Et voilà – gerade durchgespielt…

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.300
188
63
Luigi's Mansion 3
Habe die Story komplett beendet und nahezu alle Buu Huus gefangen. Erstmal die im Thread häufig gestellte Frage vorweg beantwortet: Ja, die Spielzeit ist tatsächlich relativ hoch wenn man alle Stockwerke einigermaßen gründlich absucht. Ich habe den Weg zum Endkampf nach 12:45 Stunden angetreten und der Weg + der Kampf selbst haben sicherlich nochmal gut 20 Minuten gedauert. Also rund 13 Stunden Spielzeit ist durchaus realistisch. Wenn man alle Buu Huus fängt und vor allem alle Juwelen holt, kommt da noch einiges dazu.
Zum Spiel selbst kann ich nur sagen: Ich bin hellauf begeistert. Das ist mit A Plague Tale wohl der Überraschungshit des Jahres für mich. Ich habe nur Luigi's Mansion 1 gespielt und fand das ganz okay, mehr aber auch nicht. Aber hier wird permanent ein wahres Feuerwerk an Ideen und Kreativität gezündet und es gab so ziemlich auf jedem Stockwerk einige sehr tolle und unvergessliche Momente, in denen ich einfach nur überrascht war, dass da immer noch mit den gleichen Gameplayelementen völlig neue Rätsel und Szenarien kreiert werden. Mehr Abwechslung mit einem relativ minimalistischen Moveset geht eigentlich kaum. Gleichzeitig versprüht das Spiel einen Charme der seinesgleichen sucht. Dazu tragen aber nicht nur Luigi's Mimik und Gestik bei, sondern auch die liebevoll designten Gegner, auf die man im Laufe des Spiels so trifft.
Der einzige Kritikpunkt überhaupt, den ich habe, ist dass das Zielen im dreidimensionalen Raum sich insbesondere mit den Pömpeln manchmal als schwierig gestaltet, gerade bei beweglichen Zielen. Das hat mich vor allem beim Endkampf teilweise schon fast ein wenig in den Wahnsinn getrieben. Gleiches gilt aber auch für das Einsaugen der Geister, wo ich oft den Eindruck hatte den Analogstick eigentlich genau entgegen der Richtung des Geistes zu drücken und trotzdem ging die Anzeige für das Einsaugen runter anstatt hoch.
Aber abgesehen davon ein absolutes Topspiel, das ich jedem Switch-Besitzer nur ans Herz legen kann.

9,5/10

Killzone: Shadowfall

Mal wieder so ein Fall von hin- und hergerissen.
Die Vorgeschichte des Spiels ist absoluter Bullshit und so ziemlich der größte Müll, den ich jemals gesehen habe. Um zu verdeutlichen wie dumm das ganze ist, beschreibe ich die Geschichte mal als alternative Version des Ausganges des zweiten Weltkrieges:
Die USA beenden den Krieg indem sie Deutschland komplett mit Atombomben übersäen. Die Überlebenden dieses Massakers werden nun alle - selbstverständlich inklusive sämtlichen Kriegsgerätes, why not - in die USA gebracht. Mitten durch die USA wird nun eine riesige Mauer gezogen, die die USA in zwei Hälften teilt. In einer dieser Hälften dürfen die Deutschen nun New Germany gründen. Selbst alle Soldaten Deutschlands, die im 2. Weltkrieg gekämpft haben, dürfen dort - wie gesagt mitsamt sämtlichen Kriegsgerätes - vollkommen frei leben. Den Abzug der US-Zivilbevölkerung aus dieser deutschen Hälfte überwacht jedoch nicht das US-Militär, sondern im Prinzip niemand und wenn überhaupt eher das deutsche Militär (what could possibly go wrong?). Vollkommen überraschenderweise schaffen es nicht alle US-Bürger lebend auf die andere Seite der Mauer. Man selbst spielt nun einen jungen Mann, der als Kind mit seinem Vater auf die andere Seite der Mauer fliehen wollte, was nicht ganz so geklappt hat wie man sich das vorgestellt hat und daher ziemlich pissig auf die Deutschen ist. Ich an seiner Stelle wäre wahrscheinlich mindestens genauso pissig auf die Leute, die diesen geistigen Dünnpfiff verzapft haben, aber gut.
Wenn man sich nun aber mal auf diese Prämisse eingelassen hat, ist der Verlauf der Story ganz okay. Zwar werden auch hier einige Klischees bedient und manchmal ist die Geschichte durchaus auch wirr und ich wusste das ein oder andere mal nicht, warum genau ich jetzt dort bin wo ich bin, aber es hielt sich in Grenzen. Wettgemacht wird die Story aber definitiv durch die Atmosphäre und vor allem durch die Inszenierung. Erstere könnte teilweise noch etwas besser sein, wenn die Synchronsprecher besser ausgewählt worden wären. Eigentlich gab es nur einen Synchronsprecher, den ich richtig gut fand. Gerade der Protagonist ist jedoch richtig schlecht gesprochen und macht in Sachen Charakterlosigkeit schon fast dem Master Chief Konkurrenz. Die Inszenierung ist aber erstklassig. Was einem da teilweise an spektakulären Aussichten und Szenarien geboten wird, ist schon stark.
Auch beim eigentlich Kerngeschäft eines Ego-Shooters, nämlich Gegner mit ordentlich Schrot vollzupumpen, hat Killzone seine Stärken und Schwächen. Dem Spieler steht ein recht großes Arsenal an Schusswaffen und Granatentypen zur Verfügung um genau das zu erledigen. Jedoch hat man nur zwei Plätze für Schusswaffen zur Verfügung wobei ein Platz nahezu immer durch die gleiche Standardwaffe blockiert wird. Effektiv kann man sich also genau eine einzige Waffe aussuchen, die man immer mitnehmen möchte. Das dämmt die Möglichkeiten beim Gunplay leider schon ordentlich ein. Immerhin haben die Schusswaffen aber alle schön Wumms und sind meines Erachtens nach recht gut ausbalanciert. Richtig blöd fand ich beim Gunplay nur, dass man häufig gar nicht einordnen kann, von wo das gegnerische Feuer kommt, da die Gebiete alle sehr unübersichtlich sind und die Gegner bereits aus sehr weiter Entfernung sehr zielsicher auf den Spieler schießen. Dazu kommt, dass die Kamera durch gegnerischen Beschuss recht stark schwankt bzw. wackelt und man keine Lebensanzeige in Form eines Balkens oder einer Zahl hat, sondern sich lediglich der Bildschirm nach und nach rot einfärbt. Beides zusammen schränkt die Sicht erheblich ein und so ist es oft frustrierend wenn man von Gegnern, die man nicht sehen kann Treffer einsteckt, der Bildschirm wackelt und rot wird und man plötzlich tot umfällt. Manchmal wusste ich in den Level auch gar nicht so richtig, wo ich überhaupt hin muss, weil es oft unglaublich dunkel ist und alles irgendwie ähnlich aussieht.

Insgesamt war Killzone: Shadowfall ganz nett, aber auch kein Ego-Shooter, den man unbedingt gespielt haben muss, selbst als Fan des Genres. Dafür gibt es einfach deutlich zu viele bessere Spiele dieser Art. Dann lieber zu Doom 2016 oder Titanfall 2 greifen.

7/10
 
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Reactions: RedBrooke und Imur
19 November 2018
405
120
43
36
Luigi's Mansion 3 Switch

Ich habe es gestern beendet und stimme Zeratul zu. Ein klasse Spiel, das in jede Switch-Sammlung gehört. Im Thread zu dem Spiel werde ich später mehr schreiben.

Zur Story bei Killzone: Vekta gehört ja unter irgendeinen Koloniendachverband und der muss das denen aufgedrückt haben, nachdem bei der Gegenoffensive übertrieben wurde, um es mal so zu sagen.
Ich stimme dir grundsätzlich zu, wobei, wenn es irgendwie zu so etwas kommt, es nicht mal so blöd ist, dass Vekta das Risiko eingeht, dass es bei der Umsetzung zu Toten unter der eigenen Bevölkerung kommt. Was gibt es besseres, um die ganze Situation als riesige Ungerechtigkeit zu präsentieren, als dafür zu sorgen, dass die Unterlegenen Chance bekommen, ihre Rachegelüste auszuleben?

Aber das Spiel kommuniziert ja überhaupt nicht, wer das grundsätzlich entschieden hat, aber wenn es minimal Sinn ergibt, dann muss es ja von außen gekommen sein und dieser Verband wird irgendwann erwähnt, aber das könnte auch nur die Anleitung vom ersten Teil gewesen sein oder so. :ugly:

Egal, mir hat das Spiel damals außerordentlich gefallen, aber das muss man etwas in seinem zeitlichen Kontext sehen. Nach all den simplen Schlauchspielen der PS360-Ära kam mir das Spiel wie eine Offenbarung vor und hat Hoffnung auf eine bessere Generation geweckt, und die hat sich meines Erachtens erfüllt. Das Spiel selbst ist sicher nicht so gut wie viele Hits, die folgten, aber als Symbol des Wandels werde ich es weiter hoch halten.
Übrigens fand ich es nur im Waldlevel ausgesprochen schwierig, die Gegner zu lokalisieren. Danach ist ja kein Level mehr so offen.
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.300
188
63
Ich weiß nicht, mit der Erklärung, dass Vekta Teil eines Kolonialverbandes ist, wird die Idee sich den besiegten Feind mitsamt Waffen direkt vor die Haustür zu setzen nicht unbedingt verständlicher oder einleuchtender. ^^ Zumal man mit einer solchen Aktion ja auch mal ganz schnell nen Bürgerkrieg oder zumindest Aufstände in den eigenen Reihen provoziert. Finde die Story so oder so auf jeden Fall suboptimal.
Wie gesagt, es war auch absolut kein schlechtes Spiel, aber im direkten Vergleich gegen andere Titel verliert es imo ganz klar. Ich stimme dir aber definitiv zu, dass die Offenheit der meisten Level bzw. die vielen Wege, die einem zur Verfügung stehen, ein Fortschritt zu den ganzen Schlauchshooter sind. Wobei auch ein Schlauchshooter gut gemacht sein kann.

Offen und weitläufig waren eigentlich gut die Hälfte der Level. Wenn ich da an das Level auf dem Bahnsteig denke oder an das Level in New Helghan. Da schossen die Gegner auch schon von weit entfernt von einem Stockwerk obendrüber oder drunter. Und schlecht zu lokalisieren waren die Gegner in New Helghan unter anderem, weil die dunkel gekleideten Gegner mit den rot leuchtenden Augen vor dunklen Gebäuden mit roten Lichtern standen. ^^ In manchen Shootern gibt es dann ja auch Anzeigen, die dem Spieler mitteilen aus welcher Richtung er getroffen wurde. Wenn es sowas in Killzone gibt, ist es mir zwischen all den anderen Effekten nicht so richtig aufgefallen.
 
19 November 2018
405
120
43
36
Ach, weißt du, man weiß doch, wie schwer es in der Realität ist, Flüchtlinge zu verteilen. Wenn es dann einen Akteur gibt, der die Hauptschuld daran trägt, dass es die überhaupt gibt, kann ich mir gut vorstellen, wie sich alle anderen darauf einigen könnten, wo sie hin sollen.

Aber egal, hauptsächlich sollten die bekannten Akteure in ein neues Szenario gepackt werden und das ist es überhaupt, was ich an dem Spiel damals so erfrischend fand. Man hat seine Ideen einfach umgesetzt. Es ist ja nicht mal so, dass die Level keine Schläuche waren, sondern dass einfach viele Ideen umgesetzt wurden, um Abwechslung zu schaffen. Dieses Level, wo man ständig von oben bombardiert werden könnte, die Sequenzen im freien Fall, das wurde einfach umgesetzt. The Evil Within fand ich später aus ähnlichem Grund toll. Das Problem dieser Zeit waren nicht mal die Schläuche, sondern die Angst, das ein etwas anderes Element anecken könnte. Es gab in Mass Effect Kritik am Fahrzeug? Gut, dann streichen wir das einfach. Tauchsequenzen verwirren manche Spieler? Dann machen wir Lara Croft eben zur Nichtschwimmerin. Das ging zu Beginn dieser Generation zum Glück endlich vorbei.

Ich sage nicht, dass wir das diesem Spiel zu verdanken haben, aber es war wirklich ein Vorgeschmack auf das, was Wolfenstein The New Order oder Uncharted 4 abgeliefert haben. Abwechslung!
Und inzwischen kann Lara wieder schwimmen und in die Andromedagalaxie hat man auch wieder ein Auto mitgenommen. Juhu!
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
2.133
153
63
27. SteamWorld Quest
So, ich bin durch. Mir hat es wie die anderen SteamWorld Spiele gut gefallen, ist aber imo das uninteressanteste. Die Charaktere sind sehr sympathisch, das Setting und die Story für mich eher uninteressant. Das Kartenkampfsystem funktioniert sehr gut und da man für jeden Charakter nur 8 Karten ins Deck packen kann, ist die Deckerstellung auch nicht sehr komplex. Schade ist es, dass es relativ selten nötig ist, dass Deck anzupassen und mal andere Karten zu verwenden. Es gibt so viele Karten und sicherlich einige Taktiken, die man damit ausprobieren könnte, aber bis auf wenige Bosse kommt man ganz gut durch mit ab und zu mal kleineren Anpassungen. Wenn man es normal spielt, ist es etwas zu langsam, aber es gibt einen Knopf mit dem man das Geschehen während man läuft oder kämpft beschleunigt, damit ist es dann ok.
Das Spiel ist unterteilt in 19 Kapitel, die jeweils aus einer eigenen Karte/Gebiet bestehen. Die Gebiete bestehen aus einigen Räumen und der Weg ist meistens klar ersichtlich. Es gibt davon ein paar Ausnahmen. In einem Gebiet z.B. gibt es Teleporter und die einzelnen Räume sind nicht alle auf der normalen Karte verzeichnet, aber in einigen der Räume durch die man kommt gibt es Karten an der Wand, dann muss man sich die nächsten paar Teleporter merken, die einen zum gewünschten Ziel bringen. Oft gibt es in den Kapitel auch versteckte Räume, die nicht auf der Karte verzeichnet sind. In denen findet man Truhen mit Ausrüstung oder neuen Karten.
Es hat jedenfalls gut unterhalten.
Note: 2

2019:
  1. West of Loathing
  2. Dark Souls Remastered
  3. Hollow Knight
  4. Xenoblade Chronicles 2: Torna - The Golden Country
  5. Monster Boy and the Cursed Kingdom
  6. Resident Evil 2
  7. Yoku's Island Express
  8. Crypt of the NecroDancer
  9. Wargroove
  10. Thimbleweed Park
  11. Ittle Dew 2+
  12. Sekiro
  13. Shadow of The Tomb Raider DLC
  14. Shenmue
  15. Dead Cells
  16. Final Fantasy 7
  17. Cadence of Hyrule
  18. Final Fantasy 12
  19. Super Mario Maker 2
  20. Dragon Quest Builders 2
  21. Splatoon 2 Octo Expansion
  22. Metroid
  23. Detention
  24. The Legend of Zelda: Links Awakening
  25. Rogue Legacy
  26. Shenmue 2
Abgebrochen:
  1. Into the Breach
  2. Thronebreaker
  3. Observer
  4. Aggelos
  5. Fire Emblem Three Houses
2018
2017
2016 & 2015
 

Z.Carmine

GUF Legende
25 August 2016
4.682
79
48
17. Star Wars Jedi Fallen Order

Ich bin zwar kein Fan von Star Wars, aber das Spiel klang vielversprechend. Ich wurde nicht enttäuscht.
Die Musik fand ich gut und mit dem Kampfsystem machte mir auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad auch so mancher Zweikampf noch immer Spaß, wenn ich ihn immer wieder versuchen
musste.
Die 3D-Karte fand ich etwas unübersichtlich, und mir fehlt eine Schnellreisefunktion.
Für mich hätte das Traversing ruhig etwas komplexer sein und häufiger die Kombination verschiedener Fertigkeiten verlangen können.
Technisch lief es leider nicht immer rund auf meiner PS4-Slim. Kleinere Ruckler und Nachladen, sowie zwei, drei Abstürze kamen vor.

2019
1.God of War
2.NieR
3.FFXIV Complete Edition
4.Call of Duty Modern Warfare Remastered
5.Nelke and the Legendary Alchemists
6.Sekiro
7.Atelier Lulua
8.Monster Hunter 3 Ultimate
9. Yoshi's Crafted World
10. Xenoblade Chronicles 2 Torna the Golden Country
11. God Eater 3
12. Control
13. Astral Chain
14. Code Vein
15. Atelier Ryza
16. Nioh
 

Ripchip

Mitglied
24 August 2016
1.733
144
63
39
73. Star Wars Jedi: Fallen Order :xone:

Wow, das ist wirklich der feuchte Traum für Star Wars Fans, wenn man sich auf die Spielmechanik einlässt. Es mischt verschiedene Spiele und mixt daraus einen ganz besonderen Cocktail.

Der Schwertkampf hat viel von Sekiro, die Klettersequenzen von Tomb Raider Reboot, man bekommt viele neue Fähigkeiten die einem neue Wege ermöglichen und es hat auch die eine oder andere Mechanik von Souls übernommen. Das klingt erst mal nach einem Aufguss, aber es ist einfach nur phänomenal. Respawn zeigen, das sie ihr Handwerk mehr als verstehen und legen den dem schon grandiosen Titanfall 2 noch mal eine Schippe drauf. Es hat übrigens keine Mikrotransaktionen und (leider!) auch keinen Season Pass. Es ist verdammt umfangreich, hat gut gemachte Rätsel und die besten Kämpfe, die man mit den Lichtschwertern je gekämpft hat.

Es gibt einige technische Macken, aber die sind mir zumindest nicht wirklich negativ aufgefallen, weil ich so in das Spiel vertieft war.
Man merkt, ich bin sehr begeistert von dem Spiel und könnte noch ewig weiter schreiben, aber ich belasse es dabei und gebe meine persönliche Bestnote.

10/10
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
2.133
153
63
28. Luigis Mansion 3
Von der Präsentation her wieder absolut top und niedlich. Spielerisch ist es auch spaßig. Die normalen Kämpfe gegen Geister waren meist recht einfach, nur die Bosse konnten einen durchaus fordern und waren auch recht abwechslungsreich. Schade, dass man nicht nach dem durchspielen noch nach Edelsteinen und Buu Huus suchen kann. Ich hab es vorher nicht gewusst und jetzt hätte ich keine Lust nochmal den Endboss zu besiegen, daher lass ich es sein.
Note: 2

2019:
  1. West of Loathing
  2. Dark Souls Remastered
  3. Hollow Knight
  4. Xenoblade Chronicles 2: Torna - The Golden Country
  5. Monster Boy and the Cursed Kingdom
  6. Resident Evil 2
  7. Yoku's Island Express
  8. Crypt of the NecroDancer
  9. Wargroove
  10. Thimbleweed Park
  11. Ittle Dew 2+
  12. Sekiro
  13. Shadow of The Tomb Raider DLC
  14. Shenmue
  15. Dead Cells
  16. Final Fantasy 7
  17. Cadence of Hyrule
  18. Final Fantasy 12
  19. Super Mario Maker 2
  20. Dragon Quest Builders 2
  21. Splatoon 2 Octo Expansion
  22. Metroid
  23. Detention
  24. The Legend of Zelda: Links Awakening
  25. Rogue Legacy
  26. Shenmue 2
  27. SteamWorld Quest
Abgebrochen:
  1. Into the Breach
  2. Thronebreaker
  3. Observer
  4. Aggelos
  5. Fire Emblem Three Houses
2018
2017
2016 & 2015
 

Z.Carmine

GUF Legende
25 August 2016
4.682
79
48
18. Pokémon Sword

Hatte es spontan doch gekauft.
Viel Zeit habe ich damit verbracht, Monster zu sammeln, wodurch es auch bis zum Abspann nicht so kurz ist. Da ich mehrere Generationen ausgesetzt hatte, gab es für mich auch viele neue zu entdecken.

Ich finde es gut, dass viele Pokémon schon außerhalb des Kampfes zu sehen sind, und teilweise ist die Musik toll.
Max Raid Battle sind eine nette Abwechslung vom häufigen "ein sehr effektiver Angriff und der Gegner ist besiegt". Ich habe aber nicht besonders viele bestritten, und nur mit NPCs, die bei den schwereren sicher ungenügend werden könnten.

Die einzelnen Gebiete sind größtenteils aber alles andere als komplex.
Für die Story spielt man Pokémon eh nicht, da habe ich nichts erwartet.^^

2019
1.God of War
2.NieR
3.FFXIV Complete Edition
4.Call of Duty Modern Warfare Remastered
5.Nelke and the Legendary Alchemists
6.Sekiro
7.Atelier Lulua
8.Monster Hunter 3 Ultimate
9. Yoshi's Crafted World
10. Xenoblade Chronicles 2 Torna the Golden Country
11. God Eater 3
12. Control
13. Astral Chain
14. Code Vein
15. Atelier Ryza
16. Nioh
17. Star Wars Jedi Fallen Order
 
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Biber

GUF Veteran
25 August 2016
2.837
282
83
Hamburg
www.youtube.com
Detroit: Become Human

Dazu könnte ich einen Roman schreiben. Erstmal unsortiert für den Themenspeicher:

Ich pack mal alles in Spoiler
What a Mess! Detroit: Become Human ist der vierte Versuch von David Cage, die beste Videospielgeschichte aller Zeiten zu erzählen und er scheitert nach dem grauenvollen Beyond: Two Souls abermals krachend. Aber zum Glück nicht ganz so krachend wie beim letzten Mal. Die Handlung liegt in der nicht so fernen Zukunft, das in Detroit ansässige Unternehmen "Cyberlife" stellt massenhaft Androiden her, die das Leben der Menschen auf vielfältige Art bereichern: Als Arbeiter, als Soldaten, als Sexroboter, als Haushaltshilfen, in der Pflege: Androiden sind Teil des Alltags. Soweit ist das Setting ganz interessant, wenn auch die üblichen Themen angeschnitten werden. Einige haben Angst um ihre Arbeitsplätze, andere lassen ihren Frust und Ärger an den Anroiden aus oder haben eine enge, fast freundschaftliche Verbindung. Der Spieler übernimmt die Kontrolle von drei verschiedenen Androiden, die er im Wechsel spielt: Den Haushaltshelfer eines alten Künstlers, den Mutterersatz eines verbitterten, gewalttätigen und drogenabhängigen Witwers mitsamt Tochter sowie einen Polizisten, der von Cyberlife geschickt wurde, um der Polizei bei Ermittlungen mit Androidenbeteiligung zu helfen. Zunächst finden alle drei Handlungsstränge unabhängig voneinander statt, aber die übergreifenden Stroythemen überschneiden sich bald und am Ende treffen sie die drei dann auch tatsächlich.

Während die erste Hälfte des Spiels noch weitgehend unfallfrei über die Bühne geht und die Welt interessant ist, die Kapitel abwechslungsreich und sogar das Gameplay bisweilen interessant, wird die Story des Spiels zunehmend unerträglich. Der Hauptplot ist, dass Androiden überall plötzlich beginnen, ein Bewusstsein zu entwickeln, zumeist, wenn sie in Lebensgefahr sind oder misshandelt werden. Eine der großen Schwächen des Spiels ist, dass die Dinge, die mit den Figuren geschehen, immer so geschehen, wie sie gerade in die Story passen. Zunächst hat man den Eindruck, dass die "Menschwerdung" von jetzt auf gleich passiert, durch ein traumatisches Erlebnis. Eine der Hauptfiguren hingegen entwickelt sich sukzessive zum Menschen und ganz am Ende können Androiden per Jedi-artigem Händedruck konvertiert werden. Was genau in der Programmierung dafür gesorgt hat, dass das passiert, wie es passiert und warum es ganz plötzlich bei so vielen passiert, bleibt wie sehr vieles im Dunklen. Das Spiel reißt alle Themen sehr oberflächlich an, was nicht nur zu einer Menge Plotholes führt, sondern auch zu sehr fragwürdigen Darstellungen. Im Grunde erzählt das Spiel eine sehr plumpe Geschichte über Sklaverei. Dazu werden alle interessanten Grauzonen der Frage von Androiden ausgeblendet. Denn wie schon der Untertitel sagt - es geht nicht um die Schöpfung einer neuen Spezies, sondern darum, dass die Androiden menschlich werden. Es gibt keine Diskussion der Unterschiede. Die Androiden lieben, hoffen, bangen genau wie die Menschen. Sie haben blaues statt rotes Blut und Biokomponenten statt Organe. Es gibt zu allem eine Entsprechung. Die Story nutzt nicht mal ihre offensichtlichen erhöhten Fähigkeiten (Kraft, Rechenleistung, Robustheit) für eine Asymmetrie. Es ist einfach nur Gruppe A gegen Gruppe B. Sie können sogar ihren einzigen sichtbaren Unterschied - einen blau leuchtenden Chip - mit jedem beliebigen Gegenstand entfernen. Eine Idee, auf die merkwürdigerweise auch dann kein anderer Android kommt, als die Menschen beschließen, sie alle zu vernichten. Es gibt dutzende von unlogischen Entscheidungen, die einen wahnsinnig werden lassen. Ein paar Beispiele:

Die "Abweichler" rotten sich in einem alten Frachter zusammen und vegetieren dort vor sich hin, bis Markus, ihr Messias erscheint, eine der Spielfiguren. Markus kann sich frei in der Stadt bewegen, nachdem er seinen Chip entfernt hat. Warum ist sonst keiner auf die Idee gekommen? Auf der anderen Seite: Es gibt offenbar nur ein paar Dutzend Modelle, die es jeweils zu Tausenden gibt. Jeder kennt sie, sie sind überall plakatiert, jede Zeitung berichtet über sie und man kann sie in Schaufenstern in der ganzen Stadt anschauen. Wieso kann man dann später im Spiel Soldaten austricksen, indem man sich als Mensch ausgibt? Abgesehen von solchen Inkonsistenzen, von denen es viel zu viele gibt, liegen die Probleme tiefer. Der Anführer der Androiden? Ein Mann. Der sexy Android, der ständig mit dem Leader aneinandergerät, ihn aber nie offen hinterfragt, ihm blind folgt und jede Entscheidung ihm überlässt? Eine Frau.
Der coole Ermittler? Ein Mann? Die Schutzperson für ein wehrloses Kind? Eine Frau. Und wer hilft den von der Versklavung bedrohten Androiden? Aufopferungsvolle Schwarze. Mehr Holzhammer geht nicht. "Sklaverei ist doof" - darüber hinaus geht es nicht. Keine Grauzonen, keine Schattierungen. Deshalb passt es auch so gut in den Kram, dass die Androiden zwar alle menschlich werden und damit jede interessante Betrachtung von Unterschieden weggewischt werden - sie bleiben irgendwie auch alle Maschinen, denn nach ihrer mystischen "Erweckung" durch Markus, der nur deshalb der geile Leader ist, weil sein Herrchen ihn dazu ermutigt hat, über sich selbst hinauszudenken, folgen sie alle unwidersprochen. Es gibt keine Situationen, in denen man wirklich nachdenkt, ob es eine gute Idee ist, eine Armee von Androiden zu erwecken, weil die Armee geschlossen das tut, was Markus sagt. Es gibt keine Individualität. Markus werden drei Sidekicks zur Seite gestellt, die nach dem immerselben Schema funktionieren: Einer will immer alles friedlich machen, eine immer alles mit Gewalt und einer will immer weglaufen. Je nachdem, welche Entscheidung man trifft, geht die Symphatie mit den entsprechenden Komagnions hoch oder runter. So leicht lässt sich das ganze Spiel lesen, wie ein Bravo-Test: "Wie treu bist du? Du bist seit vier Monaten mit deiner Freundin zusammen. Ein anderes Mädchen lächelt dir auf dem Schulhof zu. Was tust du? a) Ignorieren b) Freundlich zurücklächeln und weggehen c) Sex auf dem Schulklo. Diese Tiefe hat jede Entscheidung in Detroit. Nur, dass leider zusätzlich das Fallout-4-System genutzt wurde und die Antwort hinter diffusen Begriffen wie "kalt" "aggressiv", "bestimmt" oder "ruhig" versteckt wird. Das führt manchmal dazu, dass man etwas völlig anderes sagt als man wollte. Das Weglassen offensichtlicher Möglichkeiten ist genauso blöd: Man sucht ein Busticket, um aus der Stadt zu fliegen. Einer Familie fallen die Tickets aus der Tasche. Nun kann man sie zurückgeben oder behalten, aber man kann nicht fragen, ob man sie haben kann, weil das eigene Leben davon abhängt. Das Spiel macht, was ihm gerade in den Kram passt. Nichts von Interesse wird weiterverfolgt und am Ende geht es nur um die Frage: "Wer überlebt?"

Die Story ist so dünn geschrieben und tapst in so viele Fettnäpfchen. Ich hab konsequent den friedlichen Ansatz gewählt und die große, friedliche Befreiungsrede von Markus könnte 1:1 von Hitler gehalten werden, bis zu dem Punkt, an dem Markus sagt: "Aber wir machen es mit Toleranz und Kooperation!". Niemals relefktiert er, dass ihm da eine Horde willenloser Zombies blind folgt. Das Schema ist immer gleich: Vor einer Entscheidung geben die drei Stichwirtgeber ihre stereotypen Stichworte ab, dann sagt einer: "Es ist deine Entscheidung, Markus. Was du auch tust, wir folgen dir. Die Zukunft der Welt liegt in deinen Händen." In meinem friedlichen Ansatz wird nichts ernsthaft diskutiert. Das Argument für Gewalt ist immer: "Die Menschen verstehen nichts anderes, sie werden uns sonst alle umbringen!" und das gegen Gewalt ist: "Gewalt ist keine Lösung." Wirklich, darin erschöpft es sich. Die Platitüden sind schauerhaft. nEs gibt keine Diskussion darüber, warum man eigentlich keine Gewalt anwenden sollte, obwohl die denkbar einfach wären. Und man könnte durchaus auch mal hinterfragen, ob der dritte friedliche Ansatz angesichts immer mehr toten Androiden wirklich noch sinnvoll wäre. Aber nichts da: Markus sagt dann immer: "OK, cool, wir machen es so." Dann sterben wieder ein paar Androiden wegen seiner Entscheidung und es geht von vorne los. In einem Moment der Ruhe sagt er nur einmal: "Hey, ich habe krass viel Macht. Und das ist mega. Aber es verunsichert mich auch." Das Spiel macht es sich dadurch sehr leicht, eine simple Skalverei-Geschichte ohne Widersprüche zu erzählen: Solange der Spieler sich friedlich verhält, sind alle Androiden friedlich. Das ist natürlich bequem, weil man dem Spieler dadurch eine sehr große Kontrolle gibt und ihn die Geschicke der ganzen Welt steuern lässt. Aber es bringt gar nicht den erhofften Effekt und kommt mit dem sehr hohen Preis daher, dass die Geschichte unglaubwürdig und uninteressant wird. Die Soldaten bzw. die Präsidentin werden zum leichten Antagonisten. Die öffentliche Meinung ist natürlich voll pro Androiden und nur die Politiker und das FBI sind böse. Das Spiel ist auch selten unsubtil: Jede friedliche Maßnahme, die man trifft, lässt die öffentliche Meinung positiver werden. Und ganz am Ende sagt die Präsidentin in ihrer Fernsehansprache: "Die öffentliche Meinung scheint die Androiden als Lebensformen anzuerkennen. Also sollten wir das wohl tun." Alles steht in dermaßen simplen und platten Zusammenhängen, dass der ganze Budenzauber mit den vielen Wegen verpufft. Das Spiel macht sich an keiner Stelle die Mühe, mit Erwartungen zu brechen, den Spieler zu schockieren oder aus der Bahn zu werfen. So ist es auch bei dem genannten Ticketbeispiel so, dass man sowieso schon weiß, dass man die Tickets ruhig zurück geben kann, weil einem das Spiel noch eine andere Möglichkeit geben wird.

Im Gameplay gibt es Licht und Schatten, aber meistens sind die paar guten Ideen kaum ausgereift. So können die Androiden Ereignisse rekonstruieren oder pre-konstruieren, also vorhersehen. Wenn man versucht, eine Überwachungsdrohne zu deaktivieren, kann man verschiedene Optionen vorausplanen. Das könnte interessant sein, wenn es ein Element des Risikos gäbe oder verschiedene Alternativen, die man abwägen muss. Tatsächlich ist es so, dass man einfach verschiedene Möglichkeiten abscannt, drei davon klappen nicht und eine klappt. Wenn man die richtige gefunden hat, drückt man einmal auf X und die Sache klappt. Ich suche also einen von vier Pixeln auf dem Screen aus, von denen mir das Spiel auch noch vorsagt, welcher der richtige ist. Weniger Zutrauen in den Spieler geht nicht.

Man kann noch viel mehr zu dem Spiel sagen, auch Positives: Es sieht fantastisch aus und die Sprecher bzw. Schauspieler sind sehr gut. Es gibt ein paar schöne Momente und sogar ein bisschen gutes Gameplay: Insbesondere die frühen Missionen von Kara und Connor sind gelungen. In den Kara-Flucht-Missionen gibt es eine ruhige Phase, in der man sich die Umgebung gut einprägen muss, um dann später eine effektive Route zu finden. Hier stimmt sogar das Leveldesign und es geht in Sachen Gameplay deutlich über die bisherigen Spiele von Quantic Dream hinaus. Auch die Detektivmissionen mit Connor sind nett - man hat ein wenig Zeit, die Umgebung zu analysieren und Beweise zu sammeln und muss dann den Tathergang rekonstruieren. Hier wäre noch mehr drin gewesen mit komplexeren Missionen, aber nach der Hälfte des Spiels wird es dann eher zu einer QTE- und Bravo-Quiz-Orgie. Der Markus-Strang ist mit Abstand der Schlimmste, aber in jedem Kapitel gibt es Momente zum An-Den-Kopf-Fassen. Das Spiel bietet natürlich eine tolle Präsentation und auch eine gewisse Spannung, aber die nimmt auch zunehmend ab, weil man das Spiel zu sehr durchschaut und genau weiß, was passieren wird. Schön ist auch, dass es wirklich viele verschiedene Abzweigungen gibt, je nachdem, wie man handelt und entscheidet. Spätere Kapitel greifen frühere Entscheidungen auf, wobei es sich auch hier hauptsächlich darin erschöpft, welche NPCs gestorben sind und welche nicht. Aber es gibt ganze oder große Bropcken von Kapiteln, die man in einem Durchgang nie zu Gesicht bekommt, was OK ist und der Illusion der Entscheidung doch sehr nahe kommt. Es ist ein bisschen das, was viele immer von den Telltale-Spielen gefordert haben. Mir war das nie wichtig, aber es ist zugegeben gut gemacht.

Es ist in vielerlei Hinsicht auch deutlich besser als Beyond Two Souls, weil immerhin das Setting interessant sind und einzelne Kapitel toll. Die Freundschaft zwischen Connor und Hank ist gut geschrieben und man möchte Alice wirklich beschützen. A pros pos Alice: Dass sie ein Android ist und dass als krasser Twist verkauft wird, hat überhaupt keinen Mehrwert für die Story. Es ist sogar egal. Habe ich schlicht nicht verstanden. Ich hätte es sogar besser gefunden, wenn sie keiner ist. Es soll wohl dem Spieler nochmal mit dem Hammer deutlich machen, dass es keinen Unterschied gibt. Aber das ist wie gesagt auch ein Problem. Das Spiel gibt sich viel Mühe, Androiden einzuführen und bums, dann sind es doch auch nur Menschen und es ist Sklaverei und Sklaverei ist doof. The End.

Heavy Rain hatte auch Probleme, hat aber immerhin interessante moralische Fragen gestellt und den Spieler ausgetickst und toll mit Gameplayeinbindung in die Story gespielt. Detroit ist ein kitischiger Blockbuster voller Logikfehler, faulem Writing und problematischen Vergleichen. Ein schweres Thema wird komplett weichgespült und verniedlicht, alle interessanten Ideen im Ansatz abgewürgt. Das Spiel amputiert sich selbst, wo es kann, um mit möglichst viel Pathos eine Geschichte zu erzählen, die jeder Idiot sofort verstehen kann. Nur leider geht sie dabei verloren. Es geht dem Spiel nicht um Charakterentwicklung. Mit den vielen guten Ideen, auch im Gameplay, hätte man hier locker einen Meilenstein schaffen können, wenn man sich ein paar gute Writer geholt hätte, die auch in der Lage sind, einzelne Szenen narrativ gut zu inszenieren. Ich habe mich im Verlauf des Spiels immer mehr von der Story und den Figuren distanziert, bis mir am Ende sogar egal war, dass Alice in Karas Armen stirbt. Das ist schon ziemlich schwach am Ende eines solchen Spiels.

Das war ein wildes Blitzlichtgewitter. Ich müsste das nochmal ordnen und in mich gehen, um es besser zu pointieren, aber nicht heute.
 
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Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.300
188
63
Terminator: Resistance
Als ich das erste Bildmaterial zu Terminator: Resistance gesehen hatte, war ich unglaublich gehyped. Einen Ego-Shooter, bei dem man einen Widerstandskämpfer im Krieg gegen Skynet und die Terminatoren nach dem Judgment Day spielt, habe ich mir schon ewig gewünscht. Als ich dann gelesen habe, was das Studio vorher so alles verbrochen hatte, wich der Hype massiver Enttäuschung. Was ich letzten Endes bekommen habe, ist zwar nicht so gut wie erhofft, aber deutlich besser als erwartet.

Von den grundsätzlichen Gameplay-Elementen her hat Termiantor: Resistance eigentlich alles, was man von einem Ego-Shooter in diesem Setting erwarten würde. Viele verschiedene Schusswaffen, RPG-Elemente in Form von Nebenquests, Erfahrungspunkten und verschiedenen Talentbäumen (Kampf, Wissenschaft und Überleben), Stealth-Abschnitte, ein Crafting-System ähnlich dem von The Last of Us, durch das man aus gefundenen Materialien allerlei Gadgets wie Rohrbomben, Medi-Kits oder ähnliches bauen kann und "Mini-Spiele" bei denen man Schlösser knackt oder verschiedene Gerätschaften hackt. Auch die Story und die Charaktere sind durchaus interessant und defintiv deutlich besser als die Geschichte aller Filme nach Teil 2. Die Atmosphäre spiegelt haargenau das wider, was man in den Zukunftssequenzen in Terminator 1 und 2 sieht und es gibt unglaublich viele Anspielungen an diese Szenen und die Filme im Allgemeinen, angefangen bei den Waffen, die man findet, über die Gegenstände, die man herstellen kann und die Gegner gegen die man kämpft bis hin zu Easter Eggs, wie z.B. dass man einen Mann auf einem OP-Tisch findet, der aussieht wie Robert Patrick, der T-1000 aus Terminator 2. Man merkt also wirklich, dass die Entwickler große Fans der ersten beiden Terminator-Filme sind und viel Herzblut in dieses Spiel gesteckt haben.

Warum also ist es nun kein fantastisches Spiel geworden? Das liegt meiner Meinung nach an genau zwei Dingen. Das erste sind die Rahmenbedingungen bei der Entwicklung, sprich ein kleines Team mit geringem Budget. Die Grafik und die Animationen wirken eher wie von einem PS360-Spiel als einem Spiel aus der heutigen Zeit. Generell nichts schlimmes, aber mit besserer Technik wäre in Sachen Atmosphäre und Glaubwürdigkeit der Charaktere noch deutlich mehr drin gewesen. Auch hätte man die Gebiete mit Sicherheit etwas größer und umfangreicher gestalten können als sie es aktuell sind. Vor allem aber - und das ist wohl der wichtigste Punkt - würde eine bessere KI der Gegner bei dem Spiel wahre Wunder bewirken. Die Terminatoren im Spiel sind zumindest einzeln keine besonders große Gefahr für den Spieler, sobald man die Waffen hat um ihnen Schaden zuzufügen. Das liegt aber nicht daran, dass sie zu schwach wären, ganz im Gegenteil. In einem offenen Feuergefecht hat man keine Chance gegen sie, da sie deutlich mehr aushalten, viel Schaden austeilen und äußerst präzise treffen. Aber mit ein paar clever platzierten Bomben oder Hit and Run (bzw. Hit and Hide) Taktiken kann man sie nahezu gefahrenlos ausschalten. Und selbst wenn es mehr als ein Terminator ist, reagieren die anderen Terminatoren zu langsam und zu unclever, um die Situation gefährlich zu machen. Auch hier kann man durch einfaches Verstecken dafür sorgen, dass man bequem einen Terminator nach dem anderen erledigen kann. Dadurch wirken die Terminatoren nicht wie die übermächtige Gefahr, die sie in den Filmen darstellen.
Dazu trägt auch der zweite große Punkt bei: Die Spiel-Balance. Zum einen findet man deutlich (!) zu viele Materialien, Gadgets, Medi-Kits und Munition im Spiel und kann diese aufgrund des extrem großen Rucksacks und der Tatsache, dass es für einzelne Gegenstände keine Maximalbegrenzung gibt, auch noch alle mitnehmen. So läuft man also rein theoretisch ab einem gewissen Punkt mit 1200 Schuss Sturmgewehrmunition, 200 Schuss für die Schrotflinte, 20 Rohrbomben und 20 Medi-Kits durch die Gegend. Und ich übertreibe hier absolut nicht. Dazu kommen noch solche Dinge, wie dass die Medikits super schnell benutzt werden können und die Rohrbomben nicht gerade in einem großen Umkreis Gegner anlocken und diese Gegner dann auch nicht wirklich nach dem Spieler suchen. Durch all diese Faktoren fühlt sich das Spiel nicht so richtig nach Survival an und Stealth ist nicht die attraktive oder gar notwendige Option, die es sein sollte. Da hat The Last of Us gezeigt, wie es richtig funktioniert, wo man von jedem Gegenstand nur 3 Stück bei sich tragen kann, man sparsam mit Munition umgeht und man es sich gut überlegt, ob und wann man eine Waffe verwendet, die Lärm macht. Das gleiche Erlebnis müsste man bei Terminator: Resistance auch haben. Dass man Gegner nicht durch den vollen Einsatz sämtlicher Waffen und Gadgets über den Haufen ballert, sondern diese clever und bedacht einsetzt und sich genau überlegt, wann man einen Kampf eingeht und wann man ihn lieber vermeidet. Die Gameplay-Elemente und Möglichkeiten dafür sind alle vorhanden und Resistance bietet viele verschiedene taktische Optionen. Das Spiel zwingt einen nur nicht ausreichend dazu, diese auch einsetzen zu müssen.

Trotz dieser erheblichen Schwächen hatte ich sehr viel Spaß mit Resistance. Es ist äußerst schade, dass das Spiel nicht erfolgreicher ist. Dabei finde ich es nicht mal nur traurig für die Entwickler, sondern vor allem für die Marke Terminator. Denn entgegen mancher Behauptungen, die man im Internet so liest, von wegen Terminator als Spiel würde nicht funktionieren, zeigt Resistance dass es tatsächlich doch geht. Ein größeres, erfahreneres Team mit höherem Budget hätte aus der gleichen Idee wohl ein hervorragendes Spiel gemacht. So bleibt es ein Spiel, das ich Fans von Terminator und Ego-Shootern wärmstens empfehlen würde, aber jedem anderen eher davon abraten würde.

5,5/ 10
7,5/ 10
für hardcore Terminator-Fans.
 
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Sidewalkwalker

Maschinenräumer
25 August 2016
197
46
28
RESIDENT EVIl

Vor etwa drei Jahren mal begonnen, dann zum Spielzeitpunkt des ersten Auftauchen des Wohnwagens liegen gelassen und kürzlich wieder aufgenommen. Die anfangs mir zu störrisch zumutende Steuerung hat sich dann etwas relativiert. Und gegen Ende habe ich in den Gegnern keine echte Bedrohung, nur eine Unbequemlichkeit gesehen.

Dieses Refresh ist gelungen in meinen Augen – ganz besonders atmosphärisch. Gerade die Abschnitte, die Flucht und Verstecken forderten, waren auf eine sehr gute Weise intensiv. Bosskämpfe hingegen sind mehr ein Arbeitsauftrag als ein spielerischer Genuss.

Die Geschichte um die Familie beginnt stark und mysteriös, endet dann leider in very lazy Screenwriting und Kalendersprüchen. Die völlige entmenschlichung von Eve, sprich, völlig zu ignorieren, dass hier unsagbare Misshandlungen an einem Kind verübt wurden, passen nicht so sehr in die zunächst psychotisch/ernste Anmutung des Anfangs und der Familiendynamik. Gerade dass Papa Baker dann noch "reingewaschen" wird (es war ja das Gift, nicht er selbst) ist fast sowas wie ein Retcon.

Sehr amüsiert hatte mich die Tatsache, dass der Flashback von Mia, und hier das verhalten von mir als Spieler, Auswirkungen auf die spätere, Gegenwarts-Mia hat bzw. auf die Items, die sie dann noch finden kann. Wer zu gierig ist, klaut von seinem zukünftigen ich. Nur schade, dass das nicht wirklich signifikante Auswirkungen hatte, zumindest nicht auf dem normalen Schwierigkeitsgrad.

Achja, die deutsche Synchro ist fürn Eimer. :/
 

Z.Carmine

GUF Legende
25 August 2016
4.682
79
48
19. Shadow of the Tomb Raider Definitive Edition

Somit habe ich die neue Trilogie durch.
Bei einem Grab habe ich im Internet nachgesehen. Ich hatte schon die richtige Idee, aber nicht korrekt genug ausgeführt. ><
Es gibt erfreulich wenig Kämpfe.
An dem Setting habe ich mich allerdings im Spielverlauf sattgesehen und die Unmengen an mehr oder weniger alten Leichen haben für mich keinen Impact.

2019
1.God of War
2.NieR
3.FFXIV Complete Edition
4.Call of Duty Modern Warfare Remastered
5.Nelke and the Legendary Alchemists
6.Sekiro
7.Atelier Lulua
8.Monster Hunter 3 Ultimate
9. Yoshi's Crafted World
10. Xenoblade Chronicles 2 Torna the Golden Country
11. God Eater 3
12. Control
13. Astral Chain
14. Code Vein
15. Atelier Ryza
16. Nioh
17. Star Wars Jedi Fallen Order
18. Pokémon Sword
 
Zuletzt editiert:

RedBrooke

Newbie
10 März 2019
76
38
18
13. Luigi's Mansion 3 (Nintendo Switch)
Mario kam noch mal besser weg als im zweiten Teil, wirkt aber gleichzeitig unsympathischer den je.
Ich hatte unglaublich viel Spaß damit, zerknülltes Papier durch die Gegend zu treten, Geister zu beobachten und alles mögliche und unmögliche aufzusaugen. Die Animationen sind großartig, nicht nur die von Luigi, sondern auch die der gegnerischen Geister, selbst bei der blauen Massenware.
Überhaupt kommen die Persönlichkeiten der Geister großartig rüber. Die Bosskämpfe haben mir zwar hin und wieder Probleme bereitet, aber das Drumherum hat mir meistens viel Spaß bereitet.
Manche Stockwerke sind vielleicht etwas kurz, aber trotzdem in sich stimmig. Dafür fand ich es bei denen einfacher, alle Juwelen zu finden (wo ich nicht alle gefunden habe, hab ich jetzt halt nicht alle, aber ich wollt auch nicht zig Stockwerke noch mal mit einem Guide durchgehen).
Dann kam das Ende. Erst der Kampf im obersten Stockwerk. Anfangs war ich fasziniert und begeistert von der Idee, dann wurde der Kampf komplexer, ich kam mit dem Wechsel zwischen Luigi und Fluigi immer schlechter hinterher, bin zweimal gestorben, habe es dann doch noch geschafft, den Geist zu besiegen.
Der Endkampf war noch schlimmer. Erste Phase ging, auch wenn ich nicht gezielt die Bomben verschießen konnte. Bei der zweiten Phase bin ich bei meinem ersten Versuch das erste Mal gestorben, weil ich ständig nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte. Dritte Phase. Sofort besiegt.
Beim zweiten Versuch bin ich wieder in der zweiten Phase gestorben, habe die dritte Phase erreicht und konnte ein bisschen besser ausweichen. Angreifen aber auch nicht, weshalb ich schon leicht panisch wurde.
Immerhin lief da fröhlich ein Timer runter.
Mit 17 Sekunden Restzeit hab ichs geschafft.

Der Abspann war schön anzuschauen.

Zum Schluss wollte ich noch kurz in den Wirrwarrturm reinschauen. Also schön angegeben, dass ich einem Team beitreten möchte. Die Runde lief schon, ich sollte warten. Also wartete ich.
Rund vier Minuten. Ich wusste ja nicht, ob ich bei einem erneuten Versuch schneller irgendwo reinkommen würde.
Als die Zeit abgelaufen war, bekam ich die Info, dass die abgebrochen hätten und ich selbst ein neues Spiel starten würde. Da musste ich nicht mehr ganz so lange warten. War allerdings schon ein wenig irritiert, weil das letztens bei Teil 2 schneller ging.
Zuerst ist uns die Zeit abgelaufen, in der nächsten Runde ist einer der Mitspieler abgesprungen, so dass wir zu zweit das wieder nicht geschafft haben. Mit der nächsten Gruppe hatte ich Glück, dass zwei Mitspieler dabeigeblieben sind, während der vierte Platz immer wieder neu belegt und verlassen wurde. Wir mussten mehrfach von der ersten Stufe wieder anfangen, aber Mitspieler Nr. 1 ist treu geblieben. Wenn er in Gefahr geraten ist, hat er um Hilfe gerufen, wenn ich ihn gerettet habe, hat er sich bedankt. Im Gegenzug konnte ich mich auf ihn verlassen, dass er mich aus einem Teppich und hinter falschen Türen befreit. Mitspieler Nr. 2 hat sich das dann auch abgeguckt und dann waren wir zwar nicht unbedingt schnell, sind aber vorangekommen und haben es bis ins fünfte Stockwerk geschafft, wo wir gegen Buulussus kämpfen durften.
Es war ein harter Kampf, aber letztlich gingen wir siegreich heraus.
War schon cool, aber einen 10-Stockwerke-Turm wollte ich dann lieber doch nicht versuchen, wenn die fünf schon so schwer zu erreichen waren.
 

Z.Carmine

GUF Legende
25 August 2016
4.682
79
48
20. Darksiders 3

Per PS+.
Es gibt immer noch häufiger mal Framerateeinbrüche und Nachladen. Ansonsten fand ich es schon in Ordnung.
Bisweilen habe ich eine Karte vermisst, und auf einen höheren Schwierigkeitsgrad hatte ich nach ein paar Toden keine Lust mehr. Deshalb habe ich es nur auf "Story" durchgespielt.

2019
1.God of War
2.NieR
3.FFXIV Complete Edition
4.Call of Duty Modern Warfare Remastered
5.Nelke and the Legendary Alchemists
6.Sekiro
7.Atelier Lulua
8.Monster Hunter 3 Ultimate
9. Yoshi's Crafted World
10. Xenoblade Chronicles 2 Torna the Golden Country
11. God Eater 3
12. Control
13. Astral Chain
14. Code Vein
15. Atelier Ryza
16. Nioh
17. Star Wars Jedi Fallen Order
18. Pokémon Sword
19. Shadow of the Tomb Raider
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.300
188
63
Star Wars: Jedi Fallen Order
Ein absolut grandioses Spiel mit einer gelungenen Mischung aus Soulslike, Metroidvania und Kletter- bzw. Geschicklichkeitspassagen. Habe es auf dem zweithöchsten Schwierigkeitsgrad gespielt und empfand es da als angenehm fordernd. Die Kämpfe mit Lichtschwert und der Macht machen unglaublich viel Laune und werden bis zum Schluss nie langweilig.
Das einzig negative war für mich die Technik. Lange Ladezeiten, Gegner, die während des Spielens erst geladen werden, Framerate-Einbrüche und komplette Abstürze waren allesamt mit dabei und teils recht nervig.
Davon abgesehen ein Spiel, das ich jedem Fan der genannten Genres oder von Star Wars definitiv empfehlen würde.

9,5/ 10
 

Yoshi

Moderator
Team
9 August 2016
2.986
194
63
Hagen
Ich habe nun nach mehr as 35 Stunden Golden Sun durch und muss sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Am Anfang hat es mir sogar etwas mehr Spaß gemacht als Final Fantasy VI und ich finde es auch gut, dass es nicht einfach nur latschen und kämpfen ist, allerdings weisen die Rätsel eine große Schwäche auf: Sie sind fummelig. In vielen Fällen ist es mir passiert, dass ich ein Rätsel eigentlich korrekt gelöst habe, aber einen Zauber minimal neben dem eigentlich korrekten Punkt angewandt habe und dann den Lösungansatz verworfen habe, weil der Zauber einfach nichts bewirkt hat. Hinzu kommt, dass die zweite Hälfte des Spiels ziemlich wirr und unheimlich gestreckt ist. Das flotte Kampfsystem, das eine erstaunliche Tiefe aufweist muss ich hingegen lobend erwähnen, kann aber leider nicht über die eklatanten Mängel in der Spielführung hinwegtäuschen.

Markant war ein Punkt im letzten Dungeon, an dem man in den vorletzten Dungeon zurückkehrt, um einen Schalter zu aktivieren und danach in einem Gewaltmarsch aus dem vorletzten Dungeon raus, wieder zum letzten Dungeon zurück und dort wieder zur Stelle zurückkehren muss, an der man den Dungeon verlassen hat. Ehrlich gesagt habe ich da schon gedacht, dass das doch nur Schikane sein kann. Ich bin schon ganz gut unterhalten worden, aber wenn ich es nicht unterwegs gespielt hätte, hätte ich es wohl irgendwann abgebrochen.

Im Interesse des GU Podcasts werde ich als nächstes Fire Emblem Three Houses gegenüber Golden Sun 2 vorziehen. Golden Sun 3 fand ich jedenfalls insgesamt besser als Teil 1.

In der Zwischenzeit habe ich außerdem auf der Gamescom Sonic 2 (wie gehabt nahezu perfekt) durchgespielt und natürlich unzählige Male Regina & Mac (aus offensichtlichen Gründen ohne Wertung).




  • Ratchet & Clank Size Matters 2/10
  • Ratchet & Clank 2 4/10
  • Ratchet & Clank 3 4/10
  • Pac-Man World 7/10
  • Spyro Enter the Dragonfly 2/10
  • Tak (4) Geheimnis des glühenden Kristalls 6/10
  • Pac-Man World 2 7/10
  • Poi Explorer Edition 8/10
  • Jersey Devil 5/10
  • Sly Cooper (4): Thieves in Time 5/10
  • Toy Story 2 5/10
  • American McGee's Alice 1/10
  • Alice Madness Returns 5/10
  • Spyro A Hero's Tail 4/10
  • Sly Raccoon 6/10
  • Blinx The Time Sweeper 5/10
  • Pac-Man World 3 5/10
  • Ty 2 Bush Rescue 3/10
  • Voodoo Vince 6/10
  • Blinx 2: Masters of Time and Space 7/10
  • Scaler 6/10
  • Pac-Man und die Geisterabenteuer 6/10
  • Mad Dash Racing 4/10
  • Pac-Man und die Geisterabenteuer 2 6/10
  • Sly 2 4/10
  • Akuji The Heartless 3/10
  • Tak 3 (DS) 3/10
  • Sly 3 4/10
  • Mushroom Men 5/10
  • Space Chimps 5/10
  • FreezeMe 6/10
  • Final Fantasy VI 7/10
  • Yoshi's Crafted World 8/10
  • Axiom Verge 8/10
  • Sonic 2 10/10
  • Regina & Mac
  • Golden Sun 6/10
2018