Et voilà – gerade durchgespielt…

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Dieses Thema enthält 876 Antworten und 41 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Biber vor 1 Tag, 8 Stunden.

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  • #86795

    Z.Carmine
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    21.Devil May Cry 4 HD SE
    PS4

    Nach einer Pause die Story beendet, waren nur noch 3 Missionen übrig.
    Ich wurde nicht so recht warm mit dem Spiel. Die Geschwindigkeit des Spielercharakters war mir zu träge/langsam(warum rennt man nicht sofort, sondern erst nach einer kurzen Strecke?), mit dem Kampfsystem kam ich nicht zurecht. Kein gutes Gefühl, nur mit eingeschaltetem Hilfssystem starke Kombos auszuführen, Neros Exceed-System war für mich unklar. Dazu noch diese unsägliche Ausrichtung nach der Blickrichtung des Charakters, was Angriffe/Ausweichen angeht.
    Der Heranzieh-Move funktioniert auch nicht so, wie ich es gern hätte. Im Traversing gab es Stellen, wo man ihn mehrfach hintereinander einsetzen muss, was des öfteren nicht zuverlässig funktioniert hat. Im Kampf fand ich es schlecht einzuschätzen, ob man nah genug am Gegner ist, was besonders bei einem bestimmten Boss störend war (Der war aber sowieso entnervend.).

    Unnötig fand ich auch, dass man in nicht Missions-relevante zuvor besuchte Gebiete gehen kann, was mich schon etwas Zeit gekostet hat.
    Ebenso hat mir das Boss-Recycling nicht gefallen.

    Die optionalen Challenges schienen für meine Fertigkeiten bisweilen deutlich zu schwer.
    Schlecht finde ich auch, dass man den Schwierigkeitsgrad im Spieldurchlauf nicht senken kann, man müsste auf einem niedrigeren Schwierigkeitsgrad ganz von vorne anfangen.

    Story und Atmosphäre sowie Musik fand ich in Ordnung.

    Ich hatte keine Eingebung bezüglich eines Wertungssystems. Ich würde es nicht empfehlen.

    2018
    01.Mass Effect Andromeda
    02.Atelier Lydie & Suelle
    03.The Witcher 3:Wild Hunt Goty
    04.Monster Hunter: World
    05.The Legend of Zelda: BotW
    06.Rime
    07.Deus Ex: Mankind Divided
    08.Monster Hunter 4 Ultimate
    09.Rayman Legends
    10.Tomb Raider
    11.Rise of the Tomb Raider
    12.XCOM 2
    13.Octopath Traveler
    14.Monster Hunter XX
    15.Prince of Persia (2008)
    16.Fairy Fencer F Advent Dark Force
    17.Titanfall 2
    18.Destiny 2
    19.Hollow Knight
    20.Dragon Quest XI

    Don't get hit, and you won't get hurt.

    #86846

    Z.Carmine
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    22.God of War 3 Remastered

    Im Gegensatz zu den Vorgängern, bei denen ich vor Jahren mittendrin frustriert auf einfach gestellt hatte, kam ich hier auf “Normal” grösstenteils gut durch. Ich bin sogar ausserhalb von Kämpfen öfter gescheitert als im Kampf. Nur am Ende empfand ich, dass Gegner zu viel aushalten, obwohl ich die erste Waffe komplett verstärkt hatte. Außerdem hätten es ein paar QTE weniger auch getan.

    Die Länge hat gepasst, nur zwischenzeitlich hatte ich die Befürchtung, es wäre womöglich zu kurz.

    Kratos könnte aber ruhig etwas schneller laufen, und manchmal hätte ich gerne die Kamera selbst gesteuert, um mehr Überblick zu haben.

    Wenn man das Genre mag und nichts gegen die Gewaltdarstellungen, gerade gegenüber Nicht-Kombatanten, hat, macht man hier sicher nichts falsch.

    2018
    01.Mass Effect Andromeda
    02.Atelier Lydie & Suelle
    03.The Witcher 3:Wild Hunt Goty
    04.Monster Hunter: World
    05.The Legend of Zelda: BotW
    06.Rime
    07.Deus Ex: Mankind Divided
    08.Monster Hunter 4 Ultimate
    09.Rayman Legends
    10.Tomb Raider
    11.Rise of the Tomb Raider
    12.XCOM 2
    13.Octopath Traveler
    14.Monster Hunter XX
    15.Prince of Persia (2008)
    16.Fairy Fencer F Advent Dark Force
    17.Titanfall 2
    18.Destiny 2
    19.Hollow Knight
    20.Dragon Quest XI
    21.Devil May Cry 4 HD

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    #87026

    Yoshi
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    Heute habe ich Rocket: Robot on Wheels beendet. Das Debut-Spiel von Sucker Punch (Sly, Infamous) folgt ziemlich nah der Banjo-Kazooie Formel für Collectathons, legt aber großen Wert auf eine realistische Spielpysik. Rocket fährt auf einem Rad durch die Gegend und entsprechend spielt Momentum eine entscheidende Rolle in vielen Hüpfaufgaben. Die Level haben eine sehr gute Größe, allerdings sind spätere Level ziemlich zerhackt, was wahrscheinlich dem Speichermanagement geschuldet ist. Rocket ist eines der besser aussehenden N64-Spiele, mit netten Texturen und abwechslungsreicher Grafik, das wird wahrscheinlich bei den größeren späteren Levels für Probleme gesorgt haben. Die Unterteilungen sind aber sinnvoll gewählt und teilweise durch isolierte lineare Geschicklichkeitsaufgaben und Rätsel weniger auffällig.

    Die Steuerung ist einerseits ein wenig gewöhnungsbedürftig, andererseits haben die Entwickler ein gutes Maß aus Herausforderung durch die Spielphysik und Leveldesign gefunden. Manchmal ist es allerdings schon so, dass mir nur Lösungen eingefallen sind, die ein wenig so wirkten, als würde ich die konsequente Umsetzung der Physik missbräuchlich nutzen. In Sachen Qualität des Leveldesigns muss ich sagen, dass die Grundidee der meisten Level gelungen und die Einzelaufgaben spaßíg sind. Der Collectathon-Aspekt ist aber in Hinblick auf die Gegenstücke der Noten, die sogenannten Tokens, etwas unglücklich geraten und in jedem Level außer einem habe ich am Ende noch langwierig nach den letzten Tokens suchen müssen, weil diese in bisweilen ziemlich obskuren Positionen, die nur schlecht einsehbar sind, versteckt wurden. Das muss echt nicht sein, bei einem Sammelgegenstand, von dem man nominell 200 je Level sammeln muss (nominell, weil es fünfer und zehner Tokens gibt, die aber einen nur geringen Anteil an den Gesamttokens ausmachen).

    Insgesamt ist Rocket aber das beste 3D J&R das ich dieses Jahr nachgeholt habe und ein überzeugender Einstiegstitel für Sucker Punch. Dass das Spiel neben Mario, Banjo und Rayman ein wenig untergegangen ist, ist einerseits schade, andererseits aber auch ein wenig verständlich angesichts der starken Konkurrenz. Durch den hohen Rätselanteil und den hohen Stellenwert von Momentum hat Rocket aber genug Besonderheiten, dass ein Kauf sich meines Erachtens lohnt und auch damals gelohnt hätte. Eine 7 statt einer 8 gebe ich neben dem Problem mit den Tokens vor allem wegen der Kamera, die äußerst unangenehm und bockig ist und an einigen Stellen durch ihr Eigenleben unmittelbar Tode verursacht hat, die im späteren Verlauf relativ streng bestraft werden, da man nach Verlust aller Lebensenergie immer ganz am Anfang des Levels abgesetzt wird.

    – Star Wing 7/10
    – Soleil 7/10
    – Crash Twinsanity 6/10
    – Burnout 3 7/10
    – Assassin’s Creed Rogue 6/10
    – Croc 2 6/10
    – Kya: Dark Lineage 6/10
    – Ittle Dew 2+ 9/10
    – Tonic Trouble 6/10
    – Mickey’s Speedway USA (N64) 6/10
    – Kao the Kangaroo Round 2 7/10
    – Tak und die Macht des Juju 6/10
    – Tak 2: Der Stab der Träume 7/10
    – Tak und die große Juju-Jagd 5/10
    – Burnout Revenge 7/10
    – Ty the Tasmanian Tiger 6/10
    – Chameleon Twist 6/10
    – Burnout Dominator 7/10
    – Rocket Robot on Wheels 7/10

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    #87041

    Biber
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    Ja, das deckt sich mit dem, was ich gehört habe. Ich habe es selbst vor ein paar Jahren gekauft, bisher aber nur kurz angespielt und war auch von der Kamera genervt.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #87106

    Zeratul
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    Wolfenstein: The New Order
    Ein in jeder Hinsicht genialer Shooter. Perfektes Gunplay, Stealth macht Spaß, ist sinnvoll und trotzdem herausfordernd, packende Geschichte, tolle Inszenierung und Blazkowicz ist einfach ein verdammt cooler Dude. Als besonderes Gameplay-Feature kann man nahezu jede Waffe einfach oder doppelt tragen um die Feuerrate auf Kosten der Genauigkeit zu erhöhen. Gerade bei größeren Gegnermassen ist das sehr hilfreich, leert aber auch schnell die Munitionsvorräte. Zudem verfügt fast jede Waffe über zwei Schussmodi mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. So feuert die Pistole normalerweise Salven mit 3 Schuss ab, kann aber auch mit einem Schalldämpfer ausgestattet werden, um Gegner heimlich zu erledigen. Jedoch feuert die Pistole dann nur noch einzelne Schüsse ab. Dazu kommt ein richtig abwechslungsreiches Missionsdesign in dem es neben der Action auch immer wieder ruhigere Abschnitte gibt, in denen man nur Dinge oder Informationen sucht, durch die Gegend schleicht oder leise einen Gegner nach dem anderen erledigt. Die Inszenierung ist teilweise echt derbe und die Bilder, die man zu sehen bekommt nichts für schwache Nerven. Dass die deutsche Version mit den entfernten Symbolen der Atmosphäre schadet, kann ich in keinster Weise bestätigen.

    10/10

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche, 6 Tagen von  zeratul.
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    #87136

    Biber
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    Gorogoa
    Das ist dieses Rätselspiel, über das alle schreiben, dass man es nur schwer erklären kann und das so eine besondere Erfahrung ist, weil es so einzigartig ist. Das hat mich neugierig gemacht und ich habe es gespielt und muss sagen: Man kann es nur schwer erklären und es ist eine besondere Erfahrung, weil es so einzigartig ist smile

    Na gut, man kann es natürlich doch: In Gogogoa manipuliert man handgezeichnete Bilder, indem man in bestimmte Bereiche der Bilder hereinzoomt oder herauszoomt. Dabei kann man die Bilder auf vier Panels neu anordnen, sie aufteilen oder kombinieren oder so zueinanderbewegen, dass sie miteinander interagieren. Im Grunde muss man permanent eine Verbindung zwischen den verschiedenen Bildern suchen und Schlüsse daraus ziehen. Zum Beispiel schiebt man eine Treppe mit einem Durchgang über einen Türrahmen eines anderen Panels. In dem Türrahmen steht ein Junge, der sich dann durch den Durchgang und die Treppe hochbewegt. Die Bilder sind dabei nicht konsistent, denn zum Teil verändern sie sich, wenn man rein- und wieder rauszoomt. Es ist nicht übermäßig schwer, aber man muss doch oft um die Ecke denken und sehr anders als in anderen Puzzlespielen. Die ganze Zeit während dieses sehr(!) kurzen – etwa einstündigen – Spiels empfindet man ein wohliges Gefühl, weil das Finden des richtigen Weges sehr motiviert und man ständig belohnt wird. Man kann auch immer mal wieder staunen, welche tiefen Welten in scheinbar platten Zeichnungen stecken. Da hängt dann im Hintergrund eines Bildes ein Gemälde an der Wand, in das man mehrfach reinzoomen kann und plötzlich befindet man sich an einem ganz anderen Ort. Diese Änderung kann dann wieder mit den anderen Bildern neu interagieren, so dass man zum Beispiel eine Figur so durch die Bilder laufen lässt, dass sie “schrumpft” und durch einen zuvor mauselochkleinen Durchgang passt. Das Spiel hat dabei eine ruhige, angenehme Stimmung und erzählt eine kleine, etwas vage Geschichte, ganz ohne Worte. Es ist wirklich so schön und so eine besondere Art, Puzzle zu lösen, dass ich das jedem, dem das Genre nicht fernliegt, dringend empfehlen möchte. Trotz der kurzen Spielzeit – es ist einfach eine sehr runde und schöne Erfahrung.
    9

    2018
    God of War – 10
    Super Mario Odyssey – 10
    Super Mario 64 – 10
    Slime-San – 9
    Gorogoa – 9
    Axiom Verge – 9
    Uncharted 4 – 8,5
    Splasher – 8,5
    Wonder Boy: The Dragon’s Trap – 8,5
    Life is Strange: Before the Storm – 8
    Super Mario Bros. 3 – 8
    Rive – 8
    Slayaway Camp: Butcher’s Cut – 8
    Steamworld Dig 2 – 8
    Day of the Tentacle – 8
    Membrane – 7,5
    Bulb Boy – 7,5
    Blossom Tales: The Sleeping King – 7,5
    Graceful Explosion Machine – 7
    Golf Story – 7
    Super One More Jump – 7
    FRAMED – 7
    Armillo – 7
    forma.8 – 6,5
    Max: The Curse of Brotherhood – 6
    ICEY – 6
    The Bugs Bunny Birthday Blowout – 5,5
    Kamiko – 5
    Nihilumbra – 4,5
    Trine 2 – 4
    Kirby’s Dreamland 3 – 3
    Sally’s Law – 2,5
    Old Man’s Journey – 2
    Secret of Mana – 1

    2014-2015
    2016-2017

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

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    #87140

    Sunny
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    27. Flipping Death
    Der Adventure Anteil des Spiels hat mir richtig gut gefallen, weil die Aufgaben zwar klar sind, aber man mit den zur Verfügung stehenden Figuren erstmal herausfinden muss wie man das bewerkstelligen kann. Das Spiel hat aber auch einen kleinen Geschicklichkeitsanteil, der aufgrund der ungenauen Steuerung eher nervig ist und wofür ich teils zu viele Versuche gebraucht habe. Von der Erzählung her ist es sympathisch und spaßig.
    3/5

    2018:
    1.Zelda BotW – Ballade der Recken
    2.Resident Evil 7 – Not a Hero und End of Zoe
    3.Xenoblade Chronicles 2
    4.Tiny Metal
    5.Monster Hunter World
    6.Axiom Verge
    7.Prey
    8.Dead Synchronicity
    9.Batman: The Telltale Series
    10.Ni No Kuni 2
    11.Dragon Quest Builders
    12.The Evil Within 2
    13.A Way Out
    14.Pokemon Quest
    15.Shantae 1/2 Genie Hero
    16.Vampyr
    17.Captain Spirit
    18.Mario Tennis Aces
    19.Resident Evil Zero
    20.Amnesia: The Dark Descent
    21.Dead Cells
    22.The Surge
    23.Octopath Traveler
    24.Mega Man 2
    25.Surviving Mars
    26.Shadow of the Tomb Raider

    2017
    2016 & 2015

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    #87169

    Zeratul
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    Devil May Cry
    Ich kann sehr gut nachvollziehen, warum das damals ein solcher Erfolg war und auch heute macht Devil May Cry noch unglaublich viel Spaß. Schnelle, stylishe und actionreiche Kämpfe, eine tolle Atmosphäre und ein gutes Pacing ohne großen Leerlauf. Aber es hat durchaus auch einige Macken. Vor allem die starren Kameraperspektiven, das derbe Boss-Recycling (gegen 4 Bosse kämpft man jeweils 3 mal!) sowie das bescheuerte Retry-System mit den gelben Orbs. Die Story ist eher Beiwerk und hält keine großen Überraschungen oder Wendungen bereit, stört aber auch nicht.
    Die Dialoge am Ende des Spiels waren btw abartig schlecht. Das wirkte wie aus nem Anime oder nem 90er B-Movie für Kinder. Als Trish vermeintlich tot in Dantes Armen liegt und er weinend aufschreit “I should have been the one to fill your dark soul with light!” oder am Ende als sie mit dem Flugzeug (das auch deus ex machina mäßig einfach mal durch die Decke runterkracht, weil man es eben gerade braucht) gen Horizont fliegen und Dante sagt sowas wie “Evil will return” und Trish antwortet “but the world needn’t worry, cause we have the dark knight Dante and his sidekick!” Und Rauchen ist nicht gesund liebe Kinder und geht immer brav zur Schule!

    Aber von dem miserablen Schluss abgesehen ein grandioses Spiel mit kleinen und größeren Schwächen. Bin gespannt auf Teil 2, der soll ja angeblich der schlechteste Teil der Reihe sein. Aber da quäl ich mich notfalls durch. grin Wenn schon, dann die ganze Reihe. wink

    8/10

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche, 3 Tagen von  zeratul.
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    #87170

    Z.Carmine
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    Ich habe nach dem vierten Teil ja nicht das Bedürfnis, die drei Vorgänger für die Vollständigkeit nachzuholen.^^

    Don't get hit, and you won't get hurt.

    #87173

    Zeratul
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    Ich will einfach mal schauen, wie sich die Reihe entwickelt hat. Wenn ich keinen Spaß mit Teil 1 gehabt hätte, wäre mir das selbstverständlich auch egal, aber ich fand ihn ja durchaus spaßig und unterhaltsam. Und es scheinen sich ja alle Fans einig zu sein, dass Teil 3 der beste ist, von daher hab ich zumindest mit dem ja noch was richtig gutes vor mir.

    #87174

    Tolja
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    Nicht alle. Für mich ist Teil 1 eindeutig der beste Teil. 2 ist einfach Mist und ab 3 wurde mir die Reihe zu cool.

    #87193

    Biber
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    Road to Ballhalla
    Ein tolles Kugelgeschicklichkeitsspiel! Im Gegensatz zu Marble Madness oder Monkey Ball sind zwar alle Level flach und entsprechend zweidimensional, aber vielfältig ist das Spiel trotzdem. Man steuert eine Kugel durch Labyrinthe voller Abgründe und Todesfallen. Dabei gibt es ein cleveres Risk-Reward-System: Man kann nämlich boosten, um schneller Gefahren zu entkommen, aber berührt man etwas gefährliches, was einem normalerweise nur ein wenig Lebensenergie abzieht, während man boostet, stirbt man sofort. Das erinnert entfernt an F-Zero von der Mechanik und funktioniert hervorragend. Sehr gelungen ist die Vielfalt der Ideen vom “Schluckauf”, der den Ball in regelmäßigen Abstänen automatisch hüpfen lässt (insofern nicht ganz zweidimensional) über verdrehte und ständig ändernde Kameraperspektiven während die Steuerung aber gleich bleibt bis hin zu Leveln mit automatischer Bewegung nach vorn. Wirklich hervor hebt sich das Spiel aber durch den sagenhaften Humor, der über Texteinblendungen läuft. Das Spiel führt einen bewusst und gerne auf falsche Fährten, kommentiert eigene Tode hämisch oder mitleidig und bringt so das Spielgefühl auf ein ganz anderes Niveau als bei einem trockenen Geschicklichkeitsspiel. Dieser Humor zieht sich durch das ganze Spiel von den Menübeschreibungen über kleine “Mind Games” zwischen dem “Erzähler” und der Spielfigur bis zu den Levelnamen. Nahezu jede Texteinblendung ist witzig und nimmt auch oft Videospielkonventionen und Spielerverhalten aufs Korn.

    Das Gameplay ist solide, man hat jederzeit gute Kontrolle über die Kugel, aber es ist eben auch sehr einfach gehalten, so dass man nicht viel hätte falsch machen können. Dazu kommt ein gelungenes Punktesystem: In jedem Level gibt es einerseits gelbe Orbs zu sammeln (die teilweise in schweren optionalen Gebieten sind) und andererseits die Aufgabe, mit möglichst wenig Toden durchs Ziel zu kommen. Beides zu kombinieren, ist sehr schwer. Man muss unter sechs Toden bleiben, um die volle “Todes-Wertung” zu kriegen und alle Orbs sammeln, um hier die volle Wertung zu kriegen. Darunter gibt es dann Abstufungen, so dass insgesamt pro Level 8 Tokens zu erreichen sind. Diese braucht man wiederum, um neue Welten oder Bonuscontent freizuschalten. Zum Teil wird das beinhart, aber durch das Hauptspiel kommt man recht locker durch. Diese Schweirigkeitskurve ist dabei perfekt und wenn man es einmal durch ein Level geschafft hat, wird es beim nächsten Versuch bedeutend einfacher, so dass es auch nicht unmöglich ist, alle Tokens zu sammeln und die finale Prüfung freizuschalten. Muss ich mal gucken, ob ich das noch mache. So habe ich jetzt 4 Stunden gebraucht, war bestens unterhalten, gefordert und bin sehr, sehr zufrieden mit diesem Spiel. Wem das Genre liegt, der sollte zugreifen!
    8,5

    2018
    God of War – 10
    Super Mario Odyssey – 10
    Super Mario 64 – 10
    Slime-San – 9
    Gorogoa – 9
    Axiom Verge – 9
    Uncharted 4 – 8,5
    Splasher – 8,5
    Road to Ballhalla – 8,5
    Wonder Boy: The Dragon’s Trap – 8,5
    Life is Strange: Before the Storm – 8
    Super Mario Bros. 3 – 8
    Rive – 8
    Slayaway Camp: Butcher’s Cut – 8
    Steamworld Dig 2 – 8
    Day of the Tentacle – 8
    Membrane – 7,5
    Bulb Boy – 7,5
    Blossom Tales: The Sleeping King – 7,5
    Graceful Explosion Machine – 7
    Golf Story – 7
    Super One More Jump – 7
    FRAMED – 7
    Armillo – 7
    forma.8 – 6,5
    Max: The Curse of Brotherhood – 6
    ICEY – 6
    The Bugs Bunny Birthday Blowout – 5,5
    Kamiko – 5
    Nihilumbra – 4,5
    Trine 2 – 4
    Kirby’s Dreamland 3 – 3
    Sally’s Law – 2,5
    Old Man’s Journey – 2
    Secret of Mana – 1

    2014-2015
    2016-2017

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #87328

    Yoshi
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    Gestern habe ich Gex 64: Enter the Gecko abgeschlossen. Hierbei handelt es sich um einen leicht modifizierten Port des PlayStation-Spiels Gex 3D: Enter the Gecko (oder Return of the Gecko, gibt irgendwie beide Untertitel, bezeichnet aber das selbe Spiel).Bevor ich über das eigentliche Spiel spreche, muss ich anmerken, dass der Port wirklich ziemlich frech ist. Das Spiel sieht aus wie ein PlayStation-Spiel dem man einen Weichzeichner verpasst hat. Obendrein ruckelt es noch massiv, selbst in unverdächtigen Situationen in der Oberwelt, und hat deutliche Pop-Ups und (dennoch) Nebel. VIdeos der PlayStation-Version nach zu urteilensieht diese signifikant besser aus, läuft besser, hat eine höhere Sichtweite und weniger Pop-Ups. Neben diesen technischen Punkten wurde die Zahl der (englischen) Sprachsamples von Gex deutlich reduziert und die kurzen FMV Videos (die aber ziemlich nutzlos sind) vor den Levels in der N64-Version gestrichen. Warum habe ich dennoch die N64-Version genommen? Weil ich 3D J&Rs gern mit einem Analogstick spiele. Das Problem ist nur, dass die Entwickler es nicht für nötig gehalten haben, die Steuerung vernünftig an den Analogstick anzupassen und so ist es nun so, dass der Analogstick nur als Mapping des Steuerkreuzes dient. Durch die vielen Diagonalen fand ich es zwar immernoch angenehmer mit dem Stick zu spielen, aber dennoch ist die PlayStation-Version insgesamt wohl zu bevorzugen. Zumal das N64-exklusive Wasserlevel ohnehin ziemlich schlecht ist.

    Spielerisch ist Gex 64 ein weitgehend lineares 3D Jump & Run mit Wegzweigungen und Sammelgegenständen. Es ist aber bei weitem nicht so eng wie Crash Bandicoot, am ehsten wohl mit Croc vergleichbar. Jedes Level hat zwei bis drei Hauptmissionen (außer das letzte Level, das hat nur eine Hauptmission), die meistens mit unterschiedlichen Levelausgängen korrespondieren, manchmal aber auch mit Sammelaufgaben. Hinzu kommen zwei geheime silberne Fernbedienungen je Level. Eine erhält man, indem man die kleinen Sammelgegenstände, die in den Levels verstreut sind, einsammelt. Insgesamt braucht man derer 30+40+50 und jeweils wenn man eine der Marken erreicht hat, erhält man ein Leben und die Optik des Sammelgegenstandes ändert sich. In den meisten Levels gibt es weit mehr von diesen Sammelgegenständen als man für die Silberfernbedingung benötigt und bei Tod werden alle Gegner wiederbelebt, die ihrerseits jeweils drei Sammelgegenstände zurücklassen. Leider ist die Zahl der Sammelgegenstände nicht an den Umfang der Level angepasst worden, so dass es Level gibt, in denen man diese Silberfernbedienung geradezu aufgedrängt bekommt und andere, in denen es kaum möglich ist, ohne Freitod genug Sammelgegenstände zu sammeln. Die zweite Silberfernbedienung ist irgendwo im Level versteckt, dabei wird leider teilweise auf fiese Techniken wie eine falsche Wand in einem Grusellevel und bei der Kameraposition nicht sichtbare Kletterwände in zwei anderen Levels gesetzt.

    Das eigentliche Leveldesign ist ordentlich, aber nichts besonderes. Die einzige echte Besonderheit ist die Fähigkeit Gex’ sich an bestimmten Wandflächen festzuhalten und an ihnen entlang zu klettern. Diese Mechanik macht echt Spaß, wird aber leider nur sehr stiefmütterlich genutzt. Hier wäre eine interessantere Nutzung wünschenswert gewesen. Neben der Steuerung erweist sich aber insbesondere die Kamera als absoluter Nervpunkt. Die Kamera schwankt bisweilen wild herum und ist für einige Tode auf engen Wegen verantwortlich, die schlicht daher rührten, dass die Kamera plötzlich mitten im Lauf herumgeschwenkt ist. Man kann die Kamera zwar auf statisch stellen, aber sie meint dann dennoch noch sich drehen zu dürfen wie wild. Ich versteh das nicht. Der Spielbarkeit schadet das jedoch einige Male und zusammen mit der acht-Wege-Steuerung kostet das den guten Gecko das eine oder andere Leben. Apropos Leben: Die sind weitgehend eine Farce, denn in nur etwa der Hälfte der Level gibt es Checkpoints und man erhält ohnehin so viele Leben im Spiel, dass man genauso gut unendlich viele Leben haben könnte. Ich habe das Spiel mit 82 Leben abgeschlossen.

    Gex wirbt mit seinem Humor, aber das einzig humoristische Element sind die dummen Sprüche von Gex, nur will sich mir nicht erklären, was an “Karate chop”, “Judo chop”, “It’s tail time”, “I fell like in Boy Gorge’s pants” und ähnlichen Sprüchen auch nur im Entferntesten lustig sein soll.

    Gex 64 ist insgesamt kein sonderlich gutes 3D J&R. Man kann es schon mal spielen, wenn man das Genre mag, aber man verpasst schlicht auch keine sonderlich interessanten Ideen, wenn man es lässt. Die Steuerung und Kamera, sowie die technischen Probleme auf dem N64 schaden der Spielerfahrung jedenfalls signifikant.

    – Star Wing 7/10
    – Soleil 7/10
    – Crash Twinsanity 6/10
    – Burnout 3 7/10
    – Assassin’s Creed Rogue 6/10
    – Croc 2 6/10
    – Kya: Dark Lineage 6/10
    – Ittle Dew 2+ 9/10
    – Tonic Trouble 6/10
    – Mickey’s Speedway USA (N64) 6/10
    – Kao the Kangaroo Round 2 7/10
    – Tak und die Macht des Juju 6/10
    – Tak 2: Der Stab der Träume 7/10
    – Tak und die große Juju-Jagd 5/10
    – Burnout Revenge 7/10
    – Ty the Tasmanian Tiger 6/10
    – Chameleon Twist 6/10
    – Burnout Dominator 7/10
    – Rocket Robot on Wheels 7/10
    – Gex 64: Enter the Gecko 5/10

    #87329

    Biber
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    RiME
    Das hat mich kalt erwischt. Ich hatte mir vom Ankündigungstrailer damals so viel versprochen, weil es aussah, als würde es dieselben Knöpfe drücken wie das fantastische Journey. Dann kam der Release und damit die kritischen Stimmen, die (teilweise) nicht nur auf gravierende Performance-Probleme, sondern auch auf viel zu seichte Puzzles, Schwächen im Gameplay und eine flache Story hingewiesen haben. Deshalb war ich schon vorab enttäuscht und habe mit das Spiel gar nicht erst zugelegt, zumal ich damals keine PS4 hatte.

    Das hat sich nun geändert und heidewitzka bin ich froh, dass ich das Spiel gespielt habe! Sicherlich, wenn man es als reines Puzzlespiel bewertet, bietet es nicht die cleversten Rätsel und wenn man es als Plattformer bewertet, hat es nicht die flüssigsten Sprungmechaniken. Aber das wäre so als würde man GTA als Rennspiel bewerten. Das Spiel ist ein audiovisueller Genuss wie ich ihn selten erlebt habe. Es ist so bildgewaltig und wunderschön wie Journey. Wenn nicht mehr. Vermutlich mehr. Zudem hat es durchaus sehr interessante Puzzlemechaniken. Die meisten sind nicht besonders schwer, aber das trägt zum meditativen Spielfluss bei, der einen staunen lässt über diese mystische Welt. Ein ewiges Rätselgelöse würde da nur stören. Zudem ist es motivierend und befriedigend, die Lösungen zu finden. Und die Lauf- und Kletterpassagen werden nie anstrengend. Die optionalen Sammelitems laden ein wenig zum Erkunden ein, sind aber auch etwas überflüssig. Aber man wird nie im Genuss des Spiels gestört oder muss nervige Aufgaben erledigen (wie das Flaschensammeln in Life is Strange). So viel zum Gameplay. Aber meine Güte. Dieses Spiel. Die Erzählung. Das ist alles nicht sonderlich originell, aber es ist so großartig verpackt und erzählt, dass es mich völlig gekriegt hat. Die letzte Stunde saß ich stumm und gebannt an der Kante des Sofas, bereits erwartend, was am Ende passieren würde. Und obwohl ich es ahnte, hat es mich so sehr erwischt wie kaum ein Spiel zuvor. Die letzte Szene ist sagenhaft, weil sie das gesamte Spiel aufwertet und die Reise, die man unternommen hat, in ein völlig neues Licht rückt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich Kinder habe, in jedem Fall hat das Spiel hier einen Nerv getroffen.

    Die Performance-Probleme sind lächerlich. Vielleicht wurde das inzwischen gepatcht. Es gab ein paar Momente, in denen massive Framedrops die Ästhetik gestört und einen großen Moment etwas beschädigt haben, aber die kann ich an einer Hand abzählen. Wäre trotzdem besser ohne gewesen, aber gut. Und eine etwas besser Steuerung gerade beim Klettern und Springen hätte dem Spiel auch gut getan. Im Mittelteil gibt es einige Rätsel, die sonderbar einfach sind und längst eingeführte Mechaniken ohne Varianz wiederholen, aber abgesehen von diesen Kleinigkeiten ist das ein wahnsinnig schönes Spiel. Es hat nicht die Tiefe und das Ergründen von Motiven wie Edith Finch und nicht den Minimalismus von Journey, aber es ist eine emotional gleichermaßen beeindruckende Erfahrung und ein kleines, wunderschönes, herzzerreißendes Meisterwerk.
    10

    FRAMED 2
    Das ist einfach mehr vom Gleichen. Im Grunde muss man beide Spiele als eines sehen und das nicht nur, weil ich sie in einer Collection gespielt habe. Schwach finde ich, dass der zweite Teil, sofern ich das sehen kann, kein einziges neues Grundprinzip einführt. Noch immer schiebt man Panels, manchmal dreht man sie und manchmal kann man sie wiederverwenden, nachdem sich etwas darin verändert hat. Dafür sind die Rätsel insgesamt noch etwas ausgetüftelter und mitunter komplizierter. Die späteren Level verlangen eine Kombinationsfähigkeit, die man dem Spielprinzip gar nicht zutraut. Auch Teil 1 wurde im späteren Teil deutlich besser, aber hier wird nochmal was draufgelegt. Dasselbe gilt für die Präsentation, die zwar stilistisch identisch, aber doch noch ein bisschen polierter ist. Und schließlich ermöglicht das Ende dieses Prequels ein etwas größeres Verständnis für die Story, die 0/08/15-Film-Noir-Agentenkram ist, aber das passt schon. Also unterm Strich ein sehr sicherer, aber leicht besserer Nachfolger, den man am besten im Paket mit Teil 1 zusammen spielt. Dauert auch jeweils nur knapp über eine Stunde, würde ich schätzen.
    7

    2018
    God of War – 10
    Super Mario Odyssey – 10
    RiME – 10
    Super Mario 64 – 10
    Slime-San – 9
    Gorogoa – 9
    Axiom Verge – 9
    Uncharted 4 – 8,5
    Splasher – 8,5
    Road to Ballhalla – 8,5
    Wonder Boy: The Dragon’s Trap – 8,5
    Life is Strange: Before the Storm – 8
    Super Mario Bros. 3 – 8
    Rive – 8
    Slayaway Camp: Butcher’s Cut – 8
    Steamworld Dig 2 – 8
    Day of the Tentacle – 8
    Membrane – 7,5
    Bulb Boy – 7,5
    Blossom Tales: The Sleeping King – 7,5
    Graceful Explosion Machine – 7
    Golf Story – 7
    Super One More Jump – 7
    FRAMED 2 – 7
    FRAMED – 7
    Armillo – 7
    forma.8 – 6,5
    Max: The Curse of Brotherhood – 6
    ICEY – 6
    The Bugs Bunny Birthday Blowout – 5,5
    Kamiko – 5
    Nihilumbra – 4,5
    Trine 2 – 4
    Kirby’s Dreamland 3 – 3
    Sally’s Law – 2,5
    Old Man’s Journey – 2
    Secret of Mana – 1

    2014-2015
    2016-2017

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #87332

    Yoshi
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    @biber: Da du Journey seinerzeit so enorm gelobt hast und jetzt beide kennst, ich aber nur RiME, glaubst du, dass es sich für mich lohnen würde, Journey noch zu spielen? Ich zitiere mal mein damaliges Fazit. Ich hätte RiME so zwischen 6 und 7 verordnet:

    Leider war die Thematik nach den Indie-Spielen der letzten Monate schon ziemlich stark ausgelutscht für mich, ich mochte aber einige Rätsel im Spiel schon ganz gern. Für mich persönlich ist das Spiel “ganz gut”, ist aber, trotz eines enorm geringen Umfangs, streckenweise enorm langweilig. Ich sehe schon, wozu der ganze Leerraum dazwischen da war, aber für mich war es halt ein Wechselbad aus “nett” und “wann geht es endlich weiter”. Ein viel dichter designtes Rime hätte ich wohl durchweg gut gefunden, aber ich kann mir vorstellen, dass manche Spielergruppen dann bedeutend weniger zufrieden wären.

    #87333

    Biber
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    Nein, Journey besteht ausschließlich aus Leerraum. Sämtliche Puzzle und Interaktionsmöglichkeiten von RiME fallen weg, zumindest fast. Es ist 100% ein Experience-Game und nochmal deutlich kürzer als RiME (schätze die Hälfte). Dafür ist die Thematik, die für dich ausgelutscht ist, zwar auch präsent, aber wesentlich subtiler. Bei Journey kommt am Ende kein großer Moralhammer, es bleibt viel mehr im Vagen und lässt mehr Raum für eigene Gedanken. Es ist auch wesentlich euphorischer und lebensbejahender. Im Grunde ist Journey das – eine Reise. Man durchläuft wunderschöne Gegenden, die Gefühle auslösen, die man nicht sofort richtig zuordnen kann. Du dürftest bei Journey also nicht denken “wann geht es endlich weiter?”, sondern “wann geht es endlich los?”. Wenn du das aber vorab weißt und dem audiovisuellen Erlebnis von RiME doch auch etwas abgewinnen konntest, könnte es vielleicht doch schön sein. Zumal es eben super kurz ist.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #87334

    Zelos
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    Journey entfaltet seinen wirklichen Reiz erst wenn du jemand anderem begegnest unterwegs…. also nichts für dich yoshi

    #87335

    Shiningmind
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    Hier wird über Journey ohne mich gesprochen? Könnt ihr vergessen! Biber sagt es: Journey ist ein Spiel mit wenig Gameplay. Ich beschreibe und begreife Journey als interaktives Gedicht. Es vermittelt seine Geschichte indem es dem Spieler durch Bilder und environmental Storytelling die Geschehnisse interpretieren lässt. Was in meinen Augen auch solo funktioniert. Ich kann nicht sagen, ob es besser ist, wenn ein zweiter Spieler hinzukommt aber es eröffnet eine weitere Interpretationsebene, die das Spiel interessanter werden lassen kann. Lass dich doch einfach mal darauf ein ohne groß dich aufs Gameplay zu fokussieren. Für zwei Stunden kann man das ja mal machen. In jedem Fall wäre ich gespannt auf deine Meinung, zumal mich heute interessieren würde ob das Spiel noch die Faszination von damals ausstrahlen kann.

    #87336

    Cube
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    Für Yoshi wäre Journey doch nichts anderes als ein interaktiver Bildschirmschoner. ugly

    Weiss nicht wie Bieber groß von Rime beeindruckt sein kann. Ist das Indie-Gegenstück zum “AAA”-Titel Tomb Raider ’13. Nicht schlecht, nicht gut, absolut vergessbar.

    Videogames, serious business.

    #87337

    Ripchip
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    Sowohl Rime als auch Tomb Raider sind beides hervorragende Spiele die ich auch heute noch sehr gut bewerten würde weil sie einfach Spaß machen.

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