Hat sich euer Genre-Geschmack geändert/erweitert?

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Dieses Thema enthält 12 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Zeratul vor 2 Monate, 2 Wochen.

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  • #81124

    Zelos
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    Die meisten von uns haben wohl in einer Zeit angefangen als die spiele noch etwas simpler waren und viele Genres noch gar nicht wirklich existiert haben. Was kam bei euch im Laufe der Jahre hinzu und was ist aus eurem Interresse heraus gefallen? Und vor allem: Welche Spiele haben euch in ein neues Genre eingeführt?

    Seid ihr selbst jetzt so spät in eurem Lebenszyklus ( ugly )noch offen für andere Genres oder konzentriert ihr eure Auswahl ausschließlich auf das was ihr kennt und liebt?

    #81125

    5CR3WL0053
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    Rang: GUF Veteran

    Mein Genre-Geschmack wurde mit der Zeit immer simpler. Vor 20 Jahren hab ich fast alle Genres begeistert gespielt, auch Ego-Shooter (Perfect Dark!). Diese Neugier hab ich heute nicht mehr, weil sich vieles für mich nicht mehr neu anfühlt. Heute reicht mir eigentlich Arcade. Offen bin ich für gänzlich neue Spielerfahrungen. Sowas wie Katamari.

    .

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 2 Wochen von  5cr3wl0053.
    #81128

    Zelos
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    Rang: GUF Veteran

    Tja bei mir ist es immer komplexer geworden.
    Zu Gameboy und NES Zeiten habe ich fast ausschließlich sidescroller (sowohl JnR als auch Shooter oder prügler) gespielt und das war auch auf dem snes eine lange Zeit so. Erst Zelda 3 hat mir spiele mit der ‚von oben ansicht‘ als Alternative gezeigt (dass ich nur geliehen habe). Das Konzept von Story und einer zusammenhängenden Welt ohne ‚levels‘ war irgendwie bahnbrechend für mich sodass ich natürlich auch viele ähnliche spiele ausprobiert habe wie zb Secret Of Evermore, Terranigma usw. Das N64 hat mir dann insbesondere Ego-Shooter näher gebracht. Von Turok zu Goldeneye über einen PC hinweg war es nach Half-Life eine ganze Weile mein Lieblings-Genre und ich habe so ziemlich alle Shooter gespielt die es zu der Zeit gab. Insbesondere Counter-Strike hat mich 2 Jahre eingespannt. Nach Half-Life 2 ist das interresse an dem Genre allerdings Rapide gefallen. Ich war gesättigt und konnte nach HL2 nichts mehr gutes in diesem Genre finden. Zwischenzeitlich hatte ich auch meine ersten Kontakte mit jRPG‘s und Strategie. Skies of Arcadia war einer der wenigen Titel die für DC angekündigt wurden und die Demo war ganz nett, aber ich war skeptisch dem Genre insgesamt gegenüber (rundenbasierte Kämpfe), aber hey man wollte die Dreamcast ja auch irgendwann mal nutzen also hat man es gekauft und gemerkt dass rundenbasiertes kämpfen Spaß machen kann. Command und Conquer 1-2 und auch Generals waren die Titel die mich für Strategie erweckt haben und Rise of Nations habe ich dann auch gern und lang gespielt obwohl es viel simulationshafter und komplexer als C&C war. Beinahe 2 Jahre lang habe ich dann ausschließlich World Of Warcraft gespielt und damit mein Interresse an RPG‘s gefestigt. Min/maxing, Talente vergleichen etc, also durchaus komplexeres character-gestalten hatte dabei einen besonderen Reiz Erlangen die mich früher bei rpgs abgeschreckt hätten.
    Fast pc-only habe ich dann irgendwann sotc für die PS2 gekauft und meine Freude an spielen mit Anfang und Ende wieder gefunden die dazu noch fulminant/filmisch gestaltet sind und/oder eine Story erzählen. Die ganze PS3/Wii Generation habe ich mich dann fast ausschließlich auf solche singleplayer Erfahrungen konzentriert die meist action-Adventures oder rpgs waren. Das hat sich auch bis heute nich viel verändert, aber ich habe in den letzten 2 Jahren wieder Freude an online-Multiplayer Titeln wieder gefunden, nur sind es diesmal For Honor und Hearthstone. Mit FH habe ich quasi mein größeres Interresse an fightern entdeckt. Wenn Soul calibur nicht so nen Anime Kitsch wäre, hätte ich das echt gern im Auge behalten. Rennspiele und Prügler waren aber sonst von Nes bis heute immer nur ‚spiele ich gern im Couch-Multiplayer aber langweilt mich allein‘ Titel.

    Vor kurzem haben mich Subnautica und no Mans Sky davon überzeugt dass mir Survival unter den richtigen Umständen auch ganz gut gefällt Roguelikes habe ich ein paar ausprobiert und das Konzept finde ich von der Idee ganz gut aber bisher habe ich wohl noch nicht das richtige für mich gefunden.

    Zusammenfassend spiele ich also fast alles, mit Hauptaugenmerk auf RPG Elemente, fühle aber nur bei Ego-Shootern immernoch einen gewissen Burnout. Wenn ich mal Lust verspüre reichen 1-2 Tage CS:GO oder ein durchspielen von HL2 (oder eins der add ons) und dann reicht das wieder für eine ganze Weile.

    #81129

    Yoshi
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    Rang: GUF Veteran

    Es gibt keine generelle Schranke, dass ich heute kein neues Genre mehr ausprobieren würde, aber da ich alle etablierten Genres bereits kenne, verändert sich mein Genregeschmack nur sehr selten. Ich gebe mal jeweils das erste Spiel an, das mich vom jeweiligen Genre überzeugt hat:

    – 2D Jump & Run: Sonic 2, Super Mario World, Super Mario Land 2, DuckTales 2 – die ersten beiden erst einmal nur bei Freunden und Verwandten, meine ersten eigenen Spiele waren Super Mario Land 2 und DuckTales 2 (und Asterix & Obelix und Power Rangers, die waren aber scheiße und haben mich definitiv von nichts überzeugt)
    – Puzzle: Tetris
    – 3D Jump & Run: Super Mario 64
    – Action-Adventure: The Legend of Zelda: Link’s Awakening & Ocarina of Time (bin mir nicht mehr ganz sicher in welcher Reihenfolge, aber beide Ende 1998, spätestens Anfang 1999)
    – Fun-Racer: Diddy Kong Racing (Mario Kart 64 und SMK habe ich vorher gespielt, fand ich aber nur ganz nett)
    – Action: Blast Corps
    – Jump & Shoot: Jazz Jackrabbit oder Mega Man 2 (Game Boy)
    – Arcade-Racer: F-Zero X
    – RPG: Pokémon
    – Kampfspiel: Super Smash Bros. Melee, evtl. kann man das Power Rangers Fighting Game zählen, das ich auf dem SNES mochte, aber nie selbst besessen habe
    – Geschicklichkeit: Super Monkey Ball
    – Sport: Mario Golf 64 / Super Monkey Ball (Golf Modus)
    – Strategie: Pikmin – das war bei weitem nicht das erste Strategiespiel das ich gespielt habe (das erste war C&C64 am 1.8.1999), aber das erste das ich gut fand
    – Horror: Eternal Darkness (vorher habe ich bereits Resi 3 und 1 gespielt, aber beide nicht gemocht)
    – Metroidvania: Metroid Prime (das war definitiv auch erst Liebe auf den zweiten Blick und stark Jindu zu verdanken)
    – SRPG: Fire Emblem: Path of Radiance
    – Top-Down-Shooter: Mein erster eigener war Geometry Wars, mir haben auch vorher schon einige gefallen, aber immer nur bei Freunden gespielt
    – Adventure: Phoenix Wright Ace Attorney
    – Character Action: Bayonetta 2
    – Visual Novel: Virtue’s Last Reward

    Das sind glaiube ich alle Genres, aus denen ich zumindest einige Spiele mag.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 2 Wochen von  yoshi.
    #81131

    5CR3WL0053
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    Welche Spiele haben euch in ein neues Genre eingeführt?

    Spiele, die mich vom Genre überzeugt haben:
    Virtual Life: Animal Crossing
    2D Jump & Run: SMB 3
    3D Jump & Run: Super Mario 64
    Action-Adventure: Link’s Awakening
    Fun-Racer: Mario Kart 64 (War wegen dem Multiplayer unendlich viel besser als DKR)
    Arcade-Racer: Rage Racer
    RPG: Paper Mario
    Geschicklichkeit: Super Monkey Ball
    Sport: Tennis (Game Boy)
    Strategie: Pikmin
    Puzzle: Tetris
    Horror: Resident Evil 2 (N64)
    Ego-Shooter: GoldenEye

    Genres, die ich heute noch gut finde:
    2D und 3D Jump & Runs
    Action-Adventures
    Fun-Racer
    Arcade-Racer
    Geschicklichkeit

    Genres, mit denen ich nie was anfangen konnte:
    Beat em Ups
    Adventures

    .

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 2 Wochen von  5cr3wl0053.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 2 Wochen von  5cr3wl0053.
    #81133

    Biber
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    Grundsätzlich ist ein gutes Spiel ein gutes Spiel, egal in welchem Genre. Aber es gibt schon Dinge, die mich abschrecken. Entweder aus pragmatischen Gründen (keine 120-Stunden-RPGs) oder aufgrund von Genretraditionen (kitischige Story) oder weil ich sie nicht als gleichwertige Videospiele empfinde (Sims, Fighting Games). Aber es ist auch bei mir so, dass ich inzwischen eine Komfortzone habe und das sind Plattformer.

    Es ist aber auch wahr, dass es Spiele gibt, die einen an ein Genre heranführen können. Die Zugänglichkeit von Warcraft II hat mich sicherlich für RTS-Spiele erweicht und es bracht schon ein Smash Bros., damit ich ein Fighting Game anfasse. Manchmal springt dann der Funke für das ganze Genre über, manchmal nicht.

    Interesse habe ich aber erstmal an (fast allem) und bin auch weiterhin offen dafür. Gewandelt hat es sich in jedem Fall – früher habe ich viel lieber Shooter gespielt als heute und auch Multiplayer- und Sport-Spiele lagen mir mehr. Jetzt möchte ich eher Einspielererlebnisse, die man durchspielen kann.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #81177

    Z.Carmine
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    Alle paar Jubeljahre probiere ich mal etwas neues aus.^^
    Allerdings liegt mir davon manches natürlich nicht.
    Im Vergleich zur Nintendo-fokussierten Anfangszeit bin ich aber schon offener geworden.^^

    Weggefallen sind Aufbaustrategie-Spiele, zumal ich schon lange nicht mehr am PC spiele. Im Multiplayer habe ich die eh nicht gespielt.

    Multiplayer meide ich immer noch weitgehend. Auch Simulationen reizen mich weiterhin nicht, sie überhaupt auszuprobieren.

    Don't get hit, and you won't get hurt.

    #81183

    Zeratul
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    Eigentlich ist mein Genre-Geschmack so ziemlich gleich geblieben. Ich habe schon immer RPGs, Action-Adventures, Ego-Shooter, Strategiespiele, Beat em Ups und Jump n Runs am meisten gemocht. Simulationen (egal welcher Art) und reine Rätselspiele fand ich hingegen schon immer doof. Da habe ich auch durchaus immer wieder mal welche ausprobiert, aber nie eines gefunden, das mir Spaß macht.

    Neue Genre kamen in den letzten Jahren im Prinzip nur noch dann dazu, wenn sich ein komplett neues Genre entwickelt hat, wie z.B. MOBA (in meinem Fall Heroes of the Storm), Tower Defense (z.B. die Kingdom Rush Reihe) oder auch…. wie nennt man Spiele wie die Telltale-Games eigentlich? Storyfokussierte Adventures? Hab grad ne leichte Wortfindungsstörung. ugly

    Veränderungen habe ich nur insofern bemerkt, als dass ich früher lieber JRPGs gespielt habe, weil ich WRPGs als Kind oft zu düster fand. Mittlerweile ist es umgekehrt. WRPGs sprechen mich meistens vom Stil her wesentlich mehr an, weil ich JRPGs zu bunt und Anime-mäßig finde und sich das leider auch oft auf die Charaktere und die Story niederschlägt.

    Was ich bei mir eher beobachten kann und eigentlich auch ein interessantes Thema fände, ist dass ich nicht nur bei den gleichen Genres bleibe, sondern auch innerhalb eines Genres kaum neue Reihen ausprobiere, sondern bei altbekanntem bleibe. Bei Strategiespielen z.B. blieb ich fast ausnahmslos bei Command & Conquer, Warcraft und Starcraft. Die Dawn of War-Reihe oder die Age of Empires/ Mythology-Spiele hab ich eigentlich nie wirklich angefasst. Genauso hab ich mich bei Ego-Shootern schon immer von Battlefield und Call of Duty ferngehalten und eher sowas wie Half Life, Titanfall oder Aliens vs Predator gespielt.

    Welche Spiele mich jeweils zum Genre gebracht bzw. überzeugt haben:

    Jump n Run: Super Mario World
    Action-Adventure: A Link to the Past
    Ego-Shooter: Doom 1 war der erste, aber wirklich überzeugt haben mich eigentlich dann Turok 2 und Perfect Dark
    Strategiespiele: Command & Conquer: Tiberium Conflict (das allererste C&C)
    Beat em Up: Street Fighter 2
    RPG: Lufia, Secret of Mana

    #81187

    Biber
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    Rang: GUF Veteran

    Ich nutze für Telltale-Games und Konsorten den Begriff “narrative Spiele”. Das umfasst auch Journey, Firewatch und Gone Home. Es gibt aber auch den schwurbligen Begriff “experience Games”.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

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    #81188

    Zeratul
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    Rang: GUF Veteran

    Das ist eigentlich ein sehr treffender Begriff. Werde ich mal ganz frech so klauen und übernehmen. wink

    #81189

    Shiningmind
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    Rang: GU Mitglied

    Ich nutze für Telltale-Games und Konsorten den Begriff “narrative Spiele”. Das umfasst auch Journey, Firewatch und Gone Home. Es gibt aber auch den schwurbligen Begriff “experience Games”.

    Oder um hier fast schon ein Dysphemismus zu bemühen: Walking Simulator :p

    #81190

    Yoshi
    Moderator
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    Rang: GUF Veteran

    Walking Simulator ist aber spezifischer als Experience Spiel. Uncharted ist beispielsweise auch zu einem signifikanten Teil ein Experience Spiel, aber kein Walking Simulator.

    Übrigens sind auch Walking Simulator und Narratives Spiel nicht deckungsgleich. Ich nehme doch mal stark an, dass so etwas wie Virtue’s Last Reward (als VNs) ebenfalls als narratives Spiel zählen sollten, als Walking Simulator kann man VLR aber definitiv nicht bezeichnen.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 2 Wochen von  yoshi.
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    #81192

    Zeratul
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    Rang: GUF Veteran

    Ich glaube Shiningmind hat hier auch einfach mal nen Scherz gemacht, was so ganz nebenbei auch durch den Smiley signalisiert wird. wink

    EDIT: Nichtsdestotrotz stimmen deine Ausführungen natürlich Yoshi. Zumal Walking-Simulator natürlich auch ne starke negative Konnotation hat.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 2 Wochen von  zeratul.
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