Ausblicke

Fury Unleashed in der Vorschau

Die Spielkonzepte des Rogue-Like-Genres haben mittlerweile im Indie-Bereich in zahlreiche Genres Einfluss gehalten. Zufallsgenerierte Level sind für kleine Studios mit wenigen Entwicklern attraktiv, Permadeath-Mechaniken verlängern die Spieldauer für den Spieler und Progressionsmechaniken können für viele Spieler zu mehreren Durchläufen motivieren. Fury Unleashed, vormals unter dem Namen Badass Hero bekannt, kombiniert Rogue-like-Elemente mit dem Jump & Shoot-Genre und wird derzeit vom PC auf die Switch portiert.

In Fury Unleashed schlüpft man in die Rolle eines Comicbuchhelden, der sich durch insgesamt drei verschiedene Comicbücher schießen und prügeln muss. Wenn man im Spiel all seine Lebensenergie verliert, so muss man das jeweilige Comicbuch von vorne beginnen, einmal abgeschlossene Comicbücher werden aber gespeichert. Das bedeutet im Endeffekt, dass das Spiel im Grunde genommen nach jeweils einem Drittel Spielfortschritt diesen dauerhaft speichert. Damit nicht genug, gibt es überdies Charakter-Progressionsmechaniken. Immer, wenn man einen Gegner besiegt, hinterlässt dieser die Tine, aus der er gezeichnet wurde. Die gesammelte Tinte fungiert als Währung, um den Charakter aufzuleveln und so spätere Durchläufe einfacher zu gestalten.

Fury Unleashed – New Title Trailer

Die Spielmechanik selbst macht einen sehr runden, flüssigen Eindruck und der Spieler wird zu einer schnellen Spielweise angehalten. Indem man mehrere Gegner am Stück besiegt, kann man einen Combo starten und Combotötungen werden unter anderem mit einem Schild – der einmalig vor einem gegnerischen Treffer schützt – oder Lebensenergie entlohnt. Da zwischen den einzelnen Levels eines Comicbuchs die Lebensenergie nicht aufgefüllt wird, ist es durchaus erstrebenswert, wo immer man es kann, Comboangriffe durchzuführen.

Die Idee der Kombination von Rogue-like-Elementen und Twin-Stick-Jump & Shoots ist nicht neu, die markante Comicoptik des Spiels, die auf dem Bildschirm der Nintendo Switch besonders gut herüberkommt, weiß allerdings zu überzeugen. Auch die Spielmechanik an sich war in der Gamescom-Demo unterhaltsam. Das Leveldesign hingegen war in unserem Durchlauf eher wenig spannend, allerdings ist das bei Rogue-like-Spielen häufig der Fall und in eben auch schlicht vom Zufall abhängig.

Sebastian hat eine ausgeprägte Vorliebe für Jump & Runs, zählt aber auch Action-Adventures und Arcade-Spiele zu seinen Lieblings-Genres. Hauptaugenmerk liegt bei ihm meistens auf der Spielmechanik, eine gut geschriebene Geschichte lässt ihn aber auch schwach werden. Lieblingsspiele: Yoshi’s Island, Super Mario Galaxy 2, Sonic Generations und Zelda: Skyward Sword.