowski und Kefka ist da noch drüber! Bei Ceres war der Prozess glücklicherweise schon perfektioniert.
Wo und wie oft oder ausführlich das erwähnt wird, weiß ich gerade gar nicht. Immerhin habe ich mir den Inhalt merken können, aber ich glaube, das war nach dem ersten Durchspielen noch nicht der Fall - beim nächsten Durchspielen werde ich noch besser aufpassen ^^

Der Shogoki-btw.-Fact: Ursprünglich war gar keine World of Ruin geplant. Der Endkampf des Spiels sollte zu dem Zeitpunkt ablaufen, an dem Kefka die Welt zerstören will und sollte durch die Heldentruppe gerade noch abgewendet werden. Da die Entwicklung des Spieles aber viel besser und schneller voranschritt als erwartet und man daher die Zeit hatte, ungenutzte Ideen doch umzusetzen, wurde einiges umgeworfen und die World of Ruin war ein Resultat davon. Ich glaube, so eine größere Umwälzung, der den Spielablauf verändert und zusätzlich den Umfang deutlich erweitert, würde heute kaum ein Entwickler wagen (dürfen), wenn die Entwicklung des eigentlichen Projektes so gut vorangeht und man das Spiel deutlich früher hätte veröffentlichen können.
Was ein Glück, dass Sakaguchi Mitgründer und in dieser Zeit u.a. Vizepräsident von Square war. Der hat sich und seinem Team diese Freiheiten natürlich problemlos geben können.
 
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Sun

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20 November 2016
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Hey, hört auf übern meinen Teenischwarm zu lästern! :ugly:

@Rusix Ich habe FF7 ja auch erst vor kurzem durchgespielt und ich finde man kann es wirklich noch sehr gut spielen. Ich mag eh das ATB System, aber es spielt sich halt für ein "rundenbasiertes" Kampfsystem auch recht flott, die Dungeons sind nicht zu lang und die Zufallskämpfe nicht zu häufig. Es hat einfach ein wirklich gutes Pacing. Es gibt heutzutage noch viele RPGs die das alles schlechter machen und sich träger spielen.
 
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Zeratul

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24 August 2016
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Was mich mal interessieren würde, da ich es selbst nicht ausprobiert habe: Zauber, die Statusveränderungen wie Schweigen, Schlaf, Frosch etc. hervorrufen können, scheinen bei FF7 eine 100% Chance zu haben, wenn Gegner sie auf meine Party wirken. Ist das umgekehrt eigentlich genauso? Weil dann wären diese Materia deutlich mächtiger, als ich dachte. Aus vielen anderen RPGs, gerade aus dieser Zeit, kenne ich es nämlich so, dass Statusveränderungen derart selten in Kraft treten, dass es sich einfach nicht lohnt einen solchen Zauber statt eines einfachen Schadenszauber zu verwenden. Deshalb habe ich das gesamte Spiel über von den offensiven Zaubern eigentlich nur Gewitter, Feuer, Eis und Ultima verwendet.
 

Rusix

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2 September 2016
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@Rusix Ich muss dazu sagen, dass ich zum einen generell kein Problem mit alten Spielen habe und in den letzten Jahren einige ältere Spiele nachgeholt habe. Zum anderen habe ich FF7 damals schon angefangen und fast bis zur zweiten CD gespielt. Somit war das Spiel nichts neues für mich und ich habe auch einige nostalgische Erinnerungen, die ich damit verbinde. Dazu kommt noch, dass ich ATB-Systeme im Gegensatz zu vielen eigentlich sogar ganz gerne mag, da ich den taktischen Aspekt ganz cool finde. Also waren die Voraussetzungen nicht gerade schlecht, um FF7 gut zu finden. ;-)
Ja, ich spiele ja auch vorwiegend Retro aber die PS1 ist für mich schon teils echt hart zu ertragen. Gut, FF7 war vom Style her aber mit das Beste was man bekommen konnte. Was mich noch eher stört sind die Random-Encounters und ATB's. Seit Grandia 2 auf Dreamcast und FF 11 auf PS2 kann ich das Zeug einfach nicht mehr sehen. Meine letzte Erfahrung der alten Sorte hatte mich mit Dragon Quest 7?, dass überall gehyped wurde.

Puh, ich musste mich echt überwinden um überhaupt einige Stunden spielen zu können. Ständig wird man von billigen Blobs und Konsorten in Random-Encounters gezwungen. Und dann dieses antiquierte Kampfsystem. DQ7 war meine Nemesis - ich habs schlussendlich abgebrochen und nie mehr zurückheschaut. Der Zug ist für mich abgefahren. Aber alles halb so wild: Ich habe alle relevanten und minder-relevanten RPGs durchgespielt und teils noch in sehr guter Erinnerung. ^^
FF7 hat aber - obviously - damals schon vieles besser gemacht, als viele seiner Nachfolger. Das freut mich irgendwie.

@Rusix Ich habe FF7 ja auch erst vor kurzem durchgespielt und ich finde man kann es wirklich noch sehr gut spielen. Ich mag eh das ATB System, aber es spielt sich halt für ein "rundenbasiertes" Kampfsystem auch recht flott, die Dungeons sind nicht zu lang und die Zufallskämpfe nicht zu häufig. Es hat einfach ein wirklich gutes Pacing. Es gibt heutzutage noch viele RPGs die das alles schlechter machen und sich träger spielen
Ja, ich erinnere mich Sun. Aber auch du hast zugegeben, die Comfort-Features des Remasters - gelegentlich - genutzt zu haben. Und erinnere dich an den Abstieg zu Sephiroth - jeder verdammte Schritt war ein Encounter! :ugly:

Du scheinst ohnehin momentan viel FF zu spielen bzw nachzuholen? Das du FF7 als weniger 'aggressiv' einstuftst beruhigt meine Retro-Herz - ich habe dieses Spiel geliebt. Allein die Shinra und Weapon-Arc bleiben unvergessen.

Es dauert ja nicht mehr lang und es geht wieder nach Midgar =)

Hat btw jemand hier Crisis Core gespielt?
Bis heute ein Schandfleck auf meiner ansonsten reinen RPG-Weste.
Warum wird das nie geremaked oder remastered!? Kack de fleur ey! =/
 

Zeratul

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24 August 2016
1.285
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Ja, ich spiele ja auch vorwiegend Retro aber die PS1 ist für mich schon teils echt hart zu ertragen. Gut, FF7 war vom Style her aber mit das Beste was man bekommen konnte. Was mich noch eher stört sind die Random-Encounters und ATB's. Seit Grandia 2 auf Dreamcast und FF 11 auf PS2 kann ich das Zeug einfach nicht mehr sehen. Meine letzte Erfahrung der alten Sorte hatte mich mit Dragon Quest 7?, dass überall gehyped wurde.

Puh, ich musste mich echt überwinden um überhaupt einige Stunden spielen zu können. Ständig wird man von billigen Blobs und Konsorten in Random-Encounters gezwungen. Und dann dieses antiquierte Kampfsystem. DQ7 war meine Nemesis - ich habs schlussendlich abgebrochen und nie mehr zurückheschaut. Der Zug ist für mich abgefahren. Aber alles halb so wild: Ich habe alle relevanten und minder-relevanten RPGs durchgespielt und teils noch in sehr guter Erinnerung. ^^
FF7 hat aber - obviously - damals schon vieles besser gemacht, als viele seiner Nachfolger. Das freut mich irgendwie.
Random-Encounters mag ich auch überhaupt nicht, vor allem wenn die Kämpfe dann so kurz und billig sind, dass es einfach nur schnelles Wegkloppen der Gegner und damit mehr Arbeit als Spaß ist. Aber ATB bzw rundenbasierte Kämpfe und Zufallskämpfe müssen ja nicht unbedingt zusammenhängen. Gibt ja durchaus auch RPGs mit rundenbasierten Kämpfen ohne Random-Encounter, siehe Lufia (2) oder Chrono Trigger.
Die Sache mit den kurzen Kämpfen ist aber ein häufiges Problem in rundenbasierten RPGs. Ich würde es da lieber sehen, wenn es deutlich weniger Kämpfe gäbe, sich dafür aber jeder Kampf auch wirklich wie ein Kampf anfühlt, sprich länger dauert. Das würde auch langfristige Taktiken mehr belohnen, anstatt einfach nur schnell viel Schaden auszuteilen.
 
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Law

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22 August 2016
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Hat btw jemand hier Crisis Core gespielt?
Bis heute ein Schandfleck auf meiner ansonsten reinen RPG-Weste.
Warum wird das nie geremaked oder remastered!? Kack de fleur ey! =/
Bei Crisis Core gibt es Lizenzproblem aufgrund eines Songs, deswegen war das auch nie digital verfügbar. An ein Remaster glaube ich inzwischen nicht mehr, allerdings gehe ich stark davon aus, dass sie Teile des Games in das Remake integrieren werden.

@FF7
Dank der Option zum Beschleunigen der Kämpfe und der Möglichkeit Random Encounter nach Belieben auszustellen in den Versionen für die aktuellen Systeme, ist das auch heutzutage noch super spielbar.
 

Shiningmind

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29 August 2016
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28
Aber will man wirklich ein Rollenspiel komplett ohne Kämpfe spielen? Beschleunigen macht da schon mehr Sinn imo.
 

Ripchip

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24 August 2016
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Komplett nicht, aber wenn man einen Dungeon erkunden will macht das schon durchaus Sinn, die Kämpfe auszuschalten.
 
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Law

Moderator
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22 August 2016
842
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Gerade bei Rätselpassagen oder wenn man einfach nur die Gegend erkunden möchte, ist das schon sehr sinnvoll. Bei FF X gibt es mehrere Stellen an denen man Schalter verschieben, Dinge hin-und her tragen muss etc.. Das sind schon ohne die Kämpfe nicht meine Lieblingspassagen, aber dadurch werden sie erst so richtig nervig. Traurigerweise gibt es genau bei FF X/X-2 bisher keine Option zum Beschleunigen oder komplett Vermeiden der RE.
 

Rusix

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2 September 2016
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Bei Crisis Core gibt es Lizenzproblem aufgrund eines Songs, deswegen war das auch nie digital verfügbar. An ein Remaster glaube ich inzwischen nicht mehr, allerdings gehe ich stark davon aus, dass sie Teile des Games in das Remake integrieren werden.
Wegen einem verkackten Song - ernsthaft?
Sollen den Scheiß doch rausschmeißen, kann doch nicht so schwer sein. Sega hat auch die Micheal Jackson Songs aus Sonic 3 geschmissen um es dann zu porten. Beim Mega Drive Mini hat kurioser weise nicht mehr geklappt. Immer diese Lizenzgrütze =/
 

Shadowguy

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25 August 2016
339
14
18
35
Taufkirchen - Bayern
Wegen einem verkackten Song - ernsthaft?
Sollen den Scheiß doch rausschmeißen, kann doch nicht so schwer sein. Sega hat auch die Micheal Jackson Songs aus Sonic 3 geschmissen um es dann zu porten. Beim Mega Drive Mini hat kurioser weise nicht mehr geklappt. Immer diese Lizenzgrütze =/
Gehts da um den einzigen gesungenen Song aus dem ganzen spiel? (also "Why"). Wenn ja wäre das etwas komisch, da die gleiche sängerin ja an den KH Songs beteiligt war. Aber den könnte man imo tatsächlich nicht einfach rauswerfen, weil er die stelle wo er vorkam einfach grandios untermalt hat. Insgesmat hat mir CC von der story her auch besser gefallen als FF7 muss ich sagen - fand ich weit emotionaler. Und Zack ist auch cooler als Cloud
 
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