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Leitartikel: Das Unglück muss zurückgeschlagen werden

„Wir brauchen Social Justice Warriors!“ erklärte Timo Wienekamp Anfang der Woche in seinem Artikel für Gaming-Universe und resümiert, dass es wichtig ist, sich auch in der Gaming-Community und bei Videospielen für soziale Gerechtigkeit einzusetzen.

Schade, dass Gaming-Universe diesen Text veröffentlichen musste.

Schade, denn es ist vollkommen lächerlich, dass man Dinge, die völlig offensichtlich sind, wieder und wieder thematisieren und einordnen muss. Und doch zeigen die Reaktionen, im Netz und auch vereinzelt auf Gaming-Universe, wie notwendig es ist.

Denn gerade Gaming-Universe ist doch ein Musterbeispiel, das unser Hobby verbindet. Seit vielen Jahren bringt Gaming-Universe Menschen zusammen, die leidenschaftlich über Games reden und sich darüber oft auch im Privatleben angefreundet haben.

Und doch gibt es jene im Internet, die nur auf sich gucken. Die sofort von Zensur schreien, wenn hinterfragt wird, ob ein Spiel wirklich sinnlose Gewalt zeigen sollte. Wenn man darüber spricht, ob es wirklich notwendig ist, Hakenkreuze zu zeigen. Wenn Frauen nur als Blickfang oder sogar gar nicht in Spielen sind. Wenn kleine Mädchen stark sexualisiert dargestellt werden. Dabei sind viele dieser Themen einfach unverhandelbar. Für Sexismus und Rassismus dürfen in unserer Gesellschaft und damit auch in der Gaming-Community kein Platz sein.

Dann heißt es schnell: Aber Spiele sind doch gar nicht politisch!

Was ein Unfug. Denn gibt es einen Funken an Kritik, wird sofort das Totschlagargument „Games sind Kultur!“ aus dem Hut gezaubert. Natürlich sind Games Kultur. Doch dann sind sie eben auch politisch. So wie Star Wars mit seiner Erzählung des Widerstands gegen ein faschistisches Imperium politisch ist. So wie Captain Marvel die Sexismus-Debatte in ein Comic-Universum überführt. Spiele sind ein Medium wie Filme, Bücher oder Musik. Spiele sind längst fester Bestandteil der Gesellschaft. Und als solcher werden sie nicht nur beeinflusst, sondern formen sie eine Gesellschaft auch von innen. Was kann denn politischer sein, als das? Also trägt Gaming auch Verantwortung. Diese liegt in den Spielen selbst, bei den Machern, aber eben auch bei den Gamern und in der Community. Wer Sexismus aus Spielen verbannen will, übt keine Zensur aus, sondern handelt verantwortungsvoll. Wer all jene attackiert, die sich dagegen aussprechen, wer steif und fest behauptet, das Gaming einfach nur ein neutraler Raum ist, in dem man all seine Fantasien ausleben darf – egal, wie gewalttätig, wie verachtend, wie rassistisch, wie sexistisch sie sein mögen – der ist kein Kämpfer für Freiheit. Der ist ein Feind der Freiheit. Den in seinem Kampf für seine eigene, kleingeistige Perversion nimmt er Menschen anderen Geschlechts, anderer Hautfarbe und anderer Gesinnung deren Freiheit weg.

Natürlich ist es auf den ersten Blick noch nicht dramatisch, wenn ein bärtiger Klempner die Prinzessin rettet. Natürlich ist das kein Grund, nicht Mario zu spielen. Natürlich ist die trashige virtuelle Krankenschwesternovelle kein tatsächlicher Übergriff. Doch all diese Inhalte formen, wer wir sind und gestalten, wer wir sein wollen. Gerade ein Medium, das sich überwiegend an Jugendliche richtet, sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein. Und gerade wir, die Gamer, sollten hinterfragen, ob unser Hobby wirklich von jedem Schund heimgesucht werden muss. Wollen wir Homophobie in einem der erfolgreichsten und sicher besten Rollenspiele des letzten Jahres wirklich akzeptieren? Will ich weggucken, wenn mich ein Spiel alternativlos zwingt, Menschen umzubringen, nur, damit ich ein paar XP-Punkte sammeln kann? Macht es tatsächlich Spaß, sich durch Dialoge mit stereotypen Rollenmustern zu klicken?

Dabei geht es nicht darum, dass Games keinen Spaß machen sollen. Natürlich sollen Games zuallererst Spaß machen und gutes Entertainment sein. Doch das eine schließt das andere nicht aus. Im Gegenteil. Denn gerade, weil mir ein Spiel Spaß macht, will ich mich nicht über bestenfalls antiquierte, im schlimmsten Fall aber dann doch radikale Inhalte ärgern.

Die Armee der Finsternis, die sich unter der GamerGate-Flagge vereint und unter einem fehlgeleiteten Freiheitsbegriff einen Kulturkampf für das Recht auf sinnlose Dudebro-Gewalt und physikalisch korrekt animierte Titten führen will, ist sicher nicht die Bewegung, die das Gaming weiter in der Mitte der Gesellschaft verankert.

Je tiefer man in die Debatte der Gamergater einsteigt, umso mehr entlarven sie ihre eigenen Argumente: Angriffe gelten fast ausschließlich Frauen – und zwar jenen, die eine eigene, selbstbewusste Meinung haben und für ihre Rechte eintreten. Gern wird dann der hochgradig lächerliche Verweis auf die fehlenden Männerrechte angebracht. Objektivierung? Gibt es nicht. Das ist Kunstfreiheit! Das ist zum einen Humbug, weil Sexismus und Rassismus einfach nun mal keine Rechte und keine Kunst sind, und zum anderen, weil die Waage dermaßen schief liegt, dass selbst die radikalste Frauenrechtsbewegung kaum für ein Gleichgewicht sorgen könnte. Es geht nicht um Umsturz, es geht um ein Korrektiv. Doch das will nicht verstanden werden. Dafür geht es schnell auch unter die Gürtellinie: Die hatte ja ne Affäre! Die hat sich prostituiert! Und dann hat sie all das auch noch genutzt, um sich als Opfer darzustellen! Garniert wird der Furor dann noch durch teils konzentrierte, direkte Angriffe, die natürlich nur eine Reaktion sein sollen, die auf eine Aktion unbedingt zu folgen hat. Ist angeblich ein Naturgesetz, Schuld sind ja eh die anderen. Ein echter, offener Diskurs, die Bereitschaft, zu verstehen, dazuzulernen, Kompromisse zu finden? Ach was. Ist ja alles nur Zensur! Das sind ja alles Irre! Radikale! Femnazis! Und die wollen ja eh nicht mit uns reden in ihrem falschen Weltverbesserungsverbotswahn!

Und dann erst die Presse. Die sind ja auch alle links und stellen immer nur verfälscht eine Seite der Medaille dar. Die wahren Fakten, die findet nur, wer sich wirklich informiert, da wo nichts verfälscht wird. Meistens ist das Twitter, Reddit oder 8chan und häufig speist sich die Bewegung einfach nur aus sich selbst. Man kennt das Prinzip: Halbwahrheiten tausendfach wiederholen, Unzusammenhängendes verschwörungstheoretisch zu verknüpfen und sich dabei gegenseitig bestätigen, bis man es wirklich glaubt. Ob das Sonys angebliche Zensuragenda oder Chemtrails sind, das System ist das gleiche. Zu allem Überfluss versuchen die Gamergater auch noch, sich den Begriff „Gamer“ anzueignen – und bringen damit all jene, die Gaming in allen Facetten als Hobby begleiten, gleich mit in Verruf.

Dabei liegt die eigentliche Antwort auf der Hand: Wir müssen alle dazulernen. Die Industrie muss kapieren, dass sie ihre Kunden auch herausfordern darf. Dass es in Ordnung ist, politische Inhalte zu machen, wenn man mit der Kritik konstruktiv umgeht. Natürlich dürfen Spiele weiter Söldner und Soldaten durch ein post-apokalyptisches Amerika oder den ersten Weltkrieg schicken. Doch dann trägt man einfach die Verantwortung, den Handlungsrahmen entsprechend zu setzen und die Aktionen der Spieler einzuordnen. Und natürlich dürfen Gamer an einem Shooter Spaß haben – trotzdem sollten wir uns fragen, ob ein Spiel wirklich dadurch besser wird, dass es Gewalt noch expliziter darstellt, als je zuvor.

Nur, wenn Videospiele von allen und für alle gemacht werden, können sie ihr ganzes Potenzial zeigen. So, wie es Musik, Bücher, Filme und Serien schon lange schaffen. Dabei wird es immer wieder Fehltritte geben. Auch das ist ein Teil eines Prozesses in Kultur und der Gesellschaft. Und natürlich müssen wir versuchen, im Umgang mit den Problemen das richtige Augenmaß zu finden. Doch wenn jedem Versuch, ein Klima zu schaffen, bei dem sich mehr Menschen in der Gaming-Community wohlfühlen, mit Hass und Missgunst begegnet wird, wird Gaming auch immer noch ein bisschen das Image der Killerspiele, des Nerd-Hobbys, das man lieber bei zugezogenen Vorhängen im Keller spielt, anhängen. Und das dann eben auch irgendwie zurecht.

Für mich als Redaktionsleiter von Gaming-Universe ist es daher alternativlos, das wir Artikel wie diese Woche veröffentlichen. Auch, wenn wir dafür Widerspruch erhalten. Denn Gaming-Universe will seit Anbeginn eine Community für alle Gamer sein. Auch für die, die sich bisher in der Gaming-Community vielleicht noch gar nicht so recht wohlfühlen. Es wird Zeit, dass sich das ändert. Mit unserer Diskussionskultur als Plattform von Fans für Fans wollen wir einen kleinen Beitrag dazu leisten.

 


Joshua Hampf ist Herausgeber und leitender Redakteur von Gaming-Universe.de. Funktionen, die er beim nicht-kommerziellen Projekt natürlich nur nebenberuflich übernommen hat. Seine soziale Seite lebt der Familienvater abseits der Gaming-Community als Lehrer aus.

Bildquellen: Beitragstitelbild © Bente Stachowske / jaf e.V. 2017 / PLAY18 Festival

Anmerkung der Redaktion:

Wie immer freuen uns über eine ausgewogene Diskussion in Kommentaren und Forum zu diesem Artikel. Dabei möchten wir angesichts des Themas allerdings noch einmal explizit auf unsere Netiquette hinweisen. Denn auch das GU-Moderatons-Team sind Social Justice Warriors: Wenn wir eine Ungerechtigkeit verspüren, werden wir natürlich einschreiten.

Joshua ist Herausgeber und leitender Redakteur von Gaming-Universe. Neben News, Vorschau- und Testberichten liegt sein inhaltlicher Schwerpunkt vor al...

Bufko

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29 November 2018
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Digger. Danke!

Gerade in der deutschen Landschaft gibt es SO viele Seiten, die sich zwar brüsten mit "Wir stellen uns gegen Gewalt und Drangsalierung und Beleidigungen, dann aber weder deutlich werden oder klare Position gegen ergreifen. Vielleicht aus Angst vor Gegenschlägen oder Harassment, vielleicht nur aus der Sorge, Fans zu verlieren. Ich war mir - da bin ich ehrlich - nicht sicher, ob mein kleiner Blogbeitrag wirklich so gut zu GU passt, wie @Lottogewinner es mir eingeredet hat, aber ich wurde schon in den dortigen Reaktionen positiv überrascht. Mit diesem Beitrag hast du aber mein Herz gewonnen, Joshua :)
 
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Lottogewinner

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29 Juli 2016
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Deutschland
Ein etwas älterer, auch sehr lesenswerter Leitartikel. Von Polygon, übrigens (die, die man neben GU, Kotaku und Eurogamer nicht lesen sollte):

 
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puka

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28 August 2016
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Ein sehr schöner und kluger Beitrag. Ich finde aber, man darf ruhig Zensur nennen, was Zensur ist. Auch wenn der Begriff sehr sehr negativ belegt ist. Es gibt nunmal win Spannungsfeld zwischen Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Frieden, in dem wir uns irgendwo positionieren müssen. Wwnn man das mit guten Argumenten tut wie du, ist das völlig legitim.
 

Rusix

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2 September 2016
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Schaumburg
Ein verdammt guter und wichtiger Kommentar. Kudos Joshua, Kudos!

Während mich der erste Artikel ein wenig über SJW und Gamergate aufgeklärt hat, aber meine Aufmerksamkeit nicht für mehr als 30 Sekunden binden konnte (vermeintlich biased), schafft es dieser Artikel mich zu 'hooken' und meine Aufmerksamkeit auf ein echtes Problem innerhalb der Gaming-Community zu richten.

Bisher habe ich gekonnt die ganze Thematik rund um Gamergate und SJW's umschifft - mit Desinteresse habe ich abgewunken.

Gamergate war für mich irgendein popeliger Möchtegern-Skandal unter Nerds und SJW's liefen bisher unter dem Synonym für vorpupatäre, kleingeistige, hysterische, und überemotionale Drecksblagen, die Probleme mit ihrer sexuellen Identität oder überhaupt mit ihrer Identität inmitten der Gesellschaft haben.

Irgendwo fragte mal ein verdutzter User in einem Thread rund um GoW:
"What do this Social Justice Fuckers want anyway?"
Die Antwort kam prompt:
"They want to make Kratos gay."

Hier zeigt sich kurz und knapp um welche Ängste es hier geht. Die 'Gamer' fühlen sich verraten und befürchten das Schlimmste.
Das die Fems, die Queers, die Transgender Bewegung in der Spielebranche Fuß fasst, die Spieleentwickler unterminiert um dann durch Propaganda, politische Statements, generell mit der Brechstange versucht die alte Garde umzukonditionieren bzw den wachsenden Gaming-Markt als Sprungbrett zu nutzen um ihre Ideologie zu verbreiten.

Aber das ist aber alles Bullshit, Blendwerk, alles kleingeistige Ängste die völlig am Thema vorbeigehen. Hier werden völlig unbegründete Ängste forciert um den Leuten Angst zu machen.

Es handelt sich nämlich nicht um eine 'Ideologie der SJW's', es handelt sich um Respekt, um Menschenwürde um gesunden Menschenverstand. Jeder soll bei unserem Hobby mitmachen können - wirklich jeder.
Mitmachen heißt aber auch ein Mitspracherecht zu haben, wie unsere Games auszusehen haben, welche Inhalte vorkommen und in welche Richtung sich die Industrie generell entwickeln soll.
Mittendrin statt nur dabei.

Zum Nachdenken brachte mich ein Artikel in der letzten Woche, bei dem es um das erste Foto eines (angeblichen) schwarzen Lochs ging. Dabei hatte eine Frau (Katie Bouman) es ermöglicht (durch eine neue Software) viele verschieden Aufnahme von auf der ganzen Welt verteilten Radioteleskopen zu sammeln und zu einem Gesamtbild zusammenzufügen. Sie wurde zu Recht dafür gefeiert. Es dauerte nur wenige Stunden und ihr Telefon, Twitter-Account etc wurden von einem wütenden Mob torpediert.
Fake-Accounts mit ihrem Namen wurden erstellt um sie zu diffamieren, Leute fingen an nach der 'Wahrheit' zu suchen um sie bloßzustellen. Die Wahrheit: Eine Frau kann so etwas garnicht schaffen. Sie wurde nur von der linken Presse als Maskottchen auserwählt um der Welt die Überlegenheit der Frauenrasse zu demonstrieren.

Ihr erkennt das Schema langsam?
Ja, ich auch.

Jetzt verstehe ich auch den Biber etwas besser, der schon früher warnte, dass Frauenhass bzw Diskriminierung REAL ist.

Damals belächelt ich den vermeintlichen SJW noch. Natürlich ist er real wie so vieles andere auch. Ich Begriff damals nur nicht, WIE REAL er ist!

Das hat sich bei mir inzwischen geändert und ich finde es gut, dass das Gaming Universe Team auf diese Schieflage aufmerksam macht und Flagge zeigt.

Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Es erfordert enorme Sensibilität um an das Thema heranzuführen. Wie Puka schon sagte, können leere Phrasen wie soziale Gerechtigkeit nicht den Diskurs ersetzen.

Eine ehrlicher und offener Diskurs verbietet sich aber Aussagen wie: "Gib ihnen keinen Meter!"

Wer nicht zuhört kann auch nichts lernen.

Damit hat man ganz schnell die neutrale Mitte verloren, die sich zuvörderst nur unverbindlich informieren möchte.

Ich habe etwas darüber sinniert wie und wo uns diese ganze SJW-Bewegung verändert hat - als Gamer.

Und wisst ihr was? Die Bilanz ist hervorragend!

Noch nie gab es eine solche Diversität, eine solche Auswahl an Titeln in bekannten und völlig neuen Genres.
Der Gaming Markt sieht so facettenreich, so bunt, so abwechslungsreich aus wie nie zuvor.

Der Dank geht auch an die SJW ^^
 

Biber

GUF Veteran
25 August 2016
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Hamburg
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Amen. Und natürlich geht es um den offenen Diskurs und um das Zuhören. Aber wenn es um das Grundsätzliche geht, bin ich tatsächlich nicht bereit, einen Meter zu weichen. Rassismus und Homophobie usw müssen als solche sichtbar werden, wo sie auftreten. Ich bin immer für Differenzierung und Diskurs, innerhalb eines gewissen Grundkonsens. Und das Grundgesetz ist für mich nicht verhandelbar. Wie weit Feminismus gehen sollte und welche Mittel brauchbar, nicht zielführende oder gar abzulehnen sind, ist zu diskutieren. Ich bin nun wirklich nicht einseitig unterwegs. Ich habe selber einst einen großen Shitstorm geerntet, als ich versucht habe, Gleichstellungspolitik zu gestalten und wurde mit Petitionen und Presse als weißer, heterosexueller Mann diffamiert, der Frauenrechte beschneidet. Das war ein anstrengender Diskurs, weil es um genau diese Grauzonen ging. Es ist schwer in dieser emotionalen Melange Maß und Mitte zu halten. Ich wende mich hier nur so energisch gegen den Reflex, wann immer jemand Sexismus anmahnt. Und die schieflage, dass diejenigen, die aufmerksam machen als größeres Problem gesehen werden als das Problem an sich. Und die Widerwärtigkeit, mit Pseudofakten Jagd auf Personen zu machen. Sarkeesian spricht ein Problem in der Sache an und wird persönlich attackiert. Und fast immer sind Frauen die Opfer. Man muss schon aufpassen, dass man nicht alles relativiert.

Aber hey: wirklich ein toller und ehrlicher Beitrag!
 
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Sidewalkwalker

Maschinenräumer
25 August 2016
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Ein sehr schöner und kluger Beitrag. Ich finde aber, man darf ruhig Zensur nennen, was Zensur ist. Auch wenn der Begriff sehr sehr negativ belegt ist. Es gibt nunmal win Spannungsfeld zwischen Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Frieden, in dem wir uns irgendwo positionieren müssen. Wwnn man das mit guten Argumenten tut wie du, ist das völlig legitim.
Der Begriff "Zensur" wird in diesen Debatten viel und oft und zweifelhaft verwendet. Es ist eigentlich kaum möglich, ohne Staatsapparat wirkungsvoll Zensur auszuüben. Daneben sind Diffamierungen & Co. nicht von der Meinungsfreiheit geschützt – Plattformen, die Kommentare dieser Natur löschen, machen von Ihrem Hausrecht gebrauch. Das ist keine Zensur, das ist oft sogar eine Notwendigkeit, denn im Zweifel müssen die Betreiber der Plattformen für den Quark geradestehen, den ihre User draufschreiben. Beispielsweise müsste sich GU auf Nachfrage für genau diese Zeilen verantworten – nicht ich.

Das gleiche gilt für Publisher, Developer, Journalisten, die bestimmte Inhalte promoten, anderen aber das Spotlight verweigern. Es ist ihr eigener Vorgarten; den auf Vordermann zu halten ist nicht nur legitim, es ist zentraler Bestandteil ihrer Funktionsfähigkeit.

Es ist ja ohnehin paradox, dass Leute lautstark über ihr vermeintliches Rede- oder Meinungsverbot ranten können. Denn ganz offensichtlich hat sie niemand effektiv daran hindern können, ihre Meinung kund zu tun. Selbst bei justiziablen Äußerungen oder Werken müssen sie i.d.R. nicht mit Sanktionen rechnen. Deren Gejammere über vermeintliche Zensur ist peinlich im Angesichts echter, staatlicher Repression anderen Länder und Gesellschaften.

Keine schlechte Einordnung der Realität der Zensur hat hier m.E. die Tagesschau: https://faktenfinder.tagesschau.de/hintergrund/lexikon-zensur-101.html
 

own463

Newbie
31 Oktober 2016
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Lieber Joshua, lieber @Bufko,

erst einmal vielen Dank für eure Beiträge! Als jemand der in seinem stillen Kämmerlein oder mit einer ausgewählten Gruppe an Freunden zwar viel spielt, sich außerhalb dieses Kosmos aber weniger tiefgreifend mit den kulturellen Fragen des Gamings beschäftigt, war mir der Begriff des "GamerGate" gar nicht so geläufig. Wie in allen anderen Bereichen auch gibt es eben auch hier leider einige Ignoranten, die auf ihren stumpfen Ansichten beharren müssen... -.-

Umso wichtiger ist, das es Leute wie euch gibt, die ein Bewusstsein für solche Probleme schaffen und diese in die Öffentlichkeit tragen! Gleichberechtigung muss als eine Selbstverständlichkeit erachtet werden, nicht als en vogue Modeerscheinung.

Ihr habt meine volle Unterstützung, macht weiter so! :)
 

Yoshi

Moderator
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9 August 2016
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Hagen
Beispielsweise müsste sich GU auf Nachfrage für genau diese Zeilen verantworten – nicht ich.
Ganz so einfach ist das nicht. Klar wird GU dafür belangt, wenn du hier illegale Inhalte postest und wir das einfach geschehen lassen, aber du bist deswegen nicht grundlegend aus dem Schneider. Da sind im normalfall beide in der Verantwortung. An GU kommt man aber natürlich leichter ran als an dich :).

Was "Zensur" anbelangt finde ich, dass man da noch etwas differenzieren muss. Wenn Nintendo sich entscheidet, dass sie Fire Emblem Fates ohne das (unsägliche) Gesichtsstreichelminispiel hier veröffentlichen wollen, ist das keine Zensur, denn Nintendo entscheidet das als Anbieter selbst aus freien Stücken, dass das Spiel hier so besser vermarktet werden kann.

Wenn hingegen ein Konsolenanbieter (wie zuletzt Sony, aber in anderen Fällen auch schon Nintendo) den Inhalt anderer Anbieter reguliert, kann man das schon durchaus als Zensur werten, weil aus einer Autoritätsposition über anderleuts Werk entschieden wird. Da kommt es dann meines Erachtens auch sehr darauf an, wieso das getan wird. Denn als Plattformanbieter hat man natürlich auch ein berechtigtes Schutzinteresse für den Ruf der eigenen Plattform und dass man dann nicht alle Inhalte zulässt, ist durchaus legitim. Ich werde sicher nicht in den Ring steigen für irgendwelche Anime-Porno-Spiele, aber über das richtige Maß sollte man schon streiten dürfen und da ist es genauso legitim, wenn ein Fauli sich dann eben stark daran stört, wenn Inhalte, die er gern konsumiert, ausgeschlossen werden, wie es legitim ist, dass ich mich freue wenn ich bei Fire Emblem Fates nicht mit despektierlichen Mistminispielen genervt werde.

Sicher ist der Staat der wichtigste Zensor und ich finde es auch nicht sinnvoll, über Zensur in einer sehr pluralistischen Marktlandschaft zu reden (sagen wir: Videospielforen), aber bei Oligopolen oder Monopolen halte ich es schon für eine besondere Aufgabe, auf nachvollziehbare Weise und mit einer gewissen Vorsicht zu moderieren. Konsolenhersteller sind quasi einer von vier möglichen Content-Wächtern (Nintendo, Sony, Microsoft, Steam), Facebook, Youtube, Instagram und Twitter sind in ihren Marktsegementen nahezu Monopilisten. Das heißt aber natürlich nicht, dass man irgendwelche irren (und gefährlichen) Schwachköpfe wie Alex Jones auf die Plattform lassen sollte, aber Sperren sollten halt mit mehr Bedacht vergeben werden als, sagen wir, bei einem Forum wie GUF.
 
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Sidewalkwalker

Maschinenräumer
25 August 2016
179
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Ganz so einfach ist das nicht. Klar wird GU dafür belangt, wenn du hier illegale Inhalte postest und wir das einfach geschehen lassen, aber du bist deswegen nicht grundlegend aus dem Schneider. Da sind im normalfall beide in der Verantwortung. An GU kommt man aber natürlich leichter ran als an dich :).
Stimmt, man könnte auch versuchen, mich zu belangen. Das wird aber nicht (oder kaum) gelingen*. In der Praxis bleibt damit GU (also Joshua, laut Impressum) mein "Schutzschild". Konsequenterweise müsste GU von allen Mitgliedern intern Daten aufnehmen, um sie ihrerseits im Zweifel "packen" zu können (yey, Impressumspflicht für ALLEEEE! ^^) .

Es gibt da ein Urteil vom EGMR und auch den TMG §10, die beide zunächst den Betreiber in der Verantwortung sehen, sofern zumutbar. Wenn ich das richtig verstehe, "schützt" Unkenntnis ein Stück weit. Ist nur die Frage, wie man das eine (Plausibilität der Unkenntnis) oder andere (konsequente Moderation der problematischen Kommentare) rechtssicher gewährleisten will.

Aber das ist jetzt Haarspalterei und irgendwie Off-Topic.


Der weicheren Definition von Zensur kann ich mich allerdings nicht anschließen. Inhaltskontrolle der Publisher, auch nachträgliche, ist immer Teil der Verträge, darauf lassen sich alle Beteiligten ein. Dass sich das bei entsprechender Marktmacht unfair und bevormundend anfühlt, ist verständlich. Dennoch wird niemand gehindert, beispielsweise andere Publishing-Strukturen zu nutzen oder eigene aufzubauen. Die Meinungs- und Informationsfreiheit ist hier nicht gefährdet. Der Begriff „Zensur“ ist daher m.E. einfach nicht zutreffend. Das mag ebenfalls kleinkariert klingen, doch Sprache ist machtvoll. Firmenpolitik und repressive Regime auf eine Stufe zu stellen ist albern bis gefährlich.


* nur als Beispiel, ich glaube, GU weiß, wer ich bin. ;)
 

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Inhaltskontrolle der Publisher, auch nachträgliche, ist immer Teil der Verträge, darauf lassen sich alle Beteiligten ein.

Korrekt. Es gibt da einfach Richtlinien des Plattform-Owners, mit Zensur hat das alles nichts zu tun. Es ist ja jeder frei sein Spiel auch einfach selbst zum Download anzubieten. Da gilt dann "nur" der Jugendschutz - und auch das ist keine Zensur.

Der Begriff wird einfach falsch verwendet und ist nicht korrekt. Es gibt Einschränkungen, die im Rahmen der Publishing-Abkommen oder der Rechtslage in verschiedenen Ländern geregelt sind. Das war es.
 

Yoshi

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Stimmt, man könnte auch versuchen, mich zu belangen. Das wird aber nicht (oder kaum) gelingen*. In der Praxis bleibt damit GU (also Joshua, laut Impressum) mein "Schutzschild". Konsequenterweise müsste GU von allen Mitgliedern intern Daten aufnehmen, um sie ihrerseits im Zweifel "packen" zu können (yey, Impressumspflicht für ALLEEEE! ^^) .

Es gibt da ein Urteil vom EGMR und auch den TMG §10, die beide zunächst den Betreiber in der Verantwortung sehen, sofern zumutbar. Wenn ich das richtig verstehe, "schützt" Unkenntnis ein Stück weit. Ist nur die Frage, wie man das eine (Plausibilität der Unkenntnis) oder andere (konsequente Moderation der problematischen Kommentare) rechtssicher gewährleisten will.

Aber das ist jetzt Haarspalterei und irgendwie Off-Topic.


Der weicheren Definition von Zensur kann ich mich allerdings nicht anschließen. Inhaltskontrolle der Publisher, auch nachträgliche, ist immer Teil der Verträge, darauf lassen sich alle Beteiligten ein. Dass sich das bei entsprechender Marktmacht unfair und bevormundend anfühlt, ist verständlich. Dennoch wird niemand gehindert, beispielsweise andere Publishing-Strukturen zu nutzen oder eigene aufzubauen. Die Meinungs- und Informationsfreiheit ist hier nicht gefährdet. Der Begriff „Zensur“ ist daher m.E. einfach nicht zutreffend. Das mag ebenfalls kleinkariert klingen, doch Sprache ist machtvoll. Firmenpolitik und repressive Regime auf eine Stufe zu stellen ist albern bis gefährlich.


* nur als Beispiel, ich glaube, GU weiß, wer ich bin. ;)
Formal erfüllt es meines Erachtens die Definition:
von zuständiger, besonders staatlicher Stelle vorgenommene Kontrolle, Überprüfung von Briefen, Druckwerken, Filmen o. Ä., besonders auf politische, gesetzliche, sittliche oder religiöse Konformität
Staatlich ist nicht definitionstragend, vertragliche Regelung kein Ausschlusskriterium. Zumal die Inhaltskontrolle seitens der Konsolenhersteller als vertragliche Regelung zu bezeichnen natürlich auch ein Euphemismus ist, denn der Vertragsinhalt wird ja in dieser Hinsicht nicht gleichberechtigt ausgehandelt. Im Grunde genommen wäre es durchaus auch noch diskutabel, die klassische "Selbstzensur" (z.B. wenn Nintendo FE Fates beschneidet) als Zensur zu bezeichnen, aber die implizite Autorität fehlt an der Stelle, weswegen ich den Begriff an der Stelle nicht verwenden würde. Ein Plattformanbieter ist aber eine externe Autorität, daher aus Sicht des Entwicklers durchaus mit staatlicher Gewalt grundsätzlich vergleichbar..
 
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Ihr solltet euch echt mal Abseits des Dudens informieren, was Zensur ist. Z.B. in China.

Das ist schon wieder so hart am Thema vorbei. Es gibt keine Zensur von Sony. Es gibt Richtlinien, um Spiele auf Sonys Plattformen zu veröffentlichen. Genauso bei Nintendo, Microsoft, Steam, sonst wo. Aber niemand ist gezwungen, seine Spiele anzupassen und dort zu veröffentlichen. Das sind einfach Vertragsbedingungen. Und hey, zufällig hab ich da ja schon ein bisschen Einblick und Ahnung. Mal abgesehen davon, dass der Gamergate-Zensurvorwurf sogar noch grundlegender falsch ist, weil da schon nicht mal der Vorwurf stimmt.

Yoshi, dein krampfhaft Gegenargumentieren mit irgendeiner Definition, die du sonstwo suchst und sachfremd anwendest, ist genau die gleiche Methodik, mit der Gamergate usw hantieren. Nur, dass die es aus einer Agenda heraus machen, während du einfach auf seltsame Art bei einer Begrifflichkeit recht behalten musst, obwohl du in der Sache nichtmal ein Problem hast. Das ist echt sonderbares und unnötig anstrengendes Diskussionsverhalten. Komplett an der Sache vorbei.
 

Lottogewinner

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Deutschland
Es liegt also keine Zensur vor, solange man ein Werk woanders veröffentlichen könnte? Dann ist Zensur quasi nichtexistent?
Ich rede nicht von "Werken" und allgemein, ich rede von Bedingungen, Videospiele bei Sony und Co. zu veröffentlichen. Das ist schlicht und einfach keine Zensur. Und es ist gefährlich, dass so zu nennen, weil man damit echte Zensur trivialisiert.
 

Z.Carmine

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Das las sich für mich in dem Kontext irgendwie so, als wäre es keine Zensur, weil man das Spiel ausserhalb der Plattform veröffentlichen kann. "mit Zensur hat das alles nichts zu tun. Es ist ja..."
Hat mich gewundert.
Dazu:
Ihr solltet euch echt mal Abseits des Dudens informieren, was Zensur ist.
Das schränkt nicht gerade besonders ein.
:(
 

Colt

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Nur komisch das in sämtlichen News zu Sonys neuen "Ecchi Richtlinien" von Zensur die Rede ist. Selbst die Entwickler sagen, das sie ihre Spiele neuerdings zensieren müssen, wenn sie sie auf Sony Plattformen veröffentlichen wollen. Selbstzensur ist nunmal auch Zensur. Daher finde ich den Begriff in dem Fall auch legitim.
Hinzu kommt, das von den neuen Richtlinien nicht mal Schriftstücke existieren. Die Entwickler wissen also nicht mal was sie dürfen und was nicht, bevor sie ihr Spiel nicht bei Sony zur Kontrolle einreichen. Sowas geht gar nicht.
 
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Yoshi

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Ihr solltet euch echt mal Abseits des Dudens informieren, was Zensur ist. Z.B. in China.
Ich werde keine Quellen heraussuchen. Zum einen, weil du wunderbar einfach selbst etwas findest, wenn du in Google [danach suchst] [...]
Dann gib mir eine entsprechende Definition. Ist es ein Begriff mit harten emotionalen Konnotationen? Ja. Verwende ich den Begriff für Einschränkungen von Plattformanbietern persönlich? Nein, weil ich diese Konnotationen nicht wecken möchte. Ist es falsch den Begriff zu verwenden? Nach meinem Verständnis der Definition die ich gefunden habe (und nicht meine ist, ich hätte eine externe Autorität verlangt) und nach dem was ich in der Schule (in linksgerichtetem SoWi-Unterricht) gelernt habe nein.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Wenn du falsch sagst, meinst du nicht falsch, sondern gefährlich, dramatisierend oder meinetwegen doof. Dann finde ich die Argumentation aber wenig zielführend, dann sollte man vielmehr die Leute an der Stelle abholen und sagen, wieso es zwar formal Zensur ist, aber Zensur eben als allgemeiner Begriff nicht immer etwas negatives beschreibt, auch wenn er in eklatanten Fällen etwas fatales beschreibt (z.B. China, oder drittes Reich. Und ich glaube nicht, dass ich mich informieren muss, was da in Sachen Zensur passiert [ist], das mal nur am Rande). Es ist eben keine Menschenrechtsverletzung sondern ein harmloser, autoritärer Eingriff, der Individualinteressen und gesellschaftliche Interessen schützt, ohne irgendwem signifikanten Schaden zuzufügen. Darf man im Einzelnen scheiße finden, darf man auch gern drüber diskutieren, ob der vermutete Gewinn für Individual- und gesellschaftliche Interessen real ist, oder in einem adäquaten Gegenwert zum individuellen Verlust vorrangig der Konsumenten steht, die an diesem Produkt in der Ursprungsform interessiert sind. Und in der Diskussion bin ich glaube ich wesentlich näher bei dir als du vermuten würdest (Sonys letzte Schritte finde ich überzogen aber dennoch unproblematisch, in jedem Fall legitim; den Aufschrei deswegen völlig unproportional, andere Fälle wie der Brustslider bei XCX oder die angesprochenen Fire Emblem Änderungen finde ich sogar angemessen bis erfreulich).

Die andere Option ist, dass du sagst, ich liege formal falsch und formal ist die Definition von Zensur nicht erfüllt. Entweder weil ich die Definition falsch anwende (inwiefern?) oder weil du die Definition ablehnst und eine alternative Definition verwendet sehen willst (welche?).

Zumindest diese Frage sollte man schon klären und das kann man schlecht, indem man googelt wie China mit der Keule auf Dissidenten oder Winnie Puuh-Fans eindrischt.
 
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Nur komisch das in sämtlichen News zu Sonys neuen "Ecchi Richtlinien" von Zensur die Rede ist. Selbst die Entwickler sagen, das sie ihre Spiele neuerdings zensieren müssen, wenn sie sie auf Sony Plattformen veröffentlichen wollen. Selbstzensur ist nunmal auch Zensur. Daher finde ich den Begriff in dem Fall auch legitim.
Hinzu kommt, das von den neuen Richtlinien nicht mal Schriftstücke existieren. Die Entwickler wissen also nicht mal was sie dürfen und was nicht, bevor sie ihr Spiel nicht bei Sony zur Kontrolle einreichen. Sowas geht gar nicht.
Es gibt keine "Zensur-Richtlinie" von Sony. Sony verlangt von Entwicklern, sich stärker an die gängigen Jugendschutzrichtlinien des internationalen Marktes zu halten. Das ist alles.
 
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