The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Switch | Wii U)

Home Foren Videospiele Games The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Switch | Wii U)

Dieses Thema enthält 2,083 Antworten und 55 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Zeratul vor 2 Tagen, 16 Stunden.

Ansicht von 20 Beiträgen - 581 bis 600 (von insgesamt 2,084)
  • Autor
    Beiträge
  • #38570

    Biber
    Teilnehmer
    Offline
    Patreon

    Ich stimme dir erstaunlich viel zu. In deinen Ausführungen zu Open World könntest du tatsächlich Recht haben und auch was du zu Ressourcen sagst, ist nachvollziehbar. Und natürlich hat sich BotW nicht wegen TP HD verzögert. Aber nur, weil es im Grundsatz und global auf alle Projekte von Nintendo richtig ist, was du sagst, so finde ich, dass genau in diesem einen Beispiel zumindest die Möglichkeit besteht, dass es anders ist. Das BotW-Team bzw. die dafür relevanten Teile (Nintendo schiebt ja sicherlich auch viel hin und her) arbeitet am DLC. Und wenn man jetzt den Lebenszyklus einer Konsole, die Veröffentlichungspolitik und alles mögliche andere miteinbezieht, engen sich die Realisierungsmöglichkeiten für einen direkten Nachfolger immer weiter ein. Ich behaupte, dass ein Story-DLC diese Möglichkeit noch weiter einengt. Denn es sind genau dieselben Leute, die nun statt an BotW 2 an BotW DLC arbeiten. Das schließt ein BotW 2 nicht aus, aber es könnte sein, dass es eine Entweder-Oder-Entscheidung war. Und wenn es so eine war, dann sehe ich das so wie Yoshi, dann hätte ich lieber BotW 2. Du blendest hier bei deinen Verschiebungen schlicht die Realitäten eines Konsolenzyklus, einer Portfolioplanung und der realen Menschen aus. SFZ und SFA2 hätten von zwei komplett verschiedenen Teams realisiert werden können, BotW2 und BotW DLC nicht. Und dazu muss man auch bedenken, dass selbst bei dem Starfox-Beispiel vielleicht schon auch Überlegungen eine Rolle spielen wie „nicht zwei gänzlich unterschiedliche Spiele einer IP innerhalb von 2 Jahren auf derselben Plattform veröffentlichen“. So ganz realistisch ist deine Argumentation in diesem Punkt nicht.

    Am Ende können wir da Nintendo nicht in die Karten gucken. Vielleicht wäre es: a) DLC oder gar nix. Dann nehme ich DLC. Vielleicht wäre es: b) DLC oder 2, dann nehme ich 2. Vielleicht wäre es: c) DLC und 2. Prima. An der Gültigkeit des Arguments „Für den Fall dass b) finde ich das blöd und Y ist ein Indikator dafür, dass b)“ ändert das aber nix.

    Die Tanne kommt Komma Koma Doppelpunkt Dein Tod ist nah!

    #38571

    Zelos
    Teilnehmer
    Offline

    ein Nachfolger der so aussieht wie sein Vorgänger läuft Gefahr dafür kritisiert zu werden vor allem wenn es ‚wieder‘ ein botw wird wo vllt so ein Yoshi dann lieber was anderes gehabt hätte. Ein botw 2 muss dann auch so groß sein wie sein Vorgänger wenn nicht sogar noch größer sonst wird auch das von den Fans kritisiert. Ein DLC kann ein DLC sein. Etwas ‚was noch gesagt werden wollte‘ bevor man ein anderes Zelda macht.

    #38572

    Yoshi
    Moderator
    Offline

    Wenn es gesagt werden sollte, bevor man ein andres Zelda macht, sollte man es sagen, während man BotW macht.

    #38573

    Valet
    Teilnehmer
    Offline

    Das hatte ich vergessen noch im vorherigen Posting zu erwähnen, danke, Zelos: Da Yoshi ohnehin sehr BotW-kritisch eingestellt ist, sollte ihm persönlich daran gelegen sein, dass jetzt alles in BotW umgesetzt wird, was an Ideen vorhanden ist, damit das nächste vollwertige Zelda wieder „anders“ sein kann.

    Portfolioplanung gibt es selbstverständlich, ich behaupte nur vehement, dass sie so starr und rigide ist, wie Yoshi es darstellt. Aber um deine Möglichkeiten noch zu erweitern: Bisher fliegt die Info herum, dass im DLC-Pack ein zusätzlicher Dungeon und die damit einhergehende Story hinzugefügt wird. Das klingt nicht sehr umfangreich, insofern kann man davon ausgehen, dass nicht das ganze Zelda-Team daran hängt. Wobei das Zelda-Team ohnehin ein Sonderfall ist. Das ist ein wenig Spekulation, aber mein Eindruck, den ich über Jahrzehnte aus EAD-Interviews gewonnen habe, ist der, dass das Zelda-Team in einer wahren Rumpelkammer an Gameplay-Konzepten sitzt, immer wieder etwas hinzufügt, das aber im Moment gar nicht gebraucht wird, und irgendwann später plötzlich doch interessant wird. Gerade deshalb glaube ich nicht, dass bei Zelda irgendwelche Ressourcen streng definieren kann.

    Wenn es nach mir ginge, würde Nintendo ab sofort alle 2 Jahre ein neues vollwertiges Zelda veröffentlichen mit BotW als Grundlage und einzelne neue Gameplay-Elemente und neue Story einführen. Den riesigen Spielplatz hat man jetzt, jetzt kann man sich auf konkrete Inhalte konzentrieren. Ähnlich wie bei Xenoblade 2, das meiner Erwartung nach wesentlich mehr Story haben wird als Xenoblade X, bei dem es vorrangig um HD-Engine und Spielmechaniken ging.

    Rem is best girl.

    #38574

    Zelos
    Teilnehmer
    Offline

    Wenn es gesagt werden sollte, bevor man ein andres Zelda macht, sollte man es sagen, während man BotW macht.

    Und dann bis Weihnachten warten? Nö

    #38575

    Z.Carmine
    Teilnehmer
    Offline
    Patreon

    Realistisch betrachtet muss man eben oft die Priorität, das Spiel fertigzustellen, im Auge behalten. Entwicklung solange, bis einem nichts mehr einfällt, was man einfügen möchte, ist völlig am Markt vorbei.
    Und BotW wurde wohl wirklich oft genug verschoben. Und Switch ohne großen Titel herausbringen, wäre wohl auch nicht so toll.

    Don't get hit, and you won't get hurt.

    #38576

    5CR3WL0053
    Teilnehmer
    Offline

    Das Lösungsbuch ist nun bei Amazon vorbestellbar.

    Wenn ich statt Switch & BotW & Pro Controller nur das Lösungsbuch kaufe, spare ich 450€.

    .

    #38578

    Law
    Teilnehmer
    Offline

    @law:

    Ich bin definitiv der Ansicht, dass BotW nach dem bisher Gesehen eine Revolution des Open World-Genres sein könnte. Meine Erfahrung mit Open World beruht, grob überschlagen, auf den Assassins Creed-Spielen, Witcher 3, Syrim, Crysis 1, MGS5, Just Cause 2, DA:I, GTA4/5, und andere, die ich gerade vergesse. Was Leute, die sich vehement gegen die Behauptung, BotW könnte eine Revolution sein, einwenden, ist, dass es dieses oder jenes Element schon mal irgendwo anders gab und deshalb Zelda nur kopiert und nichts Neues schafft. Aber das ist eine unfaire, unehrliche Betrachtungsweise. Die einzelnen Elemente mögen nicht neu sein (was noch abzuwarten ist), aber bringt man ALLE in einem Spiel zusammen, ergibt sich aus dieser Gesamtheit etwas Neues. Jede wissenschaftliche Erkenntnis beruht darauf, dass durch gesammeltes Wissen und gesammelte Erfahrung bekannte Elemente zusammengeführt werden und sich daraus etwas Neues ergibt (ein entscheidender Grund dafür, dass Google traditionelles Lernen nicht ersetzen kann, weil man erst einmal Wissen in sich aufnehmen muss, um es dann im kreativen Prozess zu etwas Neuem zusammenführen zu können). Und ebenso verhält es sich, dem Gesehenen nach, mit BotW.

    Gras anzünden konnte man in Far Cry, schön. Durch die Luft gleiten konnte man in Just Cause, yay. Reiten gibt es in Witcher 3 und Slomo ist seit Max Payne bekannt. Aber wo sonst kann man mit einem Feuerpfeil Gras in Brand stecken, aus dem Ritt vom Pferd abspringen, mit einem Paraglider dank der Thermik, die vom brennenden Gras ausgeht, in die Luft aufsteigen, und schließlich in perfekter Position dank Slomo einen Bombenpfeil ins Herz des Gegners anbringen? Und das ist nur eines von unzähligen Beispielen. Das Schild als Snowboard gebrauchen, den abgetrennten Skelettarm eines Gegners als Waffe missbrauchen, eine metallische Waffe während eines Gewitters im richtigen Moment auf eine Gegnergruppe werfen, wodurch ein Blitz in die Waffe einschlägt und die Gegner elektrisiert.

    Natürlich mal wieder eine sehr romantisierte Beschreibung von dem was man evtl. anstellen könnte, aber im Grunde sind das Dinge die man in Spielen wie bspw. Far Cry auch tun kann. ^^
    Exakt diese Set an Featuren bietet natürlich keines der Spiele, wäre ja auch Unsinn, aber dafür andere Dinge die ein Zelda bspw. nicht haben wird ( auf einem Elefanten reiten und auf dessen Rücken mit einem Granatwerfer ein Haus einstürzen lassen, von da aus wiederum in ein Auto springen und einen 500m hohen Bergabhang runterfahren, um mal ein krudes Beispiel zu nennen ). Dass die (spielerische) interaktivität in BotW vielfältig ausfällt finde ich auch super, besonders das Klettern, aber ich sehe noch nicht was hier genau die Revolution darstellen soll. Es gibt viele Spiele die einem in einer Open World viele Möglichkeiten bieten, jeweils mit unterschiedlich (ausgebauten) Feature-Sets eben, Zelda scheint eines davon zu werden.

    Unterstütze Gaming-Universe indem du über diesen Link bei Amazon einkaufst.

    #38584

    Yoshi
    Moderator
    Offline

    Eigentlich, Fauli, ist mir vorrangig daran gelegen, dss BotW erst einmal so gut wie möglich wird. Dass ich Risiken sehe und einige Dinge, die ich konkret schlecht finde (zerstörbare Waffen, Open World-Standardabfall-Quests) mag zwar so sein, aber es ist ja nicht so, als würde ich felsenfest behaupten BotW wird Trash. Mir haben bisher alle Zeldas mindestens ziemlich gut gefallen, mit Wind Waker und den NES Teilen signfikant unterhalb der übrigen Zeldas, und ich bin ein großer Serienfan, es ist gewiss nicht mein Wunsch, dass BotW zum Vergessen wird.

    #38587

    Valet
    Teilnehmer
    Offline

    Dass die (spielerische) interaktivität in BotW vielfältig ausfällt finde ich auch super, besonders das Klettern, aber ich sehe noch nicht was hier genau die Revolution darstellen soll. Es gibt viele Spiele die einem in einer Open World viele Möglichkeiten bieten, jeweils mit unterschiedlich (ausgebauten) Feature-Sets eben, Zelda scheint eines davon zu werden.

    Dann willst du es aber nicht sehen. ^^ Es gibt eben kein anderes Open World-Spiel, das auch nur ansatzweise soviel Interaktion bietet wie das, was wir allein bisher von BotW gesehen haben (wenn es doch so ein Spiel gibt, dann bitte ich um Nennung, diejenigen, die ich kenne, habe ich bereits gelistet). Dass du es nicht so ganz verstehst, sieht man an deinem Beispiel: Man kann auf einem Elefanten reiten und dann in ein Auto springen und damit fahren. Das ist aber keine neue Spielmechanik. Das sind einfach nur zwei „Gefährte“, die man nutzen kann. In meinem Beispiel beschreibe ich grundlegend einzigartige Mechaniken. Und was noch wichtiger ist und wichtig für den Titel „Revolution“ ist: Die Interaktivität bei BotW besteht zwischen allen Elementen. Du zündest Gras an, Gegner fangen an zu brennen. Gegner am Rand des Feuers aber nehmen ihre Holzkeule und entzüden sie am Feuer, das du gelegt hast. Glücklicherweise fängt es an zu regnen, das Feuer erlischt. Du willst die Gegner mittels Feuerpfeil erledigen, doch das geht jetzt nicht, weil Feuerpfeile nicht im Regen funktionieren. Nun stellst du dich unter einen Felsvorsprung und der Feuerpfeil funktioniert wieder. Brauchst du aber nicht, weil einer der Gegner ein Schwert in der Hand hält und in dem Moment vom Blitz getroffen wird. Diese Beziehung zwischen allen Elementen in Verbindung mit der schieren Vielzahl an Spielmechaniken ist es, was wirklich revolutionär ist. Wenn das im fertigen Spiel auch so bleibt, fände ich es schade, wenn sich Leute wie du quer stellen und weiter behaupten, es sei nicht revolutionär. Man kann auch einfach mal anerkennen, wo Anerkennung angebracht ist. Und du weißt, wie sehr ich Skyward Sword kritisiere, es also keine Fanboy-Verklärung ist, das wäre ein billiger Konter.

    Mein Beispiel war im Übrigen nicht romantisiert, sondern basiert auf den exakten Begebenheiten eines Videos von der letzten E3 smile

    Rem is best girl.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  valet.
    #38589

    5CR3WL0053
    Teilnehmer
    Offline

    Es gibt eben kein anderes Open World-Spiel, das auch nur ansatzweise soviel Interaktion bietet wie das, was wir allein bisher von BotW gesehen haben

    Dass BotW insgesamt der interaktivste Zelda Teil wird, denke ich auch. Ich hätte diese Interaktion aber gerne in konzentrierterer Form wie sie in (großen und spieltintern in späteren) Dungeons zu finden ist, wenn viele Ausrüstungsgegenstände in kurzer Zeit zum Einsatz kommen. Deshalb sprach ich davon, dass Dungeons meiner Meinung nach die Essenz eines Zeldas sind, da hier die Interaktion mit der Welt den Höhepunkt erreicht. In BotW wird, was man bisher gesehen hat, viel gewandert und geklettert. Deshalb warte ich erstmal auf die Reviews.

    .

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  5cr3wl0053.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  5cr3wl0053.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  5cr3wl0053.
    #38592

    Law
    Teilnehmer
    Offline

    Du bist von den spielerischen Möglichkeiten beeindruckt, aber das ist für mich keine Revolution der Open World-Formel, lediglich eine Fokussierung auf eben genau das. Schau dir mal an, was für vielfältige und kreative Möglichkeiten du in einem Dishonored (2) hast. Das ist kein Open-World Spiel, aber bietet große frei begehbare Areale in denen du rumexperimentieren kannst wie du lustig bist.

    Wenn Leute mit dem Begriff „Open World Revolution“ prahlen, dann erwarte ich etwas, dass auch die Stärken dieser „offenen Speilwelt“ zeigt: eine noch nie dagewesene Glaubwürdigkeit in die Spielwelt zu bringen samt Flora/Fauna, Tiere, Dörfer, NPCs beispielsweise, oder es endlich schaffen eine spannende Geschichte zu erzählen obwohl man sich aussuchen kann wohin man läuft. Das was du bisher beschreibst klingt nach Sandkastenspaß, klar das ist toll, aber das kann ich wie beschrieben in Just Cause auch haben oder eben in Dishonored 2 nur ohne Leerlauf.

    Das klingt jetzt vielleicht etwas negativer als es soll, weil ich mich sehr auf Zelda freue, aber ich störe mich an dem Begriff „Open World Revolution“. Mein Punkt ist doch nicht so schwer zu verstehen?! ;D

    Unterstütze Gaming-Universe indem du über diesen Link bei Amazon einkaufst.

    #38593

    Yoshi
    Moderator
    Offline

    Was du beschriebst ist aber auch nur eine Kulmination der verschiedenen Element-Mechaniken, solche ereignisreichen Szenen mit guten KI-Skripten gibt es auch in anderen Open World-Spielen wie Assassin’s Creed, Far Cry oder GTA5 (und du wirst nicht oft sehen, dass ich was positives über GTA5 schreibe). Entscheidend für den Interaktionsgrad wäre dann natürlich etwas, was man jetzt noch schwer beurteilen kann: Wie hat Nintendos Team diese Möglichkeiten für relevante Spielsituationen genutzt? Als großer Zelda-Fan muss ich sagen: Bisher würde ich definitiv nicht behaupten, dass ersichtlich wäre, dass Zelda BotW eine Serien-übergreifende Revolution ist.

    #38597

    Valet
    Teilnehmer
    Offline

    Du bist von den spielerischen Möglichkeiten beeindruckt, aber das ist für mich keine Revolution der Open World-Formel, lediglich eine Fokussierung auf eben genau das. Schau dir mal an, was für vielfältige und kreative Möglichkeiten du in einem Dishonored (2) hast. Das ist kein Open-World Spiel, aber bietet große frei begehbare Areale in denen du rumexperimentieren kannst wie du lustig bist.

    Wenn Leute mit dem Begriff „Open World Revolution“ prahlen, dann erwarte ich etwas, dass auch die Stärken dieser „offenen Speilwelt“ zeigt: eine noch nie dagewesene Glaubwürdigkeit in die Spielwelt zu bringen samt Flora/Fauna, Tiere, Dörfer, NPCs beispielsweise, oder es endlich schaffen eine spannende Geschichte zu erzählen obwohl man sich aussuchen kann wohin man läuft. Das was du bisher beschreibst klingt nach Sandkastenspaß, klar das ist toll, aber das kann ich wie beschrieben in Just Cause auch haben oder eben in Dishonored 2 nur ohne Leerlauf.

    Das klingt jetzt vielleicht etwas negativer als es soll, weil ich mich sehr auf Zelda freue, aber ich störe mich an dem Begriff „Open World Revolution“. Mein Punkt ist doch nicht so schwer zu verstehen?! ;D

    Ich habe gerade erst Dishonored durchgespielt und das hat wirklich nichts Besonderes. Ein Deus Ex in Sachen Gameplay. Was gut ist, aber nichts Besonderes. Und du verstehst offenbar nicht, was ich sage (obwohl ich es wirklich einfach formuliere, hilfe :ugly:9: Das Besondere an BotW ist die Verästelung der unzähligen Spielmechaniken.

    Mir war von vornherein klar, dass für dich eine Revolution bessere Grafik und mehr, mehr, mehr des Bisherigen darstellt, wie du auch in deinem Beispiel für etwas, das du revolutionär fändest, beschreibst. Aber darin sehe ich hingegen gar keine Revolution. Das ist das, was mit der Zeit ganz automatisch kommt. Bessere Grafik, mehr NPCs, größere, detailliertere Dörfer, usw., das ist alles rein für´s Auge, ändert aber am Spiel nichts. Genau das finde ich an all den von mir aufgezählten Open World-Spielen so dröge, sie sind spielerisch uninteressant. Und BotW verändert das.

    Ich finde es schwierig, BotW (nach dem bisher Gesehenen urteilend) den Titel „Revolution“ zu verwehren, weil es eben nichts vergleichbares gibt, da Open World-Spiele bisher darauf ausgelegt sind, eine große Welt mit Monstern zu füllen und NPCs, die Quests geben und irgendeine Story erzählen. Das ist populär und gefällt vielen, aber es ist eben jedesmal dasselbe. Auch mein Game of the Generation Xenoblade X ist keine Revolution, weil es eben nichts tut, was das Open World-Genre verändert, um das zu verdeutlichen. Zelda tut es. Und das kann an imo anerkennen.

    aber ich störe mich an dem Begriff „Open World Revolution“.

    Ja, das merkt man grin Und genau darauf beharre ich, weil du bislang nicht argumentieren konntest, warum es das nicht ist, obwohl es etwas tut, das kein anderes Open World-Spiel bisher getan hat. Das klingt mir dann doch ein wenig nach „Lol, kaum macht Nintendo ein Spel in einem Genre, das sie bisher ignoriert haben, halten die Fans es für ´ne Revolution“-Gehabe wink

    Rem is best girl.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  valet.
    #38609

    Z.Carmine
    Teilnehmer
    Offline
    Patreon

    Dein Lieblingsbeispiel mit dem Feuer, Gleiten und Pfeil abschießen klingt aber auch mehr nach Spielerei für Twitch-Poser als nach etwas, das Open-World besser macht. War das bei dem Gegner überhaupt nötig?
    Auf wundersame Weise passend platzierte Felsen oder Sprengfässer sehe ich auch nicht als konkrete Verbesserung von Open-World, das hat damit nichts zu tun.
    Dass man Bäume fällen kann(alle, oder nur bestimmte?), ist nicht gerade üblich, aber entweder Spielerei, oder dort, wo Gräben sind, einfach ein weiteres Element, Hindernisse zu überwinden.
    Vielleicht kan man die Baumstämme ja per Magnet-Item mitschleppen.

    Auf Anhöhen steigen, und dann hinabzugleiten, ist doch das Hauptelement? ugly

    Wenn schon Open-World, dann hätte ich am liebsten eine lebendige Welt. Eine, die sich nicht stur nach dem Spieler richtet. Wenn ein Krieg tobt, dann soll er das in einer Open-World meiner Meinung nach organisch tun, ohne dass der Spieler für jeden Fortschritt Quests beenden muss.
    Realistische Handelswege, Tierherden, die gejagt werden. Wetter, das Bäume umknickt, Bäche zu reißenden Fluten anwachsen lässt.
    Ansonsten ist Open-World einfach mehr Augenwischerei, denn Substanz. Und Leerlauf.

    Don't get hit, and you won't get hurt.

    #38610

    Law
    Teilnehmer
    Offline

    „Mir war von vornherein klar, dass für dich eine Revolution bessere Grafik und mehr, mehr, mehr des Bisherigen darstellt, wie du auch in deinem Beispiel für etwas, das du revolutionär fändest, beschreibst. Aber darin sehe ich hingegen gar keine Revolution. Das ist das, was mit der Zeit ganz automatisch kommt. Bessere Grafik, mehr NPCs, größere, detailliertere Dörfer, usw., das ist alles rein für´s Auge, ändert aber am Spiel nichts. Genau das finde ich an all den von mir aufgezählten Open World-Spielen so dröge, sie sind spielerisch uninteressant. Und BotW verändert das.“

    Glaubwürdig bedeutet != bessere Grafik. wink


    „Und genau darauf beharre ich, weil du bislang nicht argumentieren konntest, warum es das nicht ist, obwohl es etwas tut, das kein anderes Open World-Spiel bisher getan hat. Das klingt mir dann doch ein wenig nach „Lol, kaum macht Nintendo ein Spel in einem Genre, das sie bisher ignoriert haben, halten die Fans es für ´ne Revolution“-Gehabe.“

    Okaaay, da interpretierst du jetzt aber was, wo es nichts zu interpretieren gibt. ^^

    Wenn schon Open-World, dann hätte ich am liebsten eine lebendige Welt. Eine, die sich nicht stur nach dem Spieler richtet. Wenn ein Krieg tobt, dann soll er das in einer Open-World meiner Meinung nach organisch tun, ohne dass der Spieler für jeden Fortschritt Quests beenden muss.
    Realistische Handelswege, Tierherden, die gejagt werden. Wetter, das Bäume umknickt, Bäche zu reißenden Fluten anwachsen lässt.
    Ansonsten ist Open-World einfach mehr Augenwischerei, denn Substanz. Und Leerlauf.“

    Da trifft’s endlich mal einer auf den Punkt. ^^

    Aber um die Diskussion nicht unnötig in die Länge zu ziehen, hier noch ein paar abschließende Gedanken:
    – deine Definition von „Open World Revolution“ unterscheidet sich deutlich von meiner
    – Zelda muss die Open World nicht revolutionieren um ein fantastisches Spiel zu werden
    – warten wir einfach mal ab, bis wir es selber spielen xD

    Unterstütze Gaming-Universe indem du über diesen Link bei Amazon einkaufst.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  law.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  law.
    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  law.
    1 user thanked author for this post.
    #38616

    Valet
    Teilnehmer
    Offline

    Carmien, genau DAS tut BotW. Es ist eine organische Welt smile Gerade dieses „man muss es nicht tun, man kann aber!“ ist das Besondere und kein Twitch-Poser-Gehabe. Mir ist vorhin die perfekte Umschreibung für die Beschreibung der Revolution von BotW eingefallen: Übliche Open World-Spiele sind statisch, alles passiert nur als unmittelbare Aktion des Spielers. In BotW hingegen kann ein Schmetterling einen Orkan verursachen (überspitzt). Das Spiel reagiert auf den Spieler und agiert dann unabhängig von selbigem.

    Mir ist im Übrigen dein negativer Gebrauch des Wortes „Spielerei“ suspekt. Spielereien sind das Beste. Egal in welchem Spiel. Wie oft bin ich in Pokemon Y im Kreis gefahren, weil die Pirouette der Rollerskates so cool war? Wie oft die Schweine in TWW geschlagen, bis sie mich angegriffen haben? Wie oft Mass Effect 1 wiederholt, um neue Lösungswege herauszufinden, die es „nicht braucht“? Spielereien sind das, was Spiele besonders macht. smile

    @law: Natürlich muss BotW keine Revolution sein. Aber wenn es eine ist, darf man es auch so benennen, oder? wink

    Rem is best girl.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 6 Monate, 1 Woche von  valet.
    #38619

    Z.Carmine
    Teilnehmer
    Offline
    Patreon

    Deshalb bin ich auf eure Spieleindrücke gespannt.

    Ich habe bei weitem nicht alle Videos zu dem Spiel gesehen, zumal ich mir nicht 30 Minuten aufwärts Zeit dafür nehmen möchte. Kompakte Trailer haben schon ihren Sinn.
    Deshalb habe ich nicht den Eindruck einer richtig lebendigen Welt. Hat man wandernde Tierherden gesehen, die Futter suchen? Ist das Wetter mehr als Optik und „Mist, jetzt muss ich wieder meine Metallwaffe gegen eine nicht-leitende auswechseln?“
    Was machen die Bewohner der Welt? Sind sie einfach an vorgegebenen Stellen? Oder bewegen sie sich glaubhaft auch ausserhalb der Siedlungen?

    Und warum sollte ich erst Gras anzünden, vom Pferd im Gallopp abspringen, den Aufwind mit dem Gleiter nutzen, und erst dann einen Pfeil abschießen? Da schieße ich einfach den Pfeil ab, ohne gepose.
    Aber das ist einfach eine andere Einstellung. Deshalb ist es für mich kein Mehrwert.
    Deshalb brauchte ich auch bei so manchem Rätsel in The Last Guardian Hilfe. Ich experimentiere nicht gerne, was denn mit dem Spiel möglich ist.

    Don't get hit, and you won't get hurt.

    #38620

    Valet
    Teilnehmer
    Offline

    Fast alles, was du fragst: Ja. Bis auf die Tierherden, ka, aber das ist ein spezielles Feature, das eben nicht vorhanden sind. Dafür 100 andere. Ich empfehle dir mal meinen E3-Artikel, der verdeutlicht nochmal den Unterschied zu anderen Open World-Spielen. Und allein die Gifs zeigen schon viel: http://wiiu.gaming-universe.org/editorials/es-ist-mein-zelda/10-1.html

    Dass das Wetter mehr als der Blitzeinschlag ist, hab ich doch erklärt Im Regen brennt kein Gras, bei Wind breitet sich brennendes Gras in die entsprechende Richtung aus. Und ich bin jetzt schon gespannt, den Feuerstab in einem Schneegebiet zu verwenden. Ob dann ein kleiner Fluss entsteht? grin

    Rem is best girl.

    #38621

    Arino
    Teilnehmer
    Offline

    Zum Beispiel die festgefahrene Meinung, Zelda-Spiele müssten sich deutlich unterscheiden?

    Müssen sie doch garnicht, ich habe nur halt absolut 0 dagegen, wenn es so ist, was bei vielen halt aber ein Problem ist =).

    Und wenn ein Kind unvoreingenommen auf die heiße Herdplatte fasst, wird es ganz schnell voreingenommen.

    Tja, aber nur der heißen Herdplatte gegenüber. Ist ja nicht so, dass das kleine Kind auch plötzlich keine roten Frisbee-Scheiben mehr anfässt ;).

Ansicht von 20 Beiträgen - 581 bis 600 (von insgesamt 2,084)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.

Home Foren Videospiele Games The Legend of Zelda: Breath of the Wild (Switch | Wii U)

Passwort vergessen

Bitte gib hier deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse an. Du wirst einen Link per E-Mail erhalten, um ein neues Passwort zu erstellen.