The Dark Pictures Anthology Man of Medan [PS4 | XBO]

19 November 2018
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Die Suche hat nichts ergeben, also beginnt dieser Thread mit meinem Durchspielbericht.

Ich habe in einem Rutsch Man of Medan durchgespielt. Es dauert ja auch nur ungefähr vier Stunden.

Wer Until Dawn mochte, wird dieses Spiel wohl auch mögen. Es funktioniert quasi auch gleich, aber genau so will Supermassive Games ja jetzt Geld verdienen, kurze Spiele in dem Stil regelmäßig veröffentlichen und ich werde sie auf dem Weg wohl begleiten.

Hauptsächlich liebe ich ja den Präsentationsstil im klassischen Resident Evil-Stil mit voreingestellten Kameraperspektiven, isbesondere wenn die Hintergründe in Echtzeit berechnet werden. So wird die Aufmerksamkeit besser auf die Umgebungsgrafik gelenkt als in Third- oder First-Person-Spielen. Man of Medan sieht klasse aus, es ist Wahnsinn, wie weit wir seit zum Beispiel Dino Crisis auf der PSOne gekommen sind.

Aber ich will das Spiel nicht nur der Grafik wegen empfehlen. Es macht Spaß, wenn man das Spielsystem mag. Es tut nichts überraschendes - leider überrascht einen die Story auch nicht wirklich, die Auflösung des Mysteriums ist auch ohne optionale Tipps des Kurators schnell erkannt.

Kurator? Ja, als Bindeglied zwischen den Spielen wird der Kurator in seiner Bibliothek dienen, der an verschiedenen Punkten direkt mit dem Spieler spricht. Das ist clever und liebevoll gemacht.

Die Kürze des Spiels ist für mich auch kein Problem, die Charaktere lernt man schnell genug kennen, um mitzufiebern, wobei die Endsequenz schon ein bisschen abrupt inszeniert ist.

Allerdings ist der Wiederspielwert dadurch geschmälert, dass der geübte Spieler kein Problem haben dürfte, alle Figuren lebend durchzubringen. Während Until Dawn überaschend plötzlich zu viel Neugier bestraft hat, muss man hier entweder absichtlich das offensichtlich Falsche machen oder in extrem leichten QTEs absichtlich versagen - und selbst dann, die zwei, die ich verhauen habe, hatten jedenfalls keinen Tod zur Folge gehabt.

Da muss man schon an allen Todesarten interessiert sein, um Wiederspielwert zu haben, denn das perfekte Ende erreicht man quasi automatisch.
 
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Sun

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Ich habe es vor kurzem angefangen und bin noch nicht sehr weit. Wobei wenn deine Spiellänge stimmt, dann kann da ja gar nicht mehr so viel kommen. Dann frage ich mich aber wie man diese ganzen Geheimnisse da noch finden kann. Mal schauen ob ich es mehrfach durchspiele.
 

Sun

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Ich war wohl doch nicht näher am Ende als am Anfang. Hab nochmal ein Weilchen gespielt und bin noch nicht durch. Manchmal wirkt es alles etwas abgehackt, als wenn da Szenen fehlen. Mal gucken ob sich das am Ende alles zusammen fügt. Ich befürchte das jemand gestorben ist bei mir, aber sicher bin ich mir nicht, weil er nur kurz tot gezeigt wurde. Naja, dann habe ich wenigstens einen Grund es nochmal zu spielen. ^^
 

Ryudo

Mitglied
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Also ich war von dem Spiel etwas enttäuscht. Die Übergänge waren oft viel zu abgehackt, das hat man bei Until Dawn besser hinbekommen. Die Figuren waren mir größtenteils auch nicht sympathisch. Das ist bei so einem Spiel leider ziemlich kritisch.
 

Sun

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Die Figuren waren mir größtenteils auch nicht sympathisch. Das ist bei so einem Spiel leider ziemlich kritisch.
Richtig sympathisch ist mir auch keiner, aber das war bei Until Dawn sogar eher schlimmer. Da war mir auch keiner sympathisch, aber dafür auch einige sehr nervig. Hier nervt mich eigentlich keiner bisher.
 

Sun

GUF Veteran
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Allerdings ist der Wiederspielwert dadurch geschmälert, dass der geübte Spieler kein Problem haben dürfte, alle Figuren lebend durchzubringen. Während Until Dawn überaschend plötzlich zu viel Neugier bestraft hat, muss man hier entweder absichtlich das offensichtlich Falsche machen oder in extrem leichten QTEs absichtlich versagen - und selbst dann, die zwei, die ich verhauen habe, hatten jedenfalls keinen Tod zur Folge gehabt.
Ich widerspreche! Bei mir sind immerhin 3 Charaktere ums Leben gekommen, es hat nur das Pärchen überlegt wie in so vielen typischen Horrorfilmen. Beim dritten Conradlag es auch nur an Quicktimes am Ende, die waren aber gnadenlos. Einmal verhauen - tot. Da das ganze gegen Ende war habe ich die Szene nochmal geladen um es erneut zu versuchen. Quicktime geschafft, dann gleich den nächsten nicht geschafft - wieder tot.
Ich spiele jetzt noch einen zweiten Durchgang mit Komplettlösung, damit diesmal hoffentlich alle überleben und ich noch ein paar Geheimnisse finde. Selbst der Anfang hat schon ein paar Unterschiede aufzuweisen. Ich bin gespannt wie sich das dann hintenraus entwickelt.