Et voilà – gerade durchgespielt…

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.146
119
63
Wolfenstein: Youngblood
Mein Kumpel und ich haben das Spiel jetzt mit 100% der Hauptmissionen sowie 81% der Nebenmissionen abgeschlossen. Mein anfänglicher Eindruck hat sich eigentlich das gesamte Spiel über gehalten. Youngblood bietet das gleiche tolle Gunplay wie The New Order, The Old Blood und The New Colossus, eine sehr große Anzahl an Waffen mit vielen Modifikationsmöglichkeiten und viele verschiedene aktive und passive Fähigkeiten, die sehr unterschiedliche Spielstile ermöglichen, von totalem Stealth bis hin zum Terminator-Style mit schweren Waffen und Rammbock-Fähikeit, mit der man Gegner einfach über den Haufen rennt. Die Anzahl der verschiedenen Gegnertypen ist für nen Ego-Shooter durchaus auch recht groß und vollkommen ausreichend. Am meisten Laune macht aber tatsächlich, dass man das Spiel im Coop spielen kann, sich gegenseitig wiederbeleben und heilen kann oder sich mit Schadensboostern u.ä. versorgen kann.
Negativ ist hingegen das viele Backtracking sowie das Verhältnis zwischen Haupt- und Nebenmissionen. Wir hatten letzten Endes jetzt eine Spielzeit von 10h 10min (also bei weitem nicht so viel wie versprochen wurde) und wir haben in dieser Zeit so ziemlich alle Orte des Spiels sowie alle Instanzen 3-4 mal besucht, da man immer wieder Nebenmissionen erhält, die den Spieler in die gleichen Gebiete zurückschicken. Der Anteil der Hauptmissionen an dieser Spielzeit dürfte sicherlich irgendwo zwischen 30 und 40% liegen. Hier hätte ich mir wirklich gewünscht, dass man mehr Zeit mit den Hauptmissionen verbringt und das Backtracking etwas reduziert wird. Uns hat es wegen des Coops aber trotzdem sehr viel Laune gemacht. Als Singleplayer-Spiel würde ich Youngblood sicherlich nicht empfehlen. Da belässt man es lieber bei den 3 großartigen Vorgängern.

8/10
 

Biber

GUF Veteran
25 August 2016
2.700
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63
Hamburg
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Super Mario Maker 2
Seit zwei Monaten hab ich kein Spiel durchgespielt. Das hat mit verschiedenen Dingen zu tun, aber unter anderem mit Super Mario Maker 2, das mich doch ziemlich gebunden hat und eine erstaunlich lange Solo-Kampagne bietet.

Ich mag gar nicht viel dazu sagen - der Baumodus und die online verfügbaren Level scheinen mir in dieser Ausgabe deutlich verbessert zu sein und auch wenn ich das bewundere, reizt es mich weiterhin nur bedingt. Ich fand es lustig, mal selbst ein Level zu bauen und sehe auch großes Potenzial dafür. Abgesehen von der üblichen Kleinkramkritik ist das ein wirklich starkes Tool. Ich würde mir nur wünschen, dass es so flexibel wäre, dass man damit wirklich ganze Spiele machen kann. Lasst doch die Leute Mario World 2 machen inklusive netter Oberweltkarte. Es scheint eher eine stark polierte Version zu sein als ein wirklicher Nachfolger.

Aber eigentlich interessiert mich der Story-Modus und der ist fantastisch. Nicht nur der übliche nette Humor und die kleinen Details drumherum, sondern vor allem die Levels. Mario Bros. entpuppt sich im Nachhinein zu Recht als das große Spiel, als das es gefeiert wird. Die Spielbarkeit der neuen Level ist sagenhaft und allzu groß verändert wurde diese glaube ich nicht. Man merkt nur, dass damals keine entsprechenden Level möglich waren. Insgesamt hat mich überrascht, wie unterschiedlich sich die Settings spielen. Mein persönlicher Favorit ist Mario World und so viele Level haben mich nach einem echten Mario World 2 wünschen lassen. Denn das merkt man schon: Es fehlt doch der rote Faden. Eine Levelsammlung ist kein Abenteuer, durch das man sich spielt. Die Weltenprogression von Super Mario World mit den Settings und Zwischenbossen ist eine andere Erfahrung als ein Levelpack. Nichtsdetotrotz sind die Level in sich bisweilen genial, es sind wirklich sehr viele vorhanden und vor allem die letzten zeigen, was aus dem Maker alles herauszuholen ist. Levelideen, die so nie in einem klassischen Mario umgesetzt wurden, sind plötzlich im Portfolio von Nintendo enthalten.

Was die reine Spielbarkeit angeht, habe ich einmal mehr festgestellt, wie poliert NSMBU ist. Es ist die beste Version eines 2D Marios und lediglich der generische Look trübt das sehr. SMB3 hingegen stinkt vollkommen ab und ist eigentlich in nichts wirklich gut mit Ausnahme der Musik. Insofern war Mario Maker sehr erhellend in Bezug auf meine eigene Einstellung zu den verschiedenen Titeln. 3D World finde ich persönlich ein wenig überflüssig, weil es irgendwie NSMBU in schwächer ist, aber der Weitsprung ist schon sehr nett.

Das ist jetzt mehr ein Zusammengestammel von verschiedenen Eindrücken als ein echtes Kurzreview, aber so ist das Spiel eben auch ein bisschen: Eine Sammlung von Ideen und ein beeindruckendes Zeugnis dafür, was in den Mario Spielen an Potenzial steckt und wie vielfältig das genutzt werden kann. Und obwohl die Qualität der Level bisweilen die der klassischen Spiele übertrifft, ist es für mich kein Ersatz. Nur ein sehr, sehr gutes Add-On. Jetzt hätte ich gerne noch SML1 und SML2 als DLC.
9

2019
Hollow Knight - 10
Resident Evil 2 Remake - 10
Ittle Dew 2+ - 10
Wandersong - 9
The Messenger - 9
Owlboy - 9
Super Mario Maker 2 - 9
Celeste - 8,5
Pikuniku - 8,5
Yoku's Island Express - 8
Flat Heroes - 8
Cave Story+ - 8
Donut County - 7,5
Waking Violet - 7,5
Ape Out - 7,5
Katana Zero - 7,5
Minit - 7
Gris - 6,5
The Gardens Between - 6
Battle Chef Brigade - 5,5
Bleed - 5
The Temple of No - 1,5
The First Tree - 1,5

2014-2015
2016-2017
2018
 

Sun

Mitglied
20 November 2016
1.995
112
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20. Dragon Quest Builders 2
Hat mir wie der erste Teil wieder richtig gut gefallen. Es hat auch gegenüber dem ersten Teil tolle Verbesserungen wie die Insel des Erwachens wo man überall bauen kann und keine festen Siedlungsgrenzen hat und die NPCs dann den verschiedenen Gebieten zuordnen kann. Auch die festen Siedlungen in den anderen Storygebieten werden teilweise je nach Storyfortschritt größer, so dass man neuen Platz zum bauen bekommt. Und auch nach dem Abspann gibt es viel zu tun, denn auf der Insel des Erwachens gibt es noch viele Ziele durch deren Erledigung man auch neue Werkzeuge freischalten kann. Ich werde auf jeden Fall noch einige Zeit damit beschäftigt sein die Insel zu bebauen. Denn ich hab noch einige Ziele und auch einige selbstgesteckte Ziele, weil ich da auch kein unfertiges Schloß rumstehen haben will. Der eine Storyabschnitt in dem Schneegebiet mit dem Schloß hat mir allerdings nicht ganz so gut gefallen. Es lief sehr viel aufs kämpfen hinaus und es gab sehr wenige Bauaufgaben. Auch war ich da nicht so recht motiviert selbst viel zu bauen.
Alles in allem aber ein toller Nachfolger mit wirklich guten Verbesserungen.
Note: 1

2019:
  1. West of Loathing
  2. Dark Souls Remastered
  3. Hollow Knight
  4. Xenoblade Chronicles 2: Torna - The Golden Country
  5. Monster Boy and the Cursed Kingdom
  6. Resident Evil 2
  7. Yoku's Island Express
  8. Crypt of the NecroDancer
  9. Wargroove
  10. Thimbleweed Park
  11. Ittle Dew 2+
  12. Sekiro
  13. Shadow of The Tomb Raider DLC
  14. Shenmue
  15. Dead Cells
  16. Final Fantasy 7
  17. Cadence of Hyrule
  18. Final Fantasy 12
  19. Super Mario Maker 2
Abgebrochen:
1. Into the Breach
2. Thronebreaker

2018
2017
2016 & 2015
 

Ripchip

Mitglied
24 August 2016
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134
63
39
50. Gelly Break :swi:

Tolles, etwas kurzes Spiel, das mir jedoch gut gefallen hat. Es ist ein kleiner Platformer, bei dem man die Farben switchen kann, um bestimmte Dinge auszulösen.


7,5/10
 
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Reactions: MrPrince

Colt

Mitglied
25 August 2016
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39
A Plague Tale Innocence (PS4)
Hat mir überraschend richtig gut gefallen, und das obwohl ich mit Schleichspielen sonst nichts anfangen kann. Aber hier ist die Schleichmechanik ziemlich simpel und hat mich nicht so genervt wie in anderen Spielen. Und später im Spiel gab's auch genug Möglichkeiten die Gegner auszuschalten.
Aber die große Stärke des Spiels sind sowieso die Charaktere und die spannende Geschichte. Gerade die beiden Geschwister wachsen einem schnell ans Herz und man möchte unbedingt wissen wie ihre Reise zu Ende geht. Ein wirklich tolles Spiel.

Blood & Truth (PSVR)
Wow! Was für ne geniale Achterbahnfahrt! Das ist Blockbuster Popcorn Kino zum selber spielen und dank VR ist man wirklich mittendrin. Die Ballereien spielen sich mit den Move Controllern richtig super. Man kann seine Waffen sogar wie ein Westernheld um die Daumen wirbeln lassen. Absolut genial. Auch die Kletter - und Kriecheinlagen haben mit Move richtig Laune gemacht.
Die Story und Präsentation dieser, fand ich auch spitze. Spannend bis zum Ende, das leider schon nach rund 5 Stunden erreicht ist.
Also für mich bis jetzt der beste VR Titel überhaupt. Sogar noch vor Resi 7.

Castle of Heart (Switch)
Naja, für die 99 Cent war's schon ok. Im leichten Schwierigkeitsgrad war's auch nicht ganz so schwer. Einige Sprungpassagen haben mich aber fast zur Weißglut gebracht. Aber gut, ein zu Stein gewordener Ritter hüpft halt nicht so gut wie ein fetter Klempner. =D

Chasm (Switch)
Ein richtig tolles Metroidvania das mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen hat. Hat sich richtig gut gespielt. Auf dem leichten Schwierigkeitsgrad war's allerdings viel zu leicht. Aber das passt für mich. In meinem Alter hab ich keine Lust mehr auf Frust. =D
 

Ripchip

Mitglied
24 August 2016
1.703
134
63
39
51. Kemono Friends Picross :swi:

Ich habe keine Ahnung wer oder was Kemono ist, aber bei Picross kann ich derzeit einfach nicht nein sagen ^^

8,5/10
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
2.283
133
63
32
Bergisch Gladbach
Horizon Chase Turbo

Nachdem ich die world tour beendet habe, habe ich jetzt paar Wochen später auch überall Supergold geholt. Bin am überlegen ob ich zwei Euro für den dlc zahle. Ist ein echt netter Racer und dankbar dass mal wieder ne schöne Überraschung im ps+ war.

Super Mario maker 2
Das Schloss ist fertig. Die restlichen Level mache ich in einem gemütlicherem pacing.
 

Cube

Mitglied
26 August 2016
1.687
86
48
Berlin
51. Kemono Friends Picross :swi:

Ich habe keine Ahnung wer oder was Kemono ist, aber bei Picross kann ich derzeit einfach nicht nein sagen ^^

8,5/10
Mag ja Picross aber irgendwann war nach den ganzen 3DS-Teilen irgendwie die Luft raus.

So, und nun… Crashkurs zu Kemono Friends. :ugly:
- War zuerst ein Handy-Spiel das sich um vermenschlichte Tiere dreht. Ist suuuper gefloppt.
- Ein ganz kleines Team hat über ein Jahr mit winzigem Budget an einer TV-Serie zu dem Spiel gearbeitet. Ist erst nach der Einstellung des Handy-Spiels rausgekommen. Hatte suuuper billige Animation, war aber irgendwie trotzdem sehr charmant umgesetzt. TV-Serie war suuuper populär, hat die Marke gerettet.
- Der Macher hinter der TV-Serie wird mit bescheuertem Grund gefeuert.
- Gibt einen zweite (besser animierte aber sonst nur schlechtere) TV-Serie, diverse weitere Spiele u.a. von SEGA und Merchandising bis zum geht nicht mehr.
 
Zuletzt editiert:

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.146
119
63
Ratchet & Clank (PS4)
Mein allererstes Ratchet & Clank Spiel und mit einem Remake des Erstlings wohl auch keine schlechte Wahl. Ich mag den Grafik- und Artstyle, ich mag das Setting, die Charaktere und den Humor. Das Gameplay ist solide und abwechslungsreich und ich wurde nonstop gut unterhalten und hatte viel Spaß mit dem Spiel. Wirkliche Kritikpunkte kann ich nicht nennen, außer vielleicht, dass man manchmal vor lauter Effekten die gegnerischen Geschosse kaum noch erkennen oder von den eigenen unterscheiden kann und es somit etwas schwer wird gezielt dem gegnerischen Beschuss auszuweichen. Und trotz alledem würde ich Ratchet & Clank "nur" als gutes bis sehr gutes Spiel bezeichnen. Denn so spaßig das Gameplay und das ganze drumherum auch ist, es ist irgendwie... sehr seichte Unterhaltung. Die Kämpfe sind ein lustiges Geballer ohne taktischen Tiefgang oder schnelle Action, es gibt keine Geschicklichkeitsabschnitte, die große Präzision verlangen, bei den Rätseln ist, bis vielleicht auf eine Ausnahme, kein schweres Rätsel dabei usw.. Ratchet & Clank macht auch nichts großartig neues oder irgendetwas außergewöhnlich gut, aber immerhin alles auf einem sehr guten Level.

8/10

Ich habe mir übrigens (wie ich das in letzter Zeit des Öfteren bei Spielereihen tue, in die ich neu einsteige) mal ein paar Rankings zur Ratchet & Clank Reihe angeschaut und festgestellt, dass das Remake in allen Rankings bedeutend besser als das Original abschneidet. Vielleicht wäre das ja eher mal was für euch, @Biber und @Yoshi , die ihr das Original ja nicht so toll fandet. Tools of Destruction und A Crack in Time sollen noch besser sein als das Remake, aber das werde ich mangels einer PS3 nicht überprüfen können. ;)
 

MrPrince

Newbie
Team
8 August 2016
98
8
8
50. Gelly Break :swi:

Tolles, etwas kurzes Spiel, das mir jedoch gut gefallen hat. Es ist ein kleiner Platformer, bei dem man die Farben switchen kann, um bestimmte Dinge auszulösen.


7,5/10
Hab gestern auf der gamescom das neue Spiel der Entwickler gespielt. Das hat mir auch gut gefallen und die Jungs und Mädels aus Berlin schienen sehr sympathisch. Von daher schön zu wissen, dass der Vorgängertitel wohl auch gut ist.
 

Biber

GUF Veteran
25 August 2016
2.700
223
63
Hamburg
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@Zeratul Ja, ich hab das auch gehört vom Remake, aber es überzeugt mich nicht genug, um mich da nochmal reinzubegeben. Da ich mindestens einen der wohl wirklich auch guten PS3-Spiele rumliegen habe, wäre das meine erste Wahl, wenn ich überhaupt jemals der Reihe eine zweite Chance geben sollte.
 
19 November 2018
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Ich habe mir übrigens (wie ich das in letzter Zeit des Öfteren bei Spielereihen tue, in die ich neu einsteige) mal ein paar Rankings zur Ratchet & Clank Reihe angeschaut und festgestellt, dass das Remake in allen Rankings bedeutend besser als das Original abschneidet. Vielleicht wäre das ja eher mal was für euch, @Biber und @Yoshi , die ihr das Original ja nicht so toll fandet. Tools of Destruction und A Crack in Time sollen noch besser sein als das Remake, aber das werde ich mangels einer PS3 nicht überprüfen können. ;)
Ratchet & Clank ist wirklich so eine Reihe, wo der erste Teil nicht gut gealtert ist. Das Aufrüsten und Aufleveln von Waffen fehlt, damit ein gutes Stück Motivation, zwischen den Waffen zu wechseln, denen auch noch die Fantasie späterer Teile gefehlt hat. Seinerzeit, in relativer zeitlicher Nähe zu PSOne-Shootern war das schon ein leckeres Paket, aber mir hat da schon was gefehlt, der ich das Original nach den ersten paar PS3-Teilen gespielt habe. In vielen anderen Reihen fiel mir so eine Reise zum Ursprung leichter.

Die anderen beiden Hauptteile auf der PS2 will ich noch spielen, aber eher irgendwann mal. Für die regulären Teile ab Tools of Destruction lege ich aber die Hand ins Feuer. Sicher ist es wirklich nicht unter dem besten anzusiedeln, was die Spielwelt zu bieten hat, aber die Reihe bietet einfach verlässliche und mehr als nur sehr solide Unterhaltung.

Das einzige, was ich dem Original gegenüber dem Remake zugute halten würde, ist dieser eine Gag, den ich für den besten in der ganzen Reihe halte.
EDIT: Seltsam, irgendwie finde ich mobil nicht den Spoilertag und wieso das plötzlich gepostet wurde, verstehe ich auch nicht. Egal, bei einem so alten Spiel kann ich wohl offen spoilern. Im Gegensatz zum Remake treffen sich Ratchet und Clank nicht gleich amAAnfang mit Captain Qwark, sondern suchen ihn die erste Hälfte des Spiels, um ihn über die finsteren Machenschaften des Vorsitzenden zu informieren. Als sie erfahren, dass Captain Qwark dem Sieger eines bestimmten Hoverboardrennens den Siegerpokal überreicht, nehmen sie teil, gewinnen und dann taucht bei der Siegerehrung auf einer Leinwand hinter ihnen nur eine Videoeinspielung von Captain Qwark auf, in der er sagt: "Ich freue mich, den Pokal überreichen zu können an..." plötzlich friert das Video ein und man hört zum Standbild eine krächzende Computerstimme sagen: "Ratchet und Clank"
Ich liebe diese Szene.
Und was ich auch festhalten will: Ich freue mich wahnsinnig auf die ersten Bilder eines Teils für die PS5. Das wird ein Ray-Tracing-Traum mit den Waffeneffekten vor bunten Metallkulissen!
 
Zuletzt editiert:
19 November 2018
283
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Arx Fatalis Xbox

Wenn man eine Rangliste der unbeliebtesten Settings in Rollenspielen aufstellt, an denen die Entwickler aber nun mal nicht drumherum kommen, dann gehören Höhlen dazu. Schnell ist man dabei, in den verwinkelten, immer gleich aussehenden Gängen die Orientierung zu verlieren. Die Entwickler können mal einen unterirdischen See einfügen, ein paar leuchtende Pilze an die Wände kloppen, aber an einer gewissen Eintönigkeit kommt man nicht vorbei und an Höhlen als Bestandteil von Fantasywelten eben auch nicht. Und sicher sind ein paar Höhlen mehr eine relativ billige zu produzierende Variante der Spielinhaltserhöhung.

Nun, vor jetzt schon drei Konsolengenerationen entschieden sich die jungen Arkane Studios, deren späteren Arbeiten mich motiviert haben, ihren Ursprüngen nachzuforschen, dazu, ein ganzes Rollenspiel in einer gigantischen Höhle anzusiedeln (ich weiß, sie sind nicht die ersten gewesen). In der Welt von Arx Fatalis erlosch die Sonne und alle Völker haben sich in die Zwergenminen zurückgezogen. In der Arx Fatalis leben die verschiedenen Völker eher leidlich friedlich auf unterschiedlichen Stockwerken verteilt, wobei es natürlich Berührungspunkte zwischen den Völkern gibt. Man ist der amnesische Selbstbastelheld, der in einer Gefängnishöhle erwacht, befreit sich, kommt irgendwie in den Dienst des Menschenkönigs (man stolpert mehr oder weniger über tote Soldaten in einer Festung, und dass dem König zu melden, reicht quasi schon, um zum Agenten zu werden),
entpuppt sich als Auserwählter und verhindert die Beschwörung eines toten Gottes, der seinen Anhängern versprach, die Sonne wiederherzustellen, wozu aber viele Opfer nötig seien. Ehrlich gesagt, glaube ich ihm das auch, so etwas wie die Sonne kommt ja nun nicht einfach mal so zurück, aber egal. Tatsächlich ist ganz gut nachvollziehbar, wie der Hauptbösewicht von dieser Welt von Macht und Hoffnung verführt wurde.

Jedenfalls ist man knappe 20 Stunden in Höhlen unterwegs, und das seinerzeit zeitgemäß ohne jeden Questmarker. Natürlich werden die üblichen Verschönerungen verwendet, die Farbe des Gesteins wird variiert und dadurch, dass die Höhlen der Wohnsitz aller ist, gibt es auche inige Siedlungen. Das mit der Orientierung ist natürlich manchmal schwer, aber insgesamt sind die einzelnen Stockwerke nicht so groß, dass man nicht mit Methoden wie sich immer rechts zu halten nicht schnell ans Ziel kommt. Lustigerweise habe ich mich aber am häufigsten in der Hauptstadt der Menschen verirrt, obwohl genau das der Ort mit der meisten grafischen Abwechslung ist.

Arkane hat seine Immersive Sim-Ambitionen hier schon sehr gut gezeigt. Man scheint recht viele Möglichkeiten bei der Lösung der Aufgaben zu haben (scheint, weil ich jetzt nicht viel rumprobiert habe). Tatsächlich ist das Durchspielen laut Ladebildschirm auch dann möglich, wenn man jede wichtige Figur umbringt. Die Interaktivität ist recht hoch, und mit den richtigen Zutaten und Feuer kann man etwa auch Brot backen. Essen muss man, um fit zu bleiben. Man könnte auch verhungern.

Insgesamt ist die Schwierigkeit gering, das liegt vor allem daran, dass das Spiel etwas hat, was für RPGs dieser Zeit sehr ungewöhnlich ist: Autoheilung. Und die geht fix. Nach einem Kampf einen Moment warten und mit voller Energie in den nächsten Kampf zu ziehen, ist die sinnvollste Vorgehensweise. Wenn man aber hungrig ist, klappt das nicht. Aber da kann man einfach ein Brot essen, und bei so vielen, wie da in der Welt rumliegen, muss man auch nie eines backen.

Ganz so habe ich nicht gespielt. Der Heilzauber ist auch noch da und auch Mana regeneriert sich. Das Magiesystem fand ich ganz nett, in der Standardeinstellung kann man Sprüche nicht schnell auswählen, sondern muss mit dem Steuerkreuz auswendig gelernte Runen in die Luft zeichnen, dann kann man den Zauber wirken. Dies muss aber nicht sofort sein, also kann man auch mit einem vorgewirkten Heilzauber in den Bosskampf ziehen. Da die Runen eine Bedeutung haben, kann man auch einfach mal experimentieren und mit dem richtigen Satz Leben nicht nur sich schenken, sondern auch anderen nehmen. Oder sich selber vergiften, wenn man nicht aufpasst.

Aber dann kam der Endgegner, und der hat es in sich. Ich bin mit vorgefertigten Heilzaubern und voller Tränke in den Kampf, aber irgendwann haben er oder durch ihn beschworene Feinde mich immer gekriegt. Dann kam es bei einem Versuch zu einem Bug und er blieb regungslos stehen. Ich knüppelte daraufhin minutenlang auf ihn ein und war schon überzeugt, dass er komplett eingefroren, also auch unverwundbar gewesen ist, aber dann ging er doch zu Boden. Mir schien es unmöglich, ihn fair zu besiegen. Nebenquests zum Leveln, wie mir ein Blick in eine Onlinelösung zeigte, gab es eigentlich nicht mehr, in Sachen Heilung war ich voll ausgestattet und die ultimative Ausrüstung erhält man im Rahmen der Hauptstory. Viel besser vorbereitet konnte man nicht sein. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wie ich ihm so viel Lebensenergie abzwacken könnte, wenn er sich wehrt, die Heiltränke schmelzen dahin wie Butter in der Sonne. Also nahm ich den Bug als Geschenk des Himmels, den Abspann habe ich gesehen, das Spiel ist abgehakt. Ein bisschen schäbig vielleicht, aber ich stehe zu dieser Schande.

Ist das Spiel empfehlenswert? Es ist ein interessantes Rollenspiel überschaubaren Umfangs, das natürlich auch auf PC erschien. Das Höhlensetting wurde gut umgesetzt, einen Schauer haben mir regelmäßig die heulenden Luftschächte verliehen, die sich durch die Höhlen ziehen. Die Story ist Banane, der Auserwählte mit Amnesie zu platt. Das Verhältnis zwischen den Völkern ist aber gut umgesetzt, die Beziehungen angemessen spannungsreich, aber die Fraktionen wissen sehr wohl, dass sie auf Ewigkeit aneinander gebunden und aufeinander angewiesen sind. Die Bildrate geht auf der Xbox auf die Knie, aber eher in friedlichen Arelaen wie der Hutpstadt und ruckelt selten, wenn man sie braucht.

Maken X Dreamcast

Als ich mit Maken X begann, dachte ich mir: Ach, so sieht es also aus, wenn eine Konsole den Geist aufgibt. Die Sprachsamples starteten ständig zu spät und wurden abgebrochen, sobald das nächste beginnen sollte, niemand sprach seine Sätze zu Ende. In einigen Zwischensequenzen sah ich nur wildes Farbgekritzel wie von einer defekten Grafikkarte. Im Spiel selbst lief aber alles rund.
Aber heute gibt es ja Google und siehe da, es ist ein bekanntes Problem bei dem Spiel. Hat man das Dreamcast über ein VGA-Kabel angeschlossen, um die Grafik in der bestmöglichen Qualität zu genießen, passieren genau diese Dinge in dem Spiel. Also habe ich dass olle RGB-Kabel rausgeholt, das Spiel von Vorne begonnen und siehe da, niemand fiel mehr dem anderen ins Wort und Farbschmierereien zeigten sich auch keine mehr. Auch eingedenk des geschenkten Siegs in Arx Fatalis also so viel dazu, dass Spiele früher bugfrei erschienen seien. Immerhin geht es meiner Dreamcast immer noch bestens.

Was ist Maken X? Maken X ist ein First Person-Slasher von Atlus, in dem man als fünfzehnjährige Schülerin startet, die beim Angriff auf das Labor ihres Vaters zur Trägerin des Maken wird, eines Schwertes, das über den zerebralen Austausch den Übergang des Geistes seiner Trägerin auf andere Personen ermöglicht. Also spielt man einen Level lang im Körper des Mädchens und wechselt dann in die Körper diverser Schwertmeister, jeder mit einer einzigartigen Spezialattacke und besonderen Fähigkeiten. Diese muss man nicht immer besiegen, sobald man sich einen gewissen Ruf als Guter oder Bösewicht erarbeitet hat, bieten einen die Schwertmeister der pasenden Seite freiwillig an, zum Werkzeug im Ringen zwischen Gut und Böse zu werden. So schlitzt man sich nicht nur in der deutschen Version unblutig durch eine Welt, in der eigentlich schon fast alles im Argen liegt und zum Beispiel die Europäische Union (oder Europaeische Union, wie auf den Propandaplakaten steht) stark faschistisch riecht - und ziemlich Deutsch mit Umlautschwaeche.

Das Spiel hat diesen sauberen Dreamcastlook mit recht hoch aufgelösten Texturen und wenig Aliasing, aber besteht eigentlich nur aus Korridoren. Es erinnerte mich sehr an Hybrid Heaven auf dem N64, ein weiterer Geheimtipp mit sauberer Grafik, das aber ebenfalls so schrecklich karg und steril ist, fast ohne jede Einrichtung. In dieser Welt will nicht nur niemand wohnen, es tut offenbar auch keiner.

Das Gegnerdesign ist teils ziemlich schräg mit Sado Maso-Fetisch. Das Kampfsystem ist arg simpel, mehr als Blocken, zuschlagen und eine Spezialattacke nutzen ist nicht drin, die übrigens immer auch Lebensenergie kostet und daher nicht erste Wahl ist. Die coolste Möglichkeit ist, über den Kopf des Gegners zu springen und nach automatische Drehung im Sprung einen kritischen Treffer in den Rücken zu landen. Wenig überraschend ist dieser Move übermächtig. Das wichtigste ist, sich nicht umzingeln zu lassen, dann kommt man schon gut durch.

Das Spiel hat einen gewissen Sog entwickelt. Kann man sich als Ergänzung seiner Dreamcastsammlung holen, die Einzigartigkeit hilft gegen die oben angerissenen Schwächen.

Lollipop Chainsaw PS3

Ein kurzweiliger Spaß. Das Intro unter der Dusche erweckte noch den Eindruck der Fremdschamgefahr, aber tatsächlich hat das Spiel eine erfrischende Punkattitüde, gibt keinen Fuck und man schnetzelt sich als Cheerleaderin mit Kettensäge und Pompons zu cooler Mucke durch Zombiehorden, rettet ein paar Zivilisten und erlebt schräge Bosskämpfe sowie einige andere, besondere Abschnitte wie eine Hommage an Pac-Man. Lustig, dass das Spiel an sich so nicht genannt wird, aber kurz darauf spielt der lizensierte 80er-Song Pac-Man-Fever.

Zu dem Spiel fällt es mir schwer, ausführlich zu sein, weil eigentlich schon alles gesagt ist. Es ist hirnloser, blutiger Spaß und will auch nicht mehr sein. Erwartet um Gottes Willen nicht die Tiefe von Devil May Cry oder Bayonetta.

Frontschweine PSX

Wir haben hier eine launige Variante von Worms in 3D. Man steuert sein Schwein über das Schlachtfeld, derweil läuft ein Timer, muss die Waffe wählen, zielen und abdrücken. Dann zieht eines der feindlichen Schweine. Das Hauptargument für das Spiel ist natürlich der Mehrspielermodus und tatsächlich gelangen mir schon ein paar Matches mit einem Freund. Der Schadenfreudefaktor ist sehr groß, zu niedlich-makaber, wenn man auf ein Schwein anlegt, das sich schon schützend die Hände vor den Körper hält, aber ganz fair still hält, weil es ja noch nicht an der Reihe ist. Das Waffenareal ist vielseitig, die Klassen der Schweine unterscheiden sich deutlich voneinander - da steckt viel Mehrspielerspaß drin. Ein Problem und ein zu großer Vorteil gegenüber einem, der es zum ersten Mal spielt, sind die meisten Sprengwaffen, bei denen man vor dem Wurf oder Schuss die Reichweite auf einer Skala einstellt, aber keinen Indikator außer der eigenen Erfahrung hat, wie weit es dann am Ende geht. Ohne Übung ist das immer zu weit oder zu nahe. Ein weiterer, wenn auch aus heutiger Sicht eigentlich so nicht mehr umsetzbarer Spaß, sind die Kommentare der Schweine und dem Spiel mit Klischees zu Engländern, Franzosen, Deutschen, US-Amerikanern, Japanern und Russen, die Vorbild der einzelnen Fraktionen waren.

Aber nur, weil das Spiel auf Mehrspielergefechte zentriert ist, heißt das nicht, dass der Singleplayer nicht taugt. Im Gegenteil: Obwohl es eigentlich nur ein Ziel gibt, nämlich alle Feinde zu töten, wurden abwechslungsreiche Missionen gebastelt, besser sehr abwechslungsreiche Karten, von denen ich einige gerne auch für den Mehrspielermodus nutzen wollen würde. Das ganze spielt in einem an den ersten Weltkrieg angelehnten Szenario, es wird also auch hemmungslos mit Giftgas hantiert. Übrigens starb mein letzter Feind in dem Spiel auch genau daran, dass ihm die Vergiftung die letzten Lebenspunkte geraubt hat, bevor es mein Gewehr tun konnte.
Die Kampagne hat aber zwei Probleme: Erstens muss man sie perfekt spielen. Man kann die Schweine zwischen den Missionen befürdern, so erhalten sie mehr Lebenspunkte, mehr Waffen und Fähigkeiten. Alle Beförderungspunkte gibt es nur bei Erfüllung von Sekundärzielen, die eher kryptisch sind und wenn alle Schweine überleben. Es wird auch nur ein Schwein wiederbelebt, sterben zwei, müsste man einen schwachen Rekruten ins Team aufnehmen. Die Gegner haben später so viel Zerstörungspotenzial, dass ein Rekrut nur zum Kanonenfutter taugen würde. Es darf einfach keines sterben und die letzten Missionen schafft man nur mit einem maximal aufgelevelten Team, vielleicht kann eines hinterhinken. Kriegt man nicht alle Punkte, ist es vorbei. Es gibt 11 Speicherplätze, aber wenn man die nicht nutzt, kann man sich in eine Sackgasse manövrieren. Die Punkte reichen auch nur zum Befördern von fünf Schweinen, käme man auf die Idee, auch Punkte an die Reserve zu verteilen, hätte man später verkackt. Und dann gibt es noch die Mission, in der der letzte Beförderungspunkt vom Himmel fällt, wenn der letzte Gegner stirbt. Der Punkt ist fix, aber vorher nicht bekannt oder markiert. Wenn er nicht auf ein Schwei fällt, das schon da steht, kriegt man ihn nicht. Super Idee, also spielt man die (zum Glück eher leichte) Mission so oft, bis eines der blöden Schweine auch wirklich genau richtig steht.
Glücklicherwiese hatte ich den Ehrgeiz entwickelt, jede Mission perfekt zu schaffen, aber ohne ihn kann man es gleich vergessen. Oh, und vorher gewusst habe ich es auch nicht, als es mir dämmerte und ich in einem Lösungsweg die Bestätigung gefunden habe, dass man zur vollen Beförderung alles perfekt machen muss, war ich froh, nicht von Vorne anfangen zu müssen. Wenigstens auf den eben beschriebenen Beförderungspunkt hätte ich wohl verzichtet, wobei es auf diesen vielleicht nicht unbedingt angekommen wäre, aber ich glaube doch, denn ohne die fünf Luftschläge, die man nur mit fünf Soldaten der höchsten Stufe anordnen kann, käme mir die letzte Mission unschaffbar vor.
Zweitens unterscheiden sich die Klassen zwar aktiv, aber die letzten beiden Stufen sind bei allen gleich. Es handelt sich um Spezialisten, die viele Fähigkeiten und Waffen aller Klasse vereinen, aber eben nicht alles können - man verliert also später im Spiel taktischen Spielraum. Der Verlust des Santitäters schmerzte mich am meisten.

Ich mochte das Spiel sehr gerne. Es hat für ein PSX-Spiel auch eine sehr hohe Sichtweite, ohne würde das Spiel aber auch nicht funktionieren. Eine Mission hat mich technisch verblüfft, in der man in einem Bauernhof in einem Tal verschanzt vom Feind mit Artillerie beschossen wurde. Mich verblüffte die Zerstörung einfach, da brachen einzelne Mauern ein, bevor auch die Dächer einstürzten. Die Trümmer lösen sich natürlich in Luft auf und diese Mission war verteufelt schwer, aber sehr cool.
 
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Reactions: RedBrooke
19 November 2018
283
92
28
36
Doppelpost (na ja,schon der dritte in einer Reihe:)), weil es eine Zeichenbegrenzung gibt:

The Raven Remastered PS4

Lange dachte ich, eines der besten Adventures der lertzten Jahre zu spielen. Die Rätsel waren gut und in die Hauptfigur, der älterer Schweizer Wachtmeister Jakob Zellner, der in die internationale Jagd auf den totgeglaubten Meisterdieb, den Raben, verwickelt wird, hatte ich mich verliebt. Es war vor allem die Stimme und die ruhige Art, so wünscht man sich Opa.
Die anderen Figuren wurden auch gut vertont und waren charmant geschrieben. Aber um zu erklären, warum mich das Spiel dann doch maßlos enttäsucht hat, muss ich spoilern.
Das Spiel bietet als Schauplätze den Orientexpress, einen Hafen, ein Kreuzfahrtschiff und ein Museum in Kairo. Es wurde auch viel über eine Nilkreuzfahrt gesprochen. Ich wusste das Spiel geht nach dem Museum noch weiter, ich war im zweiten von drei Kapiteln und erwartete schlicht, dass der Rabe entkommt und man ihn auf der Nilkreuzfahrt stellt, denn es ist auch ein typischer Whodoneit-Krimi, in dem klar ist, dass man den Täter die ganze Zeit vor der Nase hat. Aber stattdessen beginnt das Spiel zur Hälfte einfach von Vorne - man spielt die Komplizen des Raben, die im Hintergrund agieren oder fast im Hintergrund, weil einer sich auf dem Kreuzfahrtschiff schnappen lässt. Als Schauplatz wird der Züricher Bahnhof hinzugefügt, aber an sich dient die zweite Hälfte dazu, dieselben Schauplätze erneut durchzunudeln. Aber das schlimmste ist der Schluss: Wer ist der Rabe? Mein wackerer Schweizer Wachtmeister! Nein, der war so nett. Ich will das nicht! Diesen Opa will ich nicht. Und es ist so konstruiert, weil man doch die ganze Zeit in der ersten Hälfte Zellners Gedanken gehört hat. Quasi dasselbe Vergehen wie in Heavy Rain. Liebe Entwickler, das geht nicht! Wenn man jemanden die ganze Zeit in den Kopf schaut, dann darf er nicht so viele Geheimnisse vor dem Spieler haben. Das ist Betrug! Schon ohne Gedankenhören hätte mir die Auflösung nicht gefallen, Zellner war nämlich wirklich so toll! Aber so ist natürlich klar, wieso man nicht drauf kommt.
Auch in der zweiten Hälfte war es spielerisch ein sehr gutes Grafikadventure alter Schule mit guten Rätseln, aber da die Story in diesen Spielen nicht unwichtig ist, kann ich meine Enttäuschung nicht verbergen. So ein Mistspiel!
 

Ripchip

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24 August 2016
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52. Wulverblade :swi:

Gut gemachter, recht kurzer Brawler, der wie andere Spiele dieses Genres die gleichen Macken hat. Wenige verschiedene Gegner, immer der gleiche Ablauf, aber für die 3 Stunden hat es trotzdem Spaß gemacht.

7,5/10
 

Sun

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20 November 2016
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21. Splatoon 2 Octo Expansion
Man muss vier Dingsbumse sammeln die über ein Streckennetz verteilt sind und jede Haltstelle ist eine Mission. Daher muss man nicht alle Missionen spielen um die Erweiterung durchzuspielen. Ich habe ca. die Hälfte der Missionen abgeschlossen. Einige fand ich nervig aber die meisten sehr spaßig. Die Missionen selbst sind sehr abwechslungsreich. Manche ähneln den Leveln aus dem Hauptspiel, in anderen muss man eine Kugel durch einen Parkour befördern und wieder anderes spielen sich tatsächlich wie bei einem Shooter und man muss auf einer Map alle Gegner töten. Nach den Missionen kommen sieben weitere Level die auch wieder Abwechslung mit neuen Elementen reinbringen. Vom Schwierigkeitsgrad her fand ich das teilweise durchaus fordernd und schwer. Alles in allem also eine wirklich abwechslungsreiche und unterhaltsame Herausforderung und ich würde das ganze nicht nur Shooter- und Splatoonfans empfehlen, sondern auch jedem der 3D Plattformer und ähnliche Geschick basierende Spiele mag sollte mal ein Auge drauf werfen.
Note: 2

2019:
  1. West of Loathing
  2. Dark Souls Remastered
  3. Hollow Knight
  4. Xenoblade Chronicles 2: Torna - The Golden Country
  5. Monster Boy and the Cursed Kingdom
  6. Resident Evil 2
  7. Yoku's Island Express
  8. Crypt of the NecroDancer
  9. Wargroove
  10. Thimbleweed Park
  11. Ittle Dew 2+
  12. Sekiro
  13. Shadow of The Tomb Raider DLC
  14. Shenmue
  15. Dead Cells
  16. Final Fantasy 7
  17. Cadence of Hyrule
  18. Final Fantasy 12
  19. Super Mario Maker 2
  20. Dragon Quest Builders 2
Abgebrochen:
  1. Into the Breach
  2. Thronebreaker
  3. Observer
2018
2017
2016 & 2015
 

Ripchip

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24 August 2016
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53. Picross Lord of the Nazarick :swi:


Hat mir bisher am wenigsten von allen Picross-Spielen gefallen, viel zu viel Gelaber, das mich nicht interessiert hat ^^ Das Spielprinzip macht natürlich trotzdem Laune.

7,5/10
 

Z.Carmine

GUF Legende
25 August 2016
4.620
70
48
12. Control

Hat mir insgesamt gefallen.
Ich mag die Unmengen an sammelbaren Texten, Videos und Tonbänder und die Mystery.
Die Karte halte ich für suboptimal.
Das Kampfsystem fand ich solide, wobei mir manche gegnerischen Angriffe etwas zu stark vorkamen.
Bei der Performance auf der Basis-PS4 hatte ich durch Reviews schlimmeres erwartet, aber das mag ein rein subjektiver Eindruck sein.

2019
1.God of War
2.NieR
3.FFXIV Complete Edition
4.Call of Duty Modern Warfare Remastered
5.Nelke and the Legendary Alchemists
6.Sekiro
7.Atelier Lulua
8.Monster Hunter 3 Ultimate
9. Yoshi's Crafted World
10. Xenoblade Chronicles 2 Torna the Golden Country
11. God Eater 3