The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Switch | Wii U)

Rusix

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2 September 2016
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Würde sich jemand erbarmen und einen kleinen No-Bullshit-Guide für BotW niederschreiben?
Ich wäre sehr dankbar dafür.

Meine lange Spielpause hat mich völlig rausgehauen aus dem Spiel und ich verliere mich in meist nutzlosen Nebentätigkeiten und Micro-Managment.

Ganz blöd ausgedrückt:
Wie würdet ihr vorgehen, wenn ihr BotW möglichst straight spielen wolltet? So nah an einem klassischen Zelda wie nur irgendmöglich. Was ist essentiell, was vernachlässigbar?

Ich stehe momentan komplett auf dem Schlauch, denn nach ca 10 + jetzt wieder 4 Stunden laufe ich noch immer mit 3 Herzcontainern rum, mit der Ausdauer eines alten Opas und der Schlagkraft einer Motte.

Klar kann ich von Marker zu Marker rennen (was ich auch tue) aber das reicht offensichtlich einfach nicht mehr. Zu alten Zeiten war dies immer völlig ausreichend um an das Ende zu kommen, der Rest war immer nur optional.

Ich habe das Gefühl ich spiele es irgendwie 'spiegelverkehrt'...
Kurz: Ich brauche eine Basic Spielstruktur dieser riesigen Welt.

Schonmal danke an alle ernstgemeinten Tips.
 

Zelos

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Die 4 Titanen machen und dann den Boss?
Wenn man sich allein darauf konzentriert kommt man Nah an die gewohnte Zelda-Struktur. Ort finden. Quests um den Ort machen um den Titanen freizuschalten. In den Titanen Dungeon gehen und den Boss machen. Neue Fähigkeit erhalten. Und von vorn.

Zwischendurch ein paar schreine für herzteile/Ausdauerteile. Aber im Prinzip muss man die Ausdauer nicht erhöhen.
 
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Rusix

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2 September 2016
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Jo, das hilft schonmal. Danke.

Hatte völlig vergessen, dass ich die auf der Karte priorisieren kann, anstatt Nebenquests zu machen.

Dann mach ich mich schonmal auf den Weg zu einem, anstatt diese 12 Orte auf den Bildern aufzusuchen - wo ich nicht mal weiß ob ich etwas für bekomme.
 

Cube

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- Schalte die Mini-Karte aus.
- Wenn du unterwegs zu einem größere Ziel etwas auffälliges/interessantes siehst, mache einen kleine Abstecher dahin.
- Suche eher nicht gezielt nach Schreinen oder dem Blättervolk. Davon wirst auch so genug finden wenn du zweiteres machst.
 
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Rusix

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2 September 2016
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Yes, danke!

Mehr benötige ich eigentlich garnicht.

Grundstruktur sind die 4 Titanen + Ganon als das Fundament.

Nebenher Schreine und was interessant aussieht.

Alles klar, komme langsam wieder rein.

Noch ganz kurz:

Mein Pferd ist weg. Pfeifen bringt nichts?
Und kann man die stärkeren Waffen irgendwie länger behalten?
 

Zelos

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An einem Stall kannst du dein Pferd aber wieder finden. Dann viel Spaß. Botw ist wirklich am besten wenn man nicht alles erledigt ^^

Waffen gehen kaputt, da gibt’s nichts zu machen.
 

Biber

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Ich fand es am besten, wenn ich mich auf dem groben Weg in eine Richtung habe treiben lassen. Dabei stolpert man über so viele Schreine, dass man immer genug Herzen haben sollte. Mein Problem war eher, dass ich zu oft intrinsisch irgendwo hingelockt wurde. Ein Ziel musste ich mir nie setzen. Naja, aber ich habe auch nach 35 Stunden und zwei Dungeons abgebrochen und von über 70 Switch-Spielen ist es laut Menü mein am längsten nicht gespieltes Spiel =)
 

Lottogewinner

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Ich fand es am besten, wenn ich mich auf dem groben Weg in eine Richtung habe treiben lassen. Dabei stolpert man über so viele Schreine, dass man immer genug Herzen haben sollte. Mein Problem war eher, dass ich zu oft intrinsisch irgendwo hingelockt wurde. Ein Ziel musste ich mir nie setzen. Naja, aber ich habe auch nach 35 Stunden und zwei Dungeons abgebrochen und von über 70 Switch-Spielen ist es laut Menü mein am längsten nicht gespieltes Spiel =)
Das ist immernoch die allergrößte Tragik überhaupt.
 

Rusix

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Mein Problem war eher, dass ich zu oft intrinsisch irgendwo hingelockt wurde. Ein Ziel musste ich mir nie setzen. Naja, aber ich habe auch nach 35 Stunden und zwei Dungeons abgebrochen
Siehste, das wollte ich nämlich unbedingt vermeiden ^^

Jetzt wo ich die grundlegende Struktur aber gecheckt habe, dünkt es mir echt gut.

Wenn man so wie von Zelos und Cube beschrieben vorgeht, bleiben noch immer genügend Gelegenheiten hier und da mal auszubrechen. Das passt bisher astrein.
 

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Das Ausbrechen, die Welt entdecken, seine eigene Geschichte schreiben und "nebenbei" die Welt retten ist aber gerade das tolle an BoW. Das ist kein Spiel, das man nach schnell nach Waypoints und Quests abarbeiten kann und sollte.
 

Cube

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Ich fand es am besten, wenn ich mich auf dem groben Weg in eine Richtung habe treiben lassen. Dabei stolpert man über so viele Schreine, dass man immer genug Herzen haben sollte. Mein Problem war eher, dass ich zu oft intrinsisch irgendwo hingelockt wurde. Ein Ziel musste ich mir nie setzen. Naja, aber ich habe auch nach 35 Stunden und zwei Dungeons abgebrochen und von über 70 Switch-Spielen ist es laut Menü mein am längsten nicht gespieltes Spiel =)
Das ist immernoch die allergrößte Tragik überhaupt.
Wird nur noch tragischer, weil man das Spiel in 35 Std. durchgespielt haben kann, ohne Hektik an den Tag legen zu müssen und ohne groß was von der Welt zu verpassen.
 

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Wird nur noch tragischer, weil man das Spiel in 35 Std. durchgespielt haben kann, ohne Hektik an den Tag legen zu müssen und ohne groß was von der Welt zu verpassen.
Auch da Stelle ich in Frage, ob das geht und ein Weg ist der Spaß macht. Mir hat das abgelenkt werden, das Erkunden, das Entdecken kleiner Dinge, Orte und Krogs am meisten Spaß gemacht - und ich hab den Endboss deswegen nochmal gut 20h rausgezögert und am Ende gut 120h auf der Uhr.
 
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Cube

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Auch da Stelle ich in Frage, ob das geht und ein Weg ist der Spaß macht. Mir hat das abgelenkt werden, das Erkunden, das Entdecken kleiner Dinge, Orte und Krogs am meisten Spaß gemacht - und ich hab den Endboss deswegen nochmal gut 20h rausgezögert und am Ende gut 120h auf der Uhr.
Frage mich wiederum wie man auf 120 Std. Spielzeit kommen kann. Bin ja wirklich nicht durch das Spiel gehetzt, habe ja sogar dann und wann mal eine kleine Grinding-Runde eingelegt um an bestimmte Monster-Materialien zu kommen. Und bis auf einen der Ankündigungstrailer war mir nichts vom Spiel bekannt, hatte also nicht den Vorteil schon vorher zu wissen wie ich es angehen sollte.
 

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Frage mich wiederum wie man auf 120 Std. Spielzeit kommen kann. Bin ja wirklich nicht durch das Spiel gehetzt, habe ja sogar dann und wann mal eine kleine Grinding-Runde eingelegt um an bestimmte Monster-Materialien zu kommen. Und bis auf einen der Ankündigungstrailer war mir nichts vom Spiel bekannt, hatte also nicht den Vorteil schon vorher zu wissen wie ich es angehen sollte.
Kenne Leute, die sind da über 200 Stunden. Ich könnte sicher auch nochmal 20-30 Stunden reinstecken, den DLC hab ich auch nicht fertig. Ist halt eine Frage des Pacings, ich bin viel Zeit einfach nur rumgelaufen oder geritten und geklettert.
 

Biber

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Ich sehe das so wie Lottogewinner. Hätte ich das Spiel in 35 Stunden durchgespielt, hätte ich nicht annähernd die tollen Sachen entdeckt, die ich entdeckt habe. Das Spiel ist schon sehr darauf angelegt, sich treiben zu lassen und Dinge zu entdecken und auszuprobieren. Ich bin nicht ein einziges Mal "Grinden" gewesen oder gezielt auf Schrein- oder Krokjagd gegangen. Ich habe was gesehen, was mich interessiert und bin dem nachgegangen. Und wenn nichts Interessantes da war, habe ich die Hauptmission verfolgt. Ich wäre so sicherlich am Ende auch bei rund 80 Stunden gelandet, mindestens. Ich habe mich ja keine Sekunde dieser 35 Stunden gelangweilt, ich mochte das schon alles sehr. Es hat mich nur nicht mehr motiviert, weil es scheinbar alles so beliebig war, was ich tat und weil es keine Motivation gab, dieses Fass ohne Boden unendlich zu ergründen. 35 Stunden großer Spielspaß ist auch für mich völlig ausreichend, mehr erwarte ich von so einem Spiel nicht. In diesem Sinne hat das Spiel auch für mich alles erfüllt, es ist eben nur schade, dass mir dabei vergönnt wurde, die Mainquest in Gänze zu erleben und zwei Hauptgebiete nie auch nur betreten zu haben. Wäre die Map halb so groß gewesen und hätte es nur die zwei Dungeons gegeben, ich hätte es wohl durchgespielt und gepriesen.
 
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Ich sehe das so wie Lottogewinner. Hätte ich das Spiel in 35 Stunden durchgespielt, hätte ich nicht annähernd die tollen Sachen entdeckt, die ich entdeckt habe. Das Spiel ist schon sehr darauf angelegt, sich treiben zu lassen und Dinge zu entdecken und auszuprobieren. Ich bin nicht ein einziges Mal "Grinden" gewesen oder gezielt auf Schrein- oder Krokjagd gegangen. Ich habe was gesehen, was mich interessiert und bin dem nachgegangen. Und wenn nichts Interessantes da war, habe ich die Hauptmission verfolgt. Ich wäre so sicherlich am Ende auch bei rund 80 Stunden gelandet, mindestens. Ich habe mich ja keine Sekunde dieser 35 Stunden gelangweilt, ich mochte das schon alles sehr. Es hat mich nur nicht mehr motiviert, weil es scheinbar alles so beliebig war, was ich tat und weil es keine Motivation gab, dieses Fass ohne Boden unendlich zu ergründen. 35 Stunden großer Spielspaß ist auch für mich völlig ausreichend, mehr erwarte ich von so einem Spiel nicht. In diesem Sinne hat das Spiel auch für mich alles erfüllt, es ist eben nur schade, dass mir dabei vergönnt wurde, die Mainquest in Gänze zu erleben und zwei Hauptgebiete nie auch nur betreten zu haben. Wäre die Map halb so groß gewesen und hätte es nur die zwei Dungeons gegeben, ich hätte es wohl durchgespielt und gepriesen.
Wäre die Map doppelt so groß gewesen, hätte ich endlos weitergespielt :)
 

Zelos

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Das ist doch das beste an dem Spiel: keiner von euch hat recht. Dem einen wird’s nach 30h langweilig und jemand anderes holt einfach alles. In jedem Fall ist es seine Kohle jedenfalls wert gewesen.
 
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Rusix

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Argh, das hast du etwas missverstanden Lottogewinner.

Mir ging es nicht um Schnelligkeit, sondern um Struktur.

Jetzt wo man weiß wie der Hase läuft, kann man es auch ganz gemächlich angehen lassen. Klingt alles dramatischer als es ist/gemeint war ^^
 
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