Et voilà – gerade durchgespielt…

Z.Carmine

GUF Legende
25 August 2016
4.756
85
48
5. Nioh 2

Ich bin besser durchgekommen als erwartet. Ich habe im Vorfeld noch etwas Nioh zum Aufwärmen gespielt, das hat sicher auch etwas geholfen.
Meinem Eindruck nach gibt es im Vorgänger aber definitiv schwerere Missionen, wobei ich nicht weiß, ob manche davon vielleicht erst nachträglich als Teil der DLCs kamen.
In Nioh 2 dagegen habe ich alle Missionen, ausser manche noch nicht freigespielten waffenspezifischen im Dojo, geschafft.
Die beschwörbaren NPC-Abbilder anderer Spieler sind mal mehr, mal weniger hilfreich.

Eine kleine Zahl von Leveln des Vorgängers wurden teilweise etwas verändert übernommen, aber das fällt für mich nicht ins Gewicht.
Das Storytelling ist meiner Meinung nach immer noch verbesserungsfähig, und die Kenntnisse japanischer Geschichte fehlen mir auch im zweiten Teil.

Hat mir sehr gefallen und ich bin fast etwas traurig, dass ich es durch habe.
Ein paar fehlende Trophäen werde ich wohl noch holen.

2020:
1. Final Fantasy XV Royal Edition
2. Bioshock Infinite
3. Dragon Age Inquisition
4. Valkyria Revolution
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.487
255
83
5. Nioh 2

Meinem Eindruck nach gibt es im Vorgänger aber definitiv schwerere Missionen, wobei ich nicht weiß, ob manche davon vielleicht erst nachträglich als Teil der DLCs kamen.
In Nioh 2 dagegen habe ich alle Missionen, ausser manche noch nicht freigespielten waffenspezifischen im Dojo, geschafft.

Eine kleine Zahl von Leveln des Vorgängers wurden teilweise etwas verändert übernommen, aber das fällt für mich nicht ins Gewicht.
Das Storytelling ist meiner Meinung nach immer noch verbesserungsfähig, und die Kenntnisse japanischer Geschichte fehlen mir auch im zweiten Teil.
Also würdest du das nicht unterschreiben, was man so oft gelesen hat, dass Nioh 2 das schwerste Soulslike überhaupt sein soll? Konnte mir das nach dem Vorgänger auch irgendwie nicht so recht vorstellen, denn ich fand Nioh 1 insgesamt nicht allzu schwer. Da gab es vllt 3, 4 Bosse, in die ich mich erst etwas reinfuchsen musste, aber alles andere an dem Spiel - vor allem die normalen Gegner - fand ich eher einfacher als in den Dark Souls-Spielen und Bloodborne.

Dass Levels leicht verändert recycelt wurden finde ich hingegen schon fast eine Frechheit. Oder sprichst du hier von Nebenmissionen? Dann wäre es für mich okay, ich habe im Vorgänger sowieso nur 2 oder 3 Nebenmissionen gemacht, in denen man jeweils einen Schutzgeist bekommen konnte. Alle anderen Nebenmissionen habe ich ignoriert.
 

Ripchip

Mitglied
24 August 2016
1.807
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39
17. Days Gone : ps4:

Ist schon etwa anderthalb Wochen her, aber ich habe das Spiel wirklich gesuchtet und auch die Platin geholt. Überragend gutes Spiel, dessen "schlechte" Wertungen ich zwar nicht verstehe, aber egal, Hauptsache ich hatte meinen Spaß. Tolle Charaktere, geile Grafik, sehr gut umgesetzte Welt. Ein Nachfolger wäre schön, besonders nach dem "geheimen" Ende, das mir sogar eine Gänsehaut verpasst hat.

10/10
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.487
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83
Würdest du das unterschreiben was Zelos gesagt hat? Dass man es in diesem Survival Mode spielen sollte, in dem man keine Schnellreise hat usw.? Will es nämlich auch noch spielen und mich würden weitere Meinungen dazu interessieren.
 

Ripchip

Mitglied
24 August 2016
1.807
177
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39
Nicht unbedingt, ich fand den Komfort der Schnellreise und der Minimap sehr gut. Zelos ist aber auch ein anderer Typ Spieler.
 

Ryudo

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25 August 2016
398
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Kingdom Hearts III
Beendet endlich. Ich möchte eigentlich nichts mehr dazu sagen. Die Reihe ist für mich tot.
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.487
255
83
Doom Eternal

Als ich Doom 2016 durchgespielt hatte, hatte ich geschrieben, dass man einen action-orientierten Ego-Shooter wohl nicht besser machen kann. Doom Eternal belehrt mich eines besseren. So und nicht anders muss ein Nachfolger aussehen. Doom Eternal hat sämtliche Stärken des Vorgängers beibehalten und gleichzeitig zahlreiche sinnvolle Verbesserungen vorgenommen, sowohl beim Gameplay selbst als auch einige Quality of Life Verbesserungen. So schaltet man beispielsweise am Ende jedes Levels eine Schnellreise-Funktion frei, mit der man zu verschiedenen Punkten im Level springen kann, um nochmal nach nicht gefundenen Collectibles zu suchen und es gibt im Fortress of Doom (dem Hub des Spiels) eine Level-Auswahl mit der man mit dem gleichen Hintergrund frühere Level erneut spielen kann.
Im Bereich Gameplay führen die Verbesserungen dazu, dass Doom Eternal einen unglaublichen Spagat schafft: durch Features wie beispielsweise den Dash oder den Meathook der Super-Shotgun wird das sowieso schon schnelle Gameplay noch actionreicher und dynamischer, während die notwendige "Ressourcen-Verwaltung" und das beschaffen selbiger (damit meine ich Health, Armor und Ammo) dafür sorgt, dass Doom Eternal trotz der schnellen Action auch ein extrem taktisches Spiel ist. Stets muss man abwägen, ob ich meinen Gegner nun mit einem Glory-Kill auseinandernehme, um meine Lebensenergie aufzuladen, ihn mit dem Flammenwerfer in Brand setze, um ihn zur Armor-Pinata umzugestalten oder ob ich ihn mit der Chainsaw zerteile, um an Ammo zu kommen. Gleichzeitig muss ich mein Vorgehen im Kampf auch immer an die Gegner anpassen, da jeder Gegner andere Schwachpunkte hat und teils auf vollkommen unterschiedliche Weise besiegt werden muss. So gibt es beispielsweise die "Pinkies", stierähnliche Dämonen, die auf den Slayer zustürmen und am besten erledigt werden, indem man mit einem Doppelsprung oder Dash ausweicht, hinter ihn gelangt und ihm auf den Schwanz schießt. Der "Cyber-Mancubus" hingegen ist ein schwergepanzerter, klobiger Dämon mit zwei Armkanonen. Mit dem neuen Bloodpunch kann man ihm jedoch die komplette Panzerung vom Körper schlagen und anschließend entweder ihn selbst angreifen oder seine Armkanonen zerstören, um seine Angriffsmöglichkeiten zu limiteren. Mit Ausnahme der allerschwächsten Dämonen gibt es solche Taktiken für jeden Gegner im Spiel, wobei die Anzahl verschiedener Dämonen nochmal ein gutes Stück größer ist als in Doom 2016.

Was nicht jedem gefallen dürfte, sind die Geschicklichkeitsabschnitte im Spiel. So gibt es viele Passagen, in denen man mit dem Doppelsprung und dem Dash Abgründe oder sonstige Hindernisse überwinden muss. Das darf man sich aber nun nicht so vorstellen wie die grausamen Sprung-Abschnitte, die es beispielsweise im ersten Turok gab, wo man präzise von einem dünnen Pfeiler zum nächsten hüpfen musste. Es geht eher darum mit gutem Timing von einer Wand oder schwebenden Plattform zur nächsten zu springen, was durch die präzise Steuerung und die "Kulanz" des Spiels bei der Präzision für keinen geübten Spieler ein Problem darstellen dürfte. Für mich waren diese Geschicklichkeitspassagen eine nette Abwechslung zwischen den Ballerorgien.
Ein zweiter häufig genannter Kritikpunkt war im Vorfeld das recht bunte und arcadige HUD. Auch das empfand ich eher als Bereicherung, denn als Nachteil, da das Spielgeschehen dadurch deutlich einfacher zu überblicken ist und man schnell erkennt, welcher Gegenstand da nun genau liegt.

Auch sehr gut gefallen hat mir die Story des Spiels. War das ganze im Vorgänger noch recht simpel gehalten, kriegt man hier schon sehr viele Informationen über den Doom Slayer und seine Vergangenheit, die Welt, in der das Spielgeschehen stattfindet sowie die allgemeine Lore des Doom Universums. Die Geschichte wird dabei durchaus mit einem kleinen Augenzwinkern erzählt und man sollte um Himmels Willen nicht alles bierernst nehmen, was einem da entgegengeworfen wird. Wenn man einen Logbucheintrag hört, in dem eine Wissenschaftlerin über den Doom Slayer schwärmt und dabei irgendwann sagt "In Doom we trust" sollte jedem klar sein, dass sich das Spiel auch selbst nicht vollkommen ernst nimmt. Das heißt aber nicht, dass die Story irgendwie albern wäre oder so.

Insgesamt würde ich wohl sogar behaupten mit Doom Eternal die beste Ego-Shooter Kampagne überhaupt gespielt zu haben. Ein Adrenalinritt von Anfang bis Ende, eine perfekte Kombination aus Action und Taktik, Verbesserungen soweit das Auge reicht ohne gleichzeitig irgendwelche neuen Fehler oder Schwächen einzubauen. Jeder der auch nur im Ansatz etwas mit Ego-Shootern anfangen kann, sollte dieses Meisterwerk spielen. Bisher ganz klar mein GotY.

10/10
 
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Shiningmind

Mitglied
29 August 2016
846
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43
Ori and the Will of the Wisps

Wieder einmal ein toller Metroidvania Vertreter mit sehr schöner audivisueller Präsentation, sofern die ganzen Slowdowns nicht wären, die auch auf der One X und auch nach dem Patch noch genügend auftreten und dem Spiel nicht würdig sind. Ganz stark finde ich das Game in seinem Movement mit Ori. Das flutscht wie Butter und sobald man all das Movereportoire gelernt hat,ist es als fliege man durch die verwinkelten Level, die wieder sehr durchdacht designt sind. So durchdacht, dass man manchmal erst peilen muss, wie und welchen Weg man nun gehen muss. Nach etwas rumprobieren (und dem einen oder anderen Youtube Video) gings dann aber und ich kam dann weiter. Das Spiel hat wieder seine berüchtigten Trial und Error Fluchtpassagen, die beim Spieler das Adrenalin hochschießen lassen und wo viel Kontrolle abverlangt wird. Sie sind imo aber genau richtig lang um nicht zu frusten aber ich kann mir vorstellen, dass dieses Spiel für ungeübtere Spieler sehr schwer sein kann da man später viel Hand-Augen-Koordination braucht. Dafür belohnt einem Ori and the Will of the Wisps durch knackige Kämpfe mit Bossen aber auch normalen Gegnern und seinem angenehm funktionalen Progressionssystem, das fast ausschließlich auf die Erkundungsaspekte des Spiels setzt. Wer dieses Genre mag und ein forderndes Erlebnis mit toller Steuerung und Präsentation möchte, macht absolut nichts falsch. Ich wurde 20 Stunden sehr gut beschäftigt.

8.5 von 10
 
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Sidewalkwalker

Maschinenräumer
25 August 2016
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Doom 64

Mir war gar nicht bewusst, dass das ein geheimer Klassiker unter den Doom-Fans ist. Es hat mir jedenfalls einigermaßen gefallen. Die Oldschool-Shooter-Geschwindigkeit ist mal wieder erfrischend und ich muss zugeben, dass simplere Geometrie und Texturen eine beruhigende Wirkung auf mich haben.

Das ganze Spiel könnte auch mit knuddeligerem Look und einem Substitut für das Schießen/Töten ein spaßigen Finde-Den-Schlüssel / Finde-durchs-Labyrinth 3D-Adventure für Kids sein. Aber das gilt ja für alle Dooms irgendwie.

Ebenfalls ein schöner Throwback war das Level/Schalter-Design. Ein Schalter wird "erkämpft" und betätigt, löst an einer anderen Ecke im Level etwas aus. Das Pathfinding dahin wird von Gegner-Trails oder Audioclues gesteuert. Ich hatte erst das Gefühl, dieses Konzept ist aus gutem Grund überholt, habe aber mehr und mehr Spaß daran gefunden, einfach vielfach durchs Level zu kreisen, auf der Suche nach der neuesten Veränderung, offenen Tür, neuen Gegnern oder einfach auch aufmerksamer zu hören und mir Landmarks von Beginn an zu merken.
 
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Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.487
255
83
Ich überlege aktuell noch, ob ich das spielen möchte oder nicht. Ich habe generell kein Problem mit Oldschool-Spielen, auch nicht mit Oldschool-Shootern und habe schon lange Duke Nukem 3D auf der Liste der Spiele, die ich unbedingt spielen möchte. Aber die alten Dooms, bei denen man nicht mal nach oben und unten zielen kann und sich schon ziemlich auf das von dir erwähnte Finden von Schlüsseln und Schaltern konzentrieren, schrecken mich bisher irgendwie ein wenig ab, obwohl ich Doom 2016 und Doom Eternal zu meinen Lieblingsspielen zähle. Reinschauen werde ich aber auf jeden Fall mal.
 
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Double

Mitglied
31 August 2016
437
44
28
Ich überlege aktuell noch, ob ich das spielen möchte oder nicht. Ich habe generell kein Problem mit Oldschool-Spielen, auch nicht mit Oldschool-Shootern und habe schon lange Duke Nukem 3D auf der Liste der Spiele, die ich unbedingt spielen möchte. Aber die alten Dooms, bei denen man nicht mal nach oben und unten zielen kann und sich schon ziemlich auf das von dir erwähnte Finden von Schlüsseln und Schaltern konzentriert, schrecken mich bisher irgendwie ein wenig ab, obwohl ich Doom 2016 und Doom Eternal zu meinen Lieblingsspielen zähle. Reinschauen werde ich aber auf jeden Fall mal.
Der @Biber und ich haben uns beim kürzlichen Switch-Sale die alten Dooms geholt und es NICHT bereut! Do it!
Duke hat dann glaube ich fancieres Drumherum aber dafür etwas weniger tightes Ballern als Doom, aber ist auf jeden Fall auch Pflicht :)
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.487
255
83
Okay, dann geb ich nur Doom 64 auf jeden Fall mal, wo ich es ja für Lau bekommen habe. ;) Apropos Dämonen: Damit hat auch mein nächstes durchgespieltes Spiel zu tun:


Afterparty
Als ich den ersten Trailer zu Afterparty gesehen hatte, war ich ziemlich angefixt. Die Prämisse klingt unglaublich lustig und interessant: Zwei junge Erwachsene, die gerade das College abgeschlossen haben, landen in der Hölle. Sie wissen weder wie sie gestorben sind, noch warum sie in der Hölle gelandet sind. Sie wissen nur, dass sie dort raus wollen. Die einzige Möglichkeit dazu: Satan himself unter den Tisch trinken.
So gut das ganze auch klingt, so durchwachsen ist leider die Umsetzung. Und dabei weiß ich gar nicht richtig wo ich anfangen soll, deshalb zähle ich jetzt mal wild auf, was mich gestört hat.
- Die Dialoge sind nahezu das gesamte Spiel über unglaublich hektisch, triefen nur so vor Slang und nonsense-Wörtern und die Charaktere fallen sich ständig gegenseitig ins Wort. Während dieser Dialoge soll man dann schnell Dialogoptionen auswählen, die teilweise noch verschwommen sind, weil mein Charakter gerade getrunken hat. In den Telltalte Spielen habe ich mich selten gedrängt gefühlt eine Wahl zu treffen und wenn, dann hatte das einen Hintergrund, wie z.B. dass man sie in einem Kampf oder auf der Flucht treffen musste. Hier kam es schon des Öfteren vor, dass ich mich gehetzt gefühlt habe. Vielleicht war das manchmal auch gar nicht notwendig, weil ich genug Zeit gehabt hätte, aber es gab einfach keinen anständigen Indikator dafür, wieviel Zeit ich für eine Entscheidung habe.
- Wo wir gerade bei Dialogoptionen sind: Auch hier gibt es ein cooles Feature, das letzten Endes mittelmäßig umgesetzt ist: Man kann in jeder Bar verschiedene Drinks ordern, die alle gewisse "Effekte" auf den Konsumenten haben. Das eine Getränk macht die Protagonisten aggressiv, das andere flirty und wieder ein anderes lässt sie wie Piraten sprechen. Man erhält nun also manchmal während eines Dialoges die Option sein aktuelles Getränk zu trinken und dadurch eine weitere Dialogoption mit dem jeweiligen Effekt freizuschalten. Ich hatte mir erhofft, dass es dadurch verschiedene Herangehensweisen gibt, um bestimmte Stellen im Spiel zu lösen. Allerdings - und da sind wir bei dem nächsten Punkt - wirkt die Wahl der Dialogoptionen hier so unbedeutend wie in keinem anderen narrativen Spiel, das ich bisher gespielt habe. Es gibt durchaus Entscheidungen, die eine Bedeutung haben, allerdings werden diese so gut wie nie durch die Dialoge, sondern durch andere Handlungen gefällt. Die Dialoge selbst beeinflussen das Spielgeschehen im Endeffekt so gut wie gar nicht.
- Das Spiel scheint nicht so recht zu wissen, was es sein will. Es versucht durchgehend lustig zu sein und hat auch den ein oder anderen lustigen Moment oder ein paar lustige Sprüche, aber insgesamt war es nicht so wirklich mein Humor. Und über die recht kurze Spielzeit von vielleicht 4-5 Stunden hätte man durchaus genug geniale Momente einbauen können. Gleichzeitig versucht das Spiel aber auch mit Themen wie Freundschaft, Vertrauen, Umgang mit Ängsten u.ä. ernsthaft umzugehen, schneidet diese Themen aber jeweils nur an und macht mMn nichts daraus. Dabei verliert das Spiel sogar teilweise diese ganze "Party-Thematik" komplett aus den Augen. Der Trailer wirkt ja tatsächlich so, als ob man sich da von einer höllischen Party in die nächste stürzt, aber das kommt im Spiel so letzten Endes nicht rüber. Man verbringt zwar durchaus viel Zeit in Clubs, Bars und Pubs, aber dort ist man in der Regel eher am Quatschen und versucht die Probleme anderer zu lösen, um im Spiel weiterzukommen.
- Die ganze Auflösung am Ende ist so schlecht wie sie nur sein kann. Ich weiß nicht, ob ich vielleicht irgendwas verpasst habe, durch eine der Entscheidungen, die ich getroffen habe, aber die Auflösung wie die beiden gestorben sind hätte langweiliger nicht sein können und warum die beiden in der Hölle gelandet sind wurde überhaupt nicht aufgelöst. Da habe ich mich ehrlich gesagt schon fast ein wenig verarscht gefühlt. Und ich finde solche entscheidenden Fragen sollten auf jeden Fall beantwortet werden, egal wie man sich an verschiedenen Punkten im Spiel entschieden hat.

Trotz all dieser Kritik würde ich Afterparty nicht als kompletten Fehlkauf bezeichnen. Bis kurz vor Ende wurde ich ganz gut unterhalten und es hat wie gesagt auch ein paar tolle Momente. Aber meiner Meinung nach wurde hier unglaublich viel Potential verschenkt, der Trailer ist irreführend und die Auflösung am Ende ein Witz. Vielleicht gebe ich dem Spiel nochmal eine Chance in einem zweiten Durchgang, in dem ich einige Entscheidungen anders treffen würde, aber ich muss mal schauen, ob ich mich dazu durchringen kann. Empfehlen würde ich Afterparty insgesamt nicht unbedingt, da gibt es bessere narrative Spiele. Wer ein lustiges Spiel dieses Genres sucht, der holt sich lieber Tales from the Borderlands.

5/10
 
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Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
2.647
221
63
33
Bergisch Gladbach
10.) Nier: Automata
Ich hab jetzt die endings A T und W gesehen und stehe jetzt im zweiten Durchgang als 9S im Widerstandslager.
da ich aber nicht weiß ob ich es drei mal durchziehen will, werde ich es aber schon mal hier Listen. Ich gebe zu dass das Spiel einen außergewöhnlichen merkwürdigen Charme hat. Aber die große Klasse der ersten Liga sehe ich hier noch nicht. Das Spiel ist abwechslungsreich aber genau so schwankt auch die Qualität der Abschnitte. Mir persönlich gefallen die bullet-hell/Shooter Abschnitte am besten.
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
2.319
196
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Huch, das ist schon ein Weilchen her, aber ich habs hier vergessen, daher wird es jetzt nachgereicht:

7. Life is Strange 2
Emotional hat mich das Spiel sehr mitgenommen, aber leider hat es spielerisch nicht an den ersten Teil herangereicht. Gerade in den ersten Episoden hat man das Gefühl, dass man gar nichts macht und nur Zuschauer ist. Hinten raus wird es aber etwas besser. Ich finde das sehr schade, da es der erste Teil eigentlich sehr gut verstanden hat, dass Erzählen einer interaktiven und emotionalen Geschichte auch spielerisch interessant zu gestalten.
Note: 4


2020:
  1. Gato Roboto
  2. Star Wars: Jedi Fallen Order
  3. Cadence of Hyrule - Octavos Ode DLC
  4. Death Stranding
  5. Bloodstained
  6. Sparklite
Abgebrochen:
  1. The Messenger
  2. Iconoclasts

2019
2018
2017
2016 & 2015