Ausblicke

State of Decay: Daybreak in der Vorschau

Die gamescom 2018 bot die Möglichkeit einen ersten Blick auf Daybreak zu werfen, das neuste Addon für State of Decay 2, welches am 12. September erscheint. Zwar konnte ich nicht selbst versuchen, immer stärkere Horden von Untoten abzuwehren, aber die Live-Gameplay-Präsentation bot dennoch die Möglichkeit, einen ersten Eindruck von dem Zusatzcontent zu bekommen.

Im Grunde handelt es sich bei Daybreak um einen klassischen Horde-Modus. Das heißt: Eine Basis oder ein wertvolles Objekt muss von immer stärker werdenden Gegnerwellen geschützt werden. Im State of Decay-Universum handelt es sich um einen Techniker, der unter Bewachung von Red-Talon-Soldaten eine Satellitenstation wieder ans Laufen bringen soll. Die genannten Taugenichtse, die genau dies verhindern möchten, sind natürlich die bereits bekannten Untoten aus State of Decay 2. Wobei es der Spieler diesmal auch mit durch die Blood Plague infizierte Juggernauts zu tun kriegt, die euch nicht nur ordentlich Schaden zufügen, sondern euch auch mit der fiesen Krankheit anstecken. Auf die Frage hin, ob dieser neue Gegnertyp auch das Hauptspiel unsicher machen würde, antworteten die Entwickler, dass er zu interessant sei, um ihn nicht weiter zu verwenden. Allerdings wollte man noch keine konkreten Pläne verraten.

Statt eure lieb gewonnenen Überlebenden aus der Kampagne zu steuern, dürft ihr in Daybreak Elite-Soldaten nutzen, die zudem mit besonders kräftigen Waffen ausgestattet sind. Das ist auch notwendig, denn die sieben Runden à drei Minuten zu überstehen, stellte sich in der präsentierten Demo als schwieriges Unterfangen dar. Zombies brechen bald durch die Befestigungen und sorgen für reichlich Chaos. Als Spieler ist es daher wichtig, stets auch die Wände eurer Basis zu reparieren. Etwas enttäuschend ist die Information, dass es lediglich eine Location für diesen neuen Spielmodus geben wird und dieses Level zudem äußerst uninteressant gestaltet wurde. Der ovalförmige Innenhof bietet leider dem ersten Eindruck nach kaum Varianz. Daher bleibt aktuell noch fraglich, wie lange Daybreak unterhalten kann. Für Fans von State of Decay 2 dürfte sich das ausgiebige Zocken trotzdem lohnen, denn so lassen sich neue Waffen und Charaktere für das Hauptspiel freischalten.

Wer bereits die Ultimate Edition des Hauptspiels besitzt, kann sich die Erweiterung gemütlich am 12. September herunterladen. Alle anderen müssen rund zehn Euro zahlen und abwägen, ob ihnen dieser Betrag als gerechtfertigt für das Gebotene erscheint.

Action-Spiele und Shooter aller Art sind Roberts Fachgebiet. Zwischendurch darf es aber auch gerne ein Spiel mit spannender Story und dichter Atmosphäre sein. Wenn er nicht gerade auf Xbox Live unterwegs ist, verfasst er bestimmt Artikel und News für Gaming-Universe.