GedankenGUt: Nintendo Labo

Nintendo ist immer wieder für eine Überraschung gut! Nach der Handheld-Konsole Switch überraschen sie die Industrie nun mit Nintendo Labo. Doch an wen richtet sich das Papp-Spielzeug? Kann man damit wirklich Spaß haben? All dies und mehr sind Fragen, denen sich die Gaming-Universe-Redaktion in dieser Februarausgabe von GedankenGUt widmet. Gerne könnt ihr uns auch verraten, ob ihr Interesse an Nintendo Labo habt. Wie immer in den Kommentaren oder im Forum.

Meine Befürchtung ist, dass die Spiele kaum über das Niveau einer Tech-Demo hinausgehen und der Reiz an Labo schnell verfliegt, sobald die Schablonen einmal zusammengesetzt wurden.

Robert meint: Für Eltern mit dickem Geldbeutel ist Nintendo Labo sicher eine gute Sache. Gemeinsam mit den Kindern die Papp-Figuren zusammenzufalten und anschließend mit der Nintendo Switch zum Leben zu erwecken? Klingt nach spaßigen gemeinsamen Stunden. Jedenfalls für kurze Zeit. Meine Befürchtung ist, dass die Spiele kaum über das Niveau einer Tech-Demo hinausgehen und der Reiz an Labo schnell verfliegt, sobald die Schablonen einmal zusammengesetzt wurden. Daher ist mein persönliches Interesse an Labo gleich null. Es hilft auch nicht gerade, dass der hohe Preis – sei er auch den Entwicklungs- und Produktionskosten angemessen – kaum meine Neugierde befeuert. Letztendlich interessiert mich vor allem, wie groß der tatsächliche Erfolg von Nintendo Labo sein wird und welche Ideen daraus folgen.

So ist es aktuell diese Unsicherheit im Lineup der Switch, die meine Reaktion auf Labo negativer ausfallen lässt, als es sonst der Fall wäre.

Maximilian meint: Noch immer warten Nintendo-Fans darauf, was die Switch-Konsole in der ersten Hälfte 2018 aufbieten kann – mehr als (alte) Ports und kleine Jump ‘n’ Runs sind nicht in Sicht, dabei haben wir bereits Mitte Februar. Sicher wird Nintendo nicht die komplette erste Hälfte ohne größeren Titel (etwa ein Fire Emblem!) verstreichen lassen… sicher, oder?
So ist es aktuell diese Unsicherheit im Lineup der Switch, die meine Reaktion auf Labo negativer ausfallen lässt, als es sonst der Fall wäre. Mich persönlich interessiert der Pappkartonfirlefanz überhaupt nicht, so wenig wie mich all die Plastikausätze für die Wiimote der Wii damals interessiert haben – an der Funktion der Software ändert sich bei alledem nichts. Insofern kann ich auch über die dreisten Preise der verschiedenen Papp-Packs amüsiert lachen. Spielspaß für die 1% oder so.

Bitter ist das alles nur angesichts der aktuellen Switch-Ankündigungen. Letzten März durften wir The Legend of Zelda: Breath of the Wild erleben. Diesmal Kirby? Yoshi? Alte Bayonettas?

Mir als Handwerk- und Bastel-„Legastheniker“ könnte dieser Aspekt kaum egaler sein, weshalb mich die Pappe-Kollektion bereits hier verloren hat.

Christoph meint: Konsolen- und Controller-Accessoires gibt es bereits seit ich denken kann und nur in wenigen Fällen haben mir die Spielereien tatsächlich mal Spaß gemacht. In der Regel hatte man klobige Plastikteile, die nur mäßig mit den ohnehin drögen Spielmechaniken der dafür entwickelten Games funktionierten. Mit Labo bringt Nintendo nun zusätzlich eine kreative Komponente vor, beziehungsweise zu dem eigentlichen Spielen hinzu. Mir als Handwerk- und Bastel-„Legastheniker“ könnte dieser Aspekt kaum egaler sein, weshalb mich die Pappe-Kollektion bereits hier verloren hat. Der stattliche Preis und die (bisher) nicht vorhandene Aussicht auf mehr als kurze Minispielchen, tun dabei ihr Übriges. Gespannt bin ich allerdings auf all die kreativen Leute, die mit Labo mehr machen, als Nintendo vielleicht vorgesehen hat und auch wie gut das Konzept bei der eigentlichen Zielgruppe, nämlich Kindern, tatsächlich ankommt.

 

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Verfasst von
Action-Spiele und Shooter aller Art sind Roberts Fachgebiet. Zwischendurch darf es aber auch gerne ein Spiel mit spannender Story und dichter Atmosphäre sein. Wenn er nicht gerade auf Xbox Live unterwegs ist, verfasst er bestimmt Artikel und News für Gaming-Universe.

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Z.Carmine
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Ich betrachte das dann auch nur als Aussenstehender.

Arutha
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Ich bin zwiegespalten. Einerseits finde ich die Idee genial und der Preis durchaus angemessen (sofern ich die Kartonvorlagen ohne Software günstig nachkaufen kann). Aber in unserer Familienwohnung hat es einfach keinen Platz für das Zeugs. Deshalb werde ich es mir nicht kaufen, bin aber gespannt wie erfolgreich es wird und welche Ideen daraus entstehen.

Valet
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Was für Ideen eigentlich? Die Software ist fix. Man kann tun, was Nintendo vorgibt, mehr nicht. Das ist ja kein Open Source-Projekt.

Arutha
Mitglied

“Nintendo Labo has a feature called Toy-Con Garage that allows you to develop and build custom robots. Using functions from other kits with a node-based system, you can create unique programs with conditional (if-then) statements to control your creations.”

http://www.ign.com/wikis/nintendo-labo/Toy-Con_Garage

Man soll anscheinend eben doch einiges selber erschaffen können. Auch wenn dies natürlich nur in einem begrenztem Rahmen vonstatten gehen soll.

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