Ausblicke

We are Screwed – Gamescom Hands-On

Kooperative Geister sind in We are Screwed gefragt. Mit bis zu vier Spielern gilt es, ein Raumschiff zu steuern und in im Weltraum allerlei Gefahren zu trotzen, während man wertvolle Ressourcen für Schiffsverbesserungen sammelt.

In We are Screwed ist der Spielbildschirm grundsätzlich zweigeteilt. Ein Bildschirmteil zeigt das Raumschiff aus der Außenperspektive, während der andere den Blick auf das Innenleben erlaubt. An verschiedenen Stationen kann man Kontrolle über verschiedene Aspekte des Raumschiffs übernehmen und es beispielsweise fliegen oder die Schusswaffen bedienen. Aber auch rein interne Arbeiten fallen an. Wenn man beispielsweise einige gegnerische Schüsse eingesteckt hat, kann man die Lebensenergie des Schiffs erhöhen, indem man mit einem Schraubenschlüssel Löcher in der Hülle des Schiffs flickt. Brennt es auf dem Schiff, muss man entweder die Luke öffnen, um dem Feuer den Sauerstoff zu entziehen, oder mit einem Feuerlöscher zu Werke schreiten.

Obgleich man We are Screwed auch allein spielen kann, bietet es sich auf jeden Fall an, mit mehreren Spielern zu spielen, denn selbst einfache Kämpfe sind bereits eine gefährliche Angelegenheit, wenn man stets nur entweder fliegen oder angreifen kann – und zwischen den beiden Aktionen zudem eine gehörige Wartezeit liegt, weil man sich erst einmal im Raumschiff von einer Station zur nächsten bewegen muss. In dieser Hinsicht erinnert We are Screwed stark an Sea of Thieves von Rare, ohne aber einen vergleichbar langsamen Spielablauf zu bieten. Durch die kleinen Einzellevel und den Verzicht auf menschliche Gegenspieler, die ihrerseits mit den verschiedenen Stationen zu kämpfen hätten, wird die Spielgeschwindigkeit hoch gehalten.

Spielfortschritt wird neben dem Erreichen neuer Level vor allem durch das Sammeln von Wertgegenständen erzielt. Diese Wertgegenstände können entweder direkt für das Raumschiff eingesetzt werden, oder aber vom Müllschlucker in Bausteine zerlegt werden, die als Währung für den Shop umgewandelt werden. Im Shop kann man beispielsweise zusätzliche Lebensenergie, stärkere Schusswaffen, höhere Schussfrequenzen oder zusätzliche Waffen freischalten.

Die Gamescom-Demo von We are Screwed demonstriert, dass das Spiel sich vor allem für den lokalen Mehrspielermodus eignet. Es gibt meistens mehr zu tun als es Spieler gibt und so kann es schnell sehr lebhaft werden, wenn es beispielsweise in einem Schiffskampf an Bord brennt. Soll dann eher der Steuermann oder der Kanonier sich um das hitzige Problem kümmern? Auf der Gamescom hat We are Screwed auf jeden Fall Spaß gemacht und besonders Fans von Sea of Thieves und Overcooked dürften hier auf ihre Kosten kommen.

Sebastian hat eine ausgeprägte Vorliebe für Jump & Runs, zählt aber auch Action-Adventures und Arcade-Spiele zu seinen Lieblings-Genres. Haupta...
Der Titel des Spiels gefällt mir.
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