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Red Dead Redemption 2 im Test

Z.Carmine

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25 August 2016
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Ich bin auch kein wirklicher Fan davon, Verbrecher zu spielen.^^

In Missionen ist mir so etwas noch nicht passiert nach dem Sterben. Mich stört aber etwas wie vorher geschrieben, dass mir ausserhalb von Mission nach dem Sterben Dinge und Geld verloren gingen. Und das ohne Erklärung. Arthur Morgan ist doch kein übernatürliches Wesen, das kurz nach dem Ableben wieder aufsteht und zur Kenntnis nimmt, das irgendwer ein paar Kleinigkeiten geklaut hat, als er am regenerieren war.^^

Der Hut gehört einfach zur Optik dazu. Ich habe den bisher schon zigmal gesucht, bevor ich weiterging.
 

Law

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22 August 2016
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Appropo Hut. Ich habe jetzt schon desöfteren gelesen, dass wenn man keinen Hut hat (oder ihn verloren hat), einen neuen einfach vom Pferde-Inventar holen kann, aber ich finde dort nichts. Bin ich einfach zu blind?
 

Z.Carmine

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25 August 2016
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Edit: Wenn man auf dem Pferd sitzt linke Schultertaste, um das Itemrad zu öffnen gedrückt halten, mit rechter Schultertaste auf das Itemrad "Pferd" wechseln. Dort unten rechts.
 
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Biber

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25 August 2016
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Ich habe einen längeren Text zu dem Spiel gelesen, der auf ähnliche Probleme hinwies, vor allem aber darauf, dass das Spiel in den Hauptmissionen viel zu restriktiv ist. Alles, was man nebenbei erleben kann, sei sehr gelungen, aber ansonsten hat man überhaupt nicht die Freiheiten, die das Spiel vorgibt, zu bieten. Hier scheinen die alten Probleme von Open-World-Games durch, die ich an so vielen Stellen erlebt habe und die zumindest BotW elegant umschifft (auch wenn das Spiel auch nichts für mich ist). Ich weiß nicht, ob RDR2 aus meiner Sicht genau wie GTA V den Punkt überschreitet, an dem ich einfach abseits der Missionen irren Spaß haben kann, aber genau hier könnte für mich der von dir beschriebene Fokus auf Ernsthaftigkeit im Weg stehen. Denn GTA V war für mich deshalb so gut, weil es ein irrer Quatschspielplatz war. Das ist RDR2 sicher nicht.
 
19 November 2018
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Ich habe einen längeren Text zu dem Spiel gelesen, der auf ähnliche Probleme hinwies, vor allem aber darauf, dass das Spiel in den Hauptmissionen viel zu restriktiv ist. Alles, was man nebenbei erleben kann, sei sehr gelungen, aber ansonsten hat man überhaupt nicht die Freiheiten, die das Spiel vorgibt, zu bieten.
Hm, da bin ich mir nicht so sicher, ob das ein Problem ist - vielleicht zieht es das Areal manchmal zu eng, siehe das Hutdesaster, aber ich bin sicher, das mit der Kutsche vom Fabrikgelände stehlen hätte klappen können, und das Anschleichen beim Lager war ja offensichtlich auch nicht nötig. Es kam im Grunde damit klar, dass das nicht geklappt hat.
Ich habe gehört, dass es in der Tutorialphase manchmal zu eng ist, etwa darf man beim ersten Einkauf nicht den Katalog am Tresen benutzen, sondern muss die Ware aus dem Regal entnehmen, damit es weiter geht.
Dass die anderen Personen ihren eigenen Kopf haben, sehe ich auch gelassen, etwa dass in einer Mission vor zwei Tagen einer der Begleiter den Kopf verliert und so die Aufmerksamkeit auf einen gezogen wird, egal ob man selbst unentdeckt blieb. Ein bisschen Inszenierung darf schon sein, macht die anderen auch ein bisschen lebendiger.

Ich meine, was für Interkationsmöglichkeiten gibt es jetzt wirklich im Spiel? Vor allem sich bewegen und töten - beides kann man meistens machen, vielleicht heißt es mal, greife niemanden an, das nennt sich dann eben Stealth-Mission.
Jedenfalls fühle ich mich eigentlich nicht so, als würde das Spiel Freiheit vorgaukeln - es steht eigentlich ziemlich offen dazu, dass man nicht viele Möglichkeiten hat, mit Feinden etc. zu interagieren. Dazu passen ja auch die engmaschigen Missionsziele - ich fühle mich vom Spiel jedenfalls nicht belogen, nur weil ich mit Arthurs Hut keine Aufwinde nutzen und allen davon fliegen darf. [hier sollte ein Ugly stehen]
 

Biber

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25 August 2016
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Nagut, das kann sein, dass das Spiel damit offen umgeht, aber dann ist genau das das Problem - das man inzwischen gewohnt ist, in solchen Spielen mehrere Lösungsansätze zu probieren und das Spiel einen immer wieder daran erinnert, dass es ein Spiel von 2005 ist :)
 

Z.Carmine

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In der grossen Stadt sind mir eindeutig zu viel Leute unterwegs. Die laufen einem vor das Pferd, und schon hat man angeblich ein Verbrechen begangen. Da bin ich bei einem mal aus dem Suchbereich raus gekommen, nur um den nächsten Fussgänger anzurempeln. xD
 

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Mit Red Dead Redemption 2 bringen Rockstar Games nicht nur den Nachfolger zu einem der meistgelobten Spiele aller Zeiten, auch handelt es sich bei dem Western-Epos um ihr erstes Spiel, das von Grund auf für die aktuellen Konsolen entwickelt wurde. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen von Kritikern und Fans weltweit. Ich persönlich bin mit sehr gemischten Gefühlen an Red Dead Redemption 2 herangegangen. Zum einen weil ich den Vorgänger trotz ausgiebigen Spielens nach einiger Zeit hab fallen lassen, zum anderen weil ich seit jeher eklatante Mängel in Rockstars Titeln sehe. Und trotzdem versprühen die Games des amerikanischen Publishers jedes Mal einen gewissen Reiz, der mich dann doch wieder zum Kauf animiert. Vielleicht ist es die unglaubliche Ambition, mit der sich die Entwickler ein aufs andere mal übertrumpfen und es laut einstimmiger Kritik jedes Mal schaffen, neue Genre-Maßstäbe zu setzen. Vielleicht ist es aber auch einfach nur geschicktes Marketing. Tatsächlich habe ich...
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Z.Carmine

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Ein Push, nur ein paar Minuten nach verlinken des Testes?

Ich bin noch in Kapitel 4, eigentlich will ich die Story weiter spielen, aber andererseits zieht sich die (optionale) Suche nach dem Ort, der mit einer Karte gemeint ist. Ich konnte es auf eine Hälfte der Spielwelt eingrenzen. xD
 

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Ein Push, nur ein paar Minuten nach verlinken des Testes?

Ich bin noch in Kapitel 4, aber die (optionale) Suche nach dem Ort, der mit einer Karte gemeint ist, zieht sich. Ich konnte es auf eine Hälfte der Spielwelt eingrenzen. xD
Der Push ist schon weg - ich musste nur das alte und das zum Test generierte Topic auf eine Seite bringen, um sie zu mergen. :)
 
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2 September 2016
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Ich muss hier wirklich diesen Test loben.

Hier wurde ehrlich und offensiv auf die Schwächen von RDR2 eingegangen, ohne sich aber vor den Kritikern kleinzumachem.

Ich mag sowas, das zeigt Rückgrat.

Ich kann absolut verstehen, dass man mit diesem Spiel seinem Spaß haben kann und gönne es jedem der diese erste "Wand" durchbrechen kann.

Ich konnte es selbst nach über 15 Stunden Spielzeit nicht - zu gravierend erscheinen mir die Mängel.

Das ich es nicht konnte, hat aber keinerlei Signifikanz, wenn andere es können.

In diesem Sinne: Chapeau!
 

Z.Carmine

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25 August 2016
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Ich bin jetzt auch durch mit der Story. War unterhaltsam.
Motivation für den übrigen Nebenkram habe ich aber nicht.
Ab der Mitte von Kapitel 4 habe ich fast nur noch Hauptmissionen und die gefundenen mehrteiligen Nebenquests gemacht.

Story/Inszenierung und Charaktere gehören zum positiven des Spiels, und es sieht grafisch toll aus.
Bewegung und Steuerung konnten mich nicht recht überzeugen und manchmal ist es unnötig träge.
Die Welt empfinde ich einerseits gar nicht übertrieben groß; mangels Hilfen im Spiel ist sie aber für diverse Sachen doch zu unübersichtlich. Ich habe z.B. 0/30 Sammelitem X gefunden, 0/20(?) Orten mit Y und nur 3/20 Item Z.
Manche unbedeutende kleineren Events in der Welt haben mich schnell genervt und ich fand sie überflüssig. Ich habe z.B. zweimal die selbe Frau gerettet, mit demselben Text. Die meisten Leute habe ich dann "ihrem Schicksal überlassen"(hatte keinen Bock, einfach mal hinterher zu reiten und zu sehen, wohin das führt.)

Bei manchen der Nebensachen konnte mich auch die Belohnung nicht überzeugen. Warum soll ich auf der ganzen Welt nach perfekten Pelzen jagen, wenn ich das Inventar gar nicht vergrößern muss, weil es völlig ausreicht? Oder mich für eine Handvoll Dollar (und "Vervollständigung") beim Angeln minutenlang abkrampfen("Analogstick schnell drehen" finde ich eh prinzipiell blöd)?
Ich habe auch durch die Story mehr als genug Geld bekommen. Wozu eigene Raubzüge und Überfälle ausführen?

So gesehen hätte man was mich angeht den Open-World-Kram weglassen können.
 
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29 August 2016
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Hat GU sein Wertungssystem fallen gelassen? Ich sehe sie nicht mehr. Wenn ja, finde ich es eigentlich schade, denn ich mag Wertungen. Im Gegenteil..ich finde die Abkehr von Wertungen wirkt sogar etwas feige, da man den Leser damit zwingt den Test zu lesen und trotzdem eine finale Stellungnahme verweigert. Just my opinion und ich weiß jetzt schon, dass es einige anders sehen.
 
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2 August 2016
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Hat GU sein Wertungssystem fallen gelassen? Ich sehe sie nicht mehr. Wenn ja, finde ich es eigentlich schade, denn ich mag Wertungen. Im Gegenteil..ich finde die Abkehr von Wertungen wirkt sogar etwas feige, da man den Leser damit zwingt den Test zu lesen und trotzdem eine finale Stellungnahme verweigert. Just my opinion und ich weiß jetzt schon, dass es einige anders sehen.
Tatsächlich soll es keine klassischen Zahlenwertungen mehr geben - wir feilen an einem neuen Konzept, das auf andere Art und Weise deutlich machen soll, ob wir das Spiel empfehlen oder nicht.
 
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Law

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22 August 2016
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Hat GU sein Wertungssystem fallen gelassen? Ich sehe sie nicht mehr. Wenn ja, finde ich es eigentlich schade, denn ich mag Wertungen. Im Gegenteil..ich finde die Abkehr von Wertungen wirkt sogar etwas feige, da man den Leser damit zwingt den Test zu lesen und trotzdem eine finale Stellungnahme verweigert. Just my opinion und ich weiß jetzt schon, dass es einige anders sehen.
Wir haben die Wertungen bei unseren Tests abgeschafft, korrekt. Der Grund ist eben genau der, das der Text für sich sprechen und die Argumente nicht dem Ziel dienen sollen am Ende irgendeine obskure metrische Wertung zu rechtfertigen, sondern dem Leser seine Erfahrung mit dem Spiel darzulegen. Ich lese auch gerne Zahlen, ich glaube das tut jeder gerne, weil wir Menschen es lieben so schnell wie möglich Dinge in eine Schublade einordnen zu können. Das wird aber in den meisten Fällen weder den Spielen, noch den Tests gerecht.

Red Dead Redemption 2 ist da ein perfektes Beispiel. Wie ich im Test schon schreibe, ist das ein Game mit absolut meisterhaften Hochs, aber an anderer Stelle geradezu zu mittelmäßigen Elementen. Natürlich hätte hier am Ende eine 8,5 drunterklatschen können, aber daraus kann der Leser keine dieser Schlüsse ziehen. Als Tester sehe ich metrische Wertungen daher als sehr plumpe Art und Weise eine Meinung auszudrücken, sie versucht die komplexen Gefühle und die gesamte Kritik in einem Zeichen auszudrücken, was schlicht nicht möglich ist.
 
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