Star Trek: Bridge Crew

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Für viele bedeutet Virtual Reality DIE Zukunft von Videospielen. Das wissen auch die Entwickler und brachten dieses Jahr jede Menge Titel auf die Gamescom, die mit Hilfe eines neuen Arsenals an Hardware spielbar werden. Wir konnten dank Ubisoft sogar noch einen viel weiteren Schritt in die Zukunft gehen und haben uns an Bord der U.S.S. Aegis geschlichen, um zu sehen wie unendlich die Weiten des Weltraums nun wirklich sind.

Willkommen an Bord!
Wer erwartet, dass wir das Schiff mit all seinen Facetten zunächst einmal erkunden können hat hier falsch gewettet. Wir finden uns direkt auf der Brücke – das ist die Kommendozentrale des Schiffes, für alle Unwissenden – wieder und schlüpfen in eine von insgesamt vier Rollen. Zur Auswahl stehen der Captain, Steuermann, Ingenieur und Waffenoffizier. Darüber hinaus kann man neben seinem Namen noch das Geschlecht einstellen, mehr allerdings nicht. Das ganze spielt im Universum der Original Series und dementsprechend originalgetreu sind auch die Uniformen ausgewählt.

Alle Mann auf Gefechtsstationscreen_star-trek-bridge-crew_01
Insgesamt kann man also mit bis zu vier Spielern spielen. Über Headset werden Kommandos, Informationen und Warnhinweise mit dem Rest der Crew geteilt und so gilt es auch die Missionen zu koordinieren. Der Captain verteilt in bisher 50 geplanten Missionen die Befehle, der Steuermann bemüht sich nicht alle umzubringen, der Waffenoffizier hält lästige, gegnerische Schiffe auf Abstand und der Ingenieur macht alles andere: Beamen, Energiezufuhr kontrollieren, Schaden und Schildfunktion im Blick behalten und den Warpantrieb laden. Hat man erst einmal alles verstanden macht es unheimlich Spaß sich in die Ordnung einer Mannschaft einzufühlen und Befehle zu erteilen, durchzuführen oder in Frage zu stellen.

Mehrwert durch VRscreen_star-trek-bridge-crew_02
Natürlich macht das Spiel auch ohne Virtual Reality jede Menge Spaß, wenn man denn einen Bezug zu Star Trek hat und auch ein Teamspieler ist. Aber es ist doch etwas anderes, wenn man einmal das Gewicht auf dem Kopf vergisst und sich richtig in die Umgebung hineinversetzt fühlt. Die Gefahr von Übelkeit ist hier nahezu überhaupt nicht gegeben, da man an seiner Station sitzt und sich nur durch Umschauen einen Überblick über das Setting verschaffen kann. Für den Maccarena reicht der Bewegungsradius trotzdem. Grafisch ist Star Trek: Bridge Crew vielleicht nicht hyperrealistisch, aber realistisch genug um sich voll darauf einlassen zu können.

toshaTosha meint: Ich war überrascht wie angenehm die VR-Erfahrung in diesem Spiel ist. Viele andere Spiele haben mich an den äußersten Rand der Übelkeit gebracht, aber Star Trek: Bridge Crew war fast die einzige Ausnahme. Mir gefiel es sehr einmal das Gefühl zu haben als Teil einer Crew meiner Lieblingsserie Abenteuer zu erleben und für den Erfolg einer Mission mitverantwortlich zu sein. Ich kann eine klare Kaufempfehlung für diesen Titel aussprechen – und das nicht nur für Trekkies.

*Disclaimer: Für diese Vorschau sind keine Tribbles zu Schaden gekommen.

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