GedankenGUt #4 – Weihnachten & Videospiele

Mit Beginn der Weihnachtszeit neigt sich das Jahr nun endgültig dem Ende und damit steht auch unsere letzte Ausgabe von GedankenGUt für 2016 an. Zum Abschluss haben wir uns für ein weihnachtliches Thema entschieden: Weihnachten & Videospiele. Ob Spiele, die jedes Jahr zur Weihnachtszeit aus dem Schrank gepackt werden, oder Spiele, die in den vergangenen Jahren unter dem Weihnachtsbaum ausgepackt wurden – wir suchen nach der, ganz persönlichen, Verbindung zwischen Weihnachten und Videospielen!

team_robert-stotzem_01Robert meint: Obwohl ich an den Weihnachtstagen die Konsole in der Regel auslasse, gehört zur kalten Jahreszeit für mich ein passendes Spiel dazu. Ausschweifende RPGs kommen mir für die kalten Tage gelegen. Spiele, welche die winterliche Stimmung zumindest virtuell entstehen lassen, lege ich aber auch gerne ein. Dementsprechend hat mich zur Zeit Rise of the Tomb Raider und die Wildnis Sibiriens mit ihren antiken Gräbern fest im Griff. In Kindheitstagen brachte das rheinländische Christkind dann auch ab und zu eine neue Konsole. Ich erinnere mich noch gut an das Weihnachtsfest von 2006, als trotz des großen Hypes und leergefegter Regale zu meiner Überraschung die Nintendo Wii noch am Heiligabend aufgebaut werden konnte. Mit etwas Glück liegt ja auch etwas aus der Welt der Videospiele unter eurem Weihnachtsbaum. Ich wünsche euch in jedem Fall ein paar erholsame Feiertage!

team_maximilian-edlfurtner_01Max meint: Für alle Zeiten unvergessen, weil unerwartet, undenkbar, kurzum: unmöglich! Weihnachten 1997. Ich weiß nicht, was ich mir offiziell via Wunschzettel gewünscht hatte, vielleicht sogar genau das, aber erwartet hätte ich es im Traum nicht. Man muss vielleicht wissen: In all den Jahren zuvor stand auf meinem Wunschzettel immer „SNES Morefun-Set“, irgendwann „SNES Morefun-Set 2“, und immer wieder dasselbe. Ein SNES habe ich niemals bekommen. Durfte immer die Schulfreunde beneiden, die A Link to the Past oder Secret of Mana hatten. Videospiele waren (nunja, sind) bei meinen Eltern verpönt. Und dann Weihnachten 1997: Ein f****** Nintendo 64 steht unter dem Weihnachtsbaum! Inklusive Super Mario 64 und mehreren Controllern, war ja für meine Brüder und mich zusammen gedacht. Vermutlich wäre ich heute das über Youtube bekannte „N64 Kid“, hätte man mich damals gefilmt. Das war einfach unglaublich. Der N64-Hype damals war eh schon pervers, und dann erbarmen sich meine Eltern tatsächlich – ein wahres Weihnachtswunder. Wenig später kamen dann Wave Race 64 und Star Wars: Shadows of the Empire dazu, ein Jahr darauf folgte Ocarina of Time. Und Max sah, dass es gut war.

team_christoph-jaeger_01Christoph meint: Wenn ich an Videospiele & Weihnachten denke, dann fällt mir als allererstes „Nintendo“ ein. Wie wohl bei vielen, stammten die meisten meiner Lieblingsgeschenke nämlich aus dem Hause des japanischen Traditionskonzerns. Ob das nun der erste eigene Gameboy zusammen mit Pokemon Blau war, oder einige Jahre später der Nintendo Gamecube mit Luigis Mansion und Mario Kart Double Dash. Die Weihnachtszeit ist außerdem einer der wenigen Tage im Jahr, bei dem es tatsächlich mal vorkommen kann, dass meine ganze (oder zumindest ein großer Teil der) Familie interessiert an Videospielen ist. Und wenn es auch nur die eine Runde Mario Kart zusammen ist, ist es doch schon eine kleine Tradition geworden!header-mario

team_karim-ahsan_01-150x150Karim meint: Videospiele und Weihnachten. In meiner Kindheit waren diese beiden Begriffe immer unweigerlich miteinander verwoben. Weihnachten 1999 war dabei das wohl einprägsamste, denn in diesem Jahr bekam ich mit einem gebrauchten SNES meine erste eigene Heimkonsole und mit ihr mein All-Time-Favorite-Spiel Super Mario World, mit welchem ich stundenlange unvergessliche Momente verbracht habe. Spätestens mit dem Release der Wii 2006 wurde jedes Weihnachten dann auch zu einem Familienfest in Videospiel-Hinsicht. Dank der intuitiven Steuerung saßen seitdem eigentlich jedes Weihnachten gemeinsam – von jung bis alt – vor der Konsole um ein paar Runden Wii Sports Bowling oder später auch Wii Party (U) zu zocken. Ohne diese langjährige Tradition, wäre Weihnachten [irgendwie] mittlerweile kein richtiges Weihnachten mehr.

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team_Sebastian-Küpper_01Sebastian meint: Weihnachten ist bei mir stets mehr ein Familienfest denn ein Spielefest gewesen und so gibt es tatsächlich nur sehr wenige Spiele, die ich tatsächlich an einem der drei Weihnachtstage gespielt habe. Markant in Erinnerung blieb mir in dieser Hinsicht allerdings Zelda: Majora’s Mask, das wohl seinen stressigsten Spielmoment gleich zu Beginn hat: Mit einem strikten Zeitlimit in eine unbekannte, auf herrliche Weise subtil bedrohliche Welt geworfen hat sich die erste Stunde als Deku in mein Hirn gebrannt. Während in den beiden Vorjahren Zelda: Ocarina of Time die erste Stunde mit Rubinsuche und Schwertsuche zugebracht hat und Donkey Kong 64 sich in zur Begrüßung auf ein Steuerungstutorial beschränkt hat, hat Majora’s Mask mich gleich zu Beginn gebannt und gefordert. Wenn ich heute an Videospiele und Weihnachten denke, dann hat Majora’s Mask in dieser Hinsicht definitiv einen besonderen Stellenwert.

team_joshua-hampf_01Joshua meint: Die Weihnachtszeit sorgt bei mir meist für eine nostalgische „Retro-Welle“, sicherlich dadurch bedingt, dass sowohl GameBoy, Super Nintendo und Nintendo 64 jeweils als Weihnachtsgeschenke in meinen Besitz gelangt sind. In Erinnerung sind mir dabei beispielsweise viele spannende Stunden mit Mario Kart, Super Mario 64 oder International Superstar Soccer geblieben, die über die Weihnachtstage unzählige Stunden gespielt wurden. Doch wenn ich zurückdenke fallen mir zuerst die zahlreichen Videospiele ein, die ich in den 90er-Jahren von meiner Oma zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Spiele, die ich mir nie gewünscht hatte und von denen ich bis heute nicht weiß, wie meine Oma dazu kam, ausgerechnet diese Spiele zu kaufen. Ghoul Patrol und The Mask für den Super Nintendo zum Beispiel. Oder Kung-Fu Master und Othello für den GameBoy. Und wer erinnert sich nicht an das großartige N64-Racing-Spektakel MRC: Multi Racing Championship? Mit großer Treffsicherheit hatte sie es immer wieder geschafft, mir diejenigen Spiele unter den Weihnachtsbaum zu legen, mit denen ich irgendwie überhaupt keinen Spaß hatte. Mittlerweile bleibt die Konsole über Weihnachten meist aus und Videospiele von meiner Oma gibt es auch nicht mehr. Stattdessen gibt es Socken. Oder Geschirr. Oder Gutscheine. Hach, früher war mehr Lametta.


Eure (nostalgischen) Erinnerungen sind erwünscht! Welche Verbindung zwischen Weihnachten und Videospielen gibt es bei euch? Ist euch ein besonderes Ereignis unter dem Weihnachtsbaum in Erinnerung geblieben? Welche Spiele haben die Weihnachtstage eurer Kindheit geprägt? Für freuen uns auf eure Geschichten und Erinnerungen in den Kommentaren oder im Forum! Frohe Weihnachten!

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1 Kommentar auf "GedankenGUt #4 – Weihnachten & Videospiele"

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Arino
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Ein Videospielweihnachtsgeschenk werde ich immer in Erinnerung behalten, weil es auch überall ausverkauft war und meine Mutter mit mir zu mehreren Geschäften gefahren war, um es zu holen: „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ aus dem Jahr 1998. Kann mich immer noch daran erinnern, in weihnachtlicher Umgebung den Dungeon im Deku-Baum zu bezwingen^^.

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