Rusix

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2 September 2016
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Ich finde die Parallelen die du zu RDR1 ziehst sehr interessant. Ich erinnere mich daran, dass ich den Erstling ohne nennenswerte Schwierigkeiten bis zum grandiosen! Finale durchgezogen habe. Mir wurden sehr selten Steine in den Weg gelegt und das hat sicherlich mit dem von dir angesprochenen 'Arcade vs Simulation' Aspekten zu tun. Alles wirkte damals noch homogener und glaubwürdiger, obwohl es diesen Simulationsaspekt nicht so stark bediente. Eine paradoxe Situation.
 

Darkie

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25 Mai 2017
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Raccoon City
Habe jetzt Kapitel 1 durch und werde einfach nicht warm mit dem Titel. Die Steuerung ist echt keine Offenbarung, das schnell Ableben nach einem niedrigen Sturz genauso dämlich und nicht realistisch. Na ja, vielleicht bin ich noch etwas zu rustikal nach Assassins Creed.

Ich werde mich weiter dran setzen, aber an RDR1 wird es definitiv nicht rankommen. Das habe ich regelrecht mit dem DLC gesuchtet.
 

Sidewalkwalker

Maschinenräumer
25 August 2016
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Das ist der längste, aber vielleicht auch der beste Artikel den ich zu RDR2 lesen durfe:



Film Crit Hulk (wer immer das ist) holt weit aus um an seine/ihre Punkte heran zu arbeiten. Die Referenzen und Grundsätze, die er/sie dabei anführt, sind sehr schlüssig. Es dreht sich ganz oft und zentral um das große "Warum?". Warum hat Rockstar diese Entscheidung getroffen? Die meisten Reviews und Analysen vergessen, dass es einen Grund gibt, warum die Dinge so sind, wie sie sind und dass Entwickler und Designer nichts (mehr) dem Zufall überlassen.

Zugegeben, die Frage ist eher rhetorisch und/oder wird mit dem einzigartigen "REALISMUS!"-Argument beantwortet. Diesem Thema hat Hulk einen längeren Abschnitt gewidmet, darunter Argumente wie

That happens because these choices don’t actually achieve the feeling of “realism” in our brains. Cooking food in a video game can take one button press or 20, but more button presses won’t fool your brain into thinking you’re actually cooking a dish. Game designers tend to confuse “complicated” with “realistic,” and our minds aren’t wired to think something is real just because it takes a long time to happen and requires many small actions on our part.
Andere Top Quotes:

My fiancé just said something very simple but remarkably profound RE: Red Dead 2 while playing - “I keep trying to do things, but the game seems to have other plans...”
That may have been part of the point, but I question the point of a futility simulator.
These dueling narratives and sympathies reinforce the myopic, masculine belief that it’s okay for prostitution to exist, as long as it is for you. But it’s bad for everyone else, especially the women you know. This patronizing view of femininity is rarely interrogated, even when Arthur tells Tilly she’s a “good girl,” despite her being a grown-ass woman who has already been through more hell than he can imagine.
Which brings me back to Chris Plante’s remarkable question: “Does it need to be fun?” The answer is no, it doesn’t. But I do think it needs to be better at all the ways it is not fun.

Worth your time.
 
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