God of War (PS4)

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Dieses Thema enthält 227 Antworten und 19 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Zeratul vor 1 Monat.

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  • #75915

    Zelos
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    Also soweit ich mich zurück erinnern kann war jedes GoW beinhart, sofern man es eben auch auf schwer gestellt hat. In sofern ist es konform mit den anderen Titeln. Biber wenn du die Alten Titel auf normal gespielt hast, dann solltest du das für den selben Flow hier ebenfalls machen.

    Ansonsten kann ich nur sagen:
    Ja wenn man hier auf schwer stellt ist das Spiel hier am Anfang besonders schwer da hier noch ein paar special moves und crowd control moves fehlen. Genau auch wie bei den anderen GoW Titeln auch. Also insofern keine Überraschung hier.

    Wenn du es aber auf schwer durchspielen willst kann ich nur empfehlen den Jungen möglichst oft einzubinden und mit dem axtwurf Gegner fest zu frieren (R2 statt R1). Außerdem Kämpfe an Abgründen da du selbst nie herunter fallen kannst aber Gegner mit gezielten Tritten und faustschlägen so schnell töten kannst.

    Und diese Hexen musst du unbedingt vorher mit Pfeilen treffen bevor du die prügeln kannst.

    Und die Zielgenauigkeit kommt mit der Zeit.

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    #75916

    Yoshi
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    Also GoW 1 & 2 waren auf jeden Fall keine Spiele, die defensive Spielarten erzwungen hätten. Das was Biber da beschreibt wäre bei GoW 1 & 2 kaum denkbar.

    #75924

    Biber
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    Ich stimme zu und widerspreche. In der Tat gab es bei den alten GoW am Anfang auch keine Crowd Control und genau das fehlt mir hier noch. Und ich weiß nicht mehr, auf welchem Schwierigkeitsgrad ich die alten gespielt habe, aber vermutlich auf Mittel. Die Gegner in den Abgrund zu prügeln ist in der Tat sehr gut und auf die Hexen bin ich auch schon getroffen. Da klappt das mit dem Zielen bisher auch gut, weil sie nur vereinzelt da sind. Ich war nur in diesem Massenkampf so überfordert. Trotzdem stimmt es, was Yoshi sagt – so konnte man in den alten Teilen nicht spielen.

    Aber trotzdem noch mal festgehalten: Das Gameplay an sich ist sagenhaft, vielfältig trotz erstmal sehr weniger Moves. Ein tolles Spiel.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #75935

    Zelos
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    @yoshi:
    Erzwungen wird in allen Titeln nichts. Wenn Biber besser wäre kann er auch aggressiv an die Gegner rangehen. Defensiv ist jetzt in seinem Fall aber die Erfolg bringende Taktik. Und das ist auch bei GoW1-3 so wenn man den Schwierigkeitsgrad über normal hinaus anhebt, insbesondere beim ersten Durchgang.

    Ich habe Teil 2 und 3 im zweiten Durchlauf jeweils auf dem höchsten durch gespielt und ich weiß wie oft ich bei den einzelnen encountern gestorben bin und wie oft ich geblockt habe oder fernkampf moves angewendet habe ^^. Und dass am Anfang eine besondere akklimatisierung nötig war bevor man die Kämpfe durchaus aggressiver angehen konnte (oder sogar musste).

    In allen GoW Titeln ist Aggressivität die bessere Taktik. Je länger die Gegner Schläge kassieren umso weniger können sie ihre one-Hit kills durchbringen die schon bei jedem Teil so waren.

    Ich hoffe ich hab jetzt oft genug betont dass es bei jedem Teil so war, dass die höheren Schwierigkeitsgrade eine gewisse Übung brauchen.

    Denn es war bei jedem Teil so.

    #75938

    Yoshi
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    Ich hoffe ich hab jetzt oft genug betont dass es bei jedem Teil so war, dass die höheren Schwierigkeitsgrade eine gewisse Übung brauchen.

    Das habe ich auch nie angezweifelt, es ging mir nicht um schwer oder nicht schwer, sondern um die konkrete Vorgehensweise.

    #75948

    Zelos
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    Wie gesagt, erzwungen wird nichts. Und erzwungen war das Wort dass du benutzt hast.

    #75966

    Biber
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    Jetzt widersprichst du dir aber ein wenig – du sagst selbst, dass man in allen Teilen ein wenig Eingewöhnungszeit brauchte und es gerade am Anfang hart ist, weil Kratos noch nicht über die nötigen Skills verfügt. Das deckt sich ja mit Zeratuls Erfahrung, der später im Spiel hochgeschaltet hat. Insofern hat das nicht direkt etwas mit meinen (zweifellos umfangreichen) Skills zu tun, sondern mit der Progression des Schwierigkeitsgrades.

    Aber ganz unabhängig davon kann ich mir nicht vorstellen, dass man am Anfang von GoW 1, 2 oder 3 auch auf hart zu einem so defensiven Verhalten – angehalten – wird, weil es viel effektiver ist. Dort konnte Kratos keine Axt aus der Ferne werfen. Man ist auch viel gestorben, aber man war mitten im Geschehen. Insofern finde ich, dass eine 1:1-Übertragung in diesen Titel Kratos neues Skillset nicht ausreichend berücksichtigt hat und möglicherweise einen Exploit ermöglicht, der aber wenig spaßig ist.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #75967

    Yoshi
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    Wie gesagt, erzwungen wird nichts. Und erzwungen war das Wort dass du benutzt hast.

    Das Wort Zwang ist natürlich etwas hart, aber im Kontext zu verstehen im Zusammenhang mit der Fähigkeit des Spielers. In GoW1&2 ist es eben keine effektive Technik, defensiv zu spielen, Biber fühlt sich durch GoW4 mehr oder weniger situativ dazu getrieben.

    #75971

    Biber
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    Und zwar ganz einfach weil es möglich ist. Ich kritisiere (wenn ich überhaupt etwas kritisiere) also nicht die Schwierigkeit, sondern die Möglichkeit des Exploits, die man ja leider doch immer in Anspruch nimmt.

    Aber das ist jetzt schon viel zu aufgeblasen für eine Marginalie.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #76041

    Zelos
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    Wer hat denn von euch beiden die Alten Titel auf hart oder sehr hart durchgespielt bevor wir ja da jetzt weiter diskutieren und ich der einzige mit Erfahrung bin?

    Es ist kein Widerspruch wenn ich sage, dass nichts erzwungen wird. Die Gegner in 1-3 verhalten sich etwas aggressiver aber sonst sind es exakt die selben moves. Man verliert nur unheimlich viel HP pro Treffer und es gibt keine invincible-Sekunde nach einem Treffer sodass man im stun neu getroffen werden kann, was bei allen GoW Titeln darin resultieren kann dass man trotz voller Energie binnen eines Fehlers sterben kann. Und in allen Titeln ist es möglich endlos zu blocken bis man ein opening sieht. In GoW3 kann man sehr früh sogar mit Bogen noch feiger spielen. Aber auch in allen spielen ist es dennoch am effektivsten wenn man angreift und die Gegner im stun hält. Der hohe hp Verlust pro Treffer führt dann halt dazu dass man sich anfangs doch etwas defensiver verhält und damit mehr Erfolg verbucht auch wenn es im Grunde und rein objektiv nicht die beste Lösung ist, trotz der geringen crowd control am Anfang eines jeden Titels. Damit sollte mein ‚widerspruch‘ geklärt Sein.

    Biber an deinem skill liegt es nicht, aber an deiner Furcht. Ich hab doch dein BB Video gesehen ^^ .
    Mir ging es ja nicht anders. Schau ein paar Seiten zurück. Ich empfand den Anfang auch extrem brutal und wollte beinahe runter stellen. Ist doch völlig in Ordnung wenn man sich anfangs akklimatisieren muss. Das ist kein Fehler des Spiels und das war auch nicht anders in den alten teilen (was die einzige Kern Aussage ist bei der ich meinen Standpunkt halte).

    Jedenfalls, beiß dich durch, insgesamt wird dir der höhere Schwierigkeitsgrad mehr Freude bereiten sofern du bereit bist nebenquests zu machen um mehr XP zu bekommen und dich mehr mit den moves und combos auseinander setzen möchtest.

    #76043

    Yoshi
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    Ich weiß nicht auf welchem Schwierigkeitsgrad ich GoW1&2 durchgespielt habe (wenn es ein Very Hard gibt dann höchstens auf Hard), aber dass weglaufen und Gegner aus der Entfernung töten nicht funktioniert hat, da bin ich mir schon recht sicher.

    #76056

    Zelos
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    Es gibt erstmal nur 3 Schwierigkeitsgrade und der vierte wird nach dem ersten durchspielen freigeschaltet. Wenn du also beim ersten Durchgang nicht den härtesten genommen hast, dann war es eher normal oder der mit normal vergleichbare.

    GoW1-2 hatten ihre anderen defensiven Spielarten die darin münden könnten immer nur zu blocken und den ein und selben move zu wiederholen. Ob es ein Axt Wurf ist oder eine andere Attacke ist doch egal. Es ist in allen teilen die ineffektivere Möglichkeit zu der man auch nicht gezwungen wird, zu der man aber unbewusst zurückgreift sobald man die Gefahr verspürt dass ‚der nächste treffer tötet‘. Gib auf, Yoshi ?

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Monate von  zelos.
    #76059

    Z.Carmine
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    GoW 1 und 2 gehören zu den wenigen Spielen, bei denen ich auf normal so genervt war, dass ich auf einfach geschaltet habe.^^
    Bei einem konnte ich an einer Stelle die Gegner nicht schnell genug besiegen. Ich weiß aber nicht mehr, ob ich bis dahin eher wenig offensiv gespielt hatte.

    Don't get hit, and you won't get hurt.

    #76060

    Yoshi
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    Es gibt erstmal nur 3 Schwierigkeitsgrade und der vierte wird nach dem ersten durchspielen freigeschaltet. Wenn du also beim ersten Durchgang nicht den härtesten genommen hast, dann war es eher normal oder der mit normal vergleichbare.

    Ich weiß nicht, welchen ich genommen habe, aber ich weiß, dass ich grundsätzlich keinen Schwierigkeitsgrad wähle, der “sehr schwer” heißt beim Einstieg, Da ich GoW und GoW2 aber jeweils nur einmal durchgespielt habe, kann ich es nun mit absoluter Sicherheit sagen, dass ich einen niedrigeren Schwierigkeitsgrad als “Sehr schwer” gespielt haben muss..

    GoW1-2 hatten ihre anderen defensiven Spielarten die darin münden könnten immer nur zu blocken und den ein und selben move zu wiederholen. Ob es ein Axt Wurf ist oder eine andere Attacke ist doch egal. Es ist in allen teilen die ineffektivere Möglichkeit zu der man auch nicht gezwungen wird, zu der man aber unbewusst zurückgreift sobald man die Gefahr verspürt dass ‚der nächste treffer tötet‘. Gib auf, Yoshi ?

    Dass es immer langweilige / sichere Angriffsoptionen gibt habe ich ja gar nicht bestritten, aber Hasenfußtaktik konnte man bei GoW1 & 2 ziemlich sicher vergessen. Das war das einzige was ich in der Hinsicht gesagt habe. Dass GoW 1 & 2 auch schwer werden konnten und langweilige Angriffsvarianten erfolgsversprechend erscheinen können, habe ich nei bestritten, insofern weiß ich gar nicht, was du möchtest, das ich “aufgebe”.

    #76066

    Biber
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    Wir reden weiter aneinander vorbei. Es geht mir nicht um den Schwierigkeitsgrad. Wenn ich “herausfordernd” anklicke, dann darf er das auch sein. Ich finde ihn nicht zu hart und auch nicht unfair. Ich weiß genau, warum ich sterbe, wenn ich sterbe. Da sind wir völlig einer Meinung.

    Ich widerspreche dir nur in dem Punkt, dass es keinen Unterschied zu den alten Teilen gebe. Denn es gibt aus meiner bisherigen Wahrnehmung genau drei signifikante Unterschiede: Die Kamera, Atreus und den Axtwurf. Und die führen in Kombination dazu, dass der eigentlich gute Schwierigkeitsgrad mir etwas weniger Spaß macht.

    In den alten Teilen war die Kamera weit weg, man konnte zu jedem Zeitpunkt sehen, was 360° um Kratos herum passiert. Das machte das Agieren mit mehreren Gegnern einfach. Nun ist die Kamera hinter Kratos, aber dafür wurde ein kluger Ausgleich durch die Anzeigen, den Sofortturn und die Warnrufe von Atreus geschaffen. Das klappt auch weitgehend gut, aber es ist kein 1:1-Ersatz der Übersicht aus den alten Teilen. Wenn nun der ohnehin hohe Schwierigkeitsgrad aus den alten Teilen gekoppelt wird mit einer geringfügig schlechteren Übersicht und einer früh im Spiel auftretenden Mischung aus Nah- und Fernkampfgegnern, wird es noch ein wenig schwerer. Das wäre aber auch kein Problem, denn diese Herausforderungen sind immer noch schaffbar. Doch nun kommen die zweite und dritte Änderung dazu: Der Axtwurf und Atreus. Atreus Anwesenheit führt dazu, dass sich die Gegner nicht voll auf Kratos konzentrieren und man sich leichter aus dem Getümmel ziehen kann. Sodann ist es möglich, die Gegner mit Axtwürfen zu traktieren. Du hast Recht, wenn du sagst, dass es auch in den alten Teilen ineffektivere aber sicherere Methoden gab, jedoch waren diese immer damit verbunden, dass Kratos umringt von Gegnern wie ein wilder Watz gekämpft hat.

    Ich sagte nur, dass die leicht erschwerte Übersicht in Kopplung mit dem hohen Schwierigkeitsgrad dazu führt, dass man immer mal wieder einen kleinen Rückzieher macht und dass mir das nicht so gut gefällt, weil es immerhin Kratos ist und nicht Gordon Freeman, zu dem dieses Verhalten besser passen würde.

    Das war meine ganze Aussage. Du hast daraus etwas über Skill und Herausforderung gemacht. Ich finde den Schwierigkeitsgrad völlig angemessen, schaffbar und gut. Ich habe ja sogar gesagt, dass ich denke, dass das Gameplay davon profitiert, weil man mehr aus dem tollen Kampfsystem herausholen muss.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #76096

    Zelos
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    Ich bleibe dabei dass es konform mit den alten teilen ist. Darum ging es mir. Wenn man in den alten teilen auf normal gespielt hat um in den Flow zu kommen dann sollte man das bei dem neuen Teil auch tun. Das ist meine Aussage. Jetzt hast du die Alten auf normal gespielt und spielst den neuen auf schwer und äußerst dich dann über eine Diskrepanz zu den alten teilen.

    Du wirst später noch feststellen wie nah das kämpfen an den alten teilen wirklich ist. Über minimale Unterschiede wie einen axtwurf oder ob der selbst gefeuerte Pfeil aus einer anderen Richtung kommt sind Lappalien. In den alten teilen haben die Chaosklingen einen auf den nötigen Abstand gehalten, da ist der ‚exploit‘ axtwurf ein Witz dagegen.

    Das mit dem skill und alles sind hier doch Nebensächlichkeiten, die am eigentlichen Thema vorbei gehen, da hast du recht. Aber was will man machen, wenn die ersten einfachen Sätze nicht ausreichen um sich zu erklären. Deswegen hier eine unmissverständliche These um die es mir hier geht:

    Die Schwierigkeitsstufen aller GoW Titel sind sich sehr ähnlich. Auf normal gibt es einen guten Flow der leicht zu erreichen ist und der schon nächsthöhere Schwierigkeitsgrad macht den Einstieg um in diesen Flow zu kommen deutlich schwerer, es bedarf Übung um in diesen Flow zu kommen und solange wird fast jeder Spieler auf ‚billige spasslose‘ taktiken zurück greifen bis es klickt. Die Waffen und die Kamera jedes Titels haben darauf wenig bis gar keinen Einfluss.

    Gib auf, Biber ugly

    #76121

    Zeratul
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    So langsam dürfte ich in Midgard nun alles an Nebenquests bzw. Nebentätigkeiten erledigt haben. Alfheim habe ich bereits bis auf einen von Odin’s Raben (die ich eh nicht suchen werden) komplett erledigt. Fehlen im Prinzip nur noch Muspelheim, Helheim und die letzte Chiffre für Niflheim und dann muss ich eben dort noch alles machen. Überlege jetzt, ob ich erst das Hauptspiel selbst zu Ende bringe, bevor ich die ganzen restlichen optionalen Aufgaben erledige oder umgekehrt. Wobei ich nicht weiß, ob die Hauptquest wirklich so bald vorbei ist. Bin jetzt gerade das zweite mal aus Helheim geflohen und Kratos und Atreus suchen nach einem Weg um Baldur zu töten.

    #76524

    Ryudo
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    GoWIII wirkt dagegen schon fast arcademäßig und ist jetzt sozusagen erwachsen geworden.

    Ich verstehe diesen Gegensatz nicht. Und ja, die alten GoWs (jedenfalls die ersten beiden, dir mir ja bekannt sind, Teil 3 habe ich noch nicht gespielt) haben gewisse Arcade-Aspekte, wie eigentlich alle Spiele des Character-Action-Umfelds.

    Die alten Teile erinnern fast schon an Hack’n’Slay Spiele, während der neue Teil ein vollwertiges Action-Adventure ist.
    Da ich Teil 3 aber gerade zum ersten Mal Spiele und das mehr oder weniger direkt nach Teil 4, ist meine Wahrnehmung durch den neuen Teil natürlich etwas verzerrt.
    Ich könnte auch sagen: Der neue Teil hat mehr Tiefe.

    #76552

    Biber
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    Ryudos und Zelos Analyse gehen aber weit auseinander. Während Zelos davon spricht, dass sich das Spiel oder zumindest das Kampfsystem nur in “Lappalien” von den alten unterscheidet, stellt Ryudo fest, dass das neue deutlich mehr Tiefe hat (und da du es als Hack’n’Slay vs. vollwertiges Action Adventure darstellst, bezieht sich das wohl auch auf das Gameplay).

    Von meinem bisherigen Eindruck bin ich da näher an Zelos, denn ich empfinde die alten Teile keineswegs als wenig tief, im Gegenteil, mich hat immer das komplexe, aber doch intuitive Kampfsystem am meisten angesprochen und ich war überrascht, wie stark sich der neue Teil an den alten orientiert oder besser gesagt: wie ähnlich er sich anfühlt.

    Aber zurück zu Zelos, denn ich gebe selten auf: Du hast mich nicht ausreichend verstanden. Du argumentierst nämlich so als ob ich gravierende Unterschiede festmachen wollte. Aber s.o. – im Gegenteil. Du hast Recht, dass es Kleinigkeiten sind, die geändert wurden. Und die andere Kamera hat ja – wie ich ausführlich sagte – gute Kompensation erhalten durch Atreus und durch das Anzeigesystem.

    Die Pfeile habe ich überhaupt nicht erwähnt, sondern nur den Axtwurf.

    Du hast gesagt, ich hätte die alten auf normal und den neuen auf schwer gespielt und würde mich jetzt zu Änderungen äußern. Aber ich beziehe mich überhaupt nicht auf den Schwierigkeitsgrad, sondern nur auf die beiden realen Änderungen des Axtwurfes und der Kameraperspektive. Und ich füge hinzu, dass die Kombination aus beidem auf einem höheren Schwierigkeitsgrad eine Hasenfußtaktik ermöglicht oder befördert, die in den alten Teilen nicht möglich war.

    Also ich halte fest: Ich sehe schon jetzt, wie nah das Spiel an den alten ist. Ich finde den Schwierigkeitsgrad nicht zu hoch.

    Das einzige Argument, das du mir entgegenhältst, ist die Reichweite der Klingen. Aber das lasse ich nicht gelten. Die sind nichts gegen die enorme Reichweite des Axtwurfes, der es möglich macht, sich in Ecken zu verkriechen.

    Ich habe auf ein kleineres Designproblem hingewiesen, das nachvollziehbarerweise entstanden ist und nur ein Nachteil einer ansonsten hervorragenden Entscheidung ist (der Axtwurf an sich ist ja ein super Element). Und du hast daraus eine umfangreiche Kirtik von mir abgeleitet, die aus deiner Sicht unangemessen ist. Zum einen hast du damit eine Diskussion aufgemacht, die überflüssig ist, weil ich weitgehend deiner Meinung bin und zum anderen verteidigst du übertrieben doll ein Spiel, das gar nicht groß angegriffen wird. Und dann noch mehr oder weniger mit dem schlechten Argument: “Du spielst es (noch) falsch”.

    Ich bin auf deiner Seite. Alles ist gut. Aber dass es (verkraftbare) Nachteile von (an sich guter) Kamera und (an sich gutem) Axtwruf gibt, lasse ich mir nicht nehmen.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #76555

    Zeratul
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    So, ich bin nun mit der Hauptquest durch.
    Ein durchweg geniales Spiel, das wirklich in jeder Hinsicht überzeugt. Präsentation, Umfang, Soundtrack, Artstyle….alles hervorragend.
    Der einzige kleine Kritikpunkt den ich habe, geht an das Kampfsystem. Betäubung ist selten sinnvoll, da man in der Regel in der Zeit, in der man einen Gegner betäubt hat, ihn auch schon längst mit Axt- oder Klingenhieben getötet hätte. Zudem finde ich das Kämpfen teilweise sehr unübersichtlich sobald mehrere Gegner da sind und sich allerlei Effekte auf dem Bildschirm miteinander vermischen. Und zu guter letzt ist die Gesamtzahl an Gegnertypen sehr gering und unter diesen Gegnertypen befinden sich einige sehr nervige Gegnertypen. Vor allem die Dunkelalben mit ihrem Blendangriff sowie die Tatzelwürmer, die sich permanent vergraben fand ich sehr nervig, aber auch die Wiedergängerinnen gingen mir gehörig auf den Geist.
    Das ist aber alles wirklich meckern auf sehr hohem Niveau, denn insgesamt macht das Kampfsystem unfassbar viel Laune und bietet durch die vielen Runenangriffe und verschiedenen Moves eine Menge Möglichkeiten. Hier kommen auch die hervorragenden Soundeffekte voll zur Geltung. Egal ob ein Hieb mit der Leviathanaxt, das Zurückrufen selbiger oder ein Runenangriff: alles hat richtig schön Wumms dahinter und gibt dem Spieler ein tolles Feedback.

    Für mich ist God of War auf jedenfall schon jetzt ein potentielles GotY und definitiv eines der besten Spiele dieser Generation. Ich freue mich sehr auf die nächsten Teile und bin gespannt wie die Geschichte weitergeht.
    Was ich übrigens im Hinblick auf die Mythologie besonders toll fand: Was ich so gelesen habe, haben God of War 1-3 ja insgesamt eine etwa genauso lange Spielzeit wie das neue God of War alleine, eher sogar noch kürzer. Und wenn ich mir da so die Zusammenfassung der Geschichte anschaue, habe ich das Gefühl, dass dem Spieler in den alten Teilen wirklich alles was die griechische Mythologie zu bieten hat im Eilverfahren um die Ohren gehauen wurde. Hier hingegen konnten sich die Entwickler richtig Zeit lassen und man wird nur in sehr kleinen Dosen mit der nordischen Mythologie konfrontiert.

    Mir fehlt jetzt noch eine Walküre und dann eben die Königin der Walküren. Mehr werde ich wahrscheinlich auch nicht mehr machen. Muspelheim habe ich zu 100% absolviert, habe aber eigentlich wenig Lust auf die “unmöglichen” Herausforderungen. Genauso reizt mich Niflheim momentan nicht sonderlich, da es ziemlich nach Farmen klingt. Aber bis ich die beiden Walküren noch hab, hab ich auch wirklich genug Zeit mit God of War verbracht. smile

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