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Spielen mit Kindern

27 August 2016
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#41
Zeratul, ich entschuldige mich hiermit, dass ich deine Aussage missverstanden habe. Im Grunde sind wir uns ja einig, dass Videospielen an sich erstmal nichts schlechtes ist.

Und klar, gegen Gelegentlich Süßkram bei ansonsten gesunder Ernährung und Zähneputzen ist erstmal nichts einzuwenden. Trotzdem besteht die Gefahr, dass Kinder den Süßkram zu sehr mögen und das "eklige" Gemüse nicht mehr essen wollen. Deswegen bringe ich meine Kinder nicht von mir aus auf die Idee.
Gelegentliches gemeinsames Videospielen hat aber nach meiner Einschätzung und Beobachtung keine Nachteile und fügt sich schön neben andere Beschäftigungen ein.
Die eventuellen Vorteile von Büchern zu diskutieren tut da auch nicht viel zur Sache, das eine schließt das andere in keinster Weise aus.

Was screwlose gesagt hat, spielt hier in der Diskussion keine Rolle sondern gehört zum Thema "Videospielsucht" zu dem wir gerne mal einen Thread eröffnen können.

Und @yoshi: ein normales Spiel ist ja auch irgendwann vorbei. Man kann ein Zelda "suchten" genau wie ein gutes Buch, irgendwann ist es aber durchgespielt.
 

Lottogewinner

Administrator
Team
29 Juli 2016
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Deutschland
#42
Ich hab hier überhaupt gar keine persönlichen Erfahrungswerte (außer, dass ich Bibers einjährige Tochter mal vor Doom gesetzt hat. Fand sie super!), aber ich finde es recht interessant, wie schnell hier von Gamern (!) der Suchtbegriff benutzt wird. Nur, weil jemand vier Stunden am Stück Fortnite spielen will, ist er noch lange nicht süchtig. Wir haben vermutlich alle in unserer Jugend solche Phasen mit Games gehabt und niemandem haben sie geschadet. Sucht definiert sich über weitere Auswirkungen (soziale Verwahrlosung etc.) - bei Fortnite ist das z.B. ganz besonders nicht gegeben. Wie jedes Hobby braucht Gaming aber natürlich eine Anleitung und Kinder brauchen in vielen Dingen natürlich auch einen Rahmen. Sonst könnte man das ganze Thema Erziehung ja auch einfach sein lassen :)

Wer sich weiter gefasst mit dem Thema Digitale Medien und Kinder beschäftigen will, dem lege ich dieses (von mir nur in Auszügen angelesene) Buch nahe: https://www.amazon.de/Jetzt-pack-doch-mal-Handy/dp/354837719X
Da geht es zwar primär um Handys, aber ganz viel ist bei digitalen Medien und Heranführung von Kindern ja übertragbar. Der Titel ist reißerisch und nutzt auch das Suchtwort - das ist aber quasi der Clickbait, der auch skeptische Eltern zum Kauf bringt. Der Autor ist einer der führenden Journalisten zum Thema Medien und Kinder und Erziehung und sagt ein paar kluge Sachen. Was er ungefähr so sagt, kann man sich hier anhören: https://www.resonanzboden.com/u/smartphones-interview-thomas-feibel/
 

Screw

Well-Known Member
26 August 2016
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#43
[quote quote=87885]Was screwlose gesagt hat, spielt hier in der Diskussion keine Rolle sondern gehört zum Thema “Videospielsucht” zu dem wir gerne mal einen Thread eröffnen können.[/quote]
Biber geht es in diesem Thread ja auch nicht um das "ob", sondern um das "wie". Da hat das Thema "Kinder und Videospielsucht" natürlich nichts zu suchen.
 
27 August 2016
180
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#44
Wenn man mit seinen Kindern gelegentlich Mario Party spielt, hat das nichts mit dem Thema Sucht zu tun.
Deine Aussage klingt als würden/könnten alle Videospiele pauschal extrem süchtig machen.
Demnach sollte niemand spielen, egal ob groß oder klein.
 

Zelos

Well-Known Member
24 August 2016
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Bergisch Gladbach
#45
Es hat doch nichts mit sucht zu tun wenn man als Kind einfach immer mit dem besten Spielzeug spielen will, dass man hat. Vor allem wenn es so vielfältige spiele bot. Ich hab immer gern gespielt. Aber wenn mir die tollen spiele langweilig wurden habe ich von allein wieder andere Spielgeräte angepackt oder bin sogar rausgegangen zum Fußball. Kam halt selten vor weil zocken einfach so genial war. Echte sucht habe ich erst Anfang 20 mit WoW erlebt. Da gibt’s nen feinen Unterschied.
 
25 August 2016
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#46
Also ich finde man kann das Thema ganz easy angehen. Wir versuchen unsere Tochter so wenig wie möglich vor dem Medium Fernsehen zu haben. Aus diesem Grund schauen wir praktisch nie etwas wenn sie wach ist. (Ausnahmen Skirennen)
Weshalb? Weil wir der Meinung sind, dass dies genügend früh kommt und wir hoffen, dass wenn Kinder früh sich lernen anderweitig zu beschäftigen (Lego, Playmobil, Puzzle, Malen, was auch immer), dann können sie es vielleicht auch wenn sie älter sind. Ich kenne einige Kinder die wissen nicht was mit sich anfangen, wenn kein Fernseher vorhanden ist.

Aber wenn man gemeinsam mit den Kindern mal eine Stunde zusammen Mario Party oder sonst was spielt, ist dies aus meiner Sicht völlig unbedenklich.
 
25 August 2016
338
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#49
Als du "weshalb" geschrieben hast, hatte ich gehofft, dass die Begründung kommt, warum ihr Skirennen guckt =)
Weil spannend. :)
Du meinst warum wir hier eine Ausnahme machen, dass dies die Kleine sehen darf? Oder grundsätzlich weshalb Skirennen?
Weshalb wir eine Ausnahme machen, kann ich dir nicht so genau sagen. Ist wohl weil es einfach beide interessiert und dies ein Familienhappening ist. Wie wir dies auch so in der Kindheit erlebt haben.
 

Biber

Well-Known Member
25 August 2016
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Hamburg
www.youtube.com
#50
War nicht ganz ernst gemeint. Ich musste beim Lesen schmunzeln. Weil ich über das völlig unkommentierte Skirennen gestolpert bin und dann stand da "weshalb?" und ich dachte, "Ja, genau, weshalb Skirennen?" =) Jeder hat sein nischiges Hobby. Ich habe früher nächtelang Tennis und Snooker geguckt wie ein Wahnsinniger.
 
25 August 2016
338
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#51
NISCHIG? Da ist doch nichts nischig. Der zweitmeistgeschaute Sport im wichtigsten [(noch) NICHT-EU] Land der Welt!
Nur Fussball ist leider noch weniger nischig.
 
2 September 2016
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Schaumburg
#53
Hier kann ich durchaus ein wenig mitreden. Ich habe selbst keine eigenen Kinder, aber einen Neffen mit 8 Jahren und eind Nichte mit 7 Jahren. Beide habe ich aber schon recht früh (mit 2-3 Jahren) in mein Hobby eingeführt.

Das läuft dann so, dass meine Schwester mich besucht und bisschen Freiraum von den Kids braucht um ne Unterhaltung mit meiner Freundin zu führen, oder mal kurz shoppen zu gehen - whatever.

Anfangs habe ich sie dann mit Kissenschlachten, Rollenspielen a la Pferd und Reiter etc unterhalten. Brettspiele mag ich nicht leiden. Dann lieber gut moderierte Action. Imo brauchen Kids so ein Ventil um mal richtig die Sau rauszulassen. Da ist der geliebte Onkel immer Anlaufstelle No. 1 ^^

Da mir das aber auch auf Dauer zu mühsam war, oder ich nicht ständig Bock auf so ne Action hatte, dachte ich mir, hey versuche es doch mal mit Videogames.

Also habe ich sie beide auf die Couch gesetzt und gesagt: "So Pupsis, jetzt werden wir mal gemeinsam ein Abenteuer beschreiten."

Die Konsole meiner Wahl war die Wii U. So konnte ich endlich paar Spiele nachholen und die Aufmerksamkeit der Kinder binden. Zwei Fliegen mit einer Klatsche, yes!

Ich habe das dann immer so gemacht, dass ich den Kids erklärt habe was zu tun ist und wer die Charaktere sind.

Dabei haben mir die kurzen Intros der Nintendo Spiele immer ein wenig geholfen. Für kleine Kids ist das aber meist zu wenig. Mann muss ihnen die Welt erklären, alles vorlesen etc. Dabei habe ich natürlich immer aus den vollen geschöpft und die Geschichte beliebig ausgeschmückt um den Plot interessanter zu machen. Hier darf man und sollte man schön kreativ mit reinbuttern und die Fragen der Kids miteinbeziehen. Oft hat es ne halbe Stunde oder gar ne Stunde gedauert, bis wir überhaupt ein Spiel angefangen haben. Die Kids wollen einfach alles wissen und jeder noch so kleine Plothole fällt ihnen auf. Da musste ich ständig auf zack sein.

Die Kleine sagte dann plötzlich: "Ich will nicht das Bowser böse ist. Der mag doch nur nur die Prinzessin. Der ist lieb."

Da wurde mir schlagartig klar, dass auch Nintendo mit moralischen Blödsinn um sich schlägt. Gut und Böse wird dem Kind hier schon recht früh ins Gehirn penetriert. Schrecklich sowas. Letzlich ist es doch nur ein Call of Duty das kindgerecht verpackt wurde. Nintendo ist aus moralischen Gesichtspunkten keinen deut besser als andere Studios. Vielleicht sogar schlimmer, weil sie die Gewalt als völlig natürlich und gerecht verkaufen. Diese schwarz-weiß Malerei kam mir manchmal abstrus, manchmal geradezu eerie vor.

Ich musste die Intentionen und die implizierten Motive dieser Spiele non-stop wieder gerade biegen.

Das lief dann so ab:

- Ist die Schildkröte jetzt tot?
Nein, guck doch, die kommt immer wieder. Die hat sich nur bisschen verbrannt.

- Warum klaut der die Kinder von den Yoshis?
Keine Ahnung, lass es uns rausfinden. Ich glaube aber nicht das der böse Absichten hegt.

- Warum ist sind die alle so gemein?
Vielleicht sind sie alle garnicht gemein, sondern habe alle ihre Gründe. Und wie müssen herausfinden warum die das machen.

Ich habe den Fokus der Kids immer wieder auf das Erkunden der Welt und das herausfinden und hinterfragen der Motive verschoben. Das war ne heiden Arbeit bei so jungen Kids.

Aber bald konnten wir uns dann ganz den Spielen widmen. Und es war ne riesen Gaudi sag ich euch.

"Da ist ein Stern! Geh bitte mal dahin Onkel, da ist bestimmt was versteckt. Geh mal zurück. Mach mal dies, mach mal das.."
Einfach nur herrlich ^^

Das Schöne an diesem Medium ist eben das es interaktiv ist. Jeder kann mitmachen. Letzlich war ich nur der 'Controller' für die Kids - quasi das Bindeglied. Und an dieser Schaltstelle kann ich sehr sorgfältig und bewusst moderieren was passiert, wie es aufgenommen wird und fundamental auch den Pace bestimmen. Ich bin dann gerne mal einfach stehengeblieben und hab mir die malerische Landschaft angeschaut. Dabei sind uns immer tolle Details im Hintergrund aufgefallen.

Inzwischen ist es quasi zur Tradition geworden, dass wir einen Teil unserer gemeinsamen Zeit vor der Konsole verbringen. Wenn Kids da sind, heißt es ganz schnell: "Onkel, wollen wir wieder Yoshi spielen?"
WIR ist hier das Zauberwort.

Einige Anmerkungen hätte ich noch zu machen. Es ist unglaublich wie sensibel und aufmerksam das Kindergehirn auf - vor allem - Gewalt reagiert. Hier muss man höllisch aufpassen. Kritischer sehe ich sogar noch die unterbewusst Art und Weise wie dem Kind Gut und Böse verkauft werden. Die Nicht-Existenz dieses moralischen Gedankenkonstrukts wird dem Kind hier für bare Münze verkauft.
Letztendlich kann man diese Tiefenkonditionierung nicht von der Kinderpsyche fernhalten, weil sie einfach allgegenwärtig ist, aber dennoch hat man Möglichkeiten das Kind zum hinterfragen dieser mentalen Konstrukte zu motivieren.

Was ich lernen musste ist die absolute Hilflosigkeit der Erzieher beim reinen Fernsehkonsum. Hier wird das passive Kind so dermaßen aggressiv mit moralischer Propaganda zugebombt, dass es mir sprichwörtlich die Sprache verschlagen hat.

Nach einer Stunde Pokemon und Beyblade(?) ist folgendes hängengeblieben:

- Du musst der Beste sein.
- Nur wer sich alle holt oder alle besiegt ist würdig.
- Zeige keine Schwäche
- Glaube an dein Team
- Wie sind die Kämpfer der Gerechtigkeit
- Trainiere wie ein Irrer
- Hör nie auf zu kämpfen
- Die Bösen werden am Ende verlieren, aber du musst unbeirrt daran glauben
- Setze all deine Energie in diese eine Sache

Ich hätte kotzen können. Natürlich wird dieser fatalistische Unterton hier und da mal aufgebrochen und etwas Menschliches darf durscheinen, aber ab da ist das Kind doch schon längst in den Brunnen gefallen.

Und die Eltern dürfen im Nachhinein wieder Schadensbegrenzung betreiben.
 

Zelos

Well-Known Member
24 August 2016
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Bergisch Gladbach
#54
Klingt wunderbar was du da so beschreibst.

Ich finde das interressant mit der Gewalt. Das Kind meiner Nachbarin wollte auch nicht dass ich die harmlosen Tiere bei crash verletze als ‚wir‘ es gespielt haben.

Problematisch heute dass die antagonisten auch zu freundlich aussehen, meiner Meinung nach. Die tanzen und hüpfen zur background Musik und dann springt den Mario auf den Kopf. Ich hatte in meiner Kindheit nie angezweifelt dass die pixeligen 8bit gumbas und koopas und bowser böse sind. Ich bin da auch ganz ehrlich und finde es nicht so schlimm am Anfang alles simpler zu halten. Gut und böse ist ein einfaches Konzept und es ist eigentlich viel depressiver wenn man realisiert dass es dieses Konzept nicht gibt und man selbst genau so böse ist wie jeder andere. Das merken die im Teenager alter schon selbst. Von daher finde ich deine Pokémon-werte Auflistung auch gar nicht schlimm. Man merkt zwar klar, dass es stark japanisch geprägt ist, aber an sich sind es ja keine schlechten Werte. Freundschaft steht da vor allem über alles
 

Yoshi

Well-Known Member
9 August 2016
2.148
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Hagen
#55
Trainieren wie irre ist doch gut, dann werden die Kinder wenigstens nicht fett :ugly:

Gut / Böse ist natürlich eine eine schwierige Sache, aber dass Bowser unabhängig von seinen Motiven schädlich handelt sollte man als Kind ja schon nachvollziehen können, weil Peach ja nicht mit Bowser zusammen sein will.
 

Biber

Well-Known Member
25 August 2016
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Hamburg
www.youtube.com
#56
Ich kenne solche Sachen auch, die Rusix so wunderbar beschreibt. Ich würde nicht so weit gehen, es moralisch mit Call of Duty zu vergleichen (auch nicht in dem Sinn, den du meinst), aber ich finde deine Perspektive, dass es sogar noch gruseliger in dieser fröhlichen Welt ist, auch sehr interessant und du hast da ein paar sehr relevante Punkte in Bezug auf Gewaltdarstellung und Moralvorstellung reingeworfen. Und trotzdem einen Weg gefunden, mit den Jungs tolle Erlebnisse zu haben. Das sind genau die Aspekte, die ich suche. Und hier würde ich sagen, dass Videospiele schon "unvorsichtiger" mit diesen Dingen sind als z.B. Cartoons oder Kinderbücher. Ich bin sehr glücklich über die Entwicklung dieser Diskussion. Aber da ich nun weiß, dass sowas potenziell auf der Portalseite landet, werde ich meine Eröffnungspostings anders schreiben als bisher =)
 
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Yoshi

Well-Known Member
9 August 2016
2.148
36
48
Hagen
#57
In der Hinsicht finde ich aber Pikmin schlimmer. Denn da sind die "Bösen" nicht nur unheimlich niedlich (roter Punktkäfer!) sondern wehren sich oder ernähren sich nur, mehr machen sie nicht. Man selbst ist Eindringling in die Welt und nutzt die Pikmin um allerlei Tiere zu erlegen.
 
17 November 2018
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Nimmerland
#58
Man sollte die Kinder bei so etwas aber generell nicht unterschätzen - die übernehmen nicht automatisch alles, was sie in Serien/Spielen sehen, auch wenn es sie sicher irgendwie prägt, beziehungsweise zumindest ihre Phantasie anstupst. Das Tom & Jerry nicht echt sind und normale Körper sich nicht so verformen, wird ja durchaus ab einem gewissen Mindestalter schon kritisch verarbeietet - aber stört eben die Rezeption nicht.

Bei Mario "tötet" man ja auch hauptsächlich mehr oder weniger süß aussehende Waldtierchen, ohne das das entweder Gewalt gegen Kriechtiere irgendwie verharmlost, noch das Kind das auch nur so wahrnimmt. Das man JEDES einfache Produkt, und eigentlich JEDES Kinderbuch/serie, etc als Erwachsener problematisieren kann, ist normal....was für eine Moral König der Löwen beispielsweise hat, mag man sich später kaum auszumalen, auch wenn man normal auch als Erwachsener bei sowas seinen Verstand dann wieder auf Kinderlevel heruntersetzt. Alles zerreden ist ja auch irgendwie unlusitg. ;)
 

Biber

Well-Known Member
25 August 2016
2.035
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Hamburg
www.youtube.com
#59
Ja, das stimmt natürlich. Dennoch sind die Fragen, die Rusix gestellt wurden ja schon ein Zeichen dafür, was in den Kinderköpfen passiert, wenn sie so ein Spiel spielen und nicht schon völlig abgestumpft sind. Ich glaube aber auch, dass man mit ein bisschen reden darüber das gut hinkriegt. Man kann ja auch sagen, wie es ist: Das ist nur ein Spiel und in echt sollte man natürlich nicht Schildkröten zerstampfen =) Das würde nicht mal Mario tun!
 
17 November 2018
22
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Nimmerland
#60
Ja, das stimmt natürlich. Dennoch sind die Fragen, die Rusix gestellt wurden ja schon ein Zeichen dafür, was in den Kinderköpfen passiert, wenn sie so ein Spiel spielen und nicht schon völlig abgestumpft sind. Ich glaube aber auch, dass man mit ein bisschen reden darüber das gut hinkriegt. Man kann ja auch sagen, wie es ist: Das ist nur ein Spiel und in echt sollte man natürlich nicht Schildkröten zerstampfen =) Das würde nicht mal Mario tun!
Da hast du natürlich Recht, wollte auch nicht ruppig rüberkommen, darum setze ich immer gerne viele Smileys. ^^ Das Drüberreden ist das Wichtigste, was einem sowieso niemand abnehmen kann - die Medienprodukte völlig zu verharmlosen hilft bei Kindern halt langfristig genauso wenig, wie bei Erwachsenen die "Killerspiele". Manche vertragen manches besser aber bei Kindern kann man da natürlich noch mehr klären und auch schauen, was die eigentlich so konsumieren. ;)