Euer Partner vs Euer Hobby

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Bergisch Gladbach
Meist verbringe ich die Abende aber einfach mit meiner Frau. Und die hat wenig Interesse, mir dabei zuzuschauen, wie ich ein Spiel mit Kopfhörern spiele :)
Ach darauf wollte ich auch noch mal was sagen, fällt mir gerade wieder so ein. Interressiert mich auch wie das bei den anderen vergebenen GUlern hier so ist.
Meine Frau ist zwar nicht der größte Zocker, aber in der Regel 'darf' ich dann doch im Wohnzimmer in ruhe zocken wenn ich das will. Meistens nehme ich natürlich selbst rücksicht darauf und spiele lieber nicht wenn sie da ist. Aber große Spiele kündige ich dann auch einfach mal frech an nach dem Motto: "Am Freitag kommt Spiel XY raus. Nein ich möchte am Samstag nicht bummeln und am sonntag nicht spazieren gehen." und das geht dann auch meistens. Sie kann sich glücklicherweise ganz gut allein beschäftigen. Wobei die dann manchmal halt auch mit dabei sitzt und am Handy surft (und genau dann etwas erzählt wenn eine Sequenz beginnt ^^ ). Vielleicht würden mir da Kopfhörer auch sinn machen, aber das finde ich dann doch schon wieder zu abgrenzend. In den meisten fällen reden wir auch einfach über den Tag und die Welt während sie sich beschäftigt und ich Spiele. Ist ja eher selten dass ich ein Spiel unter dieser Atmosphäre nicht weiter spielen kann/möchte. Ich glaube in diesem Jahr war es nur God Of War und da habe ich dann eben erst gespielt wenn sie ins bett geht. Spider-man bot genug belanglose nebenmissionen in denen es mir egal war ob ich abgelenkt werde oder nicht.

Wie ist das bei euch anderen? Ist euer Partner ein Faktor in eurem Hobby? Unterstützt er/sie es? Hält er/sie dich vom spielen ab? Plant ihr euer Hobby so, dass es nicht kollidiert?
 

Shiningmind

Mitglied
29 August 2016
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Sie ist weder ein Faktor, noch kein Faktor beim Zocken. Was ich damit meine ist, dass Zocken nunmal ein Bestandteil meines Lebens ist, genauso wie meine Freundin, also geht beides. Wichtig ist, dass man die Balance behält und diese auch fordert. Wie in einer guten Beziehung üblich sollte es Kompromisse geben, die beide Seiten zufriedenstellen. Ich gehe ihr zu liebe einmal die Woche mit zum Tanzkurs für 1, 5 Stunden und sie lässt mich zocken. Ich gehe auch mit ihr shoppen oder spiele mal Scrabble für sie, weil sie es mag. Geben und Nehmen. Klar würde ich auch gerne mit ihr zocken können aber sie machts halt nicht. Das ist ok und wird (gerade so ;0) akzeptiert. Trotzdem habe ich mich mal wie ein Schneekönig gefreut als ich damals mit ihr Magic Orbz auf der PS3 gezockt habe. Das braucht nur rechts und links und ist nicht 3D (sie hat Motion Sickness)...letzteres ist auch einer der Gründe, das sie kaum Spaß am Zocken finden kann. Was bei uns noch hilfreich ist: Sie kommt erst gegen 20:45 nach Hause, ich gegen 18 Uhr...und wir haben keine Kinder. Passt also. :)
 
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Law

Moderator
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22 August 2016
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Wir spielen gerne zusammen, vor allem Games mit hohem Fokus auf Story und Entscheidungen. So haben wir unter Anderem Life is Strange + Before The Storm und die Quantic Dream-Titel durchgespielt. QTEs waren anfangs eher frustrierend für sie (welche Taste ist nochmal wo?), aber das wurde mit der Zeit immer besser. Derzeit sitzen wir noch an Detroit, da wir uns nicht jeden Tag sehen, kommen wir hier auch nur gemächlich voran. Zocken steht jetzt nicht im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Freizeit, aber wir machen es beide hin und wieder ganz gerne und darüber bin ich auch ganz froh.

Edit: Ach, und Pokemon Go spielen wir beide derzeit auch aktiv ^^
 

Sun

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20 November 2016
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Darkie ist glaube ich ganz froh, dass ich so viel zocke. Dann kann er entspannt auf der Couch liegen und zugucken :D
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Bergisch Gladbach
Hab ich auch hin und wieder gern gemacht wenn sie gespielt hat, inklusive angebertips. Aber nach der zweihundertsten stunde zelda botw finde ich das langsam langweilig ^^ .

@Shiningmind: Oh ja arbeitszeiten spielen da natürlich auch ne Rolle. Da ich einen rollenden Freien Tag habe (1. Woche montag, 2. Woche Dienstag usw), hatte ich doch oft mal nen Freien Tag an dem sie dann Arbeiten ist und da habe ich natürlich auch alle Zeit zum Spielen gehabt. Allerdings ist das schon seit ein paar Monaten nicht mehr so seitdem sie wegen der Schwangerschaft ein beschäftigungsverbot bekommen hat. Aber das hat insgesamt nichts an meinem Spielverhalten oder an unseren gemeinsamen aktivitäten verändert. Gut ist halt auch, dass wir beide von natur aus sehr faul sind und nicht gern das haus verlassen ^^ .
 

GamepadRanger

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25 August 2016
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NRW
Wir spielen entweder zusammen oder jeder für sich. Den höheren Konsolen-Spielanteil habe definitiv ich, aber in der Zeit surft sie meist durchs Netz oder ist bei einem Browsergame aktiv. Gaming gehört bei uns beiden einfach dazu, auch wenn sie eher darauf verzichten könnte als ich. Aber es ist auf jeden Fall Verständnis vorhanden, wenn ein neues Spiel erscheint und ich erst einmal eine Weile darin abtauche. Solange sie neben dem Spielen nicht zu kurz kommt, gibt es da keine Konflikte.
 

Shadowguy

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25 August 2016
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Taufkirchen - Bayern
Bei uns ist das auch kein sonderlich großes Problem. Aber es kommt auf das Spiel an das ich spielen will. Spiele wie AC schaut meine Frau gerne zu, bei sämtlichen JRPGs oder Shootern hingegen kann sie gut drauf verzichten.

Da sie grundsätzlich aber auch selber mal ganz gerne spielt (und das spiel dann im zweifel recht suchtet) passt das aber insgesamt schon und wenn ich sage ich möchte gern was spielen dann passt das eben auch - außer natürlich sie will selber gerade den TV nutzen. aber dafür gibts die Switch oder nen TV mit allen älteren Gens in nem andern raum.
 
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Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
Meine Frau spielt auch Videospiele und oft spielen wir nebeneinander - unsere Geschmäcker sind nämlich recht verschieden. Sie mag Casual-Spiele (Tanz, Rhythmus, Puzzle), Horror und Shooter (insbes. Doom). Unsere Schnittmenge sind als Puzzle und Horror, evtl. Rhythmus, je nach Spiel.
 

Sun

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20 November 2016
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Hab ich auch hin und wieder gern gemacht wenn sie gespielt hat, inklusive angebertips.
Ich finde es immer furchtbar wenn derjenige der das Pad nicht in der Hand hat alles besser weiß oder einem die eigene Spielweise aufdrücken will, allerdings erwische ich mich selbst auch manchmal dabei, aber ich versuche es zu vermeiden.
Aber nach der zweihundertsten stunde zelda botw finde ich das langsam langweilig ^^ .
So ausdauernd spiele ich ein Spiel ja selten. Wenn ich es durch habe, habe ich es durch und die Spiele, die Darkie langweilen, kann ich eben auch oft spielen wenn er Spätschicht hat.
 

Biber

GUF Veteran
25 August 2016
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Hamburg
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Zunächst mal ist es wohl wirklich etwas anderes, wenn man Kinder hat. Es gibt nämlich quasi überhaupt gar keinen Moment, in dem wir beide Zeit haben und dann jeder etwas "für sich tut". Wenn Abends die Kinder im Bett sind, aufgeräumt ist und alles andere auch erledigt ist, dann verbringen wir die Zeit grundsätzlich zu zweit. Und nur um die Zeit kann es ja eigentlich gehen. Denn wenn sie z. B. abends noch was arbeitet und ich Zeit habe, dann spiele ich was für mich (oder mache was anderes), das betrifft ja aber das Thema nicht. Das aber auch nur, wenn ich wirklich platt bin und/oder nichts mehr im Haushalt zu tun ist.

Nun könnte es ja noch Konflikte geben wie Nichtakzeptanz des Hobbys, dass der Partner es zum Beispiel affig oder unattraktiv oder sogar verwerflich findet, wenn der andere Videospiele spielt. Das ist bei uns nicht so, was aber auch an der Offenheit meiner Frau gegenüber so ziemlich allem liegt. Mit der Zeit hat sie sich für mein Hobby interessiert. Die Initialzündung war heavy Rain, das wir zusammen an einem Wochenende durchgespielt haben. Seitdem ist sie sehr interessiert an Videospielen, bindet sie teilweise sogar in ihre Arbeit als Lehrerin ein und schaut sich gerne Videos von Mark Brown an. Sie findet es interessant, was sich mit dem Medium machen lässt, insbesondere im Bereich Narration und Weltengestaltung.

Was sie aber überhaupt nicht interessiert, sind Gameplay-Loops. Ein Super-Mario-Spiel würde sie kaum zehn Sekunden ertragen, zumal sie überhaupt kein Interesse am Selberspielen hat. Sie hat auf dem Smartphone die "Lost Phones" und Florence durchgespielt sowie 30 Stunden lang Virtue's Last Reward, aber das war es. Wenn etwas am Gameplay interessant ist, weil es z.B. die Figur charakterisiert, findet sie das interessant, aber eher, wenn ich davon erzähle als wenn sie es selber sieht oder spielen würde. Es gibt Ausnahmen, so hat sie mir komplett bei den neuen DKCs zugeguckt, weil sie die Welten so toll findet. Wir haben gemeinsam alle Money Islands (außer natürlich 4) gespielt, weitere Adventures und Life is Strange, diverse Telltale-Spiele, Valiant Hearts und vieles mehr. Davon berichtet sie begeistert Freunden und Familie. Insofern bin ich froh, dass sie einen Zugang zu meinem Hobby gefunden hat und meinen Wahnsinn ansatzweise nachvollziehen kann. Nur mit ihr spielen kann ich nicht. Sie hat überhaupt kein Verständnis für kompetitive Handlungen jeder Art, egal ob Fußball, Schach oder Mario Kart. Nichts ödet sie mehr an als die Vorstellung, Mario Kart zu spielen oder zugucken zu müssen. Einzig narrative Erfahrungen oder Kooperation können sie locken (zu Overcooked konnte ich sie trotzdem nicht bewegen).

Und dann gibt es noch die Ebene des Drumherums. Mein ganzes GeYouTube, GeGanone, meine Aktivität hier im Forum ist ihr etwas suspekt, vor allem die Permanenz, mit der ich es betreibe, aber sie findet es auch ein bisschen toll, weil ich mit so viel Leidenschaft und Kreativität Projekte verfolge (nicht meine Worte). Aber dass dafür auch viel Zeit draufgeht, ist natürlich ein Faktor, der auch mal zwischen uns stehen kann.

Insgesamt bin ich sehr froh, dass sie so offen ist und den Reiz, der das Ganze auf mich ausübt, zumindest nachvollziehen kann; dass wir so viele tolle Spiele gemeinsam spielen können und ich mich mit ihr darüber austauschen kann. Wir haben ewig über Entscheidungen in Spielen diskutiert oder sie analysiert, wie wir das sonst auch mit Filmen oder Serien machen.
 

Shiningmind

Mitglied
29 August 2016
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Und dann gibt es noch die Ebene des Drumherums. Mein ganzes GeYouTube, GeGanone, meine Aktivität hier im Forum ist ihr etwas suspekt, vor allem die Permanenz, mit der ich es betreibe, aber sie findet es auch ein bisschen toll, weil ich mit so viel Leidenschaft und Kreativität Projekte verfolge (nicht meine Worte). Aber dass dafür auch viel Zeit draufgeht, ist natürlich ein Faktor, der auch mal zwischen uns stehen kann.
Da muss ich auch meinen Hut ziehen, dass du das so konsequent machst. Neben dem Beruf und der Familie. Da kann ich auch verstehen, dass da nicht viel Zeit zum Zocken bleibt. Du sagtest 2 Stunden pro Woche kannst du zum Zocken aufwenden? Das erklärt auch warum es wohl einer der Gründe ist, dass du viele kürzere Indiespiele zockst und kaum Open World Spiele und RPGs angehst?
 

gamegod

Newbie
31 August 2016
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Bei meiner Frau ist es so das sie mein Hobby absolut in Ordnung findet und je nach Spiel schaut sie auch zu (Red Dead Redemption 2 findet sie ganz geil, weil die Grafik extrem gut ist und sie die USA liebt, da sie dort in ihrer Kindheit gelebt hat). Bei Japanokram ist sie komplett raus und eine Switch hätte sie sich auch schon selbst gekauft hat sie gesagt, da sie die Konsole liebt. Da spielen wir dann oft zusammen (Super Mario Party, Just Dance, Monopoly etc.). Mario Odyseey fand sie richtig toll und hat am Ende mehr mitgefiebert als ich :D

Sie ist also definitiv eher ein Nintendo-Girl was den Spielgeschmack angeht. Aber stark Storylastige Spiele mag sie auch, so haben wir zum Beispiel auch Hidden Agenda gemeinsam durchgespielt und Detroit steht noch auf der Agenda. Life Is Strange fand sie jedoch relativ scheisse, weil sie es absolut nicht abhaben konnte, dass man die Zeit zurückspulen konnte und so keine Entscheidung eine echte Konsequenz hatte...das habe ich dann solo weitergezockt :D
 

Biber

GUF Veteran
25 August 2016
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Hamburg
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Da muss ich auch meinen Hut ziehen, dass du das so konsequent machst. Neben dem Beruf und der Familie. Da kann ich auch verstehen, dass da nicht viel Zeit zum Zocken bleibt. Du sagtest 2 Stunden pro Woche kannst du zum Zocken aufwenden? Das erklärt auch warum es wohl einer der Gründe ist, dass du viele kürzere Indiespiele zockst und kaum Open World Spiele und RPGs angehst?
Insgesamt ist es deutlich mehr (wenn ich schätzen würde, würde ich sagen, etwa vier bis fünf Stunden pro Woche nur für mich), aber es schwankt sehr und kommt auf die Spielart drauf an. Die meiste Zeit spiele ich, wenn ich mal mit der Bahn fahre oder Abends vor dem Einschlafen auf der Switch. Dadurch komme ich auch gut durch viele kleine Titel. Und es gibt besondere Spiele. Mario Odyssey und God of War habe ich durchaus verstärkt abends gespielt. Und wenn meine Frau gerade viel Unterricht vorbereiten oder korrigieren muss, ist mehr Raum da. Abgesehen von solchen Superspielen, die ich gezielt spiele und mir den Raum nehme, geht es aber mit den Titeln am TV in der Tat schleppend voran. Und weil solche Phasen des Nichtspielens jederzeit kommen können, schrecke ich in der Tat vor sehr großen Spielen zurück. Es macht mir inzwischen aber auch mehr Freude, viele unterschiedliche Spiele zu spielen. Aber dann kommt plötzlich ein unscheinbares Spiel wie Slime-San um die Ecke und verschlingt mehr als zehn Stunden :)

Achso. Und RPGs finde ich meistens einfach irgendwie blöd :)
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Bergisch Gladbach
Ich bin ehrlich gesagt ein wenig neidisch auf die ganzen Youtube projekte. Immer wieder mal kommt mir der Gedanke auch etwas zu machen. Aber dann wüsste ich nicht worüber (am ehesten noch kurz reviews oder 5 minütige videos die unbekanntere spiele behandeln und deren reiz erklären aber davon gibt es doch schon millionen stück) und von Editing etc habe ich gar keine Ahnung. Drum weiter so, biber.
 
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Shogoki

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25 August 2016
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Bislang ist keine große Überraschung dabei. Jeder mit fester Beziehung und gemeinsamen Haushalt hat keinen videospielhassenden Partner; ich glaube auch, keiner von uns könnte Jahre mit so jemandem aushalten.
Meine Frau gehört auch zur ersten Generation die mit Videospielen aufgewachsen ist, mit GameBoy und Amiga + technikaffinem Bruder. Daher normaler Zeitvertreib für sie, aber kein großes Hobby und absolut kein Problem. Ich musste da auch noch nie abwägen. Puzzle-Spiele spielt sie solo, klassische Adventures spielen wir zusammen und Tetris gegeneinander.

Aber gibt es auch welche, die mit Videospielhassern eine feste Beziehung haben? Oder zumindest mit jemandem, der zwar keinen Hass, aber totales Unverständnis hat? Und dann mit gemeinsamem Haushalt oder beide mit eigener Wohnung?
 
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Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Ich glaube zeratuls Frau sieht nicht gern dass er spielt wenn ich mich richtig erinnere. Auf seine Ausführungen im Alltag bin ich auch durchaus gespannt :) .
 

Rusix

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2 September 2016
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Schaumburg
@Shogoki

Ja, indirekt. Wir haben keine gemeinsame Wohnung, verbringen aber trotzdem viel Zeit miteinander. Meine Freundin kann absolut nichts mit meinem Hobby anfangen, respektiert es nur, wenn die Kids im Hause sind und ich WiiU mit ihnen spiele. Es geht ihr um kindgerechte und 'fröhliche' Spiele. Eine Switch würde sie zum Beispiel befürworten.

Als sie mich im Kratosfieber erblickte, kommentierte sie das Gesehene mit: "Machtfantasien eines nie erwachsen gewordenen" oder so ähnlich. Für sie ist das alles nur Machoblödsinn.

Zudem mag sie es überhaupt nicht, wenn ich zocke während sie da ist. Sie ist halt ne Schmusekatze und das respektiere ich auch vollkommen.

Dafür gucken wir uns gemeinsam sehr gerne Filme und Serien an - sogar Star Trek, ha! ^^
 
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Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Bergisch Gladbach
Meine Frau ist so ziemlich kompatibel mit der aus den Girlfriend Reviews. Sie hat zu fast allen spielen beinahe die identische Meinung gehabt. Insbesondere dead cells und dark souls hat sie als Zuschauerin verabscheut. (Link hatte ich im kurioses Thread gepostet)
 

Sun

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20 November 2016
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Ich kenne solche Menschen gar nicht, zumindest nicht in meiner Generation. In meiner Generation der Familie bzw. im Freundeskreis hat fast jede/r schon mal eine Konsole gehabt oder hat eine aktuelle. In der Grundschule hatte ich eine Freundin mit Master System und eine mit einem NES. In meinem Umfeld ist spielen relativ normal, auch wenn ich die eine der wenigen bin, die wirklich intensiv zockt. Klar, bei älteren in der Familie mag es einige mit wenig Interesse geben, aber es gibt auch kaum negativen Reaktionen und wenn doch sind das diejenigen die öfter mal ein Smartphone für eine Runde Candy Crush oder was auch immer gerade in ist, in die Hand nehmen.
Warum auch gerade bei düsteren Spielen dann so Reaktionen kommen, verstehe ich erst recht. Würde ja auch keinen Filmfan dafür verurteilen wenn er mal was düsteres und nicht kindgerechtes guckt.^^
 

Zeratul

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24 August 2016
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Ich glaube zeratuls Frau sieht nicht gern dass er spielt wenn ich mich richtig erinnere. Auf seine Ausführungen im Alltag bin ich auch durchaus gespannt :) .
Kann sehr gut sein, dass ich das mal geschrieben habe, aber wenn ja war das meine Ex-Freundin. ;-) Ich bin aktuell weder verheiratet noch in einer Beziehung.
Aber bei meinen 3 letzten Freundinnen war es tatsächlich so, dass keine von denen selbst gezockt hat oder auch nur Erfahrung mit Videospielen hatte. Ich habe auch nie gezockt, wenn die bei mir zu Hause waren und erst recht wäre ich nicht auf die Idee gekommen nen Handheld mit zu ihnen zu nehmen. ^^
Die erste hat irgendwann angefangen sich für Videospiele zu interessieren und sich meine Sammlung angeschaut. Da sie den ein oder anderen Resident Evil Film gesehen hatte, hat sie sich dann für Resident Evil 4 auf der Wii interessiert und gefragt, ob sie das mal ausprobieren könnte. Ich habs ihr dann gezeigt und dachte "das überfordert jemanden, der zum ersten mal spielt wahrscheinlich sowieso". Aber sie hat es dann unter meiner "Anleitung" tatsächlich komplett durchgezockt und war dabei echt ehrgeizig und hat voll mitgefiebert. Das ging soweit, dass sie an einem Abend wirklich mal 3 Stunden am Stück gezockt hat, weil sie einfach nicht aufhören konnte. Das war aber auch ihr einziger Kontakt mit Videospielen.
Die anderen beiden hatte ne regelrechte Abneigung gegenüber Videospielen. Die eine meinte, sie hätte kein Problem damit wenn jemand zockt, aber sie würde nicht wollen, dass ihr Freund das tut, wenn sie da ist. Die andere hat Videospiele im Allgemeinen als "Quatsch" bezeichnet.

Ehrlich gesagt bräuchte ich das auch nicht unbedingt, dass meine Partnerin Videospiele gerne mag, mir beim Zocken zuschaut oder sogar selbst spielt. Solange sie akzeptiert, dass ich für mich gerne mal ne Runde zocke, ist das vollkommen ausreichend. Von Vorteil ist es natürlich aber durchaus, wenn man dieses Hobby zumindest teilweise mit seinem Partner teilen kann.
 
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