Magic Moments des Spielejahres 2016

2017 hat begonnen und verspricht schon jetzt Großes für die Videospielindustrie. Project Scorpio und Nintendo Switch, Virtual Reality und einige große Spiele – all das und mehr erwartet uns im kommenden Jahr. Die Gaming-Universe-Redaktion hat euch bereits von ihren Spiele-Highlights 2016 berichtet, doch mit diesem Artikel wollen wir etwas mehr ins Detail gehen. Manche Spiele bieten diese ganz besonderen Momente, die den Spieler auch nach dem Durchspielen nicht loslassen. Momente, die aus der Großzahl an Leveln und cineastischen Zwischensequenzen herausstechen. Eine Auswahl solcher Magic Moments möchten wir gerne mit euch teilen – potentielle Spoiler nicht ausgeschlossen! Ihr seid natürlich eingeladen im Anschluss eure Empörung um etwaige fehlende, besondere Stellen in den Kommentaren Gehör zu verschaffen. Viel Spaß dabei, das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen.

Magic Moments von Robert Stotzem

Quantum Break – Das Ende der Zeit

Meine Begeisterung für Remedys Shooter habe ich euch jetzt schon im Test und der Auflistung der Spiele des Jahres verraten, aber noch bin ich nicht zufrieden. Gegen Ende des Spiel gerät die Zeit völlig aus den Fugen und Protagonist Jack Joyce sieht sich von einem Feind konfrontiert, für den die Gesetze der Physik keine Rolle spielen. Ein schaurig-schönes Ende für ein ungewöhnliches Spiel!

Inside – Im Inneren

Es war schon spät, als ich Inside durchgespielt habe. Dementsprechend ungläubig war ich, ob das was ich auf meinem TV sah, gerade wirklich passierte. Einen brillianten Plattformer als stöhnender Fleischball zu beenden war mit Sicherheit der ungewöhnlichste Spielmoment des Jahres für mich. Umso mehr wirkte das Ende auch noch lange nach dem Durchspielen nach.

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Gears of War 4 – Ein alter Mann und sein Bandana

Dieser Magic Moment war weder spielerisch besonders einfallsreich, noch besonders spektakulär inszeniert. Als großer Fan der Gears-Reihe hat mich die Szene, in der Marcu Fenix zum Bandana greift und sich den alten Fetze grimmig um die Stirn bindet, aber dennoch mitgerissen. Trotz grauem Bart hat der Kriegsveteran noch keine Gehhilfe nötig und agiert daraufhin als Mentor für die neuen Helden der Saga.

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Titanfall 2 – Tapetenwechsel auf Knopfdruck

Zeitreisen haben es mir dieses Jahr angetan. Neben Quantum Break konnte mich überraschenderweise auch das Zeitreise-Level von Titanfall 2 faszinieren. Hier bringt der Sprung zwischen den verschiedenen Zeiten zusätzliche taktische Tiefe ins Spiel, die ich so nicht erwartet habe. Aus einer Reihe cleverer Level hat es mir dieser Spielabschnitt besonders angetan.


Magic Moments von Christoph Jäger

Uncharted 4 – Das Ende eines Diebes

In anderen Spielen würden hier bereits die Credits laufen, nicht so bei Uncharted 4. Naughty Dog überrascht zum Ende nochmal mit einem fantastischen Epilog, der uns die Dinge aus einer ganz neuen Perspektive erleben lassen.

Final Fantasy XV – Überfahrt nach Altissia

Nachdem man über die Hälfte des Spiels mit dem Auto durch den gleichen Kontinent gefahren ist, kommt die Überfahrt nach Altissia wie gerufen. Die wunderschöne Wasserstadt gehört zu den atemberaubendsten Orten im ganzen Spiel und nicht zuletzt die Musik macht die Fahrt durch das opulente Stadttor unvergesslich.

Pokémon Go – Ditto fangen

Ditto gilt als eines der seltensten Pokemon im Spiel und tatsächlich kann man es nicht wie die anderen Taschenmonster einfach so fangen. Es ist nicht auf der Kartenanzeige sichtbar und die einzige Möglichkeit besteht darin, dass man Glück hat. Sobald man (irgend)ein Pokemon gefangen hat, besteht nämlich eine Chance, dass sich das Pokemon im Nachhinein als Ditto zu erkennen gibt (in meinem Fall war es ein Taubsi). Als jemand der davon keine Ahnung hatte, eine umso größere Überraschung!


Magic Moments von Maximilian Edlfurtner

The Last Guardian – Der unerreichbare Schalter im Wasserbecken

Angesichts des noch recht frischen Releases von The Last Guardian verzichte ich hier auf eine exakte Beschreibung des Rätsels. Wer genau wissen möchte, wie dieser Magic Moment im Spiel ansieht, kann das nachfolgende Video anklicken. Es gäbe noch einige erinnerungswürdige Momente in diesem Spiel, doch dieses Rätsel war für mich der größte Aha!-Moment im Spiel. „Hey, das geht tatsächlich!“ war meine Reaktion, weil ein so natürlich eingebundene Rätsellösung einfach Seltenheitswert hat. Vielleicht DER Moment, ab dem ich einen 10/10-Titel vor mir sah.

Digimon Story: Cyber Sleuth – Wiedersehen mit altbekannten Helden

Um auch einen Magic Moment mit Nostalgiecharakter anzuführen: Endlich wieder WarGreymon und MetalGarurumon in Aktion zu sehen, noch dazu in einem hochwertigen Videospiel, war grandios. Es dauert ein bisschen, bis man beide digitiert hat, aber es lohnt sich. Bleibt zu hoffen, dass Next Order ähnlich überzeugen kann. Oh, und die DNA-Digitation von sexy Angewomon und Lady Devimon zu Mastemon darf natürlich auch nicht unbenannt bleiben.

PlayStation VR-Demos – Ein Magic Moment nach dem anderen

Ein wenig geschummelt, aber ebenso zutreffend: Beim Anspielen der zahlreichen Spiele für den Virtual Reality-Massenmarkt begibt man sich von einem Magic Moment zum nächsten. Egal ob die erdrückend-gruselige Atmosphäre in Resident Evil 7: Beginning Hour, in dem man sich kaum vorwärts wagt, Wayward Sky, in dem man durch Bewegen des Kopfes die kleine Heldin aus der Nähe begutachten kann, Tumble VR, in dem man real erscheinende Objekte mittels Motion Controls bewegt, RIGS, in dem man sich tatsächlich wie im riesigen Mecha fühlt, oder Hatsune Miku VR, wo man sich beinahe kriminell vorkommt, wenn man gefühlt 30 cm vor der Sängerin steht. Auch wenn Sony weiterhin hart daran arbeiten muss, PSVR zu pushen, hat die Zusatz-Hardware bereits aus Füllhörnern Magic Moments geliefert.


Magic Moments von Sebastian Küpper

Fire Emblem Fates: Herrschaft

Locken, rotieren und verteilen: Fire Emblem Fates: Herrschaft hat endlich wieder die Daumenschrauben ganz fest angezogen und verlangt mit seinem kreativen Kartendesign ungewöhnliche Lösungsansätze: Besonders beeindruckt hat mich die Konsequenz in der altbewährte Taktiken wie Einigelung zum Scheitern verurteilt wurden.


Das sind unsere Magic Moments des Spielejahrs 2016. Welche Spielmomente sind euch nachhaltig in Erinnerung geblieben? Verratet es uns doch in den Kommentaren oder im Forum!

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3 Kommentare auf "Magic Moments des Spielejahres 2016"

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Biber
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Patreon

Das Ende von Firewatch. Das Speed-Level in Star-Fox Zero. Das Sounddesign von INSIDE. Das Dialogsystem in Oxenfree. Das Auftauchen aus dem Flussbett in Uncharted 4.

Zelos
Mitglied

Als in Blood & Wine der Hintergrund zu dem Render-Trailer „a night to remember“ geliefert wurde.

Als man anor London in DaS3 findet.

Das ende von Oxenfree

MrPrince
Editor
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A night to remember in Blood and Wine ist wirklich auch genial gewesen!

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