Et voilà – gerade durchgespielt…

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.602
283
83
Trials of Mana
Gut ein Jahrzehnt (eher länger) nach dem ersten Kontakt mit dem Spiel, bei dem ich kurz vor Ende abgebrochen habe, habe ich es nun durch die Collection of Mana nochmal komplett durchgespielt.
Es ist in vielerlei Hinsicht deutlich besser als Secret of Mana, vor allem in Bezug auf das Kampfsystem, das wesentlich schneller ist und keine 100% Anzeige oder aufladbare Balken für die Spezialattacken mehr hat. Auch Soundtrack und Story finde ich hier ein gutes Stück besser.
Wo Trials of Mana auf dem SNES wohl absolut ungeschlagen sein dürfte, ist in Sachen Wahlmöglichkeiten im Spiel. Alleine durch die Wahl des Protagonisten und seiner zwei Begleiter ergeben sich hier so viele unterschiedliche Möglichkeiten und dann kann jeder einzelne Charakter auch noch zwei mal seine Klasse in eine bestimmte Richtung ändern. Zusätzlich wirkt sich die Wahl des Protagonisten auch noch auf den Anfang des Spiels sowie die letzten beiden Dungeons, inklusive zweier spezieller Bosse sowie den finalen Endboss aus. Dabei teilen sich jeweils 2 Charaktere einen Story arc, sodass man durch die 6 Charaktere auf 3 verschiedene finale Endbosse kommt. Hätte es das Spiel schon im Westen gegeben, als ich noch mehr Zeit zum Zocken hatte, hätte ich es sicherlich 3 mal durchgespielt, um alle finalen Dungeons und Endbosse zu sehen sowie jeden Charakter mal gespielt zu haben. Heute wende ich mich dann allerdings lieber dem nächsten Spiel zu.

Was sie in Trials of Mana aber gegenüber SoM nicht verbessert haben, bzw. teilweise sogar verschlimmert haben, sind die Zauber-Animationen. Jedes mal wenn einer der eigenen Charaktere oder ein Gegner einen Zauber wirkt, wird das komplette Spielgeschehen pausiert. Das gleiche gilt aber auch für die Spezialattacken der Stufen 2 und 3, die gerade von Charakteren wie Hawkeye und Kevin besonders häufig eingesetzt werden. Dadurch wird das Spiel insgesamt unfassbar oft angehalten, sodass es nicht mehr wirklich wie ein Action-RPG wirkt, da keinerlei Action aufkommen kann... Da hätten sie es lieber so gelassen wie in SoM, wo zumindest während der Spezialattacken das Spiel ganz normal weiterläuft. Bei den Zaubern ist es in Secret of Evermore afair auch so, dass das Spiel während der Zauberanimation weiterläuft. Beides zusammen hätte das Kampfsystem wesentlich flüssiger und actionreicher gemacht.

Eine weitere Schwäche ist, dass man zwischenzeitlich enorm Leveln musste. Ich war ab dem Zeitpunkt, ab dem man die Benevodons bekämpfen muss, nonstop 5 Level niedriger als die Gegner. Das ging dennoch immer gut bis ich gegen den Darkshine Knight antreten musste. Da ist nach zwei Spezialattacken, zwischen denen ich nicht heilen konnte, immer meine komplette Party umgekippt. Da musste ich sage und schreibe 5 Level grinden, was ca 10 Minuten pro Level dauerte. Und ich hatte kurz davor schon von Level 35 bis 38 gegrindet, damit ich den zweiten Klassenwechsel vollziehen kann, bevor es zum Finale geht. Somit habe ich fast 1,5 Stunden der insgesamt etwa 19 Stunden Spielzeit nur mit Grinden verbracht. Das ist kein gutes Spieldesign.

Alles in allem ein gutes RPG, auch wenn es bei weitem nicht an die imo großen vier unter den SNES-RPGs - Final Fantasy 6, Terranigma, Lufia und Chrono Trigger - herankommt.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt wie sich das Remake spielen wird und ob sie da die großen Schwächen der Reihe ausbügeln können, sodass es tatsächlich ein Action-RPG wird und kein Stop-Motion-RPG.

7,5/10
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
2.398
242
63
5. Bloodstained
Es erinnert schon sehr stark an die die Castlevanias vom DS und das ist das gute, leider macht es dabei einiges falsch. Es könnte sich etwas flotter spielen, aber das ist noch ok. Technisch haben die Entwickler einfach zu viel gewollt und daher leidet das Spiel unter Performanceproblemen und sieht dabei nichtmal gut aus meiner Meinung nach, denn der Grafikstil gefällt mir überhaupt nicht. Manchmal ist mir nicht ganz klar geworden wo es als nächstes weitergeht, da es hier scheinbar einigen so ging lag es diesmal nicht nur an meiner Unaufmerksamkeit. ^^ Also Spaß hatte ich aber empfehlen würde ich es nur wenn man gerade eine Flaute hat, also nix besseres zum Spielen und es günstig bekommt. Es gibt einige bessere Metroidvanias da draußen.
Note: 4


2020:
  1. Gato Roboto
  2. Star Wars: Jedi Fallen Order
  3. Cadence of Hyrule - Octavos Ode DLC
  4. Death Stranding
Abgebrochen:
  1. The Messenger
  2. Iconoclasts

2019
2018
2017
2016 & 2015
 

Sidewalkwalker

Maschinenräumer
25 August 2016
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69
28
Ich habe endlich den DLC von Bloodborne beendet und den mit Abstand schwersten Boss des Games, The Orphan of Cos, niedergerungen.

Anschließend las ich in der aktuellen WASD den wohl schönsten Satz zum Thema „Git gud“:

Git gud ist zum Schlachtruf all jener geworden, die unter großem persönlichen Einsatz von Zeit und Disziplin eine fulminante Anpassungsleistung an einen reproduzierbaren Idealwert vollbracht haben.
Geschrieben von Christian Huberts.

Etwas später folgt dann noch

Meritokratien sterben als Aristokratien.
So wahr.
 
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Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
2.712
245
63
33
Bergisch Gladbach
Entweder man got gud oder man macht sich darüber lustig.

naja zum eigentlichen: ich Persönlich hatte deutlich mehr Probleme mit Ludwig.Der Waise von Kos war aber auch nicht ohne. Allerdings war der Weg zu ihm deutlich kürzer glaube ich und ich daher auch weniger frustriert. Für Ludwig hab ich sogar noch 10-15 Level gegrindet nachdem es eine ganze Weile aussichtslos war. Und nach dem grind hat es auch eine ganze Weile gedauert.

@topic:

2020 Durchgespielt:

1.) Star Wars: Fallen Order
2.) Celeste
3.) Uncharted 1
4.) Uncharted 2
5. )Uncharted 3
6.) Days Gone
7.) Uncharted 4
8.) Uncharted: The Lost Legacy (noch nicht ganz durch aber fast)
 
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Sidewalkwalker

Maschinenräumer
25 August 2016
223
69
28
Mir haben alle Bossgegner Frust bereitet, die mir aufgrund der Größe von der Kamera versaut wurden. Pearl Beast, Cleric Beast (war leicht, aber nicht schön), Ebrietas, Ludwig, Lawrence. INSBESONDERE Lawrence (seine One Kill round abouts führten zu einem Rage-Quit von etwa 3 Jahren Dauer). Deswegen war Orphan of Cos zwar nicht einfacher, aber weniger frustig. Es war fast schon ein Sekiro-Boss. ^^
 
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Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
2.712
245
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33
Bergisch Gladbach
Lawrence war der zusatzboss aus dem dlc oder ? Den hab ich nicht ausgiebig versucht. Nach wenigen Versuchen hatte ich ein Phantom (Mitspieler nicht npc) beschworen und selbst zu zweit hat das mehrere Male nicht geklappt also hab ich es sein lassen. Aber nach Kos hatte ich dann auch einfach kein Bock mehr noch lange dran zu sitzen. Für ... nichts. Weil nach dem Boss gibts eh nichts zu sehen. Hatte den DLC allerdings auch im ng+ gespielt Afair.
 

Ripchip

Mitglied
24 August 2016
1.831
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39
16. Pokemon Schwert :swi:

Nachdem ich die Handheldteile größtenteils ausgelassen habe, da ich nicht gerne am Handheld spiele, habe ich mich tierisch auf das Spiel gefreut, da ich endlich Pokemon am Fernseher spielen konnte. Und ich wurde massiv enttäuscht...
Keine Ahnung was genau den Hype ausmacht, aber wenn man strikt der "Story" (ich weigere mich, dieses Geschreibsel als Geschichte anzusehen) folgt ist das Spiel einfach schlecht. Die Grafik gefällt, ich habe auch nichts gegen weniger herausfordernde Spiele, aber das war schlicht langweilig. Ich hab über 2 Monate gebraucht, da ich es nicht lange am Stück spielen konnte. Schade, aber wieder eine Reihe der ich in Zukunft keine Beachtung mehr schenken werde.

6/10 gemessen an meinen Erwartungen, objektiv gesehen bestimmt 8/10
 

RedBrooke

Newbie
10 März 2019
166
104
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(Wenn die nächste Story besser ist, geb ich Bescheid. Haha)

02. Super Mario Odyssey [Switch]

Hey! ... Hey! ... Hey! ... Hey! ... Hey! ...
Luigi befürchtet, Mario hätte geheiratet, ohne seinem Bruder davon zu erzählen. Marios Mütze wird zerschreddert. Ein gigantischer Zylinder auf Peachs Schloss.
Durch die Welten zu hüpfen und zu rollen hat mir unglaublich Spaß gemacht. Die Kämpfe gegen Bowser sind vielleicht nicht die Megaherausforderung, aber dabei habe ich mich jedes Mal amüsiert, selbst wenn ich doch getroffen wurde. Als Bowser habe ich grinsend Felsen zerschlagen.
Aber das letzte Level war sooooooooooo ermüdend.
Vielleicht gibts die Tage noch eine ausführlichere Rekapitulation, die Pausen zwischen Rennen bei Mario Kart sind so kurz.
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
2.398
242
63
6. Sparklite
Sparklite ist ein kurzes, hübsches und relativ leichtes Rogue Lite. Es gibt eigentlich auch gar nicht viel zu meckern. Nur die vielen Items, die man im Laufe des Spiels bekommt, haben halt kaum einen Nutzen, da man sie eigentlich nur benötigt um Schalter freizulegen um ins nächste Gebiet zu kommen. In den "Dungeons" in denen man diese Items bekommt, muss man diese für kleinere Geschicktlichkeitsübungen nutzen. Sowas hätte man ruhig vermehrt einsetzen können. Ansonsten erkundet man halt die Welt und tötet Gegner und Endbosse. Wie schon geschrieben ist es für ein rogue lite relativ leicht und man stirbt sehr wenig. Man sammelt in der Welt dann das namensgebende Sparklite mit dem man sich Teile zur Verbesserung kaufen kann oder Dinge in der Stadt freischalten. Man kann auch so versteckete Noten sammeln für die man je anch gesammelter Menge ab und zu gute Belohnungen bekommt und machmal gibt es kleine "Dungeons" an deren Ende es auch Verbesserungen. Es gibt nur eine Handvoll NPCs, ein paar davon kann man in der Welt treffen und dann in die Stadt schicken. Manche trifft man mehrmals und muss dann z.B. den Bruder oder die Schwester finden um eine Belohnung zu bekommen oder man kann ein sehr einfaches Rennen gegen einen NPC machen.
Für die Spieldauer bietet das Spiel auf jeden Fall genug Abwechslung und ist dabei auch spaßig und hübsch anzusehen. Es hat aber auch Potential für mehr.
Note: 2


2020:
  1. Gato Roboto
  2. Star Wars: Jedi Fallen Order
  3. Cadence of Hyrule - Octavos Ode DLC
  4. Death Stranding
  5. Bloodstained
Abgebrochen:
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Biber

GUF Legende
25 August 2016
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Die Spoiler unten sind eher klein.

Return of the Obra Dinn ist ein Detektivspiel an Bord eines Segelschiffes. Als Mitarbeiter einer Versicherung steigt man an Bord der lange verschollenen Obra Dinn und hat zu untersuchen, was mit dem Schiff passiert ist und wie jeder einzelne der 60 Passagiere und Besatzungsmitglieder zu Tode gekommen ist. Dazu hat man ein Tagebuch zur Verfügung, das sich teil automatisch, teils durch Einträge des Spielers nach und nach füllt und die Reise der Obra Dinn nachzeichnet, sowie eine magische Taschenuhr, die in der Lage ist, den Moment des Todes im Bild darzustellen. Zudem hört man vor schwarzem Bildschirm, was in den wenigen Momenten passiert ist, bevor der Freeze-Frame des Todesmoments enthüllt wird.

Wann immer man eine Leiche findet, erhält man aus der jeweiligen Todesszene weitere Hinweise, die man mit bisher Erfahrenem kombinieren muss. Zunächst sind nur wenige Leichen verfügbar, weil nicht alle auf einmal starben, sondern im Laufe der Zeit bereits über Bord geworfen wurden, aber wann immer man in einer Erinnerung eine weitere Leiche entdeckt, wird diese „sichtbar“ und man kann sich immer tiefer in den Erinnerungen rückwärts graben. Es ist geradezu meisterhaft, wie das Spiel konstruiert ist, so dass man nie zu viel und nie zu wenig Informationen erhält und alle Situationen an Bord dergestalt sind, dass sie realistisch sind und trotzdem dem Rätsel zutragend sind. Jede einzelne Erinnerung muss gleichzeitig das Leben an Bord realistisch abbilden, so dass die Besatzungsmitglieder an glaubhaften Orten glaubhaften Tätigkeiten nachgehen, ohne dass man sofort erkennen kann, wer wer ist.

Hinzu kommt, dass man viele Informationsquellen zunächst gar nicht auf dem Schirm hat und im Laufe der Zeit ein immer besserer Detektiv wird. Zu Beginn habe ich mich auf die offensichtlichen Informationen konzentriert: Namen, die genannt werden und offensichtliche Todesursachen. Aber in den meisten Fällen reicht das nicht und man benötigt viele weitere Informationen und so nimmt man einen Faden auf und entknotet ihn nach und nach, geht Spuren nach, erinnert sich an ganz andere Szenen und kehrt dorthin zurück. Und schließlich spielt man die ganze Klaviatur, die weit über die offensichtlichen Informationsquellen hinausgehen: Man studiert den Lageplan des Schiffes, bezieht Nationalitäten, Akzente, Kleidung und Accessoires mit ein. Hier eine Pfeife, da ein Tattoo. Schaut, welche Personen oft zusammen zu sehen sind und schließt daraus auf ihren Rang. Geht per Ausschlussverfahren vor. Analysiert die Dialoge tiefergehend. Oft werden Personen nur indirekt benannt: Statt eines Namens wird ein Verwandtschaftsverhältnis genannt oder es gibt Rückbezüge auf frühere Szenen, wobei zunächst nicht ganz klar ist, auf welche. Damit man nicht einfach will durchraten kann, hat sich das Spiel einen effektiven und gleichzeitig befriedigenden Kniff ausgedacht: Erst wenn man drei Schicksale richtig benannt hat, werden sie bestätigt. Das führt zu großer Aufgeregtheit, wenn es so weit ist, und man erfährt, bei wem man schon richtig liegt und wo noch etwas verkehrt ist. Zudem kann man für die jeweilige Todesursache aus einer großen Menge vorgegebener Antwortmöglichkeiten auswählen. Dabei werden auch viele aufgeführt, die auf niemanden an Bord zutreffen, um die Lösungen weiter zu vernebeln.

Das alles könnte leicht zu großen Verwirrungen führen, wenn die Handhabung des Spiels nicht so elegant wäre. Vor allem die Benutzung des Buches läuft intuitiv, weil man von jedem Eintrag aus die Karte, ein Bild der gesamten Crew und den jeweiligen Dialog aufrufen kann und immer schnell dorthin gelangt, wo man hingelangen will. Auch kann man in den Erinnerungen jede Figur sozusagen scannen und kommt per Knopfdruck direkt zur jeweiligen Seite im Tagebuch mit den bislang gesammelten Informationen zu der Person. Was zumindest theoretisch etwas umständlich ist, ist die Tatsache, dass man die Szenen nicht direkt aus dem Buch anwählen kann, sondern immer wieder zur jeweiligen Leiche laufen muss. Zudem kann man Erinnerungen nicht per Knopfdruck schließen, sondern muss die Szene erst durch eine Tür verlassen. Das beides hätte auch bequemer laufen können, aber weil das Schiff so kompakt ist, braucht man nie lange, um irgendwo hinzugelangen und im späteren Verlauf des Spiels ist man mit der Geschichte so vertraut, dass man fast immer auswendig weiß, wo was passiert ist.

Das eindeutige Highlight sind die Szenen an sich. Der „Freeze“ der jeweiligen Szene im Moment des Todes übt eine besondere Faszination aus, weil man zwar mit einer gewissen Distanz die Szene betrachtet – sie ist offensichtlich vergangen und die künstliche Starre aller Beteiligten und der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit unterstreichen das – aber dennoch ist man mittendrin, umläuft die Figuren, um bessere Perspektiven zu erhalten, studiert die Gesichtszüge und entdeckt immer neue Details wie Sherlock an einem Tatort. Die wichtigsten Informationen lassen sich oft nicht aus den unmittelbaren Todesszenen gewinnen, sondern aus all dem, was drumherum passiert. Ein Deck weiter oben wird der jeweilige Tod von der Crew vielleicht gar nicht bemerkt, aber man erhält Gelegenheit, deren Alltag zu studieren:
Ein bereits identifizierter Maat wird von einem Mann begleitet, der sein Tablett abräumt – aha, das muss sein Stewart sein!

Zum Ende hin wird es etwas unspektakulär und einfach. Zum einen hat man einfach zu viele Informationen an der Hand. Einerseits ist das toll, weil man auf verschiedenen Wegen zur Wahrheit gelangen kann, aber am Ende führt es dazu, dass vieles etwas zu offensichtlich wird. Gerade die Figuren, die einmalig sind wie der Arzt oder der Koch sind leicht zu identifizieren. Schwerer wird es bei großen Personengruppen wie den fünf Chinesen, die in der Takelage arbeiten. Ich habe zwei Runden gebraucht: Beim ersten Durchgang habe ich alles Offensichtliche festgehalten und beim zweiten habe ich mir die Einzelpersonen vorgenommen. Beim Studium aller Hinweise, die dann vorliegen, kommt man doch immer recht schnell zum Ergebnis. Zum anderen hat man am Ende schon so viele Personen identifiziert, dass es ein Leichtes ist, die paar letzten zuzuordnen, so dass man eigentlich nur im Mittelteil richtig kombinieren muss. Dafür hat man am Ende die Befriedigung, dass sich endgültig auflöst, was denn nun mit der Obra Dinn passiert ist, auch wenn man den Großteil schon zusammen hat, wenn noch diverse Besatzungsmitglieder zuzuordnen sind. Das Spiel unternimmt immerhin den Kniff, ein Kapitel erst zu enthüllen, nachdem man alle anderen geschafft hat, aber was dabei enthüllt wird, stellt das Geschehen imo nicht ausreichend auf den Kopf, um wirklich nochmal einen Dreh zu geben. Insgesamt würde ich sagen, dass die Story besser hätte sein können. Es gibt ein bisschen Gier, Verrat, Irrsinn und Unglück – klassische Seefahrtsthemen eben. Dazu kommen (etwas größerer SPOILER:)
mystische Kreaturen, die für einen Großteil der Tode verantwortlich sind
, wobei ich mir nicht sicher bin, ob ich das OK oder etwas blöd finde. Aber die Story steht auch nicht im Mittelpunkt. Im Mittelpunkt stehen die kleinen Geschichten und die große Befriedigung, aus minimalen Informationen Schlüsse ziehen zu können. Das Studium der kleinen, makabren Szenen, die so viel mehr verraten als wer wen womit getötet hat. Wenn man zum ersten Mal sieht,
wie ein Mann von einer herumrollenden Kanone zerquetscht wird, zieht man nur wenig Informationen aus der Szene mit Ausnahme der Todesart und geht schnell weiter zur nächsten. Wenn man aber sehr spät im Spiel erfährt, dass es sich um den treuen Stewart eines Maates handelt, entdeckt man ebenfalls in der Szene befindlichen Maat, der mit einer väterlich-sorgenvollen Miene versucht, seinen treuen Diener zu warnen. Der Gesichtsausdruck des Maates im Moment der Todes seines Stewarts
kam mir viel näher als die übergeordnete Geschichte des Spiels. Obra Dinn ist ein Studium der Momente und man hat alle Zeit, diese Dinge zu entdecken, weil man jederzeit Herr über die Lage ist. Dieser Kontrast zwischen dem Chaos an Bord und der Kontrolle, mit der man das Ganze nachträglich betrachtet, machen einen großen Reiz aus und das Spiel zu einer ganz besonderen Erfahrung.

Mit einer etwas packenderen Gesamtstory, einigen kniffligeren Rätseln und einem etwas weniger ausfransenden Ende hätte es mich noch mehr berühren können und ein paar kleine Verbesserungen in der Handhabung wären auch drin gewesen, aber das ist Meckern auf höchstem Niveau. Ein Geniestreich ist es so oder so. Ich habe höchsten Respekt davor, mit welcher Genauigkeit jeder einzelne Tod, jede Dialogzeile und jeder Hinweis in das Spiel eingewoben wurde, um dieses Knäul an Informationen zu schaffen, das so auf den Punkt designt ist. Das wird perfekt untermalt durch das Sounddesign, die Musik, die tollen Sprecher und die insgesamt stimmige Atmosphäre. Wenn man die schwarz-weiße Texteinblendung vor sich sieht, weil man drei weitere Schicksale aufgedeckt hat und dazu diese befriedigenden Soundeffekte hört, wird erstaunlich viel Dopamin ausgeschüttet.
 

Biber

GUF Legende
25 August 2016
3.136
360
83
Hamburg
www.youtube.com
The Bug Butcher
Ein Pang-Klon, der mir zwar Spaß gemacht hat, aber nur deshalb nicht viel falsch macht, weil er nicht viel macht. Statt auf bunte Bälle wie in Pang schießt man hier in kleinen Arenen auf Insekten, die in Wellen auf den Spieler losgelassen werden. Diese verhalten sich alle sehr unterschiedlich und teilen sich - wie in Pang - bisweilen in kleinere Insekten auf, wenn sie von den Schüssen zum Platzen gebracht werden. Es gibt fünf verschiedene Arenen, die sich nur minimal durch temporäre Grenzwände voneinander unterschieden, in denen dann jeweils 5 Level absolviert werden müssen. Zusammen mit den Übergangsleveln im Fahrstuhl kommt man so auf 30 Stages, die zunehmend mehr und schwerer zu besiegende Insekten auffahren. Durch das Aneinanderreihen von Kombos erhält man mehr Punkte und mehr Geld, mit dem man dann seine verschiedenen Waffen und Zusatzfähigkeiten verbessern kann. Die sind durchaus ganz gelungen und reichen von einem allesvernichtenden Laserstrahl über alleseinfrierende Eisgranaten bis zu kurzfristiger Unverwundbarkeit. Aufgrund des vielen Gewusels mit den unterschiedlichen Bewegungsmustern muss man immer auf der Hut sein, denn jeder Treffer, den man kassiert stoppt die Kombo. Gleichzeitig darf man aber natürlich nicht zu vorsichtig sein - Kombosystem eben. Das Spiel läuft flüssig und spielt sich befriedigend, ein bisschen motivierend ist das Erzielen höherer Scores auch, aber am Ende ist es dann eben nur 30 mal Insekten zerballern. Das ist schon eher zu wenig, um Geld und Zeit in dieses Spiel zu investieren.
 

Z.Carmine

GUF Legende
25 August 2016
4.804
91
48
3. Dragon Age Inquisition
(PS4)
Habe es jetzt zum Ende der aktuellen Generation doch nachgeholt.
Anfangs hat es mir noch recht gut gefallen, aber nach der halben Spielzeit oder so wurde es mir zu langatmig.
Die technische Performance war nicht so gut und der ein oder andere Bug trat auf.

2020:
1. Final Fantasy XV Royal Edition
2. Bioshock Infinite
 

Biber

GUF Legende
25 August 2016
3.136
360
83
Hamburg
www.youtube.com
Magicka 2
Das hab ich im Online-Koop gespielt! Verrückt! Magicka ist ein Hack'n'Slay mit Magie und das Hauptverkaufsargument ist der Holzhammerhumor, den es die ganze Zeit vor sich herträgt. Der ist zwar auch stellenweise wirklich gut, aber das Spiel ist so sehr darum bemüht, albern zu sein, sich und andere Spiele zu parodieren und nichts je ernst zu nehmen, dass das Spiel nicht viel anderes zusammenhält. Die Story ist eine Aneinanderreihung von Gags und Übertreibungen und die Waffen sind alle möglichst verrückt und tragen allesamt ulkige Beschreibungen. Mir war das ein wenig zu viel. Was aber tatsächlich sehr gut ist ist die Sprache der Figuren, die ein Fantasiemischmasch aus allen möglichen Sprachen ist und dabei an die Namen von IKEA-Produkten erinnern. Da müssen Schreiber und Sprecher wirklich sehr viel Spaß gehabt haben. Zentrales Gameplayelement sind die Magicken, die sich wild kombinieren lassen. Acht Grundelement wie Wasser, Tod, Feuer und Leben lassen sich kombinieren und bisweilen sogar mischen, um Tod und Verwüstung im Abenteurerland anzurichten. Besonders wichtig ist dabei das Friendly Fire, denn das Spiel ist eindeutig auf den Multiplayer ausgelegt. So wird es noch konfuser und ein heilloses Durcheinander entsteht, wenn man mitten im Gefecht den Partner heilen will, aber versehentlich Tod untermischt oder sich selbst statt eines Schildes einen Stein auf den Kopf wirft. Das System an sich macht Spaß, gerade weil das Chaos so groß ist, aber ich hätte mir schon gewünscht, die vielen verschiedenen Fähigkeiten taktischer einsetzen zu können und müssen. So bleibt einem meist nur, panisch irgendwas zusammenzupanschen und alles zu zerstören. Das passt auch zu dem bisschen Story, der sich zwischen den Anspielungen auf andere Dinge und viel Quatsch verbergen: Die Zauberer sind in diesem Land keineswegs Helden, sondern Unheilstifter, weil sie ihre Magie nicht im Griff haben und alles und jeden zerstören. Das Spiel möchte auch gar nicht, dass man mit NPCs redet, am Ende entsteht in jedem Level nichts außer einer gigantischen Blutspur, egal ob Freund oder Feind. An manchen Stellen werden Rätsel angedeutet. Generatoren müssen mit dem Blitz beschossen werden, bestimmte Elemente kombiniert werden, aber das geht nie über ein absolutes Minimum an Interaktion hinaus und kann sich kaum "Puzzle" nennen. Auch das taktische Kämpfen mit Schilden, die vor bestimmten Elementen schützen, wird selten ausgereizt. Meistens erkennt man irgendwie, dass bestimmte Gegner immun sind und ballert dann mit was anderem. Bis man verstanden hat, welche Taktik gut wäre, ist der Kampf meist vorbei. Wir haben allerdings auch auf "schwer" gespielt, vielleicht ist das alles anders auf einem niedrigen Schwierigkeitsgrad. Das allerletzte Level schließlich und vor allem der Endboss haben dann schon richtig Spaß gemacht und gezeigt, dass das Spiel mehr sein könnte als ein albernes Schlachtfest. So hatten wir zwar viel Spaß mit all dem Chaos, aber Substanz hat das Spiel keine und das ist schon irgendwie schade.
 

Yoshi

GUF Legende
Team
9 August 2016
3.351
283
83
Hagen
Über zwei Monate rum, aber erst das zweite Spiel durch, es hakt im Hause Yoshi! Mein zweites Spiel für dieses Jahr ist Fire Emblem Three Houses, das mit einem besonders zähen und nervigen Endgegner geendet hat. Nachdem ich in ca. 40 Runden die ganze Karte der letzten Mission geleert habe, habe ich ca. 50 Runden auf den Endgegner eingedroschen, nur dumm, dass keiner meiner Charaktere mehr als 4 Schaden machen konnte, dabei im Reglefall 2/3 der eigenen Energie verloren hat und der Gegner 4 Mal 120 HP hat. Nach 90 Runden ging dann der Stress los, weil auf einmal eine Rundenbegrenzung angezeigt wurde (maximal kann man offenbar 100 Runden spielen), was nur mit radikalem Einsatz der Rückspülfunktion (um gegnerische Treffer rückgängig zu machen) überhaupt noch zum Erfolg zu führen war. So ein dummes Design.

Was das restliche Spiel anbelangt, gibt es einige gute Missionen - wobei die Sidequests besser sind als die Hauptmissionen - aber alles abseits der Missionen ist einfach nur unzumutbar. Das waren nun zwei schlechte Fire Emblems in Folge (Echoes, Three Houses), nachdem zuvor das beste überhaupt erschienen ist (Fates Conquest). Hoffentlich erwächst sich das nicht zum Trend.

  • A Hat in Time 7/10
  • Fire Emblem Three Houses 6/10

2019
2018
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.602
283
83
Nioh
Im Prinzip ist Nioh ein schnelleres Dark Souls in japanischem Setting. Und nein, das ist nicht gleich bedeutend mit "Es ist wie Sekiro" denn tatsächlich sind die Gemeinsamkeiten zwischen Dark Souls und Nioh wesentlich größer als zwischen Sekiro und Nioh. Wie auch in Dark Souls gibt es eine Ausdaueranzeige, die die Anzahl der Aktionen beschränkt, es gibt ein Level-Up-System, bei dem man seine Punkte in verschiedene Attribute investieren kann und es gibt keine Möglichkeit sich vertikal zu bewegen. Von Leitern und irgendwo runterspringen mal abgesehen. ;-)

Trotz aller Gemeinsamkeiten mit Dark Souls bietet Nioh aber auch genügend eigene Ideen. So gibt es z.B. die Möglichkeit durch gutes Timing nach einer Combo einen Teil seiner Ausdauer zurückzuerlangen, es gibt 3 verschiedene Haltungen die unterschiedliche Schwache und Starke Angriffe sowie sonstige spezielle Aktionen ermöglichen und es gibt eine gewaltige Anzahl an Spezialattacken, die an den Spielcharakter und nicht an die Waffen gebunden sind. Auch gut gefiel mir, dass bestimmte starke Gegner abseits der Bosse nach einmaligem Töten nicht mehr respawnen. Dadurch hat man auch ohne das Öffnen eines Shortcuts häufig das Gefühl zumindest einen minimalen Fortschritt vor dem Ableben erreicht zu haben.

Was mir hingegen nicht so gut gefiel, war der Aufbau der Spielwelt. Anstatt wie in Dark Souls eine große zusammenhängende Welt zu haben, wählt man hier Missionen auf einer Landkarte aus, die dann einem Gebiet aus Dark Souls entsprechen. Die einzelnen Gebiete waren zwar toll designed, abwechslungsreich in Sachen Setting sowie spezieller Mechaniken und boten Shortcuts innerhalb der Gebiete, aber eine zusammenhängende Welt mit Verbindungen zwischen den einzelnen Gebieten gefällt mir dennoch besser. Auch die ganze Story bzw. Lore des Spiels sind kein Vergleich mit dem großen Vorbild. Man wird pausenlos mit japanischen Namen, Clans, Regionen usw. bombardiert und weiß lange Zeit eigentlich gar nicht so richtig was gerade vor sich geht. Mir hat sich das ehrlich gesagt erst etwa nach der Hälfte erschlossen. Aber selbst dann war die Story nicht wirklich interessant, bot keine überraschenden Wendungen o.ä..
Ebenfalls nicht so toll fand ich wie man mit Items und Equipment erschlagen wird. Die Gegner lassen des Öfteren mehrere Rüstungen und Waffenteile fallen, sodass man eigentlich ständig ins Menü gehen und die neue Ausrüstung mit der alten vergleichen müsste. Das Problem dabei ist, dass selbst zwei Waffen mit den gleichen Namen hier unterschiedliche Stats haben und man nicht ausschließen kann, dass das dritte Tamagotchi-Katana nicht bessere Stats hat als die beiden, die man vorher gefunden hat. Wenn ich in Dark Souls ein Straight Sword gefunden habe, dann weiß ich, dass jedes weitere Straight Sword exakt die gleichen Stats hat und somit ebenfalls Müll ist.
Genauso erschlagen wird man eigentlich auch mit Fähigkeiten. Es gibt 5 Talentbäume für die Waffen (Katana, Doppel-Katana, Speer, Axt und Kurasigama) sowie einen Talentbaum für Ninjutsu und einen Talentbaum für Onmyo-Magie. Jeder dieser Talentbäume bietet nun ohne Übertreibung bestimmt 40-50 Talente, wobei es sich überwiegend um aktive Fähigkeiten und eher selten um Passive Fähigkeiten handelt. Ich glaube ich habe nicht mal einen Bruchteil davon wirklich aktiv genutzt.

Obwohl ich jetzt einige Kritikpunkte aufgezählt habe, hatte ich äußerst viel Spaß mit Nioh und werde mir auf jeden Fall auch den zweiten Teil zulegen. Fans von Dark Souls, Bloodborne und Sekiro kann ich Nioh definitiv empfehlen sofern man mit den von mir genannten Kritikpunkten klar kommt.

9/10
 
30 August 2016
93
25
18
So, nun kann ich auch mal hier reinschreiben. Mein erstes durchgespieltes Spiel dieses Jahres ist:

Hellblade: Senua's Sacrifice

Dank Gamepass for PC konnte ich für nen schmalen Taler (1€) ein Spiel nachholen, dass mich schon lange gereizt hat. Ja, die Kämpfe mögen repetetiv und das Leveldesign sehr linear sein, aber was da an Atmosphäre geboten wird sucht seines Gleichen. Das Erlebnis mit Kopfhörern ist schlichtweg intensiv. Die Story habe ich gerne verfolgt und auch die Lore war, als einzig sammelbares Nebenquest, durchaus nett. Alles in allem ein grandioses Spiel in meinen Augen, dass mir komischerweise Lust auf Dark Souls gemacht hat, welches als nächstes dran ist.

2020:
  • Hellblade: Senua's Sacrifice
 
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Reactions: Zelos und Biber

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.602
283
83
Heute habe ich gleich zwei absolute Giganten beendet.

Black Mesa
Das wohl aufwendigste Remake aller Zeiten (zumindest mal gemessen an der Entwicklungszeit) von einem der besten Spiele aller Zeiten. Und es ist einfach großartig geworden. Man findet kaum einen Ego-Shooter, der permanent so viel Abwechslung bietet, so viele kleine kreative Spielereien und Szenarien abliefert und das alles in gerade mal zwei verschiedenen Settings. Obwohl man das gesamte Spiel über eigentlich nur einem vorgegebenen Pfad folgt, fällt das in keinster Weise negativ auf, da es immer wieder auch Abzweigungen, Verstecke und kleine Geheimgänge gibt. Die Atmosphäre ist der Wahnsinn unter anderem auch dank des hervorragenden Soundtracks. Ich könnte ewig weiterschwärmen, aber man muss es wohl selbst gespielt haben, um die Faszination dafür verstehen zu können. In vielerlei Hinsicht ist Black Mesa (wie auch schon Half Life) absolut einzigartig.
Besonders hervorheben möchte ich aber noch das Xen-Kapitel, das ja von Grund auf neu entwickelt wurde. Was dieses kleine Team aus Hobby-Entwicklern hier sowohl visuell als auch in Sachen Leveldesign und Gameplayideen liefert ist einfach genial. Ganz großes Lob dafür.

10/10



Ori and the Will of the Wisps

Nach 16,5 Stunden habe ich das Spiel jetzt mit 100% abgeschlossen. Wie auch der Vorgänger ein überragendes Metroidvania. In den Punkten Artdesign, Soundtrack sowie in den Geschicklichkeitspassagen ist WotW auf einer Ebene mit dem Vorgänger. Was jedoch bedeutend (!) verbessert wurde, sind die Kämpfe. Hat man im Vorgänger noch einfach nur eine einzige Taste gehämmert, um die Gegner mit Lichtblitzen einzudecken, steht Ori hier ein großes Arsenal verschiedener Fähigkeiten zum Bekämpfen der Gegner zur Verfügung. Gleichzeitig gibt es deutlich mehr Gegnertypen und auch richtige Bosskämpfe sind diesmal vorhanden.
Was jedoch ein klein wenig abgenommen hat, ist der Schwierigkeitsgrad. Ich bin zwar immer noch extrem oft gestorben, aber durch die leicht einzusetzende Heilungsfähigkeit werden die Bosskämpfe teilweise zu einfach und auch bei verschiedenen Geschlichkeitspassagen kann man sich einfach durch die Fallen durchcheesen, indem man sich immer wieder hochheilt, wenn man einen Treffer von einem Energiestrahl o.ä. eingesteckt hat. Wenn ich mich recht erinnere, gab es in The Blind Forest viel mehr Fallen, die sofort tödlich waren, während man hier nur einige Lebenspunkte verliert. Ich habe das Spiel aber auch auf dem mittleren von drei Schwierigkeitsgraden gespielt und ich denke dass auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad weder die Bosskämpfe zu leicht sind noch die Fallen ausgetrickst werden können. Auf dem mittleren Schwiergkeitsgrad gilt gerade letzteres wohlgemerkt auch nur für einen recht geringen Prozentsatz der Fallen und bei den Bosskämpfen gibt es auch zumindest zwei, die ich nun nicht so super einfach fand.
In Puncto Story und Emotionen hat mich WotW nicht ganz so gefesselt wie der Vorgänger. Dafür war die Geschichte an vielen Stellen auch einfach zu ähnlich. Aber gerade das Ende hat mich dann doch nochmal ziemlich berührt.
Ich bin gespannt, ob die Moon Studios sich nun einem komplett neuen Projekt zuwenden oder ob es noch ein drittes Ori-Game geben wird. So oder so werden wir darauf wohl noch einige Zeit warten müssen.

10/ 10
 
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Screw

GUF Legende
26 August 2016
6.647
225
63
Endlich kann ich hier auch mal was posten.
Super Mario Galaxy
Das Minimum hab ich geschafft mit 61 Sternen. Der Schwierigkeitsgrad war insgesamt in Ordnung. Was mir sehr gefallen hat, war der Einfallsreichtum. Ständig neue Ideen, ständig neue Settings (du bist gemeint Sunshine), ein völlig neues Spielgefühl durch das Spiel mit der Gravitation. Mehr zum Staunen gebracht hat mich damals nur SM64.