Angespielt: Mario + Rabbids Kingdom Battle

Monatelang gehörte Mario + Rabbids Kingdom Battle wohl zu den kuriosesten Spielen der Switch-Gerüchteküche. Doch auf der gamescom konnten Ubisoft und Nintendo mit einer gelungenen Präsentation und einer Menge Humor für eine Überraschung sorgen. Auf der gamescom hatten wir nun die Möglichkeit, erstmals selbst die Kontrolle über die bunte Truppe ergreifen.

Mario + Rabbids bietet in der gamescom-Demo zwei grundlegende Spielarten. So bewegt man sein Team in der Oberwelt, die in der Demo-Version stark an das Pilzkönigreich angelehnt ist, aus der Vogelperspektive und erkundet die verhältnismäßig eng gestaltete Spielwelt. An verschiedenen Stellen in der Welt wechselt man in einen Kampfmodus und muss sich in einem rundenbasierten Kampf, der beispielsweise an X-Com oder Project STEAM erinnert gegen Rabbids und andere Gegner zur Wehr setzen.

Rundenweise kann stets zunächst der Spieler alle seine Einheiten bewegen und anschließend der Computer alle seine Einheiten bewegen. Der Spieler ist auf drei Charaktere aus einer Auswahl von acht Charakteren beschränkt, wobei das Team aus Mario, Yoshi, Luigi und Peach, sowie Rabbid-Versionen der vier zusammengestellt werden kann. In der gamescom-Demo waren wir allerdings auf eine vorgefertigte Auswahl eingeschränkt. Jeder Charakter kommt mit einer individuellen Waffe daher, so dass man durch die Wahl seiner Charaktere bereits eine gewisse Vorauswahl in Hinsicht auf den Kampfstil trifft.

Der Stellungskampf in Mario + Rabbids erfolgt aufgrund der kleinen Teamgröße und der zahlreichen Deckungsmöglichkeiten auf dem Spielfeld deutlich anders als in Nintendos anderem großen Strategie-Rollenspiel Fire Emblem. So ist es nicht besonders wichtig, seine Charaktere eng zu gruppieren, um beispielsweise schwächere Charaktere in Formation eines Schildkrötenpanzers einzukesseln, stattdessen ist vor allem wichtig, sich ideal in Relation zu den in Reichweite befindlichen Gegnern zu positionieren, um möglichst oft erst dann in Reichweite seiner Gegner zu gelangen, nachdem man selbst Angriffe ausgeführt hat.

In der Konsequenz bietet Mario + Rabbids auch eine Reihe interessanter Mobilitätsoptionen. So kann man beispielsweise seine Charaktere als Sprungplattform für andere Charaktere verwenden, um sie so über ihre gewöhnliche Reichweite hinaus bewegen zu können. Weiterhin ist es möglich, seine Gegner, wenn sie sich in gering genügender Distanz befinden, mit einer Rutschattacke schon bei der Positionierung zu verletzen und so mit weniger Angriffen aus dem Spiel zu befördern.

Mario + Rabbids hat in unserer kurzen Zeit auf der gamescom einen sehr gelungenen Eindruck hinterlassen und hat das Potential, Ende des Monats zu einem kleinen Hit zu avancieren. Einzig der enorm niedrige Schwierigkeitsgrad der Demo gibt ein wenig Grund zur Sorge, denn ein strategisches Spiel lebt immer auch von einer gewissen Grundherausforderung.

Verfasst von
Sebastian hat eine ausgeprägte Vorliebe für Jump & Runs, zählt aber auch Action-Adventures und Arcade-Spiele zu seinen Lieblings-Genres. Hauptaugenmerk liegt bei ihm meistens auf der Spielmechanik, eine gut geschriebene Geschichte lässt ihn aber auch schwach werden. Lieblingsspiele: Yoshi’s Island, Super Mario Galaxy 2, Sonic Generations und Zelda: Skyward Sword.

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