Doctor Who

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Dieses Thema enthält 53 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Shogoki vor 1 Monat, 3 Wochen.

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  • #37562

    lottogewinner
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    Ich dachte ja, wir gucken das zusammen. Also Sherlock. Nicht Who. sad

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    #37563

    Biber
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    Ja, das war mal ein Plan. Aber dann kam der Adventskalender und ich habe alle 24 Türchen auf einmal aufgerissen sad

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #37568

    lottogewinner
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    Ich würde jetzt gerne etwas sehr beleidigendes sagen, aber dann würdest du mir die Staffel vermutlich nicht mehr leihen.

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    #37666

    Shogoki
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    Super ausführliches und geschriebenes Fazit. Danke dafür!

    Bevor ich ausführlicher werde, will ich erstmal nur kurz etwas zu verschiedenen Teilen deines Fazits schreiben:
    Ich war auch erst der Meinung, dass Eurus Moriarty umprogrammiert hätte. In Interviews wurde aber eine andere Deutung gegeben. Moriarty und Eurus haben mit ihrem „Tanz“ kommuniziert, haben dabei gemerkt, dass sie synchron und aus dem gleichen Holz geschnitzt sind. Keine Umprogrammierung Moriartys, sondern eine Übereinkunft.
    Leider wurde Moriarty mit den blöden Videoschnipseln und seinem Auftritt inkl. Queen mehr als entmystifiziert.

    Zum Anfang der Folge: Der erinnerte zwar auch an Doyles Gruseleinlagen, aber viel deutlicher war er an Who-Horrorszenen angelehnt.
    Ganz deutlich war die Anlehnung an die S6-Folge „Night Terrors“ – der Autor dieser Folge war Mark Gatiss himself, was es noch deutlicher macht.

    Drehbuch und sogar erstmals die schauspielerische Leistung (da zu übertrieben/ aufgesetzt/ theaterhaft) fand ich im Finale zusätzlich schwach.

    #37668

    Yoshi
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    Die schlechteste Doppelfolge war übrigens meiner Ansicht nach bislang das Finale des zehnten Doktors (ich soll dir, Shogoki, übrigens sagen, dass meine Frau deinen Nickname und deinen Avatar sehr zu schätzen weiß!). Das war schon hartes Sonic 2006 Niveau, wie die Situation aufgelöst wurde.

    EDIT: Es war gar nicht sein Finale, sondern nur ein Staffelfinale, Last of the Timelords. Aber meine Güte habe ich mich über diese geschichte aufgeregt.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 2 Wochen von  yoshi.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 2 Wochen von  yoshi.
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    #37675

    Shogoki
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    Das Finale wurde damals ja aus der Not geboren. Aufgrund mieser Behandlung von Mitarbeitern und überaus hohem Druck in Sachen Budget, der gegebenen Zeit und Fehlern in der Planung der BBC-Oberen hat sich Eccleston mit denen überschlagen. Die Crew selbst hat er dagegen immer gelobt. Der hat sein Herz wirklich am rechten Fleck, aber es war ursprünglich nicht geplant, dass er schon nach 1 Staffel aussteigt. Daher war das Finale in Teilen murksig und die Action-Szenen auch noch viel zu schlecht, aber die erste Doppelfolge ist imo ein ganz anderes Kaliber an Schlechtigkeit.

    #37677

    Yoshi
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    Ich habe das ein wenig durcheinander gebracht. Das Finale mit dem 9. Doktor war zwar auch schlecht, aber ich meinte Last of the Timelords. Das war Sonic 2006: TV Edition. Sorry ^^.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 2 Wochen von  yoshi.
    #37682

    Shogoki
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    Gut, das hat mich entwirrt. Das S1-Finale hatte immerhin Dalek zu bieten und da es mit der Folge in Manhattan eine vielviel schlechtere Folge mit ihnen gibt (und auch hier gleich eine Doppelfolge…), verstand ich das S1-Finale als allerschlechteste Folge überhaupt nicht.
    Deinen tatsächlichen Megastinker finde ich verständlicher. Mir war John Simm in der Rolle deutlich zu überdreht und da finde ich den neuen Darsteller viel besser. Und auch wenn es nicht viel Gutes in diesem Finale gut war, gab es wenigstens kleine Lichtblicke, weswegen mein Anti-Favorit unberührt bleibt.
    Bis Staffel 4 fand ich übrigens keine der Finalfolgen gut. Da war das Finale aber dann gleich richtig groß und für mich umfasst es nicht nur die finalen 2 Folgen – das baut sich genial auf bis es sich entlädt!
    Bis Staffel 4 fand ich auch keinen Staffelstart wirklich gut. Der S4-Start ist aufgrund der neuen Begleiterin gleich toll, auch wenn es an sich keine richtig gute Folge war. Richtig gut fand ich bei Startfolgen die erste Folge des 11th Doctor (S5-Start) und den genialen Auftakt zur 6. Staffel, der für mich leider auch schon der Höhepunkt der Staffel war.

    @biber
    Kann ich davon ausgehen, dass du gar nichts mit meinem Profilbild und Nickname anfangen kannst? Dann kennst du den ikonischsten Feind des Doctors noch nicht! Direkt nach den Beatles, begann Ende 1963/64 der zweite große Hype der britischen Popkultur, der als „Dalekmania“ in die Geschichte einging. Die tollsten Weltraumnazis aller Zeiten solltest du auf jeden Fall kennenlernen!

    #37717

    Biber
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    Doch, doch, ich habe ja auch ein bisschen Popkultur drumherum mitgekriegt. Insofern kenne ich deinen Avatar. Allerdings ist er viel zu dunkel, so dass man ihn nicht sehr gut erkennt.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #37727

    Shogoki
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    Das ist einer mit einer schwarzen Lackierung. Schwarz sollte dunkel wirken wink

    Durch die blinkenden Ohren und das blaue Auge ist er auf meinen Bildschirmen zumindest immer gut zu erkennen. Dass es evtl. etwas zu viel schwarz/ zu dunkel ist, hat aber auch mit den blöden, runden Profilbildern zu tun. Finde diese Vorgabe blöd, da ich immer Avas oder Bilder habe, die mit 4 Ecken viel besser aussehen, da die Bilder nunmal auch 4 Ecken haben.
    Man sieht auf dem runden Bild nichtmal den Ansatz des Pümpels aka Manipulators und des Gewehrarmes und die Ohren sollten auch nicht so abgeschnitten sein. Mit anderen Dalek-Bildern wäre es mit dem runden Ausschnitt aber noch viel unerkennbarer geworden.

    @yoshi
    Fandest du „The End of Time“ vielleicht auch beinahe so schlecht wie „Last of the Time Lords“? Da in beiden Fällen der gleiche Bösewicht auftritt und dadurch, dass End of Time dann auch wirklich das Finale des 10ten Doktors ist und beide nicht wirklich gelungen sind, kann man diese beiden Finale leicht verwechseln.
    Man sollte nur nicht das Finale der 4ten Staffel mit dem Finale des 10ten Doktors, das zugleich das Finale der Post-S4-Specials ist, durcheinanderschmeissen.

    #37953

    Yoshi
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    So, ich bin jetzt zu verwirrt, ich schreibe dir kurz, was ich mit „Sonic 2006“ meine und dann sagst du mir einfach welche Folge ich meine – egal welche Folge es ist: Es spoilt massiv das Ende der Geschichte:
    Der Doctor besiegt den Master weil alle an ihn denken und dadurch das Netzwerk des Masters zusammenbricht.

    Das war so dämlich, dass als ich meiner Frau sagte, ich habe mich über eine Doctor Who Folge aufgeregt, sie sofort sagte, dass es diese sein müsse (sie hat sie nur Sonic 2006 genannt) – ich habe mich nach dem Ende der Folge bestimmt eine Viertelstunde lang über den geistigen Dünnpfiff den die Schreiber dort abgesondert haben echauffiert. Oder mehr, ich weiß nicht. Wenn man meine Frau fragt wahrscheinlich mehr.

    EDIT: Zeugenaussagen belaufen sich auf eine Stunde.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 1 Woche von  yoshi.
    #37960

    Shogoki
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    Du meinst Last of The Timelords, das Staffel 3-Finale. Ganz schlimm fand ich dabei auch den Gastauftritt von Dobbie, den Elf aus Harry Potter als The Doctor. Der erste Teil des S3-Finales, Utopia, ist ja noch ziemlich gut und ganz anders als die folgenden und der zweite Teil ist auch noch in Ordnung, aber der dritte und letzte Teil des Finales ging total in die Hose und man fragt sich dabei nur, warum das so geschrieben wurde.
    Die Folge mit der Tochter des Doktors ist ebenfalls ein Kandidat für den Stinker der Serie. Sterbenslangweilig.
    Und natürlich alle 5 Post-S4-Filme. Mit denen wollte die BBC die Superstar-Kuh Tennant so lange melken, bis man ihn in der Rolle nicht mehr sehen konnte, so, dass man froh war, als er endlich nach 5 endlosen und miesen Filmen regeneriert ist.

    Glücklicherweise definiert sich die Serie aber sehr viel mehr über die guten Folgen, die Suche nach dem größten Stinker ist nur einer der vielen Aspekte, die diese Serie bietet.
    Ganz großartige Folgen, neben denen im Thread schon genannten, die zum besten gehören, was Fernsehunterhaltung je zu bieten hatte, sind Das Mädchen im Kamin oder der Zweiteiler The Human Nature/ Family of Blood. Im Zweiteiler bietet Tennant die beste schauspielerische Leistung seiner Amtszeit, neben der Leistung in Midnight, der legendären Szene in Blink und der Interaktion mit John Hurt und Matt Smith im Jubiläumsfilm – auch wenn das letzte nach seiner Amtszeit war.
    Und Listen mit dem 12ten Doktor, ist ganz großartig-einzigartig in der langen Historie der gesamten Serie. Sogar Clara und Danny Pink nerven in der Episode nicht, sondern spielen gut und werden wunderbar in die Geschichte eingewoben. Phänomenale Folge!

    Was ist euer liebstes TARDIS-Design?
    Meins ganz klar das erste des 11ten Doktors, in der Zeit mit Amy, Rory und River, was zugleich das Design der insgesamt besten New Who-Staffel, der 5ten, ist.

    Natürlich ist alles, was ich schrieb, imo und imo auch diskussionswürdig.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 1 Woche von  shogoki.
    #37993

    Double
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    Dass man Last of The Timelords als so offensively bad empfindet, kann ich nicht nachvollziehen. Ich fands OK, auch wenn Potential verschenkt wurde (z.B. mit Jack, der wortwörtlich nur dabei war, aber darüber war ich schon froh) und der in der Serie gerne übertriebene Doctor-Hype mit der Auflösung in die Spitze getrieben wurde. Was im Sinne der Serie dann aber auch wieder irgendwie passend ist.
    Also, ich kann grundsätzlich verstehen, dass man die Story/Auflösung so dermaßen daneben findet, aber nicht, wenn man Who sonst kennt und mag. So kreativ, wie die Geschichten meistens sind, sind sie eben öfters auch etwas trashig und unlogisch, das gehört irgendwie dazu oder nimmt man zumindest oft in Kauf. Da dann diese Folge als hervorstechende Monströsität auszumachen ergibt für mich keinen Sinn, denn dann müsste man sich in der ganzen Serie an vielen Stellen ärgern. Was Yoshi vielleicht auch tut. Wenn ich so drüber nachdenke äußert Yoshi eh vergleichsweise oft Kritik über irgendetwas, verglichen mit dem Durchschnittsuser?! Schau mal dass dein Wurzelchakra im Gleichgewicht bleibt, Dino wink

    Nett fand ich am S3-Finale noch den Querverweis auf Torchwood bzw umgekehrt (Martha altert bei ihrem Gastauftritt dort ähnlich wie der Doktor (nur ohne Dobbie-Verkleinerung)). Und eine Verbindung oder zumindest Inspiration zu Torchwood S3 meine ich dort auch entdeckt zu haben (irgendwas mit 10% der Weltbevölkerung töten? Im Vergleich zu den 10% aller Kinder, die die Aliens in S3 Torch wollen).

    Huch, die Tochter-Folge gehört zu meinem erweiterten Kreis der Lieblingsfolgen. Was ist da los? Chemie, Story, Auflösung, Feelings für Marthas Bekanntschaft und das scheinbare Ende, Twist am Ende inkl. Aussicht für spätere Folgen: alles sehr interessant imo. Zustimmung aber fürs Mädchen im Kamin, fantastisch. Auch wenn der Doktor sich da so dermaßen dumm verhält am Ende. DA kann man sich drüber echauffieren, imo. Human Nature/Family of Blood fand ich wie alle „Out of the Box“-Folgen, in denen der Doktor/die Hauptfigur(en) mit einer mysteriösen Selbstverständlichkeit nicht im gewohnten Mittelpunkt des Geschehens stehen (siehe auch: Blink, Love&Monsters, Random Shoes@Torchwood), sehr gut. Mit der Doppelfolge ging es mir nur irgendwie etwas zu lange, und/oder ich finde die Zeitperiode nicht soo toll, weiss auch nicht mehr, was für mich gefehlt hat. Aber nicht viel, war schon sehr stark.

    Die Kritik an den Post-S4-Specials kann ich auch nicht nachvollziehen. Die abschließende End of Time-Doppelfolge von Tennant habe ich wie gesagt noch nicht gesehen, aber die 3 Folgen davor gehören imo zu den besser ausgearbeiteten Stories der Serie.
    The Next Doctor – Gute Idee, gutes Casting und das erste Mal in der Serie überhaupt eine ausdrückliche Hommage an die früheren Doktoren.
    Planet of the Dead – Gute Chemie mit dem mal etwas anderen Sidekick und eine interessante Story (Crossover aus Langoliers und Flight of the Phoenix mit etwas Kammerspiel und einer Anspielung auf Midnight (<3), what’s not to love?) und immer spannendere Anspielungen/Ausblicke auf das Tennant-Ende.
    The Waters of Mars – Für mich eine der wertvollsten Who-Folgen überhaupt, setzt sie sich doch erstmals und endlich mit dem Thema des Doktor’schen Gott-Komplexes auseinander, nachdem eines der Hauptmerkmale der Serie ja ansonsten die fast uneingeschränkte Zelebration des Doktors ist (mit dem S3-Finale wie gesagt als Spitze dieses Eisbergs). Auch davon ab besser umgesetzt als die anderen „Lonely Spacestation in Trouble“-Folgen.

    Am ehesten fehlt in diesen Folgen im Vergleich zu den vorigen der Trashfaktor, glaube ich. Vielleicht hast du den so lieb gewonnen, Shogo?

    Ich bin jedenfalls froh über jede zusätzliche Tennant-Folge und auch über dein Insiderwissen, z.B. bezüglich des frühen Ecclestone-Endes!

    • Diese Antwort wurde geändert vor 7 Monate, 1 Woche von  double.
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    #38004

    Shogoki
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    Auf den Post muss ich ausführlich antworten. Habe schon ein Word-Dokument angelegt, aber könnte dauern.

    Aber 4 Dinge: Christopher Eccleston ist nicht verwandt mit Bernie Ecclestone.
    Passiert vielen Leuten, sind ja beides Briten, aber dass sie nichts miteinander zu tun haben merkt man schon an Sympathie und Ausstrahlung. Übrigens hat Eccleston angekündigt zum 100-Jahre-Jubiläum nochmal den 9th Doctor zu spielen – da wäre er 99 Jahre jung und die unbekannten BBC-Elders schon lange gegangen. Dieses Versprechen macht mir Hoffnung auf einen weiteren Auftritt des viel zu kurzlebigen Doctors.

    Die Filme finde ich sogar ziemlich trashig. Vielleicht sogar zu sehr, aber da gibts auch noch einen anderen Grund, den ich noch ausführen werde.

    The Waters of Mars ist noch das Beste der Specials und die „Verwandlung“ zu „Time Lord Victorious“ fand ich auch gut, aber ansonsten wertvoll?
    Was ich gut und passend an der Folge gefunden hätte, wäre wenn die ganze Sache mit den alten Ice Warriors verbunden wäre. Das hätte die Folge rund und wertvoll machen können, aber die Chance wurde verpasst und die Ice Warriors sind bislang erst in einer S7-Folge in New Who aufgetaucht, die zweite kommt in diesem Jahr.

    Die Torchwood-Spoiler werde ich mir nicht ansehen. Ich merke, warum ich die Serie damals kaum mochte und genieße sie jetzt erstmals. Wobei Out of Time/ Die Gestrandeten SO langweilig war, dass das wohl die langweiligste Folge der gesamten NewWho-Ära ist. Durch das erstmalige Aufmerksam-Schauen wären Spoiler zum weiteren Verlauf wirkliche Spoiler, habe sehr viele Dinge von damals vergessen oder nicht mitgekriegt. Bin froh, dass ich nun mit Staffel 1 fertig bin, die 2te war ja sehr viel besser und die 3te der Höhepunkt; die 4te Staffel kenne ich aber noch gar nicht.

    #38011

    Yoshi
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    Double, du hast schon Recht, ich meckere häufig über Doctor Who. Die besonderen Highlightfolgen wie Blink oder der Hautmensch sind es zwar durchaus wert, die Serie zu schauen und ich habe auch viel Spaß mit den Daleks und gewissen Companions oder Semi-Companions (besonders Donnas Großvater, großartig!), aber ca. 2/3 der Folgen sind in meinen Augen äußerst trashig oder verschenken mit mangelhafter Durchdachtheit oder Fanservice zu viel Potential. Das, oder mit Cybermen, die wirklich restlos immer fürchterlich sind. Vielleicht meckere ich aucha llgemein viel über Dinge, das ist mit noch höherer Wahrscheinlichkeit wahr :ugly:.

    Dass ich diese (imo aber schon ganz besonders hervorstechend dumme) Auflösung so richtig monströs schlimm fand, hängt vielleicht aber schon damit zusammen, dass es quasi eine nahezu exakte Wiederholung des großen Storyfinales von Sonic 2006 ist. Wenn du das Spiel wie ich 40-60 Stunden gespielt hättest, hättest du auch ein Trauma ;).

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    #39076

    Shogoki
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    @double
    Insiderwissen ist übertrieben. Den Ablauf und Gründe für seinen Ausstieg kann man leicht nachrecherchieren, gibt ja viele Fan-Foren.
    Auffälig ist aber der Fakt, dass die BBC seinen Abschied vorzeitig und ohne Absprache inkl. ausgedachten Gründen für seinen Ausstieg per Pressemitteilung öffentlich gemacht hat. Die Sache wirft ein sehr schlechtes Licht auf die BBC und ihre Verantwortlichen, und hat Eccleston damals den endgültigen Entschluss für die Entscheidung abgenommen. Auch wenn er im Nachhinein gesagt hat, dass er die Entschuldigung der BBC angenommen hat und damit die Sache für ihn erledigt wäre, bleibt das wohl im Gedächtnis. Und irgendwas muss ja sein (oder auch nicht), da er weder Hörspiele spricht, noch die dritte Hauptrolle in Day of the Doctor übernommen hat. Aus diesem Mist-Abtörner haben sie mit John Hurt als War Doctor aber das Beste gemacht, was möglich war. Den will ich auch nicht mehr missen und ich finds so schade, dass es keinen weiteren Auftritt von ihm geben wird.
    Eccleston als Doctor wird auch nochmal geiler in seinem eh schon grandiosen Auftritt in „Dalek“, wenn man das Jubiläumsspecial gesehen hat, da das unter anderem auch das Prequel zur neuen Serie ist – in der Folge schimmert der War Doctor voll durch.
    Überhaupt gehört „Dalek“ zu meinen Favorites. Es ist die Folge gewesen, die bei mir den Funken voll entfacht hat. Direkt nach der schrecklichen Furz-Alien-Doppelfolge ist die Serie mit dieser Folge endgültig im neuen Jahrtausend angekommen. Endlich blitzte das Potenzial auf und Eccleston wurde in dieser Folge ganz furios endgültig zum Doctor. Und es ist die beste Dalek-Folge der neuen Serie.

    An Last of The Timelords hat mir auch nur gefallen, dass Jack zumindest anwesend war.
    Eigentlich wars ja eine ganz nette Idee, dass der damals völlig überzogene Tennant-Hype mit dem Jesus-Ende aufs Korn genommen wurde, aber filmisch gut oder passend oder gut umgesetzt war das halt nicht. Zur gleichen Zeit kam die erste Torchwood-Staffel die das gleiche Problem hatte. Es passiert lauter komischer Kram um die herum und die Schauspieler sind ganz ernst. Der Witz, der imo aus dem Kontrast der ernsthaften Schauspieler und dem Geschehen drumherum entstehen sollte (wie bei Die nackte Kanone) hat aber nicht geklappt. Weder im Who-S3-Finale, noch in der ersten Staffel von Torchwood – es wirkt viel zu dick aufgetragen und dadurch unfreiwillig komisch. Torchwood-S2 und Who-S4 sind dann viel lockerer und dadurch besser.
    Und Last of the Timelords ist offensively bad – ohne diese Folge wäre das S3-Finale ganz deutlich das beste Staffelfinale bis dahin gewesen.

    Was ich an der neuen Serie beeindruckend finde, ist, dass keine Folge einfach nur kacke schlecht ist. Jede einzelne Folge hat mindestens eine gute Szene – oft im humorvollen Bereich – die man nach der Folge aber meist vergisst. Die in der Erinnerung total miesen Folgen gewinnen dadurch beim nochmaligen Schauen an Wert, die sehr guten meist ebenfalls. Das merkt man auch daran, dass die meisten Fans, neben den unzweifelhaften Meilensteinen, sehr unterschiedliche Auffassungen über die Episoden haben. Wie Double und ich bei The Doctor´s Daughter – in jeder Episode kann etwas sein, was irgendwen gerade anspricht, auch wenns sonst jeder mistig findet.
    Da ich weiß, dass es in jeder Staffel Folgen gibt die, ich nicht mag, aber trotzdem gute Szenen beinhalten werden, aber auch mindestens eine komplett herausragende Folge dabei sein wird, die nur in Doctor Who möglich ist, kann ich mich bei Doctor Who nicht ärgern, sondern freue mich umso mehr über die Highlights.
    Auch schauspielerisch gibt es in kaum einer Folge etwas auszusetzen. Gerade Capaldi ist fantastisch, obwohl er gegen insgesamt sehr mittelmäßige Skripts und eine nervige Clara anspielen musste. Allein wegen ihm lohnen sich auch die miesen Folgen der letzten 2 Staffeln (wobei ich seit dem unglaublichen S6-Auftakt mehrheitlich enttäuscht von den großen Handlungsbögen bin – die Stärke liegt wieder ganz klar bei Einzelepisoden „out-of-the-box“ – aber eigentlich sind ja fast alle der Folgen, die zu den Meisterwerken der Fernsehgeschichte gezählt werden, out-of-the-box).

    Da muss ich auch Lek ganz doll zustimmen. Auf die nächste Staffel freue ich mich sehr, da Clara weg ist und es zum Moffat- wie Capaldi-Abschied einen ganz großen Knall geben sollte. Das Weihnachtsspecial war schon ganz großartige Unterhaltung und da wurden manche Punkte angesprochen, auf die man in der finalen Staffel dieser Ära schon gehofft hat.

    @yoshi
    Was meinst du denn mit dem Hautmenschen? Etwa die beiden Folgen mit dem letzten Menschen, dem Handtuch? Oder The Empty Child, da könnte diese Umschreibung auch noch irgendwie passen.

    PS:
    Ich hoffe sehr, dass der Vorspann der ersten 4 Staffeln wiedererweckt ist. Das ist der beste, zieht einen so rein bzw. drückt einen so sehr in den Sessel, wie sonst kein anderes Serien-Intro. Das Intro aus 5 und 6 ist auch sehr schön, wirkt durch das Orchester etwas pompöser und optisch irgendwie „britischer“, aber es ist auch deutlich langsamer, optisch wie musikalisch. War damals aber eine schöne Abwechslung. Das aktuelle Intro gefällt mir aber gar nicht. Optisch zu langsam, musikalisch viel zu schrill durch das Mellotron.
    Wenn ich Folgen der ersten 4 Staffeln sehe, ist klar, welcher Vorspann der einzig wahre ist.

    #39263

    Shogoki
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    Part II @ Double
    Was mir an den Post-S4-Specials nicht gefallen hat, war auch das Casting in diesen Folgen. In S4 gab es den bis dahin besten Companion, Donna, in den Specials hat er nur zeitweise Begleiter, die kaum interessant bis unsympathisch sind. Und alleine war Tennant einfach viel zu emo! Das nervt mich an seiner Ära sowieso: Erst supernervige Liebelei mit Rose, dann Emo wegen Rose und scheiße zu Martha, die viel klüger, mutiger und heißer als Rose ist, dann super Chemie mit Donna und danach der überhebliche wie selbstzweiflerische Superemo. Das klingt alles negativ, ist es ja auch, aber trotzdem finde ich ihn super. Außerhalb dieser großen Charakterzüge, in den großen Einzelepisoden und in S4, zeigt Tennant ja, wie geil er sein kann. Vielleicht war das frühe Eccleston-Ende auch ein Grund, dass die Ausgangslage für Tennant etwas schwierig war, da viele Stories ursprünglich für den 9ten Doctor konzipiert wurden.
    Der Großvater von Donna in den letzten beiden Specials ist aber natürlich super als Begleiter. Der war ja, allerdings in einer anderen Rolle, ja schon bei der alten Serie dabei.

    Ansonsten habe ich damals nur das erste S4-Special gesehen. Nach der 4. Staffel als vermeintlicher Höhepunkt flaute das Interesse ab – erst mal keine neue Staffel, kein neuer Doctor und unklar, ob es überhaupt eine Zukunft nach Tennant geben würde. Das erste Special, bei dem mich die Figuren nicht interessierten und die Feinde Cyberman waren, hat mein Interesse dann erstmal komplett getötet.
    Erst Smith und die erste neue Staffel brachte mein Interesse zurück. Erst da habe ich auch die fehlenden Specials geschaut. Im Vergleich zu S5 war die Qualität aber einfach grauselig. Ich finde, dass sich diese Specials ziehen und Tennant sogar zum Ende hin nervt. Zwischen der großartigen S4 mit Donna und der noch großartigeren S5 mit den Ponds und Fortführung der River Song-Geschichte wirken die Specials und die Figuren darin überflüssig, bis auf Großvater Noble, und ich hätte das einfach nicht gebraucht.
    Und trotzdem ist es wahrscheinlich gut, dass es so gekommen ist, denn wenn Tennant sich nicht zu den 2 Specials im Jahr bereiterklärt hätte, hätte es nach S4 vielleicht keine S5 gegeben.

    Ein weiterer Aspekt, der mir Spaß in den letzten Jahren bringt:
    Die Schauspieler suchen und zählen, die in Game of Thrones und Doctor Who auftauchen. Die beiden Serien haben den afaik größten Pool an Schauspielern, die in beiden Serien auftauchen, wobei die Serien aber rein gar nichts miteinander zu tun haben. Aber manchmal hatte man den Eindruck, dass das Suchspiel und optische Anlehnungen an GoT wichtiger waren, als die Stories. Daher auch in der Hinsicht ganz gut, dass der GoT-Fan Moffat den Stab weiterreicht.

    #39264

    Shogoki
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    Da fehlt noch was:
    Was fandest du am Verhalten des Doctors am Ende des Mädchens im Kamin dumm? Etwa das Ding mit dem Pferd, da das aufgesetzt wirkte? Wenn, dann beschreibt das meine paar Probleme mit ihm ganz gut.
    Aber in Day of the Doctor wurden viele der Negativpunkte, wie seinem Hang zur bedeutungsschwangeren Theatralik, aufgegriffen und genial persifliert. Selbst seine umstrittene Regeneration und seine letzten Worte – da wurde vieles wieder gerade gerückt und man wurde völlig mit ihm versöhnt.

    Bis April ist noch Zeit zum Nachholen, dann startet die Jubiläumsstaffel 10. Hoffentlich mit allen an Bord, auch dem regenerierten Doctor-Fan Double!

    #40286

    Double
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    Thank You For Posting. Aufgrund von RL werde ich so schnell leider nicht regenerieren können.

    @Mädchen im Kamin: Ne, ich meinte, dass der ach so unendlich kluge Doktor nicht daran denkt, dass sein als kurz angedachter Rückzug auf das Raumschiff in der Welt der Madame natürlich eine ganz andere zeitliche Auswirkung hinterlassen wird. Statt dass er sie also gleich mit aufs Schiff nimmt mad
    So kam es natürlich zu der (ge)wichtigen tragischen Komponente, aber eben mit billig fahrlässiger Autorenkunst.
    Das mit dem Pferd finde ich schon auch eher zum Augen rollen und so ein Fall, bei dem man es mit dem dick Auftragen in der Serie etwas übertrieben hat. Das hinterlässt dann auch einen etwas faden Beigeschmack insgesamt bzw auf die Dauer, da bin ich bei dir, ich sehe den (Tennant-)Doktor also durchaus auch nicht kritiklos, aber wie du schon irgendwie sagst (denke ich) überwiegt bei Doctor Who einfach das, aus vielen tollen Momenten in dadurch vielen unterhaltsamen Folgen geformte, positive Gesamtbild.

    Der übertriebene (again, Tennant-)Doktor’sche (wobei das für mich in Ermangelung der Kenntnis weiterer Doktoren (Eccleston kann man ja eben leider kaum zählen mit der einen popeligen Staffel) nunmal stellvertretend für die Serie bzw DEN Doktor ist) Selbsthype und Pathos/Theatralik ist für mich durchaus eine zweiseitige Medaille, gehört gleichzeitig irgendwie dazu aber weckt auch kritische Gefühle (u.a., ob man es denn nicht anders/dezenter lösen könnte). Es erzeugt aufjedenfall ein der Serie ganz eigenes Gefühl zwischen zustimmender Bewunderung, etwas peinlich berührtem Fremdscham und dem vermutlich auch aus diesem Zwist resultierenden gewissen Trash-Faktor – eine Mischpoke, die sonst neben eben Torchwood wohl keine Serie „bieten“ kann.

    Waters of Mars fand ich daher toll und überfällig, da der Doktor dort mal nicht von anderen belobhudelt und superlativ..iert? wird, sondern sich in Ermangelung dieser ihn stellvertretendend zum unzweifelhaften Gott schön-redenenden Begleiter (die damit sein von dir ja scheinbar auch kritisiertes, mitunter dick aufgetragenes Verhalten innerhalb der Serienlogik rechtfertigen) einmal ganz selbst als eben Timelord Victorious aufspielt, dadurch erstmals direkt eine Arroganz offenbart, die so nachvollziehbar wie verräterisch ist, aber Schlussendlich damit scheitert und so schließlich doch Schwäche in der scheinbaren Allmacht zeigt. Man (/Ich) fragt sich ja doch oftmals in der Serie: „wenn der Doc wirklich so geil ist, wie er und vor allem alle anderen tun, wieso geht dann bitte soviel schief und wieso sterben so viele Leute? (z.B. auch Rose fast direkt in „Dalek“).
    Dazu noch eine „Gegenspielerin“, die ihn, was verantwortliches und heldenhaftes Verhalten angeht, ziemlich vorführt. Im Endeffekt so ziemlich das Gegenteil zum S3-Finale. (wtf übrigens@Sonic 2006, für dieses Verbrechen kann der Doc dann aber wirklich nichts)
    Zu den Ice Warriors kann ich mangels Kenntnis der alten Serie nichts sagen (und sie daher auch nicht vermissen).

    Cybermen sehe ich ein bisschen freundlicher als ihr, was vermutlich an meiner Who/Torchwood-Geschichte liegt. Eines mittlerweile fernen Tages zappte ich nämlich zufällig in Torchwood Season 1 Folge 4 rein, die mit der Cyberwoman. Ich meinte noch im Hinterkopf zu haben, dass Ash Torchwood einmal gelobt hatte, konnte es aber nicht nachvollziehen, so trashig war dieser Quatsch, der mir auf dem Bildschirm geboten und daher schnell wieder abgeschalten wurde.
    Fast Forward zu ein paar Jahre später (und mittlerweile auch schon wieder einige Jahre zurück) zappe ich in Torchwood Season 4 in eine Folge des ersten Drittels und gucke gebannt 3 Folgen am Stück, fasziniert von der interessanten Prämisse und der mitunter gezeigten (und besonders eben in Torchwood S3/S4, aber auch sonst in Who und Torch ausgeprägten) Schonungslosigkeit. Da fasse ich also den Entschluss, Torchwood doch noch eine Chance zu geben, und zwar von Anfang an. Davon, dass Doctor Who da überhaupt was mit zutun hat, weiss ich in Ermangelung so ziemlich jeden Wissens über die Doktorserie für noch einige Zeit nichts.

    Nochmal Forward, ich habe mittlerweile Torchwood durchgeguckt und lieben gelernt und auch erfahren, dass es sich dabei um einen Doctor Who-Spinoff handelt und die Ursprungsserie daher wohl ziemlich sicher auch etwas für mich und sowieso ziemlich gut sein soll. Daher wage ich mich also irgendwann schließlich an den Doktor, und, um zum Ausgangspunkt der Anekdote zurückzukehren, stoße dort auf eure geliebten Cybermen, die durch die nun entstehende, für mich neue Verknüpfung zwischen den beiden Serien automatisch an Charme gewinnen. Erfolgreiches Crossover-Charming quasi. So finde ich dadurch die bis dahin für mich auch Jahre nach dem abturnenden Zapp-Eindruck immernoch mit-schlechteste Torchwood-Folge ein bisschen besser und kann auch den Auftritten in der „eigentlichen“ Serie mehr abgewinnen. Einfach nur, weil die Dinger wissentlich im geteilten Universum meiner zwei Lieblingsserien existieren. It’s Magic.

    1 GUF-Mitglied hat sich für den Beitrag bedankt.
    #40291

    Shogoki
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    Wow, seit dem WE nicht im GUF gewesen und kaum guck ich wegen Tazel rein, postest du im selben Augenblick deinen Beitrag. Perfektes Timing!

    Da das RL eine bitch ist und ich aufgrund dessen auch Torchwood nicht ständig gucken kann (am WE die vorletzte Folge der 2. Staffel gesehen), kann ich verstehen, dass du nun nicht gleich die fehlenden 2 Post-S4-Specials + 5 Staffeln + direkt mit der neuen Staffel weiter, durchziehen kannst und willst, aber ich empfehle dir, dass du wenigstens ein wenig weiterschaust. Gerade, wenn du quasi nur Tennant kennst.
    Matt Smith bspw. ist mein Lieblingsdoctor, übergreifend. So jung (der jüngste Doctor-Darsteller EVER mit 25 Jahren zu Beginn), so andersartig schon allein wegen seinem Aussehen, und man merkt ständig, was für ein altes Alien in diesem jungen Körper steckt, was er alles erlebt hat und wie er mit seiner Schuld aus dem Time War umgeht – dieser Time War liegt zwischen der alten und neuen Serie; also da hat man nichts verpasst, wenn man nur die neue Serie kennt.
    Er hat eine ganz andere Ausstrahlung und ein anderes Schauspiel als Tennant, seine Augen, das Motto „trust your doctor!“ was sich vor allem auf Amy bezieht und die fairytale-Atmosphäre zwischen beiden, aufgrund ihrer Freundschaft und nicht wegen Liebesgeturtel, da beide vergeben sind.
    Smith ist deutlich weniger theatralisch, seine Präsenz macht das auch nicht nötig. Was nicht heisst, das er introvertiert sei. Oder das er nur das alte Alien im jungen Körper ist, denn gleichezeitg ist er ein Kind im Geiste – und diese krassen Gegensätze machen Matt Smiths Doktor zum Spektakel.
    Es gibt gerade mal eine einzige Szene von ihm (Mitte der 6ten Staffel), die zu dick aufgetragen ist.

    Also ich empfehle dir ganz deutlich, die 5te Staffel zu gucken, da die beste Staffel und beste Staffelgeschichte.
    Auf jeden Fall und unbedingt das 50 Jahre-Special „The Day of the Doctor“! Endlich erfährt man, was mit dem ominösen Time War eigentlich war, dazu 3 Doktoren auf einmal und alles grandios, lustig, aufschlussreich, extremst time-wimey und natürlich eine riesengroße Liebeserklärung und Hommage an die Serie (aber eher an die neue Serie). Die schon angesprochene „Versöhnung“ mit dem 10ten Doctor at his best ist ein zusätzliches Mega-Plus.

    Torchwoods Frobisher in der Rolle des 12ten Doctors willst du bestimmt auch sehen. Denn er ist ebenfalls ganz super und steht nur knapp hinter dem 11ten zurück. Aber auch wieder völlig anders, die Doktoren 1-4 schimmern bei ihm oft durch.
    „Listen“ aus S8 und „Heaven Sent“ aus S9 – die beiden besten Folgen seiner bisherigen Amtszeit sind Pflicht.

    So sieht das Programm schon wesentlich schaffbarer aus. Es geht ja auch nicht ums Schaffen, sondern dass du das Beste aus deiner ehemaligen Lieblingsserie mitnehmen kannst – das bereichert dann auch das RL!
    Schreiben wollte ich noch, da es in meinen Posts anders klingt, dass Tennant einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler ist und eine unheimlich sympathische Art und Ausstrahlung hat. Nur seinen Doctor finde ich nicht so gelungen, wie die seiner Nachfolger.

    Die Geschichten aus deinem Leben sind immer höchst amusänt und aufschlussreich! Du solltest eine Biographie schreiben – und das mein ich völlig ernst, nach deinen Beiträgen hier und im Ganon!

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