Spiele des Monats – Abenteuer mit Piraten und japanischen Helden!

In unserer neuen Rubrik Spiel des Monats, die ab sofort regelmäßig zum Monatsende erscheint, erzählen wir euch von dem Spiel, das uns im zurückliegenden Monat am meisten beschäftigt hat. Ob wir einen neuen Release ausgetestet haben oder ein älteres Spiel von unserem “Stapel der Schande” nachgeholt haben – alles ist möglich. Habt ihr im März ein Spiel besonders ausgiebig gezockt? Verratet es uns in den Kommentaren!

Maximilian spielte Xenogears

Im März war wenig los in Sachen Neuigkeiten, deshalb hatte ich viel Zeit endlich mal ältere Geschichten anzupacken. In BotW habe ich den Recken-DLC begonnen, bei Xenoblade Chronicles 2 bin ich dank New Game Plus auf der Suche nach den allerletzten Klingen – mein Spiel des Monats aber benenne ich mit Xenogears. Richtig, der PlayStation-Klassiker von Squaresoft, entwickelt von MonolithSoft, also den Xenoblade-Entwicklern. Das merkt man auch enorm, denn an allen Ecken finde ich Elemente, die Takashi Tetsuya in den Xenoblade-Spielen endlich vollwertig umsetzen konnte, die in Xenogears eher hakelig und rudimentär eingesetzt wurden. Aber die Stimmung des Spiels ist fulminant. Ich möchte ständig Vision of Escaflowne, Neon Genesis Evangelion oder Nadia und das Geheimnis von Blue Water gucken, so sehr bringen mich die bedeutungsschwangeren, philosophischen Konzepte zurück in die Hochzeit der Anime. Warum ich aber unbedingt über Xenogears sprechen wollte: Ich hab den Turm von Babel geschafft! O-m-g. Spiel-Design aus der Hölle, oder “wenn ein JRPG ein Jump ‘n’ Run sein möchte”. Nach dem Bestehen dieser Sequenz bin ich nun sicher, dass ich das Spiel auch durchspielen werde. Allerdings immer in kleinen Schüben, zum Dauerzocken ist mir der Text und die langsame Spielgeschwindigkeit zu anstrengend. Dennoch toll zu erleben, wie sich MonolithSoft entwickelt hat.

Christoph spielte Final Fantasy VII

Mir war klar, dass ich vor Erscheinen des Remakes noch einmal das Originalspiel komplett erleben wollte. Dass es nun diesen Monat der Fall sein sollte, war aber mehr Zufall, als geplant. Mein letzter Final Fantasy VII Durchgang ist circa neun Jahre her. Wie sich herausstellt genügend Zeit, um etliche wichtige Details zu vergessen. Für mich war dabei wichtig, herauszufinden, wie gut das inzwischen über 20 Jahre alte Game heute noch spielbar ist. Und tatsächlich ist es, bis auf ein paar nervige Minispiele, immer noch einwandfrei genießbar. Dank der Zusatzfunktionen der PS4-Version ist es zudem möglich, auf Knopfdruck die Random Encounter zu (de)aktivieren und die Spielgeschwindigkeit zu verdreifachen. Ein wahrer Segen für ungeduldige Menschen wie mich, denen das ATB-System von damals inzwischen deutlich zu langsam ist.
Wenn Leute vom siebten Teil reden, dann meist vom emotionalen und unerwarteten Tod Aerith‘ oder des Antagonisten Sephiroth. Der weitaus interessantere Plot Point ist für mich allerdings der Werdegang von Cloud und das Rätsel um dessen Vergangenheit. Als jemand, der die Geschichte von Final Fantasy VII gut kennt, war es faszinierend zu sehen, wie viele subtile Hinweise einem das Spiel dazu schon vor der eigentlichen Auflösung liefert. Wer aufmerksam die Welt erkundet, wird daher nicht nur mit Items und interessanten Gesprächen belohnt, sondern auch auf Lore-Ebene. Besonders beeindruckt hat mich darüber hinaus die schiere Masse an optionalen Aktivitäten, die ich so nicht mehr in Erinnerung hatte. Etwas dass man heutzutage eher selten in Games antrifft, ebenso wie die extreme Bandbreite an komplett unterschiedlichen Ortschaften innerhalb der Spielwelt. Ich bin wirklich gespannt, wie die zahlreichen und immer noch sehr hübschen Render-Hintergründe im Remake umgesetzt werden. Bis dahin bleibt mir als Fazit aber nur, dass Final Fantasy VII auch heute noch ein absoluter Rollenspiel-Hit ist.

Robert spielte Sea of Thieves

Im Gegensatz zu meinen Kollegen habe ich den Monat nicht dafür genutzt Klassiker nachzuholen, oder meine Erinnerung an diese aufzufrischen. Stattdessen habe ich, neben Super Mario Odyssey auf meiner brandneuen Nintendo Switch, vor allem Sea of Thieves gespielt. Das neuste Spiel des Traditionsentwicklers Rare aus England stieß bereits bei seiner Ankündigung auf eine gemischte Reaktion und auch die Kritikerrezeption des nun fertigen Titels schwankt irgendwo zwischen Lobeshymnen und Enttäuschung. Das liegt vor allem daran, dass man das Gefühl bekommen könnte, dass das Online-Piratenspiel durchaus noch ein wenig Entwicklungszeit gebraucht hätte. Das Positive vorweg: Das Konzept des Spiels ist meiner Meinung nach brillant. Gemeinsam mit bis zu drei Freunden in See zu stechen, Schätze zu bergen und dabei gegen feindliche Crews zu kämpfen macht wirklich Spaß. Das liegt vor allem an der atemberaubenden Technik und witzigen spielerischen Kniffen. Problematisch ist, dass das eigentliche, simple Missionsdesign nur ein Vehikel ist, mit dem der Spieler selbst kuriose Geschichten gestalten soll. Wenn das Konzept aufgeht, ist Sea of Thieves grandios: An einem Außenposten bin ich auf einen Trupp Schotten getroffen und anschließend auf ihrem Schiff weitergesegelt. Wir haben gemeinsam geplaudert und mehr als einen Humpen virtuellen Grog getrunken. Ein anderes Mal lieferten sich meine Crew und ich kräftezehrende Gefechte auf See mit feindlichen Seeräubern, an deren Ende wir neben Gold auch mit Stolz belohnt wurden. Leider gibt es in SoT auch Phasen, in denen der Pirat ereignislos von Inselchen zu Inselchen schippert. Oftmals trifft man auch auf eingespielte Crews, die sich Spawnmechaniken zu nutzen machen und den Spieler immer wieder aufs Neue Kiel holen. Ob einem Sea of Thieves gefällt oder nicht: Interessant ist das Spiel allemal.

Verfasst von
Action-Spiele und Shooter aller Art sind Roberts Fachgebiet. Zwischendurch darf es aber auch gerne ein Spiel mit spannender Story und dichter Atmosphäre sein. Wenn er nicht gerade auf Xbox Live unterwegs ist, verfasst er bestimmt Artikel und News für Gaming-Universe.

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Bei mir ist es auch ein altes Spiel, Monster Hunter 4 Ultimate. Lässt aber auch kaum Platz für andere Spiele. ^^

Das Chocobo-Züchten als Nebenaufgabe bei FF7 hätte ich ohne Guide nicht gemacht. Da kommt man doch teilweise nicht darauf. rolleyes

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