Injustice 2

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6.5

Leserhype

Mit Injustice – Gods Among Us brachten uns NeverRealm Studios einen actiongeladenen Titel der es in sich hatte. Was also, dachten sich anscheinend die Entwickler, wenn man die ganze Story rausnimmt, Erkundungen streicht und einen kurzweiligen Zeitvertreib sucht? Genau, man erhält ein traditionelles Beat’em Up und nennt es Injustice 2.

Jeder gegen jedenscreen_injustice-2_01
In diesem Herbst geht es mit Superman, Batman, Harley Quinn, Wonder Woman und Co. in den Ring, beziehungsweise in den rundenbasierten Kampf in unterschiedlichen Settings wie wir es aus Tekken oder episodenweise auch aus Injustice – Gods Among Us bereits kennen. Wenn nicht, macht das nichts. Man muss nicht Superhelden und Schurken kennen, um sich gegenseitig die Köpfe einzuhauen. Es sind noch nicht alle verfügbaren Charaktere bekannt gegeben worden, jedoch hatten wir auf der Gamescom auch schon mit Aquaman, Supergirl und Batman unseren Spaß. Man startet mit einem klassischen Charakter und im Verlauf des Spiels erhält man alle möglichen Gegenstände, die zum Aufrüsten dienen und den Kampf stark beeinflussen.

Wenn aus Freunden Feinde werden
Es ist völlig egal welcher Charakter von den Spielern ausgewählt wird, es sind auch eingeschworene Teams nicht voreinander sicher. Wenn also Supergirl auf Superman trifft, wird überprüft ob Blut wirklich dicker ist als Wasser. Jede Gegnervariation hat ihre eigene Eröffnungsszene. Man geht also davon aus, dass sich in diesem Universe alle Charaktere kennen und nicht leiden können. Darüber hinaus hat jeder Charakter seinen eigenen Supermove, der den Gegner schnell blass aussehen lässt. Wie in jedem Beat’em’Up sind Combos und Button-Smashing hier ganz wichtige Spielelemente und Ziel ist es die Energieleiste des Gegners mit so vielen Kombinationen und starken Angriffen zu leeren, bevor der Gegner es schafft den eigenen Kämpfer auszuknocken.

Mit dem Kopf durch die Wandscreen_injustice-2_03
Wie erwähnt wählt man ja nicht nur seinen Kämpfer, sondern auch das Set aus, an dem die Fetzen fliegen sollen. Auch hier ist noch nicht bekannt wie viele am Ende rausspringen werden, dennoch bringt jedes von ihnen seine netten kleine Tricks mit sich. Es gibt stets eigene Ebenen mit netten Animationen, wenn man mal Lust auf einen Tapetenwechsel bekommt. Injustice 2 wirbt damit, dass ein Kampf besonders dann Spaß macht, wenn er so dreckig wie möglich abläuft. Dafür hält jedes Set einen Fundus an Requisiten bereit, die zum Prügeln verwendet werden können.

toshaTosha meint: Alles in allem sieht Injustice 2 nach einem recht soliden Kampfspiel aus. Zwar wirkt es so, als hätte man einfach Überreste des ersten Teils verwendet und zusammengeschustert, damit ein neues Spiel daraus wird, aber für Fans von Tekken und anderen Prügeltiteln sollte es reichen. Ich persönlich finde es schade, dass nur ein Element des ersten Titels übernommen wurde, obwohl ich nie ein gutes virtuelles Prügelmatch ablehne. Die Unzahl an Gear, die zufällig nach einem Kampf ausgeteilt wird ist meiner Meinung nach unnötig und beeinflusst auf lange Sicht das Spielen negativ.

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