Eure unpopulären Spielemeinungen!

Zeratul

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24 August 2016
1.394
230
63
@Metroid: Da vertrete ich tatsächlich die populäre Meinung MP1 > MP3 > MP2. Echoes war imo in allen Belangen der schlechteste Teil. Die Atmosphäre war teilweise echt stark (und auf jedenfall besser als in Corruption) aber das war sie in Teil 1 auch.

@Mario Kart: Da bin ich bei einer eher unpopulären Meinung: Double Dash ist mit eines der besten Mario Karts. Die funktionsweise der Dashs ist so gut wie in keinem anderen Mario Kart, das Feature mit den zwei Charakteren und den zwei Items sorgt für etwas mehr taktischen Tiefgang, es sind nur 8 Fahrer, es gibt nicht so viele Items die die gesamte Fahrerriege beeinflussen und die Strecken sind insgesamt echt gut und abwechslungsreich.

Und noch eine unpopuläre Meinung: Bei einer großen Vielzahl von Spielen sollten sich die Entwickler ganz klar auf Singleplayer oder Multiplayer fokussieren und beschränken. Ein Smash Bros braucht meiner Meinung nach keinen expliziten Singleplayer-Modus, da mit diesen Spielmechaniken kein überragend guter Singleplayer möglich ist. Wer etwas sucht, das mit dem Subraum-Emissär vergleichbar ist, soll ein Kirby oder Metroidvania spielen, das kommt dem ganzen schon sehr nahe (Kirby noch deutlich eher). Umgekehrt braucht ein auf den Singleplayer fokussierter Ego-Shooter wie Rage auch keinen Multiplayer. In beiden Fällen sind das imo verschwendete Ressourcen bei der Entwicklung.
 

Ike07

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25 August 2016
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Dann mal mein Senf dazu:

Metroid Prime 2: Für mich der beste Teil, weil ich eben dieses Licht Schatten Setting mag. Nur eben nerven die extrem langen Ladezeiten, wie hier erwähnt wurden und für meinen Teil die Schlüsselsuche am Ende, weswegen ich es nie beendet habe. Es gefiel mir aber wegen dem Setting und der Welt weitaus besser als Prime 1 und vor allem Prime 3, was für mich mit Abstand der schlechteste ist. Bedeutet aber nicht dass das Spiel selbst schlecht ist, nur eben im Vergleich zu den beiden anderen.

Mario Kart: Auch da ist für mich Double Dash der beste Teil, aber zugegeben auch erst seit ich es zu 8. im Multiplayer gezockt habe. Alleine stinkt es gegen MK8 ein wenig ab, im Multiplaye ab ungeschlagen.

GTA (allgemein): ich mag diese Reihe einfach nicht. Nur San Andreas wirklich durch gespielt, aber es gefiel mir einfach nicht. Weiß auch nicht wie ich es geschafft habe da alle Hauptmissionen zu machen. Wahrscheinlich weil mir immer gesagt wurde es wird besser und besser und dann liefen auf einmal die Credits über den Schirm und ich fragte mich: Wo ist es besser geworden? :ugly:

F-Zero GX ist für mich der beste Teil, aber zugegeben, auch der einzige den ich wirklich intensiv gespielt habe. Bei X mochte ich einen Großteil der Strecken nicht, weil die, im Gegensatz zu GX, wirklich wirr waren. Es gab viele Stellen wo man einfach nicht sehen konnte wie die Strecke führte und man einfach keine Kontrolle über den Gleiter hatte (vor allem in den Röhren Passagen)

Zelda: Majoras Mask macht für mich das Rennen um Längen, gefolgt von BotW. Auch TP mag ich, wobei es gleichzeitig für mich das Zelda mit den meisten Schwächen aller Teile ist. Und ich glaube OoT wird mir heute nicht mehr so viel Spaß machen, wie damals, habe es zumindest schon lange nicht mehr angepackt und belasse es aus Sicherheitsgründen. Nostalgie und so. :ugly:

Pokemon Sonne und Mond sind mit Abstand die schlechteste Edition, gefolgt von Rot/Blau, Pokemon XD ist für mich sogar der beste Pokemon Teil, gefolgt von Conquest.
 

Biber

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25 August 2016
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MM ist auch für mich zumindest eines der drei besten Videospiele ever.

Chrono Trigger hat imo einen besseren Soundtrack als FFVI, ohne beide gespielt zu haben. Aber der von FFVI ist natürlich auch toll.

Bei DKC1 mag ich vor allem die tolle Atmosphäre
 

Shogoki

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25 August 2016
525
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18
Lufia 2 hat eine bessere Standard-Kampfmusik als FF6 und CT. Vor allem die Bossmusik ist ein echter Klassiker und ganz groß. FF6s' Standard-Kampfmusik ist nicht so toll, CT's Standard-Kampfmusik mag ich überhaupt nicht und nervt.
Das beste Musikstück aller jRPGs überhaupt ist Terra's Theme. Danach kommt Return to Zanarkand.
Die beste Oberweltmusik hat FF6 - was daran liegt, dass es eine Variation von Terra's Theme ist. Die Oberweltmusiken von CT (2 Stück) und Lufia 2 sind aber ebenfalls spitze. Schön auch, dass CT verschiedene Oberweltthemen hat, wobei einige davon nicht toll sind.
Die beste fröhlich-beschwingte Musik in entsprechenden Szenen hat DQ3. Die atmosphärisch besten Nachtmusiken hat ebenfalls DQ3.

Also ich kann nicht genau sagen, welches dieser 4 großen SNES-jRPGs die beste Musik hat, da alle über herausragende Stücke verfügen. Zudem funktionieren manche Musikstücke imo nur, während man spielt oder wenn man das entsprechende Spiel gespielt hat und die Musik mit bestimmten Szenen verbindet.

Meinung:
Das große Ärgernis von 3D-Spielen ist zu viel Laufarbeit. Man drückt einfach viel zu oft den Analogstick in eine Richtung und wartet. Dumpf irgendwelche Wegstrecken zurückzulegen ist für mich das Gegenteil von interaktivem und spaßerfülltem Gameplay.
Und das hat mich schon in Super Mario 64 gestört, obwohl die Gebiete recht klein und übersichtlich sind. Da die Wegstrecken relativ kurz sind, kann ich SM64 und BK aber heute noch genießen.
Gothic 1 ist auch deshalb das beste 3D-Action-Adventure-RPG, da es ein recht kleines und sehr gut gestaltetes Gebiet hat, weshalb sich nur manche Strecken ziehen und selbst die sind niemals auch nur im Ansatz ein Vergleich zu den Entfernungen in den Nachfolgern, Bethesda-Spielen und Witcher 3.
Der Wanderer und die Kolosse (wörtliche Übersetzung des Originaltitels und finde ich passender und schöner als den westlichen Titel) hat es aufgrund seiner Gestaltung als einziges Spiel geschafft, mir lange Strecken und Erkundung um des Erkundens willen spaßhaft zu gestalten, so, dass ich auch richtig Lust darauf hatte. Daran großen Anteil hatte die Steuerung von Agro - das ist ebenfalls ein Fall, der beweist, dass Simulation richtig gut für Videospiele sein kann, denn realistischer - und spaßiger - kann eine Pferdesteuerung wohl nicht sein.
Dass die 3D-Spielewelten mit jeder Generation größer wurden, ist einer der Gründe, warum ich mit jeder 3D-Generation weniger Spaß hatte, als mit der vorherigen. Daher auch überraschend, dass die als 3D-handheld konzipierte PSP so eine verdammt geile 2D-Maschine ist, mit vielen Collections an Spielhallenklassikern in Spielhallenqualität (nicht Frogger und Space Invaders, sondern die kompletten Reihen Metal Slug, Gradius, Ghouls 'n' Ghosts und viele mehr) was sie zur besten Konsole der letzten Gen machte.

LA hat wirklich etwas bessere Dungeons als ALttP.
Zudem ist LA der geistige MM-Vorgänger. Märchenhaft bis seltsam und total skurril. Teilweise schon eine Parodie und ein solcher Mischmasch, dass es nicht verwundert, dass Twin Peaks eines der Vorbilder bei der Gestaltung der NPCs war und auch nicht, dass ein solch außergewöhnliches Spiel wie MM ein Zelda-Spiel sein konnte, denn LA hat ungewöhnliche Ereignisse und Gegebenheiten, die eigentlich nichts für den mainstream sind, schon vorher in einem hochgelobten Millionenseller geboten.

Dass DKC1 Donkey als Spielfigur bietet, finde ich - neben einigen Musikstücken - das beste daran. Und das ist das einzig wirkliche Plus, das DKC1 gegenüber seinen Nachfolgern hat. Wobei ich auch Expresso mochte, der nicht wiederkam.
 

Shiningmind

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29 August 2016
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Bei Majoras Mask höre ich hier oft im Forum, dass es was wirklich Besonderes sei. Ich kann hier für mich sprechen und sagen, dass ich es wirklich probiert habe. Zwei Mal habe ich versucht es durchzuspielen und zwei Mal habe ich das Spiel abgebrochen. Das Problem: Ich kann nicht wirklich benennen warum und kann nur vermuten, dass es mit der Zeitmechanik zu tun hat und ich könnte sagen, dass sich das relativiert, weil man ja recht schnell lernt die Zeit zu verdoppeln und trotzdem scheint es für mich der Gamekiller gewesen zu sein. Und was die düstere Atmo betrifft. .ok...verstehe aber wie viele andere Spiele haben das auch, so dass dies nicht das Alleinstelllungsmerkmal sein kann. Nun ja...meine Frage lautet konkret: Was ist das Besondere von Majoras Mask, das es zu einem der besten Spiele macht, auch abseits von regulären Adventure Regeln, denn verschiedene Tageszeitbedingungen hat es doch wohl schon auch vorher gegeben?
 

Screw

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26 August 2016
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[quote quote=83448]Was ist das Besondere von Majoras Mask, das es zu einem der besten Spiele macht, auch abseits von regulären Adventure Regeln, denn verschiedene Tageszeitbedingungen hat es doch wohl schon auch vorher gegeben?[/quote]
- die vielen kleinen Nebengeschichten (z.B. Kafei)
- die Masken und deren Möglichkeiten
- die paradoxe Atmosphäre aus drohendem Weltuntergang und Karnevalsvorbereitungen, die imo eine Anspielung auf das Leben und dessen Endlichkeit ist:
 

Zelos

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24 August 2016
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Das große Ärgernis von 3D-Spielen ist zu viel Laufarbeit. Man drückt einfach viel zu oft den Analogstick in eine Richtung und wartet. Dumpf irgendwelche Wegstrecken zurückzulegen ist für mich das Gegenteil von interaktivem und spaßerfülltem Gameplay.
Navigieren und antizipieren macht mir in einem 3D Raum meistens mehr Spaß als in einem 2D Raum (weswegen es dort Warscheinlich so gering gehalten wird). In der Regel benützt man ja auch beide 2 sticks und evtl knöpfe um durch die Wege zu navigieren aber vor allem betrachtet und erkundet man mit dem Auge, völlig ohne interaktions-Knopf. Bei vielen Spielen (auch beim genannten witcher 3) kann man doch gerade die Zeit auf dem Pferd wie auch bei sotc (dessen europäischen Titel ich nutze weil es Allgemeinheit bekannter und unkomplizierter ist, auch wenn er weniger schön ist als wanda to kyozou) dazu nutzen die Gegend mit der Kamera zu erkunden.

Ich verstehe manchmal die Ungeduld nicht die der ein oder andere hier bei Laufwegen hat. Diese Ungeduld tritt bei mir eher bei nicht wegdruckbaren textboxen auf. Ganz aktuell bei a hat in Time dessen Texte (wenn auch ab und zu lustig) ganz schön meinen nervpegel in die Höhe treiben und mir die Freude dämpfen. Wenn ich die Wahl hätte dann würde ich in der Zeit lieber den Stick in eine Richtung bewegen und so ‚warten‘.
 

Biber

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25 August 2016
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Der Zeitdruck ist imo nicht existent. Die Zeitmechanik ist nur für die Tagesabläufe und die Unterschiedlichkeit der Welt an den drei Tagen, die man überall erkunden kann. Ansonsten kommt man eigentlich niemals in Zeitnot. Man kann es genauso spielen als gäbe es den Zeitablauf nicht in dieser Hinsicht. Deshalb hat mich das Argument immer gewundert.

Es ist so besonders, weil es enorm gut mit Motiven spielt und Geschichten von großer Traurigkeit mit der Leichtigkeit eines Zeldas erzählt. Die Wiederverwertung aus OoT wird von einem Nachteil zu einem Vorteil gemacht. Soundtrack, Farben, Optik und Sotrys ergeben eine ernorm tolle Atmosphäre. Die Story an sich ist gar nicht so gehaltvoll, aber es wird sehr viel Gefühl transportiert. Dazu kommen fantastische Dungeons und Gebiete und eine sehr einzigartige Verwundung der Zelda-Franchise. Das Spiel ist permanent... intriguing aus Ermangelung eines besseren deutschen Wortes. Gerade nach Ocarina of Tima war das Spiel so sehr voller Mysterien und interessanten Wendungen, Orten und... Zeiten, dass ich mich dieser Faszination nicht entziehen konnte. Ich glaube, es gibt immer mal wieder so Spiele, die mehr sind als das Gameplay, Level-, Welten- und Missionsdesign. Die so besondere Dinge machen, dass sie einen ewig verfolgen. Dazu zähle ich Half-Life, Majora's Mask und Terranigma. Mehr fallen mir da eigentlich nicht ein. Eventuell Metroid Prime.
 

Shiningmind

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29 August 2016
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Ich habe gerade festgestellt, dass die Majoraesque Herangehensweise sich vielleicht auch für die Open World von Botw gut eignen könnte, sofern diese belebt sei und vor seiner Zerstörung durch Ganon spielte. Das wäre dann eine Art Open Quest Game im drei Tages Zyklus und kombiniert mit der Bewegungsfreiheit kann das echt interessant sein. Ich glaub ich ruf mal kurz Aonuma an...
 

Cube

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26 August 2016
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[quote quote=83253]Wieso inkonsequent? Für die Basis von 60€ kriegst du eine gewisse Anzahl an Kämpfer und für weitere Euros kriegst du weitere Kämpfer. Nur als Beispiel. Das ist/wäre konsequent. Außerdem werden diese spiele später meist auch günstiger oder sogar free2play. Ich sage nicht ob das lukrativ ist sondern nur dass ich das problemlos Ertrage, dass es solche Spiele gibt und so ein Umstand nicht den Kauf entscheidet.[/quote]
Inkonsequent, weil versucht wird mehrere Geschäftsmodelle einem Werk aufzudrücken.
Ergeben sich durch den Handelsverkauf allein genug Erträge um das Spiel weiter laufen zu lassen? Dann braucht es keine Microtransaktionen.
Reichen die Erträge von Microtransaktionen um ein Spiel weiter laufen zu lassen? Dann es eine Handelspreis gar nicht erst geben.
Beides parallel zueinander laufen zu lassen ist nichts anderes als Gier und weil sich die Designeigenheiten von Vollpreis- sowie F2P-Werke teils beißen endet das oft in einem insgesamt schwächeren Spiel.
Und eine spätere Umstellung auf F2P ist ja wohl ganz großer Mist.

@sony:
Wenn etwas gameplay ist, ist es nicht Filler. Wenn du natürlich textboxen lesen und Sequenzen wiederholt ansehen als gameplay betrachtest, dann bitte. Wenigstens lassen sich die Kämpfe beschleunigen wenn man auf leicht stellt. Mal davon abgesehen dass ich die ganze Aussage als blödsinnige Provokation betrachte.
Wenn Gameplay wiederholt keine Variation bietet, ist es Filler/Streckung. Quasi Grinding ohne Erfahrungspunkte.
Und natürlich ist das ein blödsinnige Provokation, weil es die Spiele eines Vertriebs komplett über den Kamm schert. Deine Aussage ist nichts anderes.

@3.) echoes ist das schlechteste Prime, viele items sind spasslos und werden beinahe nur als Schlüssel verwendet und das hin und herreisen durch die Welten mit den langen Ladezeiten zerstört den Flow (Stichwort Spielzeit Streckung. Oft reist man für einen Schalter in die andere Welt und wieder zurück. ) hinzu kommen diese nervigen unsichtbaren Gegner bei denen sich der Raum abschließt. Ganz nervige zeitstreckung.
Alles Gameplay und damit keine Zeitstreckung, nicht oder? :ugly:
Echoes hat das beste Welten- sowie Boss-Design der Reihe (und Teils des gesamten Mediums), das gleicht die paar Schwächen mehr als aus.
(Zumal Prime 3 in Sachen Fragmentierung der Welt/Ladezeiten nochmal ein ganzes Stück schlimmer als Echoes ist, dem wird das aber seltsamerweise seltener vorgeworfen.)
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Bergisch Gladbach
1.) seh ich immer noch nicht ein? Ein initial Einkaufspreis um die initialkosten zu decken und Mikro-Transaktionen um die weiteren laufenden Kosten zu decken (Server Bereitstellung, Design von neuen skins, ständig neue mo-cap Aufnahmen für moves, emotes und dazu auch sound Aufnahmen) und für den Gewinn.
Videospiele sind halt kein Kunstverein für den Wohltätigkeitsball. Damit du für ein paar Stunden Spaß hast wird nicht jahrelang entwickelt. Gib Kohle, alter :ugly: . Und das ist Imo ok.

2.)
Ich glaube eben schon dass diese sogenannten filler-Kämpfe bei uncharted (welches kannst du sonst meinen) eben keine Sinn da sie genug Variation bieten und da schießen eben mit kaufgrund für das Spiel ist.
Aber man kauft sich kein Mario oder Käpt’n Tod oder golden sun um zwischen den levels oder gameplay-parts länger festzustecken als man für die einzelnen Level braucht. Je länger die Kontrolle entzogen wird desto schlimmer. Einfachstes Beispiel neben der langweiligen Texte bei einem paper-Mario oder Mario/Luigi: in super Mario 3D World ein item aus einem Toad-Haus bekommen? Reingehen, Sequenz ansehen, item aufsammeln, rausgehen, 2x Ladezeit und einmal speichern. Wäre indem Fall doch einfach besser wenn man das item direkt bekommt wenn man auf dem Haus A drückt ohne dass der bildschirm wechselt.

3.) da verwechselt du wieder Geschmack mit Fakten. Die meisten Gebiete aus mp2 waren unästethisch und haben Imo auch vom Aufbau wenig Sinn gemacht. Sie war vielleicht am komplexesten, ja. Aber dafür auch am gamey-igsten. Die bosse waren ok, manche waren aber auch einfach nur langweilig und nervig und beinahe alle waren charakterlos. Bei MP3 war es ja ganz nett dass man ein paar der anderen kopfgeldjäger erwarten konnte und die Steuerung hat auch einfach Spaß gemacht und die Welten haben mir sehr gut gefallen.
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
2.249
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Ich habe mal einiges geklaut.

[quote quote=83002]Mit Animal Crossing und Smash Bros kann man mich jagen. [/quote]
[quote quote=83015] – GTA ist ein unfokussiertes, langweiliges, schlecht designtes Machwerk
– Uncharted ist ein substanzloses Ballerspiel, das nur durch seine Präsentation lebt[/quote]
[quote quote=83018]– Kingdom Hearts ist Scheiße. [/quote]
[quote quote=83024]Final Fantasy 12 ist mit eines der besten Final Fantasies und wird zu unrecht verschmäht![/quote]
[quote quote=83071]Final Fantasy soll gefälligst auch in der Hauptreihe wieder ein rundenbasiertes Kampfsystem verwenden. Diese Hybridsysteme in 13 und 15 waren die größten Schwächen der Teile.[/quote]

[quote quote=83024]Was noch? Majoras Mask is nett, hat die Welt aber auch nicht bereichert.[/quote] Nett ist für mich persönlich schon eine Übertreibung. Ich werde mit dem Spiel einfach nicht warm.
[quote quote=83501]Der Zeitdruck ist imo nicht existent. Die Zeitmechanik ist nur für die Tagesabläufe und die Unterschiedlichkeit der Welt an den drei Tagen, die man überall erkunden kann. Ansonsten kommt man eigentlich niemals in Zeitnot. Man kann es genauso spielen als gäbe es den Zeitablauf nicht in dieser Hinsicht. Deshalb hat mich das Argument immer gewundert.[/quote] Musste man nicht die Dungeons in einem Zyklus schaffen? Wenn ja, dann hatte ich Zeitnot beim Wasserdungeon weil ich da mehrfach am Boss gescheitert bin. Die vorherigen Versuche habe ich es nichtmal bis dahin ausgehalten, aber aufgegeben habe ich bei dem Spiel immer wenn es in die Wassergebiete und -dungeons ging. Evtl. liegt es auch daran, dass ich das Spiel einfach nicht mag, weil es nur 4 Dungeons/Abschnitte gibt ist der Anteil vom Wasserkram natürlich recht hoch.
 

Cube

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26 August 2016
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Berlin
[quote quote=83522]1.) seh ich immer noch nicht ein? Ein initial Einkaufspreis um die initialkosten zu decken und Mikro-Transaktionen um die weiteren laufenden Kosten zu decken (Server Bereitstellung, Design von neuen skins, ständig neue mo-cap Aufnahmen für moves, emotes und dazu auch sound Aufnahmen) und für den Gewinn.
Videospiele sind halt kein Kunstverein für den Wohltätigkeitsball. Damit du für ein paar Stunden Spaß hast wird nicht jahrelang entwickelt. Gib Kohle, alter :ugly: . Und das ist Imo ok.[/quote]
Wenn sich ein Spiel weiterhin ordentlich im Handel verkauft, können die Einnahmen die laufenden Kosten decken. Das ist ein Spiel weiter unterstützt wird, ist ja ein Grund dieses zu kaufen.
Andererseits gibt es wiederum genug Spiele, die sich nur über Microtransaktionen finanzieren.
Beides zu haben ist kein Muss um ein Spiel am laufen zu halten, es ist eine Art den Rachen nicht voll genug zu kriegen. Und das hat Auswirkungen aufs Spieledesign.

2.)
Ich glaube eben schon dass diese sogenannten filler-Kämpfe bei uncharted (welches kannst du sonst meinen) eben keine Sinn da sie genug Variation bieten und da schießen eben mit kaufgrund für das Spiel ist.
Das interessante an Uncharted sind die Charakter-Interaktion sowie die schicken Umgebungen und nicht das furchtbar durchschnittliche Geballere.
Die ersten sechs Kapitel von U4 sind wunderbar ohne letzteres ausgekommen. Kam dir das wie weniger richtiges Uncharted vor?

Aber man kauft sich kein Mario oder Käpt’n Tod oder golden sun um zwischen den levels oder gameplay-parts länger festzustecken als man für die einzelnen Level braucht. Je länger die Kontrolle entzogen wird desto schlimmer. Einfachstes Beispiel neben der langweiligen Texte bei einem paper-Mario oder Mario/Luigi: in super Mario 3D World ein item aus einem Toad-Haus bekommen? Reingehen, Sequenz ansehen, item aufsammeln, rausgehen, 2x Ladezeit und einmal speichern. Wäre indem Fall doch einfach besser wenn man das item direkt bekommt wenn man auf dem Haus A drückt ohne dass der bildschirm wechselt.
Ja, das mit dem Toad-Haus müsste wirklich nicht sein. Aber das ist so eine Winzigkeit im Vergleich zu der Zeit, wo das Spiel einfach nur Spiel ist, dass das kaum als Filler durchgehen kann. Und Paper Mario war insgesamt ein langweiliges, lahmes Werk, Textboxen oder nicht hätten da auch nichts dran geändert.

3.) da verwechselt du wieder Geschmack mit Fakten. Die meisten Gebiete aus mp2 waren unästethisch und haben Imo auch vom Aufbau wenig Sinn gemacht. Sie war vielleicht am komplexesten, ja. Aber dafür auch am gamey-igsten. Die bosse waren ok, manche waren aber auch einfach nur langweilig und nervig und beinahe alle waren charakterlos. Bei MP3 war es ja ganz nett dass man ein paar der anderen kopfgeldjäger erwarten konnte und die Steuerung hat auch einfach Spaß gemacht und die Welten haben mir sehr gut gefallen.
Dein Geschmack ist auch kein Fakt. :ugly:
Rein vom Design her waren sich MP2 und MP3 sehr ähnlich in Bezug auf die Welten und die Gegner, die Kopfgeldjäger waren ein paar zweidimensionale Action-Figuren, und während die Steuerung sehr gelungen war, drifteten damit die Kämpfe zu sehr in Richtung reine Shooter ab, weil sich bei dessen Design zu sehr auf den Pointer und weniger auf die anderen vorhanden Möglichkeiten konzentriert wurde.

[quote quote=83525]Musste man nicht die Dungeons in einem Zyklus schaffen? Wenn ja, dann hatte ich Zeitnot beim Wasserdungeon weil ich da mehrfach am Boss gescheitert bin. Die vorherigen Versuche habe ich es nichtmal bis dahin ausgehalten, aber aufgegeben habe ich bei dem Spiel immer wenn es in die Wassergebiete und -dungeons ging. Evtl. liegt es auch daran, dass ich das Spiel einfach nicht mag, weil es nur 4 Dungeons/Abschnitte gibt ist der Anteil vom Wasserkram natürlich recht hoch.[/quote]
Nein, man musste die Dungeons nicht in einem Zyklus schaffen. Man konnte sich einen ganzen Zyklus für einen Dungeon Zeit nehmen, sobald man diesen einmal freigeschaltet hat.
Und die Abschitte/Dungeons waren zwar wenig, dafür aber sehr gut durchdacht. Auch funktioniert das Wasser-Gebiete durch die Zora-Transformation um einiges besser als in den anderen Teilen der Reihe.
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
2.249
173
63
[quote quote=83528]Man konnte sich einen ganzen Zyklus für einen Dungeon Zeit nehmen, sobald man diesen einmal freigeschaltet hat.[/quote]
Und wenn der Zyklus zu Ende war und man den Endboss noch nicht geschafft hat?

 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Bergisch Gladbach
1.)
Nunja aber irgendwann ist das Publikum abgedeckt. Ein Spiel kann noch so gut sein, wenn es beispielsweise ein Beat em up ist, ist das Publikum begrenzt und weitere Einnahmen müssen durch schon bestehende Kunden erfolgen. Außerdem geht es um Gewinn und nicht um ‚kosten decken‘ wie du es schön formulierst.

2.)
Nunja ich dachte schon ‚endlich gibt’s was zum schiessen‘. Mir macht das nämlich Spaß :) .

3.)
Ist nur ein kleines Beispiel. Viele Nintendo spiele sind leider gepflastert von solchen Anekdoten. Möchte mir jetzt nicht die Arbeit machen das aufzulisten da es hier eh eine unpopuläre Meinung ist und ruhig auch bleiben kann.

4.)
Ja da haben wir halt 2 Meinungen ^^ . Der größte Kritikpunkt an mp2 ist allerdings der Scan-visor in dem man ja einen Großteil der Spielzeit verbringt. Es ist ähnlich wie bei den Batman spielen wo man im Detektiv Mode einfach nicht die prachtvolle Welt genießen kann. Die großen farbigen Flächen in mp2 haben das Ding einfach ungenießbar gemacht. Vom Dark visor und Echo visor will ich gar nicht erst reden. Das sind visoren die man gar nicht benutzen MÖCHTE.
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.394
230
63
Kann bei Majoras Mask nur das unterschreiben, was Biber gesagt hat.

Als ich Majoras Mask zum ersten mal gespielt habe, war ich gerade mal 11 Jahre alt. Ich wage mal zu behaupten, dass man in dem Alter eigentlich noch nicht viel übrig hat für Themen wie Tod, Verlust, Reue usw.. Und eigentlich spielt man ein Zelda auch nicht, weil man sich mit solchen Themen auseinandersetzen will. Dennoch hat MM es geschafft mich in diesem doch recht jungen Alter mit solchen Themen emotional zu berühren und mir - als jemandem, der zu dieser Zeit noch keine Berührung mit diesen Dingen hatte (außer verstorbener Meerschweinen und Kaninchen vllt) - die Gedanken von Menschen in solchen Situationen begreiflich zu machen. In dieser Hinsicht ist MM unfassbar düster obwohl es knallbunt und schrill ist.
Die Schicksale all dieser Charaktere, die teilweise unfassbares durchleiden, muss einen einfach packen. Und durch den 3-Tage-Rhythmus war man gezwungen sich mit den Leben dieser Charaktere innerhalb dieser 3 Tage genaustens auseinander zu setzen. Die Nebenquests, die daraus entstanden sind, sind imo nach wie vor die besten in der gesamten Reihe und eigentlich auch mit die besten, die das gesamte Medium zu bieten hat.

Also ja, die Faszination für Majoras Mask war und ist in erster Linie wegen der Thematik, der Story und der Charaktere so groß. Das spielerische wird da fast zur Nebensache. Aber auch das ist großartig.
Durch die Verwandlungen ergeben sich so viele neue spielerische Möglichkeiten bzw. neue Varianten der altbekannten Items. Und die Dungeons gehören mit zu den komplexesten der Reihe.

Zu der Zeitmechanik muss ich auch sagen, dass ich nie Probleme damit hatte. Wenn man die Zeit verdoppelt, hat man 144 Minuten um einen Dungeon zu machen. Das sind fast 2,5 Stunden. Das sollte eigentlich mehr als genug Zeit sein. Und selbst wenn man einen Dungeon nicht komplett schafft, solange man das Dungeon-Item kriegt, müsste man ja eigentlich einen Großteil des Dungeons überspringen bzw. schneller absolvieren können.
 

Z.Carmine

GUF Legende
25 August 2016
4.724
84
48
Ich bin auch der offenbar nicht ganz so unpopulären Meinung, dass Majora's Mask kein so herausragend tolles Spiel ist.^^
Es hat mich insgesamt nicht begeistern können.

Der empfundene Zeitdruck in den Dungeons hat mich schon gestört.
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
1.394
230
63
Also entweder hat sich die Meinungen von einigen krass verändert oder hier haben bisher überwiegend die gesprochen, die nicht beim Ganon mitgemacht haben. Da hat Majoras Mask nämlich fast ausnahmslos top Bewertungen eingefahren.
 

Z.Carmine

GUF Legende
25 August 2016
4.724
84
48
Es geht hier doch um unpopuläre Meinungen. Passt doch.^^

Ich habe beim Ganon nicht mitgemacht. Differenzierte, fundierte Bewertungen halte ich nicht für eine meiner Stärken.