Wie bringt man jemandem Gaming bei?

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Habe ein spannendes Video zum Thema Erstkontakt mit Videospielen gefunden und finde das äußerst interressant.


Und ich hab mich direkt gefragt wie ich jemanden am besten heran führen kann und welches Spiel dafür gut geeignet ist. Erst vor kurzem hat eine Freundin von uns sich unsere WiiU mit Mario Kart geliehen und nachdem meine Frau auch so von botw geschwärmt hat hat sie das auch mitgenommen. Neugierig hab ich eine Woche später gefragt ob sie Spaß damit hat aber sie meinte nur dass sie darin total schlecht ist. Ich hab mir direkt gedacht dass es wohl erstmal schon an der gleichzeitigen Kontrolle von Figur und Kamera scheitert. Aber dann fällt mir auf das botw auch so einige spezielle Hürden mit sich bringt und ob es überhaupt als Anfänger spiel geeignet ist.
Was denkt ihr? Gibt es spiele die einem den Einstieg ins gaming erleichtern oder gibt es eine bestimme Reihenfolge wie man die Sprache der Videospiele zu lernen hat?
 

Yoshi

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9 August 2016
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Hagen
BotW ist ein fürchterliches Einsteigerspiel, da es viele komplizierte Mechaniken hat, einen inversen Schwierigkeitsgradverlauf und außerdem in seinem Kerngameplay drei verschiedene Formen von Herausforderung kombiniert. Ich denke für Einsteiger sind Spiele sinnvoller, die einen pick up & play Charakter haben ODER inhaltlich einen engen Berührpunkt mit der Person haben. Interessanterweise scheinen viele Nichtspieler auch einen großen Wert darauf zu legen - oder es jedenfalls zu goutieren - wenn ein Spiel ihnen realitätsnah erscheint.
 

Shiningmind

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29 August 2016
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Ich denke Overcooked ist ein gutes Einsteigerspiel, auch oder gerade zu Zweit. Braucht nicht viele Knöpfe und durch den Alltagsbezug (Kochen) ist da eine schnelle Verbindung hergestellt.
 

Ike07

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25 August 2016
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Würde es wirklich rein um die Tasten gehen: Super one more Jump. Da hat man eine Taste die man drücken muss, aber es ist nicht zu unterschätzen, vor allem wenn man es auch noch im Coop spielt.

Aber geht es jetzt allgemein zum heranführen, dann würde ich wahrscheinlich am ehesten Mario 64 empfehlen: Schon allein am Anfang kann man an Marios Gesicht mit dem Controllstick üben und auch im Startgebiet gibt es keinerlei Hindernisse ohne Zeitdruck, sodass man sich auch schon da richig an den Controller und den Tasten gewöhnen kann. Und mir fällt kein Spiel ein was den Zugang an den Controller so gut macht. Selbst Mario Galaxy finde ich da nicht so gut.
Dann eben noch die Spiele mit den umfassenden Tutorials, die eben, das was wir am meisten hassen, erklären und erklären und erklären. Wo gesagt wird, welche Taste welche Aktion bewirkt, die einen mit ersten Übungen damit vertraut macht und so Stück für Stück weiter geht. Aber eben auf jeden Fall zuerst Spiele die einem Zeit geben und keine allzukomplexe Mechaniken bieten.
Ich habe Overcooked nie richtig gespielt, aber wäre da nicht der Zeitdruck ein Problem? Kenne nur ein paar spätere Level im Coop, die gewaltig schief gingen.
 

Zelos

GUF Veteran
24 August 2016
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Zu overcooked kann ich bestätigen dass man damit nongamer durchaus gut unterhalten kann und zum mitmachen animieren kann. Viel besser als jetzt beispielsweise smash Bros oder gar Mario party. Oben genannte Freundin hat sogar zuvor overcooked mit uns gespielt wenn sie denn mal da war bevor sie überhaupt auf die Idee kam sich eine Konsole von uns zu leihen. Und auch immer wieder gefragt ob wir spielen wollen wenn sie zu Besuch war.
Also ja da kann ich bestätigen dass es ein gutes Einstiegs Spiel ist.

generell ist das Spielen im 3D Raum aber eine völlig andere Liga. Sicherlich hilft es erstmal spiele zu spielen wo man sich nicht oder nur begrenzt um die Kamera kümmern muss.
 

Shiningmind

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29 August 2016
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Kennt jemand Magic Orbz? Das erschien damals auf PS3 und ist auch auf der PS4 über PS Now spielbar. Es ist ein Arkanoid Klon mit Upgrades und braucht nur die links und rechts Tasten auf dem Steuerkreuz. Die Level sind charmant gestaltet und die ganze Kampagne lässt sich zu Zweit spielen. Meine Freundin, die überhaupt nicht spielt, war sogar davon angetan und richtig motiviert. Hier mal ein Trailer der mobilen Version.

 

Rusix

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2 September 2016
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Ich würde tendenziell Richtung Nintendo-Spiele gegen. Da habe ich mit Rookies die beste Erfahrung gemacht, da sie tendenziell eine sehr gute Lernkurve bieten. Selbst meine Freundin die wirklich null mit Gaming zu tun hat, konnte sich schnell mit Yoshi anfreunden. Probleme bereiten ihr aber generell die Analogsticks und die Schultertasten. Das perfekte Rookie-Game wäre also etwas, dass sich mit Digitalkreuz und Face-Buttons Spielen lässt.

Zudem ist mir aufgefallen, dass Einsteiger eine prompte Belohnung bevorzugen. Ein Feedback-System, dass schnell und einfach suggeriert man wäre schon ganz toll ^^
 

Sidewalkwalker

Maschinenräumer
25 August 2016
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Es gibt darauf vermutlich keine pauschale Antwort. Das Video macht zum Schluss aber einen Hinweis auf, den ich in vieler Hinsicht unterschreiben kann: Die “Non-Gamerin“ sagt "Ich dachte, Spiele seien cooler".

Ich finde, das führt sehr deutlich vor Augen, dass erfahrene „Gamer“, die davon berichten, was man alles in einem Spiel „machen“ kann, schon sehr stark an die Transferleitung von Game-Abläufen zu realen Abläufen gewöhnt sind. Denn Hand auf's Herz: wir springen nicht, rennen nicht, schießen nicht und schleichen nicht in Videogames. Wir folgen einem klar abgesteckten Regelwerk und manipulieren einen Input/Output-Loop in Richtung vordefinierten Zustand „Gewonnen“. Das, was unser Avatar dort auf dem Screen macht ist die visuelle Repräsentation eines immer noch völlig abstrakten und relativ simplen Dialogs. Im Prinzip eine halbautomatisierte, sehr hübsche Aneinanderreihung von Quicktime-Events.

Systemische Spiele oder Sandboxes haben oft das Potential, dieses Schema aufzubrechen bzw. das abstrakte Gefüge um nachvollziehbarere Momente zu erweitern. BotW ist daher womöglich ein tatsächlich gutes Spiel für Einsteiger, weil die Transferleistung einfacher wird. Die Mechaniken sind alle sehr gut kommuniziert und orientieren sich an der realen Welt und verhalten sich meist auch so. Und eben weil das Spiel auch im ziellosen herum-probieren Spaß macht, gibt es hier auch genug Raum um die Grundprinzipe von Controller Input => Bildschirm Output zu erlernen, ohne schnell gefrustet zu sein, weil der Gewinn-Zustand versagt wird.

Allerdings ließe sich natürlich auch von der anderen Seite argumentieren: klare Zielvorgaben kombiniert mit einfachen Inputs erleichtern den Einstieg ins Gaming-Konzept. Hier würde ich sofort auf Rennspiele bzw. Fun-Racer setzen. Die funktionieren sehr schnell, auch ohne Feinheiten geübt zu haben. Es gibt einen Grund, warum alle Mario Kart spielen wollen und es irgendwie auch können.
 
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Zelos

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Dazu fällt mir ein dass auch World Of Warcraft zu seiner Zeit als es neu war eine MENGE nongamer ans spielen heran geführt hat und das Spiel ist weder linear noch leicht zu verstehen. Insbesondere Frauen haben sich wohl über den sozialen Aspekt und die Berufe wie schneidern oder Alchemie erfreut. Das ist wohl der selbe Effekt wie bei overcooked und auch ein bisschen der Effekt den botw bietet vereint.

Das soll jetzt also @Sidewalkwalker deine Behauptung etwas entkräften (spiele mit klaren Zielvorgaben erleichtern den Einstieg). Und jemanden an Mario Kart heran zu führen ist natürlich nicht das Problem. Aber die wenigsten werden nach einer Party-runde sagen, hey das war toll, jetzt will ich gerne sehen was das Medium noch zu bieten hat. Natürlich ist das auch Typ-Sache. Jemand der nicht spielen will wird es nicht tun. Aber ich rede natürlich speziell von Leuten die potenziell gerne Gamer währen es aber einfach noch nicht für sich entdeckt haben.
 

Yoshi

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Da hängt es natürlich auch etwas davon ab, wie die Frage verstanden wird: Wie ermöglicht man jemandem einen angenehmen Einstieg in Videospiele, oder wie begeistert man jemanden dafür, es zu einem richtigen Hobby werden zu lassen. WoW ist wahrscheinlich eher ein Brückenspiel als ein Einstiegsspiel.
 

Sun

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20 November 2016
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Die Frage ist, seid ihr schon in der Situation gewesen, dass ihr jemanden ans Spielen heranführen oder dafür begeistern wolltet? Für mich ist die Frage so abstrakt, dass ich mir da wenig Gedanken zu gemacht habe. Die Menschen die an Spielen interessiert sind in meinem Umfeld spielen einfach und wenn es nur die simpelsten Smartphonespiele sind und alle nicht interessierten würde ich auch gar nicht dafür begeistern oder da heranführen wollen. Bei weniger geübten Spieler geht aber immer eine Runde Mario Kart oder Mario Party.
 

Biber

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Erstmal muss man einem Non-Gamer die Frage beantworten, warum er spielen sollte. Wenn es für eine gute Geschichte ist, warum dann Trial und Error und Gameplayloops und die Möglichkeit, zu scheitern? Und dass es Spaß macht, zu spielen, ist für Non-Gamer nicht immer einsichtig. Frustration und Zugangshürden sind ein absoluter Killer.

Bei meiner Frau war Heavy Rain ein Erweckungserlebnis und hat zu einer grundsätzlichen Offenheit gegenüber Spielen geführt. Selber spielen oder sogar Nicht-narrative Spiele spielen würde ihr aber auch viele Jahre später nicht unbedingt einfallen. Mit wenigen Ausnahmen - sie hat komplett VLR gespielt und sowas wie Florence oder A Normal Lost Phone auf dem Handy. Neulich haben wir ein paar Level Yoshi gespielt und es war OK, aber ich habe schon beim Spielen selbst gemerkt, dass es eigentlich keinen Grund für sie gibt, das zu tun. Es ist genau das: Plötzlich wird es "uncool" und man kann selbst nicht begründen, warum man seine Zeit ausgerechnet damit verbringen sollte. Manchmal ist man in so einer Blase, in der man fasziniert ist vom Medium, weil man sich so gut damit auskennt, aber ein nüchterner Blick zeigt dann, dass man eben doch nur immer wieder irgendwo hoch hüpft und die Eier aus unerklärlichen Gründen weite Teile des Screens einnehmen. Dabei überhaupt die Frage: Warum sind die Eier in den Yoshi-Spielen permanent sichtbar und wuseln umher? Das hat keinen Nutzen! Bzw. er ist zu gering, um die Nachteile aufzuwiegen.
 

Zelos

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Erstmal muss man einem Non-Gamer die Frage beantworten, warum er spielen sollte. Wenn es für eine gute Geschichte ist, warum dann Trial und Error und Gameplayloops und die Möglichkeit, zu scheitern? Und dass es Spaß macht, zu spielen, ist für Non-Gamer nicht immer einsichtig. Frustration und Zugangshürden sind ein absoluter Killer.
Ja das ist natürlich die grundsätzliche Frage. Bei 1-2 Menschen habe ich das Gefühl dass es sie bereichern könnte wenn sie ein paar Videospiele spielen. Damit meine ich jetzt auch nicht dass sie Gamer werden sollten aber dass ihnen bestimmte Games definitiv gefallen könnten. Und da stelle ich mir manchmal die Frage Wie macht man ihnen das möglich diese Hürden zu überwinden? Jemanden davon zu erzählen wie toll es ist funktioniert jedenfalls nicht, das habe ich schon probiert ^^ . Und naja einstiegsspiele anzubieten um ein allgemeines interresse zu wecken ist eben auch blödsinn. Wer würde den Aufwand auf sich nehmen nur um ein bestimmtes Spiel zu spielen dass ich empfehle?

Ich sehe also ein dass das Ganze ziemlich aussichtslos ist wenn das interresse nicht schon von Grund auf bei jemandem existiert. Andererseits zeigen viele Spiele auch dass sie zum Phänomen werden können auch für nongamer. Sei es Pokémon Go. Oder seines world of Warcraft damals.
 

Yoshi

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Neulich haben wir ein paar Level Yoshi gespielt und es war OK, aber ich habe schon beim Spielen selbst gemerkt, dass es eigentlich keinen Grund für sie gibt, das zu tun. Es ist genau das: Plötzlich wird es "uncool" und man kann selbst nicht begründen, warum man seine Zeit ausgerechnet damit verbringen sollte. Manchmal ist man in so einer Blase, in der man fasziniert ist vom Medium, weil man sich so gut damit auskennt, aber ein nüchterner Blick zeigt dann, dass man eben doch nur immer wieder irgendwo hoch hüpft und die Eier aus unerklärlichen Gründen weite Teile des Screens einnehmen. Dabei überhaupt die Frage: Warum sind die Eier in den Yoshi-Spielen permanent sichtbar und wuseln umher? Das hat keinen Nutzen! Bzw. er ist zu gering, um die Nachteile aufzuwiegen.
Was heißt denn, dass es keinen Grund gibt das zu tun? Wenn ein Spiel keine intrinsische Motivation bietet, gibt es generell keinen Grund es zu spielen (Jobgründe mal außen vor) und was du im weiteren anführst hat damit ja erstmal gar nicht so übermäßig viel zu tun. Ich bin mir auch nicht sicher ob du auf Inhaltsebene oder auf funktionaler Ebene argumentierst. Die Eier, die hinter Yoshi her ziehen (und nur einen sehr kleine Teil des Bildschirms einnehmen btw) haben die Funktion, dass
1. Das Inventar im Spiel kontxtualisiert wird
2. Der Spieler im Blick hat, wie viele Eier er noch hat, schließlich sind die ein durchaus wichtiger Teil des Movesets - besonders für Spieler die noch nicht ganz geübt im Lesen sind, ist es zudem total hilfreich, die Eier direkt zu sehen, statt nur eine abstrahierende Zahl am Bildschirmrand
3. Die Eier geben dem Spiel einen verspielten, wuseligen Charakter. Nicht allein, aber im Zusammenspiel und das gehört zur gewünschen Spielatmosphäre. Ob die einem gefällt ist natürlich eine individuelle Frage, aber ich halte die Entscheidung, die Eier hinter Yoshi herzuckeln zu lassen in dieser Hinsicht für eine gute
4. Es ist auf Grund der Struktur des Spiels schließlich eben auch spielerisch völlig unproblematisch, wenn die Eier hinter Yoshi herzuckeln. Dadurch, dass sie seine Bewegungen nachvollziehen, statt einfach irgendwie in seiner Nähe zu sein, lenken sie nicht von dem Charakte ab und können auch nahezu nie relevante Spielinhalte verdecken.
 
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Aemeath

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18 November 2018
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Eine Freundin von mir hat sich vor ca. 3 Wochen eine Xbox One S gekauft. Sie hat bis dato noch nie eine Konsole besessen und hat auch nie groß bei Freunden gespielt, ausser hin und wieder bei mir.

Die Frage wie bringt man jemandem Gaming bei stellte sich mir also auch gerade. Hab sie dann erst mal gefragt was sie denn spielen möchte, ganz grundsätzlich. Das konnte sie nicht genau sagen. Zusammen haben wir bisher Silent Hill 2, Mario Kart 7 (WiiU) und ein paar Beat'em Ups gespielt.

Dass Spiele jedoch teils 70€ kosten hat sie ziemlich schockiert, glücklicherweise war bei der One ein Code für 3 Monate GamePass dabei, sie kann nun also wild runterladen und ausprobieren, eigentlich perfekt für jemanden der keine Ahnung hat was er eigentlich spielen will.

Das größte Problem stellte anfangs aber erst mal die Bedienung dar. Die Zeigefinger auf den Triggern lassen schien für sie völlig unnatürlich, sie wollte damit irgendwie die normalen Face Buttons bedienen. Ich hab ihr dann also als erstes Life is Strange ans Herz gelegt. Das ist komplett im GamePass, sie ist große Film Liebhaberin, also dürften Spiele mit narrativem Fokus eigentlich passen, und es ist an sich ein langsames Spiel. Da sind keine Gegner die sie hetzen, so dass sie langsam mit dem Controller selber üben kann.

Interessanterweise schrieb sie mir einen Tag später dass das Spiel sie zu Tode gelangweilt hat. Sie will was spielen, keiner Geschichte zuschauen. War also nicht gamey genug. Es wurden dann Viva Pinata, Mortal Kombat X, Killer Instinct, Dead or Alive 6, Super Luckys Tale und Ori runtergeladen. Viva Pinata findet sie klasse, MKX ist ihr zu langsam, KI scheint zu gefallen DoA6 hat sie begeistert und mit Ori hat sie wohl ihr erstes richtiges Spiel gefunden.

Mit der Konsole selbst kommt sie inzwischen ganz gut klar. Hin und wieder holt sie mich kurz in einen Party Chat weil sie Fragen hat, aber ganz grundsätzlich läuft das schon. Aber ich kann noch nicht einschätzen in welche Richtung sich ihr Spielegeschmack entwickelt. Werde sie am Wochenende mal wieder besuchen, mal schauen wie es dann aussieht. :)
 
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Zelos

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24 August 2016
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Spannend. Halt uns auf dem laufenden.

Ich hab leider auch die Erfahrung gemacht dass Leute schnell aufgeben. Der Person der wir die WiiU mit botw geliehen haben hat es seitdem nicht noch mal versucht obwohl sie schon in der Zeit wieder 3-4 mal zu Besuch waren und ich gefragt habe wie es läuft.

Auch Kids von heute wollen schnell etwas anderes spielen wenn sie mal scheitern :)
 

Biber

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Es gibt ein Follow-Up-Video. Das finde ich ganz gut, weil es einer Erkenntnis über BotW bringt, die nicht so offensichtlich ist: Die große Offenheit macht es zugänglicher.

 

Yoshi

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Es gibt ein Follow-Up-Video. Das finde ich ganz gut, weil es einer Erkenntnis über BotW bringt, die nicht so offensichtlich ist: Die große Offenheit macht es zugänglicher.

Der Typ hat seine Frau Dark Souls als eine der ersten Videospielerfahrungen spielen lassen? Was wollte er denn damit bezwecken? Aber ja, systemische Spiele lassen häufig in einem begrenzten Rahmen zu, dass man mit Alltagslogik Probleme löst, was die Distanz zum Spielen verringern kann. Auf der anderen Seite neigen systemische Spiele, darunter auch BotW*, dazu, den Spieler mit einer besonders großen Zahl an Systemen so zu beschäftigen (oder, im Fall dessen dass der Spieler ungeübt ist, sogar zu überfordern), dass der Spielfortschritt auf ein Schneckentempo reduziert wird.

* Wenngleich BotW da sicher eher noch ein harmloser Vertreter ist, weil die meisten Systeme keine regelmäßige Aufmerksamkeit erzwingen, Spiele mit Hungersystemen und Erschöpfungssystemen können da kniffliger sein.