Et voilà – gerade durchgespielt…

RedBrooke

Newbie
10 März 2019
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07. Pokémon Shuffle (3DS)
733 Stunden in 4 1/2 Jahren.
Tja.
Anfangs hab ich es regelmäßig gespielt, wenn ich wieder neue Leben verbrauchen konnte. Irgendwann kam die Phase, in der das Geldgrinden im Vordergrund stand, weil sich das schneller aufbrauchen als verdienen lässt. Mal hab ich monatelang so gut wie gar nicht gespielt, dann wieder mehrfach am Tag, um irgendwelche Pokémon zu fangen.
Jetzt habe ich alle Pokémon, die es in dem Spiel gibt, in allen komischen Formen (sooo viele Pikachus in Kostümen ...). Endlich.
Weg damit.

08. Super Mario World (SNES Nintendo Switch Online)
Geballtes gutes Leveldesign. Nette Abwechslung zu SMM2. Mit dem Umhang komme ich immer noch nicht so richtig zurecht, aber aber was soll's.
Ich habe die Rückspulfunktion benutzt, weil sie nun einmal da ist. Und weil ich keine Lust hatte, jedes Mal das Level neu anzufangen, weil ich zu viel gerannt bin und dank meines Umhangs plötzlich gegen einen Gegner geflogen bin.
Mir sind auch ein paar Kleinigkeiten aufgefallen, die für Mario Maker nett wären, aber nichts besonders Großartiges.
Mit den Geisterhäusern hatte ich ein wenig zu kämpfen und mit ein paar von den Secret Exits, aber ich hab dann doch alles geschafft.
Schönes Spiel.
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
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Life is Strange
Ein absolut großartiges Spiel. Ich kann alles, was Biber hier mal zu dem Spiel schrieb unterschreiben. Life is Strange erzählt eine ungemein berührende Geschichte, die einen auch sehr beschäftigt, wenn man gerade nicht spielt und man denkt noch lange über verschiedene Szenen oder Entscheidungen nach, lange nachdem sie passiert sind bzw. getroffen wurden. Das mag unter anderem damit zusammenhängen, dass Life is Strange trotz allem Übernatürlichen eine Geschichte aus dem Leben erzählt mit alltäglichen Problemen, mit denen viele in ihrem Leben konfrontiert werden. Hier geht es nicht um eine Zombie-Apokalypse oder um irgendwelche Fabelwesen. Hier geht es um zerbrochene Freundschaften, um Mobbing oder um verstorbene Familienmitglieder und wie die Familie damit umgeht. Und trotz all dem negativen und all dem Leid, das den Charakteren in dem Spiel widerfährt, strahlt Life is Strange eine unglaubliche Wärme aus. Das liegt zum einen an den Charakteren, die trotz vieler Klischees toll geschrieben sind und einem richtig ans Herz wachsen, aber auch an dem hervorragenden Soundtrack.

Einziges Manko ist in meinen Augen die letzte Episode. Bis dahin war die Geschichte absolut genial, voller toller Momente und überraschender Wendungen. Aber in der letzten Episode wurde es mMn nach zu verworren, zu undurchschaubar und teilweise auch äußerst unlogisch. Am Ende bleibt leider auch manches ein wenig unklar, aber da könnte ich nun nicht ins Detail gehen ohne zu sehr auszuholen und zu krass zu spoilern. Das trübt leider den Gesamteindruck ein wenig, aber es bleibt letzten Endes dennoch ein herausragendes Spiel, das jeder, der mit narrativen Spielen etwas anfangen kann, gespielt haben sollte. Before the Storm werde ich mir definitiv auch noch anschauen.

9,5/10
 
Zuletzt editiert:

Biber

GUF Veteran
25 August 2016
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Hamburg
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Before the Storm ist imo entscheidend besser. Die letzte Entscheidung in LiS hat es mir ein bisschen verhagelt. Und die unsinnige Zeitmanipulationsmechanik ist vollkommen inkonsistent so ins Spiel gequetscht, wie es dem Drehbuch gerade passt. Zudem hat das Spiel mit Chloe den unangenehmsten Buddy-NPC aller Zeiten, was zum Glück durch Before the Storm ausgebügelt wird. Aber alles, was du schreibst, ist trotzdem wahr. Das Spiel bleibt haften.
 

Lottogewinner

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29 Juli 2016
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Ich finde ja LiS 1 besser als Before the Storm und teile Bibers Kritik vollumfänglich nicht, aber am Ende sind beide halt super und man hat halt irgendeine Präferenz. Ich fand aber bei LiS 1 die Setpieces und großen Entscheidungen einfach eine ganze Latte besser. Der Moment, bei dem man die Mitschülerin vom Suizid retten muss, ist für mich eine der stärksten Szenen, die ich je gespielt habe.
Anscheinend ist LiS 2 sogar in Facetten nochmal ein ganze Stück besser, das spielt nur traurigerweise keiner mehr (mich eingeschlossen :( )
 

Ripchip

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24 August 2016
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Ich warte bei LiS2 erst darauf, das es vollständig ist, dann wird gezockt :) Die Episoden kommen ja erst 90 Tage nach Release in den Game Pass, so lange muss ich dann leider warten :(
 

Sun

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20 November 2016
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Ich habe keine Lust auf die Wartezeit zwischen den Episoden und warte ebenfalls darauf, dass es vollständig ist. Eigentlich hatte ich sowieso erst gar keine Lust auf Life is Strange 2, aber Captian Spirit hatte mir wieder Lust drauf gemacht, aber wie gesagt nicht mit ewigen Wartezeiten. Langsam geht es aber ja aufs Ende zu.
 
19 November 2018
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Ich habe vor Beginn von Before the Storm gedacht, es könnte mir wegen des Verzichts auf Superkräfte besser gefallen und die erste Zeit sah ich es beim Spielen bestätigt, aber es gelang ihnen nicht, eine gute letzte Episode zu basteln. Die von Teil 1 gefiel mir insgesamt sehr gut.

An sich sind die Spiele gleichauf und der persönliche Geschmack entscheidet.
 

Rusix

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2 September 2016
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Schaumburg
Celeste

Gut ist es geworden, fast grandios.

Celeste macht beim Plattforming fast alles richtig: Handling, Lernkurve und Level-Design sind über alle Zweifel erhaben. Die Entwickler bedienen sich größtenteils bekannter Ideen, bieten aber im späteren Verlauf auch genügend Neues bzw Kombinationen von Bekanntem wie ich sie bisher nicht gesehen habe. Gameplaytechnisch uberflügelt Celeste das groß der mir bekannten Konkurrenz . Beeindruckend zu was ein so kleines Studio fähig ist, wenn Intention und Rahmenbedingungen passen..
Der Schwierigkeitengrad ist gut gewählt. Es ist fordernd ohne je unfair zu werden. Schwerer als ein Mario aber nie so schwer wie ein Mega Man. Man kann sich immer voll auf das Platforming konzentrieren und sich dabei von dem bezaubernden Art-Style und der hervorragenden Musik verwöhnen lassen. Süß auch wie Celeste die Interaktion mit seinen NPCs inszeniert. Mit schönen Artworks und kryptischer Sprachsamples die in der Tonalität schwanken, wird Madelines Geschichte erzählt. Ganz so wie bei OoT oder Okami - I love this shit! ^^

Besonders gut gefallen haben mir die wenigen, aber gut ausgearbeiteten Charaktere. Die unglaublich knuffige Madeline begegnet auf ihrem Selbstfindungstrip allerlei schrulligen Volk. Dem vom Verfolgungs und Ordnungswahn getriebenen Mr. Oshiro, die uns mit Weisheiten und hämischen Gelächter verfolgende Omi, bis hin zum sympathischen Hipster-Buddy. In der kleinen Geschichte von Celeste haben alle Charaktere ihren verdienten Platz. Celeste versteht es so gut Überflüssiges rauszulassen und den Spieler ausschließlich mit relevanten Spielinhalten zu unterhalten. Ich mag diesen zur Schau gestellten Simplizismus.

Storytechnisch funktioniert das im Fall von Celeste leider nicht so gut. Nicht weil die angewandte Methodik unzureichend ist oder weil die Spielewelt das Potential nicht böte. Celeste kann es - das zeigt das Spiel in einigen klugen Szenen. Wenn Madeline zum Beispiel mit einem NPC am Lagerfeuer sitzt und über das Leben schwadroniert oder wenn Madeline kurz vor einem Erfolg wieder in die Tiefe gerissen wird und ein toller Dialog mit ihrem alternativen Ich erfolgt. Celestes Problem ist der fehlende Mut dahin zu gehen wo es Weh tut. Es behandelt das Problem der Depression geradezu laienhaft und kann so kein Gefühl für Signifikanz vermitteln. Es stellt keine wichtigen Fragen, sondern beantwortet sie lieber gleich selbst. Es behandelt ein zu wichtiges Thema, als das pauschale Antworten ihm gerecht werden könnten. Letzlich geht es in die Richtung: "besiege deinen inneren Schweinehund', 'befreunde dich mit deinem inneren Kind' oder 'gleiche dein Ying mit deinem Yang' aus. Eben diese verquarzte Binsenweisheiten, die man in jeder Apothekenumschau lesen kann. Die Message ist gut gemeint und so manches Leichtgewicht mag sie auch für profunde Wahrheiten halten, aber mich konnte ihre Abwicklung nicht zufriedenstellen.
Zu vieles bleibt offen, zu wenig erklärt.
Die Inszenierung ihrer psychischen Reise, dargestellt durch einen zu erklimmenden Berg war aber gut gewählt.
Letzlich kann man Celeste nur dazu gratulieren sich dieses komplexen Themas angenommen zu haben und es dann dann noch in ein 'fremdes' Genre gepackt zu haben. Es hat funktioniert bzw es kann funktionieren - Storytelling geht überall.

Das macht Celeste als Plattformer für mich auch irgendwie wichtiger als - sagen wir mal ein Mario (nicht abwertend gemeint).

Leider hat es Celeste es nicht vermocht mich zum Nachdenken zu bringen, mir irgendwie im Gedächtnis zu bleiben. Nach dem Schluß ist irgendwie wirklich Schluß.

Es gibt zwar noch eine Menge Post-Game-Content in Form von mehr und vor allem schwierigeren Levels, aber eigentlich ist es nur mehr vom Gleichen - brauche ich nicht. Erdbeeren-Sammeln machte für mich keinen Sinn, weil es keinerlei Belohnung dafür gab. Das Spiel hat mir bis zum Schluß genug spielerischen Inhalt gegeben und genügen Spaß gemacht. Aber schön, dass so etwas angeboten wird.

Ich habe das Spiel auch noch nicht gelöscht. Ich bin zwar erstmal satt, habe aber das Gefühl, dass ich da irgendwann noch mal reinschauen werde. Hat bei BotW aber auch schon nicht geklappt. ^^'


Fazit: 8 von 10
 

Rusix

Mitglied
2 September 2016
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Schaumburg
Was Tutorial? Ich war nicht nur auf, sondern auch im Berg! :ugly:

Aber was meinst du jetzt genau?
Die Erdbeeren? Da habe ich nun wirklich keine Lust drauf. An die 30 Stück haben für einen guten Kuchen gereicht :)

Die B-Seite macht da schon mehr Sinn. Die ersten Levels sahen halt nach Bekanntem aus - nur schwieriger. Wartet denn noch Story-Content auf mich? Sah zumindest nicht danach aus.

Ich bin mir aber fast sicher, dass ich nach der Sättigungsphase wieder reinschaue.
Die Welt und das Gameplay sind schon enorm geil. Ich kann verstehen, dass man immer weiter macht.
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Die Erdbeeren habe ich auch zum Schluss gemacht die meine ich nicht. Das kannst du machen wenn du durch b und c side die fortgeschrittenen Bewegungen erlernt hast. Also ja, mach die B (und C) sides. Klar sieht es nach ‘nur’ schwieriger aus. Aber bedenke dass in der Entwicklungsphase des Spiels diese Abschnitte in den eigentlichen Leveln integriert waren. Man hat sich dagegen entschieden damit es ein paar Leute mehr auch durch schaffen. B-side ist das eigentliche Spiel, imo. Und die level sind oft genau so lang wie ihre A Seiten. Du hast also gerade mal 50% oder weniger der Herausforderungen gesehen. Und wenn du nach 30 Stunden alles geschafft hast kannst du dich auch gern an Kapitel 9 versuchen das jetzt neu raus ist (das hat sogar neue Story). Rechne dafür aber auch gut noch 8-10 Stunden ein :) .

@Topic:

Ich habe gestern Abend das 9. Kapitel von Celeste beendet dass es nun kostenlos gibt. 9 Stunden und 2700 Tode hat’s gebraucht :). Was für ein Ideen Feuerwerk.
 

Ripchip

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24 August 2016
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62. Super Mario Maker 2 :swi:

Tolle Levels, viel Abwechslung, mehr erwarte ich nicht von einem Mariospiel :)

9,5/10
 

RedBrooke

Newbie
10 März 2019
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09. Hollow Knight (Switch)
Ich bin ein Narr.
64 Stunden, 108%. Ich glaube, das reicht erst mal.
Die Story ist bestimmt tiefgründig und bedeutungsvoll. Aber irgendwie hab ich den Anschluss an die Story erst nicht gefunden, dann hab ich eine Weile nicht gespielt und hatte noch weniger Ahnung, was da eigentlich los ist. Also bin ich planlos durch die Welt gelaufen, habe geschaut, wo ich weiterkomme. Irgendwann festgestellt, dass es ziemlich viele zerbrechliche Wände gibt. Also zehnmal gegen jede Wand geschlagen, an der ich vorbeikam, hätte ja was dahinter versteckt sein können, das mir weiterhilft.
Dann habe ich, um die letzten Maskenfragmente und so einen Kram zu finden, das Internet herangezogen und festgestellt, dass es noch viel mehr zerbrechliche Wände gibt.
Außerdem habe ich den Path of Pain abgeschlossen, weil ich ja so ein herausragender Spieler bin. Fast schon ein Vollprofi.
Ganz schlimm fand ich die Momente, in denen ich auf einen reglosen Gegner eingeprügelt habe, weil ich nicht wusste, was ich tun sollte, aber weiter angreifen konnte. Ich habe ein Monster gespielt.
Es war schön, mit den NPCs zu sprechen, sie teilweise zu retten oder - leider - daran zu scheitern. Und auch, die Welt zu erkunden. Mal von den zerbrechlichen Wänden abgesehen.
Allerdings wusste ich die meiste Zeit über nicht, was ich eigentlich mache - oder warum. Vor meiner ersten längeren Pause habe ich noch laufend neue Orte und Fähigkeiten entdeckt oder freigeschaltet habe. Danach dann bin ich versehentlich über den ersten Träumer gestolpert und dann eben zu den beiden anderen hingegangen. Aber danach ... ich hab noch mehr Teile der Karte aufgedeckt, Leute gefunden, den weißen Palast erkundet, die einzigartige, leicht zerbrechliche Blume mehrfach zerbrochen, die Grimmtruppe versehentlich wieder fortgeschickt, ohne den Typen in seiner Albtraumform zu besiegen, ... Wer weiß, was noch alles, was mir spontan nicht einfällt. Irgendwann habe ich dann eben noch das Kolosseum besucht, auf Hinweis von jemandem, der das auch mal gespielt hat, noch mehr zerbrechliche Wände gefunden.
Eigentlich stört es mich noch nicht einmal so sehr, dass ich nicht weiß, wozu ich irgendwas von dem, was ich gemacht habe, getan habe. Was das für eine Bedeutung innerhalb der Story hat. Aber diese Wände ...
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Bergisch Gladbach
Ich habe bei 111% aufgehört. Der letzte Prozentpunkt wären alle Masken aber auf die Blumen Tour hätte ich dann keine Lust mehr.

Die Story kann ich dir grob zusammenfassen:

Der Ritter den du spielst findet heraus dass hollownest von einer Plage bzw von Radiance heimgesucht wird und dieser ist quasi eine gottheit die kaum zu besiegen ist. Also lässt sich der Herrscher von Hollownest (der blasse Prinz) darauf ein etwas zu versuchen als er die Void-Masse aus dem abyss entdeckt und die wohl als einziges das potenzial haben radiance aufzuhalten. Er verwendet seine Kinder als versuchsobjekte um sie zu Hüllen werden zu lassen die man dann mit diesem Void füllen kann. Nur wer wirklich frei von Emotion ist kann nicht von radiance korrumpiert werden. Du als Spieler bist also eins dieser Kinder genau wie der hollow knight der schließlich vom Prinz auserwählt wurde Radiance zu bändigen. Doch auch der hollow knight eingeschlossen in seinem ei und in Ketten wurde irgendwann korrumpiert und sein Opfer ist umsonst und es tropft quasi aus ihm heraus und verdirbt alles. Zu diesem Zeitpunkt kommst du als Spieler wieder nach hollow nest erinnerst dich wieder an alles und insbesondere daran dass dein Vater dich weggeworfen hat. So ist es an Dir deinen Bruder zu ersetzen oder radiance zu vernichten (je nach ending)
 
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Ripchip

Mitglied
24 August 2016
1.705
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63. Control :xone:

Es gab einige frustrierende Stellen, die Lippensynchronisation war wie aus dem letzten Jahrhundert und grafisch abwechslungsreich war es auch nicht. Aber trotz dieser Kritikpunkte hat es total Spaß gemacht, weil das Gameplay einfach erste Sahne war. Es fühlt sich richtig gut an, die Kräfte zu nutzen und hat was Erhabenes.

9/10