Sekiro: Shadows Die Twice (PS4/One/PC)

Zeratul

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24 August 2016
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Ich hab ihn hauptsächlich mit dem Feuerwerk bekämpft. Und ansonsten mit ausweichen, zuschlagen und wieder in Sicherheit gehen.
Was daran aber dann unbedingt langweilig sein soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Ich finde zig mal sterben definitiv langweiliger als ihn effektiv zu bekämpfen und schnell zu besiegen. ;-)
 

Z.Carmine

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25 August 2016
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Eine gefühlte halbe Ewigkeit hinter ihm herrennen, bis ich angreifen konnte, rinse&repeat bis er tot ist. Wenn das für dich nicht langweilig klingt, oder du deutlich effektiver gekämpft hast, ohne jedoch das grosse Feature "Deflect" zu nutzen, schön für dich. ^^

Blöderweise, wenn man das Timing vom Deflect verkackt, wird man entweder direkt getroffen, oder die Feuerleiste steigt.

Bescheuert im Kreis rennen(Und ab und zu Feuerwerk) war für mich dann die erträglichere Lösung, als über längere Zeit mit vielen Toden das Timing zu lernen.
 

Zeratul

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24 August 2016
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Mit dem Feuerwerk ging das eigentlich ziemlich schnell. Ich bin nie lange hinter ihm hergerannt.
 

Z.Carmine

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25 August 2016
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Das zieht mich irgendwie voll runter. Ich komme mir so unfähig vor. XD

Ich hätte nach besiegen des Endgegners das Spiel abschliessen sollen und nichts weiter dazu lesen. Das wäre ein guter, positiver Abschluss gewesen.^^
 
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Zeratul

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24 August 2016
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Naja, ich denke wie gesagt dass jeder bei diesen Spielen an anderen Stellen Probleme hat. Deshalb ist einer ja dann nicht fähiger oder unfähiger als der andere. Manchmal reicht es ja auch schon einen kleinen Kniff rauszufinden, um einen Boss viel einfacher zu machen. So wie ich z.B. die verdorbene Nonne bekämpfe, würde jeder die sofort besiegen ohne einen einzigen Treffer einzustecken. Aber das hat mich auch mehr als 10 Versuche gekostet dieses Schema überhaupt zu erkennen.

Ich finds eigentlich ganz interessant mir nach Beenden des Spiels Ranking-Videos zu den Bossen anzuschauen, um zu sehen mit welchen Bossen andere so ihre Probleme hatten und wie sie die Bosse bekämpft haben. Da geht einem manchmal echt ein Licht auf. :-D
 

Z.Carmine

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25 August 2016
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Manchmal ist es echt frustrierend für mich, wie unterschiedlich schwer die Bosse für mich sind.
Frustrationsschwellen sind aber auch von Person zu Person sehr unterschiedlich.

Den Boss vom schlechten Ende habe ich nach zig Stunden und sehr viel Gefluche auf den Gegner, die Entwickler, Sekiro und die Steuerung endlich geschafft. Der ist momentan mit dem letzten optionalen Boss gemeinsam für mich auf der Liste der Gegner, die ich nicht nochmal bekämpfen will. XD
Letzteren habe ich allerdings im NG bekämpft, ersteren in NG+.

Bleibt nur noch ein Durchgang ohne das schlechte Ende für Protgesen-Upgrades und Grind für Skillpunkte übrig.

4,5% haben die Platin-Trophäe. Viel zu leicht zu bekommen. XD
 

Zeratul

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24 August 2016
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Ich denke ich warte mit dem schlechten Ende bis der DLC bzw. die DLCs erscheinen. Man weiß ja nicht an welchem Punkt im Spiel man die DLCs betritt, aber ich hab irgendwie die Vermutung, dass es entweder VOR der Entscheidung sein wird, oder nach der Entscheidung für den guten Weg. So oder so hab ich eigentlich nicht die Zeit das Spiel insgesamt 3 mal durchzuspielen. Deshalb warte ich auf die DLCs, spiele diese durch und gehe dann ins NG+ um es nochmal für das schlechte Ende und die beiden Bosse dort durchzuspielen. Wenn man Hirata sowie die optionalen Minibosse auslässt und die Bosse und Gebiete kennt, sollte das eigentlich relativ schnell zu machen sein.
 
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Z.Carmine

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25 August 2016
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Der Bosskampf hat bei mir mehr Zeit gebraucht, als der Weg davor,mit Hirata.

Das ist schon etwas unpraktisch mit DLC in Verbindung mit NG+. Im NG+ wird jeder Fehler ja nochmals härter bestraft als im NG, und wenn man die gamzen Bosse nicht kennt, ist das tendenziell sehr problematisch.
Wenn man dagegen gestärkt durch mehrere Durchläufe des Hauptspiels auf Gegner in NG- Stärke treffen würde, wäre es zu einfach.
 

Zelos

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24 August 2016
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Bergisch Gladbach
Ich vermute fast dass die mit dem dlc doch nen anderen weg gehen als sonst. Mein tip liegt stark auf eine weitere erinnerungsglocke die man warscheinlich auch direkt im maroden Tempel findet oder eben so spät im Spiel gefunden werden kann wo sie vermuten dass das Spieler Level hoch genug ist.
 

Zeratul

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24 August 2016
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Ne weitere Alternative wäre natürlich ein neuer Spielstand für das schlechte Ende. Dann würde man alle Bosse auf dem gleichen Stand sehen. Aber dann müsste man wiederum doch nochmal einige optionale Minibosse bekämpfen, da man ansonsten ziemlich wenig HP bei diesen Bossen hätte. Ach, mal schauen wie ichs mache. ^^
 

Sidewalkwalker

Maschinenräumer
25 August 2016
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Why Cheese is far worst than an easy mode.

Bagoum argumentiert am Beispiel von Sekiro, welche Attribute ein Spiel eigentlich schwer oder leicht erscheinen lassen und warum ein Easy Mode einem billigen So-schaffst-du-den-boss-leicht-Trick vorzuziehen wäre.

Ich finde, der Autor hat hier ein paar wirklich gute Punkte. Insbesondere die nüchterne Betrachtung davon, was eigentlich die Erfahrung von schwer/leicht prägt, finde ich treffend. Was ist Grinding sonst als das herunterschrauben des Schwierigkeitsgrads? Diese Sichtweise schwingt in meinem Gefühl wieder, das ich habe, wenn ich vor einem Boss ordentlich leveln muss, weil ich ihn sonst nicht schaffe. Ich frage mich dann immer, ob ich die intendierte Version der Herausforderung nicht eigentlich gerade umgehe. Auf der anderen Seite aber fühlt sich erworbene, "verdiente" und nicht allzu übertriebene Overpower ziemlich gut an. Mh. Ein schmaler Grat.
 

Z.Carmine

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25 August 2016
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Alles ist besser mit Käse. XD

Man merkt ja auch schon hier, wenn verschiedene Leute mit verschiedenen Bossen Probleme haben, dass die erfahrene Schwierigkeit je nach Person sehr unterschiedlich sein kann.

Stellenweise kann ich es bei Sekiro auch nicht einschätzen, ob manche einfachere Vorgehensweisen durch die Entwickler gewollt sind oder nicht.
 

Zeratul

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24 August 2016
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Ich habe den Artikel jetzt nicht gelesen, aber wenn man das, was gemeinhin als Cheese bezeichnet wird, selbst herausgefunden hat, ist das mMn nach definitv kein Umgehen der Herausforderung. Dazu gehört in der Regel auch eine gute Beobachtungsgabe und ein gewisses Verständnis der Spielmechaniken. Anders verhält es sich natürlich wenn man die jeweilige "Cheese-Taktik" nur über das Internet herausgefunden hat.
Leveln ist in dem Sinne bei Sekiro kaum bis gar nicht möglich, da man weder seine Angriffskraft noch seine Widerstandsfähigkeit über Erfahrungspunkte aufpowert. Und auch bei Dark Souls und Bloodborne macht das einen Boss nur geringfügig leichter, aber im Gegensatz zu vielen anderen RPGs wird er dadurch nicht von unbesiegbar zu kinderleicht.

Generell stimme ich aber zu, dass ein Easy Mode in vielen Spielen (so auch in den From Software Spielen) nicht weh tun würde. Jedoch nur unter der Voraussetzung, dass es sich dabei um ein simples herunterskalieren der Angriffskraft bzw. Lebenspunkte der Gegner handelt und somit nicht allzu viele Ressourcen darauf verschwendet werden.
 

Ripchip

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24 August 2016
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Was für ein Spiel! Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so oft kurz davor war, ein Spiel von der Platte zu löschen, es aber doch aus irgendeinem Grund nicht konnte. Wenn ich Sekiro gespielt habe hatte ich Spaß, Frust, eigentlich eine Mischung aus Allem. Und trotzdem konnte ich kaum an was anderes denken, als an dieses Spiel, selbst wenn ich arbeiten war. Dauernd habe ich mich dabei erwischt, wie ich mir in Kopf eine Strategie zurecht gelegt habe, wie ich einen bestimmten Boss doch noch besiege, und wollte dann nur noch nach Hause und die Strategie direkt umsetzen. Ich bin kein sonderlich guter Spieler, das gleiche ich normalerweise mit Geduld aus, die mich damals unter anderem Bloodborne gelehrt hat.

Ich habe mich sehr auf Sekiro gefreut, es hat alle meine Erwartungen auch erfüllt, warum ich manchmal trotzdem aufgeben wollte? Weil es manchmal so verflucht schwer ist, den inneren Schweinehund zu überwinden und den Fehler bei sich zu suchen. Wie oft bin ich gescheitert, weil ich lieber den einen Schlag zu viel angesetzt habe statt zu parieren?

Es war nicht nur ein Spiel für mich, sondern eine Art Selbstfindungsprozess oder auch eine spirituelle Reise, die über das Gaming an sich hinaus geht. Grenzen überwinden, Dinge zu schaffen die man sich eigentlich nie zugetraut hätte, Strategien zu überlegen und umzusetzen. Dazu muss man sagen: ich bin ein sehr fauler Spieler, sprich ich setze mich erst mit Mechaniken auseinander, wenn ich partout nicht mit dem Kopf durch die Wand komme. Ich habe vier Wochen und über 100 Stunden gebraucht, aber ich bin stolz auf mich selbst, mein selbst gestecktes Ziel erreicht zu haben.

Nun zum Spiel selbst: es spielt sich einfach wunderbar und sieht auf der X auch verdammt gut aus. Die deutsche Sprachausgabe ist super, die Story nicht so misteriös, und es ist schön zu wissen dass jeder die gleichen Erfahrungen macht, natürlich von den eigenen Skills abhängig. Ja, es gab einige zuerst unüberwindbare Stellen, manche Minibosse waren zu hart, aber das Gameplay hat es eigentlich immer möglich gemacht, den nächsten Gegner auch noch zu besiegen. Die Wiederauferstehung war eine brillante Idee, das Spiel relativ offen, das Leveldesign, besonders die Vertikalität, überragend, es ist auf jeden Fall mein Spiel des Jahres, egal was noch kommen mag, außer natürlich Shining Force 4. Ich könnte ein ganzes Buch über das Spiel schreiben, wie es mich bewegt hat, aber das soll erst Mal reichen.

10/10
 
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Zeratul

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24 August 2016
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*hust*
Das stimmt nicht ganz. Im Endgame kann man das durch ein Item freischalten.
Ich weiß, aber das Item bekommt man ja zum einen wie du sagst erst im Endgame und zum anderen muss man dafür ja erstmal einiges an Sen und Karpfenschuppen investieren.
 

Shiningmind

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29 August 2016
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@Ripchip ich glaube du unterschätzt dich etwas. Du sagst du seist ein fauler und kein sonderlich guter Spieler? Wie erklärst du dir dann die vielen Platin und Gamerscoreerfolge? Nicht mit Geduld und ein klein wenig Gut sein? Ich schon! Be proud boy!
 

Ripchip

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24 August 2016
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Ein klein wenig gut sein ja, aber ich bin froh kein Streamer zu sein, das wäre manchmal zu peinlich :D

Mir fehlen übrigens noch zwei enden und einige Fähigkeiten, dann habe ich die 1000 GS. Zumindest wenn ich den finalen Endgegner schaffe ^^
 

Sun

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20 November 2016
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@Shiningmind: Selbst wenn man denkt man wäre ein klein wenig gut, weil man das Spiel geschafft hat, wird man beim Schauen von Videos von Speedrunnern und Profis eines besseren belehrt und weiß danach, dass man von gut ganz weit entfernt ist. ^^