Ausblicke

Remnant: From the Ashes in der Vorschau

Frisch auf der gamescom wurde der Koop-Shooter Remnant: From the Ashes mit erstem Gameplay-Material präsentiert. Wir konnten bereits jetzt, mehr als ein Jahr vor Release des Spiels, ein Gespräch mit den Entwicklern führen und zwei Level des Spiels ausprobieren. Gunfire Games haben sich eigentlich einen Namen mit dem Darksiders-Franchise gemacht – wie macht sich also der Ausflug in neue Genre-Gefilde?

Remnant ist, so geben die Entwickler offen zu, inspiriert von den Spielen der Souls-Reihe, die auf einen hohen Schwierigkeitsgrad setzen. Doch statt auf Nahkampf liegt der Fokus hier auf dem Abfeuern von Waffen auf verschiedene Typen von Dämonen, die nach einem für euch unbekannten Ereignis die Erde bevölkern. Den Ursprung für das Entstehen der postapokalyptischen Welt zu ergründen, ist eure Aufgabe in einer Gruppe mit bis zu drei Freunden. Auf der Messe-Demo musste ich jedoch alleine mit einer der zwei bislang verfügbaren Klassen das Level bestreiten. Ich wählte die Ex-Kultistin, die neben einem Revolver und einer doppelläufigen Schrottflinte auch mit der Fähigkeit ausgestattet war, bis zu drei Minions zu beschwören, welche daraufhin auf meiner Seite kämpften. Der Schwierigkeitsgrad soll im Endprodukt übrigens skalieren, sodass es auch gemeinsam mit Freunden nicht zu leicht wird. Das ist meinem Eindruck nach auch notwendig, denn nach einem frühen Ableben konnte ich fast problemlos durch das Level marschieren. Dark Souls-Niveau war das nicht. Wobei es gut möglich ist, dass man es den gestressten Pressevertretern zuliebe, nicht zu schwierig machen wollte.

Remnant steuert sich bereits jetzt flüssig mit den typischen Bewegungsoptionen eines Third-Person-Shooters. Ausweichrollen hinter die Deckung sind dabei besonders wichtig, denn die Feinde setzen euch bereits mit wenigen Hieben ordentlich zu. Dabei gilt es die Lebensenergie und die Ausdauerleiste stets im Auge zu behalten, da das Einverleiben eines Heilitems mit einer zeitraubenden Animation verbunden ist – worauf die Höllenkreaturen selbstverständlich keinerlei Rücksicht nehmen. Am Ende des schlauchigen Levels durch eine von der Natur zurückeroberte Großstadt, wartete ein Bosskampf, der an den Balrog aus Herr der Ringe erinnerte und Feuerbälle auf meinen Recken schleuderte. Im Anschluss durfte ich dann noch in einen Waldabschnitt hereinschnuppern, der mit gänzlich anderen Gegnern glänzte. Hier nehmen die Gegner die Form von einer Art Waldelfe an, die mit Dolchen aus der Distanz angreifen. Die Gegnervarianz war in der knapp halbstündigen Demo insgesamt erfreulich groß!

Remnant: From the Ashes hat einen guten ersten Eindruck hinterlassen – auch angesichts des frühen Entwicklungsstadiums. Trotzdem kann man das Spiel noch lange nicht in Gänze beurteilen. Das Crafting-System konnten wir noch nicht sehen, der Multiplayer war nicht verfügbar und wichtige Details zu Spielinhalten ist man uns schuldig geblieben. Ich bin jedoch neugierig geworden, wie sich der Titel in den nächsten Monaten entwickelt!

Joshua ist Herausgeber und leitender Redakteur von Gaming-Universe. Neben News, Vorschau- und Testberichten liegt sein inhaltlicher Schwerpunkt vor al...