Fünf Änderungen, die wir uns für Battlefield 5 wünschen!

Die Open Beta zu Battlefield 5 lief eine Woche und ermöglichte tiefere Einblicke in den kommenden WW2-Shooter. Eigentlich sollte das Spiel schon Mitte Oktober erscheinen, allerdings wurde Battlefield 5, auf Wunsch von DICE, in den November verschoben, um mehr Zeit für das letzte Feintuning zu erhalten. Wir haben zahlreiche Stunden mit der Beta verbracht und unsere fünf Änderungswünsche für den Shooter aus dem Hause Electronic Arts zusammengetragen.

1. Das Wiederbelebungssystem (Revive-System)
Hat man sein Leben im Kampf verloren, kann man durch die Teamkameraden (aus dem eigenen Squad) oder die Medics wiederbelebt werden. Bei Battlefield 5 hat man nun die Wahl, ob man das „Ausbluten“ durch die rechte Schultertaste verlangsamt – es besteht also die Möglichkeit den endgültigen Tod hinauszuzögern – oder durch die linke Schultertaste beschleunigt. Dazu muss die jeweilige Schultertaste gedrückt gehalten werden. Drückt man keine der beiden Schultertasten, liegt die Dauer des Sterbevorgangs zwischen dem „schnellen“ und „langsamen“ Tod. Eigentlich eine nette Idee, in der Umsetzung aber nicht ausgereift: Schnelles Ausbluten dauert ca. sieben Sekunden und nach dem endgültigen Tod vergehen erneut sieben Sekunden, bis man wieder auf das Schlachtfeld des Eroberungsmodus zurückkehren darf. Entscheidet man sich dafür die Blutung zu stoppen und den Tod dadurch hinauszuzögern, wird in dieser Zeit aber nicht wiederbelebt, vergehen auch sieben Sekunden, bis man erneut spawnen darf. Hier sollte man dem Spieler zumindest ein paar Sekunden „zurückgeben“.

Quelle: https://mp1st.com

Der Wiederbelebungsvorgang selbst ist auch ein wenig unglücklich geregelt, da die Aktion auf der gleichen Taste ausgeführt wird, wie das Aufnehmen einer neuen Primärwaffe. Da der wiederzubelebende Soldat seine Waffe meist direkt neben sich liegen hat, kommt es beim Halten der Aktionstaste häufig zu einem ungewollten Waffentausch. Der Wiederbelebte und der Wiederbelebende haben nach der Aktion also häufig die Waffe getauscht. Durch „Tappen“ der Taste (anstatt sie gedrückt zu halten) kann dies zwar umgangen werden, erscheint aber umständlich und wird vom Spiel nicht erklärt.

2. Killcam
Während man bei Battlefield 1 nach dem Tod noch direkt sehen konnte, von wem und von wo die tödlichen Schüsse abgefeuert wurden, ist die Killcam in Battlefield 5 vollends nutzlos. Statt auf den entsprechenden Spieler zu zoomen, zoomt sie nur in die ungefähre Gegend aus der die Schüsse kamen. Wurde man von oberhalb eines Berges erschossen, zoomt die Kamera nicht nach oben zum Schützen, sondern lediglich so nah an den Berg heran, dass die Texturen quasi durch den Fernseher springen. Den Snipern mag das zugute kommen, da ihre Position nicht aufgedeckt wird und sie so vor etwaigen „Rachefeldzügen“ gefeit sind; für alle anderen Spieler ist dies aber – vor allem angesichts der Fülle an Snipern auf dem Schlachtfeld – äußerst frustrierend.

3. Das Ammo-System
Auf den Maps sind nun, meist in der Nähe der zu erobernden Ziele, jeweils eine unerschöpliche Medizin- und eine Munitionsbox zu finden. An den Medizinkisten können sich auch die „Nicht-Medics“ mit einem Healthpack zur Selbstheilung ausstatten. Das macht die Rolle der Medics – im Vergleich zu den Vorgängern – deutlich obsoleter. Für das Gameplay deutlich schlimmer ist allerdings, dass man nie mit voller Munition startet. Stattdessen ist es ratsam, vor dem Weg in die Kampfzonen, erst die Munitionsreserven an den Munitionsboxen aufzufüllen. Keine gute Idee. Zum einen ist es dem Realismus abträglich, denn welcher Soldat entscheidet sich schon dafür, nur einen Teil der tragbaren Munition vor Beginn der Schlacht mitzunehmen und lieber direkt auf dem Schlachtfeld zu „shoppen“? Zum anderen führt dieses System dazu, dass häufig an den Kisten gecampt wird und auf munitionshungrige Soldaten des gegnerischen Teams gewartet wird. Das verkleinert die möglichen Kampfzonen auf den Schlachtfeldern unnötig.

4. Upgrade-System für Waffen / Menügestaltung
Die Waffen können im Soldatenmenü via Skilltree verbessert werden. Wer genug virtuelles Geld gesammelt hat (wir hoffen inständig, dass das dafür benötigte „Geld“ auch weiterhin nur virtuell verdient werden kann. Battlefront 2 und so… *hust*), kann beispielsweise die Präzision der Waffe erhöhen. Da man nie alle Perks (der Skilltree fordert dazu auf, sich für einen Weg zu entscheiden) auf die Waffe bekommt, ist es besonders ärgerlich (und unrealistisch), dass man auch den Punkt „Faster Bullets“ (also schnellere Kugeln) für seine Waffe freischalten kann. Generell wirkt die Gestaltung der Menüs wenig intuitiv. Das User Interface (UI) ist unübersichtlich und benötigt unnötig viele Klicks, um die gewünschten Einstellungen zu tätigen (und überhaupt erst zu finden).

5. Belohungen für Squad Leader
Ein guter Squad Leader ist unverzichtbar, wenn man als Team erfolgreich spielen und im Scoreboard oben landen möchte. Er legt die Angriffsziele fest und bei einer erfolgreichen Eroberung wird der Squad dadurch mit zusätzlichen Punkten belohnt. In Battlefield 5 lassen sich nun noch weitere Squad-Points sammeln, die der Squad Leader zum Beispiel gegen einen Panzer oder einen mächtigen Raketenschlag eintauschen kann. Bei solch einem Raketenschlag sind einige Kills auf einmal möglich (während der Beta hat es einer unserer Raketenschläge auf sieben Kills gebracht). Etwas ärgerlich aber, dass diese Kills (und die damit verbundenen Punkte) nur dem Squad Leader zugerechnet werden. Selbst als Squad Leader hat man hier ein schlechtes Gewissen, wenn die – gemeinsam (!) gesammelten – Squad-Points nicht dem gesamten Squad zugute kommen.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=d4fGJaaSIbs


Weitere Ideen, Verbesserungsvorschläge oder Änderungswünsche nach dem Spielen der Beta von Battlefield 5? Wir freuen uns auf eure Anregungen im Kommentarbereich oder im Forum!

Verfasst von
Joshua ist Herausgeber und leitender Redakteur von Gaming-Universe. Neben News, Vorschau- und Testberichten liegt sein inhaltlicher Schwerpunkt vor allem bei Magazin-Artikeln und Interviews. Spielerische Lieblinge zeichnen sich vor allem durch eine tiefgründige oder emotionale Geschichte aus – wobei er ansonsten viel Zeit in Partien mit der einzig wahren Fußballsimulation investiert.

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wahre Worte. Besonders das Revive-System hat unheimlich genervt. Alles in allem hat das Spiel aber schon Spaß gemacht

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