The Legend Of Zelda: BotW 2 (NSW)

Biber

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Sowas von angedeutet. My beautiful city in flames. Verzweiflung. Agonie. Zerstörung. Und was war es im Spiel? Rückblenden! Das ist doch Augenwischerei. Man bekam den Eindruck, dass die Story auch hochskaliert wird und dass es - Sandbox hin oder her - alles ein bisschen persönlicher, emotionaler und gewaltiger wird. Davon ist im Endprodukt nichts zu sehen. Es sind Rückblicke in eine verblichene Zeit. Das kann man im Spiel alles so machen. Aber den Trailer mit diesen Szenen vollzustopfen, gibt einem eher das Gefühl, gegen Armeen in brennenden Dörfern zu kämpfen.

Und in diesem Teaser finde ich das gar nicht schlimm. Ich hab ja nur gesagt - aufbauend auf den Erfahrungen würde ich jetzt nicht reininterpretieren, dass das ein Buddy-Adventure mit gewaltigem Spektakel wird. Es wird solche Sequenzen geben, aber es wird daraus keine interessante Lore folgen, sondern genau das, was du in Spoilertags schreibst. Mehr nicht.
 

Lottogewinner

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29 Juli 2016
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Aber wer interpretiert denn sowas noch nach 25 Jahren Zelda? Das ist echt, als würde man in nen Storytrailer von nem Shooter was anderes Reininterpretieren.
Mal abgesehen davon, dass ich eben schon finde, das BotW eben durch seine Welt, seine Rückblenden, seine Charaktere eine unglaublich dichte Story von "My beautiful city in flames. Verzweiflung. Agonie. Zerstörung." erzählt, viel besser als ein Haufen andere Spiele mit irgendwelchen Zwischensequenzen.

Ich halte da nix für angedeutet und sehe da echt kein Problem außer man nimmt die Rufe von irgendwelchen Trotteln, die seit 20 Jahren eh lieber ein komisches "realistisches Zelda" - vermutlich ist das dann sowas wie Game of Thrones oder The Witcher? - wollen, ernst.

Ich hab den Trailer jetzt dreimal angeguckt und er ist total super und gibt ungefähr 20 spannende Andeutungen und Hinweise und Link und ich haben so viel erlebt und ich kann kaum erwarten, wie es weitergeht!!! :)
 

Biber

GUF Veteran
25 August 2016
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Der BotW-Trailer hat suggeriert, dass es mehr davon gibt als in anderen Zeldas. Und durch die Rückblenden wirkt es auch aufgeklatscht. Nach dem Motto: "Hier, sowas wollen die Leute doch. Können wir jetzt wieder zurück und unser Zelda machen?" Ich finde, dass das einfach nicht nötig ist. Die Rückblenden sind überflüssig. Die Welt spricht für sich und lässt sogar mehr Platz für Leerraum.

Und ich fand den BotW-Trailer damals fantastisch. Noch immer. Einer der besten Trailer aller Zeiten. Für sich genommen. Aber in Kombination mit dem Spiel not so much.

OK, das reicht.
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Botw hat die beste Story und die größte Erzählung innerhalb der Reihe würde ich sagen. Vielleicht in Konkurrenz mit majora.

Der Trailer lässt jedenfalls Rätsel raten und das ist schön. So sollten Trailer sein.
 

Law

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22 August 2016
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Ich bin da bei Biber. Der Trailer damals war fantastisch aber verspricht Dinge, die das finale Spiel so nicht hält, was ihn im Nachhinein wiederum ziemlich schmälert.. Die angedeutete starke Inszenierung und Narrative gibt es nicht und man hat quasi Kojima-MGSV-like einfach sämtliche interessanten Szenen zusammengeschnitten um den Leuten ein Produkt schmackhaft zu machen, das einen komplett anderen Fokus besitzt. Mal ab davon, dass viele der Szenen auch noch rein optional waren und mir in meinem Playthrough nicht mal begegnet sind.
 

Shiningmind

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29 August 2016
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Ich kann hier beide Seiten ganz gut nachvollziehen. Einerseits trifft es z.B. auf mich zu, dass ich bei den Zeldas immer im Zwiespalt darüber war, wieviel Story es eigentlich benötigt um dieses Mystische, manchmal Meditative der Welt aufrechtzuerhalten ohne es aber zu überladen. Daher kann ich Lottogewinner in sofern nachvollziehen, dass es in den Zeldas immer genug (oder wenig genug?) Story gab um diese Atmosphäre zu tragen. Gleichzeitig hatte der BoTW Trailer auch für mich die Hoffnung geweckt, ob Nintendo es schafft endlich mal einen Schritt weiterzugehen, insbesondere was die Charakterisierung der Figuren betrifft und man damit die Figuren auch mal kennenlernt, als dass sie nur Schablonen in einer Heldengeschichte sind.
 
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19 November 2018
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Biber, warum ziehst du eigentlich Twilight Princess in diese Diskussion rein? Das war doch wirklich ein lineares Spiel mit vielen Zwischensequenzen. Ob einem die Story gefiel, steht auf einem anderen Blatt, aber der narrative Fokus war sehr stark, von daher sehe ich nicht, dass es in der Hinsicht etwas versprochen hat, was es nicht gehalten hat. Bei Breath of the Wild hatte ich das nach dem Trailer auch etwas anders erwartet, aber bin mit der Story und deren Präsentation am Ende trotzdem zufrieden gewesen.

Ich erwarte übrigens mehr normales Storytelling in diesem Spiel. Es wäre doch zu billig, Zelda wieder irgendwo in Stase zu versetzen und Link die im Trailer angedeutete Reise nur in verteilter Collectibles-Form erleben zu lassen.

Ich erwarte einen ausgedehnten Prolog im Untergrund, wo Zelda Ganons Machtquelle sucht, sie erwecken ihn, anschließend tauchen Risse in der Oberwelt auf und danach öffnet sich das Spiel erst. Die Karte wird im Prinzip dieselbe sein, aber durch das Erdbeben gibt es viele Veränderungen im Detail und eben viele Wege in den Untergrund, wo denke ich große Teile der Hauptziele liegen werden.

Ich denke, das Lasttier, was man da sieht, wird als eine Art Lager dienen, in dem man Items lagern kann und in dessen Nähe sich Zelda aufhält und das ein bisschen den narrativen Fokus darstellt. Ich denke, im weiteren Spielverlauf kann man relativ frei bestimmen, wohin das Tier geht, aber es wird genug Anreize geben, zu ihm zurückzukehren. Vielleicht gibt es das Lasttier auch nur während der Expeditionen in den Untergrund, auf der Oberwelt läuft das Spiel ohne diesen Ballast ab.
Im Untergrund ist es dann auch der einzige Ort, an dem man Gerichte zubereiten kann - ich spekuliere auf so eine Art Expeditionsfeeling in den Höhlen unter Hyrule.
 

Zeratul

Mitglied
24 August 2016
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Sowas von angedeutet. My beautiful city in flames. Verzweiflung. Agonie. Zerstörung. Und was war es im Spiel? Rückblenden! Das ist doch Augenwischerei. Man bekam den Eindruck, dass die Story auch hochskaliert wird und dass es - Sandbox hin oder her - alles ein bisschen persönlicher, emotionaler und gewaltiger wird. Davon ist im Endprodukt nichts zu sehen. Es sind Rückblicke in eine verblichene Zeit. Das kann man im Spiel alles so machen. Aber den Trailer mit diesen Szenen vollzustopfen, gibt einem eher das Gefühl, gegen Armeen in brennenden Dörfern zu kämpfen.
Aber ist das nicht egal, ob es Rückblicke sind oder aktuelle Geschehnisse behandeln, solange sie ihren Zweck erfüllen? Und das tun die Rückblicke in BotW definitiv. Die Erinnerungen, die man einsammelt, geben derart tiefe Einblicke in Zeldas Charakter sowie in die Beziehung zwischen Link und Zelda, wie es kein anderes Zelda getan hat. Zelda für mich gerade als Titelfigur immer ein sehr blasser Charakter. Sie war halt die Prinzessin, die wegen einer angeborenen Kraft entführt wurde und gerettet werden musste. Viel mehr war da in keinem Zelda. In BotW hingegen lernen wir so viel über ihre Gefühle, ihre Last, dass sie die Erwartungen ihres Vaters und ihres Volkes nicht erfüllen kann, ihre Wut, die sie auf Link hegt, weil dieser seine Pflicht voll erfüllt und sie damit immer an ihr eigenes Scheitern erinnert usw. usf.. Und das ist bei den anderen wichtigen Charakteren und der Spielwelt nicht anders. Die Rückblicke und auch viele Dialoge mit Charakteren schaffen zusammen ein deutliches Bild der Welt und warum sie in ihrem aktuellen Zustand ist und geben Informationen darüber warum Charaktere, die man in der Gegenwart trifft sich so verhalten, wie sie es tun. Ich weiß nicht, inwiefern Zwischensequenzen, die in der Gegenwart spielen, dies besser hätten tun können. Und Zwischensequenzen in der Gegenwart gibt es btw. ja auch einige.

@Guybrush: Was er bei TP meint ist doch ziemlich offensichtlich. Gerade die von ihm gepostete Zwischensequenz hat doch diese Hintergrundgeschichte mit dem Missbrauch der Magie usw. ganz groß angekündigt und im Endeffekt so gut wie nichts daraus gemacht. Es war halt eine Begründung dafür, warum es das Twilight-Volk gab. Aber ich habe da auch deutlich mehr erwartet nach dieser Zwischensequenz.
 
19 November 2018
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@Guybrush: Was er bei TP meint ist doch ziemlich offensichtlich. Gerade die von ihm gepostete Zwischensequenz hat doch diese Hintergrundgeschichte mit dem Missbrauch der Magie usw. ganz groß angekündigt und im Endeffekt so gut wie nichts daraus gemacht. Es war halt eine Begründung dafür, warum es das Twilight-Volk gab. Aber ich habe da auch deutlich mehr erwartet nach dieser Zwischensequenz.
Waren wir nicht eher auf der Schiene, was im Vorfeld versprochen wurde? Meiner Erinnerung nach war die Sequenz vor Release nicht vollständig bekannt, hat vorher also auch nichts versprochen.

Was die Wirkung beim Spielen angeht, fand ich die Sequenz sehr gut, den Rest des Spiels hat sie für mich nicht runtergezogen. Das haben andere Sachen/Sequenzen besorgt. Aber wie gesagt, für mich ging es darum, dass das Spiel das war, was die Trailer versprochen haben, vom Ablauf und der Häufigkeit der Zwischensequenzen her (der erste längere Trailer zeigte ja sogar relativ viel, dass es später nicht gab, wie diesen Golem, aber die Marschrichtung im Spielablauf war trotzdem korrekt repräsentiert). Der berühmte BotW-Trailer könnte dagegen wirklich aus einer ganz anderen Art Spiel sein.

Ich finde die Fälle nicht vergleichbar.
 

puka

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28 August 2016
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Es wird viel darüber spekuliert, ob man eine Wiederholung der alten Oberwelt bekommt. Ich glaube das noch nicht oder wenn dann nur mit radikalen Änderungen wie einem aufwendigen Untergrundnetzwerk (was ich sehr interessant fände). In einem Höhlensystem könnte man den Ressorcenfaktor aus BotW noch ausbauen: nicht nur Waffen müssen vorgehalten werden sondern vor allem Lichtquellen. Vermutlich Lampenöl (Der Ochse hat eine Lampe im Gepäck). Außerdem kann man bei der Brückenszene im Trailer erkennen, dass sich der Ochse weigert weiterzugehen, das bekräftigt die These, dass es sich bei Ihm um ein mobiles Lager handelt, das man regelmäßig verlassen muss um einen schwer passierbaren Pfad zu bestreiten. Evtl. Muss man gewisse Gebietexau j erst vom Bösen reinigen um das störrische Tier weiterzubewegen. Sollte man dem Horrortouch des Trailers treu bleiben könnte man zusätzlich Spannung erzeugen, wäre das Lager auch in Abwesenheit des Helden in Gefahr angegriffen/geplünderten zu werden. Zelda als Hüterin des Lagers könnte Telepatisch um Hilfe rufen, während man gerade ein Monster bekämpft oder anderweitig aufgehalten wird, und dadurch Druck erzeugen. Dass Link der spielbare Charakter sein wird, ist ja zu erwarten, nicht nur weil wir über Nintendo reden, sondern weil man Trailer mit der Geisterhand das neue Gameplayelement gesehen haben, und das ihn betrifft.

Was nun Story und Storytrailer von BotW betrifft, haben doch beide Seiten recht. Die Story war im Hinblick auf die Charakterarbeit von vor allem Zelda wirklich gelungen, gleichzeitig hat der Trailer den Eindruck erwecken, dass man nicht nur eine gute Geschichte recherchiert, sondern erlebt. Und das macht tatsächlich einen Unterschied in den Konsequenzen und der Statik der Welt. In BotW begegnet uns eine statische Welt. Keine Handlung des Helden, keine Zwischensequenz hat für diese Welt eine Bedeutung, nichts wirkt sich aus, nichts hat Konsequenzen und keine Wendung ändert etwas, weil alles schon in der Vergangenheit liegt. BotW ist der letzte Schritt einer langen Geschichte im Kampf gut gegen Böse, in der beide Seiten Rückschläge einstecken mussten. Diese Geschichte hätte ich gerne gespielt, statt nur das Resultat vorgesetzt zu bekommen
 
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Tolja

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24 Oktober 2016
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Wurde schon bestätigt, das Hyrule identisch zu dem Hyrule im Vorgänger sein wird.

Aber vielleicht gibt diesmal dann Höhlen und Dungeons, die alle vermisst haben.

So oder so, ich freue mich total auf das Spiel.
 

puka

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28 August 2016
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Wenn das wirklich so ist und nicht nur ein Übersetzungs/verständnisproblem (das gleiche Hyrule kann vieles bedeuten), würde ich vermuten, dass Teile der Oberwelt in die Luft geschleudert werden und damit die Unterwelt freilegen. Dann hätte man plötzlich drei Ebenen: eine Himmelswelt, die stark veränderte Oberwelt und die Unterwelt. Wobei ein solches Konzept sich vielleicht zu sehr mit dem Lastentier beist. Dieses wäre ja im Himmel vermutlich nicht einsetzbar.
 

Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
Wenn das wirklich so ist und nicht nur ein Übersetzungs/verständnisproblem (das gleiche Hyrule kann vieles bedeuten), würde ich vermuten, dass Teile der Oberwelt in die Luft geschleudert werden und damit die Unterwelt freilegen. Dann hätte man plötzlich drei Ebenen: eine Himmelswelt, die stark veränderte Oberwelt und die Unterwelt. Wobei ein solches Konzept sich vielleicht zu sehr mit dem Lastentier beist. Dieses wäre ja im Himmel vermutlich nicht einsetzbar.
Außer man findet Flügel!
 
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Rusix

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2 September 2016
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Jo, ich mach mir da wohl unnötige Gedanken. Bisher war ja jedes Zelda fundamental anders als die direkten Vorgänger. Selbst wenn die Engine wie bei Ocarina und Majora die gleiche war, kann man das Spielerlebnis nicht direkt miteinander vergleichen.

Wenn Nintendo es nicht zu hastig angehen lässt um die Fans zufrieden zu stellen, ist alles gut. Hat jemand ne Ahnung zum voraussichtliche Release-Termin?

Wir reden hier nicht von der Switch 2, oder?
 

puka

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28 August 2016
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Evtl. Kommt der Tutel sogarxfrüher alsxman denkt und wir kriegen ihn schon nächstes Jahr, November. Nintendo ist bei direkten Sequels oft wagnsinnig schnell, einerseits weil die Engine schon steht, andererseits weil soviele Reste aus der Konzeptphase des direkten Vorgängers übrig sind, dass man quasi nur noch zusammensetzt und poliert. So war es bei Majora's Mask, bei Super Mario Galaxy 2, bei New super mario Bros. U usw. Trifft das hier nicht zu, schätze ich Oktober 2021.
 

Zeratul

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24 August 2016
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2020 halte ich für äußerst gewagt, auch bei schon vorhandener Engine und Resteverwertung aus der vorherigen Konzeptphase. Der Vergleich OoT -> MM ist hier auch eher schwierig, da Spiele damals generell deutlich schneller entwickelt wurden.

Ich bin vor allem gespannt, ob wir eine Version dieses Hyrules sehen, in dem die ein oder andere Stadt/ Dorf wieder aufgebaut wurde und die Hylianer nicht mehr fast ausschließlich in den Ställen leben...
Meinen anderen großen Wunsch, dass Zelda wieder mehr Magie stadt Technologie bietet, kann ich mir aber wohl abschminken. Da werden wohl wieder solche Sachen wie Shiekah-Slate, Guardians usw. Magie verdrängen.
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Bergisch Gladbach
Ich verstehe das Erdbeben eher als freisetzen der dunklen Energie. Nichts mit Höhlensystemen oder Himmelsinseln. Eher so dass sich eine Verderbnis ausbreitet und man die Gebiete dann einzeln reinigen muss.
 

Z.Carmine

GUF Legende
25 August 2016
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Ja, lieber nicht zu viel erwarten, dann wird man vielleicht positiv überrascht.