Doctor Who

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Dieses Thema enthält 53 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Shogoki vor 1 Monat, 3 Wochen.

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  • #37159

    DCDT
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    Haben wir hier noch andere Fans von Doctor Who? Auch wenn ich kein „echter“ Fan bin, weil ich nur die neue Serie anschaue.

    Jedenfalls hat Peter Capaldi bekannt gegeben, dass er nach der diesjärigen Staffel aufhören wird. Damit starten natürlich die Spekulationen darüber, wer der nächste Doktor wird.

    #37161

    Biber
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    War nicht Idris Elba im Gespräch? Ich habe nur die Hälfte der ersten „neuen“ Staffel gesehen mit Eccleston. Obwohl ich ihn mochte, war mir das zu trashig. Nun hat mich @puempelmonster schon belehrt, dass sich das ändert, aber ich bin skeptisch. Ich mag vieles an der Serie grundsätzlich, aber irgendwie… ugh. Zu unmodern? Da jetzt auf Netflix auch noch die ersten vier neuen Staffeln weggenommen wurden, werde ich mich vorerst wohl auch nicht mehr reinfuchsen.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #37165

    DCDT
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    Amazon Prime hat die Staffeln noch. Wobei man mit der fünften Staffel auch gut einsteigen kann. Da hat Matt Smith als Doktor gleichzeitig mit seiner neuen Begleiterin angefangen.

    #37169

    Shogoki
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    Wer die neue Serie schauen will, sollte imo auf jeden Fall mit Staffel 1 beginnen.
    Staffel 5 mit Matt Smith als Doctor und Moffat als Showrunner ist zwar auch ein guter Zeitpunkt zum starten – und ab da wurde es auch ziemlich modern (gleiches Team wie bei Sherlock und ähnlicher Look) – aber man verpasst die Einführung von River Song in Staffel 4. Da die eine Kernfigur der folgenden Staffeln ist, ist es ziemlich ätzend, wenn man das Ende ihrer Geschichte und zugleich das erste Treffen des Doctors mit ihr nicht gesehen hat. Ja, das klingt nicht nur so, die Geschichte von River und dem 11th Doctor ist sehr timey-wimey-wobbly-dobbly!
    Und man kennt dann keinen Captain Jack Harkness! Kein Empty Child! Kein Blink! Und keine Donna Noble!! Und das 50 Jahre-Special (mit dem gerade verstorbenen John Hurt als War Doctor) ist dann schwer im Gesamten zu verstehen, da man die Darstellung des Interface des Momentum und den 10th Doctor (David Tennant) nicht kennt und einordnen kann.

    Bei der klassischen Serie sollte man auf jeden Fall die Folgen des vierten Doctors verfolgen. Mit Sarah Jane Smith, K-9 und den Folgen von Douglas Adams. Aber für moderne Menschen ist es auf jeden Fall zu empfehlen, durch die neue Serie erstmal den Einstieg zu lernen und dadurch zum Enthusiasten zu werden.

    Und ja, ich bin ein ziemlicher Fan. Mein Nick und Avatar sind subtile Verweise wink

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 3 Wochen von  shogoki.
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    #37254

    LekRyugan
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    Bin seit einigen Jahren großer Fan. Wie haben wir bloß in der kurzen Zeit so viel Merchandise geholt? xD
    Freue mich schon auf die neue Staffel, da wir endlich Clara los sind.

    #37296

    Double
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    Meine Lieblingsserie. Ich hab ja damals unwissend über die Connection mit dem Who-Spinoff Torchwood (feat. besagtem Jack Harkness) angefangen, das war Liebe auf den 2. Blick. Dadurch war ich auch schon den Trashfaktor gewohnt, der in der Tat vor allem in der Ecclestone-Staffel 1 bei Who recht hoch ist, aber peu a peu ein kleines bisschen abnimmt.

    Leider hab ich Who bisher nur bis Ende Staffel 4 gesehen (mir fehlt noch die letzte (Doppel-?)Folge der Post-Season-4-Special Folgen (ist nicht so kompliziert, wie es klingt). Daher kann ich über die folgenden Staffeln nicht urteilen, aber Shogoki nur maximal darin bekräftigen, dass man die ersten 4 Staffeln auf keinen Fall überspringen darf. Die Serie steigert sich in diesem Zeitraum kontinuierlich, (bietet aber trotz Trashfaktor auch schon direkt ab Start den hohen Kreativitäts-Faktor, durch den ich mich auch in die Torchwood-Stories verliebt hab) und kulminiert in Staffel 4 schließlich in einem alles bisherige übergreifenden absoluten Dr. Who-Serien-Orgasmus. Das ist für mich absolute Serien-Geschichte. Und David Tennant ist eh der Geilste.

    Folgen wie die von Shogoki erwähnte BLINK aus Staffel 3 (für mich die beste Serienfolge EVER!) und die River Song-Einführung (beste Doppelfolge EVER!) muss man gesehen haben. Dr. Who ist schon die #1-Alternative zum Reallife. Wenn man das zusätzlich unterbringen kann, umso besser grin

    Ich habe sogar für einen Freund die perfekte Torchwood-Dr. Who -Guckreihenfolge ausgetüftelt, da sie chronologisch an einigen Schlüsselstellen ineinander verzahnt sind. Mal sehen, ob ich’s noch zusammenkriege, sonst muss ich irgendwann mal auf meinem alten PC gucken:

    1. Season 1 Dr. Who
    2. Season 2 Dr. Who
    3. Torchwood Season 1
    4. Season 3 Dr. Who
    5. Torchwood Season 2
    6. Season 4 Dr. Who
    7. ???
    8. Profit

    Hm ja, das sollte eigentlich so passen. Vielleicht kann mein Lieblings-Pümpel das noch absegnen. Torchwood hat noch eine 3. und 4. Staffel, die aber ganz anders als S1+2 und Who sind vom Style und eher ein Format wie 24 verfolgen, mit nahtlos aneinander anschließenden Folgen. Fand ich aber auch geil. Tie-Ins zu Who sind mir darin aber keine bekannt.

    Do it!

    PS: Ich wollte im alten GUF schon einen Worthy Who-Thread erstellen, aufgrund meines mangelnden Serien-Fortschritts war ich aber leider selbst unworthy. Obwohl ich selbst bei dem Verfassen dieses Postings Gänsehaut bekommen hab.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 3 Wochen von  double.
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    #37300

    Shogoki
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    Da ich gerade wieder Torchwood gucke (gerade mal die ersten beiden Folgen gesehen), kann ich deine Liste nicht 100% absegnen, aber auf den ersten Blick stimmt deine Chronologie, da Torchwood zwischen Who-Staffel 2 und 3 startet und Staffel 2 ein Jahr später spielt.
    Habt ihr eigentlich mitbekommen, dass gerade auf ONE – dem ehemaligen Einsfestival, wo auch Doctor Who läuft und im April das neue Spin-Off „Class“ (für Jugendliche gemacht) kommt – in dieser Woche Torchwood gestartet ist? Da ist erst eine Folge gelaufen, also könnte man nächste Woche noch einsteigen.

    Absolut herausragend finde ich das neue Weihnachtsspecial, welches vor wenigen Wochen lief. Eines der besten Weihnachtsspecials, Pokemon GO wird erwähnt und sinnvoll eingesetzt und es gibt eine der besten Verhörszenen EVER! Sogar Nardole, den ich bei The Husbands of River Song absolut nervig und unlustig fand, fügt sich toll ein.
    Und Peter Capaldi wird immer besser! Deshalb bin ich traurig, dass er nach der Staffel aufhört – wobei: Sicher ist das nicht, er selbst hätte wohl nichts gegen ein paar weitere Jahre und ich auch nicht.
    Dass Steven Moffat allerdings den Chefposten abgibt, finde ich ganz gut. Er ist der beste Autor, aber nicht Showrunner und nach Sherlock-Staffel 4 habe ich das Gefühl, dass er seinen Zenit überschritten hat. Die letzte Sherlock-Folge ist absoluter Mist, man will Sherlock sehen, keinen vorhersehbaren Mischmasch aus Hollywood-Thrillern und -Horrorstreifen.
    Übernehmen wird Chris Chibnall, ein Doctor-Überfan und dazu einer der Miterschaffer und Hauptautoren von Torchwood (neben dem ersten New Who-Showrunner Russell T. Davies) und der die grandiose Krimi-Serie Broadchurch (mit David Tennant in der Hauptrolle) erschaffen und geschrieben hat. Die dritte Staffel in diesem Jahr wird das Ende von Broadchurch sein.

    Idris Elba als Doctor war nach Tennant und nach Smith im Gespräch, aber da könnte die Zeit abgelaufen sein, da er mittlerweile zu beschäftigt ist.
    Allgemein glauben ja viele, dass es nun ein schwarzer Doctor oder ein weiblicher Doctor wird. Da wären die Favoriten die Darstellerin von Irene Adler aus Sherlock, Olivia Colman, die Partnerin von Tennant in Broadchurch oder Maisee Williams (Arya aus Game of Thrones), die schon in der letzten Staffel mehrere wichtige Auftritte hatte, aber imo eine eher blasse weibliche Variante von Captain Jack ist.

    Cybermen hasse ich! So langweilig und unkreativ!
    Dabble hingegen mag ich jetzt noch ein Stückchen mehr! Das Staffelfinale der 4 ist wirklich ein Serienorgasmus! Das Finale der 5ten Staffel ist eine der besten Zeitreisestories und hat den größten Rahmen, den man sich vorstellen kann. Und überhaupt hat Staffel 5 auch noch River Song und mit Time of the Angels eine der besten Doppelfolgen. Und das will von Dabble gesehen werden.
    Und bei Torchwood kann man auf die seit Jahren ausstehende 5te Staffel hoffen, wenn Chibnall am Ruder ist und er sicherlich auch ein Interesse daran hat. Und überhaupt muss Harkness auch wieder mal in der Hauptserie auftauchen, denn er ist einfach der geilste und erotischste Mann auf dem Planeten!

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    #37302

    Biber
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    Hatten wir hier nicht einen Sherlockthread? Oder wo hat Shogoki seine Eindrücke dazu reingeschrieben? Ich hab jetzt nämlich die erste Folge gesehen und bin sehr zufrieden und kann die Kritik (an Folge 1, nicht von Shogoki, sondern von der ganzen Welt) zwar verstehen, aber nicht teilen. Mit einer kleinen Ausnahme, aber die ist OK.

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    #37305

    Double
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    Erste Folge Sherlock fand ich auch toll. Zweite ist leider mies. Weiter bin ich nicht =)

    #37306

    Shogoki
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    Meine Eindrücke hatte ich im „Was kommt Gutes im TV“-Thread niedergeschrieben. Folge 1 ist gut bis sehr gut. Die Actionszenen und das Ende waren etwas blöd (das waren auch gewichtige Punkte bei den miesen Kritiken), aber sonst sehr gut und Folge 2 ist Hammer, aber das Finale ist ein Griff ins Klo. Kein Vergleich mit den Who-Finals in S4 und S5 oder dem Reichenbachfall.

    Wow, und plötzlich totale Differenz zwischen Dabble und mir! ^^

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    #37308

    Double
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    Es geht schon um Staffel 1? Oder nicht? smile

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    #37309

    Shogoki
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    Nein, Staffel 4! Also wieder totale Harmonie. A Study in Pink ist einer der besten Pilotfilme EVER und The Blind Banker eine schwache zweite Folge mit einem klischeehaften Action-Finale.

    #37312

    Double
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    You got it! Nicht zu vergessen die Klischee-(Watson-)Lovestory.

    Jetzt aber back 2 tupac hier und Biber Dr. Who glotzen =)

    #37315

    Shogoki
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    Der Doctor und der Serientitel wird niemals mit Dr. abgekürzt – das ist eines der ersten Gesetze. Hast du ein Glück, dass du mich hast und auf deine Verfehlung aufmerksam mache. Ich erkenne, dass du nur das Gute Wort verkünden wolltest. Bilde dich weiter, indem du die Abenteuer des großartigen 11th Doctor schaust!

    Diese Love-Story in der zweiten Sherlock-Folge ist grausig – aber es gibt später noch eine weitere Watson-Love-Story und das ist großartig für die Serie!

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    #37356

    Biber
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    Der blinde Banker ist in der Tat die schwächste aller Sherlock-Folgen. In Folge 1 hat mich nur die etwas sterotype Agenten-Story gestört. Ansonsten fand ich den (von vielen sicherlich bemängelten) Wandel von Entertainment zu Drama ganz gelungen. Nur die sehr abgeklärt hingerotzten Minideduktionen wirkten lieblos und überflüssig.

    Double: Sherlock gucken! Finale von Staffel 3 ist mit das Beste, wo gibt. Und ich und der Doktor? Ich gab dem Ganzen ja eine sehr wohlwollende Chance, aber als die Gummianzugköperbesetzeraliens gleich eine ganze Doppelfolge vereinnahmten, platzte mir die Hutschnur! Ich habe nach der Hälfte dieser Schundfolge aufgehört, zu gucken :/

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    #37364

    Shogoki
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    Lieber Biber,
    diese Doppelfolge von Doctor Who, die du ansprichst, ist die schlimmste und beschissenste Folge der Geschichte und das gleich im Doppelpack!
    Wirklich, diese Doppelfolge ist der Tiefpunkt und immer großer Favorit bei Abstimmungen zur schlechtesten Folge der alten und neuen Serie. Die zweite Hälfte von Staffel 1 ist der Punkt, an dem Doctor Who zu glänzen beginnt (bis dahin fand ich nur das Fanboytum des Doctors gegenüber Charles Dickens toll), genauer gesagt mit der Folge „Dalek.“ Dann kommen noch Father´s Day und die legendäre Doppelfolge „The Empty Child“ in der auch Harkness auftaucht.
    Wenn du nur bis zu diesem Punkt gesehen hast, hast du noch gar nichts von dem gesehen und gefühlt, was normale Leute zu Whovians werden lässt. Du hattest noch keine Chance dazu und weisst auch nicht, was die kindliche Frage „Are you my mummy?“ für eine Gänsehaut hervorrufen kann.

    Und ich bin noch unentschlossen, ob Der blinde Banker oder das S4-Finale die schlechteste Sherlock-Folge ist.

    #37377

    Double
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    Der Doctor und der Serientitel wird niemals mit Dr. abgekürzt – das ist eines der ersten Gesetze. Hast du ein Glück, dass du mich hast und auf deine Verfehlung aufmerksam mache. Ich erkenne, dass du nur das Gute Wort verkünden wolltest. Bilde dich weiter, indem du die Abenteuer des großartigen 11th Doctor schaust!

    Diese Love-Story in der zweiten Sherlock-Folge ist grausig – aber es gibt später noch eine weitere Watson-Love-Story und das ist großartig für die Serie!

    Darauf habe ich ein perfektes selfmade Who-GIF als Antwort, das ich leider gerade nicht zur Hand habe. Ich werde es nachreichen!

    @biber: Sehr wohlwollend ist nicht wohlwollend genug! Die Doppelfolge gehört wie Scho schon schreibt wahrlich nicht zu den Who-Sternstunden. Da muss man durch, oder notfalls überspringst du die einfach. Doctor Who ist aber die Serie mit dem größten Payoff ÜBERHAUPT, daher lohnt sich jede letzte Unze Wohlwolligkeit! It will all be worth.

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    #37424

    Biber
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    Och ich fand schon diese Folge mit dem letzten Menschen ganz gut, der nur noch ein aufgespanntes Hauttuch war. Das war irgendwie trekkig.

    Gerade the Lying Detective gesehen. Fantastisch. 2/3 der 4. Sherlock-Staffel sind schon mal ganz wunderbar.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #37499

    Shogoki
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    Die Folge mit dem letzten Menschen fandest du schon gut? Ich nicht.
    Im Übrigen habe ich meiner Freundin gesagt, dass du nichtmal die Hälfte der ersten Staffel gesehen hast. Sie hat direkt erraten, dass du bei der Furzalienfolge rausgekommen bist. Und hat mir geraten, dir zu raten, erstmal Blink (braucht keine Vorkenntnis und ist übrigens von Moffat) und The Empty Child (auch von Moffat – wie auch Dabbles Lieblingsdoppelfolge) zu schauen – sie hat bei dir das Gefühl, dass du ein prädestinierter Who-Gucker bist. Wenn das schon deine Lieblingsguckerin sagt, muss ja was dran sein!

    Da Sherlock aufgrund der Seelenverwandtschaft immer in einen Who-Thread passt:
    In Staffel 4 sieht man, dass Sherlock einen Brief von Torchwood besitzt. Gehört zu seinen privaten Schätzen. Logo und Absender sind gut zu erkennen. Ist zwar nur ein Easter-Egg, aber damit ist endgültig bestätigt, dass Sherlock und Doctor Who das selbe Serienuniversum teilen. Obwohl es keine Verbindungen oder Crossovers gibt (Crossovers zwischen beiden Serien wurden kürzlich wieder ausgeschlossen), was aufgrund vieler Ähnlichkeiten immer vermutet wurde.

    Fun-Fact: Der 11te Doctor, Matt Smith, hat damals für die Rolle des Watson vorgesprochen. Die Verantwortlichen haben bei ihm aber gleich bemerkt, dass er einen perfekten Sherlock abgegeben hätte, allerdings war Cumberbatch schon verpflichtet, und da ein Watson von Smith viel zu ähnlich zu Sherlock gewesen wäre, hat man das Naheliegende getan und ihn zum neuen Doctor gemacht, da man zeitgleich einen Nachfolger zu Tennant brauchte.

    Zu Torchwood:
    Viel vergessen, aber nach 3/4 der 1. Staffel kann ich sagen: Die erste Hälfte der Staffel hat ähnliche Anlaufschwierigkeiten wie Doctor Who mit einigen eher durchschnittlichen Folgen. Ist ja auch klar, da erstmal die Figuren und das Konzept der Serie (es gibt keine gewohnten Serien-Regeln) nähergebracht werden müssen. Allerdings hat es keine so gewaltigen Stinkerfolgen wie die erste Staffel von Who und der Trashfaktor ist auch nicht so hoch, sondern vergleichbar zur ersten Hälfte der Tennant-Ära, während der Torchwood gedreht wurde und spielt.
    Dann aber ziehts gewaltig an, die Kreativexplosion ist nun in jeder Folge wie beim Doctor gegeben und ich freue mich gerade, die Serie wieder neu zu entdecken, da sie sich ja noch weiter steigern wird. Und es ist sehr deutlich für erwachsene Fans gemacht, was ein schöner Kontrast zur Hauptserie ist.
    Nicht zuletzt steigert es die Vorfreude auf die Chibnall-Ära, die nächstes Jahr beginnt, noch mehr.

    Ich freue mich auch schon auf das Fazit von Biber zur finalen Sherlock-Folge!

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    #37558

    Biber
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    Ich bin zu faul, einen neuen Thread aufzumachen und nutze diesen weiter. In der Welt von Sherlock und Dr. Who ist auch nicht alles so wie es scheint.

    Ich bin nämlich durch und obwohl ich Kritik am Finale gut verstehen kann und teilweise auch teile, finde ich, dass das Finale von Sherlock sehr viel richtig macht und am Ende war es sogar so, dass ich gut damit leben kann, wenn das das Ende der Serie ist. Die Folge erklärt einfach sehr viele Dinge extrem klug, die schon mit der ersten Folge angelegt sind, insbesondere bezüglich des Verhältnisses von Mycroft und Sherlock. Ich mag es einfach, wenn Geschichten nicht einfach nur festsetzen, dass Figuren bestimmte Eigenschaften haben (gerade wenn sie so extrem sind wie bei den Holmes-Brüdern), sondern wenn diese nachvollziehbar werden. Für mich war die Folge kein Fall in sich, sondern eine Art Auflösung der gesamten Serie. Und darin bestand die große Stärke. Die letzten 20 Minuten waren dahingehen geradezu fantastisch. Dazu ein herzerwärmendes Ende auf DVD, das ein Kopfnicken an die Serie, das ganze Team, vor allem aber die Basis der Geschichten von Doyle ist. Natürlich war es etwas out of character, das auf diesem Wege zu transportieren, aber für mich war das ein verzeihlicher Kitsch, um der Serie eine positive Note zum Schluss zu geben. Hat bei mir geklappt.

    Auch toll fand ich den Anfang der Folge, zunächst mit einer kleinen Schauer-Gruselbahn-Fahrt als Hommage an die gruseligeren Elemente der Vorlage und dann aber vor allem das Setup zur eigentlichen Story. Bis zu dem Punkt, an dem sie in Gefangenschaft gerieten, war das ganz exzellent ausgeführt. Die Frage, wie sie Sherrinford verlassen konnte, war sensationell in Szene gesetzt. Ein typischer Fall von Sherlock-Mystery – es scheint keine Lösung zu geben und sie liegt die ganze Zeit vor der Nase. Dann kommt leider der wirklich schwache Teil der Folge, den ich aber im Gesamtkontext verzeihen kann: Eurus zum Supervillian zu machen, war eine doofe Entscheidung. Sie hätte gar nicht so viel „klüger“ sein müssen als die beiden Brüder. Mycrofts Level plus ein dunkles Motiv hätten schon gereicht. So hatte das was von einem Marvelfilm, in dem sie mit ihren krassen Hirnskills als pures Böse eine Armee nur mit Gedankenkraft heranzüchtet. Hier wurde Sherlock plötzlich zu einem Comic. Die Saw-Räume haben dabei auch nicht geholfen. Es gab in diesem Teil zwar auch ein paar gute Dialoge, aber sie haben den Bogen einfach überspannt. Ich finde die Grundidee und Anlage wirklich gut, aber in der AUsführung haben sie – im Gegensatz zum Rest der ganzen Serie, den Ton nicht getroffen. Klar, war das alles enorm „krass“ und spannend, aber ich habe das Gefühl, sie wollten hier mit der Brechstange die letzten Staffeln toppen. Ultimativ auswegslos, ultimativ böse, aber das war zu viel. Dass sich die Serie hingegen zu einem persönlichen Drama entwickelt hat, gefällt mir und ist konsequent. Es verleiht der ganzen Serie mehr Reife und Tiefe und ist gelungen. Sie hätten nur die Lautstärke ein bissen weniger aufziehen müssen, dann wäre das ganz großartig gewesen. Aber zumindest sind die eigentlich recht schwerwiegenden Punkt für mich aufgewogen wurden durch den Kontext. Nur eine Sache ging wirklich gar nicht und ist kaum zu verzeihen: Ich finde es gut, dass sie Moriaty entmystifiziert haben und ihn zu einer Marionette haben werden lassen. Aber ihm gleich die Rolle des Goofy zuzuschreiben und jegliche tiefböse Ausstrahlung durch Lächerlichkeit zu ersetzen, hätte man dieser Figur nun wirklich nicht antun dürfen. Man hätte aus ihm eine glaubwürdige Figur machen können, sogar sein Selbstmord wäre nachvollziehbar gewesen und das ganze „Miss-Me“-Ding plausibel. Alles OK. Aber die Einblendungen hätten sie unbedingt sein lassen müssen. Ihn einfach ohne I Want to Break Free nüchtern vor Mycroft treten lassen und von Eurus verschlingen lassen. Fertig.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

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