Slay the Spire [ PS4 / SWI / PC ]

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
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Genre: Roguelike mit Kartenkampfsystem


Stelle ein einzigartiges Kartendeck zusammen, triff auf bizarre Kreaturen und entdecke mächtige Relikte in Slay the Spire!
Wähle deine Karten sorgfältig aus! Bei jedem Versuch, die Spitze des Turms zu erreichen, entdeckst du Hunderte von Karten, die du deinem Deck hinzufügen kannst. Wähle zueinander passende Karten aus, um deine Feinde zu erledigen und die Spitze zu erreichen.
Jedes Mal, wenn du den Turm betrittst, sieht er anders aus. Entscheide dich zwischen riskanten oder sicheren Wegen, stelle dich unterschiedlichen Monstern mit unterschiedlichen Karten, entdecke unterschiedliche Relikte und bekämpfe sogar unterschiedliche Endgegner!
Die Relikte sind mächtige Objekte, die überall im Turm zu finden sind. Diese Relikte können mit deinem Deck interagieren und dessen Macht so deutlich verstärken. Doch sei auf der Hut, denn für Relikte zahlst du womöglich einen höheren Preis als nur Gold.
Das Spiel hat mich gerade gepackt und ich spiele oft abends noch eine Runde im Bett. Ich habe es jetzt auch schon ein paar mal durch geschafft, es gibt aber noch einiges freizuschalten und tägliche Herausforderungen mit besonderen Regeln, daher werde ich es wohl nicht so schnell beiseite legen.
 

Imur

Newbie
8 Januar 2018
154
77
28
Freut mich, dass es dir auch so gut gefällt :)

Hast du es komplett durch geschafft, also mit allen Charakteren? Wie das Spiel ja unmissverständlich anzeigt öffnet sich dann etwas...
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
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Bisher erst mit dem 1. und dem 3. Charakter. Mit dem 3. auch schon den 1. Aufstiegsmodus. Der gefällt mir auch am besten.
 

Double

Mitglied
31 August 2016
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Habe ich auch schon ein paar Stunden gespielt!
Defect ist indeed best character. Aber auch mit den anderen beiden kann man sehr spaßige Decks bauen. Auf PC ist aktuell ja ein neuer Charakter in fortgeschrittener Beta-Phase :)
Nur die Musik nervt ziemlich schnell. Haben sie jetzt auf Vinyl rausgebracht, für alle elitären Frisbee-Meister.
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
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Hast du es komplett durch geschafft, also mit allen Charakteren? Wie das Spiel ja unmissverständlich anzeigt öffnet sich dann etwas...
Ich habe es jetzt endlich mit "Die Stille" auch geschafft, aber was soll da nun passiert sein, oder muss ich es nun nochmal spielen, damit da was passiert?
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
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Bin durch, mein Fazit:
Es ist ein spaßiges Roguelite mit einem flotten Kartenkampfsystem. Ich habe es komplett durch mit allen 3 Charakteren und dann nochmal um in den letzten Abschnitt und zum tatsächlichen Endboss zu kommen. Den habe ich dann auch gleich beim ersten Mal besiegt glücklicherweise, denn nach den vielen Spielstunden hätte ich das vorerst wohl erstmal nicht erneut probiert. Die 3 Charaktere spielen sich sehr unterschiedlich und auch wenn man bei einem Charakter bleibt hat man unterschiedliche Deckvarianten die man sich im Laufe eines Runs zusammen stellen kann. So bietet das Spiel auch bei langen Spielzeiten viel Abwechslung. Leider ist es aber doch etwas zu schwankend ob man brauchbare Karten oder Items zusammenbekommt. Das ist zwar bei solcher Art Spiel normal, aber etwas einfacher könnte es manchmal doch ruhig sein ein gutes Deck zu bekommen. Manchmal fängt man mit einer Taktik an und bekommt dann nur noch Karten die nicht dazu passen und mitten im Run die Taktik zu wechseln ist leider schwer möglich, da man erhaltene Karten auch eher nur zu seltenen Gelegenheiten loswerden kann.
Mein Lieblingscharakter von den dreien war Das Defekte.
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
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Warte immer noch auf einen Sale. Bin mir bei dem Spielprinzip und generell bei Roguelite einfach noch zu unsicher um dafür 25€ auszugeben.
 

Double

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31 August 2016
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Anfang Oktober war es zuletzt um 20% reduziert. Viele Studios garnieren Content-Updates ja mit Rabatten für noch mehr "visibility", vielleicht kommt da demnächst noch was.
Ich habe es mir jedenfalls damals zum Vollpreis geholt und es war für mich jeden Cent wert. Und jetzt mit nochmal 1/3 mehr Content obendrauf :)

Hier btw noch die offizielle Quelle:
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
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Für 20% weniger würde ich durchaus mal zuschlagen. Mich interessiert das Spielprinzip durchaus schon, wobei die Sache mit den Karten für mich auch ziemlich nach einer guten Portion Glück klingt und das mag ich in (Video)Spielen eigentlich überhaupt nicht.
 

Sidewalkwalker

Maschinenräumer
25 August 2016
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Mal so eine Frage an die RPG/Deck-Game Veteranen: Ich habe mich noch nie auf dieses Genre wirklich eingelassen, würde das aber mal gerne. Ist Slay The Spire da ein guter Anfangspunkt? Oder gibt es bessere Varianten für einen Newbie?
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
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Es hat zumindest den Vorteil, dass du dich mit dem Deckbau nicht zu sehr beschäftigen musst, weil man immer nur 3 Karten zur Auswahl hat jedes mal. Außerdem spielt es sich sehr flott und überhaupt nicht zäh.
 
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Double

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31 August 2016
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Zeratul

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24 August 2016
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@Double Hab es mir heute jetzt gekauft und auch gleich mit den ersten 3 Charakteren jeweils einen Run gestartet. ;)
Ist tatsächlich ein richtig gutes Spiel. Mit dem Defekten (geiler Name) bin ich auch schon bis zum 3. Boss gekommen, dort aber leider in der zweiten Phase gestorben. Man merkt aber auf jeden Fall schon eine deutliche Steigerung im Fortschritt. Mit dem Eisernern bin ich mitten im 2. Akt gestorben, mit der Stillen beim 2. Boss und es dann schon bis zum 3. Boss geschafft. Schade dass ich ihn nicht geschafft habe und somit auch nicht den 4. Charakter freigeschaltet habe.
Aber es ist schon krass, wie Glück oder Unglück in einer einzigen Runde später schon das Aus bedeuten kann. Wenn der Gegner zu nem starken Angriff ansetzt und man gerade keine/ kaum Block-Karten auf der Hand hat, dann kann das bitter enden.

Auf jeden Fall danke für die Empfehlung Double. ;) Sind eigentlich noch weitere Charaktere geplant?
 
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Zeratul

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24 August 2016
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Hab heute mal nochmal ein paar Runs gemacht.
So sehr ich das Spiel nach wie vor mag, es ist auch ein Paradebeispiel dafür, warum Roguelike gerade in Verbindung mit Zufallselementen auch echt kacke sein kann. Hab nen Run mit der Stillen gemacht, hatte ein echt gutes Gift-Deck kreiert, mit dem ich den 2. Boss relativ einfach weggeballert hab. Dann hab ich den Fehler gemacht diese beschissene Pyramide aufzunehmen. Im zweiten Kampf des 3. Aktes hatte ich dann plötzlich die ganze Hand voll mit Angriffskarten und es kamen auch fast nur Angriffskarten nach, sodass ich mich gegen die Angriffe, die ungeblockt fast die Hälfte meiner maximalen HP abgezogen haben, kaum wehren konnte. Vorher als ich meine Hand immer abgeworfen habe, kamen immer genügend Block-Karten nach, so eben nicht mehr. Und bäm, schon war ein Run von über einer Stunde, während der ich eigentlich nie wirklich in Gefahr war, innerhalb von zwei Kämpfen beendet. Einziger Lichtblick: ich habe dadurch 3 Karten freigeschaltet. Aber die muss man ja schließlich auch erstmal bekommen.

Und bevor jetzt jemand mit dem Argument kommt Roguelike hätte ja immer Zufallselemente alleine schon in Form der zufällig generierten Level: Es ist dennoch ein Unterschied, ob ich durch Skill etwas wettmachen kann, indem ich meinen Charakter besonders gut steuere oder ob ich rein darauf angewiesen bin die richtigen Karten (sowohl ins Deck als auch auf die Hand), Tränke, Relikte, Gegner, Events usw. zu bekommen. In Slay the Spire spielen da einfach unglaublich viele Zufallselemente eine Rolle. In Children of Morta z.B. kann ich ziemlich Pech mit den Items haben, aber trotzdem absolut alles durch meinen spielerischen Skill wettmachen.
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
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Dafür ist aber jeder Run anders und es bietet länger Abwechslung. Ich persönlich habe aber auch wenig Probleme mit sowas. Bei Hearthstone spiele ich gerne Decks, die sehr viel Zufall enthalten. Da kann es dann auch mal eine sehr schlechte Runde deswegen geben und manchmal hat man dann halt Glück und hat eine gute Runde. Slay the Spire ist ja auch darauf ausgelegt, dass man es nicht in einem Rutsch schafft und du sagst ja selbst, dass es daran lag, dass du die Pyramide (was bewirkt die nochmal?) genommen hast.
 

Double

Mitglied
31 August 2016
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28
Ah, die hier: https://slay-the-spire.fandom.com/wiki/Runic_Pyramid
("At the end of your turn, you no longer discard your hand.")

Ja, das Teil kann, (wie so vieles) super cool sein, aber auch zu unangenehmen Problemen und dadurch schnell zum Spexit führen. Ich hatte damit auch schon die jeweils entsprechenden Runs.
Slay the Spire ist, finde ich - gerade auch mit der Roguelike-Natur - vor allem auch ein Lernprozess. So ziemlich jedes Item, jedes Event, jede Karte muss man im Endeffekt ja erstmal ausprobieren und erproben, um es mit der Zeit dann immer besser und in verschiedenen Kontexten einschätzen zu können. Kann ich für mein Deck gerade wirklich diese Karte brauchen, oder bläht sie doch nur mehr mein Deck auf, als dass sie nützt? Wieviel Risiko kann oder muss ich gar bei diesem Event gerade gehen? (Was ist das überhaupt für ein Event mit welchen möglichen gains und losses??) Ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt gekommen, um DIESES Boss-Artfakt einmal sinnvoll einzusetzen? Apropos Boss, was hat der eigentlich für wiederkehrende Aktionsmuster? Usw.

Insofern erfüllt Slay the Spire definitiv das Roguelike-Versprechen des "Verbesserns durch Erfahrungsgewinn". Man kann sich nicht nur mit "Skill" durchpowern, zumindest nicht am Anfang - erst muss man das Spiel besser kennenlernen und verstehen. Das ist dann die Waffe, mit der man seine Erfolgsaussichten erhöht.
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
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Dafür ist aber jeder Run anders und es bietet länger Abwechslung. Ich persönlich habe aber auch wenig Probleme mit sowas. Bei Hearthstone spiele ich gerne Decks, die sehr viel Zufall enthalten. Da kann es dann auch mal eine sehr schlechte Runde deswegen geben und manchmal hat man dann halt Glück und hat eine gute Runde. Slay the Spire ist ja auch darauf ausgelegt, dass man es nicht in einem Rutsch schafft und du sagst ja selbst, dass es daran lag, dass du die Pyramide (was bewirkt die nochmal?) genommen hast.
Der Unterschied zu Spielen wie Hearthstone ist nur, dass dort eine Runde gegen einen Gegner bei weitem nicht so lange dauert wie ein Run in Slay the Spire. Schätze ich zumindest mal anhand von meinen Erfahrungen mit anderen TCG, habe Hearthstone nie gespielt. Ich weiß nicht ob ich Slay the Spire zu langsam spiele, aber bei mir kann ein Run bis tief in den 3. Akt schonmal weit über ne Stunde dauern. Wenn da dann die ganze Zeit alles gut läuft und man wegen einer unglücklichen Aktion plötzlich ohne jeglichen Fortschritt (außer vllt der gewonnenen Erfahrung) nochmal von vorne anfangen muss, dann ist das ziemlich ärgerlich. Deswegen find ich halt Roguelite ganz gut, wo du zumindest irgendeinen Fortschritt hast, der den nächsten Run erfolgsversprechender macht.

Ah, die hier: https://slay-the-spire.fandom.com/wiki/Runic_Pyramid
("At the end of your turn, you no longer discard your hand.")

Ja, das Teil kann, (wie so vieles) super cool sein, aber auch zu unangenehmen Problemen und dadurch schnell zum Spexit führen. Ich hatte damit auch schon die jeweils entsprechenden Runs.
Slay the Spire ist, finde ich - gerade auch mit der Roguelike-Natur - vor allem auch ein Lernprozess. So ziemlich jedes Item, jedes Event, jede Karte muss man im Endeffekt ja erstmal ausprobieren und erproben, um es mit der Zeit dann immer besser und in verschiedenen Kontexten einschätzen zu können. Kann ich für mein Deck gerade wirklich diese Karte brauchen, oder bläht sie doch nur mehr mein Deck auf, als dass sie nützt? Wieviel Risiko kann oder muss ich gar bei diesem Event gerade gehen? (Was ist das überhaupt für ein Event mit welchen möglichen gains und losses??) Ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt gekommen, um DIESES Boss-Artfakt einmal sinnvoll einzusetzen? Apropos Boss, was hat der eigentlich für wiederkehrende Aktionsmuster? Usw.

Insofern erfüllt Slay the Spire definitiv das Roguelike-Versprechen des "Verbesserns durch Erfahrungsgewinn". Man kann sich nicht nur mit "Skill" durchpowern, zumindest nicht am Anfang - erst muss man das Spiel besser kennenlernen und verstehen. Das ist dann die Waffe, mit der man seine Erfolgsaussichten erhöht.
Ja das stimmt auf jeden Fall, dass man alles erstmal kennenlernen muss. Aber selbst wenn du alles kennst, ist es ja durchaus möglich was Sun in ihrem Post weiter oben beschreibt, dass man anfängt sein Deck in eine bestimmte Richtung zu entwickeln und dann bekommt man nach der Hälfte kaum bis keine nützlichen Karten mehr für diesen Build. Oder selbst wenn man ein variables Deck baut, kann es passieren, dass du nur Angriffskarten erhältst, wenn der Bossgegner gerade nen heftigen Angriff vorbereitet oder umgekehrt dass du nur Fertigkeiten hast, während der Gegner gerade benommen ist und du ihn richtig schön verkloppen könntest. Und gerade wenn der Gegner angreift, kann mangelnder Block ja sofort das Aus bedeuten.
Ich werd's auch auf jeden Fall weiterspielen, denn es macht definitiv viel Spaß und hat ein interessantes Spielprinzip. Aber ich merke eben wieder, dass das Roguelike-Genre nur bedingt etwas für mich ist. Vielleicht sieht das bei Spielen, bei denen ich die volle Kontrolle über den Charakter habe (wie z.B. Dead Cells) auch schon anders aus.
 

Sun

GUF Veteran
20 November 2016
2.402
246
63
Der Unterschied zu Spielen wie Hearthstone ist nur, dass dort eine Runde gegen einen Gegner bei weitem nicht so lange dauert wie ein Run in Slay the Spire.
Ja, da hast du natürlich recht, dass ein Run Slay the Spire schonmal etwas länger dauern kann, aber ich bin da glaub ich auch einfach frustresistent genug. Mich stört das wirkklich wenig.