Ausblicke

The Touryst – Gamescom Hands-On

Mit The Touryst geht Nintendos treuer Indie-Veteran Shin’en einen ungewöhnlichen Weg. Sind Shin’ens Spiele normalerweise eher im Arcade-Spiel gehalten, ist der neue Switch-exklusive Titel des Studios ein Action-Adventure mit einem starken Fokus auf Rätsel und Erkundung. Anders als in vergleichbare Spielen wie Zelda kommt The Touryst hingegen vollständig ohne Kämpfe aus.

In The Touryst schlüpft man in die Rolle eines Touristen, der eine Reihe von Inseln erkunden und allerlei Geheimnisse entdecken muss. Zu Beginn ist der Tourist mit einem sehr knappen Moveset ausgestattet und kann nur springen und laufen. Im Laufe des Spiels wird man aber immer weitere Fähigkeiten erhalten, die in neuen und alten Gebieten neue Aufgaben und Orte zugänglich machen. Die Steuerung ist simpel und direkt, interessanterweise kann man übrigens trotz der erhobenen Kameraposition die Kamera sehr frei drehen und das Spielgeschehen aus allerlei Perspektiven betrachten.

Der in der Demo spielbare Abschnitt des Spiels enthält einige einfache, aber dennoch unterhaltsame Rätsel, der anwesende Entwickler von Shin’en versprach allerdings noch deutlich komplexere Rätsel im weiteren Spielverlauf. Obwohl die Spielprogression in vielen Fällen durch Geld limitiert ist, setzt The Touryst aber nicht auf Fleißarbeit. Jede Münze im Spiel ist einmalig und kann nur einmal verdient werden. Um dem Action-Aspekt des Genres gerecht zu werden, obwohl The Touryst keine Kämpfe enthält, muss nicht nur die Agilität des Protagonisten herangezogen werden.

Zusätzlich gibt es eine Reihe von Minispielen und Nebenaufgaben, die das Geschick des Spielers auf die Probe stellen. So gibt es beispielsweise Spielautomaten mit kleinen Minispielen, die den Reichtum des Spieler mehren können. Um das Spiel durchzuspielen muss man aber bei weitem nicht alle Missionen des Spiels abschließen, wer also Schwierigkeiten mit einem Minispiel hat, kann es ohne schlechtes Gewissen auslassen.

Die Präsentation von The Touryst setzt auf einen Blockstil ähnlich wie dem in Minecraft verwendeten Stil. Interessanterweise verwendet das Spiel die selbe Engine wie Fast Racing Neo und bietet wie das Rennspiel eine flüssige Framerate von 60 Bildern in der Sekunde. Das ist in diesem Genre leider alles andere als selbstverständlich und somit eine willkommene Überraschung. Trotzdem ist die Grafik sehr hübsch und vor allem in Sachen Beleuchtung und Weitsicht weiß The Touryst zu überzeugen.

Auf der Gamescom hat die kurze Demo zu The Tourist sowohl in Sachen Gameplay, Design, als auch Präsentation zu überzeugen gewusst und so stehen die Chancen gut, dass uns Ende des Jahres ein richtig gutes und abwechslungsreiches Rätsel-Abenteuer bevorsteht.

Sebastian hat eine ausgeprägte Vorliebe für Jump & Runs, zählt aber auch Action-Adventures und Arcade-Spiele zu seinen Lieblings-Genres. Haupta...